Beschreibung

Wie könnte ein perfekter Tag in Rom aussehen?

Sie frühstücken auf einem der stimmungsvollsten Plätze der Stadt, der Piazza Santa Maria in Trastevere, mit Cappuccino und Cornetto. Dann bummeln Sie über den Gianicolo-Hügel, mit Blick auf Rom und die Abruzzen-Gipfel, hinüber zum Vatikan und entdecken unterwegs zwei Heldinnen des römischen Freiheitskampfes. Nach einem Besuch im kleinsten Staat der Welt erholen Sie sich bei einer grattachecca, einem Wassereis mit Fruchtsirup. Am Nachmittag erleben Sie die geheimnisvolle Welt der Etrusker in der Villa Giulia, bevor es zum Abendessen ins Testaccio-Viertel geht. Hier genießen Sie römische Spezialitäten wie eine Coda alla vaccinara oder Carciofi alla romana. Anschließend wartet die Bar auf der Dachterrasse des Hotels Atlante Star auf Sie, mit einem späten caffè oder einem Drink mit Blick auf die Kaiserforen.

Unsere Reise-Reihe im insel taschenbuch führt Sie zu Orten, von denen viele bald zu Ihren Lieblingsorten werden könnten und zu denen Sie immer wieder zurückkehren möchten. Entdecken Sie versteckte Plätze und Parks, kaufen Sie auf den schönsten Märkten ein und genießen Sie die besten Cafés, Restaurants und Bars der Stadt!
Unsere Autoren haben ihre (Wahl-)Heimat neu erkundet, wie Fremde, aber mit „Heimvorteil“. Jedem Lieblingsort sind zwei Seiten gewidmet, mit Farbfoto, Extratipps, Wegbeschreibung und Öffnungszeiten. Durch die praktische Anordnung nach Stadtteilen können Sie die Umgebung Ihres Lieblingsortes gleich mit erkunden.
Unsere »Lieblingsorte« – Reise-, Geschenk- und Lesebücher, die viele Überraschungen bereithalten und zum Neuentdecken der schönsten Städte einladen!

Zuletzt sind in der Reihe »Lieblingsorte« erschienen:

Peter Schwaar, Barcelona – Lieblingsorte (insel taschenbuch 4363)
Birgit Haustedt, Hamburg – Lieblingsorte (insel taschenbuch 4290)
Susanne Schaber, Wien – Lieblingsorte (insel taschenbuch 4362)

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 146

oder

eBook Insel Verlag Berlin 2016

Der vorliegende Text folgt der 1. Auflage der Ausgabe des insel taschenbuchs 4452.

© Insel Verlag Berlin 2016

Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das der Übersetzung, des öffentlichen Vortrags sowie der Übertragung durch Rundfunk und Fernsehen, auch einzelner Teile.

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Der Verlag weist darauf hin, dass dieses Buch farbige Abbildungen enthält, deren Lesbarkeit auf Geräten, die keine Farbwiedergabe erlauben, eingeschränkt ist.

Umschlaggestaltung und Layout: Marion Blomeyer, München

Illustrationen: Ryo Takemasa, Tokio

Karten: Peter Palm, Berlin

eISBN 978-3-458-74527-3

www.insel-verlag.de

INHALTSVERZEICHNIS

Reise nach Rom

Rund um die Piazza Navona

Die sprechende Statue

Auf der schönsten Piazza der Welt

Wo die Sünde süß ist

Das Wunder von Sant’Ignazio

Madonna mia

Wo die Zeit nicht verstreicht

Heute mir, morgen dir

Dar Filettaro a Santa Barbara

Am Kapitol

Caffè und Cappuccino

Im Himmel über Rom

Das einstige Ghetto

Ode an die Artischocke

Wunder einer Nacht

Trinkernasen

Trastevere und Gianicolo

Mitten im Fluss

Geschlagen, aber nicht besiegt

Im Garten der Weisheit

Cereria Di Giorgio

La Grande Bellezza

Mütter des Vaterlandes

Wanderung zum Vatikan

Vatikan und Prati

Über den Dächern

Zeit für Sankt Peter

Steine des Anstoßes

Gratta Checca!

Caffè und Kuchen

Die Burg des Engels

Renaissance einer Piazza

Schlemmen bei Franchi

Marsfeld und Villa Borghese

Immer informiert – die Edicola

Krieg und Frieden

Zur Cena bei Gino

Das Kino in der Unterwelt

Zu Gast bei den de Chiricos

Carpaccio mit Kardinal

Spaziergang zur Treppe

Das Lächeln der Etrusker

Ein Brunnen wie ein Gedicht

Ein Platz für wilde Tiere

Um Kolosseum und Stazione Termini

Bei den singenden Schwestern

Piazza Martin Lutero

Abstieg zum Sonnengott

China Town

Das Elfenbeingesicht

Bei der kleinen Bäckerin

Salario und Trieste

Mercato Piazza Alessandria

Rausch aus Stein

Am Bett des Duce

Tief im Tuff

Aventin, Testaccio und der Süden

Treppe und Schlüsselloch

Movida am Scherbenberg

Auf dem Friedhof der Nichtkatholiken

Marmor, Stein und Eisen

Garbatella

In den Ardeatinischen Höhlen

Park der Aquädukte

Giuda ballerino!

Im Norden und Westen

Arenen von gestern und heute

Maximal modern

Ein Park für alle

Straße der Täuschung

Ausflüge

Am Strand von Santa Severa

In den Hügeln der Toten

Der heilige Berg

Im Gefängnis des Engelspapstes

Der Garten der Najaden

BILDNACHWEIS

REGISTER

Reise nach Rom

TIPPS

DIE WEB-SEITE WWW.MUOVERSIAROMA.IT ENTHÄLT EINEN GUTEN ROUTENPLANER FÜR DIE ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTEL IN DER STADT.

BEI DER PLANUNG VON AUSFLÜGEN MIT DEM BUS IN DIE GEGEND UM ROM HILFT DER ROUTENPLANER AUF DER INTERNETSEITE DER BUSGESELLSCHAFT COTRAL: WWW.COTRALSPA.IT/CALCOLAPERCORSO.ASPX

Natürlich führen nicht alle Wege nach Rom. Aber es gibt viele gute Wege dorthin. Wer will, kann sich, wie über Jahrhunderte die Pilger, zu Fuß der Stadt nähern, auf der Via Francigena oder dem Franziskus-Weg. Andere kommen mit dem Fahrrad entlang gewundener, verwunschener Sträßchen der Toskana und Latiums, oder mit dem Auto auf der schnellen, durch schöne Landschaften verlaufenden Autostrada. Mit dem Zug geht es von Deutschland aus noch immer recht langsam gegen Süden, was den Vorteil hat, dass ein Gespür für die Entfernung entsteht und genug Zeit bleibt, das eine oder andere Buch über Rom zu lesen.

Am prosaischsten scheint die Reise nach Rom per Flugzeug zu sein. Dabei bietet auch sie besondere Erlebnisse: erst den Blick auf die weiß gleißenden Gipfel der Hochalpen, dann die dunstverhangene Poebene, die Hügel und Berge des Apennin und schließlich, schon im Sinkflug, die Küste der Maremma mit ihren Inseln sowie geheimnisvolle Kraterseen erloschener Vulkane inmitten stiller Landschaften.

Plötzlich taucht die »Urbs« auf, die »Stadt« schlechthin, wie sie die alten Römer nannten. Das blaugrüne Band des Tibers und die dunkelgrünen Parks unterteilen die Flächen gelbrötlicher Palazzi, die sich bis zu den Abruzzen und Albanerbergen erstrecken. Dann scheint, wie eine steinerne Krone, die marmorweiße Kuppel des Petersdoms auf.

Rom ist der Nabel der Welt, so sehen es jedenfalls viele Römer. Heimat der Cäsaren, Bühne der Päpste, Metropole Italiens, mal quirlig, mal beschaulich, stolz und romantisch, nobel und derb, tausend Mal tot gesagt und doch immer aufs Neue aus den eigenen Ruinen auferstehend.

Für viele Deutsche ist Rom, mehr als 200 Jahre nach Goethes italienischer Reise, noch immer ein Sehnsuchtsziel. Etliche Besucher empfinden Rom als schönste Stadt der Welt – vor Paris, London oder New York. Sie werfen eine Münze in den Trevi-Brunnen, um ganz bestimmt zurückzukommen.

Wer länger in Rom bleibt, gar Jahre dort lebt, wird es in seiner Grandezza und seiner Schäbigkeit entweder lieben oder hassen lernen. Das römische Alltagsleben mit Schule, Beruf, Verpflichtungen fühlt sich ganz anders an als eine Urlaubsreise. Manche wollen nicht wieder von hier weg, andere geben entnervt auf. Eines aber ist gewiss: Kalt lässt Rom keinen. Und wer sich einmal in die Stadt am Tiber verliebt hat, kommt nie mehr von ihr los.

Rund um die Piazza Navona

BUSSE 45, 62 U. A. BIS C.SO VITTORIO EMANUELE/NAVONA

Die sprechende Statue

PIAZZA PANTALEO

TIPP

EINE WEITERE FRÜHER SPRECHENDE STATUE IST DER BABUINO IN DER VIA DEL BABUINO.

Rom ist voller steinerner Skulpturen. Als stille Zeugen der Geschichte stehen sie im Großstadt-Getümmel. Doch was heißt hier still: Anfang des 16. Jahrhunderts begannen einige Statuen zu sprechen. Die Römer hängten ihnen nachts Schilder um den Hals oder klebten Zettel an die Sockel, auf denen sie ihren Ärger und ihren Spott über »die da oben« kundtaten. Sie lästerten, gern in Versen, über die Verschwendungssucht der Päpste oder verulkten die Arroganz von Adeligen.

»Statue parlanti«, sprechende Statuen, wurden diese Skulpturen genannt. Das Volk gab ihnen phantasievolle Namen wie »Abate Luigi« oder »Madama Lucrezia«. Mancher Pontifex war über diese Lästermäuler so erbost, dass er sie in den Tiber werfen wollte. Doch dazu kam es nie.

Heute sprechen diese Statuen nicht mehr. Bis auf eine – Pasquino genannt. Er steht vor einem Palazzo an der Piazza Pantaleo. Pasquino ist ein Torso, ihm fehlen Arme und Beine. Doch sein bärtiges Gesicht ist gut erhalten.

Die Skulptur aus dem 3. Jahrhundert vor Christus soll einen griechischen Krieger darstellen oder Menelaos, den König von Sparta. Der Torso wurde in der Renaissance gefunden und aufgestellt. Bald wurde er zur ersten sprechenden Statue. Die Römer nannten sie Pasquino, nach einem Handwerker, Wirt oder Barbier, der ein loses Mundwerk hatte. Der steinerne Pasquino wurde mit Sprüchen wie »Quod non fecerunt barbari fecerunt Barberini« berühmt – »Was die Barbaren nicht getan haben, haben die Barberini getan.« Der Spott galt Papst Urban VIII. aus der Barberini-Familie, der Bronzeteile des Pantheons einschmelzen ließ, um daraus Kanonen zu gießen. Auch der Borgia-Papst Alexander VI. wurde zum Ziel Pasquinos. Über ihn hieß es: »Hier ruht Alexander VI. Und mit ihm liegt begraben, was er verehrte: Luxus, Zwietracht, Betrug, Gewalt, Verbrechen.«

Nach einer gewissen Pause begann Pasquino wieder zu reden, als Adolf Hitler 1938 nach Rom fuhr. Danach ging es mit mokanten Sprüchen weiter. Vor einigen Jahren wurde die Statue restauriert. Seither wünscht die Stadtverwaltung, dass Pasquino nicht mehr beklebt wird. Vergeblich. Am Sockel sind heute wieder Verse zu finden, die sich etwa über den Korruptionsskandal Mafia Capitale lustig machen. Als Pasquinade oder Pasquill wird noch heute allgemein eine Spottschrift bezeichnet. Vielleicht versuchen Sie sich in Rom ja mal an einer. Aber lassen Sie sich nicht erwischen.

BUSSE 30, 79, 81 U. A. BIS RINASCIMENTO; 46, 62 U. A. BIS C.SO VITTORIO EMANUELE/NAVONA

Auf der schönsten Piazza der Welt

PIAZZA NAVONA

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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