Rosa Räuberprinzessin macht Ferien im Schloss - Annette Roeder - E-Book

Rosa Räuberprinzessin macht Ferien im Schloss E-Book

Annette Roeder

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Beschreibung

Auf Gespensterjagd im Schloss

Endlich Ferien! Und was das Tollste ist: Alle fahren mit, auch Rosas Freundin Irmela. Mit dem vollgepackten Bulli und Esel Einhorn im Anhänger geht es los. Der Zeltplatz liegt direkt bei einem prächtigen Schloss. Rosa ist Feuer und Flamme und träumt davon, einmal im königlichen Himmelbett zu übernachten! Aber das ist natürlich verboten – und wäre außerdem viel zu gruselig. Bei Mondschein soll in den prunkvollen Sälen der uralte Ahn der Schlossbesitzer herumspuken.

Ein Geistergraf im Schloss? Da wird Rosa doch gleich zur Gespensterjägerin! Zusammen mit Irmela und Esel Einhorn will sie der Sache auf den Grund gehen…

Witzige Geschichten zum Vorlesen und Selbstlesen, nicht nur für freche Mädchen

Weitere Bände der Reihe:

Rosa Räuberprinzessin; Rosa Räuberprinzessin und das Törtchengeheimnis; Rosa Räuberprinzessin und der kleine Lügenbaron;Rosa Räuberprinzessin - Tierisch schöne Weihnachten!

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Seitenzahl: 61

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© 2022 cbj Kinder- und Jugendbuchverlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, Neumarkter Str. 28, 81673 MünchenAlle Rechte vorbehaltenVermittelt durch die Literarische Agentur Barbara KüperUmschlagillustration und -konzeption: Katrin EngelkingUmschlagfertigstellung: Kathrin SchülerCK • Herstellung: UKReproduktion: Reproline mediateam, MünchenISBN 978-3-641-28736-8V001

www.cbj-verlag.de

Inhalt

Rosas Lied

Rambazamba im Grillenwinkel!

Rosa und Esel Einhorn ziehen in den Wahlkampf

Und der Gewinner ist …

Camping-Residenz Schloss Kalbsklee

Rosa wird ungeduldig und bleibt geduldig

Endlich im Schloss!

Auf der Suche

Endlich!

Im Brunnen

Natürlich hat Rochus recht!

Seltsame Geräusche

Noch mehr seltsame Geräusche

Der Geist von Schloss Kalbsklee

Rosa hat eine Idee

So eine Überraschung!

Schlimmer geht immer!

Esel Einhorn hat eine I-Ah-dee

Ferien im Schloss

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei!

Rosas Lied

Rosa, Rüschen, Rausche-Roben find ich richtig toll!Meine Eltern klagen, fragen, was der Unfug soll?Sie wollen, dass ich mach, was nur ein cooles Mädchen tut …doch rennen, raufen, rempeln kann ich ganz genauso gut!

Ich habe einen Esel und der Esel hat ein Horn,als wundersames Einhorn ist das edle Tier gebor’n.Wenn du’s nicht glaubst, dann schau doch einfach mal genauer hin.Das rät dir eine wilde Rosa Räuberprinzessin!

Rosa, Rüschen, Rausche-Roben find ich richtig toll!Meine Eltern klagen, fragen, was der Blödsinn soll?Sie möchten, dass ich mach, was nur ein cooles Mädchen tut.Aber rennen, raufen, rempeln kann ich in Rosa auch sehr gut!

Flamingo, Muffin, Morgenrot – mir scheint es bergseeklar …ob Jungen, Mädchen, Ferkel: Rosa ist für alle da!Mit Esel Einhorn mach ich Quatsch und heb stets stolz das Kinn.Denn ich bin, schau genau hin, eine Räuberprinzessin!

Rambazamba im Grillenwinkel!

Die Sonne hat sich bereits ihren glutroten Schlafanzug angezogen und ist dabei, ins Bett zu gehen. Und doch schallt aus dem Grillenwinkel lautes Geblöke. Ganz wie am helllichten Tag. Aber es sind gar nicht die Tiere, die an diesem Freitagabend so ein Rambazamba veranstalten. Es ist Familie Rangel mit allen vier Kindern. Rosas liebste Freundin Irmela und ihr Päbbel, der Bäcker Joseph Zopf, sind auch dabei und Rocco hat seinen besten Kumpel Henri Hasenfratz eingeladen. Alle sitzen zusammen an einem langen Tisch im Obstgarten. Rosas Papa hat einen großen Topf Grillenrahmgulasch gekocht und Spätzle gibt es auch dazu. Nachdem alle zweimal nachgenommen haben und kein einziges Spätzlein mehr in die Bäuche passt, klopft er mit dem Löffel an sein Glas.

»Ruhe bitte!«, ruft er über das Geplapper hinweg.

Esel Einhorn, der natürlich auch an dem Festessen teilnehmen darf, horcht auf.

Er schiebt sein schimmerndes Horn vorsichtig zwischen die Köpfe von Irmela und Rosa und raunt den beiden Mädchen ins Ohr: Hört, hört, jetzt gibt es gleich eine I-Ansprache!

Esel Einhorn kennt sich mit den Regeln der vornehmen Gesellschaften gut aus und Rosa hat schon viel von ihm gelernt. Weil nur sie seine Sprache versteht, übersetzt sie für Irmela Esel Einhorns Worte. Irmela kommentiert sie mit einem fünffachen Niesen. Denn die Eselshaare kitzeln sie in der Nase.

Als sie fertig genießt hat, eröffnet Professor Rangel seine Rede: »Liebe Kinder! Heute habe ich das Vergnügen, euch etwas ganz ausgesprochen sehr besonders Schönes mitzuteilen!«

Rosa platzt heraus: »Du hast erfahren, dass du der verschollene ältere Bruder von Prinz Tscharl und somit der zukünftige König von Engelland bist? Und jetzt ziehen wir in den Sommerferien in das Schloss von denen um!«

Rochus, Rosas ältester Bruder, bekommt so einen Lachanfall, dass ihm die Holunderlimonade aus der Nase sprudelt.

Aber Rosas Papa nickt und grinst noch breiter. »Fast. Wir werden in den Sommerferien tatsächlich wegfahren!«

Auf den Schlag ist Rochus wieder still. Das ist wirklich etwas Besonderes. Seitdem Rosas Eltern vor 16 Jahren nach Rochus’ Geburt beschlossen haben, auf dem Land glücklich zu sein, sind die Rangels noch nie in den Ferien weggefahren. Denn irgendjemand muss ja Kuh Melanie melken, Sieglinde und ihre Ferkel bürsten, die Hühnereier einsammeln, die frisch geschlüpften Grillen in größere Boxen setzen, die Kaninchen vor dem Marder und den Postboten vor Hahn Kiriakos beschützen – und … und … und!

»Tante Roswitha wird am letzten Schultag kommen und für drei Wochen den Grillenwinkel und all unsere Tiere hüten! Und wir machen Urlaub«, berichtet Papa.

Rosa hört Irmela neben sich seufzen. »Habt ihr’s gut!«, flüstert sie leise. Denn auch die Zuckerbäckerei Zopf kann nicht einfach den Sommer über zugesperrt werden.

Doch als Irmela hört, was ihr Vater nun in die Runde ruft, da macht sie Kulleraugen wie Rosas kugeligste Glasmurmeln. »Mein Zöpfchen und ich werden Rangels begleiten. Ich habe eine Bäckerin gefunden, die mich für die Zeit vertreten wird!«

Alle klatschen und johlen.

»Henri darf auch mit, das ist bereits mit seinen Eltern geklärt«, fügt Professor Rangel hinzu. Rocco und Henri trommeln so begeistert auf den Tisch, dass die Teller hüpfen.

Ich will I-Auch!, schreit Esel Einhorn so eindringlich in das Tohuwabohu, dass ihn ausnahmsweise alle verstehen.

Der Schreck zuckt durch Rosa wie ein Stromschlag.

»Ohne Esel Einhorn fahre ich nirgendwohin!«, ruft sie wie aus der Räuberpistole geschossen.

»Keine Sorge«, beruhigt Rosas Mama die beiden. »Selbstverständlich werden wir Esel Einhorn mitnehmen. Wir haben ja den Anhänger.«

Esel Einhorn schnaubt erleichtert. Dann kann ja nichts mehr schiefgehen. I-Außer ich bekomme Verstopfung I-Auf der Reise.

Über ihre Verdauung macht sich Rosa keine Sorgen. »Am liebsten möchte ich in Schloss NeuschweinchenFerien machen! Da könnten wir dann alle zusammen im königlichen Himmelbett übernachten. Geht das?«

»Das können wir uns leider nicht leisten, Schätzlein«, erklärt Papa. »Wir werden auf einen Campingplatz fahren!«

»Papa und ich wollen im Bulli schlafen, alle anderen bekommen Zelte.« Mama lehnt sich an Papa und strahlt ihn an. »Auf dem Platz, den ich ausgesucht habe, sind Tiere erlaubt. Außerdem gibt es dort ein Café, in dem man günstig frühstücken kann. Während die Sonne über der Ostsee aufgeht. Wie bei unserer Hochzeitsreise.« Sie gibt Papa einen Kuss auf die Wange.

»IIIiih, wie ekelig!« Rocco schüttelt sich.

Auch Papa scheint nicht begeistert über die Küsserei zu sein. Er runzelt die Stirn und rückt etwas ab. »Moment mal, das war so nicht ausgemacht. Ich hatte doch gesagt, dass ich auf einen Campingplatz an die Nordsee möchte. Dort leben besondere Wattwürmer.« Professor Rangel züchtet Insekten als gesunde, umweltfreundliche Nahrung und ist ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, sein Sortiment zu erweitern.

Jetzt schaut auch Rosas Mama grimmig wie ein Schwarzbär, dem man die Honigwabe weggenommen hat. »Du wirst doch nicht im Urlaub arbeiten!«, ruft sie empört. »Ich will mich einfach mal an den gedeckten Tisch setzen. Und jetzt soll ich stattdessen im Matsch nach Würmern wühlen?«

»Rolanda hat recht. Urlaub ist zum Faulenzen da«, mischt sich nun Bäcker Zopf ein. »Aber Nordsee … am oberen Ende von Deutschland geht die Sonne viel früher auf als im Süden. Und ich würde so gerne mal richtig lange ausschlafen!«