Schlange undercover - Charlie Richards - E-Book

Schlange undercover E-Book

Charlie Richards

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Beschreibung

Den Frieden bewahren: Als ein sinnlicher Wandler seinen Gefährten in einem Undercover-Agenten findet, muss er lernen, was es bedeutet, seinen Partner zu akzeptieren. Prescott ist gelangweilt, einsam und sogar ein wenig eifersüchtig. Auch wenn er sich wegen Letzterem schlecht fühlt, kann er nichts dagegen tun. Alle in seinem Schwarm haben ihre Gefährten gefunden und sind so verknallt, dass Prescott genervt ist. Es wäre nicht ganz so schlimm, wenn er ausgehen und nach seinem eigenen Gefährten suchen könnte. Leider ist das Anwesen jedoch aufgrund der Unruhen in der Wandler-Gemeinde und der Tatsache, dass der Schwarm bei einem Ratsmitglied lebt, abgesperrt. Als Prescott es leid ist, schleicht er sich hinaus und geht in einen neuen Tanzclub. Er will tanzen und flachgelegt werden, aber was er findet, ist noch viel mehr. Als Nkosi Akintola Prescott zur Toilette folgt, stellen sie fest, dass sie Gefährten sind. So sehr Nkosi wünscht, er könnte sich sofort in diesem Moment mit Prescott verbinden, kann er es nicht. Er ist ein schwarzer Mamba-Wandler auf einer Undercover-Mission, und das richtige Timing ist entscheidend. Als Mitglied der abtrünnigen Wandler, die versuchen, den Wandlerrat zu stürzen, weiß Nkosi, dass seine Pflicht an erster Stelle stehen muss, sogar noch vor seinem Gefährten. Nachdem Nkosi Prescott die benötigten Informationen gegeben hat, bringt er ihn nach Hause. Schließlich kehrt Nkosi verletzt von seiner Mission zurück – wird Prescott ihm vergeben und ihn akzeptieren? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Weltordnung der Wandler ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing. Länge: rund 34.000 Wörter

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

ÜBER CHARLIE RICHARDS

LESEPROBE:

Schlange undercover

Den Frieden bewahren: Als ein sinnlicher Wandler seinen Gefährten in einem Undercover-Agenten findet, muss er lernen, was es bedeutet, seinen Partner zu akzeptieren.

Prescott ist gelangweilt, einsam und sogar ein wenig eifersüchtig. Auch wenn er sich wegen Letzterem schlecht fühlt, kann er nichts dagegen tun. Alle in seinem Schwarm haben ihre Gefährten gefunden und sind so verknallt, dass Prescott genervt ist. Es wäre nicht ganz so schlimm, wenn er ausgehen und nach seinem eigenen Gefährten suchen könnte. Leider ist das Anwesen jedoch aufgrund der Unruhen in der Wandler-Gemeinde und der Tatsache, dass der Schwarm bei einem Ratsmitglied lebt, abgesperrt. Als Prescott es leid ist, schleicht er sich hinaus und geht in einen neuen Tanzclub. Er will tanzen und flachgelegt werden, aber was er findet, ist noch viel mehr.

Als Nkosi Akintola Prescott zur Toilette folgt, stellen sie fest, dass sie Gefährten sind. So sehr Nkosi wünscht, er könnte sich sofort in diesem Moment mit Prescott verbinden, kann er es nicht. Er ist ein schwarzer Mamba-Wandler auf einer Undercover-Mission, und das richtige Timing ist entscheidend. Als Mitglied der abtrünnigen Wandler, die versuchen, den Wandlerrat zu stürzen, weiß Nkosi, dass seine Pflicht an erster Stelle stehen muss, sogar noch vor seinem Gefährten. Nachdem Nkosi Prescott die benötigten Informationen gegeben hat, bringt er ihn nach Hause.

Schließlich kehrt Nkosi verletzt von seiner Mission zurück – wird Prescott ihm vergeben und ihn akzeptieren?

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein.

Weltordnung der Wandler ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing.

Länge: rund 34.000 Wörter

CHARLIE RICHARDS

Schlange undercover

Weltordnung der Wandler 5

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Copyright © der englischen Originalausgabe „Undercover Snake“:

Charlie Richards

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2021

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

Übersetzt von: Sage Marlowe

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Mit dem Erwerb eines E-Books erhält der Käufer die Lizenz zur persönlichen Nutzung, ist jedoch nicht zur Weitergabe des Inhaltes an Dritte, weder gegen Entgelt noch kostenlos, berechtigt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Bitte beachten:

Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.

Das Maß der Intelligenz ist die Fähigkeit zur Veränderung.

~ Albert Einstein

Kapitel 1

„Oh, Götter. Schneller. Härter.“

Als Prescott Lachlans kehliges Drängen hörte, erstarrte er direkt an der Tür.

„Götter, ja“, brummte Thad heiser. „So gut.“

Prescott spürte, wie sich sein Gesicht erhitzte, als sein Blut nach Süden floss. Für ein paar Sekunden hielt er inne, um seinen Schwarmkameraden beim Sex zuzuhören. Er war auch verdammt versucht, die Tische und Stühle zu umrunden, um sie zu finden, damit er zuschauen konnte.

Ich wette, sie sind vor dem Kamin auf dem Boden. Ich würde gerne sehen, wie Thad Lachlans durchtrainierten Körper rannimmt.

Doch Prescott tat es nicht. Als er hörte, wie Haut gegen Haut klatschte, wich er zurück. Die Geräusche von Grunzen und Stöhnen, gemischt mit geflüsterten Worten, sagten Prescott, dass seine Freunde auf der Zielgeraden waren.

Prescott verließ die Bibliothek und schloss leise die Tür. Sein eigener Schwanz schmerzte in seiner Jeans und er rieb sich. Er spielte mit der Idee, Bashir aufzuspüren. Der Vampir freute sich immer über einen schnellen Fick und eine Blutspende.

Prescott dachte an die Empfindungen, die Bashir beim Trinken seines Blutes hervorrief, und stöhnte. Sein Schwanz zuckte und eine Perle Vorsperma sickerte aus ihm heraus. Sogar seine Eier begannen zu kribbeln.

Dann erinnerte Prescott sich daran, dass Bashir wegen eines Auftrags von Seever nicht auf dem Anwesen war.

Der Kerl hat Glück.

Wegen den Problemen, die durch eine Reihe von feindseligen Wandlern verursacht wurden, die es auf den Wandlerrat und den damit verbundenen Personen abgesehen hatten – angeführt von einem bigotten Ex-Ratsmitglied, das gerne illegalen Handel mit Gestaltwandlern betrieb – war das Anwesen, in dem Prescott und der Rest seines Schwarms lebten, abgeriegelt. Sie waren vor ein paar Jahren dorthin gezogen, als ihr Schwarmkamerad Cho seinen Gefährten in Wandlerratsmitglied Vincentius Goldstein getroffen hatte. Zur Sicherheit aller konnten sie das Anwesen nicht ohne einiges an Schutzmaßnahmen verlassen.

Prescott fragte sich, ob ein anderer Wachmann für einen Quickie bereit sein würde, und ging den Flur entlang, um jemanden zu suchen, mit dem er das Jucken kratzen konnte.

Auch wenn Prescott wusste, dass viele darüber flüsterten, dass er das Flittchen auf dem Anwesen war, war es ihm egal. Immerhin war es wahr. Prescott hatte Sex geliebt, sobald er herausgefunden hatte, wie angenehm er sein konnte. Nachdem er Jahrzehnte in einem Käfig verbracht hatte und größtenteils in seiner Entenform gefangen gewesen war, wollte er so viel Körperkontakt genießen, wie er nur konnte.

Prescott verdrängte die Erinnerungen an die Zeit, als Wissenschaftler mit ihm herumexperimentierten, und suchte sich einen Partner für etwas horizontalen Spaß.

Drei Tage später unterdrückte Prescott ein Stöhnen, als er wie festgefroren in der Tür zur Küche stand. Er hatte sich einen Snack am Nachmittag gewünscht. Stattdessen war er auf Reese gestoßen. Der Mensch arbeitete als Küchenchef des Anwesens und gönnte sich gerade einen vergnüglichen Nachmittag mit seinem Gefährten, dem Löwenwandler Seever.

Die Grunzlaute aus der riesigen Speisekammer konnten nichts anderes bedeuten.

Prescott knurrte, als er sich wegdrehte und aus der Küche ging. Sein Hunger war verschwunden. Tatsächlich wurde er nicht einmal von den Geräuschen erregt. Eine andere Art von Brennen kochte in seinem Bauch.

Eifersucht.

Prescott rieb sich die Brust und spürte, wie ihn eine Welle von Schuldgefühlen überschwemmte. Er schüttelte den Kopf, schien sich aber einfach nicht davon abhalten zu können. Seine Schwarmkameraden benutzten Sex, um sich vom Stress zu erholen und sich die Zeit zu vertreiben, vermutete Prescott, aber er selbst hatte keinen Gefährten.

Und ich will einen.

Mann oder Frau, alt oder jung, dick oder dünn – Prescott war es egal. Es war ihm egal, wie sein Gefährte aussehen würde. Er wollte ihn – oder sie – nur finden. Leider konnte Prescott, da er immer noch gesperrt war, nicht nach dieser besonderen Person suchen.

Seufzend ging Prescott zum Unterhaltungsraum. Er entdeckte seinen Alpha Ashton, der sich mit seinem Gefährten Ranger auf ein Sofa gekuschelt hatte. Auch wenn der Geruch von Sex in der Luft hing, waren sie vollständig bekleidet.

Ich bin froh, dass ich das verpasst habe.

Prescott würde Alpha Ashton niemals mit seinem Gefährten beobachten wollen. Sein Alpha würde ihm die Augen aus dem Schädel kratzen.

„Hey, Prescott“, begrüßte ihn Ashton mit einem entspannten Lächeln.

Ja, ich weiß, was diesen Ausdruck auf sein Gesicht gebracht hat.

„Hallo, Ashton“, antwortete Prescott. „Ranger.“

„Prescott.“ Der Schakalwandler kuschelte sich an Ashton, seine gebräunten Wangen immer noch gerötet von einem guten Fick. „Wir wollen uns einen Film ansehen. Gesellst du dich zu uns?“

Prescott ging zur Bar und antwortete: „Ja. Hört sich gut an. An was habt ihr gedacht?“ Es war nicht wirklich wichtig, so gelangweilt war er.

„Wir sprachen von einem Lethal Weapon-Marathon“, sagte Ashton. „Der Rest der Jungs sollte in zehn Minuten hier sein.“

Prescott schnaubte, während er sich ein Glas Rotwein einschenkte, und schüttelte den Kopf. „Es könnte noch ein paar Minuten länger dauern, bis Reese und Seever zu uns kommen.“

„Oh?“ Ashton legte den Kopf schief. „Warum sagst du das?“

Mit einem Augenzwinkern ging Prescott zu einem Fenster und öffnete es. Dann ging er zu einem zweiten, damit es eine leichte Brise gab. „Sie waren noch nicht fertig, wie ihr es seid.“ Bald begann die frische Luft den Geruch von Schweiß, Erregung und Samen aus dem Zimmer zu vertreiben.

Beide Männer grinsten breit und völlig reuelos.

Wie sie es sein sollten.

Ashton umfasste Rangers Kiefer und hielt den Blick seines Gefährten. „Ich kann mir einfach nicht helfen.“ Mit einem Ruck zog er den anderen Mann näher und schloss seine Lippen über denen des Schakals.

Prescott unterdrückte einen Seufzer und bereitete den ersten Film vor.

„Oh Scheiße. Ich habe was gefunden“, flüsterte Prescott geschockt. „Eine Lücke.“

Verdammt.

Prescotts Entdeckung war sowohl ein Segen als auch ein Fluch. Einerseits war es richtig, Seever sofort über das Versehen zu informieren, damit er das Problem beheben konnte. Immerhin war es gefährlich, eine Sicherheitslücke zu haben. Auf der anderen Seite hatte Prescott nun eine Möglichkeit, sich herauszuschleichen.

Vor zwei Wochen wurde dieser neue Club eröffnet.

Als Prescott vor ein paar Wochen begonnen hatte, nach Lücken bei den Schichten der Wachen zu suchen, war es nur etwas gewesen, um seine Langeweile zu lindern. Er konnte nicht stundenlang rumsitzen und lesen wie Thad, oder sich wie Cho in seinem Computer verlieren. Sogar Hector und Rocky waren mit Rockys Kleinkind Jayden beschäftigt. Die anderen hatten Jobs, Pflichten zu erfüllen.

Prescott hatte eigentlich nichts, obwohl er seine eigenen Räumlichkeiten abstaubte und sauber hielt. Das nahm aber nicht viel Zeit in Anspruch. Zu diesem Zeitpunkt ging er praktisch die Wände hoch vor Langeweile.

Prescott konnte dem Reiz der Gelegenheit nicht widerstehen und machte seine Pläne. Er stellte ein Club-Outfit zusammen und steckte es in einen kleinen Rucksack. Nachdem er sein Make-up und seine Schuhe hinzugefügt hatte, zog er eine schwarze Jogginghose und ein schwarzes Tanktop an.

Prescott ließ seinen Rucksack auf dem Bett liegen und ging zum Unterhaltungsraum. Er würde warten müssen, bis Rogan in zwei Stunden mit seiner Schicht begann. Außerdem musste er von allen die Pläne für den Abend herausfinden.

Glücklicherweise war Clubbing eine nächtliche Aktivität, so dass Prescott viel Zeit hatte.

Das beruhigte weder seine Nerven noch milderte es seine Begeisterung.

„Hey, alles in Ordnung, Pres?“, fragte Gilbert und sein Blick senkte sich auf Prescotts Bein, bevor er zu seinem Gesicht zurückkehrte.

Prescott hielt sein hüpfendes Bein still und dachte schnell nach.

„Was ist los mit dir?“ Gilberts schwarze Brauen zogen sich zusammen, und er beugte sich vor und zog sich ein wenig von seinem Kodiak-Bärenwandler Hess zurück. „Wir werden helfen, wenn wir können.“

Prescott räusperte sich und entschied sich für eine plausible Antwort. „Ähm, ich weiß, wir können momentan nicht viel machen, aber es gibt diesen neuen Film, den ich wirklich gerne sehen möchte“, begann er langsam und arbeitete alles in seinem Kopf aus. „Es ist eine Fortsetzung, und ich möchte ihn unbedingt im Kino sehen können. Können wir einen Tagesausflug arrangieren?“

„Welcher Film?“, fragte Ashton neugierig.

„Der neue Jumanji-Film“, verkündete Prescott und sah, dass er die Aufmerksamkeit aller hatte. Großartig. „Die Neuverfilmung mit Dwayne Johnson hat mir sehr gut gefallen, und ich möchte die Fortsetzung im Kino sehen.“

Hör auf zu reden. Du wiederholst dich.

„Ich hätte selbst nichts dagegen, den zu sehen“, verriet Hess und kratzte sich an seinem Spitzbart. „Wir könnten die Nachmittagsvorstellung nehmen.“

Ashton tauschte einen Blick mit Gilbert aus, der als Beta ihres Schwarms fungierte. Gilbert erklärte: „Eine Nachmittagsvorstellung bedeutet, dass sie den Film an einem Wochentag vor fünf Uhr abends zeigen. Viele Kinos bieten dann auch einen ermäßigten Preis an.“

„Ich werde heute Abend mit Vinnie über den Zeitplan und Leibwächter sprechen“, sagte Cho und hob seinen Blick von seinem Laptop. „Er ist gerade in einer Besprechung.“

Cho war der Einzige, der damit durchkam, Vincentius bei einem Kosenamen zu nennen. Das Ratsmitglied würde jedem anderen, der es versuchte, gehörig den Kopf waschen. Natürlich wollte er, dass Cho als sein Gefährte glücklich war, also korrigierte er ihn nicht.

„Vielen Dank!“ Prescott grinste. Er wollte den Film wirklich sehen, also war das ein großartiges Ablenkungsmanöver.

Zu Prescotts Erleichterung konzentrierten sich alle wieder auf andere Dinge.

Kurz vor neun begannen die Paare, den Raum zu verlassen – Cho war über eine Stunde zuvor gegangen, nachdem er eine Textnachricht von seinem Gefährten erhalten hatte. Es gab ein paar Küsse und etwas gemäßigtes Rumfummeln. Sie wünschten gute Nacht zwischen vergnügtem Schnurren und entzücktem Gekicher.

Prescott winkte Ashton und Ranger zu, dem letzten Paar im Raum. Sobald Prescott ihre Schritte nicht mehr hörte, stand er auf und eilte in sein eigenes Zimmer. Er spitzte die Ohren, damit er allen aus dem Weg gehen konnte.

Als Prescott sein Schlafzimmer erreichte, griff er nach seinem kleinen Rucksack, schob seine Füße in Turnschuhe und ging zurück durch das Haus. Zu seiner Erleichterung gelang es ihm, aus der Villa zu schlüpfen, ohne von jemandem entdeckt zu werden. Er versteckte sich hinter einer steinernen Terrassenmauer und wartete darauf, dass die Wachpatrouille vorbeikam.

Glücklicherweise konzentrierten sich die Wachen mehr darauf, die Umgebung abzusuchen, als auf das Haus zu achten. Irgendwann hatte Prescott die Idee gehabt, in seine Entenform zu wechseln und vom Anwesen wegzufliegen. Er hatte sie verworfen, da seine kleine Gestalt nicht die Kraft hatte, eine Tasche voller Kleidung und Schuhe zu tragen.

Als Prescott die Lücke entdeckte, die er wollte, ging er zum Seitentor. Er beobachtete, wie eine der patrouillierenden Wachen am Tor innehielt und mit Rogan sprach. Eine Sekunde später packte Rogan den Mann im Nacken und zog ihn für einen innigen Kuss an sich.

Während Prescott hoffte, dass er die Wachen nicht in Schwierigkeiten brachte, nutzte er die Gelegenheit und schlich sich vom Anwesen.

Als Wandler hatte Prescott große Ausdauer und Geschwindigkeit, und es dauerte nicht lange, bis er in die Stadt joggte. Er suchte sich einen diskreten Ort und zog seine Clubkleidung an. Mit seinem Rucksack über der Schulter betrat er eine Tankstelle und benutzte dort die Toilette, um sich die Haare zu stylen und sich zu schminken.

Grinsend ließ Prescott seinen Rucksack im Luftschacht der Tankstelle versteckt zurück und ging dann zum Club.

Noch bevor Prescott um die Ecke bog, spürte er die dröhnende Vibration der Clubmusik, die den Boden unter seinen Füßen beben ließ. Er beschleunigte sein Tempo, und Vorfreude strömte durch seine Adern. Es war Monate her, seit er die Gelegenheit gehabt hatte zu tanzen und den Reiz zu genießen, seinen Körper an so vielen anderen zu reiben.

Auch wenn Prescott auf dem Anwesen Sex haben konnte, liebte er die Gelegenheit, neue Leute zu entdecken.

Außerdem ist mein Gefährte nicht auf dem Anwesen.

Prescott hatte nicht viel Hoffnung, seinen Gefährten in einem Tanzclub zu finden, aber er wusste, dass es passieren könnte. Immerhin hatte Hector Rocky in einem Club getroffen. Rocky war dort Türsteher gewesen, und es hatte mehrere Wochen gedauert, bis der aufgedrehte Wandler den zurückhaltenden Menschen davon überzeugen konnte, dass er es ernst meinte.

Prescott verwarf die Gedanken an seinen Schwarm und verdrängte die Schuldgefühle wegen des Wegschleichens. Er öffnete die Tür zum Club. Seine Sinne wurden sofort von den Gerüchen von Alkohol, Testosteron und Erregung belagert. Das dumpfe Dröhnen der Musik hämmerte in seinen Ohren.

„Na, hallo, Süßer“, grüßte der Türsteher. Er saß auf einem Hocker in der Nähe der Tür des kleinen Foyerbereichs, offensichtlich dort, um bei Bedarf die Ausweise zu überprüfen. „Du bist wie ein Hauch frischer Luft.“

Prescott grinste den breitschultrigen Menschen an und checkte den großen Mann gründlich ab. „Schön, dass du das denkst“, antwortete er und leckte sich die Lippen. „Du bist selbst gar nicht so schlecht.“

Der Mann trat näher und hob seine großen Hände. „Ich denke, ich muss dich durchsuchen.“ Er wackelte mit den Augenbrauen, als er fortfuhr: „In diesem Club ist das Mitbringen von Speisen und Getränken oder irgendwelchen Drogen nicht gestattet, weißt du.“

„Natürlich.“ Prescott hob seine Arme, die Ellbogen gebeugt, und legte die Hände in den Nacken. „Es ist immer gut, Regeln zu haben.“

„Ich bin froh, dass du es verstehst“, antwortete der Türsteher.

Dann begann er seine Hände über Prescott zu bewegen – überall. Er ging sogar so weit, seinen Schritt offen zu begrapschen, was dazu führte, dass Prescotts Schwanz hart wurde.

„Mmm, direkt.“ Prescott stieß mit den Hüften in den streichelnden Griff des Mannes. „Ich mag das.“

„Ich habe meine Pause heute Abend noch nicht genommen“, säuselte der Mensch ihm ins Ohr. Seine Worte waren kaum laut genug, um über die Musik aus dem Nebenraum gehört zu werden. „Ich könnte jemanden rufen, der hier übernimmt, wenn du etwas mit mir trinken willst.“

Prescott drehte sich um und sah zu dem Mann auf. Bei seiner Größe von gut eins achtzig und den drei Zentimetern mehr von seinen schwarzen Stiefeln musste er nur etwa zwei Zentimeter nach oben schauen. Er legte seine Hände auf die Schultern des Mannes und rieb über die harten, mit Stoff bedeckten Muskeln.

„Nur, wenn es zu dem Drink ein Schwert und zwei Oliven gibt“, erwiderte Prescott, bewegte seine Hüften und rieb sich unverhohlen an dem Mann. Als Wandler mit einem hohen Sexualtrieb konnte er leicht zwei- oder dreimal am Abend kommen, wenn er willige Partner fand. In Anbetracht der Art und Weise, wie der Mensch ihn begrapscht hatte, nahm Prescott an, dass er bereit sein würde, Partner Nummer eins für den Abend zu sein.

Ja, ich bin eine totale Schlampe. Na ja.

Offensichtlich verstand der Türsteher, was er meinte, denn er drückte Prescotts Arsch und nickte. „Gib mir zwei Minuten, um eine Ablösung zu finden“, befahl er, als er seine Fingerspitzen in die Spalte von Prescotts Arsch bohrte.

„Mach schnell.“

Der Türsteher trat zurück und zog sein Handy aus der Tasche. Während er in Prescotts Richtung schaute, verschickte er eine Textnachricht. Dann zwinkerte er und ging zurück zu seinem Hocker.

„Ich bin übrigens Baden“, verkündete er. „Bist du neu in der Stadt?“

Prescott schüttelte den Kopf. „Ich bin schon ein paar Jahre hier, aber es ist eine ganze Weile her, seit ich Zeit gefunden habe, auszugehen.“ Er tippte auf seine Brust. „Prescott.“

Baden grinste breit und zeigte ebenmäßige weiße Zähne. „Nun, ich freue mich, dass du dich entschieden hast, heute Abend unseren Club zu beehren.“

„Ich mich auch.“

Gerade als Prescott die Worte sagte, gesellte sich ein anderer Mann zu ihnen in den Vorraum. Er warf einen Blick zwischen Baden und Prescott hin und her und grinste. „Weißt du, du sollst sie zuerst in den Club lassen, B“, sagte er und schlug mit dem Handrücken gegen Badens Oberarm.

Baden lachte und kehrte zu Prescott zurück. „Kannst du es mir verübeln, H?“ Er schlang einen Arm um seine Taille.

„Nicht ein verdammtes bisschen.“ Der Mann, H, zwinkerte. „Genieße deine Pause.“

„Das haben wir vor“, verkündete Prescott mit einem Lachen und ließ H wissen, dass er von den Anspielungen nicht beleidigt war. Immerhin hatten sie recht.

Prescott drückte sich dicht an Badens Seite, als der ihn durch den Club führte. Die Gerüche, die um ihn herum wirbelten, ließen sein Blut nach Süden fließen. Er hatte die Aromen von Erregung und männlichem Schweiß schon immer geliebt.

---ENDE DER LESEPROBE---