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Gunter von Rat betrat das Kellergewölbe und öffnete die schwere Holztür. Seine Augen strahlten, als er die schwarz-samtig schimmernden Lilien sah. Tief sog er das von ihnen ausströmende Aroma in sich und lächelte dabei sehr zufrieden. Er wusste, dass ihr starker Duft bei Frauen Willenlosigkeit bewirkte, so auch bei Jasmin. Ahnungslos befand sich Jasmin im Bann eines Dämons, den sie zu Lieben glaubte. Für sie beginnt eine gefährliche Liebe am Rande des Todes.
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Seitenzahl: 125
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Silke May
Schwarze Lilien
Fantasy
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Inhaltsverzeichnis
Titel
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Impressum neobooks
Im Café Bauer ging es wieder einmal heiß her.
Es war Sonntagnachmittag und viele Besucher strömten in die umliegenden Eisdielen und Cafés, des kleinen idyllisch gelegenen Dorfes am See.
Während Jasmin von einem Tisch zum anderen lief, um die Bestellungen der Gäste entgegenzunehmen, wurde sie von einem gut aussehenden Mann beobachtet. Gunter von Rat hatte sich an einen der kleinen Tische direkt ans Seeufer gesetzt.
Seine Augen durchforsteten den Garten des Cafés und blieben bei Jasmin hängen. Schmunzelnd beobachtete er, mit welchem Geschick sie die großen Tabletts mit Kaffee und Kuchen durch die Reihen der Tische trug. Er fand sofort gefallen an ihr, wie sie forschen Schrittes zwischen den Tischen auf und ab ging.
Bei jedem ihrer Schritte wippte ihr langer Pferdeschwanz, zudem sie ihr glattes blondes Haar gebunden hatte. Jasmin näherte sich seinem Tisch und sah in sein markantes braunes Gesicht.
Sie stand kurze Zeit regungslos vor ihm und versank in seinen grünen Augen. Seine angenehme dunkle Stimme holte sie in die Gegenwart zurück.
»Junge Frau, ich hätte gerne einen Erdbeerkuchen und einen Cappuccino.«
Dabei lächelte er sie zauberhaft an, sodass Jasmin die Röte ins Gesicht stieg. Sie sog den betörenden Duft, der von ihm ausging, tief in sich.
»Sehr gerne«, gab sie kurz von sich und ging sofort in die Küche des Cafés. Dort stand Barbara eine rothaarige zierliche Frau am Kaffeeautomaten und nahm ihre Bestellungen entgegen. Während sie den Kuchen und den Cappuccino auf das kleine Tablett stellte, erzählte ihr Jasmin von diesem Gast, der ihr die Röte ins Gesicht trieb.
»Das finde ich ja toll, dass dir so etwas auch einmal passiert, sonst erröte immer nur ich. Wie sieht er aus? Ist er schön? Jung? Jetzt sag schon und lass dir nicht alles aus der Nase ziehen.«
»Okay, also er sieht sehr gut aus. Er ist zwischen fünfunddreißig und vierzig Jahre alt. Er hat grüne Augen ist blond und braun gebrannt. Ach was – schau ihn dir doch selbst an! Er sitzt direkt an einem der Tische unmittelbar am See.« Jasmin nahm das Tablett an sich und verließ die Küche, gefolgt von Barbara, die hinter Jasmin auf die kleine Terrasse ging und ihrer Freundin nachsah. Sie kniff die Augen zusammen und starrte zu dem Tisch, an dem ein Mann mit hellblonden Haaren saß und Jasmin ihr Tablett bei ihm abstellte. Sie beobachtete, wie er mit ihrer Freundin sprach und sie dabei anlächelte.
Jasmin stand vor Gunter und traute ihren Ohren nicht, als er unverblümt mit ihr zu flirten begann und sie sogar um eine Verabredung bat.
»Sie sind die schönste Frau, die mir je begegnet ist, ich würde Sie gerne zu einem Dinner einladen?« Sein Lächeln betörte sie und Jasmin schluckte verlegen, als sie erneut die aufsteigende Röte spürte.
»Danke, ich nehme gerne an«, gab sie leicht verlegen von sich.» Schön …, passt es Ihnen heute Abend um acht Uhr beim Seerestaurant? Ich warte am Eingang auf Sie.« Jasmin nickte.
»Ja das ist mir recht«, antwortete sie und dachte sich, dass dadurch noch genügend Zeit blieb, um sich herzurichten.« Gunter strahlte sie an und hielt ihr seine Hand entgegen.
»Mein Name ist Gunter von Rat.« Jasmin durchfuhr es leicht, wie sie vernahm, dass sie mit einem Adeligen ein Date haben würde.
»Ich bin Jasmin Berger«, antwortete sie und streckte ihm die Hand entgegen.
Gunter sah ihr direkt in die Augen. »Schön Fräulein Berger, dann sehen wir uns später. Ich werde auch gleich bezahlen, schließlich möchte ich mich vor unserem Treffen noch umziehen. Sie müssen wissen, ich wohne außerhalb des Dorfes.« Gunter bezahlte und Jasmin ging zurück in die Küche, in der sie bereits von Barbara neugierig erwartet wurde. »Erzähl, was wollte er von dir? Ihr habt euch ja richtig unterhalten.«
»Stell dir vor, dieser Mann stammt aus einer adeligen Familie. Nachdem er mit mir geflirtet und mir Komplimente gemacht hatte, hat er mich für heute Abend zum Essen ins Seerestaurant eingeladen und ich hab zugesagt.«
Barbara klatschte vor Begeisterung in die Hände. »Toll … dass du angenommen hast. Du sagtest soeben adelig?«
»Das hast du schon richtig verstanden. Er heißt Gunter von Rat. «Barbara konnte sich vor Begeisterung nicht mehr halten und umarmte Jasmin.
»Du weißt schon, dass ich mich nach Dienstschluss beeilen muss, denn ich möchte mich vorher noch frisch machen und umziehen.« Ihre Freundin nickte.
»Klar …, du brauchst nicht zum Aufräumen bleiben, das mach ich für dich. Schließlich musst du toll aussehen, es ist nämlich ein sehr vornehmes Restaurant.« Jasmin umarmte Barbara dankend und ging wieder in den Gastgarten. Sie sah an den Tisch, an dem Gunter saß und war leicht enttäuscht. Sein Platz war bereits leer. Das Geschirr auf seinem Tisch musste noch abgeräumt werden. Auf dem Teller lag noch der halbe Kuchen und daneben seine Visitenkarte. Jasmin ging mit dem Geschirr zurück zur Küche. Sie nahm die Visitenkarte und hielt sie Barbara hin.
»Schau, die hat er für mich auf den Teller gelegt.« Barbara nahm das weiße Kärtchen mit Goldrand und einer gezeichneten schwarzen Lilie am Rand - und sah es an.
»Er wohnt auf dem Schlossberg. Da ist doch nur das alte graue Schloss, mit dem großen Park und den vielen Trauerweiden. Ob ihm das wohl gehört, oder ob er dort nur zur Miete wohnt?« Jasmin zuckte mit der Schulter. »Das werde ich schon noch herausbekommen.« Von draußen rief ein Gast, der zahlen wollte nach Jasmin. Jasmin steckte das Kärtchen ein und ging ihrer Arbeit nach. Nach einer Stunde war das Ende ihres Arbeitstages erreicht.
Jasmin beeilte sich nach Hause und duschte sich. Sie legte ein zartes Make-up auf und kleidete sich an. Ein Blick auf ihre Armbanduhr sagte ihr, dass sie gut in der Zeit lag, aber auch nicht trödeln durfte.
Jasmin saß in ihrem Kleinwagen und sah auf das grellrote Licht der Ampel. Leicht angespannt wartete sie darauf, dass sie weiter fahren konnte. Der Wechsel von Rot auf Grün erschien ihr wie eine Ewigkeit. Endlich folgte das ersehnte Grün und sie fuhr los. Nur noch wenige Minuten und sie würde bei ihrem Treffpunkt am Restaurant eintreffen. Jasmin hatte sich dafür extra hübsch angezogen. Ihr hellblaues Kostüm mit der schönen dunkelblauen Bluse aus Satin passte besonders gut zu ihrem blonden Haar, das sie kunstvoll hochgesteckt hatte. Seit sie Gunter kennengelernt hatte, sah sie immer sein Gesicht und seine grünen Augen vor sich – sobald sie kurz ihre Augen schloss.
Jasmin sah schon von Weitem das Gebäude des Restaurants und seinen großen Parkplatz. Jasmin parkte in unmittelbarer Nähe des Eingangs und stieg aus. Sie brachte ihr Kostüm kurz in Form und sah zu Gunter, der bereits neben dem Eingang stand. Als er sie kommen sah, ging er ihr die wenigen Schritte entgegen und lächelte sie an. Gunter hatte einen schönen eleganten blauen Anzug an und dazu ein weißes Hemd mit der dazu passenden Krawatte. Jasmin fand, dass er jetzt noch besser aussah, als am Nachmittag im Café.
»Fräulein Berger … hübsch sehen Sie aus«, dabei reichte er ihr eine schöne schwarze Blume.
»Danke … die ist aber schön, was ist das für eine Blume?«
»Das ist eine Lilie, ich züchte diese wunderbare Blume selbst. Ich gab ihr den Namen Nachtlilie.« Jasmin schnupperte an der Blüte, von der ein starker Duft ausströmte, und betrachtete sie genauer.
»Was für einen wunderschönen seidigen Glanz sie hat. Ich wusste nicht, dass es auch schwarze Lilien gibt. Ich weiß, dass es sie in schwarzroter Farbe gibt, aber total schwarz ist mir neu.«
»Gibt es normalerweise auch nicht. Diese Lilie ist eine besondere Züchtung, in dieser Farbe existiert sie nur bei mir.« Sie betraten das Restaurant und setzten sich an einen schön gedeckten Tisch. Der Ober brachte ihnen die Speisekarte.
»Darf ich für uns beide ein Menü bestellen?« Jasmin nickte und wartete gespannt darauf was er wohl bestellen würde. »Bringen Sie uns das Menü Nummer fünf und einen milden Rotwein. Sie trinken doch Rotwein – oder?« Jasmin nickte erneut.
Gunter bestellte für sie beide ein leckeres Menü, was Jasmin begeisterte, denn es entsprach genau ihrem Geschmack. Genüsslich verspeiste sie das Kalbsmedaillon mit Pfifferling und einer Sahne - Pfeffer Soße mit einem gemischten Salat und Baguette. Dazu tranken sie einen Spätburgunder. Gunter erzählte über sich und seinen adeligen Vorfahren und fragte Jasmin über alles Mögliche aus. Er wollte alles über sie in Erfahrung bringen. Sie unterhielten sich sehr gut und hatten auch sehr viel zu lachen. Am späten Abend brachte Gunter sie nach Hause und Jasmin ließ sich von ihm – zu ihrer eigenen Überraschung, bereits ein Küsschen auf den Mund geben. Was sie dazu veranlasst hatte, wusste sie selbst nicht. Jasmin war sich aber ganz sicher, dass sie ihn unbedingt wieder sehen wollte.
Als Jasmin sich in ihr Bett kuschelte, zog der schöne Abend in Gedanken an ihr nochmals vorüber, bis die Müdigkeit sie überwältigte.
Am nächsten Tag erzählte sie Barbara haarklein den Ablauf ihrer Verabredung mit Gunter, die auch schon neugierig darauf gewartet hatte. Jasmins Gesicht glühte förmlich, während sie berichtete.
»Du bist ja richtig verknallt in den Typen!«, rief ihre Freundin vor Begeisterung aus.
»Stimmt und ich würde mir wünschen, dass sich aus unserer jungen Beziehung eine feste Bindung entwickeln würde«, erklärte sie und lächelte verträumt. Jasmin und Gunter trafen sich fortan täglich. Sie hatten sich ineinander verliebt und einige zärtliche Nächte miteinander verbracht.
Ihr sehnlichster Wunsch ging in Erfüllung und sie zog bereits nach wenigen Wochen zu Gunter auf sein Gut und sie heirateten dort in aller Stille.
Dichte Nebelschwaden hingen über dem Moor, kahle Gerippe vereinzelter Bäume standen verlassen im Sumpf. Alles war still, nicht ein einziger Vogel war zu hören, nur ein regelmäßiges Blubbern im Morast war hörbar. Der schrille Schrei einer Frau durchbrach die Stille für kurze Zeit, dann war es still – bedrohlich still. Aufgeregte Sumpfvögel flatterten in die Luft und gaben schreiend ihren Unmut von sich.
Ein Reiter stob aus dem Sumpfgebiet mit seiner rechten Hand hielt er das Halfter eines Pferdes, das ohne Reiter neben ihm herlief. Gunter von Rat trug schwarze Lederkleidung und saß hocherhoben auf seinem schwarzen Pferd namens Diabolo. Er sah auf das Pferd, das nebenher lief, und schmunzelte. Gunter bremste die Pferde in der Geschwindigkeit, als er sich dem Gut seiner Eltern näherte. Auf einer leichten Anhöhe umgeben mit einem hohen schmiedeeisernen Zaun lag das schlossähnliche Herrenhaus. Gemächlich trabten die Pferde den steinigen Weg zum offen stehenden Tor empor. Gunter lächelte zufrieden, als ihm seine junge Frau entgegen lief. Jasmin lief den steinigen Schotterweg, ihre Arme ausgebreitet - auf Gunter zu. Ihr langes Haar wehte im Wind. Sie sah aus, als würde sie den Weg entlang schweben.
»Und …, ging alles gut?«, rief sie ihm fragend entgegen.
»Natürlich mein Engel«, antwortete Gunter mit seiner warmen dunklen Stimme und stieg vom Pferd. Jasmin kam auf ihn zu und fiel ihm in die Arme. Sie drückte ihr Gesicht an seine Brust.
»Es ist alles in Ordnung, wir waren rechtzeitig am Bahnhof mein Engel. Es war gut, dass ich gestern schon ihre Koffer zum Bahnhof gebracht hatte, deshalb konnten wir heute die Pferde nehmen und somit die Abkürzung am Moor entlang. Mach dir also keine Gedanken, sie sitzt bereits im Zug.«
Gunter legte den Arm um Jasmins Schultern und sie gingen nebeneinander zum Haus, das wie ein kalter Steinkoloss mitten im Park stand. »Ihr seid heute aber schon sehr zeitig außer Haus, ich konnte mich von Rosa nicht einmal verabschieden. Gunter das hättest du mir schon sagen müssen, dann hätte ich mich gestern von ihr verabschiedet«, schmollte Jasmin.
»Ich dachte du wüsstest es und heute Morgen waren wir bereits spät dran, deshalb nahmen wir ja auch die Pferde.«
»Darüber hatte mich Hannes schon informiert«, bestätigte Jasmin.
Hannes kam ihnen von den Stallungen neben dem Haupthaus entgegen und nahm die Pferde an sich.
Jasmin und Gunter betraten das Haus und gingen in den gelben Salon, den sie bei so einem tristen Wetter immer bevorzugten. Jasmin setzte sich auf das weiße Ledersofa und kuschelte sich in die gelben Sofakissen. Gunter schenkte ihnen beiden Tee ein und setzte sich neben sie. Eine Weile saßen sie schweigend nebeneinander und sahen in das prasselnde Feuer vom Kamin.
»Wie geht’s jetzt weiter?«, fragte Jasmin etwas zögerlich.
»Wir suchen uns wieder ein neues Hausmädchen.« Jasmin kuschelte sich an ihren gut aussehenden Mann. Gunter war groß und stattlich, er trug sein hellblondes Haar nach hinten gekämmt. Mit seinen grünen Augen konnte er Jasmin immer wieder Beindrucken. Sie hatte bei seinem Blick das Gefühl, als könne er ihr bis ins Innerste sehen.
»Gunter hast du auch diesen Schrei gehört?« Gunter sah sie fragend an. »Wenn du den Schrei eines Habichts meinst, den hab ich auch vernommen.« Jasmin schüttelte den Kopf.
»Nein, für mich war es eher der Schrei einer Frau.«
»Das muss dich täuschen, das war sicher der gleiche laute Schrei, den ich hörte und der war ganz bestimmt von einem Habicht - mein Engel.«
»Wenn du meinst, dann wird es wohl so gewesen sein. Sag mal, warum bleiben die Zimmermädchen nicht lang hier? Es kommt mir so vor, als fühlten sie sich nicht wohl.« Gunter legte den Arm um ihre Schultern, drückte sie leicht an seine Seite und küsste sie auf die Wange.
»Wahrscheinlich ist es die Einsamkeit«, erklärte er.
»Zugegeben diese Umgebung muss man lieben lernen oder einfach akzeptieren, aber du machst es ihnen doch leicht. Gunter du behandelst sie, als wären sie deine Schwestern und trotzdem gehen sie von uns weg. Das ist jetzt das zweite Mädchen, das wegging, seitdem ich hier bin.«
»Mach dir darüber keine Gedanken. Die jungen Dinger wollen ausgehen, etwas erleben und hier vereinsamen sie einfach. Aber vielleicht haben wir ja mit der Nächsten mehr Glück. Hast du etwas dagegen, wenn ich zu meinen Blumen gehe, mein Engel?«
»Natürlich nicht – geh nur. Ich lese inzwischen wieder ein bisschen in der Ahnen Lektüre.«
»Jammere aber nicht, wenn du nachher nicht schlafen kannst. Du weißt sie waren alle geheimnisumwittert«, dabei grinste er sie an und gab ihr einen kleinen Nasenstüber.
Gunter verließ den Raum und Jasmin zog den dicken Wälzer aus dem Bücherregal. Sie setzte sich wieder zurück auf das Sofa und las in dem großen schweren Buch, das sie auf ihre Schenkel gelegt hatte.
Gunter betrat inzwischen das Kellergewölbe und öffnete mit einem großen schmiedeeisernen Schlüssel die schwere Holztür. Er betrat den Raum und schaltete die diffuse Beleuchtung ein. Seine Augen strahlten, als er die samtig schimmernden schwarzen Lilien sah. Mit ihrer Zucht war ihm ein Meisterwerk gelungen. Tief sog er den von ihnen ausströmenden Duft in sich und lächelte dabei sehr zufrieden.
Er holte aus seiner Hosentasche einen kleinen Schlüssel und öffnete damit einen massiven kleinen Wandschrank am Ende des Zimmers.
Er entnahm eines der darin befindlichen Fläschchen und tröpfelte mit einer Pipette, nur wenige Tropfen der Flüssigkeit in die Erde. Während er diese Prozedur in allen Blumentöpfen wiederholte, summte er leise vor sich hin.
