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Unterwegs: Nachdem eine Panne einen Wandler zu einem Boxenstopp gezwungen hat, stellt er fest, dass es tatsächlich ein Segen ist, da er seinen Gefährten wittert. Als Deacon Ferdmin erfährt, dass sein Bruder Daevon ein neues Leben beginnt, beschließt er, dass es Zeit ist, dasselbe zu tun. Außerdem hat er es satt, als Dachswandler in der Stadt zu leben. Deacon kauft sich ein Motorrad und fährt quer durchs Land, um sich mit Daevon zu treffen. Er genießt die Abwechslung von seinem früheren riskanten Job als Feuerwehrmann … bis sein Motorrad kaputt geht. Es gibt nur ein paar Motorradwerkstätten in der Stadt, und in der ersten, die er aufsucht, weigert man sich, seine Maschine zu reparieren, da er offen und offensichtlich schwul ist. So wütend es Deacon auch macht, als er die zweite Werkstatt betritt, ist er schnell dankbar. Er riecht, dass sich irgendwo in diesem schmuddeligen Raum sein Gefährte befindet. Doch erkennt er auch, dass sich dem Mann – Axel Spumoni – zu nähern, etwas Finesse erfordern wird. Nicht nur, dass Deacon bereits Diskriminierung erfahren hat, er bemerkt auch, dass Axel ein Brandopfer ist. Kann Deacon einen Weg finden, um seinen zurückgezogenen, misstrauischen Gefährten zu umwerben, während er mit der Feindseligkeit der hinterwäldlerischen Stadt zu tun hat? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Kontras Menagerie ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing. Länge: rund 24.000 Wörter
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Veröffentlichungsjahr: 2021
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
ÜBER CHARLIE RICHARDS
LESEPROBE:
Sei kein Frechdachs
Unterwegs: Nachdem eine Panne einen Wandler zu einem Boxenstopp gezwungen hat, stellt er fest, dass es tatsächlich ein Segen ist, da er seinen Gefährten wittert.
Als Deacon Ferdmin erfährt, dass sein Bruder Daevon ein neues Leben beginnt, beschließt er, dass es Zeit ist, dasselbe zu tun. Außerdem hat er es satt, als Dachswandler in der Stadt zu leben. Deacon kauft sich ein Motorrad und fährt quer durchs Land, um sich mit Daevon zu treffen. Er genießt die Abwechslung von seinem früheren riskanten Job als Feuerwehrmann … bis sein Motorrad kaputt geht. Es gibt nur ein paar Motorradwerkstätten in der Stadt, und in der ersten, die er aufsucht, weigert man sich, seine Maschine zu reparieren, da er offen und offensichtlich schwul ist. So wütend es Deacon auch macht, als er die zweite Werkstatt betritt, ist er schnell dankbar. Er riecht, dass sich irgendwo in diesem schmuddeligen Raum sein Gefährte befindet. Doch erkennt er auch, dass sich dem Mann – Axel Spumoni – zu nähern, etwas Finesse erfordern wird. Nicht nur, dass Deacon bereits Diskriminierung erfahren hat, er bemerkt auch, dass Axel ein Brandopfer ist. Kann Deacon einen Weg finden, um seinen zurückgezogenen, misstrauischen Gefährten zu umwerben, während er mit der Feindseligkeit der hinterwäldlerischen Stadt zu tun hat?
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein.
Kontras Menagerie ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing.
Länge: rund 24.000 Wörter
CHARLIE RICHARDS
Sei kein Frechdachs
Kontras Menagerie 27
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene
ME AND THE MUSE PUBLISHING
www.meandthemuse.com
Copyright © der englischen Originalausgabe „Don’t Badger Me“:
Charlie Richards
Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:
Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe
Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2021
Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs
Übersetzt von: Sage Marlowe
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Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.
Bitte beachten:
Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.
Widmung
Zuerst ignorieren sie dich, dann verspotten sie dich, dann kämpfen sie gegen dich und dann gewinnst du.
~ Mahatma Gandhi
„Leute wie dich bedienen wir hier nicht.“
Deacon Ferdmin hob die linke Braue, als er den abfällig grinsenden Mann anschaute – James, so der Name auf seinem Overall. „Entschuldigung?“ Zuerst dachte er, James würde auf die Tatsache anspielen, dass er ein Dachswandler war. Doch das konnte der Mensch auf keinen Fall wissen … nicht wahr?
James verzog die Lippen, als er seinen Blick über Deacon schweifen ließ. „Wir helfen keiner Schwuchtel.“
Na, heilige Scheiße!
Deacon konnte sich nicht erinnern, wann er das letzte Mal diskriminiert worden war, weil er schwul war. Diese Tatsache war auch verdammt offensichtlich. Angesichts der grünen Strähnen, die er in sein schwarzes Haar gefärbt hatte, den Steckern und Ringen in seinen Ohren, Augenbrauen und Lippen sowie dem hellgrün-gelb-karierten Hemd, das er unter seiner geöffneten schwarzen Lederjacke trug, war es eine naheliegende Vermutung.
Selbst die Jungs bei der Feuerwache, wo er gekündigt hatte, hatten seit Jahren keinen Gedanken mehr an seine Sexualität verschwendet. Oder zumindest hatten sie es sich nicht anmerken lassen. Sie hatten eine Abschiedsparty für ihn veranstaltet und ihm alles Gute gewünscht. Einige von ihnen hatten gesagt, dass er in Kontakt bleiben sollte, und Deacon würde es wahrscheinlich für ein paar Jahre tun. Dann würde er aufhören müssen, da er sie alle um Jahrhunderte überleben würde.
„Hast du mich nicht gehört?“ James verschränkte die Arme vor der Brust. „Du kannst gehen.“
„Ich würde gerne mit dem Besitzer sprechen“, erwiderte Deacon. So sehr es ihm auch widerstrebte, einem homophoben Mistkerl die Betreuung seiner Triumph anzuvertrauen, musste sein Motorrad repariert werden.
James grinste ihn an, als er auf das Firmenlogo an der Wand zeigte. „James’ Werkstatt. Ich bin James.“ Er tippte auf den Namen auf seiner Brust. „Ich bin der Besitzer, und ich werde mich nicht um das Motorrad eines Schwanzlutschers kümmern. Raus jetzt.“
Verdammt. Das hatte ich befürchtet.
Deacon drehte sich auf dem Absatz um und verließ die Werkstatt. Er ging zu seinem Motorrad und lehnte sich dagegen. Er nahm sein Handy heraus, öffnete seine Internet-App und suchte erneut.
Als sein Motorrad den Geist aufgegeben hatte und Deacon in der Stadt eingetrudelt war, hatte er gedacht, er hätte Glück, da sofort eine Werkstatt zu sehen war. Schade, dass er nicht gewusst hatte, dass sie von einem homophoben Hinterwäldler gehörte. Er hoffte wirklich, dass es in dieser zurückgebliebenen Stadt noch eine andere Werkstatt gab.
Deacon las den Eintrag einer zweiten Werkstatt und hoffte, dass die nicht auch von einem Schwulenhasser betrieben wurde. Nachdem er sich die Wegbeschreibung gemerkt hatte, nahm er die Maschine vom Ständer und rollte sie die Straße entlang. Zumindest war es mit seiner Wandlerkraft leicht, das Motorrad zu schieben.
Sobald Deacon gehört hatte, dass sein Bruder Daevon beschlossen hatte, seinen Job als College-Professor an den Nagel zu hängen und sich einem nomadisch lebenden Alpha und dessen Rudel anzuschließen – oder der Gang, wie sie es nannten –, hatte Deacon beschlossen, dasselbe zu tun. Er hatte seit über vierzig Jahren nicht mehr die Gelegenheit gehabt, viel Zeit mit seinem Bruder zu verbringen. Als Wandler, ein Paranormaler, der in der menschlichen Welt lebte, musste er alle paar Jahrzehnte seine Identität neu erfinden.
Das letzte Mal war Deacon nach Chicago gezogen, um Feuerwehrmann zu werden, während Daevon Arbeit in einer anderen Stadt gefunden hatte. Keiner von ihnen hatte viel Freizeit gehabt. Zum ersten Mal seit langer Zeit hatte Deacon die Fortschritte der Technologie geschätzt, aber am Computer zu reden war nicht dasselbe wie zusammen in Tierform herumzutollen.
Als Deacon an seinen Bruder dachte, wurde ihm klar, dass er den Mann anrufen und ihn wissen lassen musste, dass er es nicht zum Treffen schaffen würde.
„Sobald ich ihm etwas Genaueres sagen kann“, murmelte Deacon, als das Schild der anderen Werkstatt in Sicht kam. Das Gebäude wirkte alt und schmuddelig, aber zumindest leuchtete im Fenster der Hinweis Geöffnet.
Deacon ließ seine Triumph auf dem Parkplatz stehen und ging ins Büro. Da er niemanden hinter der Theke des schmutzigen Raumes sah, verzog er das Gesicht. Er konnte Geklapper und Stimmen durch eine offene Tür links von der Theke hören, also wusste er, dass jemand da war.
„Beeil dich mit dem Ölwechsel, Axel“, befahl ein Mann. „Das hättest du heute Morgen machen sollen.“
„Ja, Sir“, antwortete eine tiefe Stimme leise.
Deacon wusste, dass nur sein Gehör es ihm ermöglichte, es aufzuschnappen. Die tiefe Bassstimme löste ein warmes Flattern in seinem Inneren aus und er hätte fast anerkennend gesummt. Nachdem er bereits als schwul ausgemacht worden war, hielt er seine Reaktion zurück.
Stattdessen ging Deacon zur Tür und brüllte: „Hallo, ist jemand da?“
„Ja!“, antwortete die erste Stimme tiefer im Raum, hinter einem älteren Dodge-Pickup.
Deacon blieb in der Tür stehen und blickte sich um. Er bemerkte eine Bewegung im hinteren Bereich und wartete. Als er einen übergewichtigen Mann in einem schmutzigen Overall auf sich zukommen sah, versuchte er flach zu atmen.
Der Geruch von Fett, Öl und anderen Fahrzeugflüssigkeiten hing schwer in der Luft. Zu seiner Überraschung gab es jedoch noch etwas anderes. Er atmete langsam und tiefer ein und Hitze und Verlangen sammelten sich in seinem Bauch.
Verdammt! Rieche ich ernsthaft hier drinnen meinen Gefährten?
Bei der Art und Weise, wie der kräftige Mann ihn mit verengten Augen und verzogenen Lippen anschaute, betete Deacon zu allen Göttern, die geneigt waren zuzuhören, dass es nicht er war. Toll. Ein weiterer Homophober. Deacon bemühte sich, es zu ignorieren und senkte grüßend das Kinn.
„Hallo, Sir“, grüßte Deacon. „Ich glaube, der Stator an meinem Motorrad ist kaputt. Können Sie sich das mal ansehen?“
Der Mann sah Deacon von oben bis unten an, und sein Gesichtsausdruck war leicht zu lesen. „Axel, kümmere dich um diesen Kunden.“ Dann drehte er sich um und ging weg.
Oooookay. Zumindest ist er nicht mein Gefährte. Sein böser Blick hätte mich fast aus den Stiefeln gehauen!
Womit noch Axel übrig ist.
Deacon schob die Hände in die Taschen, als er eine andere Gestalt entdeckte, die sich aus den Schatten im hinteren Bereich löste. Die Schultern des Mannes waren breit, aber ein wenig gebeugt. Er humpelte mit dem rechten Bein, sodass seine Schritte ungleichmäßig waren. Sein Gesicht war ein wenig abgewandt, daher verbarg sein zotteliges Haar den größten Teil der Gesichtszüge auf seiner rechten Seite.
„Hier entlang, bitte, Sir.“ Der Mann – offensichtlich Axel – deutete auf den Eingangsbereich.
Deacon trat einen Schritt zurück, drehte sich um und ließ den Mann an sich vorbeigehen. Gleichzeitig schnüffelte er diskret. Der Geruch des Menschen war mit Öl und Fett vermischt, aber darunter duftete er ganz männlich und sehr köstlich.
Mmmm … oh, er riecht so gut.
Deacon folgte dicht hinter Axel und genoss den Blick auf seinen Hintern, selbst in seinem Overall. Als er ihn sich bewegen sah, fragte er sich, was das Hinken verursachte. Dann wandte sich Axel zur Seite und umrundete die Theke, und Deacon entdeckte die Narben auf der rechten Seite seines Halses, die unter seinem zotteligen kastanienbraunen Haar verschwanden.
Axel griff unter die Theke, zog ein Blatt Papier heraus und legte es vor sich ab. „Bitte füllen Sie dieses Formular aus, Sir“, murmelte er, hob die linke Hand und schob sich die Haare hinter das Ohr. Axel blickte auf, um ihn anzusehen und zeigte misstrauische blaue Augen. Sein Blick glitt über Deacons Schulter und aus dem vorderen Fenster, dann traf er Deacons Blick wieder. „Sie denken, es ist der Stator, Sir?“
„Bitte, nenn mich Deacon“, bot Deacon an, zog das Formular zu sich und hob den Stift von der Theke auf. „Und ja. Alle Zeichen sprechen dafür. Schwache Scheinwerfer, verminderte Leistung, und schließlich hat die Kraftstoffpumpe abgeschaltet.“ Während Deacon das Formular ausfüllte, nutzte er den Moment, um dem Mann einen kurzen Blick zuzuwerfen. „Der Typ, von dem ich es gekauft habe, sagte, das könnte möglicherweise passieren. Es ist an der Zeit.“ Deacon zuckte die Achseln und lächelte Axel schief an. „Ich hatte gehofft, es bis an mein Ziel zu schaffen, bevor es passiert, aber na ja.“
Deacon erkannte, dass sein Gefährte größer und breiter war als er. Sein Körper schien fit zu sein, obwohl die weite Kleidung es schwierig machte zu sagen, wie muskulös er war. Während Deacon knapp eins achtzig groß war, wusste er, dass sein Gefährte ein paar Zentimeter größer sein musste, da er ihn trotz seiner gebeugten Haltung ein wenig überragte.
Axel konzentrierte sich auf das Formular. „Es tut mir leid, Sir“, brummte er und tippte mit der linken Hand auf das Formular. „Ich brauche entweder eine Adresse, oder ich werde Sie bitten müssen, im Voraus zu bezahlen. Capsons Regeln.“
Es entging Deacons Aufmerksamkeit nicht, dass Axel ihn nicht bei seinem Namen genannt hatte. Er nahm an, dass Capson sein Arschloch von Boss war.
Deacon musste einen Weg finden, um Kontakt mit Axel zu haben, und schaute auf das Formular. Er hatte derzeit keine Adresse. Auch wenn er problemlos im Voraus bezahlen könnte, kam ihm eine Idee. Deacon hatte bereits Vorurteile von einigen Leuten erfahren und wollte Axel nicht zum Ziel machen, während er den Mann kennenlernte.
Das heißt, ich muss diskret sein.
„Ich habe keine Adresse, Axel“, sagte Deacon und legte seine Hand auf die Theke in die Nähe der Hand seines Gefährten. „Wie wäre es, wenn ich in Ihrem Geschäft einen Stator für mein Motorrad kaufe? Können wir das tun?“
Axel hob sein Kinn ein wenig und begegnete seinem Blick. Die Haare fielen ihm immer noch ins Gesicht, aber es genügte, um zu zeigen, was der Mann verbarg. Die Narben erstreckten sich seinen Hals hinauf und über seine Wange.
Ah, deshalb versteckt er sich. Ich wette, die Narben verursachen auch sein Hinken. Wie schlimm ist es wohl?
Deacon hielt das Mitgefühl für Axels Beeinträchtigung von seinem Gesicht fern. Da sein Gefährte es offensichtlich zu verbergen versuchte, wollte er ihn nicht darauf ansprechen. Stattdessen hob er eine Augenbraue und bat ihn schweigend, die Frage zu beantworten.
„Das kann ich nicht machen, Sir“, murmelte Axel kopfschüttelnd. „Aber es gibt ein Geschäft für Fahrzeugteile fünf Kilometer entfernt, östlich der Stadt.
