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Fange wieder an zu leben! Mit Aufstellungsarbeit, die wirklich verändert. Dieses Buch revolutioniert die Aufstellungsarbeit. Autor Thomas Hurtz überschreitet die Grenzen herkömmlicher Aufstellungsarbeit und öffnet einen Raum für echte, tief-greifende Transformation. Entdecke, wie du innere Blockaden löst, alte Lasten abwirfst und zu deinem wahren Selbst findest: • Wahrhaft Fühlen statt ständig Inszenieren: Erfahre hier, wie Aufstellungsarbeit verletzte Anteile heilen kann und verborgene Wahrheiten ans Licht bringt. • Aufrichtige Resonanz statt wiederholtes Rollenspiel: Lerne zu verstehen, wie Stellvertreter in Aufstellungen dich spiegeln und so eine gemeinsame Heilung ermöglichen. • Deine Innenwelt als Spiegel: Erkenne, wie deine Beziehungen in der äußeren Welt deine inneren Glaubensmuster widerspiegeln. Dieses Buch ist dein Schlüssel zu einer kraftvollen, ehrlichen und liebevollen Aufstellungsarbeit. Es ist für alle, die bereit sind, sich selbst zu begegnen – und dadurch ihr Leben nachhaltig zu verändern. Das ist Aufstellungsarbeit neu gedacht: Klar. Tief. Heilsam.
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Seitenzahl: 104
Veröffentlichungsjahr: 2025
Thomas Hurtz
Sei wieder lebendig!
Aufstellungsarbeit mit Herz und Liebe
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Widmung
Vorwort
Einleitung
Kapitel 1: Die Kraft der Ordnung
Kapitel 2: Tiefer sehen – tiefer heilen
Kapitel 3: Die innere Haltung
Kapitel 4: Die verborgene Matrix
Kapitel 5: Der innere Saboteur
Kapitel 6: Was braucht ein starkes Kind?
Kapitel 7: Partnerschaft
Kapitel 8: Wie meine Aufstellungen ablaufen
Kapitel 9: Wie hilft uns das Universum?
Kapitel 10: Die Krankheit zeigt mir, was in mir nicht Liebe ist
Kapitel 11: Gelebte Veränderung
Kapitel 12: Mein Weg mit der Aufstellungsarbeit
Anhang: Lebe deine SigNatur
Danksagung
Aufstellungen mit Thomas Hurtz
Impressum neobooks
Hinweis:
Alle Kapitel dieses Buches sind in sich abgeschlossen und müssen nicht zwingend chronologisch gelesen werden.
Dieses Buch widme ich mir selbst.
Dem Jungen in mir,
der so oft gezweifelt hat.
Dem Mann, der den Mut gefunden hat,
weiterzugehen.
Ich schenke es mir –
weil ich über mich hinausgewachsen bin,
weil ich über meinen Schatten gesprungen bin,
weil ich heute bereit bin,
meine Wahrheit zu leben.
Möge es auch Dir ein Impuls sein,
Deinen eigenen Weg zu gehen.
Dieses Buch wollte ich schon seit vielen Jahren schreiben. Doch lange habe ich gezögert, es wirklich anzugehen. Vielleicht aus Zweifel, vielleicht aus Respekt vor der Aufgabe.
Doch mit der Zeit wuchs etwas in mir – mein Wissen, meine Erfahrungen, meine Sicht auf das Leben, auf die Aufstellungsarbeit, auf das Menschsein. Und damit auch der Wunsch, all das weiterzugeben.
Irgendwann war es einfach so weit. Ich setzte mich hin – und das Schreiben floss. Ganz natürlich. Ich wusste genau, was hinein soll. Und plötzlich wurde aus dem Traum ein echtes Buch.
Ein Buch, das nicht nur die Methode der Aufstellungsarbeit beschreibt, sondern das große Ganze berührt: Warum wir so ticken, wie wir ticken. Warum bestimmte Dinge in unserem Leben geschehen. Und wie wir lernen können, uns selbst zu erkennen – ehrlich, klar, liebevoll.
Ich nehme dich in diesem Buch mit auf meinen eigenen Weg. Vom Suchen zum Finden, vom Schmerz zur Heilung, vom Funktionieren zum Fühlen.
Und ich zeige, wie wundervoll es ist, die eigene Berufung leben zu dürfen – mit all den Menschen an meiner Seite, die mich dabei unterstützt haben. Ihnen gilt mein tiefer Dank.
Die Texte sind bewusst in einfacher Sprache geschrieben. Ich wollte ein Buch, das jeder versteht – egal, ob er gerade erst beginnt, sich selbst zu hinterfragen, oder schon viele Jahre auf seinem Weg ist. Und doch wirst du, wenn du zwischen den Zeilen lauschst, viele Impulse finden, die auch erfahrene Seelen anregen können.
Dieses Buch soll dir Mut machen.
Mut, hinzuschauen.
Mut, deinen eigenen Weg zu gehen.
Mut, zu fühlen – was in dir schon lange darauf wartet, gefühlt zu werden.
Ich wünsche dir beim Lesen viele Aha-Momente, viel Herzklopfen – und vielleicht sogar ein paar Tränen der Berührung oder ein Schmunzeln des Wiedererkennens.
Schön, dass du hier bist – und dich auf den Weg machst.
Thomas Hurtz, im April 2025
Einleitung
Wer schreibt hier? Und warum?
Mein Name ist Thomas Hurtz, geboren 1967, und ich bin in einem Haushalt mit vier Geschwistern aufgewachsen. Bereits in jungen Jahren stellte mich das Leben vor große Herausforderungen: Mit zwölf Jahren erkrankte ich zum ersten Mal an Colitis ulcerosa.
Es folgten immer wieder neue Schübe, die meinen Körper an seine Grenzen brachten. Mit etwa 22 Jahren wurde schließlich mein gesamter Dickdarm entfernt – doch anstelle von Erleichterung blieben Schmerzen und Einschränkungen, die meinen Alltag über Jahre hinweg bestimmten.
Trotz dieser Belastungen absolvierte ich eine Ausbildung zum Bäcker, erlangte den Meistertitel und übte meinen Beruf einige Zeit mit Leidenschaft aus.
Eine tiefgreifende Veränderung in meinem Leben setzte jedoch mit 32 Jahren ein: Ich hatte geheiratet und war Vater von zwei wundervollen Kindern geworden. Doch just in dieser Phase übernahm meine Krankheit erneut die Kontrolle – und zwang mich, mein bisheriges Leben grundlegend zu hinterfragen.
Eine Kollegin öffnete mir damals die Tür zur Welt des Spirituellen. Diese Begegnung weckte in mir eine neue Neugier und die Bereitschaft, nach innen zu schauen. Schon nach einem Jahr intensiver Meditation spürte ich eine zunehmende Sensibilität, zwei Jahre später entwickelte sich daraus eine Form von Hellsichtigkeit.
In dieser Zeit kam ich zum ersten Mal mit der Aufstellungsarbeit in Berührung – zunächst als Teilnehmer. Ich war sofort fasziniert von der Tiefe und Klarheit, mit der diese Methode verborgene Dynamiken sichtbar machte.
Viele verschiedene Therapeuten zeigten mir ihre individuellen Arbeitsweisen, wodurch ich ein breites Verständnis der vielfältigen Möglichkeiten dieser Arbeit gewinnen konnte. Diese Einblicke halfen mir später dabei, meinen eigenen Stil zu entwickeln und eine Arbeitsweise zu finden, die für mich wahrhaft stimmig war.
Heute kann ich mit voller Überzeugung sagen: In der Aufstellungsarbeit habe ich meine Berufung gefunden. Sie ist nicht nur meine Tätigkeit, sondern meine große Liebe und mein größtes Hobby. Ich widme mich ihr mit einer tiefen Hingabe und lerne stetig weiter – denn diese Arbeit hört nie auf, uns selbst zu fordern, zu spiegeln und zu erweitern.
Im Laufe meiner Entwicklung ist aus dieser Hingabe etwas ganz Eigenes entstanden: Mein eigenes System, das sich aus den vielen Erfahrungen, Erkenntnissen und inneren Impulsen herausgebildet hat. Ich betrachte es als eine Weiterentwicklung der klassischen Aufstellungsarbeit – nicht aus dem Anspruch heraus, etwas zu verbessern, sondern aus dem tiefen Erleben heraus, dass diese Arbeit lebendig ist und wachsen darf.
Mein Ansatz verbindet verschiedene Methoden, energetische Zugänge und intuitive Elemente zu einer Form von Aufstellungsarbeit, die aus meiner Sicht den aktuellen Bedürfnissen vieler Menschen besonders gut entspricht.
Mit diesem Buch möchte ich dich auf eine spannende Entdeckungsreise mitnehmen.
Es richtet sich sowohl an Therapeutinnen und Therapeuten als auch an Menschen, die offen sind für neue Perspektiven und bereit, ihr Leben in mehr Authentizität, Leichtigkeit und innerer Ordnung zu gestalten.
Als Legastheniker war mein Weg zur Sprache nicht immer einfach, aber gerade diese Ehrlichkeit und mein eigener Entwicklungsweg sollen Mut machen: In jedem von uns schlummert ein enormes Potenzial – wenn wir bereit sind, alte Strukturen zu hinterfragen und neue Wege zu gehen.
Kapitel 1
Die Kraft der Ordnung – Anwendungsfelder und Methoden der Aufstellungsarbeit
Ursprung und Entwicklung der Methode
Bert Hellinger legte in den 1970er Jahren den Grundstein für die systemische Aufstellungsarbeit, die später unter dem Begriff „Familienstellen“ weltweite Bekanntheit erlangte.
In seiner Arbeit erkannte er, dass jedes Familienmitglied einen festen – oft unbewussten – Platz in einem größeren System einnimmt. Wird diese Ordnung gestört, etwa durch Ausgrenzung, Vertauschung von Rollen oder mangelnde Anerkennung, können tiefe seelische Spannungen entstehen – manchmal über Generationen hinweg.
Mit der Methode des Aufstellens, bei der Personen stellvertretend für Familienmitglieder oder Elemente eines Systems im Raum positioniert werden, machte Hellinger verborgene Bindungen, ungelöste Konflikte und transgenerationale Dynamiken sichtbar.
Der Raum wurde zur Bühne des Unausgesprochenen, zur Projektionsfläche für das, was im Inneren wirkt, aber nicht gesagt oder gesehen werden konnte.
Zu Beginn seiner Arbeit ließ Hellinger die Stellvertreter nach der Aufstellung ohne weitere Integration wieder in ihren Alltag zurückkehren. Diese Praxis stieß auf Widerstand: Kritiker bemängelten, dass so wichtige Verarbeitungsschritte fehlten und emotionale Prozesse möglicherweise unverarbeitet blieben. Dadurch geriet die Methode zunächst in Verruf – teils auch durch eine provokante, stark lenkende Arbeitsweise, die nicht bei allen auf Zustimmung stieß.
Mit der Zeit entstanden jedoch differenzierte Weiterentwicklungen. Manche Praktizierende hielten an Hellingers ursprünglicher Form fest, andere erweiterten den Ansatz um therapeutische Nachbegleitung, kreative Varianten und neue Felder der Anwendung.
Während einige die Methode bis heute als radikal heilsam empfinden, kritisieren andere eine Tendenz zur Übervereinfachung. Doch gerade dieser Spannungsraum hat dazu beigetragen, dass sich die Aufstellungsarbeit weiter entfalten konnte – in einer lebendigen Vielfalt, die dem Menschen in seiner Tiefe und Komplexität gerechter wird.
Neben familiären Strukturen wurde die Methode auch auf Organisationen, Teams und kollektive Systeme übertragen. So wurde deutlich: Die systemische Aufstellungsarbeit ist nicht nur ein psychologisches Werkzeug, sondern ein universelles Instrument, um Dynamiken sichtbar zu machen, die unter der Oberfläche wirken – sei es im Einzelnen oder im Kollektiv.
Wofür kann Aufstellungsarbeit genutzt werden?
Die Einsatzbereiche der Aufstellungsarbeit sind so vielfältig wie das Leben selbst. Sie beginnt dort, wo Worte fehlen – wo wir innerlich spüren, dass etwas „nicht stimmt“, das sich aber mit dem Verstand nicht erklären lässt.
Familiäre Themen sind eines der bekanntesten Anwendungsfelder. Wenn wir fremde Lasten tragen, in alten Konflikten festhängen oder Gefühle in uns tragen, die nicht wirklich zu uns gehören, zeigt eine Aufstellung oft überraschend klar, wo die Wurzel liegt: bei einem ausgeschlossenen Familienmitglied, einem verdrängten Schicksal oder einer unbewussten Loyalität.
Auch bei persönlichen und emotionalen Themen wie Selbstzweifeln, innerer Zerrissenheit oder dem Gefühl, nicht „man selbst“ zu sein, kann eine Aufstellung helfen. Die Arbeit mit dem inneren Kind, mit abgespaltenen Anteilen oder inneren Stimmen wie dem Kritiker kann dabei unterstützen, sich selbst wieder näherzukommen.
In Beziehungsfragen macht die Aufstellungsarbeit Muster sichtbar, die oft über Jahre oder Generationen wirken:
Warum ziehen wir bestimmte Partner an?
Warum gelingt Nähe nicht – oder Trennung nicht?
Warum bleibt der Kinderwunsch unerfüllt, obwohl medizinisch alles „in Ordnung“ scheint?
Auch der Körper spricht in Systemen. Viele Menschen leiden an Beschwerden, für die es keine klare medizinische Ursache gibt – oder die durch rein körperliche Therapien nicht besser werden.
In der Aufstellung können Symptome als Botschafter verstanden werden: für das, was gesehen, gefühlt oder gewürdigt werden möchte.
Im beruflichen Kontext bringt Aufstellungsarbeit neue Perspektiven auf Rollen, Entscheidungsfragen, Teamdynamiken oder den eigenen Platz im Unternehmen. Gerade für Selbstständige ist sie ein wertvolles Werkzeug, um innere Blockaden in Bezug auf Sichtbarkeit, Erfolg oder Geld zu lösen.
Nicht zuletzt öffnet sich durch die Aufstellungsarbeit ein Raum für spirituelle und existenzielle Fragen:
Wer bin ich wirklich?
Wofür bin ich hier?
Gibt es Muster aus früheren Leben oder kollektive Felder, die noch wirken?
Auch Ahnenarbeit und karmische Dynamiken lassen sich – je nach Methode – mit einbeziehen.
Manche Aufstellungen richten sich sogar auf kollektive oder gesellschaftliche Themen: Kriegstraumata, Flucht, Schuld, Zugehörigkeit oder die Rolle von Minderheiten. Hier wird spürbar, dass Heilung nicht nur individuell geschieht, sondern auch kollektiv.
Kurz gesagt:
Wo immer ein Thema nicht mit reinem Denken lösbar ist, sondern eine tiefere Bewegung verlangt, kann die Aufstellungsarbeit ein kraftvolles Navigationsinstrument sein – direkt, ehrlich und berührend.
Methodenvielfalt: Verschiedene Wege zur inneren Ordnung
Die Methode des Aufstellens hat sich im Laufe der Jahre stetig weiterentwickelt. Heute stehen viele unterschiedliche Formen zur Verfügung, die individuell angepasst werden können. Hier ein Überblick:
1. Klassische Aufstellung in der Gruppe
Der Klient wählt aus einer Gruppe von Personen Stellvertreter für relevante Systemelemente (z. B. Familienmitglieder, Gefühle, Symptome). Diese werden intuitiv im Raum positioniert.
Bereits die Anordnung lässt erkennen, wie das System zueinandersteht. Die Stellvertreter nehmen oft Gefühle oder Impulse wahr, die tiefere Einsichten ermöglichen.
2. Aufstellungen mit Bodenankern
Anstelle von Menschen kommen Bodenanker wie Zettel oder Stoffe zum Einsatz.
Der Klient stellt sich selbst nacheinander auf die verschiedenen Positionen.
Diese Form eignet sich besonders für Einzelarbeit und ermöglicht ein direktes körperliches Erleben der Systemdynamik.
3. Schamanische Aufstellungsarbeit
Diese Methode verbindet klassische Aufstellungen mit schamanischen Elementen wie Räucherungen, Trommeln oder Krafttieren.
Hier geht es um energetische Klärung, Ahnenverbindung und spirituelle Rückbindung. Sie öffnet Räume jenseits des rein psychologischen Verständnisses.
4. Verdeckte Aufstellungen
Die Stellvertreter wissen nicht, wen oder was sie repräsentieren. Dadurch entstehen oft besonders authentische und intuitive Wahrnehmungen – frei von Interpretation oder Erwartung.
Der Fokus liegt auf dem reinen Spüren und Erleben.
5. Astrologische Aufstellungen
Die astrologische Geburtskarte dient als Grundlage. Planeten, Aspekte und Häuser werden als Stellvertreter positioniert, um die kosmischen Dynamiken fühlbar zu machen. So lassen sich astrologische Muster nicht nur verstehen, sondern auch transformieren.6. Figurenaufstellungen auf dem Brett
Hier kommen kleine Figuren zum Einsatz – auf einem Brett oder einer strukturierten Fläche. Jede Figur steht für eine Person oder ein Element. Diese Methode ist besonders geeignet für Selbstreflexion, Coaching oder therapeutische Begleitung im Einzelsetting.Fazit:Die Aufstellungsarbeit ist heute so lebendig wie nie – und sie wächst weiter. Ihr Ursprung mag im Familienstellen liegen, doch ihre Kraft reicht weit darüber hinaus.
Sie führt uns in Kontakt mit dem, was unter der Oberfläche wirkt: in uns, in unseren Beziehungen, in unseren Familien und in der Welt.
Ob in Gruppen, mit Figuren, im Einzelsetting oder auf der spirituellen Ebene – sie bleibt ein Weg, alte Muster zu entwirren und neue Freiheit zu finden.
Kapitel 2
Tiefer sehen – tiefer heilen
Die unsichtbare Dimension der Aufstellungsarbeit
Die unsichtbare Dimension der Aufstellungsarbeit
