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Nur ein kleiner Liebesbiss: Als ein Dämon seiner Amina vorzeitig über den Weg läuft, sucht er nach einer Möglichkeit, sich die Bindung zu sichern. Als Dämon, der unter dem Reiter Famine dient, half Beltine seinem Meister gerne dabei, einen Hexenzirkel auszuschalten. Es war eine wunderbare Abwechslung, mal etwas anderes zu tun, als Hungersnöte in verschiedenen Gebieten der menschlichen Ebene zu verbreiten. Als Famine sich mit seinen Brüdern zusammenschließt, um ein gefährliches und mysteriöses Artefakt aufzuspüren, ist Beltine glücklich – und geehrt – ausgewählt zu sein, um zu helfen. Informationen führen sie zu einer Rettungseinrichtung für exotische Tiere in den Bergen von Idaho. Als sie dort ankommen, entdecken sie, dass einige der Tiere keine Tiere sind – sie sind Gestaltwandler, die in Tiergestalt gefangen sind. Was Beltine wirklich schockiert, ist, dass einer der Männer seine Amina ist – seine Seele. Allerdings ist Beltine noch ein paar Jahrzehnte von seinem tausendsten Geburtstag entfernt. Doch sobald seine Amina – Kavan – endlich zu seiner menschlichen Form zurückkehrt, geht es Beltine wie jedem anderen Paranormalen. Er will das, was die Moirai ihm zugedacht haben. Da seine Dienstzeit für Famine noch nicht abgelaufen ist und sich noch weiterer Ärger abzeichnet, ist sich Beltine nicht sicher, was sein bester Zug ist. Wird die Hilfe seines Reiters ausreichen, um eine Lösung zu finden? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Ein liebevolles Biss-chen ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing. Länge: rund 27.000 Wörter
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Veröffentlichungsjahr: 2022
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
ÜBER CHARLIE RICHARDS
LESEPROBE:
Seine vorzeitige Amina
Nur ein kleiner Liebesbiss: Als ein Dämon seiner Amina vorzeitig über den Weg läuft, sucht er nach einer Möglichkeit, sich die Bindung zu sichern.
Als Dämon, der unter dem Reiter Famine dient, half Beltine seinem Meister gerne dabei, einen Hexenzirkel auszuschalten. Es war eine wunderbare Abwechslung, mal etwas anderes zu tun, als Hungersnöte in verschiedenen Gebieten der menschlichen Ebene zu verbreiten. Als Famine sich mit seinen Brüdern zusammenschließt, um ein gefährliches und mysteriöses Artefakt aufzuspüren, ist Beltine glücklich – und geehrt – ausgewählt zu sein, um zu helfen. Informationen führen sie zu einer Rettungseinrichtung für exotische Tiere in den Bergen von Idaho. Als sie dort ankommen, entdecken sie, dass einige der Tiere keine Tiere sind – sie sind Gestaltwandler, die in Tiergestalt gefangen sind. Was Beltine wirklich schockiert, ist, dass einer der Männer seine Amina ist – seine Seele. Allerdings ist Beltine noch ein paar Jahrzehnte von seinem tausendsten Geburtstag entfernt. Doch sobald seine Amina – Kavan – endlich zu seiner menschlichen Form zurückkehrt, geht es Beltine wie jedem anderen Paranormalen. Er will das, was die Moirai ihm zugedacht haben. Da seine Dienstzeit für Famine noch nicht abgelaufen ist und sich noch weiterer Ärger abzeichnet, ist sich Beltine nicht sicher, was sein bester Zug ist. Wird die Hilfe seines Reiters ausreichen, um eine Lösung zu finden?
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein.
Ein liebevolles Biss-chen ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing.
Länge: rund 27.000 Wörter
CHARLIE RICHARDS
Seine vorzeitige Amina
Ein liebevolles Biss-chen 26
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene
ME AND THE MUSE PUBLISHING
www.meandthemuse.com
Copyright © der englischen Originalausgabe „The Early Amina“:
Charlie Richards
Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:
Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe
Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2022
Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs
Übersetzt von: Sage Marlowe
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Stärke kommt nicht von dem, was du kannst. Sie kommt davon, Dinge zu überwinden, von denen du zuvor dachtest, dass du es nicht kannst.
~Unbekannt
„Beltine, Meister Famine sucht nach dir.“
Beltine drehte sich um und entdeckte Garnelle. Er nickte dem etwas älteren Dämon respektvoll zu und antwortete: „Danke, Garnelle. Weißt du, ob er in seinem Büro ist?“
Garnelle lächelte und überraschte Beltine damit. Der Dämon war ein Jahrzehnt älter als Beltine mit seinen neunhundertachtundsiebzig Jahren, und er war nicht gerade für seine Warmherzigkeit bekannt. Tatsächlich konnte sich Beltine nicht erinnern, wann er das letzte Mal ein ehrliches, entspanntes Lächeln auf Garnelles Gesicht gesehen hatte.
„Nein“, antwortete Garnelle mit amüsierter Stimme. „Famine und seine Männer entspannen sich in der Badekammer.“
Beltine legte den Kopf schief und runzelte die Stirn. „In der Badekammer?“
Da er den Raum kannte, auf den sich Garnelle bezog, wunderte sich Beltine. Jeder Reiter der Apokalypse regierte seinen Teil des Dämonenreiches. Famine hatte es ursprünglich in einem römischen Stil entworfen, mit gemeinschaftlichen Bädern. Ein paar Jahrhunderte zuvor hatte Famine ihr Haus in einen Stil umgestaltet, der eher einem arabischen Scheichpalast entsprach, aber alle hatten die Gemeinschaftsbäder so sehr geliebt, dass Famine sie nach einer kleinen Umgestaltung beibehalten hatte.
Mit zuckenden Lippen sagte Garnelle: „Hank nennt es einen Pool.“
Blinzelnd verarbeitete Beltine das. Meister Famine hatte sich erst vor einer Woche mit drei Männern verbunden. Hank war ein süßer und freundlicher Mensch. Sein zweiter Liebhaber – der Vampir Chissom – hatte eine lebenslustige und entspannte Haltung mit einem Sinn für Humor. Famines dritter Liebhaber, ein Rotfuchs-Wandler namens Knossis, hatte eine dominante, bestimmte Persönlichkeit und hatte immer noch die Position als Hauptvollstrecker für sein Rudel.
„Hank denkt, es ist ein Swimmingpool, und Meister Famine hat nicht erklärt, dass die Dämonen ihn benutzen, um … zu baden?“ Beltine tastete sich langsam an dieser Frage entlang und erkannte die Antwort, sobald er sie beendet hatte. „Weil der Meister seinen Geliebten nicht in Verlegenheit bringen wollte.“
Garnelle nickte einmal. „Wahrscheinlich.“ Mit einem Grinsen und einem Augenzwinkern riet er: „Jedem wird geraten, eine Badehose griffbereit zu haben … nur für den Fall.“
Unfähig, sich selbst zu helfen, stöhnte Beltine. „Aber es geht doch darum, nackt zu baden.“
Garnelle zuckte mit den Achseln und erklärte: „Du bist nur noch ein paar Jahrzehnte davon entfernt, deine Amina zu finden. Sobald das passiert ist, wirst du nicht wollen, dass er oder sie vor einer anderen Person nackt ist.“ Garnelles Gesichtsausdruck wurde ernst. „Und diese Person wird nicht wollen, dass dein bestes Stück für alle sichtbar rumbaumelt, also kann es nicht schaden, wenn du dich daran gewöhnst, vor anderen nicht nackt zu sein.“
Beltine erkannte die Weisheit darin und nickte. „Du auch.“ Er stützte seine Hände auf seine Hüften und stellte klar: „Du bist ein Jahrzehnt älter als ich, nicht wahr?“
„Das bin ich.“ Garnelles Gesichtsausdruck wurde sehnsüchtig. „Noch zwölf Jahre.“ Dann räusperte er sich. „Nicht, dass ich zählen würde oder so.“
Mit einem Schnauben murmelte Beltine: „Natürlich nicht. Keiner von uns tut das.“ Dann ging er zur Tür. „Danke für die Vorwarnung.“
Garnelle antwortete: „Gern geschehen“, bevor er die Bibliothek in eine andere Richtung verließ.
Beltine schritt schnell durch den gewaltigen Palast. Die Bibliothek befand sich im Erdgeschoss, aber auf der gegenüberliegenden Seite der Badekammern. Das sollte mögliche Feuchtigkeitsschäden von den Büchern fernhalten.
Er machte sich auf den Weg zu dem Raum, in dem sich ein halbes Dutzend Becken befanden, von denen jedes eine andere Temperatur hatte. Sie reichten von kühl und einladend, gut zum Schwimmen, bis hin zu heiß und beruhigend, hervorragend gegen Muskelkater. Er hatte sie alle schon viele Male in seinem langen Leben genossen.
Beltine entdeckte, wie Chissom einen Korridor nach links verließ und in die gleiche Richtung abbog, und nahm seine Kleidung in Augenschein. Der Vampir trug Boardshorts und Flip-Flops, sowie ein Handtuch über der Schulter.
Beltine traf eine rasche Entscheidung und rief Chissom zu, während er sein Tempo beschleunigte.
Der Vampir hielt inne und drehte sich halb um. Seine freundlichen haselnussbraunen Augen bekamen Fältchen, als er Beltine anlächelte. „Hey, Mann.“ Er legte den Kopf schief und fragte: „Äh, Entschuldigung. Es gibt eine Menge von euch, da ist es schwer, sich zu erinnern. Wer bist du noch mal?“
Beltine war nicht beleidigt. Immerhin hatte Famine über zweihundert Dämonen unter seinem Kommando. Es gab nur wenige Generäle – diejenigen Dämonen, die tausend Jahre gedient hatten und von den Göttern mit ihrer Amina – ihrer Seele – gesegnet worden waren. Die übrigen Dämonen von Famine waren unterschiedlich alt, von ein paar Jahren bis zu fast eintausend. Wie Chissom gesagt hatte, waren es definitiv viele.
„Ich bin Beltine“, sagte er zu Chissom. „Und ich verstehe das vollkommen.“ Er ging neben dem Vampir her und zögerte eine Sekunde, bevor er sagte: „Ich habe gehört, dass Hank denkt, dass die Badekammer ein Schwimmbecken ist.“
„Badekammer“, wiederholte Chissom, und seine Augen verengten sich ein wenig. Dann weiteten sie sich. „Oh, Badekammer. Scheiße!“
Beltine hielt seine Hände hoch, die Handflächen nach außen, und fügte schnell hinzu: „Wir wurden alle gewarnt, Shorts griffbereit zu haben, aber ich wollte nicht, dass Hank seinen Fehler auf irgendeine … unfreundliche Weise herausfindet.“
Chissom nickte langsam, wobei sein Gesichtsausdruck nachdenklich war. „Also hast du beschlossen, damit zu mir zu kommen.“
Beltine gab zu: „Ich habe dich auf dem Weg dorthin gesehen, und die Idee ist mir irgendwie … in den Sinn gekommen.“ Er verzog das Gesicht und sagte: „Wenn ich raten müsste, würde Meister Famine uns allen wahrscheinlich befehlen, kein Wort darüber zu sagen.“
Nach einem leisen Grunzen überlegte Chissom: „Aber das lässt die Möglichkeit offen, dass jemand zur falschen Zeit das Falsche sagt oder dass Hank einen zufälligen Kommentar hört.“ Er schüttelte den Kopf. „Dann könnte er vorschnell zu falschen Schlussfolgerungen kommen und vielleicht glauben, wir würden ihn anlügen.“
Beltine verzog das Gesicht und sagte: „Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Ich wollte nur nicht, dass er versehentlich verletzt wird.“
„Das weiß ich zu schätzen, Beltine“, erwiderte Chissom, streckte die Hand aus und klopfte ihm auf die Schulter. „Ich werde mich darum kümmern.“
Beltine nickte. Obwohl er es hasste, ein Problem an Chissom heranzutragen, wollte er auch helfen. Sein Meister verdiente Glück, aber er hatte keine Erfahrung mit Beziehungen. Obwohl Beltine eigentlich auch keine hatte, hatte er so viel Zeit in der menschlichen Welt verbracht, dass er Beispiele dafür gesehen hatte, was zu tun und was nicht zu tun war.
Geheimnisse zu bewahren – selbst in guter Absicht – fiel definitiv in die Kategorie der Dinge, die man nicht tun sollte.
„Ich bin überrascht, dass du hier draußen bist“, bemerkte Beltine. „Ich hätte gedacht, du wärst schon bei Famine und Hank dort drinnen. Ich habe gehört, dass sie da sind.“
Als Garnelle ihm gesagt hatte, dass Famine und seine Männer in der Badekammer waren, war er davon ausgegangen, dass sie alle dort waren.
„Ich habe gerade ein Gespräch mit Meister Dante beendet“, erklärte Chissom und bezog sich dabei auf den Vampirmeister seines Zirkels. Dante Mannis war mit einem verzauberten Spiegel ausgestattet worden, der es ihm ermöglichte, mit denen im Dämonenreich zu kommunizieren, da elektronische Geräte dort nicht funktionierten. „Einige unserer Leute waren auf der Suche nach einer Adresse, die wir brauchen.“
Beltine nickte und nahm an, dass er wusste, worum es dabei ging. Der Grund, aus dem Famine mit Chissom, Hank und Knossis zusammen gekommen war, war indirekt auf einen Kreis von Hexen zurückzuführen. Famine und seine Brüder hatten ursprünglich gedacht, sie hätten diesen Zirkel ausgelöscht, aber einer der Anführer musste entkommen sein und ihn wieder aufgebaut haben. Nun war dieser Zirkel gefährlicher als je zuvor, indem er Blutmagie benutzte, um die Wege des Schicksals zu beeinflussen. Die Reiter arbeiteten mit den Vampiren zusammen, um mögliche Orte zu finden, an denen das Rote Buch versteckt sein könnte – ein Buch mit uralten und gefährlichen Zaubersprüchen.
Woher kam das verdammte Ding, und wie sind diese Hexen darüber gestolpert?
Beltine ging davon aus, dass er diese Antworten irgendwann hören würde, aber er nahm an, dass Famine ihn sehen wollte, um ihm einen neuen Auftrag zu geben.
Oder ich werde beauftragt, die Aktivitäten eines jüngeren Dämons zu überwachen.
Aufgrund der Gefahren, die der Hexenzirkel verursacht hatte, und weil sie nicht wussten, wer sonst noch Zugang zum Roten Buch haben könnte – die Brüder hatten nicht vor, denselben Fehler zweimal zu machen –, wurden alle Dämonen unter fünfhundert Jahren von einem älteren eskortiert. Die Reiter hatten jeweils mehrere Dämonen verloren, bevor sie diese Sicherheitsvorkehrung ergriffen hatten. Irgendwie hatten die Hexen herausgefunden, wie sie verfolgen konnten, wo ein Dämon auf der menschlichen Ebene erscheinen würde, und fingen sie ein, was ihnen erlaubte, Dämonenblut für ihre Magie zu verwenden.
Das verursachte den Schicksalsgöttinnen wirklich Probleme. Die Moirai hatten Knossis sogar versehentlich auserwählt, um mit jemandem verpaart zu werden, der ungeeignet war. Als Knossis sich mit Famine verbunden hatte, war diese Verbindung glücklicherweise gelöst worden, sodass der Gestaltwandler sein Glück mit den anderen Männern finden konnte.
Als Beltine die großen, vergoldeten Doppeltüren entdeckte, eilte er ein paar Schritte voraus, um sie als Erster zu erreichen. Er packte die rechte und zog sie auf. Bei dem Gewicht der Tür fragte er sich, wie Hank es schaffte, sie zu bewegen.
Beltine wusste, dass neu erschaffene Dämonen in den ersten paar Jahren ihres Lebens zu kämpfen hatten, bis sie ein wenig stärker geworden waren.
Dann wurde Beltine klar, dass es wahrscheinlich immer jemanden in der Nähe des niedlichen, rundlichen Menschen gab, der so etwas für ihn erledigte.
„Danke, Beltine“, sagte Chissom mit einem Grinsen und zeigte seine Reißzähne. „Aber du hättest mich wirklich nicht eskortieren müssen.“
Beltine ging hinein und sagte: „Mir wurde gesagt, Meister Famine brauche mich, also war es mir ein Vergnügen.“
„Ach ja?“ Chissom ließ seinen Blick durch die gewaltigen Kammern schweifen. Sobald er seine Liebhaber entdeckt hatte, begann er in diese Richtung zu gehen. „Ich frage mich, ob es etwas mit der Adresse zu tun hat, die Meister Dante mir gegeben hat.“
Beltine ließ die Tür los und schloss sich wieder Chissom an. „Ich freue mich darauf, es herauszufinden.“
Als er seinen Blick über Meister Famine schweifen ließ – der in einem Becken auf einem darin eingelassenen Liegesitz ruhte, während Hank auf seinem Schoß saß –, schätzte Beltine den entspannten Ausdruck auf seinem Gesicht. Sein Herr war jahrhundertelang so streng und stoisch gewesen. Seit er sich mit seinen drei Männern verbunden hatte, lernte er, öfter zu lächeln.
Es war fantastisch zu sehen.
„Ah, Chissom“, schnurrte Meister Famine, hob seine Hand und winkte. „Ich bin so froh, dass du zu uns gekommen bist.“
Chissom legte sein Handtuch auf einen Liegestuhl in der Nähe und zog seine Flip-Flops aus. Dann tat er, was Famine verlangte, und gesellte sich zu seinen Liebhabern in den Pool. Chissom blieb neben den beiden stehen und gab sowohl Famine als auch Hank einen langsamen, sinnlich aussehenden Kuss. Als der Vampir fertig war, war Knossis, der Bahnen schwamm, bei ihnen angekommen und hielt inne. Chissom gab dem großen Wandler den gleichen heißen Kuss.
Beltine fand es faszinierend, dass alle Männer lächelten und zusahen, wie sie sich küssten, wobei keine Spur von Eifersucht zu sehen war. Obwohl er noch nie eine Beziehung gehabt hatte, fragte er sich, wie das funktionierte. Er nahm an, dass es, solange es sich niemals änderte, wirklich keine Rolle spielte.
Nachdem Famine auch Hank und Knossis geküsst hatte, wandte er seine Aufmerksamkeit Beltine zu. „Danke, dass du gekommen bist, Beltine.“
Beltine senkte respektvoll den Kopf und erwiderte: „Natürlich, Meister Famine. Ich lebe, um dir zu dienen.“
Famines Mundwinkel zuckten, als er nickte. „Wir haben mehrere Hinweise darauf, wo der Hexenzirkel das Buch versteckt haben könnte“, erklärte sein Reiter. „Meine Brüder und ich gehen jeder an einen Ort, um zu suchen. Unser Standort ist in Idaho. Ich möchte, dass du ein Geschwader von Dämonen zusammenstellst.
