Seinen Wolf umwerben - Charlie Richards - E-Book

Seinen Wolf umwerben E-Book

Charlie Richards

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Beschreibung

Unterwegs: Reisen sollte seine Augen öffnen, aber es öffnete auch sein Herz. Logan St. Clair hat einige schlechte Entscheidungen getroffen und sich mit den falschen Leuten eingelassen. Nachdem er den bigotten Äußerungen eines anderen Wolfswandlers glaubt, hilft er dabei, den brandneuen Alpha seines Rudels und dessen männlichen Gefährten anzugreifen. Sie unterliegen, und Logan wird verbannt. Zu seiner Überraschung wird Logan von einem anderen Alpha, Kontra Belikov, angesprochen – einem Bärenwandler, der eine Gruppe von umherreisenden Bikern anführt. Auch wenn er weiß, dass Kontra mit einem Mann verpaart ist, ist der Reiz, einem neuen Rudel anzugehören, zu groß, und Logan nimmt das Angebot an. Die meisten Mitglieder von Kontras Rudel sind in homosexuellen Paarungen, und Logan lernt, höflich und aufgeschlossen zu sein und sich seine eigene Meinung zu bilden. Auch wenn Logan Schwule nicht mehr hasst, erwartet er nicht, dass er selbst sich zu einem Mann hingezogen fühlt. Das ist jedoch genau das, was passiert, als er den Menschen Tyson Grubler trifft. Er versteht es nicht und kämpft mit jeder Faser seines Seins dagegen an. Doch als Logan sieht, wie Tyson in einem Club mit einem Fremden auf der Toilette verschwindet, verliert er die Kontrolle über die besitzergreifenden Instinkte seines Wolfes. Logan wirft Tysons Begleiter hinaus und versenkt seine Zähne im Hals des sehr geschockten Tysons. Als ihm bewusst wird, was er getan hat, nämlich den Paarungsprozess begonnen, läuft Logan davon. Kann er sich mit dem abfinden, was sein Wolf bereits weiß – dass Tyson sein Gefährte ist? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Kontras Menagerie ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing. Länge: rund 24.000 Wörter

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

ÜBER CHARLIE RICHARDS

LESEPROBE:

Seinen Wolf umwerben

Unterwegs: Reisen sollte seine Augen öffnen, aber es öffnete auch sein Herz.

Logan St. Clair hat einige schlechte Entscheidungen getroffen und sich mit den falschen Leuten eingelassen. Nachdem er den bigotten Äußerungen eines anderen Wolfswandlers glaubt, hilft er dabei, den brandneuen Alpha seines Rudels und dessen männlichen Gefährten anzugreifen. Sie unterliegen, und Logan wird verbannt. Zu seiner Überraschung wird Logan von einem anderen Alpha, Kontra Belikov, angesprochen – einem Bärenwandler, der eine Gruppe von umherreisenden Bikern anführt. Auch wenn er weiß, dass Kontra mit einem Mann verpaart ist, ist der Reiz, einem neuen Rudel anzugehören, zu groß, und Logan nimmt das Angebot an. Die meisten Mitglieder von Kontras Rudel sind in homosexuellen Paarungen, und Logan lernt, höflich und aufgeschlossen zu sein und sich seine eigene Meinung zu bilden.

Auch wenn Logan Schwule nicht mehr hasst, erwartet er nicht, dass er selbst sich zu einem Mann hingezogen fühlt. Das ist jedoch genau das, was passiert, als er den Menschen Tyson Grubler trifft. Er versteht es nicht und kämpft mit jeder Faser seines Seins dagegen an. Doch als Logan sieht, wie Tyson in einem Club mit einem Fremden auf der Toilette verschwindet, verliert er die Kontrolle über die besitzergreifenden Instinkte seines Wolfes. Logan wirft Tysons Begleiter hinaus und versenkt seine Zähne im Hals des sehr geschockten Tysons. Als ihm bewusst wird, was er getan hat, nämlich den Paarungsprozess begonnen, läuft Logan davon. Kann er sich mit dem abfinden, was sein Wolf bereits weiß – dass Tyson sein Gefährte ist?

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein.

Kontras Menagerie ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing.

Länge: rund 24.000 Wörter

CHARLIE RICHARDS

Seinen Wolf umwerben

Kontras Menagerie 19

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Copyright © der englischen Originalausgabe „Wooing His Wolf“:

Charlie Richards

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2020

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

Übersetzt von: Sage Marlowe

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Mit dem Erwerb eines E-Books erhält der Käufer die Lizenz zur persönlichen Nutzung, ist jedoch nicht zur Weitergabe des Inhaltes an Dritte, weder gegen Entgelt noch kostenlos, berechtigt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Bitte beachten:

Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.

Widmung

Für diejenigen, die weitermachen … mögen wir alle die Hingabe finden, weiter auf unsere Hoffnungen und Träume hinzuarbeiten.

Kapitel 1

„Wir gehen aus.“

Tyson Grubler blickte von der Zeitschrift auf, die er gelesen hatte, … na ja, zumindest versucht hatte zu lesen. Er musste jetzt sechs Mal denselben Absatz gelesen haben und sollte sich die Informationen über den leistungssteigernden Mikrochip inzwischen merken können. Als Tyson zwischen den beiden Männern, Brock Sanchez und Korbin Harris, zwei seiner besten Freunde, hin- und herschaute, wurde ihm klar, dass sie beide fürs Clubbing angezogen waren.

„Äh, okay“, sagte Tyson finster. Einerseits fühlte er eine Mischung aus Erleichterung, dass sie es ihm nicht gesagt hatten, denn so musste er sich keine Ausrede ausdenken, um nicht mitgehen zu müssen. Es ärgerte ihn jedoch auch, nicht einmal die Wahl gehabt zu haben. „Habt viel Spaß.“

Brock verschränkte die Arme vor der breiten Brust und grinste. „Oh, das werden wir“, versicherte er. „Und du auch. Du kommst mit.“

Korbin nickte. „Genau.“ Er zeigte in Richtung der Treppe. „Zieh dich an. Wir haben es satt, dass du schmollst.“

„Schmollen?“ Tyson verzog seine Lippen. „Ich schmolle nicht.“

„Mm-hmm.“ Brock klang nicht überzeugt. Der Mann drehte sich um und lehnte eine breite Schulter an die Wand. „Hey, Tyson. Wir gehen aus, um Billard zu spielen. Willst du mitkommen?“ Während er Tysons Namen aussprach, richtete er seinen braunäugigen Blick auf Korbin.

Stirnrunzelnd sah Tyson, wie Korbin eine Schulter rollte. Er rieb mit dem Daumen über den sorgfältig gepflegten, dünnen, dunklen Schnurrbart, der seine Oberlippe bedeckte, während er grunzte. „Nee“, sagte er schließlich. „Ich bin nicht in der Stimmung.“

„Bist du sicher?“, fragte Brock und tat so, als würde er drängen. „Wir werden ein paar Bier trinken, abhängen.“

Korbin schüttelte den Kopf. „Das kann ich hier machen.“

Tyson erinnerte sich an seine eigenen Worte und knurrte, als sie ihm gegenüber wiederholt wurden. „Sehr lustig.“

Brock verdrehte die Augen und schob sich dann von der Wand. „Oh, wir sind noch nicht fertig“, antwortete er trocken. Diesmal hielt er Tysons Blick, als er sagte: „Hey, Mann. Wir machen uns auf zum Bar-Hopping. Komm mit uns.“

Korbin rieb sich mit einer langfingrigen Hand den Nacken, summte und brummte, bevor er sagte: „Geht ihr nur. Ich muss heute früh ins Bett, damit ich morgen früh zu meiner Mutter gehen kann. Sie hat mich gebeten, den Schuppen zu streichen.“

Tyson hatte genug. Er sprang auf und starrte seine Freunde an. „Was zum Teufel, Leute? Sie brauchte wirklich Hilfe!“

Beide Männer hoben beschwichtigend die Hände. Korbin bewegte sich nervös und selbst Brock wirkte etwas zerknirscht. „Das wissen wir, Kumpel“, beschwichtigte Brock ihn. „Wir wollen nur mal deinen Arsch aus dem Haus kriegen. Alles, worauf du dich den letzten Monat konzentriert hast, ist dein Webdesign.“ Brock lächelte und sagte dann: „Nur Arbeit und kein Spaß macht Tyson zu einem Langweiler.“

Tyson verzog das Gesicht und warf sein Magazin auf den Couchtisch. Ihm entging nicht das hoffnungsvolle Lächeln seiner Freunde. „Wohin geht ihr?“

„Wir gehen zum Shiny Penny“, sagte Brock und grinste fröhlich, als hätte er gerade etwas gewonnen.

Zum Teufel, vielleicht hatte er das. Der Shiny Penny war ein aufgeschlossener Club, der für nahezu jedes Publikum ausgerichtet war, … nun, vielleicht nicht für die BDSM-Typen, aber ansonsten alle. Schwul, hetero, sogar Leute, die eine Menage wollten, konnten dort wahrscheinlich das finden, wonach sie suchen. Das Bier war gut, alles war sauber und die Atmosphäre freundlich.

„Kai und Dorian werden da sein“, warf Korbin ein. „Wahrscheinlich auch einige der anderen.“

Tysons Gedanken wanderten sofort zu einem bestimmten anderen Mann. Der schien immer dann in seinen Gedanken zu geraten, wenn er nicht beschäftigt war. Dies war der wahre Grund, warum er sich darauf konzentriert hatte, das Website-Design-Geschäft, das er mit seinen Freunden zusammen betrieb, zum Laufen zu bringen. Er wollte keine Freizeit. Es war schlimm genug, dass er nicht widerstehen konnte, sich nachts allein oder unter der Dusche zur Erinnerung an das Gesicht das Mannes einen runterzuholen.

„Ich habe Kai eine Weile nicht gesehen“, räumte Tyson ein.

„Schön“, murmelte Brock. „Beeil dich, und geh dich anziehen.“

Tyson nickte und ging zur Treppe. „Habe ich Zeit zum Duschen?“, rief er, als er ein Stück hinaufging.

„Mach es besser kurz!“, rief Brock. „Ich will dorthin, bevor all die heißen Mädels verschwunden sind!“

„Verdammt, ich will nur, dass mein Schwanz gelutscht wird“, murmelte Korbin.

Tyson schnaubte, als er die Treppe hinaufeilte. Seinen Schwanz gelutscht zu bekommen, klang wie eine verdammt gute Idee. Er zog sich schnell aus und stieg in die Dusche. Während er sich schrubbte, veranlasste das Reiben des Stoffes über seinen Schwanz, dass Blut nach Süden floss und sein Ständer verdickte sich auf Halbmast. Sofort erschienen Bilder von dunkelblondem Haar, haselnussbraunen Augen, einem eckigen Kiefer und männlichen Gesichtszügen in seinem Kopf.

„Scheiße“, grummelte Tyson. „Warum bin ich so besessen von dem Kerl?“

Er ignorierte seinen jetzt schmerzenden Schwanz, wusch sich schnell zu Ende und stieg aus der Dusche. Während er sich die Zähne putzte und sich die Haare kämmte, konnte er nicht umhin, sich an das erste – und einzige – Mal zu erinnern, als er den Mann gesehen hatte.

Tyson und seine Freunde waren Anfang letzten Monats nach Kansas gereist und hatten die Sommerferien genutzt, um sich eine Auszeit zu gönnen. Sie planten, sich vor dem letzten Semester des Studiums zu vergnügen. Sie hatten auch Ideen für ein gemeinsames Geschäft entwickelt, da er Grafikdesign studierte, Kai sich auf Unternehmensführung konzentrierte, Brock Marketingkurse belegte und Korbin ein Experte für Informatik war.

Keiner von ihnen hätte gedacht, dass sie einer Gruppe von Wandlern begegnen würden.

Sie hatten schon seit Jahren gewusst, dass Kai Sudderson die Fähigkeit hatte, sich in ein Schnabeltier zu verwandeln. Sie hatten nie von jemand anderem gehört, der so etwas konnte, und das Geheimnis ihres Freundes gehütet. Schließlich war nicht abzusehen, was mit Kai geschehen könnte, wenn die falsche Person von seiner seltsamen Fähigkeit erfuhr.

Kai hatte beschlossen, in seiner anderen Form im Teich hinter der gemieteten Hütte zu schwimmen und war in eine Biberfalle geraten. Die Jungs fühlten sich immer noch schlecht, dass sie nicht mit ihm gegangen waren. Verdammt, sie hatten alle die Warnungen gehört, niemals alleine schwimmen zu gehen.

Zu Kais Glück hatte ein anderer Wandler, der sich in einen Pinguin verwandeln konnte, ihn gefunden. Der Wandler, Yuma, hatte ihn zu dem von ihm und der Gruppe bewohnten Herrenhaus zurückgebracht und ihn medizinisch behandeln lassen. Kai war dort sogar seinem neuen Gefährten Dorian Yaris begegnet. Dorian hatte die Fähigkeit, sich in einen kalifornischen Kondor zu verwandeln.

Im Herrenhaus war Kai Wandlern in allen Formen und Größen vorgestellt worden. Während das Haus einem Rudel von Löwenwandlern gehörte, hatte Yuma es mit seiner Biker-Gang besucht, die aus einer Gruppe von Männern mit Wandler-Fähigkeiten bestand. Tyson hatte gehört, dass der Anführer, Kontra Belikov, sich in einen Grizzlybären verwandeln konnte, und angesichts seiner gewaltigen Größe und seiner merkwürdig gefärbten Haare war das nicht allzu überraschend. Auch wenn Tyson nicht von allen Männern erfahren hatte, in was sie sich verwandeln konnten, wusste er, dass es eine Hyäne, eine Eule und ein paar Wölfe unter ihnen gab.

Als Tyson und ihre Freunde eine Party veranstaltet hatten, waren Dorian und ein paar andere Wandler unangekündigt dort aufgekreuzt. Dorian hatte Kai aufgesucht und ihn umworben.

Dort hatte Tyson Logan St. Clair entdeckt. Er hatte sich sofort zu dem Mann mit den sandfarbenen Haaren hingezogen gefühlt. Später hatte er herausgefunden, dass Logan die Fähigkeit besaß, sich in einen Wolf zu verwandeln, aber damals, wie auch jetzt, war es Tyson egal. Er sabberte beinahe angesichts der beeindruckenden Muskeldefinition und eckigen, maskulinen Gesichtszüge des Mannes. Sogar Logans wachsame haselnussbraune Augen faszinierten Tyson.

Leider war Logan von der Party verschwunden, bevor Tyson sich eine Ausrede einfallen lassen konnte, sich ihm zu nähern.

Ein paar Tage nachdem Tyson und seine Freunde in ihre Heimat in der Nähe von Rio Rancho zurückgekehrt waren, waren Dorian und seine Biker-Freunde gefolgt und fuhren mit ihren Motorrädern von Kansas nach New Mexico. Ein paar von ihnen waren zu einem Barbecue gekommen, darunter der Anführer Kontra, sein Geliebter Tim plus Yuma und dessen Geliebter Hunter, sowie Tims Vater Luc. Tyson hatte den Mut aufgebracht, Tim beiseite zu nehmen und den Mann um Informationen über Logan zu bitten.

Es war nicht ermutigend gewesen.

Logan war der Biker-Gang beigetreten, nachdem ihn sein Wolfswandler-Rudel rausgeschmissen hatte …, weil er ihren homosexuellen Alpha verärgert hatte. Der Typ war offensichtlich ein homophobes Arschloch.

„Geschichte meines Lebens“, grummelte Tyson, als er seine Jeans anzog.

„Hey, bist du bereit?“, fragte Brock und trat in den Raum, ohne zu klopfen.

Tyson zog den Reißverschluss hoch und knöpfte seine Hose zu, bevor er antwortete. „Nur noch eine Sekunde“, antwortete er schließlich und trug ein Deo auf, bevor er zu seinem Schrank ging.

„Keine Unterwäsche?“, neckte Brock, sein Grinsen war klar und deutlich in seinem Tonfall.

Tyson schnaubte und warf ihm einen Blick zu. „Als ob du welche tragen würdest.“

„Umso besser, wenn man einen geblasen kriegt“, antwortete Brock und wackelte mit den Brauen.

---ENDE DER LESEPROBE---