Seminare leiten - Susanne Hühn - E-Book

Seminare leiten E-Book

Susanne Hühn

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Beschreibung

Seminare zu geben ist eine zutiefst erfüllende Aufgabe. Doch es kann auch sehr anstrengend sein. Susanne Hühn möchte Sie als Seminarleiter daran erinnern, sich nicht nur um all die anderen, sondern auch um den wichtigsten Menschen in Ihrem Leben zu kümmern: um sich selbst. Was brauchen Sie, um ein Seminar so zu geben, dass es Sie auch selbst nährt? Wie sorgen Sie hinterher gut für sich? Diese und andere Fragen beantwortet die Autorin und erfahrene Seminarleiterin. Zahlreiche Tipps und Übungen unterstützen Sie dabei, in Ihrer Kraft zu bleiben und Ihre bereichernde Arbeit voller Energie fortzuführen.

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Seitenzahl: 72

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Susanne Hühn

Seminare   leiten

ohne Selbstausbeutung

ohne Energieverlust

 

 

 

 

Über die Autorin

Susanne Hühn wurde 1965 in Heidelberg geboren. Schon mit fünf Jahren beschloss sie, Masseurin zu werden. Nach dem Abitur besuchte sie eine Schule für Physiotherapie, machte 1986 ihr Staatsexamen und arbeitete danach als Krankengymnastin.

Der Zusammenhang zwischen dem Denken und Fühlen und dem körperlichen Symptom, das ihre Patienten jeweils zeigten, interessierte Susanne Hühn besonders, und so absolvierte sie Ausbildungen und Seminare zum Thema ganzheitliche Medizin. Mit 28 Jahren ließ sie sich zur psychologischen Beraterin ausbilden. Aufgrund eigener Themen kam sie auch in Kontakt mit spirituellen Therapieformen wie Kinesiologie und Reinkarnationstherapie nach Rhea Powers.

Parallel zu ihrer Tätigkeit als Physiotherapeutin begann Anfang der Neunzigerjahre Susanne Hühns Weg als spirituelle Lebensberaterin und Meditationslehrerin. Zudem fing sie 1992 an zu schreiben. Nach wie vor faszinierte sie der Zusammenhang zwischen Körper, Geist und Seele, und so begab sie sich auf ihre eigene Forschungsreise. Ihr erstes spirituelles Selbsthilfebuch entstand 1999 und wurde im Schirner Verlag veröffentlicht. Im Jahr 2005 beendete Susanne Hühn ihre Tätigkeit als Physiotherapeutin. Seither widmet sie sich ganz der Lebensberatung und dem Schreiben von Büchern, Artikeln und Geschichten.

www.susanne-huehn.de

Dieses Buch enthält Verweise zu Webseiten, auf deren Inhalte der Verlag keinen Einfluss hat. Für diese Inhalte wird seitens des Verlags keine Gewähr übernommen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich.

 

 

 

 

ISBN 978-3-8434-6228-0

Susanne Hühn:Umschlag: Murat Karaçay, Schirner, unterSeminare leitenVerwendung von # 74727892 (antoshkaforever)ohne Selbstausbeutung – ohne Energieverlustund # 100601029 (donatas1205),© 2015 Schirner Verlag, Darmstadtwww.shutterstock.com Redaktion & Buchsatz: Claudia Simon, Schirner, unter Verwendung des Bildes vom Umschlag E-Book-Erstellung: HSB T&M, Altenmünster

www.schirner.com

1. E-Book-Auflage 2015

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Funk, Fernsehen und sonstige Kommunikationsmittel, fotomechanische oder vertonte Wiedergabe sowie des auszugsweisen Nachdrucks vorbehalten

Inhalt

Über die Autorin

Einleitung

Was bedeutet es für dein Energiesystem, ein Seminar zu geben?

Wie schützt du dich und den Raum?

Wie können wir gut für uns sorgen?

Deine Erdung

Geld ist fließende Energie

Sichere Räume schaffen

Dein eigenes Energiefeld klären

Energiefelder spüren

Energien nach einem Seminar trennen

Nachwort

 

 

 

 

 

Einleitung

Lieber Leser, dieses Buch ist von mir für dich. Du machst eine wundervolle Arbeit und bist für viele Menschen da, gibst all deine Liebe und dein Wissen weiter. Und genau das möchte ich nun auch dir schenken: meine Liebe und mein Wissen.

Dieses Büchlein will dich daran erinnern, dich nicht nur um all die anderen, sondern auch um den wichtigsten Menschen in deinem Leben zu kümmern: um dich. Denn für andere da zu sein, ist zwar zutiefst erfüllend, kann aber auch sehr anstrengend sein.

Was brauchst du, um ein Seminar geben zu können, das auch dich selbst nährt? Wie sorgst du hinterher gut für dich, und was darfst du beachten? Wie wirst du die sprichwörtlichen Geister, die du riefst, wieder los? Das gebe ich dir hier in diesem Buch weiter. Deine Arbeit ist sehr kostbar, bereichernd für alle, und je achtsamer du mit dir selbst umgehst, desto weniger erschöpft sie dich auf die Dauer.

Zunächst möchte ich dir etwas ganz Grundsätzliches über das Geben von Seminaren sagen. Es gibt eine sehr ungesunde Idee, die Kreise zieht: Dass du, je »weiter« du bist, immer größere Gruppen anbieten und halten, vor allem aber immer größere Seminare füllen kannst. So, als würde sich die Qualität deiner Arbeit an der Länge deiner Warteliste messen lassen. Es ist eine Art Konkurrenzkampf entstanden. Wer hält die größten Seminare? Wie viel hatte der? Was, du hattest nur fünf?! Ja, so habe ich auch einmal angefangen. Neulich sagte mir jemand, als ich erzählte, dass ich ein wundervolles Seminar mit acht Leuten gegeben hatte und dass meine liebste Gruppengröße bei zehn bis zwölf Leuten liegt: »Ja, noch. Wenn du das ein paar Jahre machst, dann werden es mehr.« Na, danke für das Gespräch, mein Lieber.

Leute. Ernsthaft. Das ist Seelenfängerei, Rattenfängertum. Worum geht es denn wirklich? Wenn du voller Liebe bist, im Dienst an dem, was das Leben durch dich leben will, wenn du dein Inneres Kind gut versorgst und du als Priester oder Priesterin des Lebens anderen zur Verfügung stehst, dann werden genau die Menschen zu dir kommen, die jetzt und heute das brauchen, was du zu geben hast. Lass dich nicht von den Massen blenden. Nur weil viele in ein Seminar gehen, ist es noch lange nicht gut. Aufgepasst, mache keinen Umkehrschluss! Nur weil viele hingehen, ist es aber auch noch lange keine oberflächliche Massenveranstaltung! Wähle sorgsam, wenn du schon nach anderen schaust, welche Sichtweise der Dinge du einnimmst, und lass dich von deinem eigenen Wohlgefühl leiten. Ich meine auch hin und wieder, ich müsste wer weiß wie viele Menschen anziehen, wenn ich ein Seminar gebe. Dann fühle ich mich irgendwie unzulänglich, und im schlechtesten Fall fühle ich sogar Neid. Ich wage einmal zu sagen, dass es sehr vielen Seminarleitern so geht, egal, ob sie drüber reden oder nicht. Es gibt immer jemanden, der noch größere Hallen füllt. Doch immer wieder spüre ich: Nein. Ich ziehe genau die Menschen an, die das, was ich zu sagen und zu geben habe, heute brauchen und auch verarbeiten können. Mal mehr, mal weniger, aber darum geht es einfach nicht. Natürlich ist es schwierig, kleine Gruppengrößen zu akzeptieren, wenn du davon leben willst, aber so ist es nun einmal. Mache dir keinen Druck, und definiere Erfolg ganz allein nur für dich.

Du bist nur einem einzigen Wesen verpflichtet, dem aber voll und ganz: deiner eigenen Seele. Ihr musst du, bildlich gesprochen, in die Augen schauen, und wenn du das kannst, dann ist die Größe deiner Gruppe wirklich unwichtig. Ob drei oder dreihundert, wenn du natürlich und aufrichtig bist, das, was du vermittelst, nach bestem Wissen und Gewissen für dich anwendest, die Schritte gehst, die du auch deinen Teilnehmern zumutest, dann bist du auf dem einzig richtigen Weg, nämlich deinem. Lass dich nicht blenden, bitte, auch nicht von mir!

Du gibst also ein Seminar – egal, wie groß oder wie klein es ist. Jedes ist gleich wertvoll, lass dir nichts anderes einreden.

 

 

 

 

 

Was bedeutet es für dein Energiesystem, ein Seminar zu geben?

Wenn du ein Seminar gibst, bist du für die Sicherheit des Raumes verantwortlich – aber auch für deine eigene Sicherheit. Du stellst dich zur Verfügung, bist für die nächsten Stunden oder Tage ganz und gar für die anderen da. Deshalb überprüfe zunächst, ob du alles hast, was du brauchst. Bist du gut untergebracht? Ist der Raum warm oder kühl genug? Hast du die passende Musik dabei? Bist du bequem gekleidet? Ist dein Inneres Kind gut versorgt und in Sicherheit, damit du wirklich für die anderen da sein kannst? Hast du für dich selbst genügend Freiräume eingeplant, damit du dich regenerieren kannst? Und nicht zuletzt: Ist dein Honorar angemessen – was immer für dich angemessen meint? Bist du dir bewusst, was du brauchst?

Wenn wir zum Beispiel ein Urlaubsseminar geben, dann bedeutet es für mich ernsthaften Stress, mit den Teilnehmern abends essen zu gehen. So gern ich die gemeinsame Zeit genießen würde, so wenig kann ich es, weil ich einfach aus der Rolle der Seminarleiterin nicht herauskommen kann – und es wäre meinem Gefühl nach auch äußerst unprofessionell, abends die Freundin zu spielen und tagsüber wieder diejenige zu sein, die die Verantwortung hält. Das passt einigen Teilnehmern meiner Seminare nicht, das weiß ich, aber es ist einfach so. Letztlich wollen die Teilnehmer, die dich »auch mal privat erleben« möchten, einfach mehr von deiner Energie haben, und das saugt dich aus. Wer dich wirklich als Privatperson meint, der respektiert deinen Wunsch nach Ruhe.

Du musst dich also entscheiden: Bist du Seminarleiter, oder bist du Privatperson? Der Unterschied ist riesig. Denn als Seminarleiter haben deine eigenen Befindlichkeiten und Meinungen nichts bei den Teilnehmern zu suchen. So mache dir bewusst, dass du eine besondere Rolle innehast, und schaue, was du brauchst, um dir selbst Auszeiten zu geben. Ich werde immer wieder gefragt, ob ich nicht einfach auch mal locker sein und die Rolle der Seminarleiterin für einen Moment abgeben könnte. Ganz ehrlich: Nein. Natürlich nicht. Entweder ich bin in Verantwortung oder eben nicht. Und wenn deine Teilnehmer ehrlich sind, dann wollen sie das auch gar nicht. Im Gegenteil. Die meisten wissen es sehr zu schätzen, dass du verlässlich bist.