Sinnliches Verlangen - Conny Johanson - E-Book

Sinnliches Verlangen E-Book

Conny Johanson

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Beschreibung

"Sinnliches Verlangen" erzählt die radikale Selbstentdeckung der Protagonistin Marie, die nach dem Ende ihrer Ehe in ein abgelegenes Haus am Fjord zieht. Dort begegnet sie Leo – jünger, stiller, körperlich präsenter als jeder Mann zuvor. Was als flüchtige Nachbarschaft beginnt, entfaltet sich zu einer intensiven, körperlich wie seelisch entgrenzenden Beziehung. Die Handlung folgt nicht klassischen Spannungsbögen, sondern ist eine Reise durch Maries Innenwelt, in der Lust, Scham, Mut und Hingabe zu zentralen Kräften werden. Die Kapitel sind eigenständige Episoden, die jeweils einen weiteren Schritt in Maries sexuelles Erwachen und emotionale Transformation markieren. Sie erlebt mit Leo (und später auch mit anderen) ekstatische, tabulose Begegnungen. Fesselspiele, mehr Erfahrungen, alles wird mit literarischem Gespür, emotionaler Tiefe und sprachlicher Präzision erzählt. Der Text ist bewusst explizit, aber nie vulgär – er will nicht schockieren, sondern ermächtigen. Es geht nicht um Sex sondern um Körperlichkeit als Sprache, als Erinnerung, als Befreiung. Die Sexualität ist kein Mittel zum Zweck, sondern ein Spiegel der inneren Zustände der Figuren. Am Ende steht kein klassisches Happy End, sondern ein Zustand radikaler Selbstannahme: Marie erkennt ihren Körper als Quelle, ihren Wunsch als Wahrheit und ihre Lust als Lebensrecht.

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Sinnliches Verlangen

Vom ersten Blick bis zum tiefsten Erzittern

Lies weiter, wenn du…

…wissen willst, wie sich ein Blick anfühlt, der dich auszieht.…spüren willst, wie ein Finger deine Grenze findet und dann weitergeht. Bereit bist für Worte, die dich feucht machen, hart, offen. Dieses Buch ist nicht zart, es ist hart und wild.Es ist ein Kuss auf deinen Nacken und eine Hand auf deinem Arsch. Es ist lecken, reiten, ficken, flüstern, am Ende fühlen, Marie wollte nur neu anfangen. Doch dann kam Leo, jünger, direkter, besser im Spüren, als im Reden. Er sieht sie, nackt, vor dem ersten Ausziehen. Was folgt ist nicht nur Sex sondern alles, Lust, Spiel, Scham, Mut, Säfte, Schreie, Stille. Fesselung, Anal, Spielzeug, Sommerhitze auf der Haut und ein Körper der endlich sagt, Ich will. Wenn du hier bist, weil du nur ein bisschen Kribbeln willst, dann klick weiter, dann klick zurück. Wenn du hier bist, weil du dich erinnern willst,wie es sich anfühlt, wirklich geleckt zu werden,dann lies weiter. Das hier ist dein Körper, In Wortenund vielleicht auch dein Orgasmus.

Deine Conny Johanson

INHALTSVERZEICHNIS

Der Blick der mich auszog

Feuchte Schatten

Der Plug auf meinem Kopfkissen

Der Geschmack meiner Gier

Gefickt auf dem Küchentisch

Moos Muskeln Orgasmen

Deine Finger, mein dunkles Loch

Gefickt bis zum Schrei

Anal unter Bäumen

Ficken am Feuer

Geöffnet Anal Oral Total

Ich pinkle für dich

Wild gerittene Wahrheit

Doppelt gefüllt

Vier Münder ein Körper

Gebunden geöffnet gefickt

Doppelt in mir

Sturm in meinem Becken

Tief in meinem Arsch

Mund gefüllt

Der Blick der mich auszog

Die Luft roch nach Salz, Moos und Abendwärme. Es war dieser schwere, satte Duft, der sich nicht nur auf die Haut legte, sondern in den Körper sickerte, als wolle er darin wohnen. Marie stand still am Fenster des kleinen Hauses, das sie vor zwei Tagen bezogen hatte. Weiß getüncht, mit roten Fensterläden und knarrenden Stufen, lag es wie ein Überbleibsel einer anderen Zeit am Rand des Fjords. Der Wind Strich durch die Schilfgräser, der See lag spiegelglatt, das Licht war weich wie geschmolzenes Gold.

Sie hatte alles zurückgelassen, die Stadt, die Wohnung, die Ehe, die Pläne. Sie war nicht geflohen, sie war aufgebrochen. In etwas, das keinen Namen trug, noch nicht.

In den ersten Stunden im Haus war sie rastlos gewesen. Hatte jeden Raum betreten, jedes Fenster geöffnet, jede Schublade durchsucht. Nicht aus Neugier, sondern um ein Gefühl für das Haus zu bekommen, ob sie sich dort Wohlfühlen konnte.

Am zweiten Tag war sie barfuß durch das nasse Gras gelaufen, hatte die Fenster geputzt, obwohl sie es nicht musste. Hatte das Licht gesehen, wie es sich auf den Dielen bewegte, und war einfach stehen geblieben, minutenlang, nur atmend.

Dann war Leo gekommen, sie hatte ihn nicht erwartet, er war einfach da gewesen. Mit einem Korb in der Hand, barfuß, das Hemd geöffnet, die Locken zerzaust. Ein Mann, der nicht fragte, ob er stören durfte, sondern schon Teil der Landschaft war. Ich bin Leo hatte er gesagt, Dein Nachbar und nichts an ihm war aufgesetzt gewesen. Kein Grinsen, kein Blick, der sich festbiss, nur Ruhe, und eine Wärme die nicht flirtete, sondern etwas wusste. Sie hatte ihn mustern wollen, aber sich dabei ertappt, wie sie ihn stattdessen einfach nur fühlte, seine Nähe, seine Stimme und seine Haltung.

In den nächsten Tagen begegneten sie sich beiläufig, ein Blick über die Hecke. Ein Kommentar über den Fjord über das Wetter über das Feuerholz. Er reparierte ihr den Briefkasten, ohne zu fragen, sie brachte ihm Brot und jedes Mal war da dieses leise Flirren zwischen ihren Körpern, wie Strom, der sich noch nicht entladen durfte.

Doch Marie war nicht naiv, sie wusste, was Begehren war, sie hatte es gespürt. In den ersten Tagen, in seine Augen die sie durchbohrten. Aber mit Leo war es anders, langsamer, tiefer, nicht wie ein Streichholz sondern wie Glut unter der Haut. Eine Erwartung die nicht laut war aber alles einnahm. Am dritten Abend sah sie ihn wieder, er stand unten am Steg, barfuß im Sand, die Sonne als Schatten auf seinem Rücken. Er trug nur ein Handtuch um die Hüften, sein Oberkörper war nackt, muskulös, aber nicht wie aus dem Studio, wohl geformt vom Leben. Von Wind von Arbeit. Marie beobachtete ihn durch das Fenster, sah wie er ins Wasser ging, langsam, bedächtig. Sie wusste, dass er wusste, dass sie hinsah. Ihr Atem wurde flacher Ihre Brust spannte sich, Ihre Nippel hoben sich, nicht vor Kälte, es war ihre Erregung. Einem Begehren, das nicht nur aus der Lust kam, sondern aus etwas tieferem etwas, das sie selbst kaum greifen konnte. Sie trat vom Fenster zurück, ließ das Licht aus und zog sich aus.

Sie ließ das Kleid über die Schultern gleiten, streifte den Slip ab, stand nackt vor dem Spiegel, sah sich. Nicht mit Scham nicht mit Kritik eher mit Ehrlichkeit. Ihre Brüste weich, ihre Taille schmal, die Haut leicht gebräunt. Zwischen ihren Schenkeln glänzte ein feuchter Schimmer, sie lächelte nicht, aber sie spürte.

Dann trat sie hinaus auf den Balkon nackt, die Abendluft umspielte ihre Haut, wie eine Hand, die nicht fragen musste. Unten drehte Leo sich um, ihre Blicke trafen sich, kein Winken, kein Wort, nur dieses tiefe Blicke.

Marie blieb stehen, ihre Beine leicht geöffnet, ihr Rücken gerade, ihre Brust erhoben. Sie stellte sich vor, wie er sie sah, nicht als Körper viel mehr als Einladung, in dieser Nacht schlief sie nicht. Sie lag auf dem Bett, die Fenster offen, der Wind in den Vorhängen. Ihre Hand wanderte über ihren Bauch, glitt tiefer, berührte sich, nicht mit Eile, mit Neugier. Ihre Finger fanden ihre Klitoris, umkreisten sie, streichelten sie, forderten sie. Ihre Gedanken waren bei ihm, bei seinem Blick, seinem Körper. Sie stellte sich vor, wie er sie küsste, langsam, zuerst die Lippen, dann den Hals. Danach zwischen die Beine, seine Zunge war warm und weich und neugierig, wie er sie öffnete, wie er sie nahm. Sie kam still und tief mit zitterndem Atem. Nicht, weil sie einen Mann begehrte, wohl eher weil sie sich selbst wieder spürte, endlich.

In den nächsten Tagen wurde alles langsamer, oder schneller, Je nachdem, wie man es betrachtete. Marie ging barfuß durchs Haus, trug nur weite Hemden, ließ ihre Haare offen. Sie sprach weniger, hörte mehr. sie begann, zu schreiben und zu fühlen, ihre Träume wurden wärmer feuchter, tiefer.

Immer wieder stand sie nachts am Fenster. Sah zum Steg und wusste, dass er dort gewesen war, oder sein würde. Manchmal fand sie Spuren, ein Handabdruck auf dem Geländer, ein nasses Tuch ein Geruch. Einmal eine kleine runde Muschel auf dem Tisch vor ihrer Tür, ohne Nachricht, ohne Erklärung.

Sie begann, ihren Körper wieder zu pflegen, nicht für jemanden, sondern für sich, Öl auf der Haut. Weiche Stoffe, Düfte, Musik, Berührung. Jedes Mal wenn sie sich selbst berührte mit der Hand, mit der Seele war Leo da. Nicht in Person, aber in der Luft, in der Hitze. Dann kam der Abend, an dem er nicht nur draußen blieb. Er klopfte nicht, er stand einfach da, mit einer kleinen Holzkiste in der Hand. Wieder barfuß, wieder dieses Lächeln, kein Flirt, nur Präsenz. Ich hab was für dich sagte er. Marie trat zur Seite. Mit diesem Schritt öffnete sie mehr als nur die Tür-

Feuchte Schatten

Der Morgen danach war still, als hinge die Luft zwischen den Wänden wie das Echo einer Berührung, die noch nicht verklungen war. Marie stand barfuß in der Küche, ihr Haar zerzaust, das schwarze Kleid vom Abend über einen Stuhl gehängt, die nackte Haut noch warm vom Nachhall der Nacht. Der Boden unter ihren Füßen war kühl, die Kaffeetasse zwischen ihren Fingern warm. Der Dampf stieg in feinen Spiralen auf, wie ihre Gedanken.

Draußen hing Nebel über dem Wasser. Der Fjord war still, als schliefe er und in ihr vibrierte alles. Nicht laut, aber stetig. Ihre Brustwarzen waren hart, ihre Oberschenkel empfindlich, ihre Haut empfing die Luft wie eine zweite Sprache.

Sie ging zurück ins Schlafzimmer, der Plug lag noch auf dem Kissen, sie hob ihn auf, roch daran. Es war Holz, aber es roch auch nach Haut, nach Entscheidung, nach Leo. Sie spürte ein leichtes Ziehen in ihrem Inneren, nicht Schmerz, nicht Lust. Etwas Dazwischen, wie ein neues Organ, das sich bildete.

Da klopfte es, drei ruhige Schläge, dann Stille, Marie öffnete die Tür. Leo stand mal wieder Barfuß da. Wieder, ein einfaches Hemd, locker, auf der Haut, und in der Hand eine kleine, dunkle Flasche. Sein Blick war weich, aber wach, kein Grinsen, nur Gegenwart.

Ich wollte nur das hier bringen, ein bisschen Öl für das Holz und für dich. Marie nahm die Flasche, ihre Finger streiften seine. Der Kontakt war wie ein elektrischer Hauch, kurz, aber sehr intensiv, Danke sagte sie leise. Leo sah sie an, wenn du heute Abend willst, ein Glas, vielleicht mit Musik, kein Muss,

Marie nickte, aber eindeutig, zweideutig, als er ging, blieb die Luft hinter ihm warm.

Der Tag verging in einer Mischung aus innerem Ziehen und stiller Erwartung. Marie badete sehr lange und rasierte sich, nicht für ihn sondern weil sie spürte, dass ihr Körper bereit sein wollte, natürlich für ihn, für wen sonst. Sie ölte ihre Haut, ihre Brüste, ihre Beine. Zwischen den Schenkeln glitt sie mit den Fingerspitzen über sich selbst, nicht tief, nur eine Andeutung.

Sie wählte ihr Kleid sorgfältig, es war dunkelrot, tief ausgeschnitten, kein BH. Der Stoff schmiegte sich an ihre Brustwarzen, die schon hart waren, bevor sie anklopfte. Leo öffnete die Tür, Musik lag in der Luft etwas Instrumentales, Er reichte ihr ein Glas, dunkler Rotwein, sie setzte sich, ihre Knie berührten sich wie gestern, nur länger. Du hast nicht gefragt, ob ich den Plug benutzt habe. Leo sah sie an, ich musste nicht fragen, kein Schweigen, kein peinliches, nur vibrierend.

Dann stellte sie ihr Glas ab, nahm seine Hand, legte sie auf ihren Oberschenkel, führte sie weiter nach innen, kein Slip, nur Haut, nur Glätte und frisch rasierte Muschi, nur Hitze. Ich will heute und jetzt, Leo stand auf, schloss die Tür und drehte den Schlüssel langsam um.

Dann trat er vor sie beugte sich zu ihr, nahm ihr Gesicht in beide Hände küsste sie, nicht zaghaft, nicht wild aber inniglich. Ihre Lippen öffneten sich sofort, seine Zunge fand ihre, ihre Körper lehnten sich ineinander. Er hob sie hoch, trug sie ins Schlafzimmer, legte sie aufs Bett, nahm ihr Kleid sanft ab. Der Stoff glitt über ihre Haut wie eine zweite Hand, ihre Brüste fielen frei, ihre Brustwarzen dunkel, steil, verlangend.

Er kniete sich zwischen ihre Beine, leckte sie zuerst vorsichtig, dann kreisen, ihre Klitoris zuckte, ihre Beine zitterten. Er nahm sich Zeit, sauge, zärtlich mit ihrer Klitoris spielend. Dann zwei Finger, langsam, tief und tiefer, Marie schrie auf nicht laut, aber doch hörbar. Als sie kam bebte sie, ein leichtes Kribbeln stieg vom Becken bis zur Kehle. Ihr Körper spannte sich, ihre Finger krallten sich ins Laken. Leo zog sich zurück, sah sie an, seine Augen dunkel, sein Penis hart, senkrecht stehend. Darf ich, ja keuchte sie, er drang in sie ein ganz langsam immer tiefer, ihre Vagina war feucht, offen, aufnehmend. Sie schloss die Beine um seine Hüften er stieß. Immer wieder, nicht brutal, aber fordernd. Sie kamen gemeinsam, nicht laut, aber völlig aufgelöst. Dann lagen sie nebeneinander, ihre Hände ineinander, ihre Haut klebrig, ihre Seelen still.

Leo flüsterte, das war nur der Anfang, sondern ein Vorspiel, was noch alles kommen kann, Marie nickte und spürte, genau das war es.

Der Plug auf meinem Kopfkissen

Der Raum war in Halbschatten getaucht, nur die Kerzen auf der Fensterbank warfen ihr warmes, flackerndes Licht auf die Wände. Marie saß auf dem Sofa, die Knie angezogen, das Kleid über die Oberschenkel gerutscht, ihre nackten Füße auf dem alten Dielenboden. Die Luft war still, beinahe schwer, als trüge sie die Reste von allem, was gerade erst begonnen hatte. Ihre Haut prickelte, nicht vom Wein, nicht vom Licht, sondern von seiner Nähe. Leo stand am Bücherregal, betrachtete die alten Ausgaben, die sie mitgebracht hatte. Seine Finger glitten über die Buchrücken wie über Haut, Du liest viel über Körper, sagte er, ohne sie anzusehen, ich versuche, ihn zu verstehen.

Er drehte sich langsam zu ihr um, kam näher, setzte sich nicht neben sie, sondern in einem Winkel, sodass ihre Beine sich fast berührten, nicht direkt, nur ein Hauch, wie ein Test, oder ein Spiel. Und verstehst du deinen eigenen, Marie zögerte, ihre Lippen waren trocken, ich beginne gerade erst. Leo nickte, willst du ein Spiel, Sie sah ihn an, welche Regeln? Du sagst Stopp, wenn du Stopp meinst und ich höre zu. Ein Lächeln zuckte in ihren Mundwinkeln, dann nickte sie, langsam, bewusst.

Leo stand auf, reichte ihr die Hand, führte sie in den Raum nebenan. Ein Schlafzimmer, schlicht aber weich. Weiße Laken, ein alter Teppich, ein Spiegel an der Wand. Der Raum war vorbereitet, nicht geplant aber empfänglich, wie sie. Leo nahm ein Seidenband von der Kommode, dunkelrot, glänzend. Ich will deine Augen verbinden, nur wenn du willst, Marie drehte sich zu ihm, hob das Kinn, ich will.

Er trat hinter sie. Band ihr die Augen zu. Langsam. Nicht eng. Aber sicher. Die Dunkelheit kam sanft, aber bestimmt. Ihre Sinne schalteten um. Sehen wurde Hören. Hören wurde Fühlen. Fühlen wurde alles.

Dann spürte sie seine Finger auf ihren Schultern. Seine Lippen an ihrem Nacken. Ein Kuss. Ein Hauch. Ein Befehl. Ohne Worte. Er streichelte ihre Arme, glitt mit den Fingern über ihre Seiten, Marie zitterte, nicht vor Kälte und Gier. Zieh dich aus, flüsterte er, Marie hob die Arme Leo half ihr, das Kleid fiel wie Wasser zu Boden. Ihr Körper war nackt, offen für alles. Er führte sie zum Bett legte sie darauf, gab ihr ein Kissen unter den Kopf, stützte ihre Knie mit einer Decke. Dann begann er sie zu berühren, nicht wahllos, sondern mit Absicht, nicht überall, nur dort wo Marie am empfindlichsten ist, am ihrem Po, ihren Nippeln. Jeder Kontakt war eine Frage und sie antwortete mit Atem, mit Spannung, mit Lauten.

Seine Finger glitten zwischen ihre Beine, fanden ihre Feuchtigkeit, ihre Offenheit, Ihre Bereitschaft. Doch er drang nicht ein, noch nicht, er spielte mit ihren Sinnen. Dann seine Lippen, seine Zunge warm und weich. Zuerst ein Kuss auf ihre Schamlippen, dann folgte ein Zungenschlag langsames kreisen um ihre Klitoris, saugen. Ihre Klitoris zuckte, ihre Beine spannten sich, ihre Hände krallten sich in das Laken.

Als er zwei Finger in sie schob, sanft und tief, wurde sein Mund fordernder. Die Zunge kreiste, rieb, sog, Marie keuchte, bäumte sich auf, kam mit einem leisen Schrei der Lust. Ein Laut aus dem Bauch, aus der Seele, ihre Brust bebte, ihr Becken zuckte. Leo zog sich zurück. Setzte sich neben sie, wartete, atmete, ließ ihr Raum, Du darfst jetzt entscheiden flüsterte er.

Marie löste die Augenbinde, ihre Augen gewöhnten sich ans Licht, da war er, nackt, hart stehend. Ich will alles, sagte sie leise. Er kam zu ihr, legte sich zwischen ihre Beine, drang in sie ein, langsam Zentimeter für Zentimeter. Ihre Vagina nahm ihn auf, weich, weit, willkommen sie verschmolzen, kein Stoß. Ein Fluss. Ihre Beine um seine Hüften, ihre Arme um seinen Rücken geschlungen. Er bewegte seinen Unterkörper erst langsam, dann rhythmischer. Ihre Körper wiegten sich, ein Tanz, ein Schwung, ihre Beckenknochen stießen sanft gegeneinander. Marie stöhnte, wieder und wieder, ihre Brustwarzen hart, ihre Hüfte ein Bogen. Sie kamen gleichzeitig, zitternd, bebend, lautlos und doch alles sagend. Dann lagen sie da, sein Körper auf ihrem, sein Herz gegen ihr Herz, ihre Beine noch um ihn geschlungen. Marie sah an die Decke, ihre Finger streichelten seinen Rücken. Das war kein Spiel, Leo nickte. Das war Wollust und Geilheit. Und sie wussten beide, der Anfang war vorbei.

Der Geschmack meiner Gier

Am Morgen war der Himmel milchig, beinahe schwerelos, der Fjord lag still, als hätte die Welt den Atem angehalten. Marie stand barfuß auf der Terrasse, ihr Nachthemd reichte nur bis knapp unter ihren Po. Die Haut auf ihren Oberschenkeln war noch feucht vom Duschen, ihre Haare klebten leicht an den Schultern. In der einen Hand hielt sie eine Tasse Tee, in der anderen ein leises Staunen darüber, wie sich ihr eigener Körper an diesem Morgen anfühlte.

---ENDE DER LESEPROBE---