Taschengeld und die Folgen - Barbra Barette - E-Book

Taschengeld und die Folgen E-Book

Barbra Barette

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Beschreibung

Jemand bietet ihr ein "Taschengeld" für ein Treffen, und sie überlegt noch, ob sie das wirklich machen soll. Am Treffpunkt taucht aber ein Mann auf, der sich halbwegs zu benehmen weiß und wohlhabend ist. Sie folgt ihm in das Hotel - und dort beginnt ihre Reise an diesem Abend erst.

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Seitenzahl: 38

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Taschengeld und die Folgen

TitelseiteDas BuchKapitel 1Kapitel 2Kapitel 3Kapitel 4Kapitel 5AnhangImpressum

BARBRA BARETTE

Taschengeld und die Folgen

Erotische Erzählung

Das Buch

Jemand bietet ihr ein „Taschengeld“ für ein Treffen, und sie überlegt noch, ob sie das wirklich machen soll. Am Treffpunkt taucht aber ein Mann auf, der sich halbwegs zu benehmen weiß und wohlhabend ist. Sie folgt ihm in das Hotel – und dort beginnt ihre Reise an diesem Abend erst.

Kapitel 1

Marie sah wieder nach der Zeit. Da hatte sie die Bestätigung, sie hätte es nicht machen sollen. Oder sollte sie noch länger auf ihn warten? Sie hatte dann doch zugesagt und sogar herumgesucht, um den Treffpunkt zu finden, und dann tauchte der Typ nicht auf. Schon wieder wurde sie von jemand im Vorbeigehen angesehen, und anscheinend war diese Ecke als Treffpunkt beliebt. Ob die andere Dame, die dort drüben auf und ab ging, ebenfalls Geld nahm?

In diesem wirklich knappen Höschen wurde es langsam kühl. Aber das gefiel ihr eben, wenn sie Männer privat traf. Ein weiteres Mal sah sie sich um, aber da war kein Mann, auf den die Beschreibung vielleicht passte. Vielleicht hätte er dann in dieses Hotel dort drüben gehen wollen. Zuerst an die Bar – und dann vielleicht auf ein Zimmer. Alle paar Minuten war dort jemand hineingegangen oder auf die Straße getreten. Dieser Mann hatte ihr geschrieben, dass da schon etwas ginge und er da was kannte. Ja, und sie hatte so ein Kribbeln gespürt und war darauf eingestiegen. Es sah aber nicht danach aus, als gäbe es die Zimmer dort stundenweise zu mieten.

Sie blickte nochmalsauf ihr Handy und dachte daran, es jetzt wirklich aufzugeben. Sollte sie ihm schreiben und hoffen, dass er doch noch reagierte? Oder hatte er ihre Nummer schon gesperrt? Ach, und so kalt war es doch nicht. Beinahe fühlte es sich an wie ein lauer Sommerabend. Alles stand in voller Blüte und in sattem Grün – und sie stand herum wie eine Straßenhure. Er hatte angedeutet, ihr ein „Taschengeld“ zu geben – wo wäre dann der Unterschied?

Männer hatten ihr in den letzten Tagen genug geschrieben – aber nur wenige davon sich wirklich Mühe gegeben. Da konnte sie gleich den nächstbesten fragen, ob er mit ihr ins Bett wollte. Vielleicht sollte sie noch zwei, drei Minuten hier warten … nein. Sie stellte sich vor, wer dieser Typ wohl war. Dass es bei ihm auch härter sein konnte, hatte er angedeutet. Klar, und der hatte wahrscheinlich nur herumfantasiert, um nun einen Rückzieher zu machen.

Sie sollte endlich nach Hause gehen, zurück in ihre Wohnung, so lange sie die noch hatte. Schon wieder spazierte jemand an ihr vorbei und sah sie an. Der bemühte sich dabei vielleicht, sich nichts anmerken zu lassen. Aber klar, so wie Marie hier stand, ging sie wirklich als käufliche Dame durch. Dabei waren die eher ein paar Straßen weiter zu finden. In diesem Club war sie von jemand auf diese ganz besondere Weise angesehen worden. Nicht so in der Richtung „Darf ich dich auf was zu trinken einladen?“, sondern er hatte ihr vielleicht ein besonderes Angebot machen wollen.

Immer wieder dachte sie an diese Sache vor vielleicht drei Wochen. Das Treffen an diesem Tag hätte natürlich ganz privat sein sollen – oder fast. Aber wenn dieser Spinner nicht auftauchte, sollte er es sich eben selbst machen! Ihr würde auch sonst nichts übrigbleiben, wie es aussah. Sie spielte mit dem Gedanken, ob sie nicht hier jemand ansprechen sollte … nein, wie sah das denn aus? Ach, einfach gemütlich hinlegen, ein bisschen herumspielen … konnte auch sehr viel für sich haben.

*

Harry fluchte laut. Hoffentlich hatte das gerade niemand gehört, und es hätte noch lauter sein können. Die Sache war vor dem Treffen praktisch schon eingefädelt gewesen, und dann ließ sie ihn einfach sitzen! Was war nur aus der Welt geworden? Nun ja, dann musste er sich eben eine andere suchen. Vorher wollte er aber was trinken gehen, zumindest einen anständigen doppelten Whisky in einer anständigen Bar. Noch einmal sah er nach, ob ihm diese Frau vielleicht doch noch eine Nachricht geschrieben hatte. Nein, da war nichts. Erst herumreden und sich dann nicht mehr melden, klar. Nein, die war sowieso nicht gut genug für ihn!