Hart zugeritten in der Wildnis - Barbra Barette - E-Book

Hart zugeritten in der Wildnis E-Book

Barbra Barette

0,0
2,99 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Ein verlassenes Bauwerk mitten im Nirgendwo, eine Sommernacht, vor ihr ein athletischer Mann - ungefähr so sehen ihre Träume aus. Hier kommt sie diesen vielleicht näher, und schon bei der Ankunft lächelt ihr einer zu. Es geht noch weiter - aber wer ist diese andere Frau?

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 38

Veröffentlichungsjahr: 2022

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Hart zugeritten in der Wildnis

TitelseiteDas BuchKapitel 1Kapitel 2Kapitel 3Kapitel 4Kapitel 5AnhangImpressum

BARBRA BARETTE

Hart zugeritten in der Wildnis

Erotische Erzählung

Das Buch

Ein verlassenes Bauwerk mitten im Nirgendwo, eine Sommernacht, vor ihr ein athletischer Mann – ungefähr so sehen ihre Träume aus. Hier kommt sie diesen vielleicht näher, und schon bei der Ankunft lächelt ihr einer zu. Es geht noch weiter – aber wer ist diese andere Frau?

Kapitel 1

Hatte ich den nicht schon beim Eingang des Geländes gesehen? Hatte er mich gerade bemerkt? War er auch allein hier? Ich stand mitten im Wald – und ja, dieser Mann sah mich gerade an. Dann konnte er mir sicher sagen, ob ich hier richtig war. Langsam wurde es dunkel.

„Hallo, äh, bin ich hier richtig?“, sprach ich ihn an.

„Das …“, begann er, „… das kommt drauf an, ob …“

„Ich wollte zuerst eine Hütte mieten, aber ja, dann lieber mit dem Zelt.“

Ich stellte meine Ausrüstung ab, und das Zelt hatte es zumindest schon im letzten Sommer durch ein Festival geschafft. Aber jetzt … begann dieser Mann irgendwie zu lächeln und ließ seinen Blick über das Waldstück schweifen. Immerhin, der sah wie jemand aus, den ich auf dem Festival gern getroffen hätte. Mit einem Blick auf meine Sachen deutete er wortlos an, dass ich mit ihm weitergehen sollte. Niemand sonst war hier, und ich ging knapp hinter ihm den Hang hinauf. Es wurde flacher – und das hier war wohl der Zeltplatz.

Wie funktionierte das schnell noch einmal? Es wurde auch langsam kühler und nicht nur dunkler – aber beim Anblick seiner muskulösen Oberarme wurde mir heiß. Vielleicht gab es hier keine verlassenen antiken Bauwerke wie in meinen Träumen, wo ich leicht bekleidet an einer Säule stand und auf jemand wie ihn wartete. Aber wenn sich sein Traum vielleicht auch gerade erfüllte, dann wollte ich es ihm nicht zu leicht machen.

Er hatte noch mehr Sachen als ich umgeschnallt und schaltete das Licht seines Handys ein. Ob er sich hier schon auskannte? Für einige Sekunden blieb ich stehen, überlegte – und nahm mir vor, ihn später nur einmal so anzusprechen. Mein Zelt konnte ich ein paar Meter neben seinem aufbauen und sehen, was er dazu sagte.Der Hang wurde noch flacher, und an manchen Stellen war das Gebüsch dicht und kratzig. Eine Lichtung tat sich auf – mehr als groß genug für zwei Zelte.

Wieder blieb ich stehen, blickte in alle Richtungen, auch nach oben in die Baumkronen. Ich stellte meine Sachen auf den Boden, drehte mich zu diesem Mann und … betrachtete seine nackte Schulter. Er sagte nichts, ich näherte mich weiter – und ich berührte sie. Obwohl sich meine Hand nicht wirklich kalt anfühlte, sog ich seine Wärme auf.

Er lächelte kurz, und ich zog die Hand schnell weg. Der Boden sah eben aus, war nur da und dort mit Blättern bedeckt. Da waren keine Ameisen, keine Steine, nichts. Dieser Mann machte sich daran, die Verpackung seines Zeltes zu öffnen. Es war eines von denen, die sich sehr schnell entfalten ließen. Nur für das Einschlagen der Zeltheringe musste er nach einem größeren Stein suchen. Die Spannseile sollten es auch bei stärkerem Wind halten.

Vielleicht hätte ich auch so eines kaufen sollen, aber die Werbung mit dem besonders kleinen Packmaß hatte mich bei meinem angezogen. Aber wie war noch einmal schnell …? Toll, die Beschreibung lag wahrscheinlich zuhause. Ich versuchte mich daran zu erinnern, einfach das hier zusammenstecken und schon …

„Ich glaube, du musst noch …“, kommentierte er, als er meine Bemühungen bemerkte.

„Ja, ich weiß schon … und kann ich den Stein ausborgen?“

Er lächelte, gab ihn mir und kramte weiter herum. Das musste doch halten. Er war gerade dabei, etwas aus seiner Ausrüstung hinzustellen. Ich glaubte, das schon einmal wo gesehen zu haben.

„Ist das … so ein Campingofen, der mit Holz läuft?“, fragte ich und sah genauer hin.

„Ja, ich muss da noch was …“

„Nicht schlecht.“

Obwohl das Lächeln auf seinem Gesicht zum Schluss einem neutralen Blick gewichen war, erfasste mich dieses Gefühl von vorhin wieder. Klar, er war noch mit dem Aufbauen beschäftigt … und irgendwo dort unten beim Eingang gab es was zu essen. Mitgenommen hatte ich natürlich nichts. Ich erkundete schon einmal die nähere Umgebung – und das dort unten musste ein kleiner Bach sein. Irgendwo weiter drüben erahnte ich Zeltplanen und Wohnmobile, aber hier in der Nähe war offenbar sonst niemand.

Bei meiner Rückkehr bemerkte ich, wie er etwas kochte, das vielleicht Spaghetti mit Tomatensauce ähnlich sah. Was hatte der noch alles in seiner Ausrüstung? Ich sah nach meinem Zelt und hatte die ganze Zeit an diese Querstange gedacht. Aber es stand immer noch dort, und die Spannseile hielten es sicher auch bei stärkerem Wind.

„Möchtest du auch was?“, fragte er. „Ach, ich bin Patrick.“

„Ja, vielleicht … Babsi.“

Ich deutete einen Händedruck nur an, und er hatte auch irgendwelches Geschirr und Gabeln. Ja, das war gerade richtig salzig.

„Bist du sicher, dass das hält?“, sagte er mit Blick auf mein Zelt.