Tauchen mit einem Hammerhai - Charlie Richards - E-Book

Tauchen mit einem Hammerhai E-Book

Charlie Richards

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Beschreibung

Welt von Aquatica: Die spontane Entscheidung, das Richtige zu tun, lässt das Leben eines Ex-Soldaten außer Kontrolle geraten. Solomon Lynch nahm an, dass seine Entscheidung, dem Sohn seines Chefs bei der Flucht vor seinem dominanten Vater zu helfen, ihn seinen Job kosten würde. Stattdessen kostet sie ihn fast das Leben. Er wird in einer Gasse überfallen und zusammengeschlagen, aber für ihn bestehen keine Zweifel daran, wer die Männer geschickt hat. Sein Überleben verdankt er nur der Tatsache, dass die Seile nicht fest genug gebunden waren und es ihm gelingt, sich von dem Betonklotz zu befreien, an den er zu einem unfreiwilligen Bad mit den Fischen gefesselt wurde. Danach kann er sich nicht mehr an viel erinnern, aber an einem fremden Ort aufzuwachen ist ein zweifelhafter Segen. Doktor Anthony Keller ist heiß! Solomon erkennt sofort, dass der Doc die Anziehungskraft ebenfalls verspürt, aber sein Instinkt sagt ihm, dass Anthony etwas versteckt. Außerdem, wie könnte er den attraktiven Mann in sein verkorkstes Leben mit reinziehen, ein Leben, das jeden Moment von einem rachsüchtigen reichen Typen beendet werden könnte? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Hinweis: Unter den Wogen von Aquatica spielt in derselben Welt wie die Wölfe von Stone Ridge, es gibt jedoch keine Überschneidung mit den Büchern der anderen Reihen. Länge: rund 25.000 Wörter

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

ÜBER CHARLIE RICHARDS

LESEPROBE:

Tauchen mit einem Hammerhai

Welt von Aquatica: Die spontane Entscheidung, das Richtige zu tun, lässt das Leben eines Ex-Soldaten außer Kontrolle geraten.

Solomon Lynch nahm an, dass seine Entscheidung, dem Sohn seines Chefs bei der Flucht vor seinem dominanten Vater zu helfen, ihn seinen Job kosten würde. Stattdessen kostet sie ihn fast das Leben. Er wird in einer Gasse überfallen und zusammengeschlagen, aber für ihn bestehen keine Zweifel daran, wer die Männer geschickt hat. Sein Überleben verdankt er nur der Tatsache, dass die Seile nicht fest genug gebunden waren und es ihm gelingt, sich von dem Betonklotz zu befreien, an den er zu einem unfreiwilligen Bad mit den Fischen gefesselt wurde.

Danach kann er sich nicht mehr an viel erinnern, aber an einem fremden Ort aufzuwachen ist ein zweifelhafter Segen. Doktor Anthony Keller ist heiß! Solomon erkennt sofort, dass der Doc die Anziehungskraft ebenfalls verspürt, aber sein Instinkt sagt ihm, dass Anthony etwas versteckt. Außerdem, wie könnte er den attraktiven Mann in sein verkorkstes Leben mit reinziehen, ein Leben, das jeden Moment von einem rachsüchtigen reichen Typen beendet werden könnte?

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.

Hinweis: Unter den Wogen von Aquatica spielt in derselben Welt wie die Wölfe von Stone Ridge, es gibt jedoch keine Überschneidung mit den Büchern der anderen Reihen.

Länge: rund 25.000 Wörter

CHARLIE RICHARDS

Tauchen mit einem Hammerhai

Unter den Wogen von Aquatica 3

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Copyright © der englischen Originalausgabe „Diving with a Hammer Head“: Charlie Richards

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2019

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

Übersetzt von: Sage Marlowe

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Mit dem Erwerb eines E-Books erhält der Käufer die Lizenz zur persönlichen Nutzung, ist jedoch nicht zur Weitergabe des Inhaltes an Dritte, weder gegen Entgelt noch kostenlos, berechtigt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Bitte beachten:

Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.

Widmung

Das Leben ist wie das Meer, es kann ruhig und still oder rau und unnachgiebig sein, aber am Ende ist es immer schön.

~ Unbekannt

Kapitel 1

Solomon Lynch nickte, als er den Umschlag entgegennahm. Der Stapel Papiere darin bedeutete, dass er arbeitslos war.

Verdammt.

Dennoch konnte Solomon nicht sagen, dass er darüber traurig war, oder auch nur überrascht. Er war seit etwas mehr als sechs Monaten Wachmann auf Armando Whitneys Anwesen. Die anmaßende, kontrollierende Art des Menschen zu erleben, wenn es um sein Geschäft ging, war eine Sache, aber Solomon hatte die gleiche Dominanz in Bezug auf Armandos Sohn Braylon mitbekommen.

Als Solomon sah, wie Braylon sich wie von Höllenhunden gejagt vom Anwesen entfernte, ließ er ihn gehen … entgegen seiner Befehle. Er war angewiesen worden, das Tor zu sichern, und hatte sich geweigert. Obwohl Solomon wusste, dass es ihn seinen Job kosten würde, hatte er stattdessen das Tor geöffnet.

„Bitte räumen Sie Ihr Schließfach aus und verlassen Sie das Anwesen so bald wie möglich.“

Solomon erhob sich von seinem Platz vor Stiles Gribbles Schreibtisch. Der Mann war Armando Sicherheitschef, Leibwächter und Chauffeur alles in einem. Solomon fragte sich, wie viel Armando dem Kerl dafür bezahlte, dass er immer zur Stelle war, wenn er ihn rief.

Nicht genug.

Nach Solomons Meinung könnte es nie genug sein. Nachdem er aus dem Militär ausgeschieden war und nicht mehr unter der Fuchtel der Regierung stand, hatte er sich geschworen, nie wieder Befehle ohne Frage ausführen zu müssen. Darüber hätte er wohl nachdenken sollen, bevor er einen Job für einen Kontrollfreak annahm.

Hinterher ist man immer schlauer.Einfach toll.

Mit dem Umschlag voller Papiere verließ Solomon Stiles’ Büro. Er schritt schnell durch die hinteren Gänge zu einer Angestelltenlounge. Ein paar ehemalige Mitarbeiter saßen am Tisch – Jim und Thanos. Beide Männer grinsten ihn an und Jims Gesichtsausdruck enthielt einen deutlichen Hinweis auf Bosheit.

Es schien, als hätten seine Taten die Runde gemacht. Die meisten Männer waren Armando gegenüber sehr loyal. Es zeigte nur, dass man einen Mann mit Geld kaufen kann … und Armando hatte genug Geld, um genau das zu tun.

Solomon war keiner von ihnen und hatte es auch nie versucht.

Solomon ignorierte die beiden und ging zu seinem Spind. Er steckte den Umschlag unter seinen Arm, damit er das Zahlenschloss drehen konnte. Gerade als sein Schloss klickte und sich löste, hörte Solomon, wie die Stühle beider Männer über den Boden kratzten.

Als Solomon sein Schließfach öffnete, spähte er über seine Schulter und überprüfte, wohin Jim und Thanos unterwegs waren. Er bemerkte, dass sie dastanden und ihn anstarrten … genau in dem Moment, als er spürte, wie etwas in sein Gesicht sprühte. Beide Männer brachen in Gelächter aus.

Solomon spähte in sein Schließfach, dann auf sich selbst herab und bemerkte die blaue Flüssigkeit, die alles bedeckte. Er knirschte mit den Zähnen, als ihm klar wurde, dass es sich um eine Farbbombe handelte. Sie war offensichtlich so konstruiert worden, dass sie losging, wenn er seinen Spind öffnete.

Wie kindisch.Wo sind wir denn hier?In der Grundschule?

Solomon griff nach seiner mit Farbe bespritzten schwarzen Lederjacke, ohne einen Blick auf einen der beiden Männer zu werfen. Er ignorierte die Schweinerei auf seinem Hemd und seiner Hose und warf sich die Jacke über die Schulter. Nachdem er seine kleine Reisetasche ergriffen hatte, steckte er den feuchten Umschlag in eine Seitentasche und verließ den Raum.

Jim öffnete den Mund, um etwas zu sagen, aber Solomon warf dem Mann einen kalten Blick zu und er schloss ihn wieder.

Solomon ging hinaus und bog um die Ecke des Hauses zum überdachten Parkplatz der Angestellten, auf dem sein Motorrad wartete. Er öffnete die linke Satteltasche und holte eine Plastiktüte heraus, die noch von einem Ausflug zum Strand darin steckte. Er stopfte seine blau verschmierten Sachen hinein, schob sie wieder zurück und schloss die Satteltasche.

Dann öffnete Solomon die Tasche auf der gegenüberliegenden Seite und nahm ein paar Papiertücher heraus. Er wischte sich sein Gesicht ab, so gut er konnte, und legte dann ein sauberes Tuch über sein Haar, um die Innenseite seines Halbhelms, den er aufsetzte, wirksam zu schützen.

Endlich fertig, fuhr Solomon nach Hause und freute sich auf eine glühend heiße Dusche.

Stunden später hängte Solomon seine frisch gewaschene Lederjacke auf einen Kleiderbügel. Er verzog das Gesicht, unsicher, wie sie aussehen würde, wenn sie erst einmal wieder trocken war. Zumindest hatte er sein Bestes gegeben.

Solomon nahm an, er hätte sich über den jugendlichen Streich beschweren können. Irgendwie bezweifelte er jedoch, dass daraus viel geworden wäre. Armandos Leute hatten es auf ihn abgesehen … wahrscheinlich waren sie von dem reichen Mann selbst angestiftet worden.

Armando war bei dem Meeting dabei gewesen, als Stiles nach Solomons Erklärung gefragt hatte, warum das Tor geöffnet wurde. Der Ausdruck auf dem Gesicht des reichen Bastards, als Solomon geradeheraus sagte: „Ich habe es geöffnet, damit Braylon gehen kann“, würde ihm für immer in Erinnerung bleiben.

Es war ein Ausdruck absoluter Wut gewesen, zusammen mit Hass, als Armando kalt sagte: „Also haben Sie absichtlich meinen Befehlen zuwidergehandelt.“

Verdammt, ich bin froh, dass ich nicht mehr für dieses Arschloch arbeiten muss.

Da Solomon am nächsten Tag nicht mehr arbeiten musste, beschloss er, etwas zu essen für ein Picknick am Strand zu besorgen. Er könnte sogar surfen gehen. Solomon nahm sich vor, den Wetterbericht zu überprüfen, wenn er aus dem Laden nach Hause kam, griff nach seiner Brieftasche, stopfte sie in seine Gesäßtasche und ging zur Tür.

Solomon fiel noch ein, dass er die Unterlagen von seiner Theke mitnehmen musste. Er hatte bereits die notwendigen Formulare ausgefüllt. Irgendwie würde er sich noch viel wohler fühlen, wenn er sich erst einmal völlig von jeglicher Firma losgelöst hätte, mit der Armando in Verbindung stand.

Also ließ Solomon den Umschlag in den Briefkasten vor seinem Wohngebäude rutschen und ging in Richtung des nahe gelegenen kleinen Supermarkts los. Er schob die Hände in die Taschen seines Kapuzenpullovers und schritt schnell die Straße hinunter. Als er an einer Gasse vorbeiging, hörte er das unverkennbare Geräusch von Fleisch, das auf Fleisch schlug. Er hielt inne und spähte in die Dunkelheit.

Huh.Wann ist es so spät geworden?

Da die untergehende Sonne lange Schatten auf die Straße warf, konnte Solomon nur die Silhouetten sehen. Es waren zwei Leute, die sich über eine dritte Gestalt beugten, die auf dem Boden zusammengekrümmt zu sein schien. Nach einer Sekunde des Zögerns ging Solomon auf sie zu.

„Hey!“, rief Solomon. „Was ist denn hier los? Was hat dieser Kerl euch denn getan?“

Der Mann, der Solomon am nächsten stand, richtete sich auf und drehte sich um, aber er konnte seine Gesichtszüge immer noch nicht erkennen, da der Typ die Kapuze seiner Jacke hochgezogen hatte. Der zweite Mann umrundete den Mann am Boden, so dass er neben dem ersten stand. Beide Männer knackten mit den Fingerknöcheln.

„Geh einfach weg, Mann“, sagte der erste Mann mit einem höhnischen Tonfall. „Wenn du hier bleibst, kriegen du nur auch was davon ab.“ Nachlässig winkte er dem niedergeschlagenen Mann zu.

Solomon schritt langsam vorwärts, blickte zwischen den Männern hin und her und schätzte sie ein. Er hatte es im Militär mit einigen einer-gegen-zwei-Kämpfen zu tun gehabt. Solange er mit klarem Kopf an die Sache ranging, konnte er diese beiden Hooligans in die Flucht schlagen.

Er konnte nicht einfach weggehen. Was, wenn der am Boden liegende Mann verletzt war?

Der zweite Schläger schnaubte leise und schüttelte den Kopf. „Gott, du bist so ein Idiot. Du machst es so verdammt einfach.“

Solomon erstarrte, als er die Stimme erkannte. „Jim?“

Das Geräusch von Füßen, die auf den Bürgersteig trafen, ertönte hinter Solomon und ließ ihn sich umdrehen. Er konnte gerade etwas ausmachen, das in Richtung seines Kopfes schwang, bevor heftiger Schmerz durch seine Schläfe schoss. Als Solomon zu Boden stürzte, war er sich ziemlich sicher, dass Thanos von der Feuerleiter gesprungen war und ihn überrascht hatte.

Ein zweiter Schlag auf den Kopf ließ ihn in Dunkelheit stürzen.

Eisiges Wasser traf Solomons Sinne wie ein Schlag ins Gesicht und riss ihn aus der Glückseligkeit der Dunkelheit, in der er geschwommen war. Sein Kopf pulsierte mit einem stechenden Klopfen, und sein Körper schmerzte. Das feurige, stechende Gefühl, das über seine Arme, Brust und Beine tanzte, drang in sein Bewusstsein vor … ungefähr zu dem Zeitpunkt, als Solomon bemerkte, dass er unter Wasser war und tiefer sank.

Er spähte durch den dunkelblauen Dunst, während er sich hin und her drehte. Seine Arme waren zusammengebunden, aber sie befanden sich vor ihm. Er beugte sich in der Taille, griff nach der Naht seiner Jeans zwischen seinen Waden und starrte sie an.

Heilige Scheiße, ich bin an einen Betonblock gebunden.

Er schnappte fast nach Luft, schaffte es aber, sich rechtzeitig davon abzuhalten.

Als seine militärische Ausbildung einsetzte, spürte Solomon ein Gefühl der Ruhe in seinem Kopf. Er beugte sich weiter vor und fuhr mit dem Finger über die Seile um seine Füße. Obwohl sie ein bisschen locker waren, konnte er sie nicht loswerden, egal wie er seine Stiefel verdrehte.

Solomon schluckte und versuchte, die Kontrolle zu behalten. Ich kann es schaffen. Er entschied sich für eine andere Taktik und begann, seine Stiefel aufzuschnüren. Er musste seine Finger ein wenig unter die Seile schieben, wobei er sie zerkratzte, aber er schaffte es.

Als er die beiden Stiefel endlich aufgeschnürt hatte, schrien seine Bauchmuskeln von der angespannten Haltung. Solomon drängte den Schmerz zurück, während er seine Füße aus seinen gelockerten Stiefeln zog.

Er befreite sich von seinen Stiefeln und dem Gewicht des Betonblocks, strampelte kräftig und schwamm zur Oberfläche. Er hatte gerade noch genug Geistesgegenwart, um innezuhalten, bevor er die Oberfläche durchbrach. Seine Lungen brannten, sein Kopf fing an zu dröhnen, und er drehte sich im Wasser, auf der Suche nach dem Rumpf eines Bootes.

Schließlich hatte ihn jemand weit nach draußen gefahren.

Solomon sah nichts, also durchbrach er die Oberfläche und sog eine dringend benötigte Lunge voll Luft ein. Eine Welle traf sein Gesicht und er schluckte Wasser. Er spuckte und würgte, und seine Augen tränten. Die Schmerzen am ganzen Körper drangen wieder in sein Bewusstsein.

In diesem Moment bemerkte Solomon endlich, dass er überall Schnittwunden hatte und wie ein langsam leckender Reifen aus mehreren Stellen ins Wasser blutete.

Solomon fluchte innerlich vor sich hin und suchte nach dem nächstgelegenen Stück Land. Alles, was er sah, waren Klippen in weiter Ferne, aber das war besser als nichts … hoffte er. Während seine Energie durch Schmerzen und den Blutverlust nachließ, bewegte Solomon sich nur durch Adrenalin, während er langsam auf die Felsen zuschwamm.

---ENDE DER LESEPROBE---