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In den heutigen Institutionen ist der Begriff Teamwork inzwischen ein unverzichtbarer Bestand-teil geworden. Durch die gewinnende Bedeutung innerhalb der Organisationen, steigen auch die Anstrengungen diese Teams möglichst effektiv zu gestalten. Die Erfahrung zeigt, dass Investitionen in Teamreflexion und Teamentwicklung unabdingbar sind, damit eine Teamarbeit optimal funktioniert und nicht zum „Selbstläufer“ führt. In erfassbaren und überschaubaren Einheiten wird die Verantwortung dezentralisiert. Innerhalb der Teamstrukturen werden Problemlösungen angegangen und aufgezeigt. Teamstrukturen sind zu führenden Arbeits- und Kooperationsformen avanciert.
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Seitenzahl: 30
Veröffentlichungsjahr: 2016
Abbildungsverzeichnis
Genderkonformitätserklärung
Abstract
Einleitung
Aufbau der Seminararbeit
Fragestellung und Zielsetzung
Definition und Bedeutung
Definition Team
Unterschied zwischen Gruppen und Teams
Teamfähigkeit eines Teams
Bedeutung „erfolgreich“
Modelle von Tuckman (1965) und Gersick (1988)
Phasenmodel nach Tuckman
Punctuated-Equillibrium-Model von Gersick
Fazit der Modelle
Arbeiten im Team
Einsatz von Teamarbeit
Teamarten
Teamdiagnose
Teamdiagnose und Ablauf
In welchen Situationen ist eine Teamdiagnose angebracht
Worin liegt der eigentliche Nutzen einer Diagnose
Instrumente der Teamdiagnose
Prozessanalytisches Verfahren
Strukturanalytisches Verfahren
Prozessanalytisches versus strukturanalytische Verfahren Nutzen
Teamentwicklung und Massnahmen
Teamentwicklung
Ziele der Teamentwicklung
Teamrollen
Teamidentität nach Krüger
Widerstand und Konflikte in der Teamentwicklungsmassnahme
Einfluss durch die Führungskräfte
Wie wird Teamerfolg gemessen
Auswertung
Fazit
Quellenverzeichnis
Anhang
Impressum
Abbildung 1: Unterschied zwischen Gruppe und Team
Abbildung 2: Merkmale zwischen Gruppen und Teams
Abbildung 3: Die Team-Uhr nach Bruce W. Tuckman
Abbildung 4: Modell der Entwicklung temporärer Teams von Gersick
Abbildung 5: Modell Team Reflexivity
Abbildung 6: Prozessanalytisches versus strukturanalytische Verfahren
Abbildung 7: Teamentwicklung
Abbildung 8: Fragebogen zur Teamarbeit
Aus Gründen der Leserfreundlichkeit, wird in der vorliegenden Arbeit grösstenteils auf die Verwendung der femininen Form verzichtet. Jedoch schliesst die maskuline Wortform die feminine immer mit ein.
In den heutigen Institutionen ist der Begriff Teamwork inzwischen ein unverzichtbarer Bestandteil geworden. Durch die gewinnende Bedeutung innerhalb der Organisationen, steigen auch die Anstrengungen diese Teams möglichst effektiv zu gestalten. Die Erfahrung zeigt, dass Investitionen in Teamreflexion und Teamentwicklung unabdingbar sind, damit eine Teamarbeit optimal funktioniert und nicht zum „Selbstläufer“ führt. In erfassbaren und überschaubaren Einheiten wird die Verantwortung dezentralisiert. Innerhalb der Teamstrukturen werden Problemlösungen angegangen und aufgezeigt. Teamstrukturen sind zu führenden Arbeits- und Kooperationsformen avanciert.
„Elf Freunde müsst Ihr sein!“, so die Forderung des Bundestrainers Sepp Herberger. Mannschafts-Geist galt ihm als Schlüssel zum Erfolg. Und in der Tat: elf Freunde waren sie, die Elf der 54-er Weltmeisterschaft, die Helden von Bern (Dick & West, 2013, S.1).
Die Aussage von Sepp Herberger offenbart, dass ein erfolgreiches Team einen Prozess und einen prototypischen Ablauf einer Teamentwicklung durchlaufen muss. Jedes Teammitglied ist ein Individuum, welches seine Bedürfnisse, Persönlichkeit und Verhaltensweise zwangsläufig ins Team einbringt und seinen Platz innerhalb des Teams finden und etablieren muss.
Der Teamerfolg ist geprägt von einer gemeinsamen Zielerkennung und Zielerreichung. Vorhandenes Know-how und Potential wird optimal eingesetzt. Effizientes Zusammenarbeiten ist genauso zu gewährleisten, wie die enge Zusammenarbeit zwischen dem Team und dem Vorgesetzten.
Wir bewegen uns Tag für Tag in unterschiedlichen Teams. Ob innerhalb der Arbeitswelt, der Familie oder in der Freizeit. Teams sind ein florierender Trend sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor. Bedingt durch immer neu gestellten Anforderungen in der modernen Organisation müssen sich die Teams flexibel und anpassungsfähig zeigen. Das System der gruppenorientierte Arbeitsform ist komplex, dynamisch und undogmatisch, welche sich über die Zeit und in Abhängigkeit vom umgebenden Kontext verändern.
Wo liegen die Stärken eines Teams? Warum entstehen Spannungen und destruktive Stimmungen? Was kann ein Team am Arbeiten hindern? Wo liegend die Stärken des Teams? Gibt es Probleme bei der Entscheidungsfindung, der Kommunikation oder der Motivation? Die Teamarbeit ist ein sehr komplexer Prozess und diffizil. Konflikte, welche offen oder latent ausgetragen werden, vergiften das Klima, kosten Zeit und Energie. Die Teamerfolge stellen sich nur schleppend ein.
Bei der Personal- und Organisationsentwicklung zählt die Teamentwicklung als eine fundamentale Tragstütze. Unter Teamentwicklung werden das systematische Zusammenspiel und die Zusammenarbeit verstanden. Ohne eine Teamdiagnose kann jedoch die Teamentwicklung nicht gemessen werden. In der Teamdiagnose wird die grundlegende Teamarbeit, die methodisch geplante und zielgerichtete Informationen über die Gruppenmitglieder, die Beziehung zum organisatorischen Kontext und der Arbeitsgruppen gesammelt und analysiert.
