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Torsten Russ ist ein ein zeitgenössischer Künstler, der mit seiner figürlichen Malerei und Zeichnung gern der Leipziger Schule zugeordnet wird. In der Farbigkeit häufig auf Rot, Schwarz, Weiss und Grautöne begrenzt, entwickelt er ausdrucksstarke Szenen, die sich oft in komplexe, mehrschichtige Handlungen verbinden. Figurative Darstellungen verbinden sich mit architektonischen Szenerien zu verschachtelten Bildern, die den Betrachter, nachdem sie sich vor seinem Auge entwickelt haben, dazu auffordern, entschlüsselt zu werden. Sein unverkennbarer Stil prägt sich ein und verschafft ihm einen enormen Wiedererkennungswert. Torsten Russ ist ein Künstler, der sich in verschiedenen Medien zu Hause fühlt. Er ist Maler, Zeichner und Fotograf. In Leipzig betreibt er in der Villa Najork einen Kunstsalon. Zudem kuratiert er verschiedene Messen und Ausstellungen. Seine Werke waren in mehr als 70 Solo- und Gruppenausstellungen von nationaler und internationaler Bedeutung zu erleben - Stefanie Karg, Kunsthistorikerin - Das vorliegende Buch ist der Auftakt zu einer umfangreichen Werksschau. Es werden Arbeiten auf Papier aus verschiedenen Schaffensperioden gezeigt. Die Mehrzahl der Arbeiten sind Tuschearbeiten - lasiert oder stark kantig gemalt- in sehr unterschiedlichen Grössen.
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Seitenzahl: 18
Veröffentlichungsjahr: 2021
Torsten Russ (*1955 in Zeitz) ist freischaffender Künstler.
Bis 1972 verbrachte er seine Kindheit und Schulzeit in Zeitz (Sachsen-
Anhalt). Von 1972-1975 Berufsausbildung und Abitur.
Nach dem Hochbaustudium arbeitete er in verschiedenen Branchen,
bevor er sich der Kunst und der Gestaltung widmete.
Seine Frau Isolde, studierte Künstlerin und Dozentin, war sein Lehrmeister.
Anfangs beschäftigte er sich intensiv mit der Schmuckgestaltung, später wurde
die Zeichnung sein Schwerpunkt. Seine Zeichentechnik wurde komplexer, seine
Formate grösser und seine Bildinhalte intensiver. Er bevorzugt figürliche
Darstellungen und verbindet oft narrative, provokante Ideen mit einprägenden
Geschichten des Lebens. Häufig sind mehrere Handlungsebenen in einem
Werk zu finden.
Seine spezielle Tuschetechnik in den reduzierten Farben von
Rot, Schwarz, Weiss und Grau ist inzwischen sein Markenzeichen. Seine
Bildsprache gilt als wiedererkennbar und stilbildend.
2008 begann er mit der Ölmalerei und schuf seit dieser Zeit spannende, oft
sehr grossformatige „ Geschichtenbilder “ eingebettet in verrückte Szenarien.
Torsten Russ bestritt bisher 76 Solo- und Gemeinschaftsausstellungen im
In- und Ausland.
Er hat/te Galerievertretungen und Agenten in Deutschland, in Österreich, der
Schweiz, in Brasilien und den USA.
Seit 2015 betreibt er in der Villa Najork in Leipzig einen Kunstsalon mit regel
mässigen Wechselausstellungen.
Er kuratiert verschiedene Ausstellungen und Messen.
2008 Preisträger des Kunstpreises „Blau-Orange" der VR-Bank.
2011 nominiert für St. Leopold Friedenspreis in der Kunst, Wien
Was macht die Ente mit dem Sturmtruppenhelm?
Weshalb trägt das Hausschwein eine Gasmaske und das
Kaninchen einen Maulkorb? Was bedeuten die grotesken, überdimensionalen
Tierschädel und welcher Sinn steckt hinter dem Briefkasten am
Boxring? Was macht der Hund dort unten in der Ecke oder ist es sogar
ein Drache? Fragen, die sich einem prompt in den ersten Sekunden
aufdrängen beim Anblick eines dieser Kunstwerke.
Dieser Kunstwerke? Worüber reden wir hier überhaupt?
Wir reden über harte, strenge Linien auf Papier / Leinwand, gelenkt von
Torsten Russ. Der sympathische Künstler aus Leipzig fertigt seine Werke
mit schnellem Strich und starker Hand. Was auffällt, sind die Farben
Schwarz, Weiß und Rot. Einem inneren Bedürfnis folgend, finden diese
Farben immer wieder den Weg auf den Maltäger. Diese Russ'sche
Monochromie haucht seinen Bildern Leben ein und unterstreicht die
