Traumfahrerträume 2024 - Hans Alfson - E-Book

Traumfahrerträume 2024 E-Book

Hans Alfson

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Beschreibung

Die Inhalte der Bücher beschreiben in Form von authentischen Traumtagebüchern, mit einer Vielzahl von zusätzlichen Anmerkungen, den persönlichen Weg des Autors vom „Nichtträumer“ zum „Klarträumer“. Es sind keine Gebrauchsanleitungen, wie man das luzide Träumen erlernen kann, denn davon gibt es im Internet schon genug. Aber sie zeigen auf, dass schon der intensive Wunsch, einen Klartraum zu erleben oder die Beschäftigung mit dem Thema der luziden Träume alleine in der Lage sind, auch ohne spezielle Techniken spontane luzide Träume auszulösen. Na ja, eigentlich sagt der folgende Klappentext schon alles Weitere aus: Klare Träume, luzide Träume, etwas, das Kindern mit in die Wiege gelegt wird. Nur die wenigsten erwachsenen Menschen kennen diese Begriffe, und noch weniger können sich daran erinnern, solche Träume gehabt zu haben. Auch der Autor hat erst 2020 damit begonnen, seine Fähigkeit zum luziden Träumen zu erforschen und wiederzuerlangen. In den Jahren danach hat der Autor weit über 2500 Traumberichte aller Art in seinen vier Traumtagebüchern der Reihe „Traumfahrerträume 2020 bis 2023“ niedergeschrieben. Darunter sind auch die mehr als 100 Klarträume, die er in diesem Zeitraum erlebt hat. Neben den Traumberichten sind auch alle Erkenntnisse und Erfahrungen des Autors in den Büchern enthalten, die er während seiner Bemühungen, ein geübter Klarträumer zu werden, gesammelt hat. Wie schon in den vier Büchern zuvor, lässt auch das neue Buch „Traumfahrerträume 2024“ den Leser wieder teilhaben an den Träumen, Fortschritten und Rückschlägen, die der Autor in seinem fünften Jahr als „Traumfahrer-Lehrling“ erlebt hat.

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EPUB

Seitenzahl: 1079

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Klare Träume, luzide Träume, etwas, das Kindern mit in die Wiege gelegt wird. Nur die wenigsten erwachsenen Menschen kennen diese Begriffe, und noch weniger können sich daran erinnern, solche Träume gehabt zu haben.

Auch der Autor hat erst 2020 damit begonnen, seine Fähigkeit zum luziden Träumen zu erforschen und wiederzuerlangen.

In den Jahren danach hat der Autor weit über 2500 Traumberichte aller Art in seinen vier Traumtagebüchern der Reihe „Traumfahrerträume 2020 bis 2023“ niedergeschrieben. Darunter sind auch die mehr als 100 Klarträume, die er in diesem Zeitraum erlebt hat.

Neben den Traumberichten sind auch alle Erkenntnisse und Erfahrungen des Autors in den Büchern enthalten, die er während seiner Bemühungen, ein geübter Klarträumer zu werden, gesammelt hat.

Wie schon in den vier Büchern zuvor, lässt auch das neue Buch „Traumfahrerträume 2024“ den Leser wieder teilhaben an den Träumen, Fortschritten und Rückschlägen, die der Autor in seinem fünften Jahr als „Traumfahrer-Lehrling“ erlebt hat.

Hans Alfson

Traumfahrerträume 2024

oder

Mein fünftes Jahr als Traumfahrer-Lehrling

Vorwort

Man sagt, dass es fünf Jahre dauert, bis die Fähigkeit, Klarträume zu erleben, zu einem „Selbstläufer“ wird. Somit habe ich also noch ein weiteres Jahr als Traumfahrerlehrling vor mir. Grund genug, ein neues Traumtagebuch zu beginnen und alle meine erinnerten Träume, besonderen Erlebnisse und neue Erfahrungen darin festzuhalten.

Meine Motivation, das luzide Träumen zu perfektionieren, ist nach wie vor vorhanden, scheint jedoch langsam abzunehmen. So werde ich im kommenden Jahr nach neuen Möglichkeiten suchen, um diesem Motivation-Schwund entgegenzuwirken. Mehr Klartraumerfolge wären wünschenswert, denn nichts steigert die eigene Motivation wirkungsvoller, als Erfolge.

Leider, oder auch glücklicherweise, hat sich meine Klartraumquote von etwa zwei Klarträumen im Monat nicht wesentlich verändert. Es ist also noch viel Luft nach oben.

Auch hinkt meine Fähigkeit zu WILDen, eigentlich dürfte ich hier den Begriff „Fähigkeit“ überhaupt nicht verwenden, noch unendlich weit hinter meinen Erwartungen her. Die WILD-Technik zu erlernen, ist eine der Baustellen, deren Baufortschritte nur sehr schleppend vorangehen. Hier werde ich versuchen, ein Stück weiterzukommen.

Traumtagebuch 2024

Legende zum Traumtagebuch

Klassifizierungen

Vor jeder Traumüberschrift gibt es eine kleine Inhaltsklassifizierung des Traumes im Format „------“. Die einzelnen Buchstaben darin haben folgende Bedeutungen:

Klarträume

Alle Träume, in denen ich mir im Traum darüber im Klaren war, dass ich träume. Präluzide Träume habe ich nicht darin aufgenommen.

Präluzide Träume

Alle Träume, in denen ich ganz kurz davor stand, mir darüber klar zu werden, dass ich träume, es aber leider nicht erkannt habe.

Erotische Träume

Alle amourösen Traumerlebnisse vom braven Händchenhalten bis zum wilden Sex in der Öffentlichkeit.

Magische, mystische und fantastische Träume

Alle Ereignisse, die so im realen Leben nicht vorkommen. Morphing, Body-Swap-Situationen, fantastische Wesen, Magie, paranormale Phänomene, Begegnungen mit Verstorbenen usw.

Science-Fiction

Alles irgendwie eindeutig Futuristisches.

Albträume

Klassische Albträume mit Angst, Schrecken, Panik und Monstern hatte ich schon seit meiner Kindheit nicht mehr. Daher habe ich in dieser Kategorie alle Träume vereint, die mir in irgendeiner Art und Weise negative Gefühle wie leichte Furcht, Beklemmungen, Höhenangst, Stress, Ekel oder Ähnliches bereitet haben oder sonst wie unangenehm waren. Verlustgefühle oder Trauer zähle ich aber nicht dazu!

Falsches Erwachen

Träume, in denen ich glaubte, aufgewacht zu sein, in Wirklichkeit aber immer noch geschlafen und geträumt habe. Dieses geträumte Wachsein ist oft unglaublich real.

Bedeutung von Groß- und Kleinschreibung

Manchmal kommt es vor, dass Träume einer Kategorie bloß teilweise entsprechen. In solchen Fällen habe ich dann statt der Großbuchstaben nur die Kleinschreibung verwendet. Bei Träumen, für die keine dieser Klassifizierungen so richtig zutrifft, habe ich hinterher auch keinen Buchstaben vergeben. Natürlich ist diese Zuordnung nur ein grober Anhaltspunkt.

Anfang und Ende

Die allermeisten Träume haben keinen Anfang und kein Ende, daher habe ich meine Traumberichte mit „---“ beginnen und enden lassen. Damit möchte ich darstellen, dass ich mich an eine Traumhandlung unmittelbar davor oder dahinter nicht erinnern kann.

Manchmal gibt es Sprünge in einer Traumhandlung, die mir wie ein Schnitt in einem Film vorkommen. Diese Stellen habe ich in der Vergangenheit dann mit „--- Schnitt ---“ gekennzeichnet. Vielleicht ist der Begriff „--- Szenenwechsel ---“ hier mehr angebracht, weil vielmals obendrein ein Wechsel zu einer gänzlich anderen Traumgeschichte erfolgt.

Oft kommt es auch zu Lücken in meinen Traumerinnerungen und Teile der Traumhandlung fehlen mir völlig, dann habe ich an diesen Stellen den Hinweis „--- Erinnerungslücke ---“ oder „--- Anfang/Ende vergessen ---“ eingefügt.

Die Verwendung dieser Hinweise erfolgt allerdings oft rein intuitiv, weil meine Erinnerungen an diese Übergänge häufig nicht eindeutig sind.

Hinweise

Eingeschobene oder angehängte informative Hinweise, die nicht Teil einer Traumhandlung sind, habe ich mit dem Attribut „fett“ hervorgehoben. Ebenso die Momente, in denen ein Traum luzid wird.

Luzide Träume

Für die Texte, die den luziden Teil eines Traumes beschreiben, habe ich

--- Beispieltext luzides Träumen: ABCDE abcde ---

als Formatierung gewählt.

Falsches Erwachen

Bei Texten, die den Zustand des falschen Erwachens beschreiben, habe ich die Formatierung

--- Beispieltext falsches Erwachen: ABCDE abcde ---

gewählt.

Gefühle

Die meisten Orte in meinen Träumen sind nicht klar zu erkennen und obendrein ständigen Veränderungen unterworfen. Daher stehen die Ortsbezeichnungen in meinen Traumbeschreibungen oft auch nur für ein Gefühl des Wiedererkennens dieser Orte. Bei Traumcharakteren, in denen ich Personen aus meinem Leben wiederzuerkennen glaube, habe ich deren Namen oder einen Verwandtschaftsgrad verwendet.

Manchmal benutze ich einzelne Worte oder Begriffe in einem Traumeintrag, die nur annähernd beschreiben, was ich im Traum erlebt/gesehen/gefühlt habe. Zum einen, weil ich es manchmal einfach nicht mehr besser weiß, und zum anderen, weil ich die Gefühle, die mir in Erinnerung geblieben sind, nicht zutreffender beschreiben kann. In solchen Fällen habe ich die entsprechenden Worte in „Anführungszeichen“ gesetzt.

Traumcharaktere

In einigen Träumen treffe ich Traumcharaktere, in denen ich Menschen wiedererkenne, die in meinem Leben eine Rolle spielen oder gespielt haben. Vielleicht ist es ja ganz nett, einige dieser Akteure kurz vorzustellen.

Oma Anna

Sie ist die Mutter meiner Mutter und die wichtigste Bezugsperson meiner Kindheit. Bei ihr und in ihrer Wohnung auf der Eisenerz-Straße bin ich groß geworden.

Opa Scheng

Der Mann von Oma Anna. „Scheng“ ist rheinische Mundart und stellt die vereinfachte Aussprache des französischen Namens „Jean“ dar, also Opa Johann.

Vater und Mutter

Meine Mutter ist letztes Jahr mit fast 95 Jahren gestorben. Sie lebte im Haus neben uns. Mein Vater ist schon vor fast 15 Jahren leider verstorben.

Tante Klara

Sie ist das „schwarze Schaf“ der Familie, sagte meine Mutter. Leider haben wir keinen Kontakt mehr.

Marga

Sie ist die Liebe meines Lebens und meine Ehefrau, mit der ich drei Kinder habe. In meinen Träumen tritt sie in drei unterschiedlichen Erscheinungsformen auf, die drei Lebensabschnitten entsprechen. Da gibt es die junge Marga, so wie ich sie kennen und lieben gelernt habe. Dann die Frau, die sich später mehr und mehr von mir entfremdet hat, in der Phase, als die Kinder langsam erwachsen wurden und schließlich die jetzige Marga, mit der ich immer noch zusammenlebe.

Patrick, Fabian und Bastian

Sie sind unsere wohlgeratenen Söhne.

Natascha

Sie ist meine Freundin aus der Ukraine, die ich vor vielen Jahren während eines Arbeitsaufenthalts dort kennengelernt habe.

Max

Ein enger Freund von mir aus Jugendtagen, der mit knapp 20 Jahren viel zu früh durch einen Unfall ums Leben gekommen ist.

Gregor

Mit ihm habe ich in der Schule angefangen. Wir waren ein Leben lang Freunde, bis auch er vor vielen Jahren gestorben ist.

Rudi H.

Auch ein Freund aus meinen Jugendtagen. Manchmal sehen wir uns noch.

Norbert

Noch ein alter Freund aus vergangenen Tagen. Auch er ist vor einigen Jahren leider verstorben.

Bertram

Er war lange Jahre unser Vorsitzender im Automobilklub. Auch er ist schon lange tot.

Henriette und Alois

Sie sind unsere guten Nachbarn, die stets ein kühles Getränk für uns bereitstehen haben.

Antonia und Arthur

Ebenfalls gute Nachbarn. Auch bei ihnen gibt es was zu trinken.

Rudolph

Der alte Mann vom Berg. Wir sind seit über 40 Jahren Nachbarn. Mit ihm kann ich mich gut über Träume unterhalten, aber leider hat er kaum noch Zeit, seit er eine neue Flamme hat.

Meine aufgezeichneten Träume2024

Meine hervorragende Klartraumquote, die ich im Dezember 2023 hatte, scheint sich auch im Jahr 2024 fortzusetzen. Gleich in der Silvesternacht konnte ich meinen ersten Klartraum in diesem Jahr aufzeichnen.

Meine Träume im Januar

01.01.202406:46 --M--- Konfuse Magie mit Kugelschreiber

Silvesterabend hatte ich die Gelegenheit, einige Zeit eine hochwertige VR-Brille1 auszuprobieren. Sehr viele Fähigkeiten aus meinen Klarträumen konnte ich in der durch die Brille erzeugten virtuellen Realität nachstellen oder vielmehr nachempfinden.

In dieser virtuellen Realität konnte ich als körperloser Ich-Punkt agieren, fliegen, teleportieren, „feste“ Materie durchdringen und Dinge durch „Telekinese“ manipulieren.

Das „magische“ Verhalten der Kugelschreiber am Ende des folgenden Traums entsprach exakt meinen in der VR gemachten Erfahrungen bei der Manipulation von „greifbaren“ Gegenständen.

VR-Brillen scheinen mir ein brauchbares Mittel zu sein, um im Wachzustand einen (Klar)Traum-ähnlichen Zustand zu erleben und damit das Erkennen des Traumzustandes zu trainieren.

--- Ich erhalte eine Unterweisung in Magie. In meinem Zauberlehrer erkenne ich den britischen Schauspieler Ben Miller wieder, der in der britisch-französischen Fernsehserie „Death in Paradise“ die Rolle des Detective Inspector Richard Poole gespielt hat.

Irgendwie vermittelt er mir einige aktive Zauber, die ich dann sogleich bei ihm ausprobieren soll. Im ersten Moment zögere ich, aber, als er sein Gesicht leicht von mir abwendet, um im Falle eines Versagens Verletzungen zu vermeiden, versuche ich es.

Ich verbinde zwei Kugelschreiber miteinander und werfe sie mit Schwung in Richtung meines Lehrers. Kurz bevor die beiden Schreiber ihn erreichen, fliegen sie in einem engen Bogen in seine Jackentasche. Dabei haken sich die Clips korrekt am Rand der Tasche ein. Dann werfe ich einen dritten Kugelschreiber. Auch dieser landet in seiner Tasche direkt neben den beiden anderen. Der Test war erfolgreich. Mein Lehrer zieht die drei Kugelschreiber aus seiner Tasche und gibt sie mir zurück. ---

01.01.202408:13 ----a- Angst vor Erosion

--- Ich befinde mich an einem Ort, der mich an einen breiten Strand aus dunklem Sand erinnert. Die nahezu ebene Sandfläche ist von einer dünnen Schicht Wasser bedeckt. Mit meinen Fingern ziehe ich Rinnen in den Sand, um dem langsam fließenden Wasser eine Richtung vorzugeben.

Eine Weile spiele ich mit dem Wasser und gebe ihm stets neue Wege vor. Immer mehr Wasser fließt durch meine Rinnen und gräbt sich tief in den Untergrund. Mir kommen plötzlich Bedenken. Was, wenn meine Rinnen den Anfang möglicher Erosion bilden? Was, wenn durch meine Spielereien der ganze Untergrund weggespült wird? Rasch ziehe ich mit der flachen Hand Sand in die Gräben und ebne alles so gut ich kann wieder ein.

--- Szenenwechsel ---

Jetzt befinde ich mich in der Wohnung einer Freundin und passe auf deren kleinen Hund auf. Das Hündchen hat sich übergeben. Die Menge an Erbrochenem ist um einiges größer, als es bei einem so winzigen Hund eigentlich sein kann.

Der Vierbeiner will schon damit beginnen, selber aufzuräumen, aber in den nassen Hinterlassenschaften, die auf dem Boden liegen, kriecht ein seltsamer, weißer Wurm herum. Das möchte ich mir genauer ansehen und vielleicht auch meiner Freundin zeigen. Daher vordere ich den Hund erst einmal auf sein Tun zu unterbrechen.

Die vorderen zehn Zentimeter des Wurms entsprechen in ihrem Aussehen dem eines normalen Bandwurms, aber daran hängt eine Schleppe aus einer leeren, durchsichtigen Hauthülle von etwa einem halben Meter Länge.

Mit einem kleinen blauen Plastikeimer und einer Rolle Küchenpapier bewaffnet mache ich mich selbst daran, die unappetitlichen Hinterlassenschaften zu beseitigen. Mit einigen Blättern des Papiers packe ich die festen Bestandteile zusammen. Der entstandene Klumpen ist größer als das Hündchen selber. Das Papier fühlt sich warm und feucht an, als ich alles in den Eimer fallen lasse. ---

01.01.202408:58 K----- KT2 104 endet mit einer Umarmung

--- Ich bin an einem unbekannten Ort. Vorbereitungen für irgendein Event sind zu erledigen. Hoch über mir sehe ich an einem stahlblauen, wolkenlosen Himmel ein weißes Objekt, ähnlich einer unregelmäßig geformten Vogelfeder. Dieses Ding kenne ich von irgendwoher, aber es hat bisher nicht seine endgültige Größe und Form erreicht.

Für kurze Zeit gehe ich nach drinnen, um etwas zu holen. Als ich wieder nach draußen komme, schaue ich erneut zum Himmel empor. Das Objekt ist immer noch da und hat sich kaum verändert.

Jemand ist bei mir. Ich erzähle ihm von meiner Beobachtung am Himmel und davon, dass sich das Ding in den letzten Minuten nicht verändert hat. Doch in dem Moment entfaltet sich die Erscheinung vollständig. Sie erinnert mich für einen Augenblick an die riesige, filigrane Antenne einer Raumstation.

Dann verdoppelt sich das Objekt. Jetzt stehen zwei dieser Strukturen am Himmel. Sie ähneln gigantischen Schneekristallen. Allerdings sind sie nicht sechs-, sondern dreieckig.

Während ich nach oben schaue, zieht über mir ein weiteres seltsames Flugobjekt vorüber. Das Fluggerät erinnert mich entfernt an die ersten Flugmaschinen, die gebaut wurden, obwohl es diesen nur wenig ähnelt. Eine große Anzahl von weißen Schirmen mit silbrig glänzenden Unterseiten werden von einem leichten Gestänge zu einer Art Kastendrachen mit Antrieb vereint.

Der Anblick dieser fliegenden Schirme lässt mich sofort und ohne jeden Zweifel meinen Traumzustand erkennen. Ohne zu zögern, erhebe ich mich in die Luft. Meine Traumumgebung scheint eine Strandpromenade zu sein, wie sie in Touristenorten am Meer zu finden ist. Unter mir sehe ich ein paar einfache Verkaufsstände, gebaut aus Latten und bunter Leinwand.

Mir fällt der kleine Wettstreit mit Nuevo3 wieder ein, den wir in unserem letzten Online-Meeting4 vereinbart haben, um unsere Motivation zum Klarträumen zu verstärken: „Wer zuerst im Klartraum einen beliebigen Traumcharakter umarmt, der hat gewonnen.“ Sofort halte ich Ausschau nach einer geeigneten Kandidatin - Wennschon, dennschon! Aber zur Not hätte ich auch mit einem weniger attraktiven Traumcharakter vorliebgenommen. - Meine Wahl fällt auf eine mir unbekannte Frau mittleren Alters, die in einem der Verkaufsstände die Auslage sortiert.

Ich fliege zu diesem Stand hinüber, um dort zu landen. Während der Landung entdecke ich aus der Luft eine gescheckte Katze, die sich auf einer großen, gestreiften Liegefläche ausgestreckt hat und schläft.

Beim Landen kommt mir die Idee, kurz vor dem Aufsetzen einen gestreckten Vorwärtssalto zu machen, um Eindruck zu schinden. Der Salto gelingt mir, aber ich habe vergessen, eine halbe Schraube einzubauen. So kommt es, dass ich mit dem Rücken zu der Frau lande, die zu umarmen ich mir vorgenommen habe.

Obwohl in einem Traum, ärgert es mich doch für einen Moment lang meinen spektakulär geplanten Auftritt vermasselt zu haben. Sofort drehe ich mich zu der Frau um und gehe mit offenen Armen auf sie zu. Sichtlich verwundert schaut sie mich an. So wie ich es mir im Wachleben vorgenommen habe, begrüße ich sie mit den Worten: „Hallo, ich bin der Hans!“ Dann nehme ich sie herzlich in meine Arme. ---

Das Aufwachen geschah völlig überraschend. Mir ist leider keine Zeit geblieben, um irgendeine Reaktion meines Gegenübers wahrzunehmen.

02.01.202403:11 ------ Text über das Klarträumen

--- Ich habe von jemandem einen besonderen Text bekommen. Dieser Text ist in einer speziellen Schriftart abgefasst und enthält Informationen über das Klarträumen, die ich aber nur in einem Notfall verwenden darf. Um den Text in einem solchen Fall auch sofort zu finden, lege ich ihn sorgfältig ab. ---

02.01.202405:01 ------ Gesprächsrunde

--- Ich sitze in einer Gesprächsrunde. Wie bei mir üblich habe ich meine Knie angezogen und eine Art Schneidersitz eingenommen. Neben mir sitzt eine ältere Frau mit kurzen Haaren. Sie hat es mir gleichgetan und sich ebenfalls mit angezogenen Knien auf ihren Stuhl gesetzt.

Wir unterhalten uns angeregt. Sie ist eine bekannte Theologin, die ich schon oft im Fernsehen gesehen habe, aber deren Name mir nicht einfällt.

Der Moderator der Gesprächsrunde versucht sich in unsere Unterhaltung einzuklinken, aber in diesem Moment steht meine Gesprächspartnerin auf, um etwas zu holen.

Ich nutze diese Unterbrechung und frage nach einem Pfefferminz, denn mein Mund fühlt sich sehr trocken an. Womöglich habe ich dadurch einen unangenehmen Mundgeruch. ---

03.01.202400:27 ------ Anmerkung: Trauminkubation

Aufgrund von Anregungen aus den Online-Meetings mit Teilnehmern des Klartraumforums5 habe ich damit begonnen, vor dem Einschlafen mithilfe der Wiederholung von Mantra-ähnlichen kurzen Sätzen die jeweils gewünschten Trauminhalte zu inkubieren.

Ich verwende dazu meine Audiodatei6 mit meinen Traumzeichen. In den mehrere Sekunden langen Pausen zwischen den einzelnen kurzen Texten, die meine Traumzeichen beschreiben, füge ich dann mental-verbal meinen „Traumwunsch“ ein.

Heute war das der Satz: „Im Traum werde ich erfolgreich telefonieren!“ Entstanden ist dieses seltsame Ansinnen in unserem letzten Online-Meeting, gedacht als unterhaltsame Aufgabe für alle, um die Trauminkubation zu üben.

03.01.202406:25 --M--- Vater kauft mir ein Kanu

--- Ich bin in Schweden. Mein Vater ist bei mir. Wir besuchen zusammen einen kleinen Baumarkt in einer waldigen Gegend, um ein Kanu zu kaufen, das ich mir schon lange wünsche.

Ein Verkäufer bietet uns ein solches Boot für 5000 SEK an. Es soll eine gute Qualität haben. Allerdings ist für den Kauf eine „Sicherheit“ von der Bank nötig. Aber eine pro forma „Versicherung“ von der Allianz geht auch, wenn sie über ein Grundstück abgesichert ist. Doch dafür reicht schon „ein Schmutzfleck in einer Höhle“.

Mir kommt das alles seltsam vor. Wenn das ohnehin nur eine Farce ist, dann kann man stattdessen doch sicher auch etwas anderes machen. Ein Kunde, der gerade hereinkommt, schüttelt dazu den Kopf.

Das Kanu will ich mir auf jeden Fall anschauen. Aber wenn das so kompliziert ist, dann nehme ich als Alternative vielleicht lieber eine Taucherausrüstung. ---

03.01.202409:01 ------ Anmerkung: Hypnagoge Halluzinationen

Bereits Ende letzten Jahres7 habe ich damit begonnen, meine Hypnagogien8 zu beobachten, um sie möglicherweise zum Induzieren von WILD9 s nutzen zu können. Diese Beobachtungen werde ich auch dieses Jahr fortsetzen.

Heute Morgen, unmittelbar vor dem Aufstehen, konnte ich wieder eine ganze Reihe von hypnagogen Mustern und Bildern beobachten. Die Erscheinungen waren jeweils über mehrere Sekunden lang stabil. Langsam habe ich den Dreh mit dem „passiven“ Beobachten raus.

Neben bewegten Schlieren in kräftigem Blau gab es eine Vielzahl von einfachen Punktmustern bis hin zu einem „bunten Rauschen“ aus groben Pixeln. Eines der Muster war etwas Besonderes. Es war der nahezu fotorealistische Blick auf eine vom Wind bewegte Wasseroberfläche. Die Wellenmuster ähnelten denen, die entstehen, wenn ein Hubschrauber über einem See schwebt. Allerdings ohne die dabei entstehende Gischt.

04.01.202405:38 --M--- Der Frosch gewinnt

--- Ich befinde mich an einem unbekannten Ort, der mich entfernt an eine Wettkampfarena erinnert, obwohl er nur ein freier, unbefestigter Platz ist. Ein paar Leute bringen drei große „Ochsenfrösche“ und lassen sie in der Mitte des Feldes gegeneinander antreten. Einer der Frösche gewinnt schnell die Oberhand. Es dauert nicht lange, dann suchen die beiden unterlegenen Lurche die Flucht.

Jetzt, wo von seinen Gegnern nichts mehr zu sehen ist, greift der Frosch die Zuschauer an und versucht sie zu beißen. Ich stehe auf einem etwa ein Meter hohen einfachen Gerüst. Aber auch ich werde von dem wütenden Frosch attackiert. Er schafft es immer wieder bis hinauf zu den Brettern zu springen, auf denen ich stehe.

Lachend weiche ich ihm aus oder halte ihm meine Füße so hin, dass er mich nicht zu fassen bekommt, weil er sein Maul nicht weit genug aufsperren kann. Eine Weile mache ich das Spiel mit. Doch dann habe ich keine Lust mehr.

In einem günstigen Moment springe ich von meinem Gerüst herunter und packe den Frosch seitlich mit beiden Händen. So kann er mich nicht beißen. Dann hebe ich ihn hoch in die Luft und rufe dabei: „Und der Gewinner iiiist, der Frosch!“

Irgendwie, ohne es genau sagen zu können, wann und wie wird der Frosch zu einem kleinen Mädchen von vielleicht drei oder vier Jahren. Zur Belohnung gibt es ein großes, in Aluminiumfolie verpacktes Stück Schokolade.

Zusammen mit dem Vater der Kleinen sitze ich an einem Tisch. Das kleine Mädel bietet mir Schokolade an, und ich breche einen Riegel davon ab. Auch ihrem Vater hält das Mädchen die Schokolade hin. Aber der schaut erst einmal misstrauisch seine Tochter an, so als ob er noch immer den bissigen Frosch in ihr sehen würde, bevor er sich ein Stück von der Schokolade abbricht. ---

04.01.202405:53 ------ Nachtrag: Trauminkubation

Wie bereits in der letzten Nacht habe ich auch diese Nacht wieder mein „Im Traum werde ich erfolgreich telefonieren!“ Mantra zur Trauminkubation in Verbindung mit meiner Audiodatei vor dem Einschlafen angewendet.

Später dann, nach einem WBTB10 am frühen Morgen, habe ich anschließend die gleiche Vorgehensweise verwendet und meinen alten, durch Selbsthypnose verankerten Schlüsselsatz zum Herbeiführen eines Klartraums in den Pausen der Audiodatei aufgesagt.

04.01.202408:06 K----- KT105 nimmt mir die Sicht

Am Nachmittag hatte ich erneut die Gelegenheit, die VR-Brille zu benutzen. In der virtuellen Realität sind alle Dinge allein visuell vorhanden. Ein Versuch, solche Gegenstände mit den eigenen, ebenfalls nur virtuell vorhandenen Händen zu berühren, ist dadurch natürlich zum Scheitern verurteilt.

Allerdings konnte ich dabei beobachten, wie meine virtuelle Hand in einen virtuellen Gegenstand oder eine Wand eindringt, ohne den geringsten Widerstand zu verspüren. Genauso wie ich es auch in meinen Klarträumen regelmäßig ganz bewusst tun konnte.

In der Nacht hat mein Traum dann die am Tage gemachten intensiven virtuellen Eindrücke verwendet und mich eine solche Durchdringung erleben lassen. Dadurch ist mir mein Traumzustand sofort bewusst geworden.

--- Ich stehe in einem unbekannten Zimmer. Vor mir befindet sich ein mannshoher antiker Kanonenofen. Der dunkelbraune Ofen ist bauchig-rund wie eine Birne und reich mit Ornamenten verziert.

Irgendwie kommt mir der Ofen unwirklich vor. Spontan strecke ich meinen rechten Arm danach aus. Ohne einen Widerstand zu verspüren, dringt meine Hand durch die Oberfläche hindurch. Sofort ist mir klar, dass ich träume.

Im selben Moment fällt mir die Klartraum-Challenge wieder ein, auf die wir uns in unserem letzten Online-Meeting als „Hausaufgabe“ geeinigt haben, „Rufe im Traum jemanden an!“

Leider verschwindet mit der Erinnerung auch meine Traumumgebung. Von einer Sekunde zur nächsten bin ich von einem dunklen, grauen Nichts umgeben. Aufgrund von Erfahrungen, die ich in früheren Klarträumen bereits mit solchen Traumzuständen gemacht habe, weiß ich, dass es eine gute Idee ist, in Bewegung zu bleiben.

Ohne zu sehen, was vor mir ist, gehe ich zügig geradeaus. Leichte Befürchtungen, ich könnte irgendwo herunterfallen oder gegen laufen, erwachen in mir. Aber da ich mir meines Traumzustands absolut sicher bin, gehe ich einfach weiter, woraufhin meine Furcht wieder verschwindet.

Einige Zeit lang laufe ich durch das dunkle Grau, ohne das sich daran etwas ändert. Schließlich bleibe ich stehen, gehe in die Hocke und betaste den Grund vor mir. Der Boden fühlt sich natürlich an, wie festgetretene Erde mit kleinen Steinen darauf.

Einige der Steine hebe ich auf und werfe dann einen davon so weit ich kann in den undurchdringlichen Nebel vor mir. Es dauert ein oder zwei Sekunden, bis ich höre, wie der Stein in einiger Entfernung auf den Boden aufschlägt. Irgendetwas löse ich damit aus. Ein lauter werdendes Geräusch ertönt so, als ob eine Kieslawine einen Hang hinunterrutscht. Aber kurz bevor mich die unsichtbare Lawine erreicht, kommt sie wieder zum Stillstand.

Dann ist plötzlich eine neue Traumumgebung da. Ich habe das Gefühl, als ob ich meine zuvor geschlossenen Augen geöffnet hätte. Ich stehe auf einem kleinen Platz oder einer schmalen Straße. Vor mir sehe ich zwei kleine Läden, die mich an Hinterhofwerkstätten erinnern, wie man sie in den Seitengassen eines orientalischen Basars finden kann.

Ein unbekannter Begleiter ist jetzt bei mir, dem ich davon erzähle, dass ich telefonieren will. Er läuft sofort los und verschwindet in dem Werkstatt-Laden auf der linken Seite. Eine Sekunde später gehe ich hinter ihm her.

Draußen vor der Ladenfront steht ein großer Tisch mit einer Vielzahl von kleinen Metallteilen, Rohren, Drähten und Ähnlichem. Im Vorbeigehen nehme ich mir eine dünne Metallstange von der Tischplatte, fünf Millimeter im Durchmesser und etwa einen Meter lang.

Auf dem Weg zur Eingangstür untersuche ich die Stange als eine Art improvisierte Stabilisierung. Der dünne Metallstab fühlt sich warm an, ist leicht wie Aluminium und formstabil. Dennoch kann ich ihn mühelos mehrmals „zusammenfalten“, als ob er aus weichem Zinn wäre.

Dann stehe ich vor der geschlossenen Eingangstür. Ohne zu zögern und ohne die Tür zu öffnen, gehe ich durch das Türblatt mit der großen Glasscheibe hindurch. Dabei verspüre ich nicht den geringsten Widerstand.

Im dämmrigen Innenraum des Ladens treffe ich auf eine alte Großmutter in einem Ohrensessel. Als ich sie darum bitte telefonieren zu dürfen, verweist sie mich an einen Jungen, den ich bisher nicht bemerkt habe. Auch er sitzt in einem Sessel. Vor sich hat er ein kleines Tischchen mit einem uralten schwarzen Wählscheibentelefon aus Bakelit.

Mir fällt die „Traumtelefonnummer“ von Nuevo wieder ein, die er mir während des Online-Meetings im Scherz genannt hat, „555NASE“. Das wird ja einfacher als erwartet. Ich werde den jungen Mann die Telefonnummer wählen lassen.

Als dieser das Telefon vom Tischchen nimmt, verzerrt sich sein Gesicht vor Schmerzen. Rasch klemmt er den Fernsprecher zwischen seine Knie und reibt mit der linken Hand über den rechten Unterarm. „Moment, ich muss ihn vorher etwas aufwärmen!“, sagt er zu mir.

Erst jetzt fällt mir auf, dass sein Unterarm und die Hand daran verkrüppelt sind. Der kleine Finger und der Ringfinger sehen wie vertrocknet aus. Eine dünne, glänzende Schicht aus einer farblosen Salbe bedeckt seinen ganzen rechten Unterarm. Mitgefühl steigt in mir auf. Voller Bedauern gehe ich neben ihm in die Hocke und streiche dabei mit meinen Fingerspitzen vorsichtig über den verkümmerten Arm.

„Was ist denn da passiert?“, frage ich den Jungen. „Ach, jetzt ist alles kaputt!“, antwortet er mir traurig, und dabei beobachte ich den Ablauf seines Unfalls vor meinem geistigen Auge. Eine große, alte Tischkreissäge zum Schneiden von Brennholz ist zu sehen.

Das Sägeblatt hat einen Durchmesser von bestimmt einem Meter. Knapp die Hälfte davon ragt aus dem Tisch heraus. Es dreht sich sehr schnell. Dann sehe ich für einen kurzen Augenblick den Jungen, wie er mit seinem Unterarm das Sägeblatt seitlich berührt.

In dem Moment kommt mir wie aus dem Nichts der Gedanke ans Aufwachen. ---

06.01.202401:15 ------ Scarborough Fair

--- Ich weiß nicht warum, aber ich trage für jemanden das irische Volkslied „Scarborough Fair“ vor. Nach zwei oder drei Strophen wird mir klar, dass sich meine Darbietung schrecklich anhört. Zumindest für mich selbst. Dennoch singe ich weiter, weil mein unbekannter Zuhörer es so wünscht. Sicher wird es besser, sobald ich mich eingesungen habe. ---

06.01.202405:39 ------ Erlebnisse mit Kanu

--- Ich stehe im Begriff, zusammen mit meinem früheren Nachbar und Kollegen Volker R., ein Kanu bei Ebay zu ersteigern. - Im wirklichen Leben hatte ich schon seit über fünfzehn Jahren keinen Kontakt mehr mit Volker. - Volker hat bereits ein Kanu ausgesucht. Jetzt soll ich mir das Angebot im Computer anschauen und meine Meinung dazu kundtun.

Der Computer vor mir erinnert mich an ein altes System der VAX-Familie11. Ich schaffe es, den Rechner einzuschalten, aber mit der Bedienung bin ich überfordert. Es gelingt mir nicht, die richtigen Programme zu starten, um mir die Daten des Kanus anzuschauen. Eine Weile versuche ich, ohne Erfolg, den Internetbrowser zu öffnen. Dann habe ich keine Lust mehr und breche ab, um stattdessen spazieren zu gehen.

Auf dem Spaziergang erklärt mir Volker, den Kauf in dieser Woche abschließen zu wollen. Daraufhin erwidere ich, dass ich beabsichtige, die Kaufentscheidung noch heute zu treffen und ein Kanu zu kaufen oder auch nicht.

Wir machen uns auf den Rückweg. Dieses Mal soll Volker sein Glück am Computer versuchen. Unterwegs fällt mir ein, dass es überhaupt nicht nötig ist, ein neues Kanu zu kaufen, weil es in unserem Ferienhaus in Schweden schon ein solches Paddelboot gibt.

--- Szenenwechsel ---

Das Kanu aus Schweden ist da. In einem großen, mit Wasser gefüllten Bassin probiere ich es aus. Ich setze mich im Schneidersitz auf den Boden des Kanus und presse meine Knie gegen die Bordwände aus GFK12 zu beiden Seiten, um Halt zu haben. Dann nehme ich das Paddel hoch.

Zunächst sieht alles gut aus, aber einen Augenblick später wird der Bug von Wasser überspült. Das GFK-Kanu ist von mir unbemerkt zu einem Aufblas-Kanu geworden. Mit zwei oder drei kräftigen Atemzügen kann ich es prall aufpusten, und alles ist wieder gut.

Doch schon wenige Sekunden später dringt erneut Wasser ein. Dieses Mal ist es viel schlimmer als zuvor. Es gelingt mir nicht mehr, das Kanu aufzublasen. Schließlich sinke ich mit den luftleeren Überresten des Boots auf den Boden des flachen Beckens ab.

Ich stehe auf und hebe die leere Hülle hoch, um nach der Undichte zu suchen, die sich darin befinden muss. Es dauert nicht lange, dann entdecke ich ein kleines ovales Loch, vielleicht 2 x 3 Millimeter groß. Mir kommen Mäuse in den Sinn. Die werden das Loch hinein genagt haben. Das lässt sich sicher noch flicken.

Dann bemerke ich immer mehr kleine und große Löcher in der Kunststoffhülle. Eine Fläche von gut einem viertel Quadratmeter haben die Nagetiere in ein Sieb verwandelt. Bei einem solchen Schaden hilft kein Reparieren. In dem Moment fällt mir ein großer blauer Flicken auf, der bereits auf einer anderen Stelle des Bodens klebt, und mir wird klar, dass hier nichts mehr zu retten ist. ---

07.01.202402:15 ------ Schloss aus Eis

--- Ich habe für meine Frau ein Schloss aus Eis angefertigt, mit dem sie ihren Motorroller abschließen kann. Leider schmilzt es bereits, und ein Stück davon ist schon abgebrochen. Rasch bringe ich das Schloss nach draußen und lege es ab. Zum Glück herrschen hier noch Minustemperaturen.

Dann gehe ich zurück nach drinnen. Ich scheine im Verkaufsraum einer Tankstelle zu sein. Ein Ersatz für das schmelzende Schloss muss her. Mir kommt der Gedanke, dass Kordel eine vielversprechende Alternative bietet. Allerdings finde ich in der Auslage der Tankstelle nur ein Knäuel bunter Wolle. Die ist mir aber nicht stabil genug.

Auf der Suche nach Kordel fällt mir etwas zu Boden. Eine Traumfigur kommt herbei und hebt den Gegenstand wieder auf. Es ist eine Puppe mit einem „Preisschild“, auf dem „Geeignet für Bremsen“ steht. Die Traumfigur erzählt mir, dass dieses Spielzeug für meine Zwecke geeignet ist. Aber ich bin da skeptisch. ---

07.01.202406:24 ---S-- Reise im Raumschiff

Von dem folgenden Traum, der mir recht lang vorgekommen war, konnte ich mir leider nicht sehr viel merken. Auch ist mir irgendwie der rote Faden darin abhandengekommen.

--- Anfang vergessen ---

Ich bin an Bord eines Raumschiffes und schaue durch ein Fenster hinaus in die Schwärze des Alls. Schwierigkeiten tauchen auf und seltsame Dinge geschehen. Draußen in der Schwärze sind unterhalb des Fensters weiße Schwaden zu sehen, die mich an Cirrus Fibratus Wolken erinnern.

--- Szenenwechsel ---

Noch immer stehe ich an dem Fenster des Raumschiffs, aber es ist draußen hell geworden. Das Schiff schwebt wenige Meter über einer sonnigen Hügellandschaft. Ein sich seitlich überschlagender Minivan kommt den Hügel hinauf auf das Raumschiff zugerollt. Mir fällt auf, dass sich keine Personen darin befinden.

Das Gefährt rollt außen an der Bordwand des Schiffes hinauf. Am Übergang zum Dach kommt es zu einer Durchdringung von Schiffswand und Fahrzeug. Eine kleine Ecke des Minivans ragt an der Kante der Decke in den Raum hinein, in dem ich mich befinde.

Schiff und Auto haben sich ineinander verhakt. Immer wieder versucht der Van sich loszureißen. Schließlich gelingt es, aber ein kleines Bruchstück des Fahrzeugs bleibt in der Durchdringung zurück.

Sofort versucht die automatische Reparaturfunktion des Schiffes, den Schaden zu beheben, doch das Stück Fremdmaterial stört den Reparaturvorgang. In der Nähe des Blechteils brechen immer mehr Fragmente aus der Wandung des Raumschiffs. Ein stetig wachsender Bereich der vormals stabilen Außenhaut verwandelt sich in ein von Kraftfeldern zusammengehaltenes Puzzle aus kleinen Bruchstücken, mit dem Fremdkörper in der Mitte.

--- Ende vergessen ---

07.01.202407:03 --M--- Mit Zwiebeln im Konzert

--- Ich befinde mich in einem kleinen Konzertsaal und habe einen halben Sack mit Zwiebeln bei mir. Vorn auf dem Podium trägt der Kölner Volksschauspieler Willy Millowitsch ein Lied vor.

So leise ich kann, durchquere ich den Saal in Richtung einer offenen Tür, die links von der Bühne ins Freie führt. Unangenehmerweise verursacht der Sack Zwiebeln bei jedem meiner Schritte ein raschelndes Geräusch.

Schließlich stehe ich in der Tür nach draußen. Willy hat seinen Vortrag unterbrochen und sieht mich vorwurfsvoll an. Mir fällt auf, dass er viel jünger aussieht, als ich ihn in Erinnerung habe.

Dann schafft er seinem Unmut über mich Luft, indem er einige Scherze über mein Verhalten macht. Aber niemand im Publikum versteht, was er meint. Um ihn zu besänftigen, frage ich ihn in breitestem Kölsch: „Wells de wat met han? Dat kanns de han!“ Er schaut mich mit großen Augen an und setzt dann seine Darbietung fort. ---

08.01.202401:26 ------ Maiglöckchen und Waffen

--- Ich bin an einem Ort, der mir wie eine Schule vorkommt. Vor mir auf einem Tisch liegen einige Grünpflanzenzweige, wie sie beim Stecken von Blumensträußen Verwendung finden. Darunter nur halb zu erkennen, schaut ein kleines Bund Maiglöckchen hervor. Aus diesen Zutaten will ich kleine Sträußchen binden.

Neben mir ist ein Mann gerade dabei, Waffen an eine Frau zu verkaufen. Die Schusswaffen befinden sich, fein säuberlich in Halter geklemmt, in einem großen, aufgeklappten Schrankkoffer. Die Frau steht davor und wählt einige der Waffen aus dem Angebot aus wie Teilchen beim Bäcker: „Ich nehme eines von den Langen da, und dann geben sie mir noch zwei von den Kleinen!“

Ich wende mich wieder meinem Grünzeug zu. Einige Zweige des grünen Beiwerks habe ich bereits ausgewählt. Jetzt fehlen nur noch ein paar von den Maiglöckchen, um mein erstes Sträußchen zu komplettieren. Doch als ich nach ihnen greife, stellt sich heraus, dass ich mich vertan habe.

Das, was ich für einen Bund Maiglöckchen gehalten habe, ist ein langer, weißer Blütenstab, aus dem seitliche, kurze Blütenstängel ragen. An diesen kleinen Stängeln befinden sich Blüten, die denen von Maiglöckchen ähneln. Eine Seite des Blütenstabs ist bereits abgeerntet worden. Aus meinen Sträußchen wird leider nichts werden.

--- Szenenwechsel ---

Jetzt sitze ich am Steuer eines Autos und versuche nach links auf eine Schnellstraße einzufädeln, aber alle Fenster nach hinten und zur Seite sind verdeckt. Durch einige freie Stellen kann ich ein hellblaues Fahrzeug erahnen, welches zu meiner Linken gerade an mir vorbeifährt.

In der Hoffnung, dass hinter diesem Auto eine ausreichend große Lücke ist, ziehe ich, ohne etwas sehen zu können, nach links rüber. Mein Lenkrad ist sehr schwergängig. Ich werfe meinem Beifahrer vor, mich am Lenken hindern zu wollen. ---

08.01.202406:00 ------ Surreale Navigation

--- Ich befinde mich gefühlt in einer Art Oase in einer Savanne. Vor mir auf einem Tisch liegt ein Blatt Aquarellpapier. Eine mir unbekannte Künstlerin hat einen grauen Laufvogel darauf gemalt, in dem ich einen Marabu erkenne.

Auf einem zweiten Blatt Papier zeichne ich zunächst einen Punkt. Dann gehe ich in die Hocke, ziehe eine Linie in Richtung der tief stehenden Sonne und male ein Sonnensymbol an deren Ende. Um später Korrekturen machen zu können, schreibe ich noch die aktuelle Uhrzeit „09:45“ daneben.

Nachdem ich mich bei der Künstlerin vergewissert habe, dass ihr Bild richtig ausgerichtet ist, zeichne ich eine weitere Linie auf mein Blatt. Dieses Mal von der Sonne ausgehend in Richtung des gemalten Marabus.

Mithilfe dieser Skizze und des Satzes des Pythagoras will ich eine Position berechnen, an der ich mich in der Savanne mit jemandem treffen will. Mir wird bewusst, dass ich den Satz des Pythagoras nicht anwenden kann, weil meine Zeichnung kein rechtwinkliges Dreieck bildet. Da werde ich wohl den Sinussatz benutzen müssen, obwohl das eine aufwendige Rechnerei bedeutet.

Frohgemut breche ich auf. Dabei komme ich an meinem „Schuldirektor“ vorbei, der aussieht wie der Schauspieler Alexander Duda, der in der ZDF-Serie „Die Rosenheim Cops“ den Polizeidirektor Gert Achtziger verkörpert. Er beglückt mich zu meinem brillanten mathematischen Ansatz. ---

Im Traum hat sich mein Lösungsansatz noch absolut plausibel und logisch angefühlt. Nach dem Aufwachen wurde mir allerdings klar, dass es nur surrealer Unsinn war, den ich hinterher kaum in Worte fassen konnte.

09.01.202403:57 --M--- Oma auf Abwegen

--- Ich stehe am Fenster einer mir unbekannten Wohnung und schaue hinunter auf den Platz vor dem Mehrfamilienhaus, in dem sich die Bleibe befindet. Unten sehe ich Oma Anna. Sie kommt mir seltsam verwirrt vor und trägt nur ein dünnes Kleid. Allem Anschein nach war sie beim Einkaufen, denn sie schleppt eine prall gefüllte Plastiktüte mit sich herum.

Eine unbekannte Frau ist bei mir in der Wohnung. Ich bitte sie kurz hierzubleiben, damit ich rasch hinunterlaufen und Oma einsammeln kann. Dann bin ich auch schon mit Großmutter unten in der Lobby des Hauses. Omas Einkäufe lassen wir erst einmal hier.

--- Szenenwechsel ---

Jetzt bin ich wieder in der Wohnung. Meine Eltern wollen zu Besuch kommen. Als ich auf die Uhr schaue, stelle ich mit Erschrecken fest, dass ich nur noch zwanzig Minuten Zeit habe, um mich fertig zu machen. Da ich aber nicht vollständig angezogen bin, wird es vielleicht etwas knapp.

--- Erinnerungslücke ---

Ich bin an einem Ort, den ich nicht kenne und möchte gerade von hier aufbrechen. Jemand bittet mich, schnell noch ein Getränk zu besorgen. In der Küche finde ich einen großen Ballon mit Orangensaft. Ein Stück Schlauch ist daran angebracht, um den Saft besser in Gläser füllen zu können.

Mit dem Ballon im Arm gehe ich zurück. Während ich den Saftbehälter hochhalte, füllt jemand anderes mithilfe des Schlauches Saft in ein Glas. Mir fällt auf, dass ich Durst habe. Ich bitte darum, auch ein Glas für mich zu füllen. ---

09.01.202406:46 ------ Düstere Traumstimmung

Der folgende Traum war gefühlt lang. Aber ich habe viel zu spät mit dem Aufzeichnen begonnen, weil ich zu lange gebraucht habe, meinen inneren Schweinehund in seine Schranken zu weisen. So habe ich das Meiste der Handlung leider wieder vergessen. Der ganze Traum hat sich jedoch irgendwie düster und regnerisch angefühlt.

--- Ich bin an einem traurig wirkenden Ort. Es ist düster und regnerisch. Zusammen mit anderen helfe ich jemandem. Dabei wechseln wir ständig zwischen drinnen und draußen hin und her.

Nach einer Weile bin ich fertig und mache mich bereit zum Aufbruch. Zunächst muss ich aber warten, weil zu Hause noch etwas zu tun ist.

--- Szenenwechsel ---

Jetzt sitze ich als Beifahrer in einem Lkw, der mit hoher Geschwindigkeit über einen immer schlechter werdenden Weg rast. Wiederholt bitte ich den Fahrer, langsamer zu fahren, aber er reagiert nicht. Das rächt sich bald. Wir verpassen eine Behelfsausfahrt, die nach rechts auf eine bessere Straße führt und landen in einer schlammigen Sackgasse.

Der Fahrer steigt aus, um eine Wendemöglichkeit zu überprüfen. Dabei versinkt er mit einem Bein bis zum Knie im Morast neben der Strecke. Mir wird bewusst, dass sich zur Linken des Weges ein großer See befindet, der bis an den Wegesrand heranreicht.

Auch auf der rechten Seite ist plötzlich ein kleiner Teich aufgetaucht. Ein Fisch erscheint kurz an der Wasseroberfläche. Dann erheben sich am mir gegenüberliegenden Ufer zwei oder drei große, hässliche Fischkreaturen aus dem Wasser. Es sieht so aus, als ob sie Männchen machen, um Futter zu erbetteln.

 --- Szenenwechsel ---

Noch immer herrscht diese düstere Atmosphäre. Kinder laufen herum, die betreut werden.

--- Ende vergessen ---

10.01.202403:32 --M--- In der Zwischenwelt

--- Ich befinde mich in einem hohen schlanken Glasbehälter mit quadratischem Querschnitt, der mich an ein Aquarium erinnert. Eine einzelne braune, blattlose Ranke, die aus meiner Perspektive wie ein Urwaldriese wirkt, steht auf dem Boden des Behälters. Ihre Oberfläche ist samtartig glatt wie ein Rohrkolben. Die Ranke ist zusammengefaltet, damit sie hineinpasst. Irgendwie fühle ich mich nicht wohl in ihrer Nähe.

--- Szenenwechsel ---

Eine neue Traumumgebung ist entstanden. Jetzt bin ich in einer riesigen rechteckigen Halle, die von einer großen Schar von Menschen bevölkert ist. Der Ort hat etwas Unwirkliches. Er fühlt sich an wie eine „Zwischenwelt“.

Ein Begleiter ist bei mir, den ich nicht erkenne. Wir suchen nach einem günstigen Platz an einem der vielen Tische, die rundherum in mehreren Reihen an den Wänden und im vorderen Teil der Halle stehen. Im hinteren Bereich ist ein riesiger u-förmiger Tresen zu sehen, der eine Großküche umgibt. Mir wird bewusst, dass wir uns in einer gigantischen Kantine aufhalten.

Langsam werde ich ungeduldig. Wir warten schon zu lange auf jemanden vom Bedienungspersonal. Eine Weile kann mich mein Begleiter davon abhalten, aufzustehen und mich zu beschweren, doch nach kurzer Zeit ist meine Geduld endgültig zu Ende. Ich stehe auf und gehe am Tresen vorbei in den hinteren Teil der Halle.

Am Ende der Essensausgabe führt ein offener Durchgang in einen gefliesten Bereich, den ich wegen seines intensiven Uringeruchs unschwer als Toilettenanlage identifizieren kann. Rasch gehe ich hindurch und gelange durch eine zweite Passage auf der anderen Seite zurück in das Restaurant.

Wieder an unserem Tisch sehe ich die vordere Hälfte eines Passagierflugzeugs ohne Tragflächen, welches weit in die Halle hinein ragt.

--- Erinnerungslücke ---

Erneut hat sich die Traumumgebung verändert. Zusammen mit meinem unbekannten Begleiter befinde ich mich auf der Straße vor dem Haus, in dem Oma Anna ihre alte Wohnung hatte. Wir tragen die Uniformen hochrangiger Offiziere.

Vor uns geht ein weiterer Soldat in Uniform die Straße entlang. Wir folgen ihm in gebührendem Abstand, um ihn zu beschatten. Dann kommt uns dieser Soldat in Begleitung von zwei Kameraden entgegen.

Sie wirken verlegen und scheinen etwas vor uns zu verbergen. Aufgrund unseres höheren militärischen Rangs verlangen wir Aufklärung. Sichtlich darum bemüht, so wenig wie möglich kundzutun, versuchen die drei sich herauszureden. ---

11.01.202404:27 ------ Ohne Orientierung

--- Ich habe Feierabend und laufe gerade durch eine Fabrikhalle in Richtung des Ausgangs. Als ich an einigen Hindernissen vorbeigehen muss, habe ich plötzlich das Gefühl, dass einer meiner Schlappen am Hallenboden kleben geblieben ist.

Dieses Gefühl wirkt äußerst real auf mich. Umso größer ist daher meine Verwirrung, als ich auf meine Füße schaue und feststelle, dass sich noch beide Schlappen daran befinden. Es klebt tatsächlich eine Sandale am Boden, doch das ist nicht die Meinige.

--- Erinnerungslücke ---

Jetzt befinde ich mich außerhalb des Fabrikgeländes auf einem schmalen Trampelpfad. An einer Stelle schlängelt sich der Pfad zwischen einigen Büschen hindurch. Eine Gruppe von Leuten kommt mir entgegen. Ich weiche auf einen zweiten, parallel verlaufenden Weg aus, um sie vorbeizulassen. Allerdings muss ich mich dabei zwischen eng zusammenstehenden Sträuchern hindurchquetschen.

--- Erinnerungslücke ---

Ich stehe auf einem kleinen Platz in dem Viertel, in dem ich wohne. Aber heute bin ich aus einer völlig anderen Richtung angekommen und habe die Orientierung verloren. Die Häuser um mich herum kommen mir bekannt vor, aber ich vermag nicht zu erkennen, in welchem Gebäude ich wohne.

Zum Glück für mich entdecke ich nicht weit von mir entfernt einen Arbeitskollegen, der an einer Frittenbude steht. Er kann mir sicher sagen, in welchem Haus ich wohne. Ich laufe zu ihm hinüber. Ein paar andere Kollegen kommen ebenfalls dazu.

--- Ende vergessen ---

11.01.202404:52 ------ Nachtrag: Motivation und Erinnerung

Bereits im Juli 2023 habe ich mir zum ersten Mal Gedanken13 über das Nachlassen meiner bis dahin so „bunten“ Traumfantasien gemacht. Irgendwie bin ich damals zu der Auffassung gelangt, dass meine Träume immer „langweiliger“ geworden sind. Die Anzahl der Träume, die humorvolle, fantastische, mystische oder magische Geschichten erzählten, schien von Jahr zu Jahr geringer geworden zu sein.

Gestern Abend habe ich die Korrekturen durchgearbeitet, die eine freundliche Nachbarin an meinem Traumtagebuch „Traumfahrerträume 2022“ vorgenommen hatte. Dabei ist mir erneut bewusst geworden, wie sehr sich meine Trauminhalte seit damals verändert haben.

Im Gegensatz zu den Inhalten meiner Träume aus dem Jahr 2022 sind meine gegenwärtig erlebten Traumhandlungen deutlich alltäglicher geworden.

11.01.202408:42 ------ Schlüssel mit fünf Ecken

--- Ich habe mir schon mehrmals einen speziellen „Schlüssel“ von einem Kollegen geliehen. Das Werkzeug gleicht einem Inbus-Schraubenzieher, aber die Klinge ist ein unregelmäßiges Fünfeck. Jetzt will ich mir ein solches Tool nachbauen lassen.

Mein Arbeitskollege erklärt mir, dass dies ganz einfach sei, weil es eine Norm gäbe und sich die Klinge herausziehen ließe. Es gelingt mir problemlos das Bit aus dem Halter zu ziehen.

Die Bit-Aufnahme ist allerdings nicht sechseckig, wie allgemein üblich, sondern hat fünf Ecken. Ansonsten ist das Ende geformt wie ein Kreuzschlitzschraubenzieher, jedoch sternförmig mit fünf Spitzen. Dann ist auch schon jemand zur Stelle, der bereit ist dieses Werkzeug für mich anzufertigen.

--- Szenenwechsel ---

Aus meinem Wunschwerkzeug ist ein kleines „Kunstwerk“ geworden, welches jemand für sich hat anfertigen lassen. Es handelt sich um eine quadratische Platte aus einem schwarzen Metall. An einer der Seiten ist eine unregelmäßig geformte, aus rechtwinkligen Aussparungen bestehende Kontur herausgearbeitet worden. Gegenwärtig ist der Künstler noch damit beschäftigt die Form mit einer Feile nachzuarbeiten.

--- Szenenwechsel ---

Zwei unbekannte Personen unterhalten sich über ein weiteres Kunstwerk. Es ist ein Würfel mit ungefähr zwölf Zentimetern Kantenlänge, der aus aufeinandergestapelten einzelnen Metallbarren besteht. Die von mir abgewandte Seite soll das Konterfei des Auftraggebers zeigen. Aber das kann ich nicht bestätigen, weil ich keine Gelegenheit bekomme, mir dieses Relief anzuschauen.

Die Skulptur ist noch nicht ganz fertig. Bisher haben die Arbeiten daran 2000 € gekostet. Eine der beiden Person meint, dass die Fertigstellung weitere 2000 € erfordern wird, aber der Auftraggeber ist zuversichtlich, nur noch 70 € für die Restarbeiten bezahlen zu müssen. ---

12.01.202402:54 ------ Schwimmen mit Handpaddel

--- Ich schwimme durch das Becken eines öffentlichen Schwimmbads. An meinen Händen trage ich Handpaddel. Mit den Paddeln komme ich schneller voran, aber es ist auch viel anstrengender als normales Schwimmen.

Im realen Leben habe ich diese Trainingsgeräte noch nie ausprobiert.

Im Becken schwimmen etliche weitere Schwimmbadbesucher, und ich muss achtgeben,nicht mit ihnen zu kollidieren. Irgendjemand gibt eine Einweisung in die Benutzung der Paddel. Eine Stimme ist zu hören, die erklärt, was man tun sollte und was nicht. Mir kommt der Verdacht, dass ich es selbst bin, der da gerade diese Unterweisung durchführt. ---

12.01.202406:21 -E---F Sex mit Marga

--- Ich bin mit meiner Frau Marga in einer unbekannten Wohnung, die sich aber anfühlt wie unser Zuhause. Mitten in einer Unterhaltung geht meine Angetraute plötzlich an ein Fenster und klettert hinaus, um sich dann draußen auf die Fensterbank zu setzen.

Wir befinden uns hier in der ersten Etage. In mir erwacht die Befürchtung, Marga könnte aus dem Fenster stürzen und sich dabei ernsthaft verletzen. Rasch laufe ich zu ihr hin, schlinge meine Arme um sie und ziehe sie rückwärts an dem halb geöffneten Fensterflügel vorbei zurück in das Zimmer.

 Marga schaut mich an und umarmt mich innig. Dann hält sie sich an meinem Hals fest. Ihre Beine legt sie dabei um meine Hüften. Eine erotische Stimmung baut sich auf. Ich merke, dass Marga nur sehr leicht bekleidet ist. Sie ist damit einverstanden, als ich ihr die locker sitzenden Kleidungsstücke abstreife. Meine Kleider verschwinden von ganz alleine.

Dann fordert meine Frau mich auf, mit ihr Sex zu haben, und schon liegen wir in Missionarsstellung auf dem Fußboden. Marga ermutigt mich, heftiger zu agieren, was ich auch sogleich in die Tat umsetze.

Irgendetwas stimmt hier nicht! Diese Situation kann nicht real sein. Der Körper unter mir sieht nicht mehr aus wie der von Marga. Gemessen an der Dynamik unserer Vereinigung sollten Margas Brüste viel stärker in Wallung sein. Seltsamerweise ist da aber nicht viel, das in Wallung geraten könnte.

Ich wache auf und ärgere mich. Das passiert mir jedes Mal in einem erotischen Traum. Sofort versuche ich in die Vision zurückzukehren. Aber das gelingt mir nicht.

Alleine, vollständig bekleidet und bar aller erotischen Gefühle, hocke ich vor einem „Staubsauger“, den ich gerade repariere. Es dauert eine Weile, bis das widerspenstige Haushaltsgerät wieder funktioniert. Sogar die kleine, eingebaute Leuchte kann ich danach ein- und ausschalten. ---

Obwohl ich mir dieser Einschätzung nicht sicher sein kann, glaube ich, dass es sich bei dem kurzen Aufwachen um ein falsches Erwachen gehandelt hat. So etwas lässt mein Un(ter)bewusstsein häufig geschehen, wenn sich ein mögliches Klarwerden anbahnt.

12.01.202408:09 KE---- KT106 lässt mich Sandy suchen

Dieser Klartraum war möglicherweise ein WILD. Leider verfüge ich noch immer nicht über ausreichende Erfahrungen, dies auch hinreichend zu begründen.

Nach einem natürlichen WBTB habe ich mir zunächst die Audiodatei mit meinen Traumzeichen angehört und in den eingefügten Pausen zwischen den einzelnen Zeichen variierende, mantraähnliche Affirmationen zur Trauminkubation eingefügt. Dabei war ich allerdings hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, den vorhergegangenen erotischen Traum fortzusetzen und der beim letzten Online-Meeting beschlossenen Traumaufgabe. In meinem Fall: Im Klartraum meinen imaginären „Traumregisseur“ herbeizurufen.

Anschließend habe ich mich auf das schwarze Rauschen hinter meinen geschlossenen Lidern konzentriert und auf hypnagoge Halluzinationen gewartet. Es dauerte nicht lange, bis die ersten blauen Farberscheinungen aufgetaucht sind. Mittlerweile habe ich ausreichend Übung im „passiven Beobachten“. Schon nach kurzer Zeit wurde nahezu mein gesamtes Sehfeld von einem intensiven blauen Rauschen erfüllt. Für mich war das ein deutlicher Hinweis darauf, mich unmittelbar vor dem Einschlafen zu befinden.

Kaum, dass ich mich in eine bequeme Seitenlage begeben hatte, befand ich mich auch schon im Traum. Ein Black-Out ist mir während des Übergangs nicht aufgefallen.

--- Ich finde mich von einem Moment zum anderen an einem Ort wieder, der mir wie der Gastraum eines Restaurants erscheint. Meine Frau Marga ist ebenfalls hier.

Ein kleiner dicklicher Mann um die sechzig mit fortgeschrittener Glatze steht an meiner Seite und greift mir in den Schritt. Dadurch wird mir bewusst, dass ich eine Erektion habe. Sofort ist mir klar, dass ich träume. Spontan drücke ich dem Verursacher meiner Klarheit einen Kuss auf sein kahles Haupt und wende mich dann meiner Frau zu.

Beseelt von dem erotischen Empfinden des vorhergegangenen Traums beschließe ich, an der Stelle weiterzumachen, an der ich zuvor aufgewacht bin. Dass die Frau, die für mich gerade noch meine Marga war, jetzt völlig anders aussieht, stört mich nicht im Geringsten, da ich mir meines Traumzustands absolut sicher bin.

Sofort fange ich an, die Bluse der Dame vor mir aufzuknöpfen. Nachdem ich mühsam zwei oder drei der winzigen Knöpfe aufbekommen habe, frage ich mich, warum ich mir diese Mühe überhaupt mache. Das ist mein Traum! Allein mein Entschluss auf die Knöpfe der Bluse keine Rücksicht mehr zu nehmen, reicht schon aus, um die Kleidung meiner Gespielin verschwinden zu lassen.

Als ich versuche, sie an mich zu drücken, dreht sie sich in meinen Armen um 180 Grad und zeigt mir ihre Rückansicht. Ein Turm „Yoga-Matten“ ist plötzlich da. Die Höhe des Stapels ist perfekt. Die Frau beugt sich vornüber, stützt sich auf dem Mattenstapel ab und präsentiert mir ihr Hinterteil. Gegen diese Stellung habe ich nichts einzuwenden.

Eine Zeit lang haben wir hemmungslosen Sex. Dann fällt mir abermals ein, dass ich mir vorgenommen hatte, meinen „Traumregisseur“ herbeizurufen, dem ich vor einer Weile scherzhafterweise den Namen „Sandy“ gegeben habe. Ich will ihn fragen, ob er es ist, der mir immer wieder Einladungen in Form von deutlichen Traumzeichen schickt, oder ob er der Fraktion angehört, die mich aus den Träumen heraushalten will.

In diesem Moment geschieht etwas Erstaunliches. Meine untere Körperpartie schaltet auf Autopilot und verweilt in dem Zustand heftiger erotisch-animalischer Aktivität, während sich gleichzeitig mein Verstand von dem Treiben distanziert und sich stattdessen mit dem Problem beschäftigt, Sandy herbeizurufen.

Vor mir entsteht eine Raumecke, die von zwei großen, stumpfwinklig zueinander stehenden Pin-Wänden gebildet wird. Beide Wände sind übersät mit kleinen Zetteln und allerlei Krimskrams. Darunter sind auch ein paar Schreibstifte, die mit ihren Clips an Stecknadeln hängen.

Mir kommt die Idee, den Namen „Sandy“ auf eine der Wände zu schreiben. Der Kugelschreiber verweigert mir zunächst den Dienst, so wie es im wirklichen Leben auch oft der Fall ist. Erst nach ein wenig Kritzeln kann ich ihn benutzen.

An einem freien Fleck kann ich „Sandy“ an die Wand krickeln. Mir fällt auf, dass ich das große „S“ spiegelverkehrt geschrieben habe. Dieser Fehler passiert mir aber nur beim ersten Mal.

Etwa zehnmal schreibe ich den Namen meines Traumregisseurs an die Wand, aber nichts geschieht. Dann versagt mein Kugelschreiber. Vielleicht ist die Schrift zu klein? Möglicherweise sollte ich einen dicken Filzstift nehmen?

Zwischendurch richte ich eher zufällig meine Aufmerksamkeit nach unten. Der Autopilot befindet sich noch immer auf Kurs. Allerdings löst sich die damit verbundene erotische Traumszene innerhalb von wenigen Sekunden auf, als ich meinen Fokus darauf richte.

Sofort erinnere ich mich wieder an mein eigentliches Vorhaben. Der Filzstift, den ich finde, hat ähnliche Startprobleme, wie zuvor mein Kugelschreiber. Einige Male schreibe ich groß „Sandy“ an die Wand. Doch als sich auch jetzt nichts tut, verlasse ich die Ecke mit den Pin-Wänden, um eine andere Strategie anzuwenden.

Aus dem Restaurant ist ein großer Spielzeugladen geworden. Überall sehe ich Eltern, die sich mit ihrem Nachwuchs durch den Laden bewegen. Ich fange an, laut nach Sandy zu rufen, löse damit jedoch nur Verwirrung bei den Traumfiguren aus, da sie glauben, ich hätte meinen eigenen Sprössling aus den Augen verloren.

Meine Erklärungen, dass ich nicht nach einem Kind, sondern nach meinem Traumregisseur suche, der ein Erwachsener ist, ändern daran aber auch nichts.

Immer noch erfolglos nach Sandy rufend verlasse ich den hinteren Bereich des Geschäfts und begebe mich nach vorn. Durch große Schaufenster kann ich hinaus auf die Straße sehen. Dort befindet sich eine Fußgängerzone mit vielen Passanten. Vielleicht sollte ich besser nach draußen gehen und auf der Straße nach meinem unbekannten Traumregisseur suchen? ---

Nach dem Aufwachen ist mir der Verdacht gekommen, von meinem Traum hereingelegt worden zu sein. Womöglich war der kleine dicke Mann mit der Glatze der von mir Gesuchte, der sich dann nach dem erfolgreich inszenierten Ablenkungsmanöver aus dem Staub gemacht hat?

13.01.202402:40 ------ Zu teuer für mich

--- Ich bin in einem Industriegebiet auf einem „Zweirad“ unterwegs. Es fühlt sich so an, als ob jemand mich begleiten würde, allerdings kann ich niemanden sehen.

An einer Tankstelle, an der ich kurz zuvor getankt habe, will ich meinen „Tacho“ freischalten lassen, der zugleich auch mein „Navi“ zu sein scheint. Die Nachbarin, die hier arbeitet und die mich bedient hat, ist nirgendwo zu sehen. Daher frage ich einen Kollegen von ihr, ob er meinen Tacho freischalten kann.

Der Mann will die letzte Tankquittung sehen, die ich aber leider nicht bei mir habe. Daraufhin erklärt er mir, dass die Freischaltung in diesem Fall 22,22 € kostet. Das ist mir zu teuer für ein paar Sekunden Arbeit. Empört weise ich sein Angebot zurück.

Verärgert fahre ich auf dem Vorplatz der Tankstelle im Kreis herum und überlege mir dabei, wie ich an den Freischaltcode komme. ---

13.01.202405:14p----- Mein Notebook ist weg

--- Ich befinde mich an einem undefinierbaren Ort, der sich anfühlt wie eine Mischung aus Büro und Brachgrundstück. Als ich aufbrechen will, stelle ich fest, dass meine Notebooktasche mit dem Rechner darin nicht mehr dort liegt, wo ich sie hingelegt habe.

Jemand hat mir meinen Computer gestohlen. Es ist kein großer Verlust. Das Ding war uralt, brauchte Minuten, um zu booten und wichtige Daten waren auch nicht darauf. Dennoch mache ich mir Gedanken, wie ich das alte Teil zurückbekommen kann.

Bestimmt hat der Dieb es ausprobiert und dabei festgestellt, dass es wertlos ist. Möglicherweise hat er es daraufhin in irgendeinen Abfalleimer in der Nähe geworfen?

Eine Weile laufe ich umher und schaue überall nach, jedoch ohne meinen Rechner wiederzufinden.

--- Erinnerungslücke ---

Die Traumumgebung, an der ich mich jetzt aufhalte, ist eine Baustelle. In meiner Hand halte ich eine große „Schablone“, die aus einzelnen Papierbögen zusammengesetzt ist, die durch Tesafilm miteinander verbunden sind. Der Wind hat alles zerzaust. Da sich zwischen den Bögen Lücken befinden, an den die Unterseite der Klebestreifen teilweise frei liegt, kleben jetzt Stellen aufeinander, die nicht zusammengehören.

Das ist schon einmal geschehen. Damals habe ich die Schablone repariert und fein säuberlich zusammengefaltet. Irgendjemand hat sie in der Zwischenzeit benutzt, jedoch nicht wieder ordentlich beiseitegelegt.

Abermals löse ich alle falschen Klebestellen und falte die Schablone anschließend zu einem kleinen Paket zusammen, welches ich mit einem Gummiband sichere.

--- Szenenwechsel ---

Am Rande einer kleinen Parkanlage sitzt ein Bekannter von mir auf einer Bank. Als ich zu ihm herübergehe, stelle ich mir vor, dass er mich fragt, ob ich schon einmal etwas vom Klarträumen gehört hätte und ich ihm dann antworten würde: „Ja, und nach der Definition von Prof. Michael Schredl14 bin ich sogar ein häufiger Klarträumer.“ ---

13.01.202408:32 ------ Nachtrag: Hypnagoge Halluzinationen

Heute Morgen hatte ich wieder Gelegenheit, eine deutliche, bildhafte, hypnagoge Halluzination zu beobachten. Es handelte sich dabei um einen kleinen Tisch, auf dem ein Berg mit bunten Medikamentenschachteln lag.

Eine etwas größere Schachtel im Vordergrund zeigte einen Namenszug. Bemerkenswert fand ich die Beobachtung, dass sich die einzelnen Buchstaben der Schrift in einem stetigen zufälligen Wechsel befunden haben. Gleiches lässt sich auch in Träumen beobachten.

14.01.202401:50 ----a- Bedrohlicher Besucher

--- Ich suche etwas in meiner „Werkstatt“. Es ist dunkel. Ein Mann kommt herein, den ich als bedrohlich empfinde. Er macht mich darauf aufmerksam, dass bei mir etwas nicht in Ordnung ist. Jetzt kann ich es auch spüren. Meine linke Achselhöhle fühlt sich feucht an, als ich mit meiner Hand danach taste.

Der unbekannte Besucher empfiehlt mir, dringend nachzuschauen, was dort ist. Da das Licht aus ist, kann ich nichts erkennen. Ich gehe hinüber zur Tür und betätige den Lichtschalter. Er funktioniert. Jetzt kann ich sehen, dass meine rechte Hand voller Blut ist.

Als ich mein T-Shirt hochziehe, finde ich eine kleine, stark blutende Wunde seitlich an meinem Brustkorb, etwa zehn Zentimeter unterhalb der Achselhöhle. Das Loch in der Haut hat einen Durchmesser von kaum fünf Millimeter und ist nicht tief. Dennoch fließt ein stetiger Strom Blut heraus.

 Rasch lege ich ein zusammengeknülltes Tuch auf die Verletzung und drücke mit dem linken Arm dagegen. Vielleicht sollte ich einen Krankenwagen rufen oder ins Krankenhaus fahren?

--- Ende vergessen ---

14.01.202405:50 ------ Skurrile Szenen

--- Ich beobachte einen Soldaten, der darauf vorbereitet wird, mit einem Fallschirm hinter den feindlichen Linien abzuspringen. Jede Möglichkeit, „Material“ mitzunehmen, wird dabei ausgenutzt. Sogar in den Darm werden Metallkapseln eingeführt.

Vor mir sehe ich, wie eine der Kapseln, wie von Geisterhand bewegt, im Anus des Soldaten verschwindet, und sogleich empfinde ich das Bedürfnis zur Toilette zu müssen.

Der Arzt, der die Prozedur durchführt, erzählt davon, dass der Rekord bei 58 Litern steht. Mir ist rätselhaft, wie jemand mit so einer Menge Material im Bauch einen Fallschirmabsprung ohne schwere innere Verletzungen überstehen kann.

--- Szenenwechsel ---

Ich stehe an einer Bushaltestelle und beobachte eine junge Frau, die an der Haltestelle auf der anderen Seite auf den Bus wartet. Sie ist vollkommen nackt. Nur der durchscheinende helle Duschvorhang, den sie vor sich hält, schützt sie vor den Blicken anderer. Eine Stimme aus dem Off ertönt: „Frau Meier hat heute ihren Termin beim Arzt!“

Für einen Augenblick dreht sie sich zur Seite und hält nach dem Bus Ausschau. Für einen Moment kann ich ihren Po im Profil sehen. Dabei fallen mir sofort die auffällig halbkugelförmigen Po-Backen von Frau Meier auf. Dann ist auch schon der Bus da und fährt mit ihr an mir vorüber. ---

14.01.202409:38 -e---- Traumszenen am Morgen

Am frühen Morgen habe ich versucht, den vermutlichen WILD-Erfolg meines letzten Klartraums zu wiederholen. Obwohl ich nach einem WBTB alles so gemacht habe wie zuvor und auch das Gefühl hatte, konzentriert bei der Sache gewesen zu sein, hat es nicht funktioniert.