Über die paradoxe Natur der Vollkommenheit - Thomas Hanke - E-Book

Über die paradoxe Natur der Vollkommenheit E-Book

Thomas Hanke

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Beschreibung

In dieser philosophischen Ausführung geht es um eine neue Idee einer Erklärung der Welt, dem Dasein bzw. der Existenz im Allgemeinen. Ein Paradoxon ist dabei die Grundlage.

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Seitenzahl: 127

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Warnhinweis:

Dieser Schrift muss eine Warnung vorangestellt sein, da jede Art von Auslegung und Interpretation der Welt als Gesamtes eine grundsätzliche Änderung der Sichtweise auf diese Welt verursachen kann. Diese veränderte Sichtweise kann zu einer Veränderung des allgemeinen Verhaltens, der Psyche, des Umgangs in Bezug auf eine Interpretation der Welt und verschiedenen Interaktionen mit der Welt führen, was auch zu negativen Folgeerscheinungen führen kann.

Allgemeine Information:

Falls die Aussagen bzw. die Darstellung der Theorie innerhalb dieser Schrift unverstanden bleibt, befindet sich am Ende (nach dem Hauptteil) eine verkürze Zusammenfassung, welche die grundsätzlichen Aussagen noch einmal zusammenfasst.

Inhaltsverzeichnis

Einleitug

1. Über den Begriff des Ur-Paradoxons

1.2 Die beiden Formen des Nichts und die Widerlegung des Meta-Nichts

1.2.1 Über den Begriff des Meta-Nichts: Die Definition des Meta-Nichts

1.2.2 Über den Begriff des Meta-Nichts: Die Widerlegung des Meta-Nichts

1.2.3 Über den Begriff des Seienden-Nichts: Die Definition des Seienden-Nichts

1.3 Das Ur-Paradoxon

1.3.1. Über den Begriff des Ur-Paradoxons: Die Definition des Ur Paradoxons

2. Die Wirkung des Ur-Paradoxon und die Idee des Ausgleichs

2.1 Die Idee des Ausgleichs und der Begriff des Ausgleichs

2.2. Das Verhältnis zwischen dem Ausgleich und dem UrParadoxon und die Wirkung des Ausgleichs

2.2.1 Über den Ausgleich des Ausgleichs

2.2.2 Die paradoxe Natur des Ausgleichs

2.2.3 Die Vertiefung des Verständnisses des Ausgleichs in paradoxer Natur

2.2.4 Das Paradoxe

2.3 Das Konzept der Vollkommenheit

3. Der Begriff der Welle

3.1 Die Definition des Begriffs der Welle und die Darstellung des Ausgleichs mit Hilfe des Konzeptes einer Well

3.2 Der Begriff der Meta-Welle

3.3 Der Begriff des Meta-Wellen-Komplexes

3.4 Der Begriff des Gesamt-Meta-Wellen-Komplex

4. Die Erklärung der Welt aus der paradoxen Natur des Ausgleichs

Einleitung

Theoretisch hat eine optionale Weltsicht die Möglichkeit verschiedene Dinge und Vorgänge auf eine andere Art zu betrachten, um als sich ein neues Bild der allgemeinen Gegebenheit zu erstellen, woraus sich eine Variation herstellen lässt, eine Variation der Sichtweise auf ein Gesamtkonzept, welches fähig ist, eine, als geltende Möglichkeit der Darstellung eines Daseins erscheinende Auslegung eben dieses Daseins darzustellen.

Darüber hinaus erreicht eine allgemeine Analyse der Gesamtsituation ein potentiell neues und erweitertes Verständnis des Gesamtzusammenhangs, woraus sich viele und neue Möglichkeiten der Interpretation und Auslegung eröffnen; das nicht nur in Bezug auf das Gesamte an sich, sondern auch und darüber hinaus in einem Sinne der Interpretation im Allgemeinen.

In dieser Schrift soll es grundsätzlich um einen Versuch der allgemeinen Erklärung gehen, im Sinne des Daseins und des Grundes der gesamten Existenz.

Unter dem Begriff der Existenz soll das Dasein im Allgemeinen verstanden werden. Konkret soll darunter die Situation des Daseins, im Sinne dessen, was „das hier“ ist, zu verstehen sein.

Es wird dabei versucht eine Erklärung für den Grund des Seins, im Sinne des Existierenden und alles Seienden im Allgemeinen aufzuführen.

Dazu wird ein Konzept vorgestellt werden, das grundlegend eine Möglichkeit beschreibt, auf welche Weise es zu einer Existenz, einem Sein an sich, gekommen sein kann, welches unserem heutigen Empfinden und unserem Verständnis von Sein und Existenz entspricht.

Dieses Konzept, mit dem sich diese Abhandlung beschäftigen wird, ist das Konzept des Paradoxons einer Grundsituation des Daseins.

Da eine grundsätzlich vage Situation über eine Bewertung auf essenzieller Ebene über das, was der menschliche Geist, das menschliche Verständnis bzw. der Mensch im Allgemeinen sein soll und darin leisten kann, besteht bzw. wir uns auf unsere Möglichkeiten der Wahrnehmung und Erfahrung reduziert wahrnehmen und verstehen, muss eine Version einer Erklärung geschaffen werden, die dem Verständnis, viel mehr der Möglichkeit des Verständnisses des Menschen angelehnt ist.

Darüber hinaus ist im Allgemeinen dieser Reduziertheit keine absolute und klare Antwort im Sinne eines wahrhaftigen Allgemeingültigen möglich.

Die Fähigkeit des Eindrucks, der Erfahrung, (was auch immer diese Begriffe bedeuten sollen), und die Fähigkeit des Umgangs damit (was auch immer das bedeuten soll), verbleibt in grundsätzlicher Einschränkung und hat darin als Aussage an sich keine echte allgemein gültige Aussage.

Streng genommen ist über den menschlichen Geist bzw. jede Form des Geistigen hinaus keine Aussage sicher bzw. möglich.

Es kann daher nur eine Aussage über das getroffen werden, über das auch eine Aussage getroffen werden kann, innerhalb dessen, was es bedeutet eine Aussage treffen zu können.

Man ist abhängig von Erfahrungen und vor allem eigener Möglichkeit des Erfahrens und des Denkens darüber.

Die Gesamtheit dieser Ausführung soll daher fundamental und ausschließlich dazu dienen, verschiedene Prozesse klar darzustellen und diese in Verbindung miteinander zu setzen. Das soll auf Ebene der grundsätzlichen Verständlichkeit an sich, Nachvollziehbarkeit, sowie klaren Zusammenhängen im Allgemeinen geschehen. Das jedoch weiterhin im Rahmen und unter Rücksicht auf die allgemeine Reduziertheit.

Die jeweiligen Prozesse und deren Zusammenhang stehen daher im Zentrum. Dabei soll prinzipiell eine verständliche Version der Grundprozesse bzw. des Grundprozesses der Existenz an sich dargestellt werden.

Die Erklärungen werden dem entsprechend sehr allgemein und einfach gehalten, was einerseits, wie bereits beschrieben, einem vereinfachten Verständnis dienen soll, und andererseits fähig ist, eine ausreichende Beschreibung zu liefern.

Die im Verlauf angeführten Prozesse und deren Zusammenhänge sollen darin nur in ihrer grundsätzlichen Form beschrieben werden, um ein Verständnis für die Funktionen innerhalb eines Gesamtkomplexes aufzuzeigen, dessen Beschreibung und Erklärung ein grundsätzliches Zielist.

Schrittweise soll dazu ein zu einem Gesamtkomplex führender Aufbau dienen, welcher schließlich diesen Gesamtkomplex erklärend aufzeigen und die darin herrschenden notwendigen Zusammenhänge verdeutlichen soll. Das Ergebnis bzw. dieser Gesamtkomplex ist abschließend mit dem Gesamtkomplex unserer Existenz, viel mehr mit einem Verständnis derer, zu vergleichen.

Zu Anfang, um dem genannten Gesamtkomplex eine Grundlage zu geben, muss als erstes im Allgemeinen eine Grundlage für die Existenz an sich bzw. einer Erklärung dieser geschaffen werden.

In einem ersten Teil wird daher ein Begriff vorgestellt und erklärt werden, der den Zweck hat die Existenz im Allgemeinen notwendig zu beweisen. Dabei handelt es sich um den Begriff und das Konzept des „Ur-Paradoxons“.

Vor diesem ersten Teil soll noch auf zwei grundlegende Dinge hingewiesen werden:

1. Alle genannten und beschriebenen Konzepte sind als vereinfachte und grundsätzliche Konzepte zu verstehen, die jedoch in ihren Grundzügen die zu verdeutlichenden Prozesse beschreiben.

Zum Vergleich: Es ist, als würde man mit wenigen Strichen und einem Kreis einen Menschen zeichnen und behaupten, dass diese Zeichnung „den Menschen“ abbilde, was den Menschen in seiner gesamten Komplexität natürlich nicht darstellen kann, wodurch diese vereinfacht gezeichnete Menschen-Grundform, dem, was der Mensch ist, nicht gerecht wird.

Dennoch ist damit klar, was gemeint sein soll, und darum geht es. Es geht um den Sinn, den grundsätzlichen Inhalt und die grundsätzliche Aussage der jeweiligen Darstellung. Dazu zählen alle genannten Verbildlichungen, Beispiele und alle reduzierten Vereinfachungen, welche jedoch die Idee einer Sache, eines Vorgangs repräsentieren sollen.

2. Das Problem der Beispiele: Alle Beispiele sollen dazu dienen, einen Aspekt, eine Situation zu beschreiben bzw. zu vergleichen. Die Beispiele beschreiben nur in einem (genannten) jeweiligen Teil des Beispiels das Darzustellende, welches durch das Beispiel aufgezeigt werden soll. Der Prozess ist nicht notwendig bzw. nur beschränkt am Beispiel in seiner gesamten Sache erklärbar! Die jeweiligen Dinge dürfen daher nicht unbedingt im Sinne des Beispiels, an den Eigenschaften des Beispiels, im Sinne der Übertragbarkeit weiter gedacht werden.

Das Beispielt dient nur dem Verständnis der Aussage über das jeweilige zu Beschreibende.

1. Über den Begriff des Ur-Paradoxons

Neben einer Erläuterung des Begriffs des „Ur-Paradoxons“, sollen in diesem Abschnitt die Auswirkungen dieses Paradoxon bereits in den Grundzügen angedeutet werden.

Um sich einer möglichen Erklärung eines möglichen Grundes der gesamten Existenz zu nähern, ist es im ersten Moment hilfreich ein theoretisches Szenario eines Zustandes der gesamten Existenz, in welchem sich diese befinden könnte, darzustellen, wobei dieses Szenario an sich jedoch durch dessen Eigenschaften als Unmöglichkeit verstanden werden muss, um es daher umgehend auszuschließen und damit eine Grundlage zu bilden, auf der die Existenz an sich überhaupt und letztendlich erst möglich sein kann.

Um die Existenz eines Ur-Paradoxons bestimmen zu können muss daher zuerst ein weiteres Konzept widerlegt werden:

Bei diesem zu widerlegenden Konzepts handelt es sich um ein Konzept, das mit dem Begriff des „Meta-Nichts“ beschrieben werden wird. Der Begriff soll im Allgemeinen als ein „absolutes Nichts“ verstanden werden und darin eine übergeordnete Funktion gegenüber einem „Nichts“ an sich einnehmen.

Zur Verdeutlichung werden im Folgenden zwei verschiedene Formen des „Nichts“ vorgestellt werden, die für diese Schrift relevant sind.

1.2 Die beiden Formen des Nichts und die Widerlegung des Meta-Nichts

Wie bereits erwähnt, werden in diesem Teil zwei Formen des Nichts dargestellt werden. Diese sind grundsätzlich als Nichts bzw. als „ein Nichts“ zu verstehen, unterscheiden sich jedoch in einer speziellen Eigenschaft.

In einem ersten Schritt wird das Meta-Nichts, als eines der beiden Formen definiert werden.

1.2.1 Über den Begriff des Meta-Nichts: Die Definition des Meta-Nichts

Im Folgenden wird ein theoretisches Prinzip, und darin ein (an sich) unrealistisch wirkender Zustand beschrieben, der jedoch für spätere Erklärungen wichtig ist.

Zu Anfang und bevor man einen Gedanken über eine mögliche Idee einer Existenz bzw. deren Grund formulieren kann, muss man sich im Allgemeinen fragen, wieso überhaupt etwas existieren sollte?

Wie kann es überhaupt etwas geben, das an sich die Möglichkeit besitzt, existieren zu können?

Denn wieso sollte etwas sein? Müsste es doch eigentlich einen Zustand geben, der keinen Zustand zulässt, der eine Möglichkeit von Möglichkeit selbst vollkommen ausschließt und verhindert.

Dieser Zustand und die Beschreibung eines solchen theoretischen Zustandes sind wichtig für eine spätere Differenzierung. Gleichzeitig soll er an sich als ein Zustand der Existenz gelten, der sich so darstellt, wie man es von ihm ohne jeglichen Grund erwarten würde.

Bei diesem Zustand handelt es sich um den Zustand des „Meta-Nichts“, der sich, wie im weiteren Verlauf beschrieben, darstellt.

Doch zuerst: Was ist überhaupt unter dem Begriff des „Nichts“ zu verstehen?

Das „Nichts“ soll im Sinne dessen verstanden werden, was unter einem Nichts verstanden werden kann. Dort ist keine Masse, kein Raum, keine Zeit, es ist einfach Nichts. Nicht einmal ein Ort zu einer Zeit, an dem etwas sein könnte, nicht einmal eine Zeit, zu der ein Ort existieren könnte. Dennoch und besonders wichtig dabei ist, dass damit ein Nichts beschrieben ist, das theoretisch erdenkbar und im weitesten Sinne vorstellbar ist, während es sich im Allgemeinen als das Gegenteil des Seins versteht.

Neben einer direkten theoretischen Idee des Nichts, gibt es Situationen und Beispiele, an denen der Geist ein Nichts klar definieren kann:

Beispielsweise auf einer Ebene des Geschehens, der Tat, Zeit, Bewegung und des Ortes.

Ein Beispiel dazu:

Wenn man etwas nicht getan hat, hat man es nicht getan.

Der Leser oder Hörer dieser Schrift, der das hier gerade liest oder hört, kann nicht behaupten, dass er das bisher Geschriebene nicht gelesen oder gehört hat. Das gilt auch für diesen Satz, jetzt gerade in diesem Moment.

Die Person, die den Satz gelesen oder gehört hat, erinnert sich bereits an allein das Wort, das vor diesem Wort stand, an den vorherigen Satz sogar, und damit ist es gelesen. Das „nicht-gelesen-sein“ des Satzes, existiert hier nicht.

Ein anderes Beispiel: Man könnte auch einen Gegenstand nehmen und seine Position verändern, ihn durch den Raum tragen und an andere Stelle wieder abstellen, um darauf aussagen zu können, dass der Gegenstand sich nun nicht mehr am gleichen Ort befindet.

Der Gegenstand ist nicht mehr an seinem (vorherigen) Platz.

Man sieht und ertastet vielleicht die Stelle, an der der Gegenstand vor dem Entfernen gewesen war, doch kann man klar aussagen: Der Gegenstand ist nicht mehr dort.

Die grundsätzliche Idee eines Fehlens, von Dingen, die nicht geschehen sind, die nicht (da) sind, soll hier in einem Zusammenhang mit dem Nichts verstanden werden.

In einer Lüge werden Dingen behauptet, die nicht zutreffen.

Wenn man einen Fehler mach, hat man es nicht richtig gemacht.

In solchen Dingen entsteht eine greifbarere Idee des Begriffs des Nichts.

Der Begriff des Meta-Nichts beschreibt dabei und in Bezug zum beschriebenen Begriff des Nichts, ein theoretisches Phänomen bzw. eine abstrakte Situation. Er umschreibt eine Idee eines vollkommenen und absoluten Nichts:

Ein Meta-Nichts entspricht einem Zustand, der so sehr Nichts ist bzw. auf eine so sehr radikale Weise nicht ist, dass alle Formen des Seins, egal wie abstrakt und ungreifbar sie sind und sein können, unmöglich innerhalb eines Meta-Nichts existieren können.

Ein absolutes Nichts, dass sogar jede Form, der (durch eine Möglichkeit von Sein bestimmbaren) Annäherung, die Definition dieses Nichts unmöglich erreichen kann:

Wenn man es in irgendeiner Form beschreiben kann, kann diese Beschreibung, als jedwede Form von Beschreibung, das Gemeinte unmöglich bezeichnen und/oder definieren.

Bereits der Begriff „Meta-Nichts“ ist darin keine Beschreibung, nicht einmal eine Benennung der Sache.

Jede Erklärung, jeder Gedanke, jede Vorstellung eines „Meta-Nichts“ ist niemals das, was das Meta-Nichts „ist“, da jede Form der Beschreibung an sich „etwas Seiendes“, eine Entität ist, und damit unmöglich in Verbindung gebracht werden kann, mit dem Konzept eines Meta-Nichts.

Es ist im Allgemeinen zu vergleichen mit dem Prinzip einer „Unmöglichen-Entität“, und darüber

hinaus der „Unmöglichkeit von Entität“, wobei dieser Vergleich an sich niemals etwas mit dem tatsächlichen Meta-Nichts zu tun haben kann, da er als Entität gilt bzw. gelten kann.

Es ist so sehr Nichts, das es nicht einmal „nicht“ ist, doch dadurch nicht beginnt zu sein, da dieses „nicht“ ein „nicht-Sein“ impliziert, was an sich eine Form des Seins, „das Sein des Nicht-Seins“ beinhalten würde.

Wir können es unmöglich denken und es uns unmöglich vorstellen.

Eine allumfassende Form des Nichts, in der keine geringste Idee von Entität nur ansatzweise möglich sein kann.

Es ist ein echtes Nichts, als das, was ist, wenn nie etwas sein kann, und darin auch das, was im Allgemeinen als Grundform bestehen sollte, innerhalb grundloser Situation, im Sinne der Frage, wieso etwas sein sollte.

Das ist die Grundlage der Idee eines allumfassenden, übergeordneten Nichts.

Im Allgemeinen ist hinzuzufügen, dass eben diese extreme Definition bzw. das Erstellen einer Idee eines „Meta-Nichts“, erst im Vergleich zu einer Variation, einer theoretischen zweiten Form des Nichts, einen notwendigen Schritt bestimmt.

Die beiden Formen müssen dazu in ihren Eigenschaften klar zu unterscheiden sein, weshalb diese extreme Eigenschaft des Meta-Nichts auf solche Weise hervorgehoben werden muss.

1.2.2 Über den Begriff des Meta-Nichts: Die Widerlegung des Meta-Nichts

Unser „Sein“, egal ob „real“ oder nur Form von Illusion, entspricht keinem Meta-Nichts.

Denn „sind wir“, egal ob diese Annahme eine Illusion oder unreal ist. Selbst wenn diese Aussage falsch ist, denn selbst dann, wenn sie falsch sei, „wäre“ dieses „Sein“ in der Aussage, dass „wir sind“, falsch, und damit als falschseiend eine Form des Seins, darin eine Entität und damit unmöglich Teil eines Meta-Nichts bzw. nicht „innerhalb“ eines Konzeptes eines Meta-Nichts möglich.

Da etwas ist, ist es nicht Nichts.

An sich ist dieser Zustand bereits ausreichend, um als Beweis für eine in irgendeiner Form erstellten Form von dem, was wir als Sein beschreiben können, zu gelten.

Wenn nur etwas ist, wenn es nur die geringste Entität ist, dann ist „diese Existenz“, „dieses Sein (einer Entität)“ an sich bereits die Widerlegung des Meta-Nichts.

Da es überhaupt etwas gibt, gibt es etwas.

Gleichzeitig gilt dies auch im Sinne einer örtlichen bzw. räumlichen Trennung: Man kann nicht sagen, dass es möglicherweise ein Meta-Nichts „neben“ einem Sein geben könnte, da der Begriff des Meta-Nichts allumfassend ist. Wenn etwas ist, kann nicht an anderer Stelle die Unmöglichkeit des Seins von etwas (im Allgemeinen) „sein“.

Die Schlussfolgerung ist in diesem Zusammenhang daher ganz grundsätzlich: Es muss eine Form von dem, was sich als Sein definieren lässt geben.

Diese Form entspricht dabei der Definition von Entität. Da es kein Meta-Nichts gibt, gibt es etwas, existiert eine Form von Entität.