Und immer geschieht das Gegenteil - Dominik Rüchardt - E-Book

Und immer geschieht das Gegenteil E-Book

Dominik Rüchardt

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Beschreibung

Das Verbot ist der Versuch, die Welt zu beherrschen und es unterscheidet den Menschen vom Tier. Doch selbst Gott ist damit gescheitert, Eva aß den Apfel. Warum immer alles anders kommt, als gedacht. Hinter der ewiggleichen Beobachtung steckt eine verblüffend einfache Theorie:. Ihre Kenntnis mag zwar die Hoffnung auf eine perfekte Welt begraben, sie ist ein nützlicher Helfer in der Bewältigung des Lebens, beim Ersinnen von Strategien und in der Ausübung von Macht.

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Seitenzahl: 116

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Dominik Rüchardt

Und immer geschieht das Gegenteil

Warum immer alles anders kommt, als gedacht - eine philosophische Theorie

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Vorwort

Entscheidungen

Räume und Systeme

Leben wider die Vernunft

Das Falsche ist immer wahr

Unendlichkeit rettet vor der Banalität

Wie war das mit der Autobahn?

Die Gegenteilstheorie

Panama und der Versuch, zu Betrügen

Der Test bewirkt die eigene Unwirksamkeit

Sicherheit ist ein gefährliches Gut

Die Gegenteilstheorie ist der Motor der Evolution

Langeweile erzeugt schöpferische Gewalt

In welchem System bewege ich mich?

Misstrauen

Die Grenzen des Kapitalismus

Politik und Technik verstehen sich nicht

Weltverbesserer, Versuchung und Religion

Vernünftig ist nur das Unvernünftige

Identität ist offen und begrenzt zugleich

Sozialsysteme stören, um sie stabil zu halten

Opfer sind Helden und Nicht-Helden zugleich

Der größte Betrug an der Wahrheit ist das Messen

Offen und geschlossen in der Mathematik

Messen und Wettbewerb – Illusionäre Geschwister

Verbote sind es, was den Menschen ausmacht

Ohne Gegenteilseffekt wäre alles langweilig

Globalisierung ist Gegenteil pur

Wirtschaft verlässt sich auf das Gegenteil

Die Sache mit dem Rechthaben

Kommunikation, soziale Netze und Automatisierung

Wer alles richtig macht, macht alles falsch

Technologie und Forschungsmethodik

Turbulenzen im Digitalen Wandel

Referenzen

Danksagung

Impressum neobooks

Vorwort

Und immer geschieht das Gegenteil

Warum immer alles anders kommt, als gedacht

Eine philosophische Theorie

Dominik Rüchardt

2018

© Dominik Rüchardt – 2018

Impressum:

Und immer geschieht das Gegenteil – eine philosophische Theorie

© 2018 Dominik Rüchardt, München

www.dominikruechardt.de

[email protected]

Bildmaterialien: © Dominik Rüchardt

Alle Rechte vorbehalten

Warum ist ‚gut gemeint‘ immer erfolglos? Warum haben immer die anderen Recht? Warum gilt Murphys Gesetz? Die Gegenteilstheorie beleuchtet die Widersprüche des Daseins mit einer ebenso einfachen wie durchschlagenden Aussage. Geldverstecke in Panama, betrügerische Abgasangaben, diplomatische Erfolge und Aufstände gegen Diktatoren sind alle Folge des gleichen Phänomens. Lustvoll und als Einladung zum Nachdenken baut sie auf die Philosophie des kritischen Realismus wie auf Gedankengut aus Mathematik, Physik und der Informationswissenschaft.

Der Autor:

Dominik Rüchardt, Jahrgang 1964, lebt und arbeitet in München. Als Leiter für Geschäfts- und Marktentwicklung in einem globalen Softwareunternehmen gestaltet der die Digitalisierung der Industrie strategisch und erlebt dabei das tägliche Ringen um Möglichkeiten und Grenzen in einer Stimmung des grenzenlosen Fortschritts. Der Mathematiker, der ursprünglich Journalist werden wollte, schreibt Romane und Sachbücher rund um das Thema Fortschritt, was auch immer das ist.

Wie entstehen Entscheidungen? Wie sichern wir sie ab? Was ist richtig und was falsch?

Jeder Mensch hat dafür mehr oder weniger gute und zuverlässige Mechanismen. Oft verstehen wir sie selbst nicht, aber die Philosophie sucht nach Antworten und die Technik glaubt, sie zu finden.

Als Mathematiker habe ich gelernt, Unklares zu formulieren und so entscheidbar zu machen. In meinem Beruf diskutiere ich mit der Industrie, wie sie technologische Veränderungen nutzen kann, um sich selbst zu verändern. Das geschieht in einer Welt außerhalb der Geisteswissenschaften, in der es dennoch um ähnliche Fragen geht, in einer anderen Sprache. Eine Welt, über die die Wissenschaft forscht und die sich schneller verändert, als sie sich selbst versteht.

Die Gegenteilstheorie ist entstanden aus der Reflexion von Erlebtem mit dem Theoretischen, aus der Ordnung von Mustern und dem Abgleich mit Denkmodellen aus Philosophie, Mathematik und Naturwissenschaften. Sie hat sich entwickelt beim andauernden Diskurs über das Unbekannte, was in meinem Alltag der Alltag ist, im Beruf wie als Autor.

Die Gegenteilstheorie hat sich dabei als nützliche Orientierungshilfe erwiesen. Als Mittel um zu reflektieren, was Handlungen und Entscheidungen bewirken – jenseits der eigenen Vorstellung. Gespeist von Quellen aus Wissenschaft und Alltag erweist sie sich als erstaunlich robust und daher wert, ein eigenes Buch zu erhalten, was hiermit geschehe.  

Das Buch entstand im Frühjahr 2016. Zu einer Zeit in der viele Wendungen der neuesten Zeit noch nicht stattgefunden haben. Die Wahlen in den USA, die Filterblasen-Erkenntnis der sogenannten sozialen Netzwerke, der Brexit, die Kriminalität und Manipulation im Internet, die unser Demokratisches System angreifen. All diese Effekte sind unter dem Licht der Gegenteilstheorie höchst interessant. Ich habe aber darauf verzichtet, sie ergänzend vertieft zu kommentieren, das sein den Lesern überlassen. Doch sie lassen ahnen, dass weitere Überraschungen nicht ausbleiben werden.

Entscheidungen

[Ich bin] ein Teil von jener Kraft,

Die stets das Böse will und stets das Gute schafft. ...

Ich bin der Geist, der stets verneint!

Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,

Ist wert, dass es zugrunde geht;

Drum besser wär's, dass nichts entstünde.

So ist denn alles, was ihr Sünde,

Zerstörung, kurz das Böse nennt,

Mein eigentliches Element.

(Goethe, 1808)

Während Faust, ein Fach nach dem anderen studierend, immer noch die Wahrheit sucht und an Gott und der Welt verzweifelt, spiegelt Mephisto ihm das Leben. Dem Verzweifelnden stellt er den Zweifel als befreiendes Prinzip entgegen und den Verfall als die Wahrheit. Auch wenn er es Sünde oder ‚das Böse‘ nennt, ist es zweifellos der interessantere Weg, den Faust schließlich einschlägt, bis er bemerkt, dass er ihm nicht gewachsen ist.

Das Problem des Faust ist, dass er sich entscheiden muss. Mephisto zwingt ihn dazu mit dem Handel, den er ihm vorschlägt. Und das Entscheiden, das ist das eigentliche Problem.

Wir werden in unserem Leben andauernd konfrontiert mit Möglichkeiten. Das Entscheiden ist manchmal schwierig und lästig. Ein Leben zu führen, ohne Entscheidungen fällen zu müssen, mag wie ein Paradies erscheinen. Und tatsächlich zielt die biblische Idee des Paradieses darauf ab.

Als Eva und Adam den Apfel aßen, überkam sie Erkenntnis. Mit einem Mal konnten sie Gut und Böse unterscheiden. Das war mächtig und verführerisch und wurde völlig unerwartet sehr schnell zum Problem. Denn mit dieser Gabe emanzipierten sie sich von ihrem Schöpfer und sie mussten anfangen, selbst Entscheidungen zu fällen. In kürzester Zeit erkannten sie, wie sehr sie das belastete. Der Zweifel zog ein, Scham überkam sie und sie fingen an, sich zu schützen. Damit ging dann das ganze biblische Gemetzel los.

Was sonst vorher das Paradies ausmachte, steht nicht geschrieben. Außer, dass sie keine Scham kannten. Gefühlt war es das pure, sinnfreie Sein. Ziemlich sicher ist, dass sie der körperlichen Liebe nachgingen, der Auftrag der Fruchtbarkeit spricht ebenso dafür wie die Formulierung, dass Gott Adam Eva als Frau zuführte. Was also im Paradies so alles geschah, ohne jede Scham, mag sich jeder selbst vorstellen.

Die Geschichte von Adam und Eva enthält noch viel mehr tiefgründige Erkenntnis. Offenkundig hatte Gott zunächst eine Art Puppenhaus im Sinn. Eine geschlossene, heile, konfliktfreie Welt. Warum er den Baum der Erkenntnis mit hineinsetzte, ist nirgendwo erklärt. Es ist zu vermuten, er fand, die Puppenwelt sei ohne ein solches Risiko belanglos. Um sich jedoch abzusichern, sprach er das erste Verbot aus: Die beiden durften nicht vom Apfelbaum essen. Das war widernatürlich. Das Verbot, das Gott gesetzt hatte, war ein reiner Machtanspruch. <Ich, Gott, schaffe Euch etwas an und Ihr habt nicht zu fragen, warum, sondern Euch einfach daran zu halten.>

Eine Frechheit. Eva hatte völlig Recht, sich zu widersetzen. Und dann kam alles ganz anders, als Gott es sich mit den Menschen vorgestellt hatte. Das Leben begann. Das sich Herumschlagen mit der Erkenntnis und ihren Lasten. Die Hybris, das Zweifeln, das Entwickeln von Ideen und das Anfeinden von Ideen. Die Puppenhausidylle verwandelte sich in ewiges Probieren, in Liebe und Gewalt, Hoffnung und Verderben.

Aus dem geschlossenen Raum des Paradieses wurde ein offenes Universum, in dem stets alles anders kommt, als erwartet. Warum es so ist, das scheinbar jede Handlung zum Gegenteil dessen führt, was sie bewirken sollte, das erklärt die Gegenteilstheorie - und dass das gar nicht so schlimm ist, davon handelt dieses Buch.

Räume und Systeme

Bei der Gegenteilstheorie geht es um Handlungen und ihre Folgen. Und Handlungen sind das Ergebnis von Entscheidungen.

Entscheidungen fallen nicht aus sich heraus. Entscheidungen fallen stets in einer Umgebung, einem Raum oder System, welche das Abwägen der Entscheidung beeinflusst und die wiederum in der Regel durch die Entscheidung beeinflusst wird. Dabei machen Entscheidungen, also die Fähigkeit zu einem unerwarteten Verhalten, im Wesentlichen das aus, was wir Leben nennen.

Doch die Räume oder auch Systeme, in denen wir uns bewegen, sind etwas schwer Greifbares. Das liegt daran, dass wir jeweils einen großen Teil dieser Räume gar nicht kennen oder verstehen. Um dem abzuhelfen, konstruieren wir uns für gewöhnlich kleinere Räume, auf die wir unsere Wahrnehmung beschränken und mit denen wir besser zurechtkommen. Mit diesen Räumen möchte ich mich zunächst beschäftigen, bevor ich zur Frage komme, was es mit den Entscheidungen und Handlungen in diesen Räumen auf sich hat.

Zuallererst geht es dabei um das Universum als Raum, der unser Dasein bestimmt. Dessen Unfassbarkeit beschreibt Karl Popper in „Alles Leben ist Problemlösen“ mit Hilfe einer sich selbst darstellenden Karte. Damit setzt er einen Rahmen für alles Leben und damit auch für alle Entscheidungen die darin stattfinden:

„Eine Karte, die eine Karte von sich selbst enthalten soll, lässt sich nicht vervollständigen. (… Dies) zeigt die Unvollständigkeit und Offenheit eines Universums. (…) je kleiner die Striche werden, zu denen der Zeichner kommt, desto größer wird die relative Ungenauigkeit sein, die im Prinzip unvorhersagbar und indeterminiert ist und stetig zunimmt.( …) dieses Beispiel zeigt, warum eine erklärende Wissenschaft niemals vervollständigt werden kann; denn um sie zu vervollständigen, müssten wir eine Erklärung von ihr selbst geben.“

(Popper, 1996)

Das Universum als größter für uns wahrnehmbarer Raum ist also offen und nicht darstellbar. Die Einschränkung, dass wir hier von einem aktiven Universum ausgehen, also einem, in dem sich Dinge verändern, ist dabei nicht relevant. Wäre ein Universum unbewegt, würde das mit der Karte durchaus funktionieren, aber damit wäre das Universum tot und enthielte kein Leben.

Wir wollen im Weiteren davon ausgehen, dass das Universum nicht tot ist. Was es nun bedeutet, wenn sich in diesem offenen Raum Leben befindet beschreibt Popper wenig später im gleichen Werk:

„Probleme und Problemlösungen scheinen zusammen mit dem Leben entstanden zu sein. … (wir können nicht) ... sagen, dass für Atomkerne das Überleben in irgendeinem Sinne ein „Problem“ ist. … Das Leben jedoch ist mit dem Problem des Überlebens von Anfang an konfrontiert, ja, wir können, wenn wir wollen, das Leben als Problemlösen schlechthin beschreiben und die lebenden Organismen als die einzige problemlösenden Komplexe im Universum.“

Und im gleichen Werk schreibt er wenig später:

„Angenommen, wir haben in einem (Reagenzglas) Leben erzeugt, und zwar in Form eines Gens oder mehrerer Gene … dann ist es unglaublich unwahrscheinlich, dass dieses von uns erzeugte Leben weiterleben wird. Und zwar deshalb, weil kein Grund vorliegt, anzunehmen, dass dieses Leben, das wir erzeugt haben, dem (Reagenzglas) angepasst ist.

Ein (Reagenzglas) ist eine sehr arme Umgebung für das Leben, und um das Leben am Leben zu erhalten, werden wir anfangen müssen, eine Maschinerie zu entwickeln. Wir werden also die Umgebung an das Leben anpassen müssen. … (und) zunächst will ich darauf aufmerksam machen, dass die bloße Entstehung von Leben noch überhaupt kein Problem löst.“

Und wenige Seiten darauf überträgt er die Überlegungen vom einzelnen Gen auf die Urtiere und damit auf alles was folgt:

„(Die Urtiere) … machen Probierbewegungen … und versuchen, irgendetwas irgendwie zu optimieren. Wahrscheinlich handelt es sich bei diesen Probierbewegungen um gefühlsmäßiges Abwägen. Aber vielleicht auch um gar nichts Psychisches, sondern nur darum, was für den Mechanismus, den sie auch darstellen, das Beste ist. Sie suchen und sie finden; sie sind auf der Suche nach einer besseren Umgebung, nach einer besseren Welt, schon die Urtiere.“

Wir haben es nach der Erkenntnis Karl Poppers also, sofern wir von der Existenz von Leben ausgehen, mit einem offenen Universum zu tun, das wir niemals vollständig darstellen können. Das wir also auch niemals in seinen Gesetzmäßigkeiten und Verhaltensweisen vollständig beschreiben können. Zudem haben wir bei den Kräften des Lebens zwei wesentliche Eigenschaften: Eine unglaubliche Hartnäckigkeit in der Veränderung und im Ausprobieren - und ein kompromissloser Drang, auch die Umwelt im Sinne der eigenen Überlebensfähigkeit anzupassen.

Das Interessante an Popper ist unter anderem, dass er, im Gegensatz zur Philosophie der zwei Jahrtausende vor ihm, nicht darüber nachdenkt, ob Gott existiert und warum, sondern dass es ihm egal ist. Dass er die Welt aus ihrem Dasein heraus denkt und nicht aus dem Versuch, sie von außen zu erklären. Das ist auch im Weiteren für dieses Buch ein entscheidender Unterschied.

Noch vor den Überlegungen Poppers fanden Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts in der Physik bahnbrechende Erkenntnisse statt, die das klassische Weltbild, das im Wesentlichen auf der Newtonschen Mechanik beruht hatte, nachhaltig veränderten.

Stephen Hawking fasst die Erkenntnisse in seinem Buch „Eine kurze Geschichte der Zeit“ zusammen. Die für die Gegenteilstheorie wichtige Kernaussage ist die Heisenbergsche Unschärferelation, aus der sich die Erkenntnis ableitet: „Um den Zustand des Universums zu beobachten, muss ich es beeinflussen.“ (Hawking, Eine kurze Gechichte der Zeit)

Hawking beschreibt die Zusammenhänge sinngemäß: Konkret geht es dabei darum, Position und Geschwindigkeit eines Quantums, der kleinsten Energieeinheit einer Lichtwelle, zu messen. Die einzige Möglichkeit, es zu messen, ist mit einem Lichtstrahl, der wiederum die kleinstmögliche Wellenlänge, nämlich die eines Quantums benötigt. Wie dieser Lichtstrahl nun auf das Quantum auftrifft, verfälscht entweder das Ergebnis der Position oder das Ergebnis der Geschwindigkeit. Es ist also nicht möglich, ein exaktes Ergebnis zu erhalten. Das ginge nur für ein übernatürliches Wesen, das außerhalb des Universums und seiner Gesetzmäßigkeiten steht. (…)

Die Physiker um Heisenberg, Schrödinger und Dirac haben sich daher vom Bild eines deterministischen Universums verabschiedet und die Quantenmechanik eingeführt, in der ein Teilchen nicht mehr eindeutig mittels Position und Geschwindigkeit gemessen werden muss, sondern in der eine Kombination beider Eigenschaften genügt. Die Quantenmechanik zeigt bei Messungen nicht mehr exakt Ergebnisse an, sondern eine Reihe möglicher Resultate und deren Wahrscheinlichkeit. (…)

Diese Erkenntnis hat die damalige Physik und Naturwissenschaft schwer getroffen, ja ganze Weltbilder erschüttert. Der Anspruch auf Verstehbarkeit der Welt war dahin. Albert Einstein reagierte auf die Quantenmechanik mit dem abschätzigen Urteil: „Gott würfelt nicht.“