Urlaubserlebnisse an der Côte d'Azur - Eckhard Duhme - E-Book

Urlaubserlebnisse an der Côte d'Azur E-Book

Eckhard Duhme

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Beschreibung

Falls Sie bald eine Reise an die Côte d' Azur planen, können die Urlaubserlebnisse des Autors Ihnen sicherlich nützliche Informationen geben. Aber auch unabhängig von Reiseplänen ist dieses Buch eine unterhaltsame Urlaubslektüre. Kennen Sie Mougins? Vielleicht sind Sie "Picasso-Kenner/in"; denn er wohnte in Mougins von 1961 bis zu seinem Tod im April 1973. Die Altstadt von Mougins ist sehenswert. Ansonsten hat die Stadt, die oberhalb von Cannes liegt, den Vorteil, dass man von dort aus im Umkreis von einer Autostunde viele Städte an der Côte d' Azur erreichen kann: Cannes, Nizza, Monte-Carlo, Antibes, Frejus, Cagnes-sur-Mer Saint-Paul-de-Vence, Grasse, Biot, Théoule-sur-Mer, Mandelieu-la-Napoule. Das sind die Namen der Orte, die in diesem Buch mehr oder weniger mal erwähnt werden. Und es gibt Informationen über mehrere Museen: Picasso, Chagall, Renoir, Fondation Maeght, Modern Art Nizza, Mougins Museum of Classic Art. Zahlreiche Bilder ergänzen anschaulich die Texte.

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EPUB
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Seitenzahl: 79

Veröffentlichungsjahr: 2022

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© 2022

Eckhard Duhme

 

Verlag und Druck

tredition GmbH, Hale 22359 Hamburgmreie 40 - 44

ISBN:

978-3-347-64414-4

(Paperback)

 

978-3-347-64415-1

(Hardcover)

 

978-3-347-64416-8

(e-Book)

Eckhard Duhme

Urlaubserlebnisse an der Côte d’Azur

Urlaubslektüre

Vorgeschichten

 

Das Jahr fing „trübe“ an. Der Verkauf von Feuerwerken für Silvester war wegen der Corona-Pandemie verboten worden, so dass um Mitternacht nur ganz vereinzelt Leuchtraketen den Himmel illuminierten. Und am 01.01. war es in Neuwied 10 Grad warm, also „für die Jahreszeit zu warm“, ohne dass die Sonne zu sehen war.

Aber es ergab sich am Neujahrstag für uns noch mehr Trübsal: Der Gefrierschrank piepte „Alarm“. Statt der – 18 Grad zeigte er nur noch – 8 Grad an. Wir hatten weder einen Stromausfall, noch stand die Schranktür offen. Da hatte der Schrank nach über zehn Jahren wohl gemeint, jetzt genügend Tieftemperaturen geliefert zu haben. Die sofortige Suche im Internet ergab, dass ein Elektromarkt in Neuwied am 03.01. mit dem „Neujahrsangebot 19 % auf alles“ warb. Tja, da hatte ich also schon mal was zu erledigen.

Am nächsten Tag fiel aus einem nicht nachvollziehbaren Anlass im Badezimmer aus dem Spiegelschrank ein Innenspiegel in das Waschbecken, verursachte dort einen Schaden und wurde selber auch beschädigt. Nach abgeklungener Schockstarre fragte ich: „Bedeutet das nun, dass Scherben Glück bringen oder trifft doch eher zu, dass wir einen Sprung in der Schüssel haben?“

Am 01.02. hatte ich in der Hausarztpraxis einen Termin zur Blutentnahme und zum EKG. Es waren notwendige Untersuchungen zur Vorbereitung einer Augenoperation, die für den 09.02. terminiert war. Beim Jahrestermin im November war festgestellt worden, dass ein grauer Star auf dem linken Auge die Sehfähigkeit um 50 % reduziert hatte. Das rechte Auge hatte schon vor 10 Jahren eine neue Linse bekommen. Damals war gesagt worden: „In ein bis zwei Jahren ist das andere Auge fällig.“ Das hatte aber 10 Jahre eine Sehfähigkeit von 80 % beibehalten. Ich war im November mit der vorgeschlagenen Operation sofort einverstanden, weil ich hoffte, damit dann nach 50 Jahren wieder „brillenlos“ zu werden. Nun, beim Termin in der Hausarztpraxis lief nicht alles glatt. Die Blutabnahme am linken Arm erfolgte zwar problemlos, aber dann streikte das EKG-Aufnahmegerät, indem es wiederholt anzeigte, Verbindungen wären nicht richtig hergestellt. Also wurden die Kabelendstücke mehrmals auf meine Brust gedrückt, dabei mit zunehmender Kraft, so dass ich irgendwann äußerte: „Brechen Sie mir aber keine Rippe.“ Da hatte der Computer ein Einsehen und wurde tätig. Als ich etwa eine Stunde wieder zu Hause war, wurde ich von der Praxis angerufen: „Sie müssen bitte noch einmal kommen.“ „Ist das EKG doch nichts geworden?“ „Nein, es wird eine weitere Ampulle Blut benötigt.“ Das irritierte mich natürlich. In der Praxis fragte ich dann entsprechend nach dem Grund. „Die Kollegin hat leider die Ampulle für den Quick-Test vergessen.“ „Wofür wird der benötigt?“ „Damit wird die Blut-Gerinnungsfähigkeit bestimmt.“ „Ich habe jetzt inzwischen gefrühstückt, bin also nicht mehr nüchtern wie vorhin.“ „Das macht bei diesem Test nichts.“ Da sich an der Nadeleinstichstelle am linken Arm ein kleiner Bluterguss gebildet hatte, wurde das Blut nun dem rechten Arm entnommen – wieder problemlos. Zwei Tage später fand der „Besprechungstermin“ statt. Alle Werte waren in Ordnung. Auch das jetzt noch ergänzende Messen des Blutdruckes und Abhorchen der Lungen ergab „keinen Befund“. Ich bekam zu hören: „Da wird sich die Anästhesistin freuen, so gute Werte sind bei älteren OP-Patienten wohl recht selten. Sie sind fit für die OP.“ Na, da konnte ich doch locker bleiben.

Das änderte sich am Tag nach der Augenoperation. Die war zwar problemlos verlaufen, aber bei der Kontrolle ergab sich auf dem Auge eine Sehkraft von nur 15 %. „Sie müssen Geduld haben, das wird bestimmt noch besser“, bekam ich zu hören, aber ich war zunächst doch mal erst reichlich geschockt. Bei der OP des anderen Auges vor 10 Jahren hatte die neue Linse sofort 100 % Leistung gebracht. Davon war ich dieses Mal natürlich auch ausgegangen. Statt des üblichen weiteren Kontrolltermins nach 4 Wochen wurde jetzt ein neuer Termin nach nur 10 Tagen vereinbart.

Am 21.02. fand dieser „Extra-Kontrolltermin“ statt. Ich war recht optimistisch, weil meine eigenen täglichen Sehteste (abwechselnd linkes / rechtes Auge zuhalten) ordentliche Leseerfolge gebracht hatten. Das wurde nun mit „100 % Sehfähigkeit“ bestätigt. Die Operation war also doch erfolgreich. Puuh, da waren Erleichterung und Jubel groß!

Nach mehreren Tagen hatte ich das Gefühl, dass die Sehkraft des operierten Auges doch wieder nachgelassen hatte. Angefangen hatte die Negativentwicklung, indem ich plötzlich einen großen grünen Fleck in dem Auge sah. Der verschwand nach wenigen Sekunden, aber danach bildete sich mehr und mehr ein „Grauschleier“ in dem Auge. Die Sehverschlechterung bestätigte sich beim Kontrolltermin am 10.03. in der Augenklinik. Statt der neulich festgestellten 100 % ergab der Sehtest nur noch 80 %. Das war ja durchaus auch noch ein recht guter Wert, aber ich wies darauf hin, dass ich mit dem Auge durch einen „Schleier“ schaute. Es folgte eine sehr gründliche Untersuchung des Auges. Zunächst wurde mittels Tropfen die Pupille vergrößert. Dann wurde das Auge „geblitzt“. Als der junge Mann, der diese

Untersuchung durchführte, mich davor warnte: „Nicht erschrecken, jetzt wird es ganz grell“, war das Blitzen schon geschehen. Irgendwie erinnerte mich das an das Blitzen von Messgeräten der Geschwindigkeit beim Autofahren – da zuckt man ja auch erst zusammen, wenn schon geblitzt wurde. Jedenfalls ergab die Aufnahme, dass sich hinter der neuen Linse auf der Netzhaut ein Ödem gebildet hatte. Ich wurde darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit eines Ödems nach der Operation in der Patienteninformation gestanden hätte. Ich erinnerte mich, dass ich die Information, wie es wohl auch allgemein so üblich war, nicht ausführlich gelesen, sondern nur „überflogen“ hatte. Als ich mich zu Hause nun „schlau machte“, erfuhr ich, dass sich eine solche Ödembildung nur in 1 bis 2 % der Operationen ergäbe. Na toll, dazu musste ausgerechnet jetzt ich gehören. Ich wurde aber sowohl beim Augenarzt als auch in der dann zusätzlich vorgenommenen Internetinformation beruhigt, indem erklärt wurde, dass solch „zystoide Makulaödeme“ sich nach Behandlung oder sogar von selbst auflösen und die ungetrübte Sehfähigkeit wieder hergestellt würde. Ich bekam „ 4 x / Tag tropfen“ verschrieben, weitere 10 Tage Tennisspielen verboten und einen neuen Kontrolltermin am 04.04. notiert.

Übrigens, die Tagesthemen wurden von Corona-Zahlen und nun leider auch von einem Krieg in der Ukraine beherrscht, aber darüber möchte ich in einem „Urlaubsbuch“ nicht berichten.

Am 17.03. sorgte „Saharasand“ in Deutschland für gelben Niederschlag. Da war am nächsten Tag „putzen“ angesagt. Die Gartenmöbel waren gelb beschichtet, die Fensterrahmen und insbesondere alle an den Straßen geparkten Autos. Neben diesen „Negativfolgen“ des Saharastaubs hatte er zusammen mit der untergehenden Sonne am Abend aber auch für einen faszinierenden Himmel gesorgt.

Am 25.03. hatten Angelika und ich ein besonderes Erlebnis. Ich hatte ihr zu Weihnachten 2020 Karten für ein Konzert in der Alten Oper Frankfurt geschenkt: „Tenor Jonas Kaufmann und Sopranistin Diana Damrau singen Liebeslieder“. Nun, die im Oktober 2021 vorgesehene Veranstaltung wurde wegen Corona abgesagt und in den März 2022 verschoben. Jetzt fand sie zwar statt, aber unter „Corona-Bedingungen“. Je zwei Plätze links und rechts von den Besuchern blieben frei und alle Besucher mussten auch während des Konzerts Masken tragen. Na, das war soweit ja noch in Ordnung. Aber dann stellte sich heraus, dass die Akustik des großen Saales für die vorgetragenen Liebeslieder nicht gut genug war. Die Texte waren nicht zu verstehen. Wir hatten nicht etwa Plätze in der „hinteren Galerie“. Solch ein „Liederabend“ hätte entweder in einem kleineren Konzertsaal stattfinden oder es hätten beim Singen Mikrophone benutzt werden müssen. So jedenfalls entstand leider überhaupt nicht der erwartete Kunstgenuss. Trotz des durchaus recht hohen Eintrittspreises verließen wir das Konzert in der Pause und waren reichlich enttäuscht.

Das teilte ich dann am nächsten Tag dem Servicecenter der Alten Oper per Mailschreiben mit. Schon zwei Tage später erhielt ich ein Antwortschreiben, in dem man unser Missfallen bedauerte und uns zur Entschädigung zwei „Ehrenkarten“ bei einem der nächsten Konzerte anbot. Meine Frage, was denn mit „Ehrenkarte“ gemeint wäre, ergab, dass es sich um „Freikarten“ handeln würde. Na, das war doch eine kulante Regelung! Leider waren die zunächst angebotenen Veranstaltungen ausnahmslos Klavierkonzerte – nicht so unser „Musikgeschmack“. Aber auch dafür hatte man beim Service der Alten Oper Verständnis. Wir einigten uns, das Programm 2022/23 abzuwarten und darin dann nach einem passenden Angebot Ausschau zu halten.

Jetzt näherte sich unsere geplante Frankreichreise. In der Erwartung, dass die Corona-Zahlen endlich rückläufig sein würden, hatten wir vor sechs Monaten einen 14-tägigen Aufenthalt an der Côte d’ Azur gebucht. Nun, die Corona-Zahlen waren viel höher als vor sechs Monaten und es gab seit Februar den schrecklichen Ukraine-Krieg. Andererseits war Angelika wieder „Pollen geplagt“. In der „Vor-Corona-Zeit“ hatten sich 14 Tage „irgendwo an der See“ immer heilsam bewährt. Da wir dreifach gegen Corona geimpft waren, sprach eine „Risikoabwägung“ schließlich für die „Urlaubsreise“ – wir hatten uns doch auch so sehr darauf gefreut.