Venusglöckchen - Aanis Aadon - E-Book
Beschreibung

«Das Wirbeltier unter ihrem rasierten Nacken wand sich wie die Glieder einer gefangenen Raupe (...) Ihre filigranen Schulterblätter tauchten wie freudig erregte Delfine unter der bewegten Hautoberfläche auf und ab.» Die blonde Jessie vergnügt sich in der Wanne mit dem quirligen Wasserstrahl, während der erfolgreiche Fotograf und Frauenschwarm Tim Schönhaupt im Zimmer nebenan sein Liebesleben Revue passieren lässt. Er schildert in der Nachttisch-Lektüre hautnah seine amourösen Verwicklungen mit den hübschen Fotomodellen und der nimmersatten Visagistin Svenja, die der Sexsucht verfallen ist. Der Porno-Roman zeigt schonungslos offen, wie es hinter den Kulissen seiner glamourösen Fashion-Shootings zugeht und wir erleben prickelnde Verstrickungen unterschiedlichster Charaktere auf ihrer frivolen Suche nach dem Liebesoptimum.

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern

Seitenzahl:116

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi ohne Limit+” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS

Aanis Aadon

 

Venusglöckchen

 

Intimnatur eines Starfotografen

 

© 2015 Aanis Aadon

Inhaltsverzeichnis
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
XVII
XVIII
XIX
XX
XXI
XXII

I

„Lasse dich gehen!“Tim Schönhaupt

Dunkler Dezemberabend. Der Wind drückt neugierig gegen das Fenster und spielt unbeschwert mit dem Laub. Die Fußbodenheizung im Bad verströmt wohlige Wärme. Auf der Fensterbank flackern Teelichte. Mir gegenüber und in meinem Rücken stehen Kerzenkandelaber. Alles ist in warmes oranges Licht getaucht.

„Lasse dich gehen!“, raune ich Jessie leise zu. Die Spitzen meiner Lippen streichen sanft über ihr Ohr. Ihre Haarsträhnchen kitzeln meine Nase. Zärtlich nehme ich ihr Ohrläppchen in den Mund und gebe es nach einem kurzen Lutschen wieder frei. Jessies weiche Finger bezähmen den quirligen Wasserstrahl. Ich sitze auf dem Wannenrand und genieße, wie das nackte Mädchen vor mir sich lustvoll windet. Ihr betörendes Becken schwingt sacht hin und her und sie richtet den hart perlenden Duschstrahl präzise auf ihren Kitzler.

Ich schiebe die Vorhaut meines Penis langsam vor und zurück und bin froh, dass die hinreißende Blondine sich auf dieses scharfe Spiel eingelassen hat. Keuchend öffnet sich ihr verführerischer Mund und ich erkenne die Ansätze makelloser Zähne; Elfenbein in roter Seide.

„Aaahhh, es geht nicht, wenn du zuguckst!“, bedauert sie. Ihre Augen bleiben geschlossen; sinnlich flatternd. Ihre bebenden Lider sind von zarten Äderchen durchzogen wie eine malerische Flusslandschaft.

„Kein Problem. Ich gehe raus“, erwidere ich leicht enttäuscht. Doch zuvor verstärkt meine Faust den Griff um meinen stahlharten Bolzen. Ich hole tief Luft und verspritze in einer schlagartigen Entspannung schwallweise und in hohem Bogen mein Sperma auf Jessies weißes Fleisch.

Einer der warmen Spritzer trifft ihre wohlgeformte Brust und bildet neben ihrem steifen Nippel zwei weiße Flecken. Sie wirken wie treibende Eisschollen, die sich am Fuße eines steil aufragenden Vulkans nach dessen Eruption sehnen. Der Rest meines Ergusses fließt langsam über die Landkarte ihrer ästhetischen Bauchmuskeln, an ihrem Nabel vorbei, direkt in das gefurchte Tal zwischen ihren Beinen.

Der heiße Wasserstrahl packt erbarmungslos die kleinen Samenfädchen und spült sie über die dunklen Schamlippen von Jessie. Einige der Spermien werden von rot lackierten Fingernägeln erfasst, um gleich darauf in das empfindliche Röschen zwischen den weit gespreizten Beinen einmassiert zu werden. Nur allzu gern ergeben sich meine hilflos zappelnden Spermatozoen dieser geballten weiblichen Übermacht. Ich hätte ihr lieber ins Gesicht gespritzt, doch der Moment dreht sich um Jessie.

Ich will, dass sie kommt und lenke sie nicht weiter ab. Ich reibe die Reste meines Ejakulats an Jessies frisch rasierten Schenkeln ab; wie Zuckerguss von einem Liebeslutscher. Dann gehe ich ins Schlafzimmer, werfe mich auf das große wabernde Wasserbett und richte den Blick gegen die Zimmerdecke. Die Arme verschränke ich hinter meinem Kopf und dann lasse ich mit zufriedener Miene mein Liebesleben Revue passieren.

II

„Mein Name ist Programm“Tim Schönhaupt

Anfangs war ich schüchtern. Das unbeholfene Muttersöhnchen in mir nagte an Selbstzweifeln. Meine Psychotherapeutin attestierte mir, dass ich in der Kindheit sträflich vernachlässigt wurde. Meine Beziehungen waren gekennzeichnet von Übertragungen. Ich lechzte nach der verlorenen Mutterliebe, die mir als Kind ständig entzogen wurde. Ich bin eindeutig beziehungsunfähig im Sinne einer konventionellen Partnerschaft zwischen Mann und Frau. Eine normale Frau möchte einen Mann nicht wie einen Sohn bemuttern, weswegen meine Beziehungen zu solchen Damen regelmäßig in die Brüche gingen.

Doch die andere Seite der Medaille sah dann gar nicht so schlecht aus. Was immer ich in Angriff nahm, musste perfekt werden. Ich strebte in allem nach der Belohnung in Form des letzten Quäntchens Liebe. Mal geschah dies in Form von internationalen Auszeichnungen und dann natürlich auch durch monetäre Anreize. Meine Bankkonten sind reichlich gefüllt und in jeder meiner Wohnungen liegen Gold und Bargeld im Tresor. Die warmen Monate verbringe ich auf meiner weißen Segelyacht auf Korfu. Meine elegante schwarze Audi-Limousine trägt mich einen Teil des Weges dort hin.

Ich bin Tim Schönhaupt, Starfotograf, und ich erfülle sämtliche Klischees dieser verruchten Berufsgruppe. Ich bin erfolgreich, männlich attraktiv, mit Dreitagebart an fast allen Stellen meines durchtrainierten Körpers. Mein Name ist Programm. Mir gehören Studios in fünf Weltmetropolen und meine Auftragsbücher sind voll mit Aufträgen jedweder Couleur, hauptsächlich jedoch aus dem Fashion-und People-Bereich.

Meine hübschen Models lege ich regelmäßig flach. Wenn sie es denn wollen. Zwang kann und will ich nicht anwenden. Dafür sind mir weibliche Geschöpfe zu heilig. Auch das ist ein manchmal lästiges Überbleibsel meiner Persönlichkeitsstörung.

Es ist im Übrigen ein Fehlglaube, dass der Fotograf immer das perverse Arschloch ist, welches die ach so unschuldigen und unberührten Fotomodelle verführt. Wenn ich alle Fälle in Betracht ziehe, behaupte ich sogar, dass meistens die Mädels den Anfang machen und es faustdick hinter den Ohren haben. Unschuldig ist höchstens ihr Blick; unberührt das Kreuz an der festen Kette um ihren Hals.

Allerdings muss ich gestehen, dass ich mich auch immer sehr charmant um meine Schützlinge kümmere. Ich lache und teile gern meine Geschichten mit ihnen und ich spare nicht mit ernst gemeinten Komplimenten. Ich muss kein Interesse heucheln, da meine Faszination für diese himmlischen Kreaturen echt ist. Und ein gut aussehender erfolgreicher Mann, der ihnen freundlich aber bestimmt zeigt, wo es lang geht, wirkt attraktiv und lässt sie schnell die Kontrolle an ihn verlieren.

Die lichtkünstlerische Tätigkeit ist eine sehr sinnliche Profession. Ich sorge stets dafür, dass sich die Models an der jeweiligen Location in einer Wohlfühlatmosphäre wiederfinden. Entspannte Musik beschallt leise die Studios. Das Licht ist gedämpft. Die Mädels haben es immer kuschelig warm und werden mit edlen Snacks und Getränken versorgt. Es lässt sich nicht immer vermeiden, mit Assistenten zu arbeiten, aber meistens beschränkt sich das anwesende Personal nur auf meine Visagistin.

Svenja stellt den weiblichen Faktor meines Erfolges dar. Die gebürtige Schwedin ist schlank und besticht durch ihre glatten blonden Haare, die ihr bis auf den Ansatz ihres knackigen Hinterteils gleiten. Ihr Körper, ihre Gesten, ihr hübsches Gesicht – sie steht den Fotomodellen in nichts nach. Im Gegenteil, sie können noch viel von ihr lernen.

Svenja und ich ergänzen uns nicht nur beruflich perfekt, sondern auch sexuell. Sie geht den Models und mir gern und geschickt zur Hand. Missgünstige Widersacher und Neider behaupten, dies sei unprofessionell. Doch viele meiner erfolgreichsten Werke brillieren nur deswegen so erstklassig, weil in den verträumt dreinblickenden Fotomodellen nur wenige Minuten zuvor noch mein harter Phallus oder Svenjas zuckende Zunge steckten. Mit einigen unserer ehemaligen Fotomodelle verbindet uns auch heute noch eine tiefe Freundschaft und wir würden uns viel öfter treffen, wären da nicht die leidige Zeitnot oder die ferne Distanz.

III

„Es kann doch nicht falsch sein, wenn sich etwas so gut anfühlt“Tim Schönhaupt

Schon während meiner Kindergartenzeit zog es mich zu einem hübschen Mädchen hin. Sie hieß Nadja und sah auch so aus. Wir fühlten uns beide zueinander hingezogen und trieben uns gern in der Gegend des kleinen Dorfes herum, in dem wir zusammen aufgewachsen waren.

Eines Tages saßen wir am Waldrand und spielten mit dem märkischen Sand, während gegenüber eine Rotte Wildschweine vorbeizog. Es war ein herrlicher Tag. Die Sonne schien und es wehte ein lauer Wind. Die Nadelbäume waren in sattes Dunkelgrün gehüllt. Um uns herum wucherten Rainfarn und Beifuß. Der Duft des Waldes umfing uns wohlig.

Eine Bache wühlte schnaufend im Boden und kleine gestreifte Frischlinge tapsten unbesorgt umher. Ein ehrfurchtgebietender Keiler bewachte die Szene. Ich hielt mich gebückt und bewegte mich trotz Nadjas eindringlicher Warnung auf die Waldwesen zu. Ich robbte hinter einen kleinen Sandhügel und winkte Nadja heran. Sie glitt zu mir und legte sich neben mich. Eng drängte sich ihr kleiner drahtiger Körper an meinen. Sie zitterte.

Der Wind trug den unverkennbaren Geruch der Wildschweine zu uns. Plötzlich erschien ein weiterer Keiler am Waldrand und schabte mit seinen mächtigen Hauern an einem Baum. Das Geräusch klang gruselig und ging uns durch Mark und Bein. Der »Wächtereber« rannte wild und mit gesenkten Hauern auf seinen Rivalen zu. Dieser ergriff sofort die Flucht in den Wald.

Dann drehte unser Eber um und stolzierte zu der Bache. Sie drehte sich jedoch von ihm weg. Er rieb zärtlich seine Hauer an ihr. Dann erhob er sich und schwang sich auf ihren Rücken. Wir wussten, was er vorhatte. Gleich würde er seiner Bache die Brunftrute zwischen die Beine schieben und sie begatten.

Ich betrachtete intensiv meine kleine Freundin Nadja. Sie schaute mit hochroten Wangen zu, wie der Keiler versuchte, seine Freundin mit den Klauen zu packen, um es ihr gleich darauf ungezügelt zu besorgen. Nadjas Augen waren weit geöffnet. Ihr Blick erwartete den Tierfick, bei dem der Keiler am Ende massenhaft Sperma in sein Weibchen pumpt.

Doch die Bache zickte herum und sprang grunzend zur Seite. Der Keiler zog belämmert von dannen und versuchte es auch nicht mehr. Er nahm die Bewachung wieder auf und die kleine wilde Truppe entfernte sich von uns.

Unsere unschuldigen Spiele drehten sich häufig um die Erfüllung der mehr oder weniger vorgelebten Familienklischees. Nadja bereitete mir in ihrer Plastikküche das Abendessen, während ich den müden Papa mimte, der von der anstrengenden Arbeit nach Hause kam, um sich erschöpft in den Fernsehsessel zu lümmeln. Ich ahnte damals schon, dass es viel mehr zwischen Mann und Frau gab, als nur dieses scheinheilig inszenierte konventionelle Eheleben. Ich spürte ein Verlangen in mir, welches ich seltsamerweise unterdrückte. Und ich wusste nicht warum.

Nadja hantierte mit ihren Puppenmöbeln. Ich sah zu. Mich störten ihr langweiliger Ringelpulli und die rosa Stoffhose. Sie sollte sie ausziehen. Gern hätte ich ihr dabei geholfen, um mich anschließend auch zu entkleiden. Dann würde sie nackig kniend auf dem Teppich weiterspielen. Und ich würde nackt in dem Sessel über ihr thronen. Mich erregte dieser Gedanke. Es kann doch nicht falsch sein, wenn sich etwas so gut anfühlt.

„Nadja, hast du Lust, mir deine Muschi zu zeigen?“, fragte ich sie in einem Anfall von Übermut. Doch der Satz überzeugte sie nicht. Sie verneinte vehement und widmete sich, nach einem schüchternen Augenaufschlag in meine Richtung, sofort wieder ihrer Plastikmahlzeit.

„Ich zeige dir auch meinen Puller“, versuchte ich, zu verhandeln. Nadja wollte nicht. Sie schob diese Ablehnung auch in den Folgejahren wie ein Bulldozer seinen Erdwall vor sich her. Mein einziger amouröser Erfolg beschränkte sich auf ein kleines feuchtes Küsschen von Nadja in den weißen Fliederbüschen vor ihrem Haus.

Sie blieb das unerfüllte Ziel meiner Träume. Für mich gab es nur meine große Liebe Nadja. Diese unerfüllte Sehnsucht wurde noch stärker, als ich mit meiner Familie nach Berlin zog. Nadja blieb zurück in dem kleinen Dorf und ich musste fortan ohne sie leben.

IV

„Wenn ich eine Tüte Gummibärchen aufreiße, dann will ich sie auch vernaschen“Tim Schönhaupt

Neue Freunde und vor allem die hübschen Schulkameradinnen ließen meine Erinnerung an das kleine Mädchen vom Lande verblassen und den glühenden Trennungsschmerz erkalten. Da gab es zum Beispiel die stets sehr lustbetonte und gut aussehende Ira. Ihre obszönen Anspielungen und kessen Sprüche ließen nicht nur bei mir verschämt eine dicke Beule in der Hose stehen. Auch die anderen Jungs waren empfänglich für ihre schamlosen und sexistischen Äußerungen.

In meinen Träumen befand ich mich mit Ira in der dunklen Nische einer verwinkelten Baustelle unseres Wohnviertels. Dort, zwischen den öden Plattenbauten, öffnete ich ihr heimlich den Knopf ihrer Hose. Ich habe noch genau vor Augen, wie mein Daumen das bronzefarbene Messingstück langsam durch den gesäumten Schlitz ihrer Jeans drückt. Dann ziehe ich den goldenen Reißverschluss ihrer Hose nach unten. Langsam teilt er sich und die Enge ihres aufregenden Beckens treibt die beiden Seitenteile auseinander. Ich streife die enge Textilie sachte über ihre wohlgeformte Hüfte. Unter dem dunklen Stoff kommen ein dünner rosa Slip mit Rüschen und die straffe reinweiße Haut Iras zum Vorschein.

An dieser Stelle endete allerdings meine Fantasie, denn mir fehlte jegliche Vorstellung davon, wie es weitergehen musste. Ich konnte ja nicht ahnen, dass kurz darauf die Realität jegliche Utopie übertraf.

Ira lud uns zu ihrem Geburtstag ein. Es waren fünf Mädchen und drei Jungs anwesend. Wir befanden uns in dem Alter, in dem alles herrlich spross. Die Jungs zählten ihre ersten Sackhaare und die Mädchen versuchten, ihre hügeligen Brustbeulen zu verbergen oder zu betonen – je nach Veranlagung.

An diesem Tage waren ausnahmslos Mädels anwesend, die damit kein Problem hatten und gern zeigten, was bei ihnen gedieh. Ärsche und Titten wurden, züchtig verhüllt aber freudig betont, vor unseren Augen hin und her geschwungen. Wir Jungs himmelten besonders Sonja und Ira an. Sonja war schlank, wies aber bereits die charakteristischen Rundungen einer jungen Dame auf. Sie trug knallenge Jeans und ein bauchfreies Top. Der winzige Bauchnabel auf ihrer glatten Haut brachte uns um den Verstand und insgeheim wünschten wir, dass ihr Top noch ein wenig höher glitt, um den Blick auf ihre geilen Brüste freizugeben.

Da Ira Geburtstag hatte, musste es keinem peinlich sein, wenn er sie etwas weniger heimlich als sonst bewunderte. In unseren Gedanken vernaschten wir sie schamlos und angespitzt versuchten wir uns auf dem viel versprechenden Gebiet des Röntgenblicks. Hatte sie nun Unterwäsche an oder nicht? Sebastian war der Meinung, er hätte ihre Spalte blitzen sehen. Aber keiner von uns traute sich, ihr Röckchen zu lüften, um allen Anwesenden Klarheit zu verschaffen. Es war auch viel schöner, wenn dieses letzte Quäntchen Ungewissheit blieb und unsere Fantasie die Dauererektionen in unseren Schößen anfeuerte.

Während wir Ira mit den Augen vernaschten, vertilgten wir die obligatorischen Würstchen, Kuchen und Limonaden. Ein donnernder Ghettoblaster bewarf uns mit synthetischen Industrieklängen englischer Bands. Unsere Partys entwickelten sich gerade von den unschuldigen Papphutfeiern der Vorschulkinder zu den wilden Pop-Gelagen ungezügelter Teenager.

Doch wie jede gute Feier endete auch diese. Nach und nach verabschiedeten sich alle und machten sich auf den Heimweg. Am Ende saßen nur noch Ruben und ich auf der roten Couch, wo bunte Kissen und Kuscheltiere um die Übermacht rangen. Wir versuchten, unseren Abschied so lange wie möglich hinauszuzögern. Wir wohnten im selben Hochhaus und somit durften wir noch ein bisschen bleiben.