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Übergewicht, Adipositas und daraus resultierende, teils lebensbedrohliche Erkrankungen sind weltweit auf dem Vormarsch. Um diesen Folgeerkrankungen entgegenzuwirken, ist eine Gewichtsreduktion unverzichtbar. Viele scheitern aber an Diäten, die eh nichts bringen. Mit diesem Buch möchte ich dir zeigen, wie du ohne Verzicht, mit Genuss abnehmen kannst. Und das nachhaltig, ohne Jojo-Effekt. Das Buch begleitet dich auf dem Weg zur Ernährungsumstellung und so zu einem genussvolleren und gesünderen Leben. Der richtige Zeitpunkt zum Abnehmen ist: JETZT!
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Seitenzahl: 79
Veröffentlichungsjahr: 2023
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Vorwort
1 – Wissenschaft, die Wissen schafft
2 – Warum wir essen was wir essen
3 – Vegan oder vegetarisch?
4 – Warum Diäten nichts nützen
5 – Die 20/80 Methode
6 – Übergewicht und seine Folgen
7 – Wer ist schuld am Übergewicht?
8 – Das vielzitierte viszerale Fett
9 – Entzündungen und
Übergewicht
10 – Was tun bei Heißhunger?
11 – Achtsamkeit beim Essen
12 – Methoden um abzunehmen
13 – Pegane Ernährung
PRAXISTEIL
Die Waage – Freund oder Feind?
Liste geeigneter Lebensmittel bei Übergewicht/Adipositas
Schlusswort
Über die Autorin
Verbote sind verboten
Wie du ohne Kalorienzählen erfolgreich abnehmen kannst
Anni Prohaska
Impressum:
Texte: © Copyright by Anni ProhaskaUmschlaggestaltung: © Copyright by Anni Prohaska
Anni ProhaskaWerfener Heide 332257 Bü[email protected]
Druck: epubli – ein Service der Neopubli GmbH, Berlin
Hinweis: Dieses Buch ersetzt bei Erkrankungen und Beschwerden keinesfalls den Arzt! Bei anhaltenden Beschwerden, oder geplanten Medikamentenumstellung konsultiere unbedingt deine(n) behandelnde(n) Arzt, Ärztin.
Vorwort
1 – Wissenschaft, die Wissen schafft
2 – Warum wir essen was wir essen
3 – Vegan oder vegetarisch?
4 – Warum Diäten nichts nützen
5 – Die 20/80 Methode
6 – Übergewicht und seine Folgen
7 – Wer ist schuld am Übergewicht?
8 – Das vielzitierte viszerale Fett
9 – Entzündungen und
Übergewicht
10 – Was tun bei Heißhunger?
11 – Achtsamkeit beim Essen
12 – Methoden um abzunehmen
13 – Pegane Ernährung
PRAXISTEIL
Die Waage – Freund oder Feind?
Liste geeigneter Lebensmittel bei Übergewicht/Adipositas
Schlusswort
Über die Autorin
Liebe Leserin, lieber Leser,
vielen Dank, dass du dich für mein Buch entschieden hast. du denkst vielleicht: „Ach nicht schon wieder ein Abnehmbuch“? Ich kann dir versichern, dass dies kein gewöhnliches „Abnehmbuch“ ist. Vielmehr ist es ein Ratgeber für alle, die sich gesund ernähren wollen, ohne dabei die verfluchten Kalorien zählen zu müssen. Wenn du meine Tipps und Tricks befolgst, kommt das Abnehmen praktisch von allein. Wenn du auf bestimmte Lebensmittel bzw. auf eine bestimmte Kombination von Lebensmitteln verzichtest, brauchst du keine Kalorien zu zählen um dich mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Mein Leitsatz als Ernährungsberaterin: Verbote sind verboten. Warum? Weil alles was verboten ist, besitzt eine unglaublich starke Anziehungskraft. Es ist dann schlichtweg unmöglich, sich mit Spaß, Freude und Genuss zu ernähren und dabei auch noch gesund bleiben, oder werden.
Der richtige Zeitpunkt um abzunehmen ist genau JETZT!
Ich wünsche dir nun viel Spaß beim Lesen und wenn dir das Buch gefallen hat, würde ich mich über dein Feedback freuen!
Deine Anni Prohaska
Bevor ich mich auf das eigentliche Thema stürze, möchte ich dir ein wenig über mich erzählen. Mit 50 habe ich mich beruflich nochmal neu orientiert. Ich habe eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin erfolgreich abgeschlossen. Warum gerade dieses Thema? Weil ich mich bereits seit vielen Jahren mit gesunder Ernährung beschäftigt habe. Ich wollte wissen, warum bestimmte Nahrungs- und Lebensmittel als gesund, andere aber als ungesund gelten. Was macht eine Kombination von bestimmten Lebensmitteln aus? Warum ist die Kartoffel an sich nicht gerade das gesündeste, aber in der Kombination mit Quark absolut empfehlenswert? Warum ist die besagte Kartoffel am nächsten Tag gesünder, als wenn sie frisch gekocht oder gebraten ist?
Diese Fragen hast du dir vielleicht auch schon gestellt, weil du möglicherweise eine Sendung im TV gesehen hast, oder du darüber in Kurzform in einer Zeitschrift gelesen hast.
Bei mir war das so, dass ich mit 48 Jahren die Diagnose Rheumatoide Arthritis bekam. Damit nicht genug, wurde kurze Zeit später zusätzlich Fibromyalgie in den Raum gestellt und erst diese Woche meinte meine hoch geschätzte Rheumatologin, dass ich unter Umständen auch noch Gicht haben könnte. Davon abgesehen habe ich Lactoseintoleranz, Glutamatunverträglichkeit und habe durch den jahrelangen Konsum von Kortison auch noch Übergewicht. Kortison ist ein Teufelszeug, das einen mit Heißhungerattacken terrorisiert, das dich mit Wassereinlagerungen überhäuft und wenn du es absetzen willst, brauchst du erstmal etwas „Ähnliches“, um nicht von einem Schub in den nächsten zu fallen.
Jedenfalls war das alles für mich Grund genug, der Sache gründlich auf den Grund zu gehen. Während der Ausbildung zur Ernährungsberaterin habe ich sehr viel über meinen Körper erfahren dürfen. Aber auch über die Auswirkungen von Lebensmitteln, Medikamenten und Bewegung. Bewegung ist in diesem Zusammenhang nicht mit Leistungssport gleichzustellen. Dies vorab!
Um dir mehr Lebensqualität, mehr Energie und mehr Vitalität zu vermitteln, brauchst du nur wenige Dinge.
Gesunde Nahrungs- und Lebensmitteln
Ausreichend trinken
Genug Bewegung
Achtsamkeit und innere Balance
Nachdem ich meine Medikamente teilweise abgesetzt oder umgestellte hatte, begann ich meine Ernährung nach und nach umzustellen. Ich ließ Lebensmittel, die Entzündungen fördern, weg, entdeckte für mich ganz neue Geschmacksrichtungen und verliebte mich in Kräutertees, die ich früher ums Verrecken nicht trinken wollte. So schaffte ich neue Routinen in meine Ess- und Trinkgewohnheiten, die bereits nach wenigen Tagen Wirkung zeigten.
Eine der wichtigsten Regeln bei der Ernährungsumstellung ist die 20/80 Methode. Eine Umstellung sollte immer in kleinen Schritten erfolgen, denn wenn du deine Ernährung von heute auf morgen plötzlich umstellst, wirst du unter Garantie nicht durchhalten! Ich empfehle dir daher: führe ein detailliertes Ernährungstagebuch (dazu an anderer Stelle mehr), in dem du alles notierst, was du über den Tag verteilt trinkst und isst. Jedes noch so kleines Gläschen Wasser, Wein, Milch, Kaffee, Tee oder was auch immer, jeden Keks, jeden Bonbon solltest du penibel genau mit Uhrzeit notieren. Erst DANN erkennst du selbst, wie viel du an einem Tag bzw. in einer Woche isst und trinkst. Dann erst werden die ersten Schritte der Methode umgesetzt. Welche das sind, erfährst du im Kapitel: 20/80 Methode.
Die Ernährungswissenschaft ist kompliziert, aber nicht kompliziert genug, um sie nicht erklären zu können.
Unsere Essgewohnheiten haben sich im Laufe der Jahre in uns festgesetzt. Zum großen Teil haben sich bestimmte Essgewohnheiten bereits in frühester Kindheit manifestiert. Und weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist, lassen sich manche Dinge eben nicht so leicht ändern oder gar ganz aufgeben. Jeder, der Kinder hat kennt das: Das Kind will partout kaum Gemüse essen. Vor allem Brokkoli, bestimmte Salatsorten und allgemein grünes Gemüse sind den Kleinen nicht nach ihrem Gusto. Doch warum ist das so?
Und warum lassen sich Kinder auch nicht so recht dazu „überreden“, Gemüse zu essen? Liegt es an der Art der Zubereitung? Liegt es am Geschmack? Vielmehr liegt es tatsächlich daran, dass manche Gemüsesorten über Schwefelverbindungen verfügen, die, sobald sie zerkaut und mit Speichel vermischt werden, einen unangenehmen Geschmack beim Kind verursachen. Erwachsene empfinden diesen Geschmack nicht ganz so unangenehm, was wiederum daran liegt, dass je älter wird werden, umso weniger Geschmacksknospen wir haben. Mit jedem Jahrzehnt unseres Lebens verlieren wir eine geringe Anzahl von Geschmacksknospen.
So empfinden wir mit zunehmendem Alter bestimmte Geschmäcker, die wir als Kinder unangenehm empfanden, als wohlschmeckend. Deshalb lohnt es sich, mit kleinen Experimenten bestimmte Gemüsesorten mit anderen zusammen zu kochen, oder zu einer Cremesuppe zu pürieren. So verändert sich der Geschmack und wird nicht mehr als ganz so unangenehm empfunden. Wenn wir als Erwachsene etwas nicht mögen, können wir uns mit einem ganz einfachen Trick an den Geschmack gewöhnen und zukünftig mitunter sogar gern essen. Das Geheimnis liegt in der 3-Tage-Regel. Diese Regel besagt, dass wir Lebensmittel, die wir nicht mögen, an drei aufeinander folgenden Tagen in kleinen Mengen essen sollen. Natürlich gerne zusammen mit Lebensmitteln, die wir sowieso gerne essen. Nach drei Tagen haben sich unsere Geschmacksknospen an den Geschmack gewöhnt.
Anders sieht es aus, wenn wir ein Lebensmittel seiner Konsistenz wegen nicht mögen. Daran lässt sich nicht viel ändern. Doch auch hier gibt es Möglichkeiten. Zum Beispiel wenn wir keine rohe Zwiebel mögen. Nun gut, dann eben geschmort, gekocht oder als Röstzwiebeln. Oder wer kein gekochtes Gemüse mag (wegen der weichen Konsistenz), der blanchiert sein Gemüse künftig. Abgesehen davon, dass das Gemüse dann noch einen leichten Biss hat, bleiben die meisten Nährstoffe in blanchiertem Gemüse besser erhalten, was deren Nähr- und somit den Gesundheitswert erhöht.
Viele stellen sich die Frage, ob eine vegane oder vegetarische Ernährung die Lösung für alle Probleme sein könnte. Jain. Manche Erkrankungen lassen sich durch den vollständigen Fleischverzicht positiv beeinflussen. Sonst spricht eigentlich nichts gegen etwas Fleisch auf dem Speiseplan. Ich halte viel von Menschen, die sich aus Überzeugung für einen veganen Lebensstil entschieden haben. Doch halte ich wenig von den Menschen, die diese Überzeugung allen anderen – die es nicht hören wollen – aufzwingen wollen. Der Mensch verfügt, zum Glück, über einen freien Willen. Jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob, und wenn ja, wie viel Fleisch er zu sich nimmt. Dennoch gibt es dabei einiges zu bedenken.
Das Thema Massentierhaltung findet auch in der Ernährungswissenschaft seinen Platz, allerdings aus anderen Gründen, als bei den militanten Veganern. Aus gesundheitlicher Sicht ist Fleisch grundsätzlich nicht schädlich. Problematisch wird die Sache allerdings mit Fleisch, das aus Massentierhaltung stammt. Diese Tiere sehen so gut wie nie Tageslicht, atmen so gut wie nie frische Luft und haben nur wenig Bewegungsfreiheit. Und weil sie dicht an dicht und in sehr großer Anzahl gehalten werden, besteht die Gefahr, dass sie krank werden. Aus diesem Grund werden in der Massentierhaltung häufig bereits vorsorglich Medikamente, darunter Antibiotika den Tieren verabreicht.
