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«Wie ein Baum in der Erde, so sollt ihr in Christus fest verwurzelt bleiben, und nur er soll das Fundament eures Lebens sein.» (Kolosser 2,7) «Verwurzelt in Christi Herrlichkeit» drückt den Glauben aus an eine tiefe Beziehung zu Jesus Christus. Sie spiegelt Gottes Wesen in dir wider. Der erwähnte Vers beinhaltet Wachstum und die Fähigkeit, selbst den hartnäckigsten Widerständen im Leben zu widerstehen und sie zurückzuweisen, was wiederum zu Herrlichkeit führt.
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Seitenzahl: 124
Veröffentlichungsjahr: 2026
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Vorwort
Einleitung
1. Kapitel: Der Bund im Blut Jesu
2. Kapitel: Suchen nach der Vision Jesu
3. Kapitel: Jesus genügt
4. Kapitel: Die Wahrheit erkennen
5. Kapitel: Lasst euer Licht leuchten
6. Kapitel: Verwurzelt in Christi Herrlichkeit
7. Kapitel: Güte ohne Ende
8. Kapitel: Kraftwirkungen des Geistes
9. Kapitel: Kanal des Wortes
10. Kapitel: Dein Reich komme
11. Kapitel: Unsere Heimat ist im Himmel
12. Kapitel: Vom Glauben zum Schauen
Schlusswort
«Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasst uns freuen und fröhlich in ihm sein.» (Psalm 118,24)
«Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen.» (Psalm 103,1-3)
«Dankt dem HERRN, denn er ist gut, und seine Gnade hört niemals auf!» (Psalm 107,1)
«Freut euch zu jeder Zeit, dass ihr zum HERRN gehört. Und noch einmal will ich es sagen: Freut euch!» (Philipper 4,4)
Mit diesen herrlichen Worten begrüsse ich dich herzlich. Seit langer Zeit bewegt mich das Thema «Verwurzelt in Christi Herrlichkeit». Es ist ein Schlüssel, der uns Christen zu einem erfolgreichen und gesegneten Glaubensleben verhilft.
An dem Tag, an dem ich nach vier Monaten Spital- und Reha-Aufenthalten nach Hause kam, empfing ich vom Heiligen Geist einen prophetischen Impuls, mein nächstes Buch zu schreiben. Ich glaube fest, dass dies der richtige Zeitpunkt ist, das Buch zu veröffentlichen. Es ist inspiriert vom Heiligen Geist und zu seiner Ehre und Herrlichkeit geschrieben.
Ich danke Jesus, dass er mir seine Gnade, Kraft und Weisheit geschenkt hat, dieses Buch zu schreiben.
Mein herzlicher Dank geht an meine liebe Frau Rosemary, sie hat das Manuskript geschrieben.
Danke Johanna & Hans-Walter Martini für die Korrektur.
Danke Susanne Kocher für das Korrekturlesen.
Danke Hauke Burgarth für das Lektorat und den Satz.
Peter Kocher im Oktober 2025
«Dieses Geheimnis ist gross. Ich beziehe es aber auf Christus und seine Gemeinde.» (Epheser 5,32)
Lesen wir diesen Vers, entspringt eine immense Liebe von Christus zu seiner Gemeinde als Bräutigam zu seiner Braut daraus. Außerdem Hingabe, Selbstlosigkeit, Rettung, Geborgenheit, Verwurzelung, Tiefgang und Kraft daraus. Jedes Thema, das in diesem Buch erwähnt wird, verdeutlicht, wie wir Gläubige tiefer in Christus verwurzelt werden und die Gegenwart seiner Herrlichkeit tiefgründiger erfahren dürfen. Ebenso soll es ein Ermutiger sein für alle, die durch schwierige Zeiten, durch Leiden und schwere Lebenssituationen gehen. Im Verlauf des Buchs wirst du viele Bibelstellen antreffen, die dich aufbauen werden. Sie sind das kostbare Wort Gottes und die Grundlage, die uns durch das Thema «Verwurzelt in Christi Herrlichkeit» hindurchführen. Das Wort Gottes spricht oft für sich selbst, deshalb werde ich immer wieder Bibelstellen kommentarlos sprechen lassen. Die Bibel ist mein Lieblingsbuch. Das Bekennen des Wortes Gottes ist eine transformierende, kraftvolle Proklamation, die wir in die sichtbare und unsichtbare Welt hinausrufen. Sie wird gewaltige positive Auswirkungen haben. Das Wort Gottes ist der kostbarste Schatz, den wir Menschen in unseren Herzen tragen. Der Heilige Geist spricht oft auch durch geistliche Lieder zur Ermutigung in mein Leben.
Herrlichkeit und verwurzelt sein sind eng miteinander verknüpft. Anteil an seiner Herrlichkeit zu erhalten, ist wie das Tüpfchen auf dem i. Es ist die höchste Stufe der Gegenwart Gottes. Es ist da, wo wir Gläubige in Dankbarkeit seine absolute Liebe und Zuwendung erfahren. Wo wir uns in Ehrfurcht und Demut vor dem allmächtigen Gott beugen und seine Majestät und Heiligkeit bewundern.
Jede Geschichte, die wir hören oder selbst erleben oder erlebt haben, beinhaltet, dass wir zuerst tief in ihm gegründet sein müssen, bevor wir die Herrlichkeit Gottes sehen können. Das können wir wie schon erwähnt erfahren durch Herausforderungen, Krisen, harte Zeiten oder Trauer, die wir meistern müssen. Die Art von Leiden spielt keine Rolle, wir können zuversichtlich sein, dass Gott dich und mich in seinen Händen hält, und die Kontrolle behält über jeder Situation, aus der wir vielleicht keinen Ausweg sehen, oder in der wir uns sorgen. Denn es ist das Geistliche, das über dem Natürlichen regiert. Gott mutet seinen Kindern nie mehr zu, als sie ertragen können. Dadurch kann unser Glaube gedehnt werden. Wir können darauf vertrauen, dass Gott jeden liebt und auch mitten in Herausforderungen näher bei uns ist, als wir denken. Das Leiden wird ein Ende haben und dann werden wir Teilhaber von Gottes Herrlichkeit sein.
Obwohl ich noch nicht vollends geheilt und wiederhergestellt bin, lasse ich mich nicht aufhalten, das zu tun, wozu Gott mich berufen hat. Das Wort Gottes sagt: «Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.» Folgendes göttliche Prinzip hat Jesus mich vor vielen, vielen Jahren gelehrt. Wenn ich mich für das Reich Gottes und meinen Nächsten einsetze, kümmert sich Gott um meine Angelegenheiten. Das betrifft auch meine Familie und meine Gesundheit. Aus Erfahrung darf ich bestätigen, dass mich das Leben gelehrt hat, mich Jesus immer mehr hinzugeben, damit ich nicht entwurzelt werde. Jede erwähnte Begebenheit, die in diesem Buch vorkommt, soll in dir tiefere Wurzeln schlagen. Sie soll ein Denkanstoss sein, darüber zu meditieren, sodass du Fragen beantworten kannst, auf die du Antwort suchst, oder du dich in diesem Buch selbst erkennst.
Herausforderungen, Krankheiten, Nöte oder schwierige Umstände bedeuten nicht das Ende. Sie sind der Anfang dessen, wodurch der Herr etwas Grossartiges durch dich und mich bewirken will; sogar dann, wenn wir Menschen nicht verstehen können, was Gott gerade vorbereitet. Es liegt ein grosser Segen darin, mitten im Leid den Glauben, das Vertrauen und die Hoffnung nicht aufzugeben, weil nichts vergeblich ist und alles letztlich zu einer grösseren ewigen Belohnung und Herrlichkeit führen wird.
Gott ist uns immer einen Schritt voraus. Er bahnt uns den Weg und geht uns voran, wo wir denken es gäbe keinen Weg. Gott hat uns einzigartig und wunderbar erschaffen. Jeder Mensch ist eine Spezialanfertigung von seiner Hand kreiert.
«Zwar bleiben auch dem der sich zu Gott hält Schmerz und Leid nicht erspart; doch aus allem befreit ihn der Herr.» (Psalm 34,20)
Ich habe Gott als einen guten liebenden Vater kennengelernt, wie er mich unzählige Male vor Unheil bewahrt oder in Krankheit getragen hat. Er hat mich mehr als genug ermutigt in seinem Wort, mir Hoffnung, Trost, Durchbruch und Sieg geschenkt. Diese Gewissheit hat der Heilige Geist tief in mich gelegt.
»Wir wissen doch, dass alles, was wir erleben, uns zum Besten dienen soll.« (Römer 8,28)
Eine Erfahrung, die ich Im Laufe der Zeit machen durfte und die mich stark gemacht hat, ist in folgendem Vers beschrieben:
«Wenn ich mit Menschen zu tun habe, die arm und rechtlos sind, dann begebe ich mich mit ihnen auf eine Stufe, um sie für Christus zu gewinnen. Ich möchte mich allen gleichstellen, um auf jede erdenkliche Weise wenigstens einige Menschen zu retten.» (1. Korinther 9,22)
Diese Worte haben sich in vielen Situationen in meinem Leben bestätigt, wo ich mich auf die Stufe meiner Mitmenschen, die weniger privilegiert sind, gestellt, und mich um sie gekümmert und sie ermutigt habe. Ich konnte vielen Menschen zu einem besseren Leben verhelfen. Auf diese Weise konnten auch sie stark und beständig werden. Wir müssen nicht aus uns heraus Leistungen erbringen: Jesus wirkt das Wollen und das Vollbringen. Die Dinge, die wir aus Liebe tun, sind aus dem Geist geboren.
«Aber er hat zu mir gesagt: ‹Meine Gnade ist alles, was du brauchst! Denn gerade, wenn du schwach bist, wirkt meine Kraft ganz besonders an dir.› Darum will ich vor allem auf meine Schwachheit stolz sein. Dann nämlich erweist sich die Kraft von Christus an mir.» (2. Korinther 12,9)
Ein Lied beschreibt dies so:
Du bist der Höchste, o Herr,
über allen Erden.
Du bist erhoben über alle Götter.
Ich erhebe dich. Ich erhebe dich.
Ich erhebe dich, o Herr!
Wir erheben dich! Wir erheben dich!
(Gitta Leuschner)
Der Herr segne dich beim Lesen!
«Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.» (Johannes 3,16)
Jesus ist der geliebte Sohn. Die Liebe, die Jesus zu dir und mir hat, ist eine unbegreifliche, übernatürliche, bedingungslose Liebe. Wie erwidern wir ihm unsere Liebe? Er hat alles für uns gegeben. Sind auch wir bereit dazu, ihm alles zu geben?
«Und zu dem Mittler des neuen Bundes, Jesus, und zu dem Blut der Besprengung, das besser redet als Abels Blut.» (Hebräer 12,24)
Above all powers, above all kings
Above all nature and all created things
Above all wisdom and all the ways of man
You were here before the world began
Above all kingdoms, above all thrones
Above all wonders the world has ever known
Above all wealth and treasures of the earth
There's no way to measure what You're worth
Crucified, laid behind a stone
You lived to die, rejected and alone
Like a rose, trampled on the ground
You took the fall and thought of me Above all
(Michael W. Smith)
Die Bibelverse und das Lied bringen die unendliche Liebe Gottes zu seinen Kindern, dem Leib Christi und seiner Gemeinde zum Ausdruck. Sie zeigen, was Jesus für die Menschen am Kreuz vollbracht hat, und er bezeugt durch sein Blutvergiessen und seine Auferstehung, dass er der Sohn des lebendigen Gottes ist. Das Blut Jesu ist die Grundlage des neuen Bundes weit über das Gesetz hinaus. Das Blut Jesu spricht von Liebe, das Blut Abels schreit nach Rache.
«Nun hat Christus eine viel grössere Aufgabe erhalten als alle anderen Priester auf der Erde. Deshalb hat er auch als Vermittler zwischen Gott und uns Menschen einen weitaus besseren Bund geschlossen, der ausserdem auf festeren Zusagen beruht als der alte Bund. Wenn dieser alte Bund vollkommen gewesen wäre, hätte kein neuer Bund geschlossen werden müssen.» (Hebräer 8,6-7)
Im Alten Bund mussten die Menschen immer wieder Opfer bringen für die Vergebung der Sünden, als wiederholende Handlung. Der Hohepriester durfte einmal pro Jahr im Tempel ins Allerheiligste eingehen, um mit dem Blut von Tieren, Opfer darzubringen zur Vergebung für seine Sünden und die des Volkes. Diese Passage finden wir in 3. Mose 16. Jesus hat durch sein kostbares Blut, das er vergossen hat am Kreuz auf Golgatha, einmal und für immer einen neuen, ewigen Bund mit den Menschen geschlossen. Jesus ist nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.
«Und so, liebe Brüder und Schwestern, können wir jetzt durch das Blut, das Jesus Christus am Kreuz für uns vergossen hat, frei und ungehindert ins Allerheiligste eintreten. Christus hat den Tod auf sich genommen und damit den Vorhang niedergerissen, der uns von Gott trennte. Durch seinen geopferten Leib hat er uns einen neuen Weg gebahnt, der zum Leben führt. Er ist unser Hohenpriester und herrscht nun über das Haus Gottes, seine Gemeinde. » (Hebräer 10,19-21)
Menschen, die Jesus nachfolgen, haben nun eine Hoffnung und den Zugang zum Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist. Der neue Bund im Blut ist die ultimative Waffe und Kraft wie keine andere, die den Gläubigen geschenkt wird. Es bewirkt eine komplette Verwandlung, Abkehr von der Welt und eine radikale Zuwendung zu Gott! Jeder darf zurückkehren zum Original, zum ursprünglichen Plan Gottes für sein Leben. Durch das Symbol des Kelches beim Abendmahl hat Jesus das Band der Beziehung zwischen Gott und den Menschen besiegelt.
«Durch Christus, der sein Blut am Kreuz vergossen hat, sind wir erlöst, sind unsere Sünden vergeben. Und das verdanken wir allein Gottes unermesslich grosser Gnade.» (Epheser 1,7)
Oh, das Blut von Jesus
Oh, das Blut von Jesus
Oh, das Blut von Jesus
Es wäscht mich rein wie Schnee
In Matthäus 26,28 lesen wir: «Das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden.» Wenn wir Gläubigen beim Abendmahl das Blut Jesu trinken, haben wir mit ihm Gemeinschaft, unsere Sünden werden weggespült, wir dürfen Vergebung empfangen und wir erinnern uns daran, was er für uns getan hat.
«Dabei war es unsere Krankheit, die er auf sich nahm; er erlitt die Schmerzen, die wir hätten ertragen müssen. Wir aber dachten, diese Leiden seien Gottes gerechte Strafe für ihn. Wir glaubten, dass Gott ihn schlug und leiden liess, weil er es verdient hatte. Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft – und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt.» (Jesaja 53,4-5)
«So sollte sich erfüllen, was der Prophet Jesaja vorhergesagt hat: Er nahm unsere Leiden auf sich und trug unsere Krankheiten.» (Matthäus 8,17)
Diese Worte rufen zum Nachdenken auf, das eigene Leben zu überprüfen.
Nein, Jesus wurde nicht von Gott gestraft. Welcher Vater straft denn seinen Sohn auf eine solche Weise? Jesus war unschuldig und ohne Sünde. Er nahm um deinet- und meinetwillen diese Leiden auf sich und erlitt den Kreuzestod. Gott lädt uns keine Krankheit auf. Jesus hat für dich und mich am Kreuz auf Golgatha den Preis bezahlt mit seinem kostbaren Blut. Er hat jede Sünde, Krankheit, Schmerz und Gebrechen weggewaschen und mit seinem heiligen Feuer alles, was nicht Jesus in dein Leben gelegt hat, aus deinem Leben ausgebrannt zu seiner Ehre und Herrlichkeit.
«Christus hat unsere Sünden auf sich genommen und sie am eigenen Leib zum Kreuz hinaufgetragen. Das bedeutet, dass wir für die Sünde tot sind und jetzt leben können, wie es Gott gefällt. Durch seine Wunden hat Christus euch geheilt.» (1. Petrus 2,24)
Jesus hat uns neues Leben, Vergebung, Veränderung, und Friede mit Gott geschenkt; ein Leben voller Hoffnung in seiner übernatürlichen Kraft zu leben, über das irdische Leben hinaus. Viele Menschen heute glauben nicht an ein Leben nach dem Tod. An dieser Stelle stellen wir sämtliche Lügen und Taktiken des Feindes öffentlich zur Schau. Er will die Menschen manipulieren und davon abhalten, ein sinnerfülltes Leben in göttlicher Freiheit, ein ewiges Leben zu bekommen. Jeder Mensch auf dem Planeten Erde ist dazu berufen, mit Gott dem Vater in Verbindung zu treten.
Die Kreuzigung Jesu erinnert an sein Leiden und seinen Tod, und somit an sein Opfer für die Errettung der ganzen Menschheit. Wenn du unsicher bist, ob du wirklich zu Jesus gehörst, tue es heute: Lade Jesus in dein Leben ein. Kehre um und glaube an Jesus. Er ist deine Zukunft. Jesus kommt zurück, ob du es wahrhaben willst oder nicht.
Das ist die Hoffnung der Kinder Gottes. Dieselbe Kraft, die Jesus von den Toten auferweckt hat, wird auch dich und mich zu neuem Leben erwecken. Wir dürfen jetzt schon seine Heilung und Kraft in Anspruch nehmen.
Ein Übergabegebet kann so lauten:
