Vom Bären befohlen - Mia Wolf - E-Book

Vom Bären befohlen E-Book

Mia Wolf

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Beschreibung

Das Tier in ihm will von ihr Besitz ergreifen und ihre Kurven verschlingen. Wie lange noch kann er seine Urinstinkte unterdrücken? Jessica ist am absoluten Tiefpunkt angelangt. Sie hat keine Wohnung und keinen Job mehr und keine Ahnung, was sie als Nächstes tun soll. Als ein Typ von einer Dating-Website ihr anbietet, bei ihm zu wohnen, um sich wieder neu zu sortieren, macht sie etwas absolut Verrücktes: Sie sagt ja. Aber wie zum Teufel soll sie sich neu sortieren, wenn sie bei einem Mann ist, der eine Brust wie Stahl hat, zum Niederknien aussieht und dessen Haare eine wilde, braune Mähne sind? Sie ist bereit, all seinen Befehlen Folge zu leisten. Alpha-Tier Joshua wird von seinem Bärenclan unter Druck gesetzt: Er muss sich eine Partnerin suchen. Aber seine gequälte Seele möchte keine. Als sein Clan ihn bei einer Dating-Website anmeldet, die ihn mit Jessica matcht, wird sein Beschützerinstinkt geweckt und er lädt sie zu sich nach Hause ein. Mit ihren verlockenden Kurven und ihrer Folgsamkeit treibt sie ihn und seine animalischen Instinkte in den Wahnsinn. Was macht sie nur mit ihm? Aber Jessica hat keine Ahnung, dass sie in einem Dorf voller Bären ist. Noch dazu fordert ein Rivale Joshua zu einem Kampf heraus. Kann Joshua es sich leisten, die Kontrolle zu verlieren und sich seinem ungezügelten Verlangen hinzugeben? Oder muss er das Tier in sich ein weiteres Mal bändigen? “In den Höhlen der Bären“ ist eine Buchreihe von eigenständigen paranormalen Actiongeschichten, die durch die Bären aus dem Dorf miteinander verbunden sind. Jede Geschichte hat ein garantiertes Happy End. Diese Geschichte enthält Inhalte für Erwachsene und ist nur für Leser ab 18 Jahren geeignet.

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1 – Jessica

Kapitel 2 – Joshua

Kapitel 3 – Jessica

Kapitel 4 – Joshua

Kapitel 5 – Jessica

Kapitel 6 – Joshua

Kapitel 7 – Jessica

Kapitel 8 – Joshua

Kapitel 9 – Jessica

Kapitel 10 – Joshua

Kapitel 11 – Jessica

Kapitel 12 – Joshua

Kapitel 13 – Jessica

Kapitel 14 – Joshua

Kapitel 15 – Jessica

Kapitel 16 – Joshua

Kapitel 17 – Jessica

Kapitel 18 – Joshua

Kapitel 19 – Jessica

Kapitel 20 – Joshua

Kapitel 21 – Jessica

Kapitel 22 – Joshua

Kapitel 23 – Jessica

Kapitel 24 – Joshua

Kapitel 25 – Jessica

Kapitel 26 – Joshua

Epilog

Über Mia Wolf

Bücher von Mia Wolf

Vom Bären befohlen

Ein paranormaler Roman

Mia Wolf

Copyright © 2020 The Wolf Sisters Books

Alle Rechte vorbehalten. Diese Kopie ist nur für den ursprünglichen Käufer des Buches bestimmt. Kein Teil dieses Buches darf ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Herausgebers in gedruckter oder elektronischer Form, einschließlich Tonaufnahme, reproduziert, gescannt oder verbreitet werden, mit Ausnahme kurzer Zitate in einer Buchrezension.

Dieses Buch ist eine Fiktion. Namen, Charaktere, Orte und Vorkommnisse sind entweder ein Produkt der Phantasie des Autors oder werden fiktiv verwendet. Jede Ähnlichkeit mit tatsächlichen Personen, lebenden oder toten, Ereignissen oder Orten ist rein zufällig.

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Kapitel 1 – Jessica

„Ich werde mich darum kümmern“, versichere ich meiner Cruella de Ville von einer Chefin.

Sie kann sich das Grinsen kaum verkneifen, als sie sich auf ihren 15 cm-Absätzen umdreht und ihren aschblonden Pferdeschwanz kokett nach hinten wirft. Ich verstehe nicht, warum sie mich auf dem Kieker hat. Mit einem Seufzer setze ich mich und hebe den dicken Papierstapel, den Lauren auf meinem Schreibtisch hat liegen lassen, auf.

In letzter Zeit habe ich den Eindruck, als hätte mich das gesamte Universum auf dem Kieker. Ich verdränge den stechenden Schmerz und stelle mir vor, wie ich nach Hause gehe und meine Sachen packe. Nach Hause. Es ist natürlich nicht mehr mein Zuhause.

Die nächsten Stunden verbringe ich damit, einen Haufen Papiere mit Produktbeschreibungen von Kunden abzuarbeiten, begleitet von dem rhythmischen Klick-Klack des Kopierers, das meinen Schmerz etwas betäubt. Sobald ich fertig bin, bringe ich Lauren den Stapel und bin etwas erleichtert, dass ich bald Feierabend machen kann.

„Bitte schön“, sage ich so höflich wie möglich und zwinge mich zu lächeln, aber sie erwidert es nicht.

Lauren sagt für eine geraume Zeit nichts, also mache ich Anstalten zu gehen.

„Jessica“, sagt sie, als ich schon fast aus dem Büro bin. „Ich hatte um drei Kopien gebeten. Das ist nur eine“, sie macht eine Pause. „Und keine davon ist sortiert. Ich brauche das noch, bevor du gehst.“ Ihr unterkühlter Ton wirkt kalkuliert. Sie rückt ihre Brille zurecht und schiebt ein paar Papiere in meine Richtung.

In dem Moment kollabiert irgendetwas in mir. Es fühlt sich an, als würde ich explodieren. Ich möchte losschreien, und zwar so stark, dass meine Stimme versagt. Ich will sie anschreien, dass sie mich mal am Arsch lecken kann. Ich will meinen Freund und meine beste Freundin anschreien für das, was sie mir angetan haben. Ich will die makellos weißen Papiere in Fetzen reißen, aber stattdessen bleibe ich einen Moment stehen und blicke Lauren müde an. Ich unterdrücke den Schrei, der in meiner Kehle festsitzt, und unterdrücke auch die Tränen, die meine Augen füllen wollen. Ich darf auf keinen Fall in ihrer Gegenwart weinen, ermahne ich mich, und ich schlucke all meinen Ärger hinunter. Sie ernährt sich wahrscheinlich von menschlichen Schwächen. Bei diesem Gedanken muss ich innerlich lachen. Das verschafft mir für eine kleine Weile nochmal ein bisschen Lebensmut. Ich richte mich auf, gehe zurück und nehme mir den Stapel Papiere von ihrem Tisch.

Manche Tage zwingen dich einfach in die Knie, nicht wahr?

Ich verlasse das Büro um zehn vor neun, was mir kaum Zeit lässt, um meine Sachen aus der Wohnung meines Freundes – ich muss mich korrigieren – meines Ex-Freundes zu packen. Wir haben uns vor zwei Tagen getrennt. Er hat vor zwei Tagen mit mir Schluss gemacht, um genau zu sein. Und nun habe ich zwei Wochen Zeit, um all meine Sachen zu holen. Und sobald ich mich vom Acker gemacht habe, zieht meine beste Freundin bei ihm ein. Ja, das ist die traurige Wahrheit.

Für heute Nacht fahre ich zu Kristens Wohnung und lasse die Packerei bei meinem Ex-Freund sausen. Heute bin ich nicht in der Stimmung, ihm zu begegnen.

Kristen ist meine ehemalige Mitbewohnerin. Es lief super zwischen uns beiden, bis ich zu Derek zog. An dem Abend, als wir Schluss gemacht hatten, ließ sie mich kurzfristig bei ihr schlafen. Ich habe in meine geistige To-Do-Liste eingetragen, dass ich mich gebührend bei ihr bedanken muss, dass sie in der wahrscheinlich härtesten Stunde meines Lebens zu mir gehalten hat.

Sobald sie die Tür öffnet, umarme ich sie sofort. Als ich sie endlich loslasse, starrt sie mich an und drückt mich erneut, als sie meinen erschöpften Gesichtsausdruck sieht.

„Ich kann dir einen Kaffee machen“, bietet sie mir leise an.

„Danke, Kristen. Aber ich sollte schlafen gehen. Morgen wird ein langer Tag, und aus irgendeinem Grund ist Lauren sauer auf mich, was das Ganze auch nicht leichter macht.“ Ich werfe ihr etwas zu, das man kaum ein Lächeln nennen kann, und hoffe, dass sie meine Traurigkeit dahinter nicht bemerkt. Aber ich kann hoffen, was ich will. Ich weiß, dass ich niemandem etwas vormachen kann.

Sie presst ihre Lippen zusammen, und ihr besorgter Gesichtsausdruck führt dazu, dass ich mir selbst leidtue. Ich verdränge den Gedanken, lege mich aufs Bett und schlafe ein.

Am nächsten Tag weckt mich Kristen um 9 Uhr auf, was bedeutet, dass ich total spät dran bin.

„Scheiße“, fluche ich, dann entschuldige ich mich bei Kristen. Sie hasst es, wenn geflucht wird.

Ich komme viel zu spät im Büro an, aber die ganze Fahrt hindurch hatte ich mich auf das Lamentieren vorbereitet. Das Unvermeidliche lässt sich nicht verschieben, also gehe ich direkt in Laurens Büro, um das Ganze zu erklären. Ich weiß, dass sie bereits da sein wird. Egal, wie gemein oder einschüchternd sie ist, ihre Arbeitsmoral ist top. Sie ist immer pünktlich und hasst Leute, die zu spät kommen. Was bedeutet, dass ich so gut wie erledigt bin.

„Es tut mir so leid, Lauren. Ich ...“, ich stürme ungefragt in ihr Büro und will mit meiner Entschuldigung, die ich mir unterwegs zurechtgelegt hatte, loslegen.

„Lass gut sein.“ Sie hebt ihre Hand, während ihr Kopf weiterhin in dem Stapel Papiere versunken ist. Nach einer langen Pause fährt sie fort. „Du bist gefeuert.“

Und wieder höre ich das Echo dieser ruhigen, unterkühlten Stimme, aber dieses Mal kriecht die Kälte direkt an meiner Wirbelsäule hoch. Ich fürchte, dass ich einen Anfall bekomme, aber es ist nur mein Inneres, das in Stücke gerissen wird.

Ich reiße mich zusammen. „Lauren, ich kann das erklären“, sage ich und halte meine Stimme so ruhig wie sie die ihre. Ich bin selbst überrascht über das Selbstvertrauen, das ich ausstrahle. Natürlich bringt das nichts.

All meine Bitten bleiben mir in der Kehle stecken, als Lauren mir mit einem kurzen Winken bedeutet, das Büro zu verlassen.

Ich gehe ohne ein weiteres Wort hinaus. Bei jedem Schritt in Richtung meines Schreibtisches werde ich trauriger und trauriger. Das ist die Talsohle, sage ich mir, als ich meine Sachen zusammenklaube. Ich kann die Tränen nicht länger zurückhalten, egal, wie sehr ich mich bemühe. Alle schauen mich an, während ich meine Habseligkeiten zusammenpacke und dabei die Tränen, die mir übers Gesicht laufen, wegwische. Das ist keine Show, will ich ihnen zuschreien, aber ich lasse es. Mir bleiben alle Worte im Hals stecken.

Vor meinem geistigen Auge sehe ich Laurens Geste und sie erinnert mich an Derek. Wie er mit mir Schluss gemacht hat. So ruhig und mühelos. Ich halte meine Tränen nicht zurück, aber ich breche auch nicht zusammen. Ich sammle Kräfte, damit meine butterweichen Knie nicht nachgeben. Reiß dich zusammen, ermahne ich mich. Ich nehme den Bus zu Kristens Wohnung. Sobald ich angekommen bin, lasse ich mich aufs Bett fallen.

Nachdem ich den ganzen Tag zusammengerollt in Kristens Wohnung verbracht habe und fast dehydriert bin, fasse ich den Entschluss, meine Sorgen im Alkohol zu versenken. Zumindest heute Abend.

„Ich will alles vergessen, nur heute Nacht“, sage ich zu Kristen und will sie damit überzeugen, gemeinsam mit mir einen draufzumachen.

Sie sagt ja. Wahrscheinlich, weil ich ihr leidtue. Innerhalb einer Woche sowohl meinen Freund als auch meine Arbeit zu verlieren hat mir auf immer und ewig Mitleids-Pluspunkte bei ihr eingebracht.

Ich schiebe all diese Gedanken ganz weit weg und style mich von Kopf bis Fuß. Wir ziehen uns auf meinen Wunsch hin knappe Kleidung an. Ich trage dunkles Make-up auf, dazu einen schwarzen Rock und ein Tank Top sowie Pfennigabsätze. Ich will, dass sich jeder Mann nach mir umdreht. Als ich in den Spiegel blicke und das Ergebnis betrachte, finde ich, dass ich granatenmäßig aussehe.

Eine weitere meiner Bedingungen ist, dass es kein Alkohollimit gibt, sage ich zu Kristen. Sie hebt die Hände.

„Heute hast du das Sagen“, erwidert sie. Sie zieht auf meine Bitte hin sogar ihr schwarzes Cocktailkleid an.

Wir kommen kurz nach 23 Uhr im Club an und ich kippe mir meine drei Tequila-Shots in Nullkommanichts rein, was meine „Wir werden trinken bis zum Umfallen“-Phase extrem verkürzt. Denn ich bin schon ziemlich betrunken, was genau meinem Plan entspricht. Ich lasse Kristen an der Bar stehen und geselle mit zu einer Gruppe Jungs auf der Tanzfläche, da Kristen nicht mit mir tanzen möchte. In meinem benebelten Zustand kommt es mir wie eine gute Idee vor, auf eine Gruppe Fremder zuzugehen und mit ihnen zu tanzen. Alles scheint vergessen, als ich meine Hände in die Höhe hebe und mich zum Rhythmus der Musik bewege.

Nicht mehr gebunden zu sein hat einen erstaunlichen Vorteil: Ich bin bereit für etwas Neues. Ich tanze hemmungslos, bis mich Kristen wegzieht und nach Hause bringt.

„Du brichst dir noch was, wenn du so weitermachst“, sagt sie zu mir.

„Kristen, hast du mich lieb?“, lalle ich ihr betrunken zu, als sie mich in ihr Auto schiebt und uns heimfährt. „Du hast mich doch lieb, oder?“ Ich lasse nicht locker und presse meinen Finger gegen ihre Wange, was die Fahrsicherheit nicht unbedingt erhöht.

„Jetzt gerade nicht, nee.“ Kristen ignoriert meine Spielchen und schiebt meine Hand weg.

Sie fährt auf den Parkplatz ihres Wohngebäudes und hilft mir, mein provisorisches Bett auf dem Boden herzurichten.

„Ich hab dich sehr lieb“, sage ich zu ihr, als sie die Decke fest um mich wickelt. „Aber ich steh auf Jungs, Kristen. Ich möchte einen Typen kennenlernen, der mich gut behandelt.“ Ich mache eine traurige Grimasse. „Ich dachte, dass ich Derek wirklich geliebt hätte. Aber er war mir gegenüber immer so kalt. Ich weiß nicht, was ich je an ihm gefunden habe. Ehrlich gesagt glaube ich, dass er einfach nur Angst vorm Alleinsein hatte. Was am meisten wehtut, ist das, was mir Skylar angetan hat. Sie hat mich genau dann komplett im Stich gelassen, als ich wirklich jemanden gebraucht habe.“ Ich fange an zu schluchzen.

Kristen wischt meine Tränen weg, bringt mir ein Glas Wasser und lässt mich dann allein mit meiner Verzweiflung. Sie muss morgen zur Arbeit, erinnere ich mich. Nicht jeder hat seinen Job verloren, nur ich.

Ich liege zusammengekauert im Bett. Ich will den Schmerz vergessen, aber er ist einfach zu stark. Die Verzweiflung überkommt mich in Wellen und zehrt an meinen Kräften. In meiner wachsenden Einsamkeit erinnere ich mich plötzlich an diese Dating-Website, deren Link mir Kristen geschickt hat, gleich nachdem Derek mit mir Schluss gemacht hatte. Sie hat mir immer gesagt, dass er nicht gut für mich sei, und bei der erstbesten Gelegenheit wollte sie mich wieder auf die richtige Bahn bringen. Ganz tief in meinem Innersten wusste ich auch, dass Derek nicht der Richtige für mich war.

Ist es unmöglich, einen netten Mann zu finden? Jemanden, der einem nicht das Herz zerreißt? Ich schniefe, dann hole ich mein Handy hervor und öffne die Dating-Seite. Ich gebe meine Daten auf der Login-Seite ein und schreibe ein bisschen über mich. Hoffentlich klingt das nicht zu deprimiert oder verzweifelt. Ich wische mir eine Träne aus dem Auge. Ich werde gebeten, ein Profilbild hochzuladen. Es dauert etwas, denn ich finde nur mit Mühe ein Foto von mir, auf dem nicht auch Derek zu sehen ist. Mein Herz verkrampft sich, als ich mich neben einem Mann sehe, den ich nicht mehr zu kennen glaube. Ich wähle ein paar Fotos aus und lade sie hoch, aber als ich fertig bin, übermannt mich wieder eine Welle des Schmerzes. Um nicht weiter damit konfrontiert zu werden, schlafe ich ein.

Am nächsten Morgen wache ich mit dröhnenden Kopfschmerzen auf. Als ich zum Telefon greife, um auf die Uhr zu sehen, fällt mein Blick auf eine Benachrichtigung: „Ein Match!“ Ich erinnere mich nicht mehr daran, wo das herkommen könnte. Ich klicke darauf und da heißt es auf einmal: „Glückwunsch! Du und Joshua seid ein Match.“

Kapitel 2 – Joshua

Mein Telefon vibriert und ich drehe mich um, um es vom Tisch aufzuheben. Es ist eine Pushnachricht von der Dating-Seite, für die der Clan ein Profil von mir angelegt hat. Offenbar habe ich bereits ein Match. Ich wische die Pushnachricht wütend weg und knurre, denn sein Einmischen ärgert mich. Ich blecke die Zähne. Es ist nicht so, dass mich jemand hören oder sehen könnte. Ich bin allein in meinem Haus.

Als das Alphatier des Clans versuche ich, den Clan-Mitgliedern zuzuhören und die Vorschläge der Jungen nicht abzutun. Aber das hier? Das ist absolut lächerlich. Online-Dating? Wie können sie von mir verlangen, irgendeiner Frau aus dem Internet zu vertrauen – geschweige denn, sie zu lieben? Ich knurre wieder und bin genervt, dann betrachte ich mich im Spiegel. Zu oft, sage ich mir. Zu oft schone ich sie. Die elfenbeinfarbenen Fangzähne blitzen durch meine Mundwinkel. Ich sehe, wie der Mensch in mir sich im Spiegel in braunes Fell verwandelt. Finger werden zu scharfen Klauen. Ich habe ganz klar gesagt, dass ich mir keine neue Partnerin suchen werde. Warum nur müssen sie mir solch eine Entscheidung aufdrängen? Ein weiteres Knurren. Dieses Mal dröhnt es laut und bringt die Einzimmerwohnung zum Wackeln. Gut, sollen sie meinen Ärger hören, sage ich mir, als etwas Putz von der Decke abfällt.

Meine Wut verebbt langsam und ich verwandele mich wieder in einen Menschen. Mit einem Kopfschütteln überwinde ich meine kindische Empörung. Es geht nicht um sie gegen mich. Wir sind ein Clan, und ein Clan, der nicht zusammenhält, bricht früher oder später auseinander. Das Rudel ist bereits geschwächt, seit George und ein paar andere Familien den Ort verlassen haben und woanders hingezogen sind. Ich werde den Clan, den mein Vater und Großvater mit all ihrer Hingabe aufgebaut haben, nicht in Stücke fallen sehen. Nicht, solange ich das Sagen habe.

Ich blicke mein Spiegelbild erneut an und lasse meine Finger über die verblassende Narbe auf meiner linken Wange gleiten. Es schmerzt. Nicht körperlich, aber ganz tief in mir drinnen. Die Erinnerung, die die Narbe hervorruft, schmerzt. Bald wird sie vollends verschwunden sein. Wer werde ich dann sein?

Eine ungeheure Wut steigt bei diesem Gedanken in mir hoch. Ich darf sie nicht vergessen, sage ich mir. „Vergiss sie niemals“, knurrt es tief aus meiner Kehle. Es bringt das Fenster zum Vibrieren.

Ich weiß nicht, wer ich ohne die Erinnerung an sie sein werde. Es fällt mir bereits jetzt schwer, mich meiner Seele zu erinnern. Ohne sie an meiner Seite weiß ich nicht, wer ich bin.

Der Schmerz bahnt sich seinen Weg zu meinem Herzen. Ich beruhige meinen heftig gehenden Atem und schließe meine Augen, um sie mir ins Gedächtnis zu rufen. Die Sommersprossen auf ihren Wangen, ihre weichen, braunen Locken, die auf ihre Schultern fallen, das zarte Lächeln auf ihrem Gesicht. Die Erinnerung an sie verblasst, jaule ich. Sie verblasst wie die Narbe.

„Wir verblassen, Babe“, sage ich laut und lache ein verbittertes Lachen. Der Spiegel hat kein Mitleid mit mir. Auch nicht mit meinem Gesicht, das vor lauter Schmerz ganz welk geworden ist.

Mein Telefon vibriert erneut und ich komme wieder im Hier und Jetzt an. Eine neue Nachricht von der Dating-Website. Mit zitternden Fingern tippe ich auf die Benachrichtigung. Ich kann den Text auf dem Bildschirm kaum lesen, so klein ist er.

„Hallo“, kann ich da gerade so lesen. Auf dem oberen Balken steht „Jessica“.

Ich will die Benachrichtigung in meiner Verwirrtheit löschen, als mir die Jungs einfallen, wie sie um mich herumstehen und mich zu überzeugen versuchen, mich anzumelden. Schon gut, sie haben alles genau geplant. Sogar damals habe ich ihren Trick gleich durchschaut. Aber egal, was ihre Absicht sein mag, sie haben nicht Unrecht.

„Du musst das für den Clan tun“, hatten sie unisono gesagt.

Ein Alphatier muss eine Partnerin haben. Es ist eine uralte Tradition. So ist es schon seit Jahrhunderten gewesen, lange vor meiner Zeit. Noch nie in meinem Leben habe ich die Last meines Erbes so stark auf meinen Schultern gespürt.

„Wir sind nichts, wenn wir das, was uns bis hierher gebracht hat, nicht in Ehren halten“, höre ich die Worte meines Vaters in meinen Ohren. Hätte er seine Ansicht geändert, wenn er gewusst hätte, dass er mich mit all dem hier allein lassen würde?

Ich schnaube und schüttele den Kopf. Das hier ist genau das, worauf er mich sein ganzes Leben lang vorbereitet hat. Ich halte das Telefon etwas zu fest. Seine Kante hinterlässt eine rote Linie auf meiner Handfläche. Immerhin besser, als das Teil in meinen Händen zu zerquetschen. Es wundert mich, wie oft das passiert. Ich öffne die Nachricht erneut und schnaube ungläubig. Ich mache das hier wirklich, nicht wahr?

Mein Kiefer ist immer noch verkrampft und ich tippe ein „hi“ mit kleinem „h“ in die Nachrichtenleiste, meine unwilligen Finger zittern noch in stiller Wut. Ich drücke auf Senden.

Kapitel 3 – Jessica

Zwar wohne ich in einer Ecke von Kristens Einzimmerwohnung, aber ich lasse mich nicht unterkriegen. Stattdessen sehe ich es als Gelegenheit, um Größe zu zeigen. Gleich am nächsten Tag, nachdem ich gefeuert worden bin, rufe ich ein paar alte Bekannte an. Der gigantische Kater lässt meinen Kopf dröhnen, aber ich ignoriere das so gut wie möglich. Ich rufe meine ehemalige Chefin Karen an. Wenn sie nicht nach New York gezogen wäre, um ihre Modelinie weiter auszubauen, wäre ich immer noch ihre Top-Assistentin. Karen und ich waren in Höchstform, wann immer wir vor einer Herausforderung standen. Zusammen waren wir unaufhaltsam. Sie hatte mir eine verlockende Gehaltserhöhung angeboten, wenn ich mit ihr nach New York käme, aber ich hatte abgelehnt. Ich wollte in dieser Stadt voller Kindheitserinnerungen an meine Mutter bleiben. Wenn ich bloß die Straßen entlanggehe, durch die ich mit ihr spazieren gegangen bin, wird mir schon warm ums Herz. Das habe ich Karen aber nicht erzählt. Sie war ziemlich enttäuscht, als ich ihr sagte, dass ich nicht mit ihr nach New York gehen würde. So wie sie redet, scheint es, als würde sie mir immer noch das Angebot machen wollen, nach New York zu ziehen. Ich erwähne es jedoch nicht, als ich sie bitte, mir zu helfen.

Dank Karen habe ich innerhalb eines Tages zwei Bewerbungsgespräche. Eines ist für eine Empfangsstelle in einer Kurklinik und das andere für einen Job als persönlicher Büro-Assistent für einen ans Bett gefesselten Comic-Künstler. Beide Stellen sind nicht gerade das, was mich interessiert, aber ich bin froh, überhaupt irgendeine Chance zu haben. Den Rest des Tages bereite ich mich auf die Bewerbungsgespräche vor. Und als Kristen von der Arbeit zurückkommt und ich ihr von meinen Fortschritten erzähle, tätschelt sie meinen Kopf, als wäre ich eine Katze.

Am nächsten Tag mache ich mich für das Bewerbungsgespräch in der Kurklinik fertig. Diese ist nur eine halbe Autostunde entfernt und zum Glück liegt sie auf dem Weg zu Kristens momentaner Arbeitsstelle. Sie bietet mir an, mich später dorthin zu fahren, und ich nehme freudig an. Ich bin froh, dass ich sie kenne und dass ich schon mal mit ihr zusammengewohnt habe. Man weiß erst, wer wirklich in schlechten Zeiten zu einem hält, wenn man in eine solche Notlage gerät. Kristen hat sich wirklich fast ein Bein ausgerissen, um mein versautes Leben einigermaßen erträglich zu machen. Es ist schön, jemanden bei sich zu haben. Ich nehme mir vor, ihr das zu sagen.

Ich ziehe meine rote Strickjacke an, die mir immer Glück bringt, und trage leuchtend roten Lippenstift auf. Ich mache mir einen Haarknoten auf dem Kopf und werfe meinem umwerfend gutaussehenden Spiegelbild einen anerkennenden Blick zu, als ich fertig bin.

Man hat mir schon oft gesagt, dass ich hübsch bin, aber ich halte mich selbst nicht unbedingt für umwerfend schön oder so. Ich kann mich ganz gut zurechtmachen und darauf bin ich ganz stolz. Meine Freunde sagen mir jedoch, ich solle nicht so bescheiden sein.

Kristen und ich sitzen beim Frühstück und essen beherzt Erdnussbutter-Marmelade-Sandwiches und trinken Fruchtsaft. Sie tippt wie wild auf ihrem Mac herum. Ich schaue sie fasziniert an. Sie ist so eine Inspiration. Das gibt mir Energie für mein Bewerbungsgespräch.

„Weißt du, dass du mir meinen Tag versüßt“, sage ich zu ihr und lächle sie an.

Sie lächelt zurück, rückt dann ihre Brille zurecht und tippt weiter. Wir beenden unser Frühstück und steigen ins Auto, um in Richtung Innenstadt zu fahren. Ich schaue auf meinem Handy nach, wo genau sich die Kurklinik befindet. Als ich die Benachrichtigungsleiste hinunterwische, sehe ich, dass ich eine Nachricht erhalten habe. Wieder von der Dating-Website. Ich klicke drauf und sehe, dass es eine Nachricht von dem Typen ist, mit dem ich gestern gematcht worden bin. Joshua. „hi“, lautet sie.

„hi?”, sage ich laut. Noch nicht einmal ein „Hi“ mit großem „H“. Konnte er etwa nicht mehr schreiben?

„Was?“ Kristen schaut mich aus dem Augenwinkel an.

Ich schüttele meinen Kopf und zeige auf die Straße. Ich erinnere mich daran, was für eine schreckliche Beifahrerin ich auf der Fahrt zurück von unserem Discoabend gewesen bin, und schaudere bei dem Gedanken. Dann starre ich wieder auf die Nachricht. Wie genau soll ich auf so ein dürftiges „hi“ reagieren? Ich schließe das Browserfenster und schiebe auch den Gedanken daran beiseite. Das Letzte, womit ich mich jetzt beschäftigen sollte, sind Dating-Fragen.

Kristen hält an einer Ecke. Zu ihrem Büro geht es geradeaus weiter, ich aber muss nach rechts. Ich unterdrücke den Impuls, ihr einen Kuss auf die Stirn zu geben, weil sie mein Leben ein bisschen einfacher macht und einfach deshalb, weil sie ein Teil davon ist.

„Zeig’s ihnen, Tiger“, sie rollt das „r“ in „Tiger“, und es klingt wie ein Knurren.

Ich hänge mir meine Handtasche über die linke Schulter und mache mich mit Hilfe meines Handys auf die Suche nach der Klinik. Ich finde sie problemlos.

„Vitality Skin Care“ steht auf dem großen Schild an einem fünfstöckigen Gebäude. „Weltweit führende Spezialisten in Sachen Hautpflege“.

Als ich das Gebäude betrete, versuche ich mir vorzustellen, wie es wäre, hier zu arbeiten. Die Fahrerei wäre sicher nervig. Laurens Büro war sowohl von Kristens als auch von Dereks Haus nur fünf Minuten zu Fuß entfernt.

Ich gehe zur Rezeption im Erdgeschoss und schaue mir die jetzige Empfangsdame an, die gerade einen Anruf entgegennimmt. Als sie fertig ist, frage ich sie, wo es zu den Räumlichkeiten für die Bewerbungsgespräche geht.

Sie sieht toll aus. Plötzlich bin ich froh, dass ich mich für mein Outfit entschieden habe. Es passt zu dem Stil dieser Frau. Sie trägt ein locker sitzendes Wickelkleid, das ihre schmale Taille betont und perfekt zu ihrem braunen Haar passt, das sie wie ich zu einem Knoten gebunden hat. Ich frage mich, warum sie aufhört. Wurde sie ebenfalls gefeuert? Falls ja, ist ihre Haltung mehr als bewundernswert, denn sie führt mich höflich und mit einem warmen Lächeln in den entsprechenden Bereich. Das lässt mich vermuten, dass sie bestimmt nicht gefeuert worden ist.

Ich setze mich auf die orangefarbene Couch in der Mitte der Halle, auf die die Frau gezeigt hat. Eine weitere extrem gutaussehende Frau sitzt mit übereinander geschlagenen Beinen auf einem Stuhl in der Ecke. Sie telefoniert. Als ich sie sprechen höre, fällt mir auf, dass sie auch extrem britisch ist. Mir wird etwas flau im Magen, als ich daran denke, dass ich mit ihr konkurrieren muss. Gewohnheitsmäßig versuche ich, sie innerlich schlecht zu machen und kleinliche Gründe zu finden, warum ich besser bin als sie, warum ich besser für diesen Job geeignet bin. Aber ich höre auf damit. Ich brauche das nicht – jemand anderen klein machen, nur damit ich mich besser fühle.

„Dein Lidstrich macht sich davon“, sage ich zu ihr, als sie aufgehört hat, zu telefonieren.

„Danke“, entgegnet sie mit starkem britischen Akzent. „Dein Haarknoten sieht super aus“.

Ihr Kompliment bringt mich zum Kichern, und ich fühle mich sofort besser, all meine Nervosität ist verflogen. Alles, was ich nun machen muss, ist, da rein zu gehen und mich von meiner besten Seite zu zeigen. Das ist alles, was ich tun kann. Du schaffst das, sage ich zu mir selbst.

In dem Moment tritt eine Frau aus der Tür, die zu einem kleineren Raum führt, heraus. Sie geht mit strammen Schritten davon, als ob sie es eilig hätte. Kurz nachdem sie gegangen ist, kommt ein Mann heraus und bittet die britische Frau herein. Ich reibe meine schwitzigen Handflächen gegeneinander und versuche, ruhig zu bleiben. Ich fummle an meinem Handy herum, bis ich an der Reihe bin. Niemand kommt nach mir, ich bin die letzte Bewerberin.

Ich schaffe das, sage ich erneut zu mir selbst, als ich die britische Frau aus dem Raum gehen sehe. Ich winke ihr zum Abschied zu, sie lächelt und formt mit ihrem Mund die Worte „Viel Glück“, während sie ihr Handy wieder an ihr Ohr hält. Kurz danach bittet mich der Mann herein. Ich strecke meine Wirbelsäule, recke mein Kinn nach vorne und folge ihm.

Der Raum sieht aus wie alles andere, was ich bis jetzt von der Klinik gesehen habe. Er zeigt dasselbe Interieur wie die Flure und der Empfangsbereich. Weiße Wände und Decke, langweiliger grüner Teppich und abstrakte Gemälde schmücken das Gebäude und verleihen ihm so etwas wie Charakter.

„Jessica, richtig?“, fragt der Mann mit gesenkter Stimme und liest etwas auf einem Blatt Papier. Er macht mit dem Kugelschreiber eine Markierung.

„Ja. Jessica Walters.“ Ich setze mich gegenüber von dem Mann hin.

Er sieht aus, als sei er Anfang 40. Er wirkt etwas schroff, was jedoch durch seinen Ärztekittel etwas abgemildert wird. Ich frage mich, warum ein Arzt die Bewerberinnen für eine Stelle als Empfangsdame interviewt. Er hebt seinen Kopf und lächelt mich an.

„Erzählen Sie mir ein wenig über sich“, sagt er. Seine Stimme ist immer noch fast wie ein Flüstern. Er legt die Unterlagen beiseite, faltet die Hände und legt sie auf den Tisch. Er schaut mich aufmerksam und erwartungsvoll an.

Nachdem ich mehrere Bewerbungsgespräche hatte, bevor ich den Job bei Lauren erhielt, habe ich mir eine Art Ritual zugelegt, wie ich Fragen, die nicht zum Jobinhalt gehören, beantworte. Ich spule einfach immer die gleiche Leier ab. Es war mir noch nicht einmal aufgefallen, dass ich es mache. Es wird schwierig, authentische Geschichten aus dem eigenen Leben zu erzählen, wenn man 30 Mal hintereinander immer das Gleiche gefragt wird. Die Leier ging in etwa so: „Mein Hauptfach war Englische Literatur. Ich habe drei Jahre Berufserfahrung. Blablabla.“ Es macht mich wütend, wenn ich danach gefragt werde, ob ich verheiratet bin und Kinder habe. Ich halte es einfach für total irrelevant. Außerdem ist es, ehrlich gesagt, ziemlich ungehobelt. Ich wundere mich, wie oft es dennoch gefragt wird.

Ich hole tief Luft. Es braucht hier keine vorformulierten Sätze, sage ich mir. Ich kenne meine Geschichte gut genug.

„Ich würde sagen, dass ich ziemlich zielstrebig bin, wenn ich merke, dass ich einen gewissen Einfluss habe. Ich wachse über mich hinaus, wenn es nötig ist, und will einen guten Job machen. Es ist wichtig, dass die Leute, mit denen ich arbeite, wissen, dass sie sich auf mich verlassen können.“ Die Worte purzeln ganz mühelos aus mir heraus. Mir fällt auf, dass ich auch alles genau so meine. „Natürlich finde ich es im Gegenzug toll, wenn ich Teil von etwas bin, das mir das Gefühl gibt, dass mein Beitrag geschätzt und mein Einsatz erkannt werden. Es wäre mir eine Ehre, wenn ich meine Fähigkeiten in diesem Job unter Beweis stellen könnte.“

Der Mann blickt mich erstaunt an. Ich glaube, wir sind beide gleichermaßen überrascht von meiner Ehrlichkeit.

---ENDE DER LESEPROBE---