Wahre Freunde - Klaus Bock - E-Book

Wahre Freunde E-Book

Klaus Bock

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Beschreibung

Eine Beschreibung wie Europa mit erstaunlich einfachen Mitteln wirtschaftsterroristisch angegriffen und in die Knie gezwungen wird. Lassen Sie sich überraschen! Ein Autor (Clausio cabra) hat einen Wirtschaftsthriller geschrieben: USA greifen Europa an und schieben das Putin in die Schuhe, eine Volontärin macht ein Interview über den Plot, Jungjournalistin und Autor werden von Agenten erschossen und die wiederum...

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 47

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Klaus Bock

Wahre Freunde

Ein kuzer Wirtschaftsthriller - Eine hammerharte Idee

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Einleitung

In Anbetracht des Todes unserer Kollegen

Das Interview

Nachbemerkung

Impressum neobooks

Einleitung

Damit Sie die folgende Geschichte verstehen können, müssen Sie wissen, dass die junge Volontärin der Nordholmer Zeitung, Laura-Marie de Gouvy und ihr Gesprächspartner, der Thriller-Autor Claudio Cabra bei einem Interview erschossen wurden.

Dass Laura-Marie mit ihrer sehr properen Figur, dem roten Kurzschopf und den Sommersprossen rund um die Stupsnase ziemlich hübsch war, spielt im Zusammenhang mit dem hier Geschilderten keine Rolle, aber warum sollten Sie es nicht erfahren? Laura-Marie war ein lebenslustiges Mädchen, das stolz war, so hübsch zu sein. Es war Laura-Maries erster journalistischer Coup, dass es ihr gelang, den Bestsellerautor Claudio Cabra zu diesem Interview zu überreden.

Laura-Marie und Claudio Cabra wurden von zwei Killern ermordet, die unmittelbar nach den tödlichen Schüssen von einem unbekannten Präzisionsschützen erschossen wurden, der spurlos verschwand und bisher nicht gefasst werden konnte. Die Redaktion geht inzwischen davon aus, dass der Autor sich von einem unbekannten Bodyguard beschützen ließ.

Ein Hinweis an die große Leserschaft von „CC“ – so wurde er von seinen Fans liebevoll genannt: Sie erkennen oder zumindest Sie ahnen, wer der unbekannte Beschützer war: Wahrscheinlich handelt es sich um seine Hauptfigur Jens-Mari-Rudi-Ernst aus „Wir(r) im Kopf“ – und der ist bekanntlich das genaue Gegenteil von einem Bodyguard, denn Jens-Mari-Rudi-Ernst ist ein Profi-Killer aus Ostholstein, dessen Lebensgeschichte CC in seinem letzten Bestseller beschrieben hat.

Und für die anderen, die das Buch noch nicht gelesen haben, hier noch ein Hinweis: In Jens-Mari-Rudi-Ernsts Kopf leben vier Persönlichkeiten, eben Ernst, Mari (das Mädel), Rudi und Ernst. Aber auch das spielt im weiteren Geschehen keine Rolle, Sie können es gleich wieder vergessen. Es sollte eben nur einmal gesagt sein.

Aber lassen wir die vorletzte Redakteurin von der NZ zu Worte kommen, denn die wird gleich von dem Anschlag auf die Redaktion der NZ berichten, der einen Tag, nachdem die Redaktion der NZ imRadio Schleswig-Holsteinbekannt gegeben hatte, dass ihr von Unbekannt ein Mitschnitt des Interview-Gespräches von Laura-Marie mit CC zugespielt worden war und dass der in der nächsten Wochenend- Ausgabe erscheinen würde, geschah.

Noch ein Hinweis an die, die „Wir(r) im Kopf“ noch nicht gelesen haben: Jens-Mari-Rudi-Ernst ist ja nicht blöd, der hat noch nie Spuren hinterlassen…

Nun kommt endlich die vorletzte gesunde Redakteurin (die Witwe Klara Hoffmann) der NZ zu Worte:

In Anbetracht des Todes unserer Kollegen

(K. Hoffmann) Fassungslos stehen Deutschlands Journalisten, steht ganz Deutschland nach dem ruchlos-brutalen Anschlag auf die Redaktion der Nordholmer Zeitung da.

Die NZ darf sich beileibe nicht als Zeitung von überregionaler Bedeutung bezeichnen, niemand von uns – den Überlebenden oder Toten – von der NZ würde böse sein können, wenn die NZ als ziemlich piefiges Lokalblatt oder gar –blättchen bezeichnet würde.

Eigentlich ist die NZ – seien wir ehrlich – sogar zwischen ziemlich und total unbedeutend: 2 hauptamtliche Redakteure und drei „Freie“ und eine wechselnde Zahl sog. „Bürgerredakteure“ – das ist die Redaktion.

Meistens aber beileibe nicht immer reicht der „Stoff“ für 12 Seiten redaktionelle Texte (viele aus den überregionalen Kieler Nachrichten „frei umformuliert“) und 16 Seiten Lokalanzeigen (typischerweise „Fischkutterfahrten für 5,- €“, „freie Strandkorbplätze“, „Laternelaufen für Kinder“, „Mitfahrgelegenheiten mit Treckern und Erntemaschinen“ (ein echter Renner!), „´Fischessen satt` im Dörpkro“, zwei bis drei Todesanzeigen der Verstorbenen der Woche, „Entlaufen… Wo ist Kater Wolle?“ etc.), das ist die „normale NZ“, das ist nichts Besonderes. Überhaupt nicht.

Und doch ein Anschlag? Ein Anschlag in dieser Größenordnung und unglaublichen Brutalität? Das erscheint unbegreiflich – aber drei tote und sechs schwerletzte Journalisten – wollen wir sie aus Pietät einmal so nennen – stellen die Frage: Warum? Wer macht denn so etwas?

Das BKA sagt, dass das sehr (!) professionelle Attentäter waren, die absolut keine Spuren hinterlassen haben. Der ganze Anschlag dauerte keine zwei Minuten, niemand hat auch nur einen Attentäter kommen sehen, man weiß ja nicht einmal, ob es wirklich mehrere waren? Niemand hat jemanden gehen sehen. Spurlos. Rätselhaft. Angst hinterlassend. Es gibt keine Erklärung, keinen Brief, keinen Hinweis, nada, nichts…

Ein Nachbar will aus dem Cockpit seines Treckers kurz ein fliegendes Objekt über Nordholm gesehen haben: „Ein richtiges Flugzeug war das nicht, eher ein komisches Fliegedingsbumms mit Flügeln und V-Leitwerk, aber ohne Kanzel und so…“ – aber das war nur unser örtlicher Ostholsteinmeister im Geradeauspflügen, Carsten, und der ist bekanntlich nicht der Hellsten einer. Aber er besteht darauf, „etwas“ gesehen zu haben! Vielleicht war es ja doch eine von diesen Drohnen, die sich verflogen hatte?

Wir beiden unverletzt überlebenden Bürgerredakteure des Anschlages wissen bis heute nicht, warum der gnadenlose Anschlag überhaupt ausgeführt wurde, ganz zu schweigen, von wem. Offenbar wissen auch die Polizei und das BKA nichts. Niemand weiss es. Niemand weiß irgend etwas. Es wird nur gemunkelt, da sorgt Carsten schon dafür!

Einige Bekennerschreiben liegen vor, sind aber sicher – urteilt das BKA – das Werk von dilettierenden Trittbrettfahrern, die nicht einmal richtig Arabisch können.

Trotzdem, ein Verdacht ist langsam in uns aufgetaucht – er ist da, aber er ist ungeheuerlich. Viel zu ungeheuerlich, um direkt ausgesprochen zu werden! Denn wer drei Menschen tötet und den Tod von sechs weiteren in Kauf nahm, wird auch in Zukunft nicht kleinlich handeln, glauben wir.

Wir Unverletzten der NZ-Redaktion wissen allerdings dass der Anschlag die Redaktionskonferenz an dem Tag getroffen hat, als wir als „Aufmacher“ einen Beitrag über einige gestohlene Strandkörbe und neben einer Story über Bauer Hansens Hund, der drei Hühner von Bauer Jensen totgebissen hatte, vorgesehen hatten. Zum letzten Beitrag lagen uns Fotos vom Täter und von den Opfern vor. Außerdem sollten die Gewinner des „Ostholsteins bestes Curry-Wurst-Rezept“-Wettbewerbes veröffentlicht werden.

Nichts, wofür man sterben würde, sollte man meinen.