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Klasse im 21. Jahrhundert
»Einer der größten Klassentheoretiker des 20. Jahrhunderts.« Berliner Journal für Soziologie
Was sind soziale Klassen? Was kennzeichnet sie, wie entstehen sie und wie wirken sie sich auf das Leben der Menschen aus? Der amerikanische Soziologe Erik Olin Wright hat sich ein Leben lang mit diesen Fragen beschäftigt und die bedeutendste sozialwissenschaftliche Neuformulierung der Klassentheorie vorgelegt. Sein klassischer Aufsatz »Klasse verstehen« sowie ein ausführliches Interview mit Wright darüber, warum Klasse zählt, liegen mit diesem Band nun erstmals in deutscher Übersetzung vor.
Die Klassentheorie kennt drei große Traditionen: Stratifizierungsansätze definieren Klasse anhand individueller Eigenschaften und Lebensbedingungen, weberianische Ansätze anhand von Mechanismen der Chancenhortung und marxistische Ansätze anhand von Mechanismen der Ausbeutung und Herrschaft. Für Wright besteht die zentrale Aufgabe nun darin, diese Mechanismen zu verstehen, um sie in einem Erklärungsmodell zu vereinen, das die Mikroebene der Klasseneffekte, die sich an Eigenschaften von Individuen zeigen, mit den Wirkungen der Makroebene, die durch die Art der strukturellen Positionen auf dem Markt und in der wirtschaftlichen Produktion generiert werden, verbindet. Ein Meilenstein der Klassentheorie!
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Seitenzahl: 103
Veröffentlichungsjahr: 2023
3Erik Olin Wright
Warum Klasse zählt
Mit einem Nachwort von Oliver Nachtwey
Aus dem Amerikanischen von Philipp Hölzing
Suhrkamp
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eBook Suhrkamp Verlag Berlin 2023
Der vorliegende Text folgt der deutschen Erstausgabe, 2023.
© Suhrkamp Verlag AG, Berlin, 2023
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Umschlaggestaltung: Hermann Michels und Regina Göllner
eISBN 978-3-518-77794-7
www.suhrkamp.de
Als ich Mitte der 1970er Jahre über Klasse zu schreiben begann, betrachtete ich den Marxismus als ein umfassendes Paradigma, das der positivistischen Sozialwissenschaft gegenübersteht.[1] Ich argumentierte dafür, dass der Marxismus über besondere erkenntnistheoretische Prämissen und besondere methodologische Ansätze verfügt, die den vorherrschenden Praktiken der Mainstream-Sozialwissenschaft grundlegend entgegengesetzt sind. Insofern ich erklärte, dass dieser Kampf sowohl auf empirischem als auch auf theoretischem Terrain geführt werden sollte, betrachtete ich den Marxismus und die Mainstream-Soziologie als grundverschiedene und inkommensurable, sich bekämpfende Paradigmen. Mitte der 1980er Jahre schrieb ich im Rückblick auf diese früheren Arbeiten: »Ursprünglich hatte ich Visionen von glorreichen Paradigmenschlachten, in denen der tapfere marxistische Ritter den bürgerlichen Rivalen in einem dramatischen quantitativen Wettkampf besiegt. Darüber hinaus sah die Fantasie vor, dass der Besiegte seine Niederlage sogar eingesteht und daraufhin das Pferd wechselt.«[2]
8Seit diesen frühen Arbeiten über Klasse sind fast vier Jahrzehnte vergangen. In der Zwischenzeit habe ich die Logik meines Ansatzes zur Klassenanalyse mehrfach überdacht.[3] Ich arbeite zwar weiter innerhalb der marxistischen Tradition, bin aber nicht mehr der Meinung, dass es sinnvoll ist, den Marxismus als umfassendes, mit der »bürgerlichen« Soziologie unvereinbares Paradigma zu betrachten.[4] Vielmehr scheinen mir die unterschiedlichen theoretischen Traditionen verschiedene Arten von kausalen Prozessen oder Mechanismen zu identifizieren, die Erklärungskraft für bestimmte Zielsetzungen besitzen sollen, und diese unterschiedlichen Traditionen haben in dem Maße wissenschaftlichen Wert, wie diese Behauptungen gerechtfertigt sind. Die unterschiedlichen Mechanismen, die von den verschiedenen theoretischen Traditionen aufgedeckt wurden, kreuzen sich, interagieren miteinander und erzeugen die von uns beobachteten Dinge in der Welt. Die marxistische Tradition ist ein wertvoller und interessanter Ideenkomplex, weil sie erfolgreich reale Mechanismen identifiziert, die für ein breites Spektrum wichtiger Probleme von Bedeutung sind, aber sie stellt kein vollwertiges »Paradigma« dar, das in der Lage ist, alle sozialen Tatsachen umfassend zu 9erklären oder alle sozialen Mechanismen auf einen einzigen Rahmen zu spannen. Sie hat auch kein Monopol darauf, reale Mechanismen zu identifizieren, und daher sollte die soziologische Forschung von Marxistinnen und Marxisten in der Praxis bestimmte, von diesen identifizierte Mechanismen mit anderen kausalen Prozessen kombinieren, die für die anstehenden Aufgaben relevant erscheinen. An die Stelle des großen Kampfes der Paradigmen ist das getreten, was man als »pragmatistischen Realismus« bezeichnen könnte.
Ein pragmatistischer Realismus bedeutet nicht, dass sich der Marxismus einfach in einer amorphen »Soziologie« oder Sozialwissenschaft auflöst. Der Marxismus zeichnet sich nach wie vor dadurch aus, dass er seine Agenda um eine Reihe grundlegender Fragen und Probleme herum organisiert, die von anderen theoretischen Traditionen entweder ignoriert oder marginalisiert werden. Er zeichnet sich durch sein normatives Engagement für die Klassenemanzipation aus, und er zeichnet sich dadurch aus, dass er eine Reihe miteinander verbundener kausaler Prozesse identifiziert, die für diese Fragen und emanzipatorischen Ideale relevant sind. Diese Elemente bilden die Ausgangspunkte für eine unverwechselbare intellektuelle Tradition der emanzipatorischen Sozialwissenschaft, aber sie sind keine Grundlage für ein exklusives Paradigma.[5]
10In dieser Abhandlung untersuche ich einige Implikationen dieses pragmatistischen Realismus für die Klassenanalyse. In meinen theoretischen Arbeiten der späten 1970er und frühen 1980er Jahre argumentierte ich für die allgemeine Überlegenheit des marxistischen Klassenbegriffs gegenüber seinen wichtigsten soziologischen Konkurrenten – insbesondere gegenüber den weberianischen Begriffen von Klasse und gegenüber dem Begriff von Klasse innerhalb der Mainstream-Stratifikationsforschung. Heute scheint es mir angemessener, diese verschiedenen Arten, über Klasse zu sprechen, so zu sehen, dass sie jeweils unterschiedliche Cluster von kausalen Prozessen identifizieren, die bei der Bildung der Mikro- und Makroaspekte der wirtschaftlich bedingten Ungleichheit in kapitalistischen Gesellschaften am Werk sind. Für manche Fragen und Probleme mag das eine oder andere Cluster von Mechanismen wichtiger sein, aber alle sind relevant für ein umfassendes soziologisches Verständnis von wirtschaftlicher Ungleichheit und ihren Folgen; jeder dieser Ansätze zur Klassenanalyse ist unvollständig, wenn er die anderen ignoriert. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die marxistische Klassenanalyse den anderen Traditionen bei einer Reihe von Fragen, die ich für zentral halte, überlegen ist, insbesondere bei Fragen im Hinblick auf das Wesen des Kapitalismus, seine schädlichen Auswirkungen und Widersprüche und die Möglichkeiten seiner Transformation. Aber selbst für diese marxistischen Kernfragen haben die anderen Traditionen der Klassenanalyse etwas zu bieten.
11Der Einfachheit halber konzentriere ich mich in dieser Untersuchung auf drei Cluster von klassenrelevanten kausalen Prozessen, die jeweils mit verschiedenen soziologischen Theoriesträngen und Ansätzen zur Klassenanalyse verbunden sind. Das erste identifiziert Klasse mit den Eigenschaften und den materiellen Bedingungen des Lebens von Individuen. Das zweite konzentriert sich auf die Art und Weise, in der soziale Positionen einigen Menschen die Kontrolle über wirtschaftliche Ressourcen verschiedener Art verleihen, während andere vom Zugang zu diesen Ressourcen ausgeschlossen werden. Und der dritte Ansatz identifiziert Klasse vor allem mit der Art und Weise, in der wirtschaftliche Positionen einigen Menschen die Kontrolle über das Leben und die Aktivitäten anderer geben. Ich bezeichne diese drei Ansätze als den Ansatz der individuellen Attribute, den Ansatz der Chancenhortung und den Ansatz der Herrschaft und Ausbeutung. Der erste Ansatz wird mit der Tradition der Stratifikation in Verbindung gebracht, der zweite mit der weberianischen Tradition und der dritte mit der marxistischen Tradition.[6]
Sowohl Soziolog:innen als auch Laien verstehen den Begriff »Klasse« in erster Linie im Hinblick auf individuelle Eigenschaften und Lebensbedingungen. Menschen haben alle möglichen Eigenschaften wie zum Beispiel Geschlecht, Alter, Race, Religion, Intelligenz, Bildung oder geografische Verortung. Einige dieser Eigenschaften sind von Geburt an vorhanden, andere werden erworben, sind aber sehr stabil, und wieder andere hängen von der jeweiligen sozialen Situation einer Person ab und können sich entsprechend verändern. Diese Eigenschaften haben Auswirkungen auf verschiedene Dinge, die wir erklären wollen, von der Gesundheit über das Wahlverhalten bis hin zu Erziehungspraktiken. Menschen können auch durch die materiellen Bedingungen, unter denen sie leben, charakterisiert werden: armselige Wohnungen, angenehme Häuser in den Vororten oder Villen in Gated Communities; bittere Armut, angemessenes Einkommen oder extravaganter Reichtum; unsicherer Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen oder ausgezeichnete Krankenversicherung und Zugang zu hochwertigen Dienstleistungen. »Klasse« ist also eine Möglichkeit, über die Verbindung zwischen individuellen Eigenschaften und diesen materiellen Lebensbedingungen zu sprechen: Klasse bezeichnet diejenigen wirtschaftlich wichtigen Eigenschaften von Menschen, die ihre Möglichkeiten und Entscheidungen in einer Marktwirtschaft und damit ihre materiellen Lebensbedingungen bestim13men. Klasse sollte weder einfach mit den individuellen Eigenschaften noch mit den materiellen Lebensbedingungen der Menschen identifiziert werden, sondern mit den Verbindungen zwischen beiden.
Das wichtigste individuelle Merkmal, das in wirtschaftlich entwickelten Gesellschaften im Rahmen dieses Ansatzes Teil der Klasse ist, ist die Bildung, aber einige Soziologen und Soziologinnen beziehen auch etwas schwerer fassbare Attribute wie kulturelle Ressourcen, soziale Beziehungen und sogar individuelle Motivationen ein.[7] All diese Faktoren wirken sich stark auf die Chancen aus, die sich den Menschen bieten, und damit auf das Einkommen, das sie auf dem Markt erzielen können, auf die Art der Wohnung, in der sie leben dürfen, auf die Qualität der Gesundheitsversorgung, die sie wahrscheinlich erhalten werden, und noch auf vieles mehr.
Wenn sich diese verschiedenen Eigenschaften von Individuen und die materiellen Lebensbedingungen in großen Gruppen zusammenfinden, werden diese Gruppen als »Klassen« bezeichnet. Die »Mittelklasse« bezeichnet nach diesem Ansatz der Klassenforschung Menschen, die sich mehr oder weniger in der breiten Mitte von Wirtschaft und Gesellschaft befinden: Sie verfügen über genügend Bildung und Geld, um an einer vage definierten »Mainstream«-Lebensweise voll 14teilzuhaben. Als »Oberklasse« werden Menschen bezeichnet, die aufgrund ihres Reichtums, ihres hohen Einkommens, ihrer sozialen Beziehungen und ihrer wertvollen Talente in der Lage sind, ihr Leben abseits der »normalen« Menschen zu führen. Als »Niedere Klassen« werden Menschen bezeichnet, die nicht über die notwendigen Bildungs- und Kulturressourcen verfügen, um sicher über der Armutsgrenze zu leben. Und schließlich bezeichnet die »Unterklasse« Menschen, die in extremer Armut leben und durch einen Mangel an grundlegender Bildung und Fähigkeiten, die für eine stabile Beschäftigung erforderlich sind, vom Mainstream der Gesellschaft ausgeschlossen sind.
Während die meisten Forschungsarbeiten im Rahmen des Konzepts der individuellen Attribute die Klasse anhand loser Abstufungen wie Ober-, Mittel- und Unterklasse erörtern, gibt es einige Strömungen, die versuchen, eine Reihe von qualitativ genauer unterschiedenen Kategorien zu spezifizieren. Ein gutes Beispiel dafür ist die Arbeit von Mike Savage und seinen Kolleg:innen, deren Analyse als »Great British Class Survey« bekannt geworden ist.[8] In Anlehnung an die Arbeiten von Pierre Bourdieu definieren sie das abstrakte Konzept der Klasse anhand von drei Dimensionen wirtschaftlich relevanter Ressourcen, über die Individuen verfügen: ökonomisches Kapital, kulturelles 15Kapital und soziales Kapital. Dann stellen sie die empirische Frage: Wie viele Klassen lassen sich empirisch anhand der Art und Weise unterscheiden, in der sich Indikatoren dieser drei Dimensionen individueller Eigenschaften zusammenballen? Ihre auf recht ausgefeilten induktiven statistischen Strategien beruhende Antwort lautet, dass es im heutigen Großbritannien sieben Klassen gibt: Elite, etablierte Mittelklasse, technische Mittelklasse, neue wohlhabende Arbeiter, traditionelle Arbeiterklasse, aufstrebende Dienstleistungsarbeiter und Prekariat.
Bei der Betrachtung der Klasse anhand individueller Attribute besteht das zentrale Anliegen der Soziologen und Soziologinnen darin, zu verstehen, wie Menschen die Eigenschaften erwerben, die sie der einen oder anderen Klasse zuordnen. Die meisten Menschen in denjenigen Ländern, in denen Soziologen und Soziologinnen leben, erwerben wirtschaftlichen Status und Vergütungen vor allem durch die Beschäftigung in bezahlten Berufen, so dass der Schwerpunkt vieler Forschungen in dieser Tradition auf dem Prozess liegt, durch den Menschen die kulturellen, motivationalen und bildungsbezogenen Ressourcen erwerben, die ihre Tätigkeiten auf dem Arbeitsmarkt beeinflussen. Da die Lebensbedingungen in der Kindheit bei diesen Prozessen eindeutig von erheblicher Bedeutung sind, widmet diese Tradition der Klassenanalyse dem große Aufmerksamkeit, was manchmal als »Klassenhintergrund« bezeichnet wird – dem Klassencharakter des familiären Umfelds, in dem diese Schlüsselmerkmale erworben werden. Die 16kausale Logik dieser Art von Klassenprozessen ist in Abbildung 1 in vereinfachter Form dargestellt.
Abb. 1: Der Individuelle-Attribute-Ansatz im Hinblick auf Klasse und Ungleichheit
Fähigkeiten, Bildung und Motivation sind natürlich sehr wichtige Determinanten der wirtschaftlichen Aussichten eines Menschen. Was jedoch bei diesem Klassenbegriff fehlt, ist eine ernsthafte Betrachtung der Ungleichheiten derjenigen Positionen, die die Menschen einnehmen. Bildung prägt die Art der Arbeitsplätze, die Menschen bekommen, aber wie sollen wir die Natur der Arbeitsplätze begrifflich fassen, die Menschen aufgrund ihrer Bildung bekommen? Warum sind einige Arbeitsplätze »besser« als andere? Warum verleihen einige Arbeitsplätze ihren Inhabern viel Macht, während dies bei anderen nicht der Fall ist? Anstatt sich ausschließlich auf den Prozess zu konzentrieren, durch den Menschen in Positionen sortiert werden, analysieren die beiden anderen Ansätze zur Klassenanalyse zunächst gerade die Art der Positionen, in die Menschen eingeordnet werden.
Das Problem der »Chancenhortung« ist eng mit den Arbeiten Max Webers verbunden.[9] Der Kerngedanke ist dabei, dass die Inhaber von Arbeitsplätzen, die ein hohes Einkommen und besondere Vorteile verschaffen sollen, über verschiedene Mittel verfügen, um andere Menschen vom Zugang zu diesen Arbeitsplätzen auszuschließen. Dies wird manchmal auch als Prozess der sozialen Schließung bezeichnet, das heißt als Prozess, bei dem der Zugang zu einer Position für einige Personen reserviert ist und anderen verschlossen bleibt. Eine Möglichkeit, eine soziale Schließung zu erreichen, besteht darin, Anforderungen für die Besetzung einer Stelle zu schaffen, deren Erfüllung sehr kostspielig ist. Bildungsabschlüsse haben oft diesen Charakter: Ein hohes Bildungsniveau führt zu hohen Einkommen, zum Teil, weil das Angebot an hochqualifizierten Personen stark eingeschränkt ist. Zulassungsverfahren, Studiengebühren, die Risikoscheu einkommensschwacher Menschen vor hohen Krediten und eine Reihe anderer Faktoren versperren vielen Menschen den Zugang zu höherer Bildung – und diese Hindernisse kommen denjenigen zugute, die einen Arbeitsplatz haben, der eine höhere Bildung erfordert. Würden massive Anstrengungen un18
