Wehrlos - Elizabeth Monvey - E-Book

Wehrlos E-Book

Elizabeth Monvey

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Beschreibung

Nachdem Logan die Wissenschaftlerin verletzt hatte, die ihn gefangen hielt, ließ sie ihm zur Strafe die Krallen entfernen. Er wurde zusammen mit zwei anderen Gefangenen gerettet – von Shawn, dem Mann, in dem er seinen wahren Gefährten erkannt hat. Verängstigt und beschämt weist Logan Shawn zurück, denn er weiß, dass er ihm niemals ebenbürtig sein kann. Shawn ist ein Vollstrecker und folgt Logan, als der davonläuft, denn er weiß, dass sein Gefährte sich weder verteidigen noch selbst jagen kann. Er handelt nicht aus Mitleid, sondern aus Liebe. Um jedoch gegen Logans Dämonen ankämpfen zu können, muss er seinem Gefährten zunächst zu verstehen geben, dass Liebe heilt und nicht verletzt. Doch alles ändert sich, als Logan feststellt, dass er ein Kind erwartet, geschaffen von der Wissenschaftlerin, die ihm seine Krallen genommen hat. Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Enthält Mpreg. Länge: rund 19.600 Wörter

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Inhaltsverzeichnis

Prolog

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Epilog

LESEPROBE:

Wehrlos

Nachdem Logan die Wissenschaftlerin verletzt hatte, die ihn gefangen hielt, ließ sie ihm zur Strafe die Krallen entfernen. Er wurde zusammen mit zwei anderen Gefangenen gerettet – von Shawn, dem Mann, in dem er seinen wahren Gefährten erkannt hat. Verängstigt und beschämt weist Logan Shawn zurück, denn er weiß, dass er ihm niemals ebenbürtig sein kann.

Shawn ist ein Vollstrecker und folgt Logan, als der davonläuft, denn er weiß, dass sein Gefährte sich weder verteidigen noch selbst jagen kann. Er handelt nicht aus Mitleid, sondern aus Liebe. Um jedoch gegen Logans Dämonen ankämpfen zu können, muss er seinem Gefährten zunächst zu verstehen geben, dass Liebe heilt und nicht verletzt.

Doch alles ändert sich, als Logan feststellt, dass er ein Kind erwartet, geschaffen von der Wissenschaftlerin, die ihm seine Krallen genommen hat.

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Enthält Mpreg.

Länge: rund 19.600 Wörter

ELIZABETH MONVEY

Wehrlos

Divergent Species 2

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Die Originalausgabe erschien unter dem Titel

„Declawed“

Copyright © der Originalausgabe: Elizabeth Monvey, 2015

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2017

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

Übersetzt von: Sage Marlowe

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Haftungsausschluss:

Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Haftung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.

Prolog

Logan schnüffelte in der Luft und wusste, dass er nicht allein war.

Mehrere Männer folgten ihm. Eine Frau auch, obwohl ihr Duft schwächer war. Sie waren ihm auf der Spur gewesen, seit er die kleine Wandler-Community in der Nähe des Chena River State Park verlassen hatte und näher an Ennix, Washington, herangekommen war. Er wusste, dass er nicht hätte anhalten sollen, aber er hatte sich wieder in seine menschliche Gestalt verwandeln müssen, in der Hoffnung, die Jagd könnte vorüber sein. Es war nur für ein paar Tage gewesen, aber lange genug, um sich unerwünschte Gesellschaft einzuhandeln.

Etwas stimmte in der Wandlergemeinschaft ganz und gar nicht. Leute verschwanden. Als sein eigener Freund eines nachts nicht nach Hause gekommen war, hatte Logan gewusst, dass er etwas tun musste. Jedoch wurde ihm bei dem Gedanken an Mark flau im Magen. Er sollte sich glücklich schätzen, dass dieser Mann weg war, statt Jagd auf ihn zu machen, und auch wenn etwas in ihm sagte, er sollte lieber mit der Suche aufhören, drängte etwas anderes ihn dazu, es herauszufinden. Denn was auch immer dort draußen war, weshalb die Wandler verschwanden, Logan wusste, dass es etwas Schlimmes war.

Er kletterte leise auf eine Erhebung von Felsbrocken und hielt sich geduckt in dem Versuch, einen Schritt oberhalb der Leute zu bleiben, die ihn verfolgten. Nervös schlug er mit dem Schwanz hin und her, als er sich zusammenkauerte, um zu warten. Die Minuten verstrichen, und er sah eine Person, die in Tarnfarben gekleidet war und eine Pistole hielt.

Es waren Jäger.

Logan fragte sich, ob der Mann erkannte, welche Art von Tier er da tatsächlich jagte. Anders als die Raubkatzen in der Wildnis, wusste er, wann er sich ruhig verhalten und nicht auf seine Anwesenheit aufmerksam machen durfte. Er hatte kein Verlangen, Anspruch auf ein bestimmtes Jagdgebiet zu erheben, sodass er den Menschen ohne Blutvergießen vorbeiziehen ließ. Er wollte es nicht wegen eines getöteten Jägers mit dem Rat der Wandler zu tun bekommen, und er war nicht gerade die größte Katze. Eine Tatsache, die Mark ziemlich oft ausgenutzt hatte.

Logan zog seine Krallen zurück. Als er sich langsam zurückzog, schoss ein scharfer, kneifender Schmerz durch sein Hinterteil. Logan knurrte und drehte sich um, woraufhin er einen Pfeil entdeckte, der in seinem Fleisch steckte. In diesem Augenblick wurden seine Beine taub und er brach zusammen. Er stieß ein Brüllen aus, als er nach dem Beruhigungspfeil schlug, bis der sich löste und mit einem Klappern den Felsen traf. Die lähmende Droge arbeitete sich schnell durch seinen Körper, und er brach zusammen.

Eine Frau kam in Sicht. Dunkles Haar. Rote Lippen. Sie trug ein enges T-Shirt in Tarnfarben, das ihren eindrucksvollen Oberbau zeigte, obwohl Logan sich in seinem jetzigen Zustand nur wünschte, das schöne Gesicht der Frau mit den Krallen bearbeiten zu können. Sie lehnte sich über ihn, hielt eine kleine Taschenlampe hoch und öffnete ein Augenlid, um den Lichtstrahl hineinzuhalten.

„Das ist die richtige Katze“, rief die Frau. Dann streichelte sie das Fell um sein Ohr, während sie ihn ansah. „Menschen können durch ausreichend Lichteinfall in der Dunkelheit sehen. Tiere jedoch haben eine Schicht in ihren Augen, die das Tapetum lucidum genannt wird, was ihre Augen leuchten lässt. Wandler haben diese Schicht von Gewebe auch, mit einem spezifischen Unterschied. Das Leuchten von Wandleraugen ist immer lila. So können wir euch Wandler identifizieren, mein hübsches Kätzchen.“

Er knurrte sie an, aber der Ton grollte mit machtloser Wut durch seine Brust. Die Frau lächelte spöttisch.

„Du bist ziemlich klein für einen Puma“, sagte sie nachdenklich. „Ich glaube, ich weiß genau, was mit dir zu tun ist.“

Logan kämpfte gegen das Betäubungsmittel an, das durch seinen Körper strömte und ließ seinen Zorn seine Angst aufstacheln. Er schaffte es, seine Pfote lange genug zu heben, um nach der Frau zu schlagen. Er wusste, dass seine Klauen ihr Ziel erwischt hatten, als sie schrie und ihn ins Gesicht trat. Er liebte den Schmerz jedoch, denn sie blutete. Er konnte ihr Blut riechen.

„Du wirst dafür bezahlen!“, schrie sie.

Es waren die letzten Worte, an die er sich erinnerte, bevor die Dunkelheit ihn ins Leere zog.

Kapitel 1

Monate später …

Logan schreckte aus dem wahrgewordenen Alptraum auf, der ihn niemals verließ. Er ballte seine Hände zu Fäusten und hoffte, seine Krallen zu fühlen, aber erinnerte sich in der letzten Minute, dass er sie nicht mehr hatte. So wie er keine Fingernägel mehr hatte. Die verdammte Kuh hatte sie ihm aus Rache genommen, weil er ihren Arm zerkratzt hatte. Also hatte er das Einzige getan, was er tun konnte, um sie noch mehr zu verärgern … Er hatte sich in seine menschliche Gestalt verwandelt und nicht wieder zurück, da sie seine Katze wollte. Nicht einmal, als sie ihn wieder betäubt hatte und er nackt in einer Zelle im Labor des Miststücks aufgewacht war. Gejagt, gefangen und ohne Krallen, hatte er Wochen in der Hölle verbracht, zusammen mit anderen gefangenen Wandlern. Beengte Räume. Experimente. Ein ständiger Kampf, sich nicht zu verwandeln. Kein Wunder, dass er von dieser Zeit in der Hölle noch immer Alpträume hatte. Er wusste nicht, was er getan hätte, wenn er nicht gerettet worden wäre. Er wäre verrückt geworden, wahrscheinlich.

„Bist du okay?“

Logan zuckte zusammen, als Shawn aus dem Wald auftauchte.

„Ja“, murmelte er Shawn zu.

Er versuchte, den hübschen älteren Puma zu ignorieren, aber das war schwierig. Die Anwesenheit des Mannes war zu lebhaft. Zu störend. Zu ... einfach alles. Wenn er ehrlich zu sich selbst wäre, würde er zugeben, dass es daran lag, dass er Shawn Rehlander attraktiv fand. Logan aber hatte es mit der Ehrlichkeit noch nie so gehabt.

Nach seiner Zeit in der Hölle des Miststücks hatte er Zuflucht und Heilung in einer Arztpraxis gefunden, in die seine Freunde ihn mitgenommen hatten. Aber er fühlte sich gebrochen und unruhig, und hatte nicht bleiben können. Er wollte allein sein, um mit seiner Behinderung in Einsamkeit zurechtzukommen. Sehr zu seinem Unmut folgte der Vollstrecker des Rates ihm schon seit er Dr. Wilders Praxis verlassen hatte. Sobald der Tierarzt ihn als geheilt entlassen hatte, und nach Ajays geheimnisvoller Krankheit, hatte er die Gelegenheit ergriffen, in die Anonymität zurückzukehren. Die Jagd nach Mark war ein sinnloses Ziel geworden, was wahrscheinlich irgendwie ganz gut war. Immerhin, wie sollte ein Puma ohne seine Krallen jagen, um zu überleben?

„Also, wohin gehen wir?“, fragte Shawn.

Es war eine Frage, die er bisher jeden Morgen gestellt hatte, und Logan konnte sein leises, grollendes, wütendes Knurren nicht zurückhalten.

„Ich weiß nicht“, schnappte Logan, was die Wahrheit war. Und es war die gleiche Antwort, die er immer gab. Als er Doktor Wilders Praxis verlassen hatte, wollte er nur der Realität entkommen. Er hasste, wie Shawn versuchte, ihn im Hier und Jetzt festzuhalten und ihn einfach nicht allein lassen wollte. Wohin er sich auch drehte, Shawn war da.

„Wir sind auf dem Weg nach Norden“, sagte Shawn lässig. „Die Luft wird kälter. Der Winter wird bald kommen.“

Logan zuckte die Achseln. Es war ihm egal, wohin er ging. Einfach nur weg von der Zivilisation und je weiter nach Norden, desto weniger Wandler. Alles, was er am Ende der Welt finden würde, waren Eisbären, und denen konnte er leicht aus dem Weg gehen.

„Ich gehe jagen“, sagte Shawn.

Die Worte trafen Logan tief und er blickte auf seine nutzlosen Hände. Wo seine Fingernägel einst gewesen waren, zeigte sich nichts als eingekerbte, faltige Haut. Ein Hohn dessen, was dort gewesen war. Was er früher gewesen war.

Sein Herz schmerzte.

„Das musst du nicht machen“, murmelte er. Die Wut blieb in seinem Hals stecken. „Du musst nicht bei mir bleiben.“

„Du weißt, warum ich bei dir bleibe.“

Er war sich bewusst, dass Shawn ihn anstarrte und Logans Herz schlug entweder vor Aufregung oder vor Beklommenheit schneller. Er war nicht sicher, welches von beidem, denn er hatte gemischte Gefühle darüber, etwas mit dem größeren Puma anzufangen. Auf der einen Seite würde der raue Sex Wunder tun, um ihm über diese aufgestaute Frustration hinwegzuhelfen, in der er sich zu suhlen schien und sein Verlangen nach dem heißen Mann stillen, auf den er gar nicht scharf sein wollte – andererseits … er war nicht gerade in Geberlaune, nachdem er so viel verloren hatte. Er wollte leben und er wollte sterben. Der Wunsch, sich zu verstecken, wechselte sich mit einem intensiven Verlangen nach Rache ab. Seine Gefühle hielten ihn in einem Teufelskreis gefangen, und er war nicht sicher, ob er hinauskonnte, oder es überhaupt wollte.

Es war eine höllisch miese Stimmung.

„Logan?“

Er sah zu Shawn auf. „Ich brauche dich nicht, Shawn, aber tu, was du tun willst.“

Shawns Lippen wurden schmal. „Du kannst mit mir jagen.“

Logan hielt seine Hand hoch und zeigte die hässlichen Stümpfe, wo seine Nägel gewesen waren. „Und wie schlägst du vor, soll ich das tun? Du solltest dir besser jemanden suchen, der nicht wertlos ist.

---ENDE DER LESEPROBE---