Westkanada on the road - Heike Gallus - E-Book

Westkanada on the road E-Book

Heike Gallus

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Beschreibung

EINLEITUNG West-Kanada Traumlandschaften zwischen Prärie, Bergen und Meer Unermessliche Weiten und wenige Menschen – so stellt man sich West-Kanada vor. Mit Bergen, Wäldern und glitzernden Seen, wo Elche und Bären leben und Biber ihre Burgen bauen. Mal kreuzt ein Trapper in seinem Kanu vor seiner Blockhütte am See, mal kommt ein rotberockter Mountie auf hohem Ross daher. Wer aber die Landkarte West-Kanadas einmal genauer ansieht, der gewinnt ein weitaus reichhaltigeres Bild. Im Westen erstreckt sich British Columbia: entlang der Pazifikküste, im Süden begrenzt durch die USA und nördlich vom Yukon Territory und einem Stück Alaska. In dieser Provinz spannt sich der Bogen vom dichten Regenwald der Küste und ihren meist Wolken verhangenen Bergen, von den vielen größeren und kleineren Inseln bis hin zu den trockenheißen Plateaus im Landesinneren; von sonnenreichen Trockengebieten im Süden über die berühmten Rocky Mountains bis hin zu den tiefen Nadelwäldern und einsamen Gebirgen im Norden. Ziemlich geradlinig schließt sich im Osten die Provinz Alberta an, wo je nach Blickrichtung Bergland und Prärie beginnen oder enden. Auf jeden Fall setzen die Rocky Mountains eine massive Barriere gen Westen. Abrupt gibt das Gebirge dem einstigen Prärieland Raum. In den schier endlosen Weizenfeldern nicken immer wieder Ölpumpen, im Süden, Richtung USA, erstreckt sich heißes Ödland. Im Norden, wo irgendwann die Northwest Territories beginnen, herrschen menschenleere aber tierreiche Wälder vor; im Osten schließt sich geradlinig die Provinz Saskatchewan an. British Columbias temperierter Küstenregenwald wird von der mächtigen Holzindustrie beherrscht. Dennoch überlebt noch manch ursprünglicher Waldbestand. Der Pazifik an der Westküste von Vancouver Island und die geschützten, inselreichen Gewässer der Strait of Georgia zwischen dem lang gestreckten Vancouver Island und dem Festland gehören zu den meistgelobten Tauchrevieren der Welt und verbergen in ihren Tiefen eine faszinierende Meeresflora und fauna. Im Hinterland der Küstenberge erstrecken sich weite, einsame, von Bären durchstreifte Gefilde und nur an wenigen Stellen gibt es Verbindungen zur Küste: in der Region Vancouver, beim Seehafen Prince Rupert, dem Küstenort Bella Coola und im Norden bei Stewart/Hyder, wo man sogar das südlichste Zipfelchen Alaskas betritt. Sonnenreiche Täler und trockenheiße Plateaus kennzeichnen das Landesinnere des südlichen British Columbia. Das Okanagan Valley hat sich dank ausreichender Bewässerung den Ruf als Obstgarten der Provinz und als Weinanbaugebiet gesichert. Die Kootenay-Region im Südosten kennzeichnen Gebirgsketten mit engen, langen Tälern, tiefen Wäldern, Flüssen und Stauseen. Vor der Kulisse der Rocky Mountains verläuft in einem Bogen von der US-amerikanischen Grenze bis hinaus in das nördliche British Columbia der Rocky Mountain Trench, ein mächtiger Grabenbruch in der Erdkruste. Ihn nutzt im Süden von British Columbia der junge Columbia River, der dort seinen Lauf als einer der mächtigsten Flüsse des kanadischen und US-amerikanischen Westens beginnt. Der majestätische Gebirgskamm der Rocky Mountains mit seinen vergletscherten Zwei- und Dreitausendern, den eiskalten Seen und Strömen, die ihnen entspringen, ist ein Glanzlicht im Kaleidoskop der westkanadischen Landschaften. Albertas Icefields Parkway, der diese grandiose Hochgebirgsszenerie in Nord-Süd-Richtung durchzieht, genießt den Ruf der »Traumstraße der Rockies«. Zu ihren Höhepunkten zählen der Athabasca Glacier und das Icefield Centre nahe der Grenze von Jasper und Banff National Park. Am Fuße der Rocky Mountains beginnt Alberta keinesfalls flach und gleichmäßig bis zum Horizont, sondern oft wellig und hügelig – einst Prärie, jetzt die Kornkammer Kanadas. Zu ihren geologischen Besonderheiten zählen die Badlands ganz im Süden. Echte »Hingucker« dort sind die hoodoos, eigenwillig geformte, dank ihrer unterschiedlichen Gesteinsschichten oft auffallend gestreifte Felstürme. Die Badlands sind auch reichhaltige Dinosaurierfundstätten. Von Kanadas rund 40 Millionen Einwohnern leben etwa 5,5 Millionen in British Columbia und etwa 4,7 Millionen in Alberta, rund 5 Prozent der Einwohner sind Angehörige der First Nations. West-Kanadas Metropolen – Vancouver, Calgary und Edmonton – präsentieren eine urbane Vielfalt, die touristisch immer mehr an Bedeutung gewinnt, obwohl sie nicht in das bisher gängige Klischee passt. An erster Stelle rangiert Vancouver, das wohl wichtigste Eingangstor zu West-Kanada. Die viel zitierte »Perle des Pazifiks« bietet neben ihrer beneidenswerten Lage zwischen Bergen und Meer ein Kaleidoskop an Sehenswertem: Museen, Theater, Parks, Restaurants und Hotels. Victoria, die kleine, aber feine, fest mit britischen Traditionen verwachsene Hauptstadt der Provinz, liegt gewissermaßen gleich vor der Haustür auf Vancouver Island. Die größte nordamerikanische Pazifikinsel schützt Vancouver und das Festland vor den Unbilden des Pazifiks. Albertas schnell wachsende Metropole Calgary ist ein Synonym für Reichtum aus Öl und Viehzucht mit einem ausgeprägten Westernflair. Calgarys Flagschiff ist denn auch die »Calgary Stampede«, eine der größten Rodeoveranstaltungen der Welt. Calgarys nördliche Nachbarin ist das längst zur selbstbewussten, modernen Hauptstadt gewordene Edmonton, das sogenannte Tor zum Norden. Mit der Edmonton Mall als einem der weltgrößten überdachten Einkaufszentren steht sie als Ziel ganz oben auf der Hitliste kanadischer und internationaler Shopping-Freaks. Abseits dieser Bevölkerungszentren konzentrieren sich die Bewohner auf einem breiten Streifen im Süden der Provinzen, sammeln sich gewissermaßen zur Grenze des Nachbarlandes USA hin, so als wollte Kanada nicht an den Gestaden des Eismeers auslaufen und sich unbemerkt verlieren. West-Kanada nutzt und schützt die Natur mit all ihren Ressourcen, insbesondere in den Nationalparks Jasper, Banff, Glacier, Waterton Lakes und anderen. Tweedsmuir, Manning, Wells Gray und weitere Provinzparks stehen den Nationalparks in puncto Schönheit und Landschaftsvielfalt oft in nichts nach, außer dass sie von der Provinzregierung betreut werden und diverse ökonomische Nutzung erlaubt ist. Natur in appetitlichen Häppchen in Form von Badeseen, Wasserfällen etc. servieren die kleineren Provinzparks wie swiws Park (Haynes Point), Christina Lake und Englishman River Falls, die bei Kanadiern als beliebte Urlaubsziele geschätzt werden. Wanderwege für jeden körperlichen Zustand und Fitnessgrad durchziehen die meisten Parks. Von rollstuhlgerechten Wegen reicht das Angebot über kürzere und längere Wanderpfade, die teils mit Schautafeln und botanischen Hinweisen versehen sind oder zu historischen oder landschaftlichen Sehenswürdigkeiten führen, bis hin zu Fernwanderungen durch das Hinterland, wo man mit seinem Zelt und Selbstverpflegung ganz auf sich selbst gestellt ist. Camping, Wandern, Kanu-, Kajak- und Wildwasserfahrten, Tauchen, Schwimmen, Wintersport, Walbeobachtungstouren – die Liste der möglichen Outdoor-Aktivitäten in West-Kanada ist lang. Wer Ausrüstung, Transport oder andere Unterstützung benötigt, wendet sich an einen der Outfitters in oder am Rande der Parks oder in den populären Zentren. Sie stellen Kanus, Mountainbikes und anderes Sportzubehör bereit, das man leihen oder kaufen kann. Wer nicht auf eigene Faust losziehen will, schließt sich einer Gesellschaft an. Paddelt man, wie auf den Bowron Lakes oder in Wells Gray, auf eigene Faust, findet man bei einem Outfitter die nötige Ausstattung, wichtige Informationen und die Sicherheit von An- und Abmeldung. Mit einer Angellizenz und der entsprechenden Ausrüstung kann man in glasklaren Seen und strömenden Bergflüssen fischen und die Forellen anschließend auf dem Lagerfeuer grillen, das man auf den meisten Campingplätzen West-Kanadas entzünden darf. Auch zwischen Natur und Stadt öffnet sich eine breite Palette an Freizeitangeboten: Freilichtmuseen wie Barkerville, Fort Steele und Fort St. James, historische Ranches und Goldgräberstätten, Weingüter und Vergnügungsparks, Thermalbäder und Wasserparks. Das Spektrum der Museen reicht von kleinen Heimatmuseen über Museen zur Eisenbahn, zur indigenen Bevölkerung oder der Geschichte bis hin zu Kunstmuseen von Weltrang. Vielerorts lernt man die Region durch See-, Dampfzug- oder Stadtrundfahrten und von schönen Aussichtspunkten kennen. Vor allem im Sommerhalbjahr werden allerorten Rodeos, Kinder-, Kunst-, Musik- und andere regionale und internationale Festivals veranstaltet. West-Kanada profitiert von einem gut ausgebauten Verkehrsnetz mit exzellenten Straßen, das sich von den Zentren der Provinzen ausbreitet. Im Sommer sind die Straßenarbeiter-Crews dabei, die Frostschäden des vorangegangenen Winters zu beheben. Das führt oft zu Wartezeiten an den Baustellen, aber in der Regel sind die Fernstraßen gut befahrbar. Der Trans-Canada Highway erreicht Vancouver, bevor er schließlich zum Sprung nach Vancouver Island ansetzt und dort nach fast 7800 Kilometern quer durch den Kontinent endet. Weiter nördlich verläuft der nach einem Trapper benannte, gut ausgebaute Yellowhead Highway West-Kanada. Im Norden British Columbias beginnt der legendäre Alaska Highway, der seit seinem Bau während des Zweiten Weltkriegs die Menschen in den Norden und nach Alaska gelockt und die isolierten Pelzhandelsposten und winzigen Ansiedlungen dem Rest des Landes näher gebracht hat. Dieser Highway ist Realität und Mythos zugleich. Er verbindet den Süden der Provinzen mit den wilden Parks und Regionen im Norden. Viele kleinere und einige immer weniger werdende größere Straßen im Norden von British Columbia, Alberta und dem Yukon Territory tragen noch Schotterbelag. Sie vergrößern zwar mitunter den Fahrspaß, aber viele Strecken sind von den Leistungen der Fahrzeuganbieter, besonders der Wohnmobilvermieter, ausgeschlossen. West-Kanada ist ideales Terrain für Naturliebhaber und Outdoor-Enthusiasten, für Fotografen und Aktivurlauber, die sich aber auch mal an einem der zahlreichen Seen als Badegast für ein paar Stunden oder Tage zurückziehen können und möchten. Wer gern sein Zelt oder Wohnmobil aufstellt, kann fast immer sicher sein, abends am knisternden Lagerfeuer neben der selbst gewählten Heimstatt zu sitzen und den nächtlichen Geräuschen der Natur zu lauschen. Wer feste Wände um seine Schlafstätte bevorzugt, findet eine reiche Auswahl an Hotels, Motels und urkanadischen Lodges in oder am Rande der Wildnis. Der vorliegende Reiseführer möchte mit der Beschreibung der verschiedenen Regionen und Städte mit ihren Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten Begeisterung und Interesse wecken für dieses Land. Gute Reise!

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Seitenzahl: 467

Veröffentlichungsjahr: 2025

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West-Kanada
Heike Gallus
British Columbia – Alberta
© wwing/iStockphoto
Elchbullen im Banff National Park

West-Kanada

Top 10

TOP 10

Einleitung

West-Kanada – — Traumlandschaften zwischen Prärie, Bergen und Meer —

Service von A bis Z

Anreise, Einreise

Auskunft

Autofahren

Auto- und Wohnmobilmiete

Diplomatische Vertretungen:

Einkaufen

Essen und Trinken

Feiertage, Feste, Veranstaltungen

Geld, Kreditkarten

Hinweise für Menschen mit Handicap

Internet

Klima, Kleidung, Reisezeit

Maße und Gewichte

Medizinische Versorgung

Mit Kindern in West-Kanada

National und Provincial Parks

Notfälle, wichtige Rufnummern

Öffnungszeiten

Post, Briefmarken

Presse

Rauchen

Sicherheit

Sport und Erholung

Steuern

Strom

Telefonieren

Trinkgeld

Unterkunft, Camping

Verkehrsmittel

Mit der Fähre:

Mit der Bahn:

Zeitzonen

Zoll

Sprachhilfen für das Englische

Unterkünfte

Unterkünfte – Hotels, Motels, Bed & Breakfasts, Lodges & Campgrounds

Alberta

Banff

Banff National Park

Calgary

Canmore

Cardston

Crowsnest Pass

Drumheller

Edmonton

Elk Island National Park

Fort Macleod

Grande Prairie

Hinton

Jasper

Jasper National Park

Lake Louise

Lethbridge

Medicine Hat

Nordegg

Pincher Creek

Twin Butte

Waterton Lakes National Park

British Columbia

100 Mile House

Ainsworth Hot Springs

Alert Bay

Bamfield

Barkerville

Bella Coola

Bowron Lake Provincial Park

Cache Creek

Campbell River

Castlegar

Cathedral Provincial Park

Clearwater

Courtenay

Cranbrook

Dawson Creek

Fernie

Fort Nelson

Fort St. James

Fort St. John

Glacier National Park

Golden

Gulf Islands

Harrison Hot Springs

Hazelton

Hope

Kamloops

Kelowna

Kimberley

Kitimat

Kootenay National Park

Liard River Hot Springs Provincial Park

Lillooet

Manning Provincial Park

Muncho Lake Provincial Park

Nakusp

Nanaimo

Nelson

Oliver

Osoyoos

Pacific Rim National Park Reserve

Parksville

Pender Island/Gulf Islands

Penticton

Port Alberni

Port Hardy

Prince George

Prince Rupert

Quesnel

Radium Hot Springs

Revelstoke

Sidney

Shuswap Lakes

Sooke

Squamish

Stewart/Hyder, Alaska

Strathcona Provincial Park

Summerland

Terrace

Tofino

Tweedsmuir Provincial Park

Ucluelet

Valemount

Vancouver

Vernon

Victoria

Wells Gray Provincial Park

Whistler

Williams Lake

Yoho National Park

Watson Lake (Yukon Territory)

VISTA POINT Routen durch West-Kanada

VISTA POINT Routen durch West-Kanada – — Einleitung —

Vancouver Island

Victoria – Spaziergang durch British Columbias Hauptstadt

Nanaimo – Wichtiger Fährhafen und Eingangstor zu Vancouver Island

Tofino und Ucluelet – Kleine Städte am Rande des Pazifiks

Pacific Rim National Park – Wale, Wind und Wellen an der Westküste

Port Alberni – Eine der beiden »Lachshauptstädte« der Welt

Campbell River – Die andere der beiden »Lachshauptstädte der Welt«

Port Hardy – Fährhafen des Nordens

Auf dem Trans-Canada Highway durch British Columbia und die Rocky Mountains nach Calgary

Vancouver – Streifzug durch Vancouvers Stadtzentrum

Hope – Drehort von »Rambo« im Tal des Fraser River

Kamloops – Im trockenheißen Inland von British Columbia

Shuswap Lakes – Wunderbares Wassersportparadies in weiten Wäldern

Revelstoke National Park – Ein Berg, ein Nationalpark und ein Eisenbahnstädtchen

Golden – Gletscher, Wölfe und Bisons

Yoho National Park – Kleiner, aber feiner Nationalpark in den Rocky Mountains

Banff National Park und der Icefields Parkway – Auf der Traumstraße durch die Rocky Mountains

Banff – Das touristische Herz des Banff National Park

Canmore und Kananaskis Country – Schönes Land auf der Ostseite der Rocky Mountains

Calgary – Albertas Präriemetropole

Durch das südlich-zentrale British Columbia

Hope – Drehort von »Rambo« im Tal des Fraser River

Kelowna – Im Herzen des Okanagan Valley

Vernon – Nördlichste Stadt im Okanagan Valley

Nakusp – Kleinstadtidylle am Upper Arrow Lake

Nelson – Malerisches Städtchen am Kootenay Lake

Creston – Bierbrauerstadt am Fuße der Columbia Mountains

Castlegar – Stadt an Columbia River und Lower Arrow Lake

Osoyoos – Wüstenstädtchen an der kanadisch-amerikanischen Grenze

Penticton – Am Südende des Okanagan Lake

Manning Provincial Park – Wunderbare Wildnis am Crowsnest Highway

Vancouver – Rückfahrt nach Vancouver

Durch Südalberta und den Südosten von British Columbia

Calgary

Lethbridge – Bisons, berittene Polizisten und bemerkenswerte Botanik

Waterton Lakes National Park – Von der Prärie zu den Gipfeln

Waterton Lakes National Park – Rocky-Mountain-Bergwildnis im südwestlichen Alberta

Crowsnest Pass – Bergwerksgeschichte in den Rockies

Cranbrook – Gelebte Geschichte

Kimberley – Oberbayern in West-Kanada

Kootenay National Park – Durch den schönen Kootenay National Park

Banff National Park – Erster Nationalpark der kanadischen Rockies

Banff – Calgary – Von den Bergen zurück in die Präriemetropole

Die schönsten Reiseregionen West-Kanadas

British Columbia

Vancouver – — Metropole zwischen grünen Bergen und blauem Meer —

Service & Tipps

Ausflugsziele in North und West Vancouver:

Victoria – — British Columbias Hauptstadt —

Service & Tipps

Ausflugsziele:

Vancouver Island – — Die größte Insel an der Westküste Nordamerikas —

Alert Bay

Service & Tipps

Bamfield

Service & Tipps

Campbell River

Service & Tipps

Chemainus

Service & Tipps

Courtenay

Service & Tipps

Duncan

Service & Tipps

Gulf Islands und Gulf Islands National Park Reserve

Service & Tipps

Nanaimo

Service & Tipps

Pacific Rim National Park Reserve

Service & Tipps

Parksville

Service & Tipps

Port Alberni

Service & Tipps

Port Hardy

Service & Tipps

Port McNeill

Service & Tipps

Port Renfrew

Service & Tipps

Qualicum Beach

Service & Tipps

Sidney

Service & Tipps

Sooke

Service & Tipps

Strathcona Provincial Park

Service & Tipps

Tofino

Service & Tipps

Ucluelet

Service & Tipps

Südliches British Columbia – — Von den Gestaden des Pazifiks bis zu den Rocky Mountains —

Cache Creek

Service & Tipps

Castlegar

Service & Tipps

Cranbrook

Service & Tipps

Creston

Service & Tipps

Glacier National Park

Service & Tipps

Golden

Service & Tipps

Greenwood

Service & Tipps

Harrison Hot Springs

Service & Tipps

Hope

Service & Tipps

Kamloops

Service & Tipps

Kelowna und West-Kelowna

Service & Tipps

Kimberley

Service & Tipps

Lillooet

Service & Tipps

Lytton

Service & Tipps

Manning Provincial Park

Service & Tipps

Mount Revelstoke National Park

Service & Tipps

Nakusp

Service & Tipps

Nelson

Service & Tipps

Osoyoos

Service & Tipps

Penticton

Service & Tipps

Revelstoke

Service & Tipps

Shuswap Lakes: Squilax, Salmon Arm und Sicamous

Service & Tipps

Squamish

Service & Tipps

Vernon

Service & Tipps

Whistler

Service & Tipps

Zentrales British Columbia – — Kontraste zwischen Cowboyland und Küste —

100 Mile House

Service & Tipps

Barkerville

Service & Tipps

Bella Coola

Service & Tipps

Bowron Lake Provincial Park

Service & Tipps

Fort St. James

Service & Tipps

Hazelton

Service & Tipps

Kitimat

Service & Tipps

Prince George

Service & Tipps

Prince Rupert

Service & Tipps

Terrace

Service & Tipps

Tweedsmuir Provincial Park

Service & Tipps

Wells Gray Provincial Park

Service & Tipps

Williams Lake

Service & Tipps

Das nördliche British Columbia und das Yukon Territory – — Traumstraße Alaska Highway —

Alaska Highway

Dawson Creek

Service & Tipps

Fort Nelson

Service & Tipps

Fort St. John

Service & Tipps

Liard River Hot Springs Provincial Park

Service & Tipps

Muncho Lake Provincial Park

Service & Tipps

Stewart (British Columbia) und Hyder (Alaska)

Service & Tipps

Stone Mountain Provincial Park

Service & Tipps

Watson Lake (Yukon Territory)

Service & Tipps

Alberta

Calgary – — Großstadt mit Westernflair —

Service & Tipps

Ausflugsziele:

Edmonton – — Albertas Kapitale und das Tor zum Norden —

Service & Tipps

Ausflugsziele:

Rocky Mountains – — Nordamerikas berühmteste Berge —

Banff National Park

Service & Tipps

Canmore

Service & Tipps

Jasper National Park

Service & Tipps

Kananaskis Country

Service & Tipps

Kootenay National Park

Service & Tipps

Waterton Lakes National Park

Service & Tipps

Yoho National Park

Service & Tipps

Südalberta – — Felsengebirge, Badlands und Prärie —

Cardston

Service & Tipps

Crowsnest Pass

Service & Tipps

Dinosaur Provincial Park

Service & Tipps

Drumheller

Service & Tipps

Fort Macleod

Service & Tipps

Lethbridge

Service & Tipps

Chronik

Chronik – — Daten zur Landesgeschichte —

Bildnachweis, Impressum, Karte

Top 10
TOP 10
1 Stanley Park, Vancouver
Vancouvers bekanntester Stadtpark mit seinen weißen Sandstränden, den uralten Regenwaldbäumen, den Totempfählen und dem Promenadenweg ringsherum ist eine der größten Attraktionen der Stadt.
2 Long Beach, Vancouver Island
Strandwandern, Muschelsammeln und Wellenreiten im Sommer, Stürme beobachten im Winter – im Pacific Rim National Park säumen dichter Regenwald und ein 16 Kilometer langer, einsamer Strand den Rand des Kontinents.
3 Halcyon Hot Springs, BC
Eines der am schönsten gelegenen Thermalbäder British Columbias: Die bis zu 42 Grad heißen Pools liegen oberhalb des Upper Arrow Lake mit Sicht auf den See und die angrenzenden Bergketten.
4 Peak 2 Peak Gondola, Whistler
Nur drei Stützpfeiler sichern die Fahrt der 4,4 Kilometer langen Seilbahn zwischen Whistler und Blackcomb Mountain: Die längste freie Strecke beträgt drei Kilometer, die größte zu überquerende Tiefe 436 Meter.
5 Barkerville, BC
Wunderbares Freilichtmuseum mit gelungen restaurierten Gebäuden aus der Goldrauschzeit zur Mitte des 19. Jahrhunderts, das durch zeitgenössisch kostümierte Darsteller erst sein lebendiges Flair erhält.
6 Signpost Forest, Watson Lake
Schilderwald mit rund 77 000 Ortsschildern aus aller Welt, initiiert von dem US-Soldaten Carl K. Lindley, der beim Bau des Alaska Highway ein Schild seines Heimatortes Danville/Illinois in Watson Lake aufhängte.
7 Calgary Stampede, Calgary
Raubeinige Cowboys, mächtige Bullen und wild bockende Pferde sind die Markenzeichen des größten kanadischen Rodeos, zu dessen Veranstaltungen natürlich auch Bullenreiten und Kutschenrennen gehören.
8 Icefields Parkway, Banff National Park
Großartige Panoramastraße in den Rocky Mountains, die die Nationalparks Banff und Jasper miteinander verbindet und Zugang zu wunderbaren Aussichtspunkten, Wanderwegen und Campingplätzen bietet.
9 Banff Springs Hotel
Zimmer zählt das größte der schlossähnlichen historischen Eisenbahnhotels von Kanada, es ist ein Kosmos für sich mit seinen Restaurants und Lounges, mit seinem großen Spa und den Fitnessanlagen.
10 Royal Tyrrell Museum of Paleontology
Vierzig komplette Skelette, viele lebensechte Modelle von Dinosauriern und Fossilien machen das Royal Tyrrell in den Alberta Badlands zum führenden Museum der Paläontologie und Saurier-Forschungszentrum.
© RuthChoi/shutterstock
Einleitung
West-Kanada
— Traumlandschaften zwischen Prärie, Bergen und Meer —
Unermessliche Weiten und wenige Menschen – so stellt man sich West-Kanada vor. Mit Bergen, Wäldern und glitzernden Seen, wo Elche und Bären leben und Biber ihre Burgen bauen. Mal kreuzt ein Trapper in seinem Kanu vor seiner Blockhütte am See, mal kommt ein rotberockter Mountie auf hohem Ross daher. Wer aber die Landkarte West-Kanadas einmal genauer ansieht, der gewinnt ein weitaus reichhaltigeres Bild.
Im Westen erstreckt sich British Columbia: entlang der Pazifikküste, im Süden begrenzt durch die USA und nördlich vom Yukon Territory und einem Stück Alaska. In dieser Provinz spannt sich der Bogen vom dichten Regenwald der Küste und ihren meist Wolken verhangenen Bergen, von den vielen größeren und kleineren Inseln bis hin zu den trockenheißen Plateaus im Landesinneren; von sonnenreichen Trockengebieten im Süden über die berühmten Rocky Mountains bis hin zu den tiefen Nadelwäldern und einsamen Gebirgen im Norden.
Ziemlich geradlinig schließt sich im Osten die Provinz Alberta an, wo je nach Blickrichtung Bergland und Prärie beginnen oder enden. Auf jeden Fall setzen die Rocky Mountains eine massive Barriere gen Westen. Abrupt gibt das Gebirge dem einstigen Prärieland Raum. In den schier endlosen Weizenfeldern nicken immer wieder Ölpumpen, im Süden, Richtung USA, erstreckt sich heißes Ödland. Im Norden, wo irgendwann die Northwest Territories beginnen, herrschen menschenleere aber tierreiche Wälder vor; im Osten schließt sich geradlinig die Provinz Saskatchewan an.
British Columbias temperierter Küstenregenwald wird von der mächtigen Holzindustrie beherrscht. Dennoch überlebt noch manch ursprünglicher Waldbestand. Der Pazifik an der Westküste von Vancouver Island und die geschützten, inselreichen Gewässer der Strait of Georgia zwischen dem lang gestreckten Vancouver Island und dem Festland gehören zu den meistgelobten Tauchrevieren der Welt und verbergen in ihren Tiefen eine faszinierende Meeresflora und -fauna.
© Jillian Cooper/iStockphoto
Grizzly mit Jungen
Im Hinterland der Küstenberge erstrecken sich weite, einsame, von Bären durchstreifte Gefilde und nur an wenigen Stellen gibt es Verbindungen zur Küste: in der Region Vancouver, beim Seehafen Prince Rupert, dem Küstenort Bella Coola und im Norden bei Stewart/Hyder, wo man sogar das südlichste Zipfelchen Alaskas betritt.
Sonnenreiche Täler und trockenheiße Plateaus kennzeichnen das Landesinnere des südlichen British Columbia. Das Okanagan Valley hat sich dank ausreichender Bewässerung den Ruf als Obstgarten der Provinz und als Weinanbaugebiet gesichert. Die Kootenay-Region im Südosten kennzeichnen Gebirgsketten mit engen, langen Tälern, tiefen Wäldern, Flüssen und Stauseen.
© Galyna Andrushko /shutterstock
Einer der schönsten Seen in den kanadischen Rockies: der milchige, smaragdgrüne Moraine Lake im Banff National Park
Vor der Kulisse der Rocky Mountains verläuft in einem Bogen von der US-amerikanischen Grenze bis hinaus in das nördliche British Columbia der Rocky Mountain Trench, ein mächtiger Grabenbruch in der Erdkruste. Ihn nutzt im Süden von British Columbia der junge Columbia River, der dort seinen Lauf als einer der mächtigsten Flüsse des kanadischen und US-amerikanischen Westens beginnt.
Der majestätische Gebirgskamm der Rocky Mountains mit seinen vergletscherten Zwei- und Dreitausendern, den eiskalten Seen und Strömen, die ihnen entspringen, ist ein Glanzlicht im Kaleidoskop der westkanadischen Landschaften. Albertas Icefields Parkway, der diese grandiose Hochgebirgsszenerie in Nord-Süd-Richtung durchzieht, genießt den Ruf der »Traumstraße der Rockies«. Zu ihren Höhepunkten zählen der Athabasca Glacier und das Icefield Centre nahe der Grenze von Jasper und Banff National Park. Am Fuße der Rocky Mountains beginnt Alberta keinesfalls flach und gleichmäßig bis zum Horizont, sondern oft wellig und hügelig – einst Prärie, jetzt die Kornkammer Kanadas. Zu ihren geologischen Besonderheiten zählen die Badlands ganz im Süden. Echte »Hingucker« dort sind die hoodoos, eigenwillig geformte, dank ihrer unterschiedlichen Gesteinsschichten oft auffallend gestreifte Felstürme. Die Badlands sind auch reichhaltige Dinosaurierfundstätten.Von Kanadas rund 40 Millionen Einwohnern leben etwa 5,5 Millionen in British Columbia und etwa 4,7 Millionen in Alberta, rund 5 Prozent der Einwohner sind Angehörige der First Nations. West-Kanadas Metropolen – Vancouver, Calgary und Edmonton – präsentieren eine urbane Vielfalt, die touristisch immer mehr an Bedeutung gewinnt, obwohl sie nicht in das bisher gängige Klischee passt.
© Edwin Verin/iStockphoto
Downtown Vancouver: Blick auf die weißen Segel des Canada Place und den Harbour Centre Tower
An erster Stelle rangiert Vancouver, das wohl wichtigste Eingangstor zu West-Kanada. Die viel zitierte »Perle des Pazifiks« bietet neben ihrer beneidenswerten Lage zwischen Bergen und Meer ein Kaleidoskop an Sehenswertem: Museen, Theater, Parks, Restaurants und Hotels. Victoria, die kleine, aber feine, fest mit britischen Traditionen verwachsene Hauptstadt der Provinz, liegt gewissermaßen gleich vor der Haustür auf Vancouver Island. Die größte nordamerikanische Pazifikinsel schützt Vancouver und das Festland vor den Unbilden des Pazifiks.
© Arpad Benedek/iStockphoto
Der Saddledome vor der Skyline von Calgary
Albertas schnell wachsende Metropole Calgary ist ein Synonym für Reichtum aus Öl und Viehzucht mit einem ausgeprägten Westernflair. Calgarys Flagschiff ist denn auch die »Calgary Stampede«, eine der größten Rodeoveranstaltungen der Welt. Calgarys nördliche Nachbarin ist das längst zur selbstbewussten, modernen Hauptstadt gewordene Edmonton, das sogenannte Tor zum Norden. Mit der Edmonton Mall als einem der weltgrößten überdachten Einkaufszentren steht sie als Ziel ganz oben auf der Hitliste kanadischer und internationaler Shopping-Freaks.
Abseits dieser Bevölkerungszentren konzentrieren sich die Bewohner auf einem breiten Streifen im Süden der Provinzen, sammeln sich gewissermaßen zur Grenze des Nachbarlandes USA hin, so als wollte Kanada nicht an den Gestaden des Eismeers auslaufen und sich unbemerkt verlieren.
West-Kanada nutzt und schützt die Natur mit all ihren Ressourcen, insbesondere in den Nationalparks Jasper, Banff, Glacier, Waterton Lakes und anderen. Tweedsmuir, Manning, Wells Gray und weitere Provinzparks stehen den Nationalparks in puncto Schönheit und Landschaftsvielfalt oft in nichts nach, außer dass sie von der Provinzregierung betreut werden und diverse ökonomische Nutzung erlaubt ist. Natur in appetitlichen Häppchen in Form von Badeseen, Wasserfällen etc. servieren die kleineren Provinzparks wie swiws Park (Haynes Point), Christina Lake und Englishman River Falls, die bei Kanadiern als beliebte Urlaubsziele geschätzt werden.
Wanderwege für jeden körperlichen Zustand und Fitnessgrad durchziehen die meisten Parks. Von rollstuhlgerechten Wegen reicht das Angebot über kürzere und längere Wanderpfade, die teils mit Schautafeln und botanischen Hinweisen versehen sind oder zu historischen oder landschaftlichen Sehenswürdigkeiten führen, bis hin zu Fernwanderungen durch das Hinterland, wo man mit seinem Zelt und Selbstverpflegung ganz auf sich selbst gestellt ist.
Camping, Wandern, Kanu-, Kajak- und Wildwasserfahrten, Tauchen, Schwimmen, Wintersport, Walbeobachtungstouren – die Liste der möglichen Outdoor-Aktivitäten in West-Kanada ist lang. Wer Ausrüstung, Transport oder andere Unterstützung benötigt, wendet sich an einen der Outfitters in oder am Rande der Parks oder in den populären Zentren. Sie stellen Kanus, Mountainbikes und anderes Sportzubehör bereit, das man leihen oder kaufen kann.
Wer nicht auf eigene Faust losziehen will, schließt sich einer Gesellschaft an. Paddelt man, wie auf den Bowron Lakes oder in Wells Gray, auf eigene Faust, findet man bei einem Outfitter die nötige Ausstattung, wichtige Informationen und die Sicherheit von An- und Abmeldung. Mit einer Angellizenz und der entsprechenden Ausrüstung kann man in glasklaren Seen und strömenden Bergflüssen fischen und die Forellen anschließend auf dem Lagerfeuer grillen, das man auf den meisten Campingplätzen West-Kanadas entzünden darf.
Auch zwischen Natur und Stadt öffnet sich eine breite Palette an Freizeitangeboten: Freilichtmuseen wie Barkerville, Fort Steele und Fort St. James, historische Ranches und Goldgräberstätten, Weingüter und Vergnügungsparks, Thermalbäder und Wasserparks. Das Spektrum der Museen reicht von kleinen Heimatmuseen über Museen zur Eisenbahn, zur indigenen Bevölkerung oder der Geschichte bis hin zu Kunstmuseen von Weltrang. Vielerorts lernt man die Region durch See-, Dampfzug- oder Stadtrundfahrten und von schönen Aussichtspunkten kennen. Vor allem im Sommerhalbjahr werden allerorten Rodeos, Kinder-, Kunst-, Musik- und andere regionale und internationale Festivals veranstaltet.
West-Kanada profitiert von einem gut ausgebauten Verkehrsnetz mit exzellenten Straßen, das sich von den Zentren der Provinzen ausbreitet. Im Sommer sind die Straßenarbeiter-Crews dabei, die Frostschäden des vorangegangenen Winters zu beheben. Das führt oft zu Wartezeiten an den Baustellen, aber in der Regel sind die Fernstraßen gut befahrbar. Der Trans-Canada Highway erreicht Vancouver, bevor er schließlich zum Sprung nach Vancouver Island ansetzt und dort nach fast 7800 Kilometern quer durch den Kontinent endet. Weiter nördlich verläuft der nach einem Trapper benannte, gut ausgebaute Yellowhead Highway West-Kanada.
Im Norden British Columbias beginnt der legendäre Alaska Highway, der seit seinem Bau während des Zweiten Weltkriegs die Menschen in den Norden und nach Alaska gelockt und die isolierten Pelzhandelsposten und winzigen Ansiedlungen dem Rest des Landes näher gebracht hat. Dieser Highway ist Realität und Mythos zugleich. Er verbindet den Süden der Provinzen mit den wilden Parks und Regionen im Norden.
Viele kleinere und einige immer weniger werdende größere Straßen im Norden von British Columbia, Alberta und dem Yukon Territory tragen noch Schotterbelag. Sie vergrößern zwar mitunter den Fahrspaß, aber viele Strecken sind von den Leistungen der Fahrzeuganbieter, besonders der Wohnmobilvermieter, ausgeschlossen.
West-Kanada ist ideales Terrain für Naturliebhaber und Outdoor-Enthusiasten, für Fotografen und Aktivurlauber, die sich aber auch mal an einem der zahlreichen Seen als Badegast für ein paar Stunden oder Tage zurückziehen können und möchten. Wer gern sein Zelt oder Wohnmobil aufstellt, kann fast immer sicher sein, abends am knisternden Lagerfeuer neben der selbst gewählten Heimstatt zu sitzen und den nächtlichen Geräuschen der Natur zu lauschen. Wer feste Wände um seine Schlafstätte bevorzugt, findet eine reiche Auswahl an Hotels, Motels und urkanadischen Lodges in oder am Rande der Wildnis.
Der vorliegende Reiseführer möchte mit der Beschreibung der verschiedenen Regionen und Städte mit ihren Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten Begeisterung und Interesse wecken für dieses Land. Gute Reise!
© Gibson Pictures/iStockphoto
Auf den Vermilion Lakes im Banff National Park