Wir alle sind unsterblich - Matt Fraser - E-Book
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Wir alle sind unsterblich E-Book

Matt Fraser

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Beschreibung

Das FAQ zum Thema Jenseits Matt Fraser kann seit seiner Kindheit Verstorbene sehen und mit ihnen kommunizieren. Ausgehend von seinen persönlichen Erfahrungen als Medium und den Tausenden von Gesprächen, die er mit den Seelen auf der anderen Seite geführt hat, enthüllt er, was mit unseren geliebten Menschen nach ihrem Ableben geschieht. Sie sind nicht wirklich tot – nur anders. Doch sie sind stets bei uns, beschützen uns und wir können sogar nach wie vor mit ihnen kommunizieren, wenn wir lernen, die Zeichen und Botschaften zu erkennen, die sie uns senden. Die Übungen am Ende jedes Kapitels helfen, die Intuition zu fördern, um Impulse von der anderen Seite zu empfangen. Was geschieht nach dem Tod? Im Frage-und-Antwort-Stil gehalten und mit vielen Beispielen versehen, gibt dieses Buch einen umfassenden Einblick in das Leben nach dem Tod und beantwortet die Fragen, die am häufigsten gestellt werden, zum Beispiel: - Was passiert, wenn wir sterben? - Wo ist der Himmel? - Nehmen Verstorbene an ihrer eigenen Beerdigung teil? - Gibt es Engel wirklich? - Anhand welcher Zeichen und Botschaften können sich Verstorbene bemerkbar machen? Matt Frasers ausführliche und mitunter auch humorvolle Beschreibungen sind niemals gruselig, dafür hat er jedoch eine tröstliche Botschaft: Jeder von uns hat eine Verbindung zum Himmel und kann auch über deren Tod hinaus mit geliebten Verstorbenen in Kontakt bleiben.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 337

Veröffentlichungsjahr: 2024

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Matt Fraser

Wir alle sind unsterblich

Ein Medium beantwortet unsere drängendsten Fragen zum Weiterleben nach dem Tod

Aus dem amerikanischen Englisch von Elisabeth Liebl

Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG.

Über dieses Buch

Matt Fraser nimmt uns die Angst vor dem Tod

Matt Fraser, erfahrenes US-amerikanisches Medium, offenbart, was mit Verstorbenen nach ihrem Ableben geschieht und wie wir weiterhin mit ihnen kommunizieren können. Matt Frasers tröstliche Botschaft: Wir alle haben eine Verbindung zum Himmel und können mit etwas Übung unsere Intuition fördern, um Zeichen und Botschaften von Verstorbenen zu empfangen.

Aufgebaut wie ein Q&A und basierend auf Frasers persönlichen Erfahrungen, gibt dieses Buch einen umfassenden Einblick in das Leben nach dem Tod und beantwortet die Fragen, die am häufigsten gestellt werden.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.droemer-knaur.de

Inhaltsübersicht

Widmung

Vorwort von Alexa Fraser

Ich weiß, warum du hier bist!

1. Das große Einmaleins der sensitiven Veranlagung

Was bedeutet »sensitiv veranlagt«?

Unser sechster Sinn

Sich auf Freunde und die Familie einstimmen

Vertrau deinem Bauchgefühl

Was ist der Unterschied zwischen »sensitiv veranlagt« und »medial veranlagt«?

Botschaften aus der jenseitigen Welt aufnehmen

Vorhersagen aus der himmlischen Welt

Die Werkzeuge eines Mediums

Kann ich lernen, ein Medium zu werden?

Zeichen und Träume

Sind alle Sensitiven und Medien gleich?

Such dir ein Medium, das »deine Sprache spricht«

Was ist eine sensitive Vision, und womit ist sie vergleichbar?

Einsichten aus heiterem Himmel

Kann ein Medium sagen, ob jemand sensitiv begabt ist?

Verwandte Seelen

Sehen Sensitive bei einem Reading auch schlechte Ereignisse?

Wenn der Verlust noch ganz frisch ist

Wenn die Wahrheit wehtut

Einen offenen Geist bewahren

Ist eine sensitive Veranlagung erblich?

Eine Nahtoderfahrung kann sensitive Talente freisetzen

Wie kann ich herausfinden, ob ein Kind sensitiv veranlagt ist?

Der »schwarze Mann« raunt in der Nacht

Jedes Kind hat eine andere Art sensitiver Begabung

Besuche vom Großpapa

Können Sensitive die Lottozahlen vorhersagen?

Du kannst nicht alles vorhersagen – und ich würde das auch gar nicht wollen

2. Die Wahrheit über den Himmel

Was passiert, wenn du stirbst?

Sanft hinübergehen

Lass alles Schlechte einfach zurück

Wo ist der Himmel?

Die himmlische Welt kennt keine Grenzen

Wie sieht die himmlische Welt aus?

»Gestalte ihn selbst!«

Der Traum eines Fischers

Haben die Leute im Himmel auch einen Beruf?

Der kleine »Stups«, den du niemals übersehen solltest

Zufall oder göttliche Fügung?

Vermissen mich meine geliebten Menschen im Himmel?

Sich für das Leben entscheiden, nicht für die Trauer

Besuch von der Großmama

Werde ich in der himmlischen Welt meinem Haustier begegnen?

Pelzige, geschuppte und gefiederte Engel auf Erden

»Ich nehme meinen Vogel mit!«

Vertragen sich im Himmel denn alle?

Keine Sorgerechtsvereinbarung nötig

Machen sich meine Lieben im Himmel Sorgen um mich?

Welche Sprache spricht man im Himmel?

Die Puzzlestücke zusammensetzen

Wie man ein Sprachdefizit überbrückt

Was ist die »offizielle Religion« des Himmels?

Die himmlische Politik der »offenen Tür« für alle Religionen

3. Engel, Zeichen und geistige Besuche

Gibt es Engel wirklich?

Dein Schutzengel – dein Leben lang bei dir

Engel auf Erden

Wer sind meine geistigen Führer?

Sie halten dich in der Spur … selbst wenn es ein Leben lang dauert

Zufall? Ich glaube nicht …

Du weißt, wenn du die richtige Richtung einschlägst

Woher weiß ich, dass meine Engel und meine Lieben bei mir sind?

Wie sehen die Zeichen aus, die deine Lieben dir schicken?

Unerwartete Geruchswahrnehmungen

Münzen vom Himmel

Musik aus dem Jenseits

Zeichen auf Fotos

Nächtliche Zeichen

Besuche im Traum

Wenn du öfter um 11.11 Uhr auf die Uhr schaust

Flackernde Lichter oder seltsame elektrische Signale

Libellen, Schmetterlinge und Regenbögen

Woher weiß ich, wenn ein geliebter Verstorbener mir ein Zeichen schickt?

Seelen senden einzigartige Zeichen »auf ihre Weise«

Zeichen, die Erinnerungen wecken

Was bedeutet es, wenn du von einem lieben Menschen träumst, der gestorben ist?

Wir sehen uns in deinen Träumen!

Wenn dein Traum sich wie ein Nachtmahr anfühlt

Warum rieche ich meinen lieben Verstorbenen immer noch?

Die himmlische Sprache der Zahlen

Bist du wach?

Wie bewahrt mein Schutzengel mich vor der Gefahr?

Und wenn die Zeichen mich nun in eine falsche Richtung führen?

4. Der Übergang

Sind die »Toten« im Geist bei ihrer Beisetzung anwesend?

Seelen behalten ihren Humor auch im Himmel!

Wenn Menschen auf tragische Weise ums Leben kommen, finden sie dann auf der anderen Seite Frieden?

Und wenn mein geliebter Verstorbener nun nicht an den Himmel geglaubt hat?

Nahtoderfahrungen öffnen den Menschen die Augen

Kommen Menschen, die sich das Leben genommen haben, in den Himmel?

Warum Menschen die Hoffnung aufgeben und wie sie Frieden finden können

Lektionen über den Tod … und das Leben

Ich hatte keine Gelegenheit, mich von meinem geliebten Menschen zu verabschieden. Ist es jetzt zu spät?

Ein Leben erfüllt von liebevollen Erinnerungen

Mein geliebter Mensch hat mich am Ende nicht mehr erkannt. Erinnert er sich im Himmel dann wieder?

Ist es wichtig, ob ich meinen Verstorbenen beerdigt oder feuerbestattet habe?

Ist mein geliebter Mensch böse auf mich?

Im Himmel gibt es keinen Groll

Wartet das Baby, bei dem ich eine Fehlgeburt hatte, im Himmel auf mich?

Mütter werden mit all ihren Kindern wiedervereint

Ist das Sterben beängstigend?

Wie alt sind wir im Himmel?

5. Erinnerungen und Jahrestage

Können die »Toten« alles sehen, was ich mache?

Seelen fühlen sich von besonderen Zeiten und alltäglichen Ereignissen gleichermaßen angezogen

Und was ist nun mit der Dusche?

Sehen Seelen im Himmel ihre Kinder und Enkel?

In die Fußstapfen des Vaters treten …

Die Verbindung am Leben halten

Wird mein Vater an meinem Hochzeitstag dabei sein?

Kein Bedauern im Himmel

»Ich war die ganze Zeit da!«

Feiern die »Toten« im Himmel Geburtstag?

Wenn der Himmel dir Zitronen schickt …

Kehren die »Toten« an ihre Lieblingsorte zurück?

Das fröhlichste Erbe der Welt!

Ich denke zu den verrücktesten Zeiten an meine lieben Verstorbenen. Warum ist das so?

Die beste Zeit

Wie kann ich das Andenken an meinen lieben Menschen am besten ehren?

Ein Artischocken-Memorial

Stabübergabe

Weiß mein lieber Mensch im Himmel, dass ich seine Habseligkeiten aussortiert habe?

Sogar meine Familie macht sich deshalb Sorgen!

Bekommen wir die Chance, alles noch mal von vorn anzufangen?

Wie sieht eine Seele aus?

Wie alt wärst du, wenn du nicht wüsstest, wie alt du bist?

6. Frag das Medium

Kann ein Medium mir ein Reading geben, wenn wir nicht im selben Raum sind?

Das ist kein Gemeinschaftsanschluss!

Reden, ohne gefragt zu sein

Ich habe kein gutes Reading bekommen: Was ist passiert?

Ich bin das nicht, das bist du!

90 Prozent Übereinstimmung ist eine glatte Eins

Und wenn der geliebte Mensch beim Reading nicht zu mir durchkommt?

Wie lange sollte ich zwischen zwei Readings warten?

Woher weiß ich, ob ein Medium oder ein Hellseher es wirklich draufhat?

Die Aufgabe eines Mediums

Kann mein geliebter Mensch im Himmel mir sagen, wen ich heiraten soll?

Ich hatte ein Reading bei einem Hellseher, aber die Prophezeiung ist nicht eingetroffen. Warum?

Timing ist alles

Zeit hat auf der anderen Seite einen anderen Stellenwert

Wie kann ich meine Chancen erhöhen, dass mein lieber Mensch bei einer Gruppensitzung durchkommt?

Setz dich einfach irgendwohin

Sei achtsam und geduldig

Bring Erinnerungen mit, keine Erinnerungsstücke

Behalte einen offenen Geist und ein offenes Herz

Sollte ich persönliche Gegenstände meines lieben Menschen mitbringen, wenn ich ein Medium aufsuche?

Kommt es vor, dass du bei einem Reading falschliegst?

Wenn der Zeitpunkt passt, wird die Botschaft sinnvoll

7. Liebe und Beziehungen

Wenn mein Verlobter gestorben ist, bevor wir heiraten konnten, werden wir dann im Himmel wiedervereint?

Keine Sorge, was die Papiere angeht …

Ist mein verstorbener Mann empört, weil ich mit jemand anderem ausgehe?

Dein Seelengefährte will nur eins: dass du glücklich bist!

Kommen auch gleichgeschlechtliche Paare wieder zusammen?

Ein himmlischer Wandel

Sind alle Paare im Himmel wieder zusammen?

Manchmal weiß die Familie es eben nicht besser

Wenn ich mehrere Partner hatte, mit welchem werde ich dann im Himmel zusammen sein?

Wie soll ich ohne meinen Mann/meine Frau meine Kinder erziehen?

Unsere Lieben leben für immer in unseren Herzen

Die Macht des »Grammy-Beutels«

Wenn ich aus dem gemeinsamen Haus ausziehe, wird der Geist meines Mannes beziehungsweise meiner Frau mir folgen?

»Ich finde toll, was du daraus gemacht hast!«

Was ist ein Seelengefährte?

Mach dir keine Sorgen, ob du deinen Seelengefährten auch wirklich kennenlernen wirst

Wenn du allein stirbst, wirst du dann im Himmel deinen Seelengefährten finden?

Liebe – mit verzögerter Wirkung!

Wird meine Frau im Himmel dann älter sein als ich?

8. Keine Angst vor Geistern: Spuk, üble Taten und negative Seelen

Muss ich mir wegen böser Geister Sorgen machen?

Das Böse versteckt sich im Dunkeln

Das Hotelzimmer, in dem es spukte

Kann dich jemand verhexen?

Der Fluch entsteht in deinem Kopf

Sind gewisse Ereignisse im Leben vorherbestimmt?

Du hast mehr als eine Chance!

Die falsche Entscheidung zur falschen Zeit

Der richtige Ort, die falsche Zeit

Gibt es so etwas wie die Hölle?

Wo schaut Fluffy da hin?

Ein friedlicher Gang über die Regenbogenbrücke

Gibt es einen Unterschied zwischen Geistern und geistigen Wesen?

Pass auf den Laden auf!

Meine Schwiegermutter konnte mich zu Lebzeiten nicht ausstehen: Wird sie jetzt, nachdem sie gestorben ist, bei mir herumspuken?

Müssen sich Menschen für ihr negatives Handeln verantworten, wenn sie sterben?

Wiedergutmachung

Vergebung vom Himmel

Wenn man im Leben voller Zorn war, wird man das auch im Himmel sein?

Gibt es einen geistigen Schutz?

Was sind Energievampire?

Wirf die Negativität zurück mit dem »Spiegelkreis«

Die Guten ins Kröpfchen, die Schlechten ins Töpfchen!

Warum sind Ouija Boards schlecht?

9. Heile, manifestiere, verwandle dein Leben

Warum sind wir hier auf der Erde?

Warum müssen wir im Leben Herausforderungen und Kämpfe bestehen?

Wie meine Zeit auf der Highschool aus mir den Menschen machte, der ich heute bin

Schließlich wurde alles besser …

Ich habe einen schweren Verlust erlitten. Wie komme ich über diesen Schmerz und diese Trauer hinweg?

Den anfänglichen Schock überwinden und die Heilung beginnen lassen

Erinnerungen ansehen

Wie man anderen hilft, über ihren Kummer hinwegzukommen

Wie kann ich meinen Lieben im Geist eine Botschaft zukommen lassen?

Stopp! Was soll ich denn sagen?

Der Besuch am Grab

Diese Nummer ist zurzeit nicht vergeben …

Warum begegnen wir im Leben mitunter Menschen, die nur dazu da sind, uns zu verletzen oder im Stich zu lassen?

Warum bin ich hier? Wie kann ich herausfinden, was meine wahre Aufgabe ist?

Entdecke deine Gaben und wie du sie einsetzen kannst

Nun kennst du deine Aufgabe. Was jetzt?

Das Gesetz der Anziehung ist ja wohl zu gut, um wahr zu sein! Funktioniert das wirklich?

Wie kann ich das Gesetz der Anziehung für mich arbeiten lassen?

Fünf Schritte zur Manifestation von Glück

Können uns positive Gedanken heilen?

Glückliche Geschichten bringen positive Ergebnisse

Kids wollen einfach Kids sein

Die Macht des positiven Denkens

Und Gebete – wirken die tatsächlich?

Himmlische Liebe während der Covid-Pandemie

10. Zu guter Letzt ein paar Worte über Karma, göttliche Führung, Energie und das Universum

Können Geistwesen bei mehr als einer Person sein? Und wieso?

Einen Regenbogen teilen

Essen die geistigen Wesen auch? Oder müssen sie auf die Toilette?

Wie jemand genießt, was er im Leben versäumt hat

Schlafen tote Menschen im Himmel?

Irdische Jahrestage verlieren im Himmel ihre Bedeutung

Wird mein geliebter Mensch im Himmel anders sein?

Hat sich mein geliebtes Wesen wirklich derart verändert?

Woher kommen die »Spirit Orbs« auf Fotos?

Wie kann ich meine Engel zu Hilfe rufen?

Wissen meine Lieben, dass ich regelmäßig ihr Grab besuche?

Nichts ist wichtiger als deine liebevollen Gedanken

Können Menschen im Himmel noch einmal sterben?

Gibt es so etwas wie Karma wirklich?

Samen der Güte

Gutes Karma zu schaffen, ist einfach

Wie man schlechtes Karma umwandelt

Ich höre immer wieder vom rückläufigen Merkur. Was hat das zu bedeuten?

Wie du mit dem rückläufigen Merkur umgehst

Nachwort

Das Leben im Fluss

Wenn du dir deine Zukunft vorstellst, wie sieht sie aus?

Handle so, als wäre all das schon Wirklichkeit

Bitte deine Ahnen/deine Lieben um Hilfe

Dankbarkeit ist alles

Du bist nicht aufzuhalten

Handle inspiriert

Vertraue auf die Macht der Bilder und des geschriebenen Wortes

Achte auf dich selbst – voller Liebe, Mitgefühl und Bereitschaft zur Vergebung

Sei dir selbst eine gute Mutter (oder ein guter Vater)

Bring dich in Einklang mit deiner Lebensaufgabe

Entdecke dein wahres Talent, deine Gabe

Warum wir nie sterben

Dank

Dieses Buch ist all jenen gewidmet, die den Verlust eines geliebten Menschen betrauern.

Ich hoffe, dass das, was du auf den folgenden Seiten findest, dir helfen wird, den Menschen, die du liebst, im Geist näherzukommen.

Vorwort

von Alexa Fraser

Was geschieht mit uns, wenn wir sterben? Noch vor sechs Jahren lag die Antwort auf diese Frage für mich vollkommen im Dunkeln. Ja, die Frage selbst war etwas, worauf ich die Antwort gar nicht kennen wollte. Allein beim Gedanken an Tod und Sterben schwirrte mir der Kopf, und mein Magen begann zu revoltieren. Mir Filme zum Thema anzusehen, Bücher zu lesen oder mich an Gesprächen darüber zu beteiligen, war mir unmöglich.

Auch bei uns zu Hause war der Tod nicht eben ein gängiges Gesprächsthema … meine Cousins und ich durften nicht einmal zur Beerdigung unserer Oma mitkommen. Wir blieben mit einem Babysitter daheim. Die einzige Erinnerung, die ich an ihren Sterbetag habe, ist, dass ich bei meinen anderen Großeltern zu Besuch war und gerade in meinem Halloweenkostüm losziehen und »Süßes oder Saures« einfordern wollte, als mein Vater, nachdem er mit meiner Mutter telefoniert hatte, langsam die Treppe heraufkam und mit leiser Stimme sagte: »Sie ist von uns gegangen.« Ich weiß noch, wie ich vor mich hin starrte und die Übelkeit in mir hochstieg. Ich habe nicht geweint. Ich glaube, ich habe nicht einmal ein Wort gesagt. Ich war traurig, keine Frage, aber noch mehr war ich schockiert, dass sie nicht mehr hier mit uns auf der Erde war. Ich erinnere mich noch, wie ich später an diesem Halloweenabend mit einem Sack voller Süßigkeiten zurück zu meinen Onkeln und Tanten kam, die im schwach beleuchteten Wohnzimmer meiner Großmutter saßen und sich, wie es mir vorkam, Hunderte von Fotos anschauten. Ich sah, wie alle weinten und wie sich in dieses Weinen hin und wieder ein leises Lachen mischte, wenn sie sich an Begebenheiten aus der Zeit erinnerten, als Oma noch lebte. Ich mochte es ganz und gar nicht, wie ich mich an diesem Abend fühlte. Es war alles so dunkel und still und traurig. Meine Verwirrung hätte nicht größer sein können. Ich wusste nicht, ob ich weinen, lachen oder mit irgendjemandem reden sollte.

Als wäre das Hinscheiden meiner Großmutter nicht genug gewesen, um mich schon in jungen Jahren mit dem Tod zu konfrontieren, sahen meine Eltern sich im Fernsehen am liebsten »Wahre Verbrechen« an. Irgendeine True-Crime-Sendung lief bei uns immer im Hintergrund. Möglicherweise ging ihnen ja nicht unter die Haut, was da über den Bildschirm flimmerte. Sie konnten sich ungerührt von diesen Bildern abwenden, um ein Buch zu lesen, zu kochen oder Arbeiten am Computer zu erledigen. Meine jungen Augen aber klebten förmlich am Fernseher. Es entsetzte mich, auf wie viele grausame Arten Menschen zu Tode kamen. Natürlich war das Ganze aufbereitet und nachgestellt, aber das änderte nichts daran, dass alles, was mit Tod und Sterben zusammenhing, mir Beklemmungen verursachte.

Fünfzehn Jahre lang versuchte ich dann, jeden Gedanken an den Tod so weit als möglich von mir wegzuschieben. Was natürlich nicht gelang. In der Highschool-Zeit hatte ich eine weitere schreckliche Begegnung mit dem Tod. Einer meiner Freunde wurde, als er spätabends mit dem Rad unterwegs war, von einem Auto überfahren. Ich weiß noch, wie der Schuldirektor am Tag darauf in der ersten Stunde – wir hatten Spanisch – hereinkam und uns mit gefasster Stimme mitteilte, dass einer unserer Klassenkameraden einen tödlichen Unfall gehabt hatte. Mir sackten Herz und Magen in die Kniekehle, und mir wurde schwindelig, sodass ich mich in meine Bank setzen musste. Ich konnte nicht glauben, was ich da hörte. Die Beisetzung verlief geradezu tragisch. Seine vierzehnjährige Freundin fing an seinem Sarg an loszuschreien … Du kannst dir die Szene vielleicht vorstellen.

Wenn jemand das Wort »Tod« nur in den Mund nahm, liefen mir kalte Schauer über den Rücken. Jetzt fragst du dich vielleicht: »Wieso fängt denn ein Mädchen, das vor nichts mehr Angst hat als vor dem Tod, ausgerechnet mit jemandem, der Tote hören und sehen kann, eine Beziehung an?« Das frage ich mich auch jeden Tag aufs Neue, aber ich nehme mal an, das ist Schicksal, oder?

Als ich Matt kennenlernte, war ich drauf wie eben geschildert. Ich hatte die Gedanken an Tod und Sterben so tief in den hintersten Winkel meiner selbst verbannt, dass ich nicht einmal begriff, was Matt da eigentlich machte. Ich weiß noch, wie ich mit ihm in einem Coffeeshop am Hochtisch saß und meine Beine von diesem hohen Hocker baumelten. Ich stellte ihm allerhand doofe Fragen. »Aha … du siehst also dauernd tote Leute, die durch die Gegend spazieren?« Er reagierte nett und freundlich und musste sich vermutlich immer wieder mal das Lachen verkneifen. Ich schätze, er konnte mir ansehen, dass ich einfach nicht kapierte, dass er ein Medium war. Außerdem war ich damals gerade mal achtzehn – wozu in aller Welt sollte ich ein Medium brauchen? Da ich normalerweise nie an den Tod dachte und schon gar nicht darüber sprach, hatte ich natürlich auch noch nie von medial veranlagten Menschen gehört. »Und? Kannst du jetzt gerade jemanden sehen, der um mich herumspaziert?«, fragte ich ihn und kicherte, als hätte ich einen guten Witz gemacht. Ich dachte nicht, dass er darauf überhaupt reagieren würde. Ich fragte mich, ob er jetzt einen Packen Karten hervorziehen, einen Zauberspruch aufsagen oder irgendwas Komisches mit seinen Händen machen würde. Er aber sagte einfach nur: »Ja, ich kann hinter dir deine Oma sehen.« Ich kann mir nur vorstellen, was ich in dem Moment für ein Gesicht gemacht haben muss. Mir klappte die Kinnlade herunter, und ich starrte ihn an. Ich vermute mal, ich war bleich wie ein Gespenst (was ja passte …). Mein Gesicht wurde glühend heiß, während mir zugleich von der Stirn abwärts bis hinunter zu den Zehen der kalte Schweiß aus allen Poren trat. »Sie steht direkt hinter dir.« Mir war, als müsste ich mich gleich übergeben. Nicht, dass es mich nicht gefreut hätte zu hören, dass meine so innig vermisste Oma noch da war. Nein, einfach weil dieser Typ, den ich eben erst kennengelernt hatte und der so ganz und gar normal wirkte, mit seinen Augen meine Oma deutlich sah. Ich konnte einfach nicht fassen, was da gerade ablief. »Ich sehe auch, dass du eine kleine Tasche von ihr bei dir hast, die ihr in deiner Familie aufgehoben habt und untereinander herumgebt.« Gut, das wäre eigentlich das Stichwort gewesen, um fluchtartig den Raum zu verlassen. Habe ich schon erwähnt, dass ich auch an Angststörungen leide? Das hier war ganz bestimmt nicht ideal für mich.

Ich versuchte, so ruhig, cool und gelassen wie nur möglich zu bleiben. Ich sprang vom Hocker und griff mir die Handtasche, die ich auf dem Nachbartisch abgelegt hatte. Ich machte den Reißverschluss auf und holte einen kleinen hellblauen Beutel mit einem Kreuz drauf heraus. Dieses Beutelchen hatte meiner Oma (»Grammy«) gehört. Es enthielt ihre Ringe und ein paar andere Schmuckstücke, Perlen von einem Rosenkranz und ein silbernes Gebetsmedaillon. Das Beutelchen geben wir in unserer Familie immer der- oder demjenigen, der beziehungsweise die es gerade am dringendsten braucht – weil eine wichtige Prüfung oder ein Vorstellungsgespräch bevorsteht oder man eben an Angststörungen leidet. Niemand, der nicht zur Familie gehörte, wusste von der Existenz dieses Beutels. Woher auch? Ich war völlig fertig, gelinde gesagt.

Vielleicht denkst du jetzt, dass mit mir etwas nicht ganz stimmen kann, wenn ich dir sage, dass mir das Thema »Tod« immer noch Unbehagen verursachte – selbst nachdem Matt mir bei unserem ersten Treffen dieses Reading gegeben und ich diese schönen Dinge über meine Oma erfahren hatte. Als Matt und ich uns dann öfter trafen und einander allmählich näherkamen, lud er mich ein, doch einmal zu einem seiner Live-Gruppen-Readings mitzukommen. Ich dachte nur: »Es gibt also tatsächlich Leute, die freiwillig zu so was gehen?« Und so saß ich mit Hunderten aufgeregter, trauernder Menschen in einem Raum und versuchte, mich anzupassen. Matt wählte nach dem Zufallsprinzip eine Person aus dem Publikum aus und übermittelte ihr Botschaften von Verwandten oder geliebten Menschen, die gestorben waren, wobei er eine Tatsache nach der anderen aus deren Leben erzählte. Die Leute brachen in Schluchzen aus, manche schrien auch. Viele waren von Matts Worten absolut überwältigt. Die Energie im Raum war so ganz anders als alles, was ich bis dahin in meinem Leben erfahren hatte. Das Ganze war eine Achterbahn der Emotionen, und ich war mir nicht sicher, ob ich damit etwas zu tun haben wollte. Ich saß da mit gesenktem Blick und versuchte mich abzulenken, indem ich an meinen Fingernägeln herumnestelte oder auf mein Handy schaute. Das funktionierte aber immer nur kurz, denn ich konnte die Botschaften, die Matt diesen Fremden übermittelte, einfach nicht überhören. Menschen, mit denen er bis dahin keinerlei Kontakt gehabt hatte. Die Stimmung im Raum war unbeschreiblich. Als ließe sich die Erleichterung der Menschen, das Gefühl, endlich mit etwas abschließen zu können, förmlich mit Händen greifen. Dieses Erlebnis hat mich für immer verändert.

Vielleicht bin ich als Matts Frau nicht ganz unvoreingenommen, aber was er hat, ist eine gottgegebene Begabung. Die Art und Weise, wie er mit den Leuten redet und wie sie spontan darauf reagieren, die Emotionen, die in ihnen aufsteigen, wenn er über die geliebten Menschen spricht, die sie so sehr vermissen – all das ist eine Wahnsinnserfahrung. Es ist eine Ehre, es miterleben zu dürfen.

Was mich am meisten verändert hat, ist nicht das, was Matt sagt (obwohl er darin unglaublich genau ist und es einen echt umhaut, was er über ihm völlig fremde Menschen weiß). Aber das Entscheidende ist, wie er es sagt. Sobald Matt mit dir spricht, stellt sich sofort ein Gefühl von Nähe und Vertrautheit ein. Er sieht dich an mit seinem wunderbaren, freundlichen Lächeln und seinen sanften braunen Augen, und du fühlst dich gleich sicher und geborgen. Er hat ein ausgesprochen warmes, einladendes Wesen, und dabei ist er eine elektrisierende, umgängliche Persönlichkeit. Niemand außer ihm kann den Tod als etwas so Lichtes und Besonderes erscheinen lassen. Die Art, wie Matt sich selbst und das Gehörte präsentiert, während er scherzt und einen umarmt, nimmt den Menschen eine schwere Last von der Seele. Er kann dir das Gefühl geben, dass ein verstorbener geliebter Mensch tatsächlich neben dir sitzt oder steht (was sie ja auch tun), aber das eigentlich Unerklärliche ist die Empfindung dabei. Und er ist der Einzige, der sie dir geben kann.

In den sechs Jahren, die ich mittlerweile mit Matt zusammen bin, haben sich meine Ansichten über Tod und Sterben geändert. Ich habe viel gelernt, denn Matt ist ein außergewöhnlicher Lehrer. Er hat mir in einfühlsamen Gesprächen die andere Seite nähergebracht und mir vermittelt, wie schön der Tod sein kann und wie eng die Verbindung zu geliebten Menschen ist, auch wenn sie körperlich nicht mehr hier bei uns sind. Jeden Tag stelle ich Matt Fragen über den Tod und den Himmel – wenn wir im Auto unterwegs sind, miteinander kochen oder bis zwei Uhr früh im Bett reden, obwohl wir eigentlich schlafen sollten. Er hat mir die Augen für eine andere Welt geöffnet, eine Welt, die mir, wie ich zu meinem großen Bedauern sagen muss, lange Zeit verschlossen war. Während ich ihn zu seinen Auftritten in Tanzsälen von Hotels, mittlerweile auch in Theatern und Gemeindezentren begleite, genieße ich es immer mehr, die Geschichten und Botschaften all dieser Menschen zu hören. Mittlerweile freue ich mich darauf. Wie Matt einer Person, die schwer unter der Trauer über den Tod eines geliebten Menschen gelitten hat, zu hellem Lachen, spontaner Freude und dem Gefühl, einen Abschluss gefunden zu haben, verhilft, muss man selbst miterlebt haben, um es zu verstehen. Ich genieße es immer wieder, wenn ich sehe und spüre, wie sich im Verlauf seiner Readings bei den Menschen, die schwere Kämpfe durchzustehen hatten, emotional etwas löst, während er ihre Hand hält. Es macht mir Freude, bei Matts Kursen und Vorträgen dabei zu sein, ihm zuzuhören und jedes Mal etwas Neues zu lernen. (Nein, ich kann nicht genug davon bekommen, ihn zu sehen, obwohl wir täglich beisammen sind.) Ich freue mich jedes Mal von Herzen auf das, was Matt mir über das Leben nach dem Tod, den Himmel und das, was unsere Lieben tun, erzählen wird. Matt hat mein Herz und meinen Geist dafür geöffnet, den Tod und mit ihm den Kreislauf des Lebens und dessen Schönheit anzunehmen. Ich hatte zuvor nie wirklich gespürt, wie nah unsere Lieben uns sind, auch wenn sie uns weit weg vorkommen. Ich habe eine starke Intuition entwickelt, sodass ich die geistige Welt nun auf so ganz andere Weise spüren und mich darauf einlassen kann. Matt hat mir gezeigt, wie ich Verbindung mit meiner Energie aufnehmen kann. Er ermutigt mich, jeden Tag zu beten und mit meinen Lieben, die diese Welt verlassen haben, zu sprechen. Dieser Weg war und ist so schön – ich kann gar nicht fassen, dass ich ihn nie eingeschlagen hätte, wäre ich Matt nicht begegnet … Aber wie schon gesagt: Schicksal, nicht wahr?

Bist du auch nur ansatzweise so gestrickt wie ich, also ziemlich neugierig (und manchmal etwas ängstlich), dann hast du wahrscheinlich auch jede Menge Fragen! Matts Buch kann dir helfen, zu dir selbst zu finden und dich für deine Spiritualität auf eine Weise zu öffnen, die du nicht für möglich gehalten hättest. Ich möchte dich ermutigen, beim Lesen so offen wie nur möglich zu bleiben und darüber nachzudenken, wie schön der Tod tatsächlich sein kann … Ja, so verrückt das klingen mag, gerade wenn jemand wie ich das sagt!

Eine Botschaft von Matt Fraser für dich

Ich weiß, warum du hier bist!

Der Tod eines geliebten Menschen ist eine der emotional belastendsten Erfahrungen, durch die man gehen kann. Doch das Geheimnis ist: Der Mensch, den du verloren hast, ist nicht wirklich verschwunden. Als Medium kann ich Hinterbliebenen helfen, Verbindung zu verstorbenen Freunden und Verwandten aufzunehmen. Und ihnen so beweisen, dass der Mensch, den sie so schmerzlich vermissen, nicht wirklich tot ist – er ist jetzt nur in ein anderes Sein eingetaucht. Das zu erkennen, kann das ganze Leben verändern.

Stünde es in meiner Macht, etwas für die ganze Menschheit zu tun, dann würde ich dafür sorgen, dass jeder nur einmal einen Tag lang das Leben so erfahren kann, wie es einem Medium möglich ist. Könnten die Leute sehen, was ich sehe, würde das dem Tod etwas von seinem Schrecken nehmen, von dem Dunkel, das ihn umgibt. Wo immer ich bin, sehe ich die »Toten« neben den »Lebenden« – eine Tochter im Geist, die neben ihrer Mutter an der Supermarktkasse Schlange steht. Einen Vater, der vor Jahren diese Welt verlassen hat und über seinen Sohn wacht, der mit der U-Bahn zur Arbeit fährt. Ein treues Haustier, das hinübergegangen ist und seinem Herrchen oder Frauchen immer noch überallhin folgt. Diese Seelen sind mit ihren Lieben auf ewig verbunden. Und egal, welche (Horror-)Filme du im Fernsehen oder im Kino vielleicht gesehen hast, ich kann dir eines versichern: Die »Toten« sind keinesfalls so Furcht einflößend, wie sie dort meist gezeigt werden!

Wie oft überlegen wir, was wir unseren Lieben sagen würden, die jetzt im Himmel sind, aber hast du dich schon einmal gefragt, was sie dir sagen würden? Hast du, während du dich auf ein Leben ohne sie einrichtest, schon einmal darüber nachgedacht, wie deine Lieben sich das Leben auf der anderen Seite einrichten? Ich möchte dir helfen zu verstehen, was aus Sicht der Verstorbenen geschieht, denn je mehr du über das Leben auf der anderen Seite weißt, desto näher wirst du dich denen fühlen, die jetzt in der geistigen Welt leben.

Und aus genau diesem Grund wollte ich dieses Buch schreiben.

Als Medium kommuniziere ich täglich mit den »Toten«. Das war aber nicht immer so. Es gab eine Zeit, da habe ich meine Gabe verdrängt in dem verzweifelten Bemühen, »normal« zu sein. Und so habe ich die »Toten« viele Jahre lang weder gesehen noch gehört oder gespürt. Erst als ich, gegen Ende meiner Teenagerzeit, selbst zu einem Medium ging, erkannte ich, dass ich einen Riesenfehler machte. Von da an widmete ich mein Leben dem Bemühen, meine Gabe zu verfeinern und so viel wie möglich über die geistige Welt zu erfahren. Als ich meine medialen Fähigkeiten wiederentdeckte, wurde mir bewusst, dass jeder Mensch eine Verbindung zur himmlischen Welt hat und seine Lieben, die in diese Welt hinübergewechselt sind, auf seine einmalige, ureigenste Art und Weise spüren kann.

Und es gibt noch etwas, was die Menschen tröstet: So intensiv wir uns bemühen, uns mit unseren Lieben zu verbinden, so intensiv versuchen sie, Kontakt mit uns aufzunehmen. Sie lassen uns wissen, dass sie in vielen unterschiedlichen Formen bei uns sind.

Hier ist es also: mein Buch über das Leben nach dem Tod! Alles, was hier steht, habe ich in vielen Gesprächen mit Seelen auf der anderen Seite erfahren. Die im Folgenden vorgestellten Einsichten beruhen ausnahmslos auf authentischen Erfahrungen meinerseits und auf den Botschaften, die ich erhalten habe. Doch denke beim Lesen immer daran: Jeder von uns hat seine individuellen Glaubensvorstellungen. Wenn also etwas von dem, was du hier liest, dich nicht anspricht, dann nimm nur das, was dein Herz berührt, und vergiss das Übrige.

Wenn du selbst medial veranlagt bist und deine Gabe besser verstehen möchtest, wenn du über den Verlust eines geliebten Menschen trauerst oder einfach mehr über das Leben auf der anderen Seite wissen willst, dann bist du hier richtig.

Ich hoffe, dieses Buch wird dir ein hilfreicher Begleiter sein auf deiner eigenen spirituellen Reise!

 

Mögest du stets gesegnet und inspiriert bleiben!

1

Das große Einmaleins der sensitiven Veranlagung

»Jeder von uns ist zumindest ein bisschen sensitiv veranlagt!«

Was bedeutet »sensitiv veranlagt«?

Hast du je über einen anderen Menschen etwas Bestimmtes einfach gewusst oder ein Ereignis vorhergesagt, bevor es eingetroffen ist? Wenn ja, dann hast du dich vielleicht gefragt: »Woher weiß ich, ob es sich bei dem, was ich wahrnehme, um eine übersinnliche Erkenntnis handelt, um den Nachhall eines früheren Erlebens oder schlicht um Wunschdenken?«

Diese Frage wird mir immer wieder gestellt.

Die Antwort lautet: Vielleicht kommt da mehr zusammen als nur diese Möglichkeiten.

Unser sechster Sinn

Denk einfach an irgendeine beliebige Erfahrung in deinem Alltag. Gewöhnlich sind daran mehr als nur einer deiner Sinne beteiligt. Wenn du zum Beispiel ein Brot isst, dann hast du eine bestimmte Geschmacksempfindung. Aber gleichzeitig siehst, fühlst und riechst du dein Brot auch – und wenn du es zuvor getoastet hast, dann kannst du auch hören, wie es knuspert, wenn du hineinbeißt.

Unsere sensitiven Fähigkeiten aber gehen über unsere fünf primären Sinne Sehen, Hören, Schmecken, Fühlen und Riechen hinaus. Dieser sechste Sinn ermöglicht es uns, das Unsichtbare zu sehen und zu deuten. Unser sechster Sinn bedient sich dabei unserer fünf primären Sinne, die er auf eine höhere Stufe hebt, sodass sie über den normalen Erfahrungsbereich hinausreichen.

Mit unseren sensitiven Fähigkeiten zapfen wir die Energie des Universums an. Wenn du dem Universum eine Frage stellst, dann ist das ein bisschen so wie eine Google-Suche – mit dem Unterschied, dass du hier nicht auf das Internet und seinen Datenpool zugreifst, sondern auf ein Meer grenzenloser Weisheit.

Auf diese Weise beschreiben viele Sensitive und Medien ihre Erfahrungen. Wie bei einer Internetrecherche musst du deine Frage klar formulieren, sonst bekommst du nicht die richtige Antwort. Und noch etwas: Du kannst nie genau sagen, woher oder auf welchem Weg die Antwort zu dir gekommen ist. Sie kommt einfach.

Sich auf Freunde und die Familie einstimmen

Bei den meisten sensitiv Veranlagten gibt es bestimmte Bereiche, in denen sich ihre Begabung am stärksten bemerkbar macht. Ich zum Beispiel weiß immer, wenn jemand aus meiner Familie oder ein enger Freund irgendetwas Besonderes erlebt. Dann verspüre ich plötzlich den starken Drang, zu ihnen Kontakt aufzunehmen. Auch wenn die betreffende Person weit weg lebt oder ich nur gelegentlich mit ihr spreche, geht sie mir ständig durch den Kopf – und will gar nicht mehr heraus!

Als ich neulich den Abfall rausbrachte, blitzte in mir plötzlich der Gedanke an Freunde auf, die in Florida leben. Ich musste unwillkürlich an ihren Hund denken. Dieser Hund war für sie wie ein Kind. Sie hingen wirklich sehr an dem Tier, und ich hatte das Gefühl, dass der Hund krank oder vielleicht sogar tot war. Daher wollte ich mich bei ihnen melden. Aber bei dem Gedanken, sie anzurufen, fühlte ich mich unwohl: Was sollte ich sagen? Was, wenn sich meine Signale irgendwie überlagert hatten und der Hund in Wirklichkeit wohlauf war? Statt sie anzurufen, beschloss ich also, sie zu besuchen. Wir verabredeten uns zum Abendessen; und kaum hatten wir uns an den Tisch gesetzt, erzählten sie mir auch schon, dass ihr Hund gestorben war. Meine Intuition hatte mich also nicht getäuscht. Ich konnte sie jedoch trösten mit der Versicherung, dass ihr Hund voller Frieden war.

Intuition beziehungsweise unsere sensitive Veranlagung kann die unterschiedlichsten Formen und Gestalten annehmen. Sie kann dich vor einer möglichen Gefahr warnen, die dir selbst, einem lieben Menschen oder auch einem dir völlig Fremden droht. Und sie kann dich auf die Höhepunkte des Lebens wie die Geburt eines Kindes oder die Begegnung mit deinem Seelenpartner vorbereiten.

Vertrau deinem Bauchgefühl

Kurz zusammengefasst, kann man sagen: Ein sensitiv veranlagter Mensch weiß Dinge, bevor sie geschehen. Viele Menschen haben solche übersinnlichen Einsichten, wissen es aber nicht und suchen alle möglichen anderen Erklärungen für das, was sie spüren. Sensitiv veranlagt zu sein, hat allerlei Vorteile – aber um in ihren Genuss zu kommen, musst du erst lernen, der Stimme deiner Intuition zu vertrauen.

Sensitiv zu sein, das hört sich mystisch, ja »abgedreht« an – aber eigentlich handelt es sich dabei um eine praktisch recht nützliche Fähigkeit. Sie kann dir helfen, in allen Angelegenheiten bessere Entscheidungen zu treffen, ob es nun um Jobangebote, die Partnerwahl oder selbst nur die beste Reiseroute geht. Es lohnt sich also, wenn du auf deine Intuition horchst und lernst, ihr zu vertrauen.

Was ist der Unterschied zwischen »sensitiv veranlagt« und »medial veranlagt«?

Dazu musst du wissen: Jedes Medium ist auch ein Sensitiver, doch ist nicht jeder Sensitive auch ein Medium.

Sensitive können die Zukunft vorhersagen – sie lesen die Energie eines Menschen, und sie ziehen auch Energie aus dem Universum an.

Um Informationen zu erhalten, verwenden Sensitive alle möglichen Hilfsmittel und Techniken – doch unterm Strich sind das nur »Kanäle«, um die Botschaft rüberzubringen. Tarotkarten sind hierfür ein gutes Beispiel. Es gibt tolle Tarotkarten, doch wirklich Sensitiven genügt ein Satz ganz normaler Spielkarten. Meine Großmutter machte sich ihr ganz persönliches Wahrsagedeck, indem sie normale Spielkarten mit Wörtern und Symbolen versah. Das benutzte sie viele Jahre und gab damit verblüffende Readings.

Neben der Verwendung von Karten lesen manche Sensitiven auch aus Teeblättern oder dem Kaffeesatz, um Bilder und Visionen vor ihrem inneren Auge entstehen zu lassen. Wieder andere machen Readings, indem sie einen Gegenstand, der dem Fragenden gehört, in der Hand halten oder sein Foto betrachten.

Doch der entscheidende Punkt ist der: Egal, ob ein sensitiver Mensch nun Karten oder ein anderes Hilfsmittel verwendet, es kommt immer auf die Energie an, die er oder sie aufnimmt. Fünf Sensitive können dieselben drei Karten ziehen und trotzdem ganz unterschiedliche Einsichten haben. Der Grund dafür ist, dass die Bedeutung über die Karte hinausgeht. Karten, Teeblätter, Fotos – oder welches Instrument auch immer verwendet wird – stellen stets nur das Tor dar, durch das die Botschaft kommt.

Botschaften aus der jenseitigen Welt aufnehmen

Manche Botschaften stammen aus dem Energiefeld der Person, die das Reading erhält, andere wiederum können von Seelen kommen, die bereits auf die andere Seite gewechselt sind. Das bringt uns zurück zu der Frage: Was ist der Unterschied zwischen einem Sensitiven und einem Medium?

Ein Medium kann sich mit Verstorbenen verbinden. Er oder sie stimmt sich ein auf Menschen, die gestorben sind, und erhält von ihnen Botschaften. Medien können die Seelen, die sich um dich herum aufhalten, spüren und die jeweilige Person beschreiben. Sie sind so etwas wie eine menschliche Fernsprechleitung zwischen Himmel und Erde. Doch das Ganze ist keine Frage des Entweder – oder, denn ein Medium kann Informationen von Verstorbenen auch auf sensitivem Weg erhalten.

Für gewöhnlich ist es aber so, dass ein Medium übersinnliche Einsichten nicht aus dem Energiefeld der Person erhält, die das Reading bekommt, sondern von jemandem auf der anderen Seite.

Vorhersagen aus der himmlischen Welt

Bei einem meiner Readings schickte eine Großmutter ihrer Enkelin die Botschaft, dass sie im Laufe des nächsten Jahres ein Baby, einen Jungen, bekommen würde. Zu dem Zeitpunkt war die Frau noch nicht schwanger, aber tatsächlich brachte sie binnen Jahresfrist einen Sohn zur Welt. Fungierte ich also in diesem Fall als Medium, das eine Verbindung zwischen dieser Frau und ihrer Großmutter herstellte, oder habe ich ihre Schwangerschaft auf sensitivem Weg vorhergesagt?

Technisch gesehen, fungierte ich als Medium, da diese Botschaft von jemandem kam, der bereits verstorben war. Doch woher wissen die Seelen in der himmlischen Welt, was hier bei uns auf der Erde passieren wird? Sie wissen es, weil sie Energie sind – und das Morgen daher besser sehen können als wir das Gestern. Deshalb machen sie sich auch keine Sorgen um uns. Sie wissen, was passieren wird, und sie können das Licht am Ende des Tunnels sehen. Zudem führen die »Toten« keine irdische Existenz und haben daher eine größere und umfassendere Perspektive. Sie vermögen das Gesamtbild mit den Augen der Liebe zu sehen, frei von Voreingenommenheit oder persönlichen Interessen. Sie sehen das Leben aber auch durch deine Augen und sind in der für dich idealen Lage, dass sie nur dein Bestes wollen.

Die Werkzeuge eines Mediums

Wir haben ja schon darüber gesprochen, dass Sensitive Hilfsmittel wie Tarotkarten oder Teeblätter benutzen, um Informationen zu bekommen, und so wie sie haben auch Medien ihre Werkzeuge, um sich mit der anderen Seite zu verbinden.

Manche Medien schreiben etwas auf ein Stück Papier oder verwenden ein Foto des Verstorbenen, weil ihnen das dabei hilft, den Kanal offen zu halten. Andere schließen vielleicht die Augen und halten deine Hand, weil sie eine körperliche Verbindung brauchen.

Medien arbeiten also nicht nur mit unterschiedlichen Techniken, sie empfangen auch ihre Botschaften auf unterschiedlichen Wegen: als Stimmen, die sie hören, als Visionen oder als gedankliche Schwingungen, die sie aufnehmen.

Ich wuchs damit auf, dass ich Verstorbene sehen und hören konnte. Und wenn ich ein Reading gebe, dann arbeite ich mit diesen Sinnen.

Du musst kein Medium sein, um die geistige Welt spüren zu können – vielleicht hast du eine kurze Vision oder fühlst ihre Präsenz ganz nah bei dir –, doch ein Medium kann solche Botschaften auch deuten. Das ist, als würde man ein Puzzle zusammensetzen: Alle Teile finden zueinander, um eine Geschichte zu erzählen. Allerdings – ganz so simpel ist es auch wieder nicht. Stell dir vor, du hast bei einem Hofflohmarkt ein Puzzle gekauft, und jetzt fehlen dir ein paar Teile. Ein gutes Medium kann diese »Leerstellen« auffüllen und eine klare Botschaft übermitteln.