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Die politische Maxime unserer Zeit ist simpel: Mehr Wirtschaftswachstum bedeutet mehr Reichtum, und mehr Reichtum führt zwangsläufig zu einer glücklicheren Bevölkerung. Doch wenn wir auf die Daten der letzten Jahrzehnte schauen, bricht diese Logik in sich zusammen. Wir besitzen mehr denn je, aber unser kollektives Glücksniveau stagniert völlig. Das Easterlin-Paradox erklärt diesen fundamentalen Fehler unseres Wirtschaftssystems. Sobald die menschlichen Grundbedürfnisse gedeckt sind, steigert absoluter Reichtum das Wohlbefinden nicht mehr. Was stattdessen zählt, ist das relative Einkommen. Wir wollen nicht einfach nur reich sein; wir wollen reicher sein als unser Nachbar. Da das Wirtschaftswachstum aber meist alle gleichzeitig anhebt, verpufft der emotionale Effekt des neuen Geldes in einem endlosen Statuswettbewerb. Dieses Buch seziert die psychologischen Fallen der Konsumgesellschaft. Es beleuchtet, wie die Jagd nach dem relativen Status uns in eine hedonistische Tretmühle zwingt, in der wir immer härter arbeiten, ohne jemals echte Zufriedenheit zu spüren. Entkommen Sie der Falle des finanziellen Vergleichs. Erkennen Sie das Easterlin-Paradox in Ihrem eigenen Leben, entkoppeln Sie Ihren Selbstwert von Statussymbolen und finden Sie Wege zu echtem, krisenfestem Glück.
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Veröffentlichungsjahr: 2026
