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Selbstheilungskräfte aktivieren mit Yoga
Ob Rückenschmerzen, Bluthochdruck oder Schlafprobleme – viele Erkrankungen sitzen tiefer oder an einer anderen Stelle, als wir auf den ersten Blick vermuten. Schmerzen und Krankheiten können aber auch eine Chance sein, genauer hinzusehen. Denn sie zeigen uns indirekt, dass wir mehr auf uns achten sollten. Und dabei kann Yoga helfen!
Die erfahrene Yoga-Lehrerin Tasja Walther und Physiotherapeutin Sabine Dorscht nehmen Körper und Seele ganzheitlich in den Blick und bieten dir einen vielfältigen Methodenmix gegen deine Probleme:
- Selbsttest: Damit nimmst du deinen Körper unter die Lupe und entdeckst deine Problembereiche.
- Yoga: Übe gezielt die Asanas und Mudras, die am besten gegen deine Beschwerden helfen.
- Atem: Meditationen und Atemübungen unterstützen dich auf deinem Weg zur Achtsamkeit und mentalen Balance.
- Tipps: aus Ayurveda, Klopfakupressur, TCM, Feng-Shui
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 275
Veröffentlichungsjahr: 2021
Tasja Walther, Sabine Dorscht
1. Auflage 2021
170 Abbildungen
wäre es nicht schön, wenn wir alle gesund und munter wären? Wenn es nur einen Schalter gäbe, damit sich Gesundheit und Wohlbefinden einstellen?
Bis es so weit ist, hilft nur eins: Yoga. Und auch hier gibt es nicht die eine richtige Yogaübung, die alles heilt. Wie Thomas von Aquin einmal gesagt hat:
»Gesundheit ist weniger ein Zustand als eine Haltung. Und sie gedeiht mit der Freude am Leben.«
Yoga zeigt uns einen Weg, diese Freude zu finden bzw. wiederzuentdecken. Ob Asana, Reflexion der Gewohnheiten, Teezeremonie oder die richtige Atmung – finde dein Yoga, deinen Weg zur Freude am Leben. Wähle aus der Vielfalt der Möglichkeiten deinen Weg, das Beste für deine Gesundheit.
Wenn wir mit privaten, beruflichen und gesundheitlichen Herausforderungen konfrontiert werden, wollen wir flüchten oder eben diesen einen Schalter finden.
Meist haben wir einen bunten Blumenstrauß an Verhaltensweise entwickelt, um uns von den Ursachen unseres Unwohlseins und den eigenen Gefühlen abzulenken: Nutzung des Handys, von Podcasts und Blogs, wir betäuben uns mit zu reichlichem Essen, Alkohol und Psychopharmaka. Gerne suchen wir Schuldige für unser Leid, überlagern so die wahren Probleme oder steigern unsere Arbeitszeit, bis keine Zeit mehr für anderes bleibt.
Diese Verdrängung hilft jedoch nicht, die Probleme zu beseitigen. Die unangenehmen Gefühle verschwinden nicht, allenfalls können wir uns nicht mehr so deutlich spüren. Wir verschieben die Probleme nur und die Symptome verändern sich. Daraus entstehen neue Probleme. Irgendwann wissen wir gar nicht mehr, welche Krankheit welches Gefühl ausgelöst hat. Wir haben so lange alles verdrängt, bis wir uns selbst gar nicht mehr (aus)kennen. Wir haben den Kontakt zu uns selbst verloren. Dies kann zu den unterschiedlichsten Krankheitsbildern führen, unter anderem zu Schlafstörungen, Kopf- und Rückenschmerzen, Gewichts- und Verdauungsproblemen. Oftmals sind diese Erkrankungen kombiniert mit Unzufriedenheit im Beruf, unglücklichen Beziehungen, Einsamkeit oder wenig Freude im und am Leben.
Eine Krankheit kann auch eine Chance sein, genauer hinzusehen. Verdrängung hat oft weitreichende Folgen, wie Unzufriedenheit, Ziepen im Knie oder Druck in der Hüfte. Negative Gefühle und Schmerzen sind Warnsignale. Diese sollen Körper, Geist und Seele schützen. Wenn wir die Chance nicht nutzen und nicht genau hinsehen, sondern weiter verdrängen, ist ein freudvolles und glückliches Leben fast nicht möglich.
Wenn wir in eine Krise geraten oder ernsthaft erkranken, ist das nie schön. In solchen Situationen kommen auch immer verdrängte Gefühle ans Licht. Belastungen, Probleme und Krankheit gelangen an die Oberfläche, wenn unsere normalen Verdrängungsmechanismen und Kompensationsstrategien nicht mehr ausreichen. Oftmals sind die akuten Themen nicht die wahre Ursache der Krankheit. Diese wird manchmal auch verdrängt oder es wird ein »Sündenbock« gesucht.
Wichtig ist, dass wir eine Krankheit ganzheitlich betrachten. Niemand kann beeinflussen, was passiert. Aber jeder hat einen Einfluss darauf, wie er eine Situation beurteilt und was er daraus macht. Das heißt, jeder hat die Möglichkeit, die Situation selbst zu bewerten und zu verändern. Die Verantwortung über Gefühle, Gedanken und dadurch auch zum Teil über die Krankheit liegt auch in der eigenen Hand!
In diesem Buch haben wir uns bewusst für das DU entschieden. Denn auch das ist eine Technik. Unser Unterbewusstsein kennt kein SIE. Unsere Gedanken kennen nur ein DU. Um direkt auf dein ganzes System zu wirken, solltest du auch immer mit dir in der Du-Form sprechen. Egal ob du dir ein Kompliment machst, dir selber gut zuredest, ob du meditierst oder dir selbst eine Bejahung zusprichst.
Schön, dass du dich entschieden hast, Yoga als therapeutische Maßnahme kennenzulernen. Auch wenn du das Gefühl hast, von Krankheit überrollt zu werden, dann halte kurz inne, atme, meditiere und hinterfrage.
Für viele Krankheiten gibt es nicht den einen Griff, die eine Übung oder die eine Massage, mit deren Hilfe sich die Beschwerden in Luft auflösen. Viele Erkrankungen sitzen viel tiefer und haben sich über die Jahre ihren eigenen Weg gebahnt, um uns im Alltag zu zeigen, dass etwas schiefläuft.
Deshalb ist Yoga als Weg, sich selbst wieder besser zu spüren und wahrzunehmen, so wichtig. Nur dann gelingt es uns, Gewohnheiten und Fehlbelastungen zu erkennen und zu ändern.
Ein gutes Beispiel hierfür sind Knieschmerzen. Im ersten Moment ist man versucht, das Kapitel Knie aufzuschlagen. Das ist natürlich ein guter Weg und die genannten Übungen werden deinem Knie mit Sicherheit guttun. Allerdings beruhen Knieschmerzen oft auf einer Fehlstellung der Füße und/oder der Hüfte. So kann es zu einer schnelleren Besserung der Systeme führen, wenn du zusätzlich zu den Übungen und Tipps im Kapitel Knie auch die Kapitel Füße und Hüfte miteinbeziehst. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, mit dem Selbsttest zu beginnen und so die verschiedenen Aspekte zu berücksichtigen.
In den verschiedenen Kapiteln finden sich stets Verweise auf andere Abschnitte, um den Zusammenhang herzustellen.
Oft kommt es vor, dass sich ein Symptom reduziert oder sogar auflöst, sich dafür aber ein neues Symptom zeigt. Das ist ganz normal, denn die Krankheiten überlagern sich meist gegenseitig. So kann es gut sein, dass der Knieschmerz weniger wird und der Schmerzpunkt in den unteren Rücken wandert. Bitte lasse dich davon nicht entmutigen. Oft hat es Jahre gedauert, bis der Schmerz kontinuierlich da war. Gib dir und deinem Körper jetzt auch genug Zeit zur Heilung.
Zur Ganzheitlichkeit gehören natürlich auch unsere Gefühle, unsere Psyche und unsere Emotionen. Wie fühlt man sich, wenn der Schmerz einen ständig begleitet? Welche Begleitsymptome, wie Schlafstörungen, entstehen? Auch darauf sind wir im Buch eingegangen und haben die viele Arten der Meditation und yogischen Stimmungsaufheller aufgenommen.
Eure Tasja Walther und Sabine Dorscht
Titelei
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Die Wirkungen von Yoga
Yoga als ganzheitliches Konzept
Einige Studienergebnisse
Yoga bringt Körper und Geist zusammen
Asanas, die yogischen Körperübungen
Starte mit dem Aufwärmen
Aufwärmen
Die Bandhas
Mula Bandha
Uddiyana Bandha
Jalandhara Bandha
Mudras, die yogischen Fingerübungen
Meditation
Der Selbsttest
Ablauf des Selbsttests
Test der Füße
Übungen für die Füße
Übung 1
Übung 2
Übung 3
Übung für den Hallux valgus
Übung 1
Übung 2
Test der Kniestellung
Übungen für die Knie
Übung 1
Übung 2
Übung 3
Test Becken, Hüfte und Lendenwirbelsäule
Übungen für Becken, Hüfte und Lendenwirbelsäule
Übung 1
Übung 2 mit Schluss der Rippenbögen
Test Brustwirbelsäule (= BWS), Schultergürtel und Schultern
Übungen für die aufrechte Körperhaltung der BWS und der Schultern
Übung 1
Übung 2
Übung 3
Test Halswirbelsäule und Kopf
Übungen, um die Schonhaltung der Halswirbelsäule auszugleichen
Übung 1
Übung 2
Übung 3
Alternative
Test deines Seelenlebens und deiner Psyche
Hinweise zu Übungen
Fazit des Selbsttests
Yoga zu den Krankheitsbildern
Psychische Erkrankungen und Schlafstörungen
Wie kann Yoga unsere Psyche unterstützen?
Zusammenspiel von Körper und Geist
Sitzende Vorwärtsbeuge
Krokodil
Gebundene Winkelhaltung in Rückenlage mit Herzöffnung
Tse Mudra – Gute Laune Mudra
Ausführung
Pranayama: Ausatemverlängerung
Ausführung
Teerezepte
Lavendelöl
Weitere Einschlafhilfen
Einschlafrituale
Beruhigende Gesichtsmaske
Affirmationen
Nervenerkrankungen
Überblick über die Erkrankungen
Berghaltung
Berghaltung mit nach oben gestreckten Armen
Gestreckte Hand-zum-Großzeh-Haltung
Dyana Mudra – Geste der Versenkung für innere Stille
Handakupressur
Pranayama: Verlängerung der Ein- und Ausatmung
Jin Shin Jyutsu oder japanisches Heilströmen
Alle Finger strömen
Das Selbstwertgefühl sitzt im Daumen
Der Mut sitzt im Zeigfinger
Die Gelassenheit sitzt im Mittelfinger
Die Freude sitzt im Ringfinger
Die Leichtigkeit sitzt im kleinen Finger
Erkrankungen des Rückens
Formen von Rückenschmerzen/Wirbelsäulensyndrom
Körper in Balance
Katze – Kuh
Tiger
Boothaltung
Nadelöhr
Pranayama: Anahata-Atmung
Obere Extremität
Das Karpaltunnelsyndrom
Das Impingement-Syndrom
Hastha Bandha
Brett und Varianten
Hoher Ausfallschritt, Variation
Mudra der Kuh
Pranayama: bewegte Brustkorbatmung
Bhramari
Ausführung
Untere Extremität
Propriozeptionstraining
Übungsablauf
Krieger I
Krieger II
Taube
Pranayama: Unterschied Bauch- und Brustatmung
Rheumatische Erkrankungen
Die Erkrankungen
Rheumatoide Arthritis
Fibromyalgie
Morbus Bechterew
Schulterbrücke
Die Beckenuhr
Gestreckter seitlicher Winkel
Pranayama: Ujjayi
Wirkung
Ausführung
Basenbäder
Tee zur Förderung der Entzündungshemmung
Krebserkrankungen
Wirkungen von Yoga
Baum
Shakti-Shake
Schmelzendes Herz
Mudraflow für Erdung und Balance
Pranayama: Nadi Shodana
Sich selbst umarmen – japanisches Heilströmen
Ausführung
Heilende Hände
Ausführung
Herz- und Gefäßerkrankungen
Herzerkrankungen
Bluthochdruck
Koronare Herzerkrankung (KHK)
Niedriger Blutdruck
Wie kann Yoga helfen?
Erkrankungen der Blutgefäße
Arteriosklerose
Periphere arterielle Verschlusskrankheit
Wie kann Yoga helfen?
Erkrankungen des Lymphsystems
Chronisch-venöse Insuffizienz/ Lymphstau
Wie kann Yoga helfen?
Unterstützter Fisch
Kamel
Gestützte Umkehrhaltung
Ganesha Mudra – der Elefantengott
Ausführung
Mate-Tee zur Entgiftung
Pranayama: Flankenatmung mit Seitneigung bei Hypertonie
Ausführung
Der leuchtende Schädel bei Hypotonie
Ausführung
Herabschauender Hund mit Beinheben
Vorwärtsbeuge im Sitzen
Sitzende Winkelhaltung mit Seitneigung
Ushas Mudra – Geste des Neuanfangs und des Ursprungs
Ausführung
Pranayama: tiefe Bauchatmung mit Venenpumpe
Ausgangsstellungen (Alternativen)
Ausführung
Kopfschmerzen
Ursachen von Kopfschmerzen
Migräne
Schneidersitz mit Jalandhara Bandha und Räuberleiter
Fersensitz mit Räuberleiter
Dreigliedrige Vorbeuge mit Adlerarmen
Kaleshvara Mudra
Pranayama: Shitali
Ausführung
Menstruationsbeschwerden
Hilfe aus der Natur
Kamillensitzbad
Massageöl
Pranayama: Ujjayi
Halber Drehsitz des Matsyendra
Kobra
Balkenhaltung mit Öffnung
Verdauungsprobleme
Die Bedeutung des Darms
Die Aufgaben des Darms
Happy Baby
Gedrehte Kopf-zu-Knie-Haltung
Heuschrecke und Bogen
Maha Sakral Mudra
Pranayama: tiefe Bauchatmung
Ausführung
Müdigkeit und Abgeschlagenheit
Energiemeditation
Stellung des Kindes
Bananenübungen aus Shavasana
Gestrecktes Dreieck
Pran Mudra – Lebensmudra
Pranayama: yogische Vollatmung
Ausführung
Traditionelle Chinesische Medizin
Erkentnisse aus der Organuhr
Hochphase: Lunge, Ruhephase: Harnblase
Hochphase: Dickdarm, Ruhephase: Niere
Hochphase: Magen, Ruhephase: Kreislauf/Perikard (Herzbeutel)
Hochphase: Milz und Bauchspeicheldrüse (Pankreas), Ruhephase: Dreifach-Erwärmer (Meridian für Wärmeregulation)
Hochphase: Herz, Ruhephase: Gallenblase
Hochphase: Dünndarm, Ruhephase: Leber
Hochphase: Harnblase, Ruhephase: Lunge
Hochphase: Niere, Ruhephase: Dickdarm
Hochphase: Kreislauf/Perikard (Herzbeutel), Ruhephase: Magen
Hochphase: Dreifach-Erwärmer, Ruhephase: Milz und Bauchspeicheldrüse
Hochphase: Gallenblase, Ruhephase: Herz
Hochphase: Leber, Ruhephase: Dünndarm
Energieballs
Schlusswort
Service
Weiterführende Literatur und Links der Autorinnen
Meditationen
Autorenvorstellung
Sachverzeichnis
Impressum
Yoga hat die Kraft der ganzheitlichen Heilung. Doch es ist viel mehr als Körperübungen und Atmung. Durch Yoga erkennst du deine Bedürfnisse, es gibt dir die Kraft für Entscheidungen und hilft dir, den Zugang zu dir selbst zu finden.
