Zicke Zacke Schweinebacke - Ennow Strelow - E-Book

Zicke Zacke Schweinebacke E-Book

Ennow Strelow

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Beschreibung

Zicke Zacke Schweinebacke ... Frussland das urzeitliche Riesenreich wird von Wladimir Putenkopf, einem grausamen Tyrannen geknechtet! Wer kann die Frussen von Putenkopf befreien? Das kann nur einer... Guru Niewahrnarr und sein treuer Novize Jewgehnie!

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Seitenzahl: 124

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Zicke Zacke Schweinebacke ...

Frussland das urzeitliche Riesenreich

wird von Wladimir Putenkopf,

einem grausamen Tyrannen geknechtet!

Wer kann die Frussen von Putenkopf

befreien? Das kann nur einer...

Guru Niewahrnarr und sein treuer

Novize Jewgehnie!

Es war still geworden um Guru Niewahrnarr. Versonnen saß der unumschränkte Altmeister des 16 - blättrigen Tütenbaus am Strand von Pattaya und genoss den milden Schein der untergehenden Abendsonne. Leise platschten die Wellen im immer wiederkehrenden Rhythmus in den weißen Sand. Aus der Ferne hörte man zuweilen das Lärmen und Johlen einer ausgelassenen Feiergemeinde, die die kommende Nacht zum Tag machen wollte.

Heute am Samstagabend war Onkel Dittmeyers Dröhndom proppenvoll mit Gästen aus nah und fern. Wie immer hieß das Motto des Abends : “Ich alleine - Du alleine wirbeln solln die Vogelbeine.“

Guru Niewahrnarr schmunzelte. Zwar war er kein Freund von Tanzveranstaltungen jeglicher Art, aber er wußte um die Kraft des sich Vergnügens, denn die Pattayaner hatten die ganze Woche hart und fleißig gearbeitet. Da durfte man auch mal auf den Putz hauen und die Sau raus lassen.

Langsam verschwand die Sonne wie eine glühende Apfelsine am Horizont und ein aufkommender kühler Wind ließ den Meister frösteln. Mit hochgezogenen Schultern machte er sich auf den Heimweg. Es wurde Zeit zu meditieren. Zuhause angekommen setzte er sich auf sein üppiges Daunenkissen öffnete seinen göttlichen Schnabel und ließ aus diesem ein besonders langgezogenes Oooooohhhmmmmmm gleiten

Eigentlich konnte Guru Niewahrnarr mit sich und der Welt zufrieden sein. Wenn nur dieses Wort “Eigentlich“ nicht wäre. Für den Meister war es ein Unwort. Dahinter versteckte sich etwas nicht Vollendetes, nicht zu Ende gebrachtes. Es gaukelte einem selbst und anderen etwas vor was so nicht wahr war. Grässlich!!! So sollte sein Lebenswerk nicht enden. Es gab noch soviel zu tun. Die Welt war immer noch voll von Unwissenden, von verirrten Seelen und all den Geknechteten und Gequälten, denen es nicht so gut ging wie den Pattayanern. Weg mit diesem grässlichen sich selbst bauchpinseln-den Unwort “Eigentlich“! Wenn die Aufgaben nicht zu mir kommen, muss ich zu ihnen gehen und dem Leben in Bequemlichkeit Adieu sagen. Diese Weisheit konnte man wirklich in Stein meißeln!

Wer so von einem Wunsch beseelt ist, bekommt mitunter schneller Antwort als ihm eigentlich lieb ist. Kaum hatte Niewahrnarr sein tägliches Ritual beendet sprach plötzlich eine wohlbekannte Stimme zu ihm. Richtig! Es war Meister Dotter Dotter: „Mein Sohn du bist deinen Weg gegangen, hast viel Gutes getan und in meinem Geiste gewirkt. Dein Wunsch wurde erhört: In einem fernen Land regiert ein schrecklicher Herrscher. Brutaler und grausamer als der Kleine Khan und Zatt Zan Maoam zusammen. Sein Name ist Putenkopf!!! Der Herrscher von Frussland!!!

“Wladimir Putenkopf der Schreckliche.“ Ein widerliches Subjekt, das sein Volk knebelt, knechtet und jedem den Schnabel verbietet, der nicht für ihn ist! Diese Wesen brauchen Hilfe! Deine Hilfe! Mach dich auf den Weg, zögere nicht und lande dort wo dich der Große Pooark hinschickt.“ Trotz allen Eifers und blindem Gehorsam wurde Guru Niewahrnarr etwas unwohl. Er sprach zu seinem Meister: “ Ist das ferne Land in das ich reise auch gesegnet mit der Pflanze der Weisheit?“ „Mein Sohn du zweifelst an der Kraft des heiligen Krautes? Wo immer dich dein Weg hinführt, wirst du soviel davon finden, wie dein Herz begehrt. Ein Putenkopf kann vieles, aber den Hanf vernichten kann er nicht.“ Guru Niewahrnarr nickte beschämt und fühlte sich sofort besser. Er versprach hoch und heilig den nächstbesten Monsunwind zu bitten ihn dorthin zu tragen wo auch immer Meister Dotter Dotter seinen Schüler hinschickte.

Wenn er mit dem Monsunwind am frühen Nachmittag reisen wollte, musste er sich aber mächtig sputen. Schnell war alles gepackt: Die Krallenbürste, Federgel, Bürzelcreme und 3 Packungen Goldblattblättchen. Aber wo war das Wichtigste? Der heilige Hanfbeutel. Niewahrnarrs Stirn kräuselte sich und aus dem sich kräuseln wurden tiefen Falten. Ohne seine Nervennahrung konnte er doch beim besten Willen nicht reisen. Das erste mal nach langer Zeit wurde der Meister der inneren Ruhe hektisch. Die Zeit drängte, aber der Beutel war nicht dort, wo er immer hing.

Niewahrnarr durchwühlte mit zitterigen Flügeln hektisch seine bescheidenen Habseligkeiten. Der Beutel blieb wie vom Erdboden verschluckt. Völlig verzweifelt, mit klopfendem Herzen ließ er sich ermattet auf sein Meditationskissen fallen und sein Blick sank mutlos zu Boden. Da schaute doch etwas unter seinem Kissen hervor ...

Richtig! Niewahrnarr schlug sich mit dem Flügel vor die Stirn und seine Augen leuchteten wieder.

Au weia, da hatte er den Beutel ja selbst vor dem Meditieren drunter geschoben. Augenblicklich klopfte sein kleines Hühnerherz nicht mehr wie verrückt, die Verzweiflung war verschwunden und die zerfurchte Stirn war wieder glatt wie ein Kinderpopo. Hastig wurde der Hanfbeutel noch in den Rucksack gestopft. Nun konnte es endlich los gehen.

Die Monsunwindhaltestelle war gleich um die Ecke. Beschwingten Schrittes erreichte er gerade noch rechtzeitig den Treffpunkt für geheime Monsunwinde und breitete erwartungsvoll seine Flügel aus.

Augenblicke später sah er schon die Welt von oben, verschwand zwischendurch in den Wolken, die Winde zerzausten sein schneeweißes Federkleid und die Fahrt wurde immer schneller. Viel, viel schneller, als es unserem Passagier “eigentlich“ lieb war. Zu allem Unglück jagte ein Luftloch das Nächste. Niewahrnarr wurde übel, bekam schwarze Kringel vor den Augen und rief verzweifelt: Hilfe, Hilfe!

Trotz der tosenden Winde wurden seine Hilferufe erhört ...Unsichtbare Flugbegleiterinnen reichten dem bedauernswerten Meister eine XXL Spucktüte, drei Glas Regenwasser zum Nachspülen und ein Stück Klopapier zum Schnabel putzen. Niewahrnarr fühlte sich so als hätte er drei Gigantinos hintereinander auf nüchternen Magen geraucht und danach nicht einmal “Zicke Zacke Hühnerkacke“, die Zauberformel gemurmelt. Danach wurde die Fahrt zwar wieder ein wenig ruhiger, aber die schreckliche Flugkrankheit hatte ihre Spuren hinterlassen. Egal, wie weit und steinig der Weg zu Wladimir Putenkopf noch war, jetzt galt es so schnell wie möglich wieder festen Boden unter die Füße zu bekommen. Wer weiß wie viel Luftlöcher noch auf ihn lauerten. Sein Wunsch wurde spontan erfüllt und er landete rein zufällig in der Oase ... “Zur absoluten Stille.“

Guru Niewahrnarr

Diesen Ort kannte er doch wie seine eigene Westentasche! Da stand ja auch noch sein alter Bungalow. Das Palmwedeldach war noch mehr eingefallen, aber die Lehmmauern standen noch und es herrschte immer noch diese absolute Stille, die ihn damals so stark werden ließ. Das musste eine göttliche Fügung sein! Das machte frischen Mut! Hatte vielleicht der Große Pooark seine göttlichen Finger im Spiel?

Der Magen knurrte wie wild, die Kehle war ausgetrockneter als die Wüste Gobi. Es war endlich an der Zeit sich um das leibliche Wohl zu kümmern. Frische Datteln und köstliche Feigen hingen wie eh und je pflückfrisch an den Bäumen und goldgelbe Bananen rundeten den Gaumenschmaus ab. Dazu ein kräftiger Schluck frisches Felsquellwasser, was wollte man mehr? Satt und zufrieden mit sich und der Welt saß der Meister vor seiner alten Lehmhütte und begann sich einen wohlverdienten Piccolino zu basteln. Er rollte die Blättchen, bröselte andächtig den Hanf in die Tüte und wollte gerade den Piccolino anzünden, als ihm ein stechender Geruch in die Nase stieg: Es stank! Und wie es stank! Es stank fürchterlich! Igitte Gitte Gack! Es war nicht auszuhalten. Niewahrnarr ließ seinen Piccolino Piccolino sein und steckte den Kopf durch die Hüttentür.

Hatte sich in seinem alten Bungalow ein ungebetener Gast versteckt? Vielleicht eines dieser Stinktiere die niemand leiden mochte? Langsam gewöhnten sich seine Augen an die Dunkelheit und er blickte in zwei angsterfüllte, weit aufgerissene Augen. Es war ein kleiner Schmutzgeier, der seinem Namen mehr als alle Ehre machte. Mit beruhigender, sanfter Stimme sprach der Meister zu dem unglücklichen, schmutzstarrenden Wesen: „Wer bist du mein Sohn? Hab keine Angst! Ich bin ein heiliger Hahn und führe nur Gutes im Schilde. Hast du auch einen Namen?“„ Ich kenne meinen Namen nicht, aber alle sagen Puma zu mir“, antwortete der verstörte Winzling. Niewahrnarr schmunzelte. Denn dieser Name machte wirklich Sinn. Da konnte nur ein frisches Sandbad helfen! Es wurden sieben an der Zahl, bis endlich aus dem kleinen Stinker ein halbwegs vorzeigbares Schmutzgeierkind wurde. Auch der Gestank hatte sich so gut wie verflüchtigt. Zur Belohnung gab es leckere geröstete Reiskörner, frisches Felsquellwasser und zum Nachtisch Mohrrüben kleingehackt.

So gestärkt war es endlich an der Zeit sich den Piccolino zu gönnen. Kurzfristig verschwand Meister Niewahrnarr in einer blauen Rauchwolke um wenig später wieder gut zufrieden aufzutauchen um aufs Neue zu verschwinden. Dieses Spiel wiederholte sich mehrere Male, bis der Meister ein für sich befreiendes “Zicke Zacke Hühnerkacke“ ausrief und einen sehr frischen Eindruck machte. „Puma mein Junge“ sprach er, so rein wie dein Federkleid heute geworden ist, brauchst du unbedingt einen neuen Namen! Auch ich hatte früher einen anderen Namen! Vor vielen Jahren lebte ich im fernen Westerwald, war noch nicht erleuchtet und hieß schlicht und einfach “Adolf Pickenäcker“. Puma lachte sich kringelig. “Adolf Pickenäcker“, ist wirklich ein komischer Name stieß er hervor und japste dabei nach Luft. So gelacht hatte er lange nicht mehr! So etwas wie Adolf hatte er noch nie gesehen. So wollte Puma auch werden und sein früheres Leben für immer vergessen ...

Endlich war die Gelegenheit für Puma gekommen sich einmal seinen ganzen Kummer von der Seele zu reden. Denn seine leidgeprüfte Kinderseele hatte schon viel Schlimmes erlebt. Puma hatte bestimmt einmal einen Namen gehabt. Wie alle Eltern waren Pumas Mamma und sein Papa besonders stolz auf ihren Kleinen und hatten für ihn einen besonders schönen Namen ausgesucht. Leider war Puma damals so klein gewesen, das er diesen Namen längst vergessen hatte. Wäre damals nicht die alte Nachbarin Oma Tanja so gutherzig gewesen, gäbe es wohl keinen Puma mehr! Und das kam so...

Seit vielen Jahren herrschte in dem Land in dem der kleine Puma geboren wurde ein schrecklicher Diktator. Es war der grausame Wladimir Putenkopf. Jeder der ihm nicht nach dem Schnabel redete wurde einen Kopf kürzer gemacht, oder wenn der Unglückselige großes Glück hatte, wurde er in die Verbannung nach Sibirien in einen Gulag geschickt. In Sibirien war es so bitter kalt, das einem schon einmal der Schnabel und der Bürzel auf einmal zufrieren konnte. Alle mussten so schwer arbeiten bis sie tot umfielen und im ewigen Eis verschwanden. Den Hennen ging es nicht viel besser! Sie mussten in riesigen ungeheizten Baracken mehr Eier legen als sie konnten. Erfüllten sie diese gnadenlose Norm nicht, endeten sie auf dem Markt als Hühnerklein im Orient. Der Vorteil von Sibirien lag in seiner unendlichen Größe! Keiner konnte weglaufen und es war so bitterkalt, das die gelegten Eier ganz lange frisch blieben und so besonders für den Export geeignet waren. Alte Hennen die am gefürchteten Bürzelleiden litten mussten Wollwindeln im XXL Format mit eingenähtem Naturschwamm im Akkord nähen.

Unglücklicherweise waren Pumas Eltern Regimekritiker, denn sie konnten einfach ihren Schnabel nicht halten. Sie hielten mit ihrer Kritik an Putenkopf nicht hinter dem Berg und so kam es wie es kommen musste: Ab nach Sibirien! Bäume fällen und Eier legen.

Hätten Putenkopfs Schergen nicht den kleinen Puma unter seiner Wolldecke in seinem elterlichen Strohnest übersehen, würde Guru Niewahrnarr jetzt mutterseelenallein am Lagerfeuer vor seiner alten verfallenen Lehmhütte sitzen. Durch die Liebe und Fürsorge von Pumas Babuschka überstand er diese schwere Zeit seines noch so jungen Lebens. Eines frühen Morgens lag Oma leblos auf dem Boden. Alle Viere von sich gestreckt und mit heraushängender Zunge.

Sie war ganz kalt und sagte keinen Mucks mehr. Puma bekam große Angst, rannte Hals über Kopf in das nächste Kornfeld, ließ sich auf den Boden fallen und schlief sofort ein. So ging das tagelang! Rennen, rennen, schlafen, schlafen und er aß das Wenige was auf den Feldern wuchs. Es mussten wohl Wochen und Monate gewesen sein, bis sich Puma sagte: “Bis hierhin und nicht weiter!“ Denn Guru Niewahrnarrs alte Hütte war der erste sichere Ort den er auf seinem langen Weg fand. Eine Hütte mit einem kaputten Dach war immer noch besser als im Freien zu schlafen. Und jeder der dann vorbeikam nannte ihn von diesem Tage an: “Puma“

Diese Geschichte hatte den Meister sehr berührt. Jetzt hatte er einen dicken Kloß im Hals und war nicht einmal fähig tröstende Worte zu finden. Obwohl er ja wirklich nicht auf den Schnabel gefallen war! Jetzt versagte ihm seit langem zum ersten Mal die Stimme, dem kleinen Puma kullerten die Tränen nur so die Backen herunter und er schluchzte jämmerlich. Inmitten all dieser Traurigkeit durchzuckte plötzlich ein glänzender Einfall des Meisters erleuchtetes Hühnerhirn. Ein wahrer Meister braucht einen Schüler. So wie Meister Dotter Dotter es ihm selbst vorgelebt hatte. Welch ein Geschenk des großen Pooark. Vor ihm saß sein Schüler und alles würde gut werden. Schnell hatte Niewahrnarr seine Sprache wiedergefunden, fand endlich tröstende Worte und schaute Puma tief in die Augen und sprach: „Möchtest du mein Schüler sein? Mit mir die Dummheit und das Böse bekämpfen? Willst du mir mit Inbrunst meine Piccolinos basteln, die heilige Kraft des Hanfes kennenlernen und meine schwieligen Hühnerfüße waschen? Dann nicke mit dem Kopf!“

Jewgehnie

Sprachlos vor Glück bejahte Puma das Angebot des Meisters mit einem heftigen Kopfnicken. „Dann bekommst du als mein erster Schüler auch einen neuen Namen: Von heute an heißt du nicht mehr Puma, dein neuer Name ist jetzt “Jewgehnie“, was soviel heißt wie: Jew, bleib immer bei mir.“ Die erste gemeinsame Übung des Meisters und seines frischgebackenen Novizen bestand darin sich bequem und gerade hinzusetzen, die Augen zu schließen und die Gedanken fließen zu lassen .

Nach etwa 10 Minuten öffneten sie ihre Augen, ließen ihren Schnäbeln ein besonders langgezogenes Oooooohhhhhmmm entgleiten und alle düsteren Gedanken waren, oh Wunder, wie weggeblasen. Jewgehnie war fasziniert ...

Nach ein paar Tagen der Ruhe und den ersten Einweisungen was Körperpflege und der Waschung von schwieligen Hühnerfüßen betraf, wurde es Zeit die Oase der Stille zu verlassen. Jetzt galt es den beschwerlichen Weg nach Frussland zu finden um Wladimir Putenkopf von den Dämonen des Bösen zu befreien und sein geknechtetes Volk zu retten. Würde es ihm gelingen?

Nach tagelangen Märschen und vielen Pausen erreichten sie die ersten Ausläufer des Hindukusch. Es war Jewgehnie, der dem strammen Wanderschritt seines Meisters nicht immer folgen konnte. Aber es wurde von Tag zu Tag besser. Nachdem unsere beiden Wanderer ein letztes Mal ihre einst so prallen Proviantbeutel plünderten und sich mit getrockneten Früchten und Hirsekörnern gestärkt hatten, begannen sie den beschwerlichen Aufstieg zum Himalaja. Die Winde wurden rauer, die Sicht immer schlechter .

Dichter, fetter Nebel machte sich breit. Man konnte den Flügel nicht vor Augen sehen. Plötzlich, in all dem furchteinflößenden Chaos sprach eine nicht unfreundliche Stimme zu ihnen. „Naaa Jungs,