Zitate und Weisheiten - Heinz Duthel - E-Book

Zitate und Weisheiten E-Book

Heinz Duthel

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Beschreibung

Zitate und Weisheiten Bert Brecht Charles Baudelaire Friedrich Schiller Immanuel Kant Hanns Dieter Hüsch Heinrich Heine Hermann Hesse Maxim Gorki Rainer Maria Rilke Adolph Freiherr von Knigge

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Seitenzahl: 26

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Zitate und Weisheiten

Zitate und WeisheitenImpressum

Zitate und Weisheiten

Bert Brecht

Charles Baudelaire

Friedrich Schiller

Immanuel Kant

Hanns Dieter Hüsch

Heinrich Heine

Hermann Hesse

Maxim Gorki

Rainer Maria Rilke

Adolph Freiherr von Knigge

Fragen eines lesenden Arbeiters. Wer baute das sieben Tore Theben? In den Büchern stehen die Namen von Königen. Haben die Könige die Felsbrocken herbeigeschleppt? Und das mehrmals zerstörte Babylon. Wer baute es so viele Male auf, in welchen Häusern des Goldes strahlenden Lima wohnten die Bauleute? Wohin gingen an dem Abend, wo die chinesische Mauer fertig war, die Maurer? Das große Rom ist voll von Triumphbogen. Wer errichtete sie? Über wen triumphierten die Cäsaren?

Hatte das viel besungene Byzanz nur Paläste für seine Bewohner? Selbst in dem sagenhaften Atlantis brüllten in der Nacht, wo das Meer es verschlang, die er Saufenden nach ihren Sklaven. Der junge Alexander eroberte Indien. Er allein. Cäsar schlug die Gallier. Hatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich? Philipp von Spanien weinte, als seine Flotte untergegangen war, weinte sonst niemand. Friedrich II. Siegte im Siebenjährigen Krieg. Wer siegte außer ihm? Jede Seite ein Sieg. Wer kochte den Sigi Schmaus alle 10 Jahre ein großer Mann.

Wer bezahlte die Spesen? So viele Berichte, so viele Fragen.

Der Albatros. Oft fangen die Matrosen, um sich zu vergnügen, den mächtigen Meeres Vogel ein, den Albatros. Den Schiffen, die den bitteren Abgrund überfliegen, folgt er in Gleichmut der Fahrt gesenktem Tross. Kaum aber ist er hin gezwungen auf die Planken, lässt dieser König des Azurs in seiner Scham die großen weißen Flügel kläglich an den Flanken wie Ruder nieder hängen, ungeschickt und lahm. Wie linkisch er sich hin schleppt in dem Flügel, steife er sonst so schön wie es der hässlich in der Schmach. Den Schnabel neckt ihm einer mit der Stummel Pfeife, ein anderer hinkend f den Flug des Köppels nach. Des Dichters Ebenbild ist dieser Fürst der Wolke. Im Sturm ist er bei haust verlacht des Schützen Strang. Verbannt zur Erde aber und um höhnt vom Volke. Hindern die riesenhaften Flügel seinen Gang?

Die Teilung der Erde. Nehmt hin die Welt! Rief Zeus von seinen Höhen den Menschen zu. Nehmt sie soll euer sein, euch schenke ich sie zum ERP und ewigen Lehen. Doch teilt euch brüderlich darein. Da eilt, was Hände hat, sich einzurichten. Es regte sich geschäftig Jung und Alt. Der Ackermann griff nach des Feldes Früchten. Der Junker pirschte durch den Wald. Der Kaufmann nimmt, was seine Speicher fassen. Der Abt wählt sich den edlen Firnis Wein. Der König sperrt die Brücken und die Straßen und sprach Der Zehnte ist mein. Ganz spät, nachdem die Teilung längst geschehen. Naht der Poet. Er kam aus weiter Ferne. Ach, da war überall nichts mehr zu sehen. Und alles hatte seinen Herrn.