Alice ist Austauschstudentin in London. Sie findet Unterschlupf in der luxuriösen Wohnung von Eve. Schon bald erfährt sie, wie sich die Studentin die Wohnung finanziert. Zuerst zögerlich, dann immer offener findet Alice ebenfalls Interesse an den erotischen Abenteuern welche zudem ein gutes Einkommen sichern. Sechzehn Kapitel entführen sie immer tiefer in die Welt von Erotik und heißem Sex.
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Seitenzahl: 120
Veröffentlichungsjahr: 2014
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A. Relas
Alice verreist, verführt, verspielt
erotischer Roman in 16 Kapiteln
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
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Impressum neobooks
"alice" In einfachen, schwarzen Lettern stand mein Name auf einem weißen Karton. Nicht einfach fad in die Mitte gesetzt. Für das ungeübte Auge fast unerkennbar, etwas in die rechte untere Ecke verschoben. Um dem Betrachter nicht ein Name sondern ein kleines Kunstwerk darzubieten. Dass sie nur kleine Buchstaben verwendete und die gezielt klare Schrift, verriet ihre Studiums Richtung. Ich vermutete, dass es sich um Eve, meine neue Mitbewohnerin und Intermediastudentin handeln musste.
Wir hatten uns auf Facebook kennengelernt, als ich eine Unterkunft für mein Auslandssemester suchte. Da ich zuhause ebenfalls Intermedia studiere und wir hier teilweise die gleichen Seminare belegen werden, haben wir uns gleich gut verstanden. Ihre bisherige Mitbewohnerin hatte gerade ihr Studium beendet, ihre Koffer gepackt und bereist die nächsten Monate die Welt. So lange darf ich ihr Zimmer verwenden und natürlich ihre Miete übernehmen.
Ich hatte Eve bisher nur auf Fotos aus dem Internet gesehen. Unser Studium handelt von Grafik, Video und Webseiten. Somit haben wir auch viel mit Foto- und Bildbearbeitung zu tun. Eve war darauf bedacht, dass man sie auf den Fotos nie ganz zu sehen bekam. Es waren immer nur Ausschnitte ihres Gesichtes, ihrer vorteilhaften, langen Beine oder eines ihres Kleidungsstückes zu sehen. Teilweise sehr freizügig wie ich fand. Aber da es immer nur Puzzleteile ihrer selbst waren, konnte man den roten Tanga nicht direkt mit ihr in Verbindung bringen.
So stehe ich nun hier, am Ankunftsterminal vom Flughafen London Heathrow und beginne die vielen Einzelbilder in meinem Kopf dieser Frau zuzuordnen. Die langen, feinen Finger welche meinen Namen leicht umschließen, ihr langer Hals sowie das unverkennbare rote Haar welches nicht recht zu bändigen ist und deshalb in wilden Strähnen von ihrem Kopf fallen. Sie ist etwas grösser als ich und steckt in einem sportlichen Kleid welches ihre Figur gekonnt betont.
Nach einem herzlichen Empfang und einem Latte Macchiato im Starbucks, hieven wir meine Koffer Richtung Metro. Die Londoner U-Bahn ist sicher das schnellste Verkehrsmittel. Leider gehört dieses Wissen nicht uns alleine und so teilen wir den Wagon mit unzähligen Touristen und Einheimischen. In dem Gedränge muss ich aufpassen, dass meine Koffer nicht zu sehr im Weg stehen und, auch wenn die Londoner sehr zuvorkommend sind, ein paar Langfinger gibt es hier auch. So stellt sich die Fahrt zur Kensington High Street als sehr anstrengend heraus. Ich atme tief ein als mich Eve endlich aus der U-Bahn führt.
Die Sonne scheint und kaum eine Wolke verdeckt den Himmel. Auf unserer Linken erstreckt sich eine gewaltige Parklandschaft. Der Hyde Park welcher, getrennt durch einen kleinen Fluss, fast unmerklich in den Kensington Garden übergeht. An dessen Ende steht ein viktorianischer Bau welcher mein neues Zuhause ist. Im Erdgeschoss sind zwei bekannte Modegeschäfte untergebracht. Der ersten Stock beherbergt ein Fitnessstudio und diverse Büros. Kaum kommen wir am Studio vorbei schwärmt Eve schon von den Männern die dort in ihren kurzen Shorts trainieren. Obwohl mir der Schweiß wegen des Gewichtes meines Koffers schon aus jeder Pore steigt und ich gar kein Interesse an Gewichthebern hab, stimme ich doch zu sie hin und wieder zu begleiten. Vielleicht sind die von ihr beschriebenen Sixpacks ja doch nicht so schlecht anzusehen.
Zum obersten Stock führt kein Lift, weswegen hier wohl keine Büros angesiedelt sind. Eine breite, mit dunklem Marmor ausgelegte Stiege bringt uns zu Eves Eingangstür. Als sie die Tür aufsperrt erstarre ich. Die Wohnung ist riesig. Nach einem kleinen Eingangsbereich erstreckt sich ein großes Wohnzimmer. Die Dachschräge verleiht dem Raum eine spezielle Höhe welche von den Dachfenstern noch unterstützt wird. Die durchscheinende Sonne lässt den in weiß gehaltenen Raum noch heller erscheinen. Ein schwarzes Ledersofa, welches bei mir zuhause nicht einmal in die Garage gepasst hätte, stellt den Mittelpunkt dar. Im hinteren Teil schließt sich eine Küche an. Auf den ersten Blick bietet sie alles was mein Herz begehrt. Eine Kaffeemaschine und ein Kühlschrank sollten mir fürs erste reichen. In der näheren Umgebung gibt es einige günstige Restaurants und so viel ich schon von Eve weiß, wird hier nicht viel gekocht.
Mein Zimmer befindet sich am Ende des Ganges. Biegt man nach dem Eingangsbereich rechts ab, kommt ein kleineres Badezimmer und danach mein neues Reich. Es bietet Platz für einen Schreibtisch, einen Einbaukasten und ein Französisches Bett. Durch das Bett wird der Platz etwas eng, dafür entschädigt der Ausblick auf den angrenzenden Park. Das Fenster ist so angebracht, dass man sogar vom Bett aus hinaussehen kann.
Eve hat ihr eigenes Bad. Ich muss sie unbedingt einmal fragen ob ich ihre Badewanne benutzen darf! Ein Schlafzimmer sowie ein Büro. Sie zeigt Verständnis als ich sage ich würde zuerst gerne meine Sachen auspacken. Sie lümmelt sich mit einem dicken Buch auf die Couch während ich in meinem Zimmer verschwinde. Erschöpft lasse ich mich im Schneidersitz auf meinem Bett nieder. Ich kann es noch nicht fassen, dass ich so eine Wohnung ergattert habe. In London! Wo die Mieten normalerweise exorbitant hoch sind.
Eve betreibt neben dem Studio ihr kleines "Gewerbe". So hat sie es beschrieben. Kleine Gefälligkeiten für nette Männer hat sie beiläufig erwähnt. Es ist ihr nur lieb wenn sie dabei jemanden in der Nähe hat, der ihr Rückhalt bietet und gegebenenfalls hilf einen zu Aufdringlichen aus der Wohnung zu schmeißen. Vielleicht könnte ich ja auch mal als stiller Statist helfen, hatte sie damals im Facebook geschrieben. Nachdem ihre alte Mitbewohnerin auf Weltreise ist, wollte sie wieder jemanden um sich. Wenn ich ihr etwas beistehe, müsste ich mir über die Miete keine Sorgen machen, waren ihre Worte.
War heut in der Uni. Sie unterscheidet sich nicht wesentlich von meiner zuhause. Gut, es wird ein wenig mehr Tee getrunken. Aber das alles bei der Tea Time zum Stehen kommt und gemütlich Kekse gegessen werden ist ein Gerücht. Die Mädchen stehen gerne zusammen und kichern. Die Jungs präsentieren sich wie läufige Hähne. Eben wie zuhause. Eve hat mich gleich überall hin mitgenommen und den meisten Vorgestellt. Auch wenn die Engländer etwas reserviert sind, sind sie doch sehr interessiert, wenn sie einen erst einmal besser kennen. Ich drehe den Schlüssel im Schlüsselloch und merke wie mich der Tag angestrengt hat. Am liebsten würde ich sofort in meinem Zimmer verschwinden, eine CD von U2 einlegen und die Augen schließen. Ich hab jedoch versprochen für das Essen zu sorgen während Eve sich im unteren Stock die Seele aus dem Leib rennt. Die CD lege ich dennoch ein und drehe die Lautstärke auf Maximum. Als der Bass aus Eves Anlage mein Zwerchfell berührt entspanne ich sofort. Ein wenig zumindest. Ich hole Toast aus dem Kasten sowie Schinken und Käse. Denke ich sollte Eve mal erklären wozu es einen Kühlschrank gibt. Dieses Exemplar beinhaltet neben Orangensaft fast ausschließlich Alkohol. Um dem Essen einen Touch von "Gesund" zu verleihen, lege ich zwischen die Toastscheiben ein Salatblatt. Ich lass fast den Toast fallen als mir jemand seine Hand auf die Schulter legt. Eve - ich hab sie gar nicht kommen hören. Ihr Blick sagt mir, dass man Ordinary Love - eine Liveaufnahme von 2014 - bis ins Fitnessstudio hören kann. So drehe ich mein Lieblingsstück leiser und beginne etwas schuldbewusst den Tisch zu decken. Beim Essen ist Eve ganz still. Nachdem ich mehrmals nachgebohrt habe, gesteht sie mir, dass sie heute noch Besuch erwartet und ich bitte im Zimmer bleiben soll. Dann war der Blick doch nicht wegen meiner Musik! Sie wusste nur nicht wie sie mir ihr "Date" erklären sollte.
Ich soll mich ruhig verhalten und im Zimmer bleiben. Wenn ich merke, dass was nicht stimmt komm ich gelaufen. Eine interessante Rolle die sie mir zuweist. Woher soll ich wissen, dass etwas nicht in Ordnung ist? War ich schon einmal in so einer Situation? Eve geht ins Bad und zieht sich einen schwarzen Minirock sowie ein blassgrünes Oberteil mit einem tiefen Ausschnitt an. Dazu ihre höchsten High Heels in denen ihre Beine - gehüllt in die schönsten Wolford Strümpfe - voll zur Geltung kommen. Blassgrün! Ich gebe zu, das ist nicht meine Farbe. Aber die Kombination ist hinreißend. Es verschwindet gerade der letzte Teller im Geschirrspüler als es klingelt. Eve öffnet die Haustüre in dem Moment als ich in mein Zimmer schlüpfe.
Nun sitz ich hier als Security und hab nicht die geringste Ahnung was im Wohnzimmer vor sich geht. Wie soll ich hier mitbekommen wenn etwas passiert? Was mich aber noch sehr viel mehr irritiert, ist mein Wunsch zu wissen was genau da vor sich geht. Ich schieb den Gedanken beiseite und schlüpf in meinen Lieblingspyjama. Wenn ich den edlen Mann rausschmeißen muss, dann wird es wohl egal sein in welchem Outfit ich das tu. Vor allem, da ich mir nicht im Geringsten vorstellen kann, das Eve es nicht alleine schaffen würde. Ich greife mir "Der Medikus" vom Nachtkasten und beginne lustlos die letzte, gelesene Seite zu suchen. Immer wieder schweifen meine Gedanken ab. Gleiten unbemerkt zum Geschehen im Wohnzimmer. Der Gang, welcher mein Bad und Schlafzimmer vom Wohnzimmer trennt, entsteht zum größten Teil aus einem Raumteiler. Ein Regal, vollgestellt mit Büchern und Erinnerungen an vergangene Tage. Wenn ich mich aus dem Zimmer schleiche und ein, zwei Bücher herausnehme, müsste ich einen guten Blick auf die Couch haben. Denke ich mir und schalte schon das Licht aus. Leise öffne ich die Tür so weit, dass mein Körper gerade durchpasst. Die Musikanlage spielt klassische Musik. Die Unterhaltung ist leise und entspannt. Ich schleich zum Regal und such einen Platz welcher mir ein wenig Einblick in das Geschehen gewährt. Drei Bücher muss ich entfernen. Immer darauf bedacht, dass ich keine verräterischen Geräusche mache. Der Mann ist etwas grösser als Eve und gut gekleidet. Im gedimmten Licht und auf der Couch sitzend ist das natürlich schwer auszumachen. Dennoch, er ist definitiv attraktiv. Eve sitzt ihm gegenüber. Die High Heels liegen unbeachtet unter dem Tisch. Ihr rechter Fuß verschwindet zwischen seinen Beinen und erst jetzt bemerke ich den Blick der seine Ekstase verrät. Zu gerne hätte ich die Bewegungen ihres Fußes erspäht. Wie ihre geschmeidigen Zehen seine Hose massieren und eine unverkennbare Beule entstehen lassen. Im Gedanken vertieft, erkenne ich mit einem Schlag, wie es zwischen meinen Lenden zu ziehen beginnt. Es dauert nicht lange und ein warmer Tropfen rinnt langsam an meinem Bein entlang. "So weit bist du schon gesunken Alice!", denke ich mir. Ich kann förmlich spüren, dass ich vor Scham rot im Gesicht werde. Ich schüttle den Kopf und denke an Rückzug. In dem Moment beginnt Eve mit geschmeidigen Bewegungen ihre Strümpfe auszuziehen. Elegant erhebt sie sich anschließend. In angemessenem Abstand zu ihrem Gegenpart greift sie sich mit beiden Händen unter den Rock und entledigt sich gekonnt ihrem Slip. Sie geht auf ihn zu, kniet sich vor ihm nieder. Langsam finden ihre Hände den Weg zu seinem Hosenbund, dem Knopf, dem Reißverschluss. Prall und in voller Größe entfaltet sich der bis dahin eingeengte Penis. Bei jeder ihrer Berührungen zuckt der Mann ein wenig zusammen. Als sie sich nach vorne beugt und das erregte Glied in den Mund nimmt, entweicht ihm ein lautes Stöhnen. Immer schneller bewegt sie ihren Kopf und die Ausrufe des Mannes werden Lauter. Ab und zu hält sie inne um ihm tief in die flehenden Augen zu sehen. Dabei streichelt sie ihn mit ihren Händen zärtlich weiter. Sie achtet darauf nicht allzu viel Druck auszuüben, damit sein Verlangen nicht durch ihre Hände gestillt wird. Auch meine Hand rutscht unweigerlich meinen Körper hinunter. Verschwindet unter dem Hosenbund meines Pyjamas. Meine Finger finden wie von alleine den Weg zu meinem Venushügel und beginnen ihn rhythmisch zu streicheln. Eve hat den Penis wieder fest zwischen ihren Lippen. Seine Hände haben ihr Oberteil aufgerissen und wohlgeformte, unverpackte Brüste entblößt. Fest umschließt er sie und treibt sie so zur Höchstleistung an. Es dauert nicht lange, bis er mit einem tiefen Seufzer seinen bevorstehenden Höhepunkt ankündigt. Augenblicklich stoppt Eve ihre Bewegungen und lässt von ihm ab. Sie streichelt seine Brust um ihn etwas abzukühlen. Um mich ist es schon lange geschehen aber sie scheint noch nicht gewillt ein Ende herbeizuführen. Mit Bedacht setzt sie sich auf ihn. Auf der Couch knäulend spürt sie seine Erektion zwischen ihren Lenden. Eve vergräbt ihre Hände in seinen Haaren und nimmt seinen Penis in sich auf. Ein leichtes Knurren entfährt ihr als er tief in sie eindringt. Anfangs sind ihre Bewegungen zaghaft. Steigern sich jedoch schnell. Sie bewegt sich auf und ab. Nützt seine volle Länge aus. Nun lehnt sie sich nach hinten, drückt ihren Rücken durch. Ihre Hände fest in seinem Haar verkrallt. Auf einmal dreht sie ihren Kopf zu mir, blinzelt mir zu und ergibt sich ihrem Orgasmus.
Beim Frühstück hat Eve nur verschmitzt gelächelt. Ich hingegen fühlte mich elend. Erwischt, wie ein kleines Kind wenn es die verbotenen Süßigkeiten aus der Schublade stibitzt. Um kurz danach mit schokoverschmiertem Mund in die Küche zu rennen wo die Mama gerade das Mittagessen zubereitet.
Gott sei Dank blieb mir nicht viel Zeit zum Schämen. Wie immer waren wir spät dran. Ich schlafe gerne und so ist die Zeit zwischen aufstehen und Unibeginn sehr knapp bemessen. Es reicht grad für eine Dusche, eine Schale Müsli und einen Café.
Jetzt sitze ich in einem alten Hörsaal auf einem unbequemen Holzstuhl. Eingequetscht zwischen zwei Mädchen aus den Philippinen. Ebenfalls im Auslandssemester. Ich hab das Gefühl, sie sind nicht wegen dem Lerninhalt hier. Ununterbrochen. unterhalten sie sich. Und dass ich dazwischen Sitze, stört sie anscheinend nicht im Geringsten.
