5,99 €
Biographien und Porträts der 266 Päpste der Kirche mit Poster mit den Päpsten und mit Papst Franziskus
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2014
“Alle päpste vom Hl. Petrus bis zu Franziskus”© 2014 LOZZI ROMA s.a.s.ISBN 978-88-6838-097-7
Alle Rechte vorbehalten. Ohne die ausdrückliche Erlaubnis des Verlegers ist jegliche Wiedergabe auch nur in Teilen sowohl im Duck als auch mittels magnetischen oder elektronischen Trägern sowie im Internet untersagt.
LOZZI ROMA S.a.s. Via Filippo Nicolai, 9100136 Rom - Tel. (+39) 06 35497051 / 06 97841668Fax 06 [email protected] - www.gruppolozzi.it
Fotos:
© Basilika Sankt Paul vor den Mauern - Rom
© Servizio fotografico de L’Osservatore Romano.
© Fotoarchiv Lozzi Roma
Made in Italy
Edizione digitale: luglio 2014
ISBN: 9788868380977
Edizione digitale realizzata da Simplicissimus Book Farm srl
Inhalt
Deckel
Urheberrecht
Einführung
Kurze Geschichte Der Päpste
Chronologische Liste Der Päpste
Die Heiligen Grotten Des Vatikans, In Denen Zahlreiche Päpste Begraben Liegen
EINFÜHRUNG
Die Bezeichnung Papst kommt aus dem Altgriechischen pàppas (Vater) und bezieht sich auf die geistliche Vaterschaft der Bischöfe. Sie wurde zuerst im Osten und seit der Mitte des 5. Jahrh.s auch im Westen gebraucht, setzte sich im 8. Jahrh. endgültig als der Titel durch, der dem Bischof von Rom vorbehalten war, dem Nachfolger Petri in der Kirchenleitung. Dieselbe Bedeutung hat das Wort Pontifex.
Seit 1059 ist die Wahl des Papstes ausschließlich den Kardinälen übertragen und damit direkteren politischen Einmischungen entzogen. Die universale Gestalt überwiegt endgültig in der des Bischofs von Rom, und seine Herrscherrolle verstärkt sich. Seit der Mitte des 13. Jahrh.s erfolgt die theoretische Entwicklung von Konzepten wie das des vicarius Christi, auf Grund derer sich der Papst mit der heiligen Investitur über das ganze Menschengeschlecht erhebt. Das I. Vatikanischen Konzil (1870) verlieh dem Papst die Unfehlbarkeit – im moralischen und theoretischen Bereich für Definitionen ex cathedra.
Auch wenn der neue "Universalkalender der Kirche" einige Päpste gestrichen hat, wurde die antike Überlieferung beibehalten, nach der die ersten 54 Päpste heilig sind, die Benennung Hl. jedoch bei den Päpsten, die nicht mehr dafür gehalten werden, in Klammern gesetzt. Die Bilder wurden nach der Reihe der Mosaikportraits wiedergegeben, die die Brustbilder der Päpste darstellen, die sich in der Basilika Sankt Paul vor den Mauern an der Via Ostiense in Rom befinden. Jedes von der Vatikanischen Schule auf Karton ausgeführte Rundbild hat einen Durchmesser von 1,90 m und einen Rahmen aus vergoldeter Bronze.
Der Brauch der Päpste, ein Wappen zu wählen, wurde von Papst Innozenz III. aufgenommen und bis heute ohne Unterbrechung fortgeführt. Die Päpste adeliger Herkunft verwendeten im Allgemeinen die Wappen ihrer Familien. Diese Tradition blieb bis heute erhalten, und auch Päpste nicht-adeliger Herkunft haben die Gewohnheit, sich ein Wappen zuzulegen, das gewöhnlich ihrem persönlichen Geschmack oder einer besonderen Verehrung entspricht (wie etwa die Initiale der Jungfrau Maria im Wappen des Papstes Johannes Paul II.). Dieses Wappen erscheint normalerweise auf allen offiziellen vom Heiligen Vater unterzeichneten Dokumenten: auf Enzykliken und Bullen, sowie an den Bauten, die der Papst hat ausführen lassen.
Hinsichtlich der chronologischen Ordnung der 266 Päpste der Kirche haben wir uns gewissenhaft an das Annuario Pontifico Vaticano gehalten. Zur erschöpfenderen Information weisen wir darauf hin, dass von den 266 angeführten Päpsten (eigentlich 264, denn einer, Benedikt IX., ist im Verlauf der schrecklichen Auseinandersetzungen des Hochmittelalters zwischen Päpsten und Gegenpäpsten dreimal gewählt worden) 207 italienischer Herkunft sind, darunten 106 Römer.
57 sind Ausländer, davon 19 französischer, 14 griechischer, 8 syrischer, 6 deutscher, 3 afrikanischer und 2 spanischer Herkunft, sowie je ein Österreicher, Portugiese, Palästinenser, Engländer, Holländer, Pole und ein Argentinier.
Die Zahl der Gegenpäpste wurde endgültig mit 37 ermittelt. Mit dem Begriff Gegenpapst wird der ungültig gewählte Gegenspieler des rechtmäßigen Papstes bezeichnet.
KURZE GESCHICHTE DER PÄPSTE
Die Bezeichnung Papst, die ursprünglich für alle Bischöfe üblich war, blieb seit dem 5. Jahrhundert dem Bischof von Rom vorbehalten. Der Papst hat für die römisch-katholische Kirche als Stellvertreter Christi und Nachfolger des hl. Apostels Petrus, dem Jesus die Aufgabe übertrug, sein Wort "bis ans Ende der Zeiten" zu bewahren, eine von Gott erteilte Macht.
Die Autorität des Bischofs von Rom wuchs und setzte sich zwischen dem 1. und 4. Jahrhundert durch. Das erste bekannte päpstliche Schreiben reicht ins Jahr 96 zurück, stammt vom hl. Klemens und ist an die christliche Gemeinde Korinth gerichtet.
Im 2. Jahrhundert bezeichnet der Bischof von Karthago, der hl. Cyprian, die römische Kirche als "die Hauptkirche, aus der die Einheit des Sazerdotiums hervorgeht". Die ausdrückliche Anerkennung der Verbreitung des Christentums im Römischen Reich erfolgte durch das von Kaiser Konstantin erlassene Mailänder Edikt (313), das den Christen Glaubensfreiheit zugestand und ihnen die eingezogenen Güter zurückerstattete. Und nicht nur das, denn Konstantin nahm aus religiöser Berufung und zur Festigung des Römischen Reichs aktiv Anteil an der kirchlichen Organisation: er bestellte Bischöfe in den bedeutendsten Städten, ließ Kirchen bauen (darunter die alte Basilika Sankt Peter im Vatikan) und berief das Konzil von Nicäa ein, das erste der 22 Allgemeinen Konzilien der Kirche, auf dem 220 Bischöfe versammelt waren und eine Formel eingeführt wurde, das Symbolum Nicaenum, das die christliche Lehre zusammenfasste.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
