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Una guida completa ma sintetica per vivere la città di Roma durante il Giubileo e comprendere e celebrare l’Anno Santo della Misericordia. Con gli itinerari spirituali, le basiliche e le chiese giubilari, il calendario degli eventi, informazioni pratiche su come compiere il pellegrinaggio a Roma e ricevere la grazia dell’indulgenza plenaria.Attraverso brevi approfondimenti, sono affrontati gli aspetti religiosi che caratterizzano questo Anno Santo Straordinario, come il tema della Misericordia, la sintesi ragionata della Bolla Misericordiae Vultus (con la quale Papa Francesco ha indetto l’Anno Santo), la spiegazione del significato religioso e storico del Giubileo, la storia degli anni santi nei secoli e le brevi biografie dei papi che hanno celebrato i giubilei dal 1300 a oggi. Con le foto ufficiali del Servizio Fotografico de L’Osservatore Romano.
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Veröffentlichungsjahr: 2016
Das außerordentliche Jubiläum der Barmherzigkeit
Misericordiae Vultus
Veranstaltungskalender des Jubiläums der Barmherzigkeit
Die religiöse und geschichtliche Bedeutung des Jubiläums
Die Jubiläumsjahre im Laufe der Jahrhunderte
Die Päpste der Heiligen Jahre
Die Kirchenbesuche und Pilgerwege des Heiligen Jahrs
Der Petersdom
Die Basilika San Paolo fuori le Mura
Die Basilika Santa Maria Maggiore
Die Basilika San Giovanni in Laterano
Die Basilika Santa Croce in Gerusalemme
Die Basilika San Lorenzo fuori le Mura
Die Basilika San Sebastiano fuori le Mura
Weitere Jubiläumskirchen
Nützliche Informationen für Pilger
Das Heilige Jahr wurde den Gläubigen am 11. April 2015 anlässlich des göttlichen Sonntags der Barmherzigkeit mit der Lesung des offiziellen Dokuments, der Bulle „Misericordiae Vultus“ vor der geschmückten Heiligen Pforte im Petersdom im Vatikan verkündet.
Dieses außerordentliche Heilige Jahr beginnt mit der Öffnung der Heiligen Pforte im Petersdom am Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens am 8. Dezember 2015 und endet am 20. November 2016 mit dem Christkönigssonntag.
Die Eröffnung des Jubiläums der Barmherzigkeit erfolgt am 50. Jahrestag des Abschlusses des Zweiten Vatikanischen Konzils im Jahr 1965. Das Thema Barmherzigkeit wurde von Papst Franziskus bereits bei mehreren Gelegenheiten angesprochen. Bereits Anfang 2015 sagte er Folgendes dazu: „Das ist die Zeit der Barmherzigkeit. Es ist wichtig, dass die Gläubigen sie leben und in alle Gesellschaftsbereiche hineintragen. Vorwärts!“
Papst Franziskus im Gebet vor der Heiligen Pforte
Die Barmherzigkeit ist ein zentrales Thema des Pontifikats von Franziskus, der in seiner Soziallehre ein weitverbreitetes diffuses Unwohlsein wahrnimmt, das sich durch die weltliche Gesellschaft zieht. Die lang andauernde Wirtschaftskrise, der Verlust an Menschlichkeit, die blutigen Konflikte, die oft auf religiösen Fanatismus zurückzuführen sind, stellen für den Pontifex unübersehbare Symptome für die Notwendigkeit dar, den Sinn für die Barmherzigkeit wieder zu schärfen, durch die es möglich sein wird, die Harmonie wiederherzustellen. In diesem Kontext verlangt der Papst, dass die Kirche energisch in ihrer Mission als Zeuge der Barmherzigkeit auftritt.
Das Heilige Jahr ist also das wirksamste Mittel, das der Pontifex einsetzen kann, um auch die umfangreiche Gemeinschaft von Gläubigen auf der ganzen Welt in diese Mission miteinzubeziehen. Die Kirche ist das Volk Gottes, und mit dem Jahr der Barmherzigkeit macht Franziskus die Gläubigen zum zentralen Punkt der spirituellen Erneuerung.
Dieses Jubiläum stellt für die Kirche eine wichtige Möglichkeit dar, um in der Welt das Bild eines Gottes zu verbreiten, der in der Lage ist, die menschlichen Grenzen angesichts der Schwierigkeiten des Lebens zu erkennen: „Die Kirche ist dazu aufgerufen, das Antlitz des barmherzigen Gottes zu verkünden und ihn vernehmbar zu machen“.
DER VOLLKOMMENE ABLASS
Der Teilablass oder vollkommene Ablass der Sündenstrafen. Der vollkommene Ablass ist ein außergewöhnliches Zugeständnis, das zu bestimmten Anlässen, wie zum Beispiel im Jubiläumsjahr oder bei der Wahl eines neuen Papstes gewährt werden kann.
Wie man den vollkommenen Ablass erhält:
Um den vollkommenen Ablass zu gewinnen, muss man getaufter Katholik sein. Nach den Regeln, die von der päpstlichen Autorität festgelegt werden, müssen die Gläubigen die Heilige Pforte durchschreiten, um zu beten, um die letzten erforderlichen Handlungen abzuschließen: Das Glaubensbekenntnis und das Gebet im Sinne des Heiligen Vaters. Das Gebet kann das Vater Unser sein und das Gebet von Papst Franziskus für das Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit (das auf der Umschlaginnenseite dieses Buches abgedruckt ist), als Abschluss kann der barmherzige Herr Jesus Christus angerufen werden: Barmherziger Jesus, ich vertraue auf dich. Um den vollkommenen Ablass zu erhalten, müssen die Gläubigen außerdem die Beichte ablegen und innerhalb von sieben Tagen die heilige Kommunion empfangen.
Der „Christus der Barmherzigkeit“
Die Bulle „Misericordiae Vultus“ (das Antlitz der Barmherzigkeit), erlassen am 11. April 2015, beruft das Jubiläum der Barmherzigkeit ein, das außerordentliche Heilige Jahr, das 15 Jahre nach dem großen Jubeljahr 2000 eröffnet wird.
„Jesus Christus ist das Antlitz der Barmherzigkeit des Vaters. Das Geheimnis des christlichen Glaubens scheint in diesem Satz auf den Punkt gebracht zu sein“. Mit diesen Worten führt Papst Franziskus das Thema ein, auf dem das außerordentliche Heilige Jahr basiert, und erklärt dabei die Wichtigkeit der Barmherzigkeit, die für die Christen „Quelle der Freude, Gelassenheit und des Friedens ist“.
In der Bulle hat der Papst auf die Bedeutung des 8.Dezembers als Eröffnungstermin des Heiligen Jahres hingewiesen: der Festtag der Unbefleckten Empfängnis und das 50. Jubiläum des Abschlusses des zweiten Vatikanischen Konzils. Das Konzil wurde durch Papst Johannes XXIII. einberufen und endete während des Pontifikats von Paul VI. am 8. Dezember 1965. Er schürte große Erwartungen im Hinblick auf Neuerungen der Kirche im Bereich der Lehre und des religiösen Dialogs.
