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Ds Läbe schrybt bekanntlech allergattig Gschichte. Zum Bispiel Läbigi, Kuurligi, Kritischi oder o Spezielli. Vo dene brichtet das Büechli. Es sy nid wältbewegendi Gschichte, wo da verzellt wärde. Wil ds Läbe sälber ja o nid wältbewegend isch. Es sy Churzgschichte wo zum Nachedänke, zum Chüschte, zum Gniesse u mängisch o zum Grediuselache sölle aarege. Si sy dür mängs Jahr dür entstande. Un es isch erstuunlech, wie zytlos vili Gschichte i dere schnällläbige Zyt bblibe sy.
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Seitenzahl: 136
Veröffentlichungsjahr: 2018
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Ernst Hunziker isch im Jahr 1955 z Boltige, im Simetal, gebore. Nachere Lehr als Spängler-Installateur isch er zum Tal us u läbt syt 1980 ufem Bödeli, em Gebiet zwüschem Thuner- u Brienzersee.
Gwärchet het er ufem Flugplatz Interlake als Flugzügspängler u später bi der Gmeind Interlake als Aalage- u Materialwart bi der Füürwehr. Ab 1999 isch er Kommandant vo der regionale Zivilschutzorganisation Jungfrou gsy.
Mittlerwyle isch er pensioniert.
Syt Jahre schrybt er Mundartgschichte, Romän, Krimis u o Volkstheater.
D Büecher sy im Buechhandel erhältlech. D Theater bim Elgg Verlag in Belp.
Wyteri Informatione über e Outor u sys Schaffe stöh uf der Websyte www.ernsthunziker.ch
Läbigs
Ds Läbe
So ne gwöhnleche Tag
Chleider choufe
Gwicht
Crepes Suzette
Ds Vögeli
Ds SchwümmliFroueli
Gäld us Plastic
Konzärt u Theater
Kuurligs
EkligEkliger
Töne
Flügendi Gedanke
Gedanke vonere Mitarbeitere
Chleid
Schirm
Chällner
Zwöigschichte Gschicht
Chli e gspässige Maa
Kritisches
Wirtschaftswachstum
Strytgspräch
Abstimme
Hardermanndli
Si u si
Es Hirngspinscht?
Militäreschi Entlassig
Paris
D Schwyz uflöse
Speziells
Esle
I Franke usdrückt
Kassierinne
Stadtgschichte
Konzärtbsuech
Jungfrou Marathon
Bödeli Info
Grüschgschicht
Ds Läbe isch wie nes Buech.
Nume vergisst me mängisch d Syte z chehre.
E Tag het ja normalerwys vierezwänzg Stund. Mängisch – oder äch sogar meischtens? – sött er zwar no es paar Stund meh ha.
Warum das – ömel bi mir – so isch, möcht ig öich jetze erkläre.
Also. No einisch. Der Tag het vierezwänzg Stund. De zieh mer einisch di nün Stund Arbeitszyt ab. Gforderet sy zwar eigetlech nume achtehalb. Aber wär cha i der hüttige Zyt scho d Schufle la gheie, we no Büez ume isch. Also. Vierezwänzg weniger nün git füfzäh. Das wäre de di nid yträgleche Stunde, wo mir zur Verfüegig hei.
Je elter me wird, umso meh interessiert eim d Gsundheit. Der ander Wäg ume wärs zwar älwä schlauer. Aber me isch ja i junge Jahre no nid so schlau. Das wird me ersch, we me elter isch. Schyns!
Ytem.
D Gsundheitsaposchtle predige üs folgendes: Di fettarmi Ernährig sötti me gnüsslech zue sech näh. Also sötti me nid nume schnäll i Mc Donalds ga uf di unbequeme Stüehl hocke (die sy sowiso nume so unbequem, damit me müglechscht schnäll di diverse Mäc`s hindereschletzt, de grad wider vertubet u Platz macht für di nächschte Gescht). Nei, me sötti sech Zyt näh. Gmüetlech höckle, guet chöie, chli relaxe u de nachem Ässe no grad es Gsundheitsschläfli aahänke. Das würdi für e Morge e Stund, für e Mittag anderthalbi u für ds Znacht wider e Stund i Aaspruch näh. Bi füfzäh Stund weniger di dreiehalb Ässeszytestunde, verblybe also no elfehalb Stund.
Gsund läbe heisst aber o bewege. U wie me da sötti vorgah, säge üs meh oder weniger gschydi Outore, i meh oder weniger schlaue Büecher. Me sötti jede Tag z Mindscht e gueti halb Stund irgendwohi ga bewege. Das mache bereits sehr vil Lüt. I has o scho probiert: Bim Tschogge tüe mer d Chnöi weh, bim Velofahre ds Füdle, bim Schwümme isch es mer z nass u nach em Skate gspüren i all das, wo mer nid scho bi einere vo de vordere Sportarte het weh ta.
Jetze han i aber e Bewegigsart gfunde, wos bringt: Nordic Walking. Tönt doch guet, oder? Bi «Nordic» stellen ig mir vor, wien i dür di ändlose Wälder im höche Norde loufe u derby di wunderbari Luft vo Fichte yatme (dass i derby der Outobahn naa loufe un i näbscht em Lärme no d Abgas yatme, wott i gar nid merke). U «Walking» tönt doch fasch wie Wolke. Also ganz liecht, lutlos, fyn u wie dür Watte geit my Schritt. Ds Einzige, wo mi a dere Sportart chli stört, isch, dass es scho chli komisch usgseht, wen i mit so Schystäcke dür d Prärie loufe. I chume mer mängisch meschugge vor, wen i dra dänke, wien i usgseh. Drum biegen i de nach der Outobahnstrecki i Wald übere ab. Dert hets weniger Lüt.
Zrugg zu der Zyt. Mit em sportlech Aalege, mit em «Warmup» (natürlech o vorgschribe) un em Dusche u Haar tröchne, ergit di Walkerei e Zytverluscht vo anderthalb Stund. Verblybe also no zäh Stund.
U de verlangt me vo jedem Durchschnittsschwyzer, dass er einigermasse intelligänt isch. Di Intelligänz chunnt aber nid über Nacht. Me mues Zytig läse. Das macht me i der Regel während der Arbeitszyt. Aber nume denn, wes niemer gseht. Aber me mues o d Tagesschou luege. Daderzue ghört o d Nachtusgab u ds jewylige Wätter. Schliesslech mues me wüsse, warum der Blocher blochet, der Murer muret u der Couchepäng pängglet. U we üsi Fuessballnati gwinnt, mues me chönne säge, wie mir das guet gmacht hei – u we si verliert, sötti me z Mindscht wüsse, wär der Schuldig isch. Am Morge chönnte mes zwar de im Blick läse. Aber wär list de scho der Blick? Also. O d Intelligänz forderet ihri Zyt. I würdi hie e Stund derfür reserviere. Nid grad vil, i weis. Aber schliesslech isch me ja nün Jahr i d Schuel u het dert während durchschnittlech sibe Lektione pro Tag all das ytrichteret übercho, wo me für ds Läbe söll chönne bruche.
We me di Stund abgrächnet, verblybe no Nüne.
Inere Schrift übere gsund Schlaf han i gläse, dass d Lengi vo däm ganz underschidlech syg. Es söll schyns Lüt gä, wo mit füf Stund penne uschöme. I verstah das nid. Wen i füf Stund gschlafe ha u sötti ufstah, han i ds Gfüehl, i sygi im lätze Film. D Näbellyreni schlyche um myner Ouge um u d Schwindelsüchle puttele my Körper hin u här, dass i mer vorchume wie nach ere Viertelstund Achtibahn fahre. I ghöre nid zu de Schnällschläfer. I bruche myner sibe Stund, süsch wirden i mit der Zyt gnietig.
Wen i die vo de verblybende Stunde abzieh, ergit das no ganzi zwo Stund. Zwo Stund, won i nid zum Vorus wägem Wärche, Ässe, Tschogge, Düschele, Glotzofoniere u Penne verbrucht ha.
Ganzi zwo Stund!
U die han i no zur Verfüegig für d Zahlige z mache, d Wohnig z stoubsugere, yzchoufe, ds Velo z flicke, all di Reklamepapier z studiere, z choche, d Chleider – vor allem die vom Nordicwalke – z glette, z wösche (meischtens zwar i umgchehrter Reihefolg), Blueme z bschütte, es guets Buech z läse, der wüchentlech Krimi z luege, der Rase z mäie, d Stürerklärig uszfülle, äntleche d Fänschter z putze, de Fründe z schrybe, gueti Musig z lose, myner andere Hobbys z pflege, öppe einisch ga nes Fyrabe-Bier z gnähmige, Zääienegel z schnyde, Gschichte z schrybe, WC Papier z wächsle, Zytige zäme z binde, ds Bett nöi aazzieh, d Wohnwand abzstoube …
Ganzi zwo Stund blybe für all das!
I wott öich nid plage mit der zytleche Zämestellig für all di Arbeite, won i jetze beschribe ha. Gmacht han i se aber. Eifach so zum Plousch bin i mit der Stopuhr dür d Wohnig ghuschet u ha all di Arbeite erlediget – ussert ds Usfülle vo der Stürerklärig. Das tuen i «outsource», wie me däm hütt ja modern seit.
Also. Für all di Arbeite han i ganz genau e Stund u nünefüfzg Minute brucht.
Somit blybt mir no ei Minute pro Tag.
Ei einzegi, lumpegi Minute pro Tag, won i nid scho verbrucht ha, wen i ufstah.
Was ig mit dere mache?
Mit dere einzige Minute?
Die bruchen i
für mi!
Das isch e Gschicht für Manne. U o chli für Froue. U ganz sicher ömel de für Verchöiferinne u Bsitzer vo Chleiderläde.
Eh ja, Manne. Dir kennet ja sicher das Gfüehl, wo me überchunnt, we eim d Hose z äng wärde, oder we me i Chleiderschaft yne luegt u meint, all di Pullover, wo da inne lige, heige me geschter scho anne gha. Oder dir kennet z Mindscht dä meh oder weniger sanft Druck, we d Frou zimlech dezidiert seit: «Äs wäri jetze de wider einisch nache für nöij Chleider ga z choufe. Du gsehsch ja us wie …»
Ja, de isch es Zyt. Wider einisch Zyt für ga ne Chleiderlade ufzsueche. Ei Chleiderlade. Nid mehreri. Schliesslech wott me ga Chleider choufe u nid ga Chleider aaluege. E grosse Underschied!
U da steit er also, der Maa. Säge mer ihm Max. Da steit er also, der Max. Vor so emene Chleiderlade. Öb dä Lade mit emene Vögele Vou, emene Globi Gee, oder eme Migros Ämm aagschribe isch, spilt gar ke Rolle. D Gfüehl sy di Glyche. U die sy, schwach usdrückt, flau. Ömel i der Magegägend.
Also: Der Max steit vor em Lade u geit jetze yne. Zwungenermasse. Nid freiwillig! Chuum het er der erscht Schritt i d Herreabteilig gmacht – zum Glück hei si die syt em letschte Mal nid wider züglet – schiesst scho so nes jungs Frölein uf ne zue u fragt:
«Darf i öich hälfe?»
Dopplet lätz! Erschtens gseht das Tüpfi nid us, wie wes ihm wetti cho hälfe u zweitens lat sech der Max sicher nid la hälfe. Nei, das wär de no, we ihm so nes Meitschi müessti cho hälfe Chleider sueche. D Chleidergrössi weis er – oder under üs gseit, är het se deheime no schnäll nachegluegt. Eh ja, di änderet ja öppe im glyche Rhythmus wie der Standort vo der Herrenabteilig.
Guet. Di Verchöifere wäri afe abgschüfelet. U jetze druf mit Grien. Der Max het sech vorgno, es Paar Blue Jeans, es Paar schöni Hose u öppe zwee Pullover z choufe. E zünftegi Vorgab, das weis er. Aber gu-ten Mutes stüret er jetze uf d Blue Jeans zue. Wie sy jetze die aagschribe? Vierefüfzg het er deheime ufem Etikett vo syne Hose gläse. U jetze hange si da, vo vierezwänzg bis zweiedryssg. Was jetze? Der Max luegt, öb süsch no grad öpper umewäg isch u gseht du, dass e Maa i ähnlecher Wäri wien är, grad es paar Hose usem Gstell nimmt. Du geit der Max ga luege, was für nes Nummero di Lücke het: sächsezwänzg! Isch i der Ornig, dänkt er, stüüret uf d Jeans zue, pickt es Sächsezwänzgi use u zilet pfyfegrad uf d Umkleidekabine zue. Kabine isch zwar ds lätze Wort. Das sy so Chrömeli, erger weder d Dusche deheime. U de sötti me de no der Wintermantel, der Pullover u d Schue dinne verstoue – näbscht de Chleider, wo me eigetlech wetti probiere. Der Max chert u dräit, sperzet u chnorzet. U das de geng no so, dass der Vorhang, wo ihn zum Gschäft hi abschirmt, nid i Bewegig gratet. Was isch jetze o das? Der Max steit vor em Spiegel u het d Hose i beidne Händ. Aber vorne am Buuch fähle es paar Centimeter für se zue z tue. Ach, das isch doch de aber … Wyter chunnt er nid.
Dusse flötet ds Frölein: «Geits bi öich?»
Was meint äch die dermit? Isch er scho z lang i dere Kabine inne? Oder het si emänd gseh, dass er z chlyni Hose mitgno het? D Hose abzoge, di Eigete wider aagleit, der Pullover drüber ab ta, i d Schue gschloffe u di nid passende Hose i Bügel gleit. «Häb Sorg zu de Bügelfalte», ghört er sy Frou mahne. U das bi Blue Jeans! Ja nu, wes nid guet isch, de söll d Verchöifere sälber luege. Är tuet der Vorhang uf. Äntleche use us dere Hitz. Äntleche früschi Luft. Oder ömel früscheri! U jetze ds Ganze wider vo Vore. Der Max isch afe chli hässig u nimmt grad zwöi Paar mit. Grösseri u no chli grösseri. De wider yne i dä Färich. Schue u Chleider abzoge u d Hose aagleit. Scho chli besser, aber geng no chli äng. Die wider ab u di Grössere aa. Scho vil, scho chli z vil besser. Sibenezwänzg isch chli z chly, achtezwänzg chli z gross …
«Geits bi öich?», scho wider di Frag.
Was söll er? Hässele oder fründlech tue? Fründlech, entscheidet er. Schliesslech isch das ja o nid grad e super Job, der ganz Tag vor verschlossenem Vorhang d Hächle z frage: «Geits bi öich?»
Drum git er zur Antwort: «Es sibenezwänzgehalb wäri guet!»
«Ja, das hätte mer scho mängisch chönne bruche!», flötet si zrugg.
Die Antwort nützt ihm ömel o nüüt, dänkt er.
U sii du no, wahrschynlech mit emene Lächle im Gsicht: «Jetze müesst dir halt entscheide, öb dir i Zuekunft meh oder weniger weit ässe.»
Was söll das heisse? Was git die das aa?, meckeret er. Aber nume zu sich sälber. Ja, was söll er jetze? Ds Frölein het doch rächt. Der Entscheid, meh oder weniger z ässe, ligt bi ihm. Weniger, meint er won er i Spiegel luegt u sys Büchli gseht.
Läck isch das e Hitz! U nid emal Musig. Nume ds monotone Grüsch vomene Ventilator – wo glych nüüt nützt. Am Liebschte möcht er usschla. Möchti linggs u Rächts a d Wand poldere. U der Spiegel zertrome. Dä wo ihm sy unförmig Körper so schonigslos widergit. U di zwöi Paar Hose wo nid passe. U der Gedanke, scho wider es grössers Nummero müesse z näh u der Fruscht, jetze nume afe eis paar Hose gfunde z ha – u de ersch no settegi, wo nid ganz passe.
«Die nimen i», seit der Max zum Frölein u erchlüpft ab sym stränge Ton. Ihre schynt das aber gar ke Ydruck z mache. Si lächlet ne aa, nimmt ihm di z grosse Hose ab u leit di z Chlyne ufe Ladetisch.
Nachdäm er zahlt het, verlat er das Gschäft fluchtartig. Ds «Adiö» u ds «Merci vil Mal» nimmt er nümme wahr. Use jetze! Wils sogar im Lade inne unerträglech heiss isch worde.
U yne jetze i d Beiz, wo grad gägenüber ligt. Es dünkt ne, der erscht Schluck Bier heigi no sälte so guet gschmöckt. Won er aber bim Letschte aachunnt, chunnt ihm i Sinn, was er sech vorgno het gha: Zwöi Paar Hose u zwee Pullover ga choufe! Jetze hocket er da. Mit eim Paar unpassende Jeans. Ja nu. De geit er halt hei syre Frou ga säge, är heigi nöischterdings de ds Sibenezwänzgehalb, we ihre de öppe einisch es Paar Sunntighose sötte übere Wäg loufe. U d Pullovergrössi vo ihm, di wüssi si ja.
Heit dir o so eini? So eini, wo – we dir druf stöht – sech e Schibe dinne dräit u nech de ds Gwicht aazeigt. U we dir nid druffe stöht, zeigt di Schibe uf der rächte Syte es Null u uf der lingge Syte hundert, oder hundertzwänzg, je nach Modäll.
Äbe, i ha o so eini. Gha. Leider. Warum i «gha» u «leider» schrybe, möchti öich jetze verzelle.
Di Waag isch nämlech ganz es gäbigs Ding gsy. Nid dass i jede Tag druf gstande wäri. Nenei, so nötig han i d Gwichtskontrolle de doch nid. Aber öppe einisch, meischtens nach emene Fescht, oder nach chli z lang im Usgang sy, han i doch wölle wüsse, i welere Form sech di «Sünd» het nidergschlage. U de bin i druf gstande uf di Waag. Zersch mit em rächte Fuess. U de het sech di Schibe drinninne aafa drääie un es het feiechli es Rattere u Pischte usglöst. Wen i de der zwöit Fuess ha druf gstellt, isch si de naadisnaa zum Stillstand cho. U de han i myner Sünde chönne abläse. Meischtens isch es nid so dramatisch gsy. Eis, zwöi Kilo meh, hets ja möge erlyde.
Wes de aber meh aazeigt het, als ig mir vorgstellt ha gha, de han i uf dere Waag chli chönne ds Gwicht verlagere. So vor Gwichtsverteilig uf der ganze Platte, häre i ei Egge. Mit chli entlaschte vom einte Bei, häre zum Andere, het sech de albe öppis ta. Da han i de no schnäll einisch zwöi Kilo chönne verändere. Gäge ache, natürlech.
U wen i de albe erchlüpft bi ab myre Gwichtszuenahm, isch die Müglechkeit de di Einzegi gsy, my Moral wider einigermasse i ds Lot z bringe. Mit chli hin u här weiggele, mit chli drücke u verlagere, het mi doch de albe wider dünkt, so schlimm, wien ig befürchtet heigi, sygis doch de no nid.
Aber äbe. Schynbar het das Rangge u Drücke Spure hinderla. I bi no es paar Monet lang stolz gsy druf, dass i geng glych schwär bi gsy. Jedefalls het my Waag mir das so gseit. U o bschysse han i nid müesse. Geng, wen i uf d Waag gstande bi, het si mir uf ihrer Schybe myner achtzg e halb Kilo aazeigt. Un i bi z fride gsy!
