Alpengold 395 - Michaela Rosenau - E-Book

Alpengold 395 E-Book

Michaela Rosenau

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Beschreibung

Die Liebe trifft den jungen Bergbauern Magnus Haider wie ein Blitz, als er die Rechberger-Alina vor der Poststelle in Koglreith entdeckt. Zwei Jahre war sie auf der Wirtschaftsschule in Salzburg, und beinahe hätte er sie gar nicht wiedererkannt. Damals war sie fast noch ein Kind, doch jetzt ist sie zu einer bildschönen Frau erblüht.
Am liebsten würde Magnus sie sofort heiraten, doch das Dirndl möchte erst noch ein wenig seine Freiheit genießen, ehe es die Pflichten einer Bäuerin übernimmt. Entsetzt sieht Magnus, dass Alina darunter vor allem das Flirten mit anderen Burschen versteht.
Da verbreitet sich eines Tages ein Gerücht wie ein Lauffeuer im Dorf: Alina erwartet ein Kind, und der Vater soll der reichste Bauer im Tal sein!


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Seitenzahl: 120

Veröffentlichungsjahr: 2023

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Inhalt

Cover

Mein Herz darf nicht noch einmal brechen

Vorschau

Impressum

Mein Herz darf nicht noch einmal brechen

Eine falsche Entscheidung stürzt Alina ins Unglück

Von Michaela Rosenau

Die Liebe trifft den jungen Bergbauern Magnus Haider wie ein Blitz, als er die Rechberger-Alina vor der Poststelle in Koglreith entdeckt. Zwei Jahre war sie auf der Wirtschaftsschule in Salzburg, und beinahe hätte er sie gar nicht wiedererkannt. Damals war sie fast noch ein Kind, doch jetzt ist sie zu einer bildschönen Frau erblüht.

Am liebsten würde Magnus sie sofort heiraten, doch das Dirndl möchte erst noch ein wenig seine Freiheit genießen, ehe es die Pflichten einer Bäuerin übernimmt. Entsetzt sieht Magnus, dass Alina darunter vor allem das Flirten mit anderen Burschen versteht.

Da verbreitet sich eines Tages ein Gerücht wie ein Lauffeuer im Dorf: Alina erwartet ein Kind, und der Vater soll der reichste Bauer im Tal sein!

»Grüß dich, Magnus!«, hörte der hochgewachsene Bursche eine helle Madlstimme rufen, als er sich vor der Poststelle des Bergdorfs Koglreith auf den Traktor schwingen wollte.

Er blickte sich um und sah ein hübsches Madl mit weizenblondem Haar daherkommen.

»Alina!«, staunte er. »Jetzt hätte ich dich fast net mehr erkannt. Wir haben uns so schon lange net mehr gesehen!«

»Zwei Jahre, Magnus.« Sie lächelte ihn freundlich an. »Du wirst ja wissen, dass mich der Vater auf die Wirtschaftsschule nach Salzburg geschickt hat.«

»Und jetzt bist du endlich fertig damit?« Er betrachtete das Madl mit sichtlichem Wohlgefallen.

»Ja, Gott sei Dank! Ich bin froh, dass ich wieder daheim bin.«

»Und ganz erwachsen bist du inzwischen geworden, Alina! Ein ganz dünnes Dirndl warst du früher, und jetzt ...« Er stockte und suchte nach dem passenden Wort.

»Und jetzt?«, fragte sie errötend.

»Jetzt bist du sicher das schönste Madl im Dorf, sakra«, stellte er anerkennend fest.

»Dass du dich nur net täuschst, Magnus!«, erwiderte Alina ein wenig verlegen. »Fährst du jetzt zum Haiderhof hinauf? Nimmst du mich mit bis zum Jägermarterl?«

»Freilich. Komm, steig auf!«, rief er. Und als er sah, dass sie mit dem Korb in der Hand nicht leicht hinaufkommen würde, packte er sie fest um die Mitte und hob sie mit einem Schwung auf den Sitz.

»Danke!« Sie lachte.

»So ein Madl wie dich hebt man gern!« Er kletterte von der anderen Seite hinauf, und bald tuckerte der Traktor bergan.

»Du musst mir einmal erzählen, wie es dir in Salzburg gefallen hat«, rief er ihr zu. »Muss ja doch recht interessant gewesen sein, gell?«

»Geschadet wird es mir sicher net haben!«, schrie sie zurück. Im kleinen Gang, mit dem sich der Traktor den steilen Weg hinaufarbeitete, machte der Motor einen mächtigen Lärm.

Magnus sah sie von der Seite an, wie sie da mit ihrem Korb auf dem Behelfssitz über der Radabdeckung hockte. Alina hielt vergnügt ihr Gesicht in den Sommerwind, auf ihrem hellen Haar glänzte die Sonne. Sie ist aber wirklich die Schönste von allen, dachte er freudig.

Oberhalb von Koglreith standen auf dem Südhang verstreut einige Bergbauernhöfe. Der Haider- und der Rechbergerhof waren Nachbarn, auch wenn sie eine halbe Wegstunde voneinander entfernt lagen. Zwischen ihnen lag das Jägermarterl.

Hier hielt Magnus den Traktor an und half Alina hinunter.

»Vergelt's Gott!«, sagte sie fröhlich. »Was bin ich schuldig?«

»Ein Wiedersehen.« Er lächelte. »Und wann, Alina?«

»Der Zufall wird's schon geben, Magnus, warten wir's ab.«

»Lieber net, darauf möchte ich mich net verlassen, es könnt allzu lang dauern. Gehst du zum Tanz mit mir am Samstagabend?«

»Von mir aus, aber ich muss erst die Mutter fragen!«

»Die wird schon nix dagegen haben«, meinte Magnus optimistisch. »Treffen wir uns da beim Jägermarterl, oder soll ich dich abholen daheim?«

»Hergehen kann ich schon allein, wenn wir uns um halb acht treffen. Da ist es noch Tag. Nur nachher, wenn es finster ist, musst du mich halt heimbringen, Magnus!«

»Das mache ich gern, Alina. Also dann, servus!« Er schwang sich wieder auf den Traktor und ließ ihn den jetzt flacher werdenden Fahrweg zum Haiderhof hinübertuckern.

***

Der Haiderhof war nicht einer der größten Besitzungen der Gegend, aber er nährte seine Leute. Jodok Haider konnte hoffen, dass später auch sein ältester Sohn Magnus hier auskömmlich leben und der Hof noch viele Generationen im Besitz seiner Nachfahren bleiben würde.

Nur um eins sorgte sich Jodok, und er beschloss, es nach dem Abendbrot mit dem Magnus zu besprechen.

»Komm, hocken wir uns noch ein bisserl draußen auf die Bank und rauchen eine zusammen«, schlug er in seiner ruhigen Art vor.

Die beiden Männer setzten sich auf die alte Holzbank am Stamm des Bergahornbaums und stopften ihre Pfeifen. In der Stille des Feierabends war nur das Mundharmonikaspiel vom achtzehnjährigen Franzl zu hören, der sich im Oberstock auf sein Bett geworfen hatte und wie fast täglich hingebungsvoll übte.

»Er wird doch net ein Musikant werden«, meinte der Vater lächelnd und wies mit dem Pfeifenstiel nach oben.

»Der Franzl wird vielleicht ein Zimmermann, wenn er einmal von daheim weggeht«, sagte Magnus überzeugt. »Wir Haidermänner arbeiten alle gern mit Holz. Wenn ich kein Bauer wär, möcht ich auch nix anderes machen.«

Jodok Haider blickte nachdenklich ins Tal hinunter, wo von den Bachwiesen die Schleier des Abendnebels zum Berg heraufkrochen.

»Aber du wirst doch Bauer, Magnus«, sagte er bedächtig. »Und ich sag dir ehrlich, dass ich dir den Hof auch so bald wie möglich übergeben möcht. So wie der Großvater will ich's net machen. Wenn es nach dem gegangen wär, hätt ich den Hof erst mit fünfzig Jahren übernommen. Aber auch meine vierzig von damals waren eher zu spät. Ich hab ja praktisch erst da heiraten dürfen. Und so ist es gekommen, dass ihr zwei, du und der Franzl, so einen alten Vater habt. Großvater müsst ich längst sein mit meinen fünfundsechzig Jahren.«

Das war eine ungewöhnlich lange Rede für den sonst wortkargen Jodok Haider. Er atmete angestrengt und tief und warf einen Seitenblick auf den Sohn, um zu sehen, was der jetzt für ein Gesicht machte.

»Aber Vater!« Magnus nahm ihn liebevoll um die hageren Schultern. »Der Franzl und ich möchten wirklich keinen anderen Vater haben als dich!«

Der Alte schluckte gerührt. Solche Gefühlsbezeugungen waren sonst nicht üblich zwischen ihnen. Aber es tat gut, so ein liebes Wort zu hören. Und dass der Magnus es ehrlich meinte und nicht etwa bloß schmeichelte, daran zweifelte Jodok Haider keinen Augenblick.

»Magnus, hör mich an«, sagte er etwas heiser. »Damit ich dir bald den Hof übergeben kann, musst du dich beizeiten nach einer tüchtigen Bäuerin umschauen. Du bist dreiundzwanzig und ein ernsthafter Bursche. Besser ist es, in deinem Alter zu heiraten als erst mit vierzig wie die Mutter und ich. Wenn du irgendwo ein Madl weißt, das du gernhaben kannst und das zu uns passt, dann pack zu!«

Sakra, seit heute weiß ich eine, schoss es Magnus durch den Kopf. Doch darüber zu reden, dazu war es noch zu früh.

»Damit du beruhigt bist, kann ich mich ja umschauen, Vater«, sagte er stattdessen. »Nur bitte ich dich, mach dir wegen der Hofübergabe noch keine Sorgen. Wir leben ja gut miteinander in der Familie, der Franzl und ich sind zufrieden mit unserer Arbeit, und du bist Gott sei Dank gesund!«

»Vorsorgen ist besser, als nachher dumm dreinschauen«, murmelte der Bauer. »Vergisst halt net, Magnus, was wir zwei jetzt geredet haben, gell?«

»Ich werd's net vergessen, Vater«, versprach der Bursche.

***

Auf den Samstagstanz beim Lindenwirt freute sich Magnus so sehr, dass er es kaum mehr erwarten konnte. Immerfort musste er an Alina und ihr helles Haar denken, in dem die Sonne geglänzt hatte.

Endlich war es so weit! Magnus atmete auf. Noch vor dem Abendbrot wusch er sich von Kopf bis Fuß den Schweiß und Staub von der Heuarbeit herunter, rasierte sich sorgfältig, zog frische Wäsche und sein bestes Hemd an und setzte sich bereits ausgehfertig an den Tisch.

»Hast du es heute so eilig, zum Lindenwirt zu kommen?«, neckte ihn Franzl, der sich nach der Stallarbeit nur Gesicht und Hände gewaschen hatte.

»Wer dumm fragt, bekommt leicht eine dumme Antwort«, meinte Magnus nicht unfreundlich.

Die Haiderbäuerin streifte die Gesichter ihrer beiden Söhne mit einem Blick und lächelte. Vielleicht hatten sich die beiden schon deshalb immer so gut vertragen, weil der Magnus immerhin fünf Jahre älter war und dem Kleineren nie etwas krummgenommen hatte.

Überhaupt war die Mutter sehr stolz auf ihre zwei Buben. In ihrem Wesen waren sie recht verschieden, der Magnus ernsthaft und manchmal ein bisschen hölzern wie sein Vater, der Franzl hingegen immer lustig und sicher viel leichtlebiger. Doch bei der Arbeit war auch der Jüngere pflichtbewusst, da war er überhaupt nicht leichtsinnig. Kein Zweifel, beide Söhne würden den harten Anforderungen des Lebens gewachsen sein.

Magnus aß hastig. Auf dem Haiderhof gab es strenge Tischsitten.

»Darf ich aufstehen, ehe ihr fertig seid?«, bat er deshalb. »Ich hab was ausgemacht mit jemandem und möcht net zu spät kommen.«

Franzl grinste über das ganze Gesicht.

»Geh nur, Bub, wenn du es eilig hast«, gestand der Vater ihm zu.

»Und viel Spaß mit dem ›Jemand‹!«, rief Franzl dem Bruder nach. »Hat er lange Haare und ein Kettchen um den Hals?«

Magnus ging nicht drauf ein. Und es klang ihm auch gar nicht unangenehm in den Ohren, was ihm der Franzl nachgerufen hatte. Alina würde gewiss allen gefallen, den Eltern genauso wie dem Bruder. Auch sie hatten das Nachbarmadl schon jahrelang nicht mehr gesehen und nur als Halbwüchsige in Erinnerung.

Als der Bursche beim Jägermarterl ankam, schaute er auf die Uhr. Fünf Minuten vor halb acht, er hatte es rechtzeitig geschafft. Von hier aus würde er Alina schon von Weitem kommen sehen. Magnus zog den Janker aus und setzte sich auf die Bank.

Er brauchte nur ein paar Minuten zu warten, als oben an der Wegbiegung etwas Helles erschien. Es war Alina, die da flink heruntergegangen kam und ihm fröhlich entgegenwinkte. In dem blauen Sommerdirndl mit den weißen Tupfen sah sie besonders reizend aus. Wie schlank sie war! Und dennoch rund überall dort, wo es sich für ein richtiges Frauenzimmer gehörte!

»Hab ich mich arg verspätet?«, rief sie leicht außer Atem. »Tät mir leid, wenn du schon lang gewartet hättest!«

Magnus nahm ihre Hand und hätte ihr aus Freude darüber, dass sie wirklich gekommen war, am liebsten ein Busserl gegeben. So auf die Wange wenigstens. Aber er fasste sie bloß um die Mitte.

»Du bist toll pünktlich, Alina!«, sagte er im Weitergehen. »Du hättest dich net so abhetzen müssen, wirklich!«

»Damit mein Vater net murrt, bin ich bis zum Ende vom Essen sitzen geblieben«, berichtete das Madl eifrig. »Da muss ich ja um gutes Wetter daheim schauen, wenn ich zum ersten Mal allein mit einem Burschen tanzen geh.«

»Mir hat der Vater erlaubt, vorzeitig aufzustehen«, erzählte Magnus lachend. »Da habt ihr also den gleichen strengen Brauch auf dem Hof. Aber sag einmal, Alina, haben sie dich wirklich gefragt, mit wem du zum Lindenwirt hinuntergehst?«

»Ja freilich, was denkst denn du? Glaubst du, die Eltern lassen mich mit irgendeinem am Abend fortgehen?«

»Und bei mir haben sie nix dagegen?«, erkundigte sich Magnus freudig.

»Warum sollen sie bei dir etwas dagegen haben?«, wunderte sich Alina. »Du bist doch kein Fremder, und meine Eltern halten etwas von dir, glaube ich.«

Das hörte Magnus gern. Vergnügt begann er zu pfeifen, während sie miteinander hurtig bergab eilten. Und Alina schien überhaupt nichts dagegen zu haben, dass sein Arm um ihre Taille lag.

Beim Lindenwirt hatte die Musik schon zu spielen begonnen. Magnus fühlte, wie der Rhythmus Alina sofort ins Blut ging. Sie schien leidenschaftlich gern zu tanzen und zog ihn sogleich nach vorne. Dabei bemerkte er, welch große Aufmerksamkeit sie bei den jungen Leuten erregten.

»Ah, schaut euch den Magnus an!«, rief einer.

»Sakra, hat sich die Alina sauber herausgemacht!«, war von einem anderen zu hören.

Magnus fühlte eine Art Stolz aufsteigen. Kein Wunder, dass er mit Alina auffiel und den Neid der Burschen erweckte. War sie doch gewiss die Schönste im Dorf, wenn nicht gar im ganzen Tal. Und er war es, der sie hier zum ersten Mal zum Tanz führen durfte!

Dass Alina freilich keine Anfängerin war, stand sofort fest. Sie bewegte sich ebenso freudig wie gekonnt. Mit ihr zu tanzen, das war ein reines Vergnügen.

»Hast du das Tanzen in Salzburg so gut gelernt?«, erkundigte sich Magnus.

»Ja, dort habe ich einen Tanzkurs besucht«, antwortete sie eifrig. »Aber du tanzt auch gut, Magnus!«

Statt einer Antwort wirbelte er sie herum, dass ihr am Ende nahezu schwindelig wurde.

»Bist du aber ein Wilder!«, stöhnte sie vergnügt.

»Jetzt hab ich einen Mordsdurst. Du auch?«, meinte er, nachdem sie gleich drei Stücke hintereinander durchgetanzt hatten. Er führte sie zum Schanktisch und bestellte zwei Krügel Bier.

»Für mich lieber eine Limo«, bat Alina. »Ich trinke keinen Alkohol!«

»Aber Bier ist doch kein Alkohol, Madl!«, meinte der neben ihnen stehende Ignaz Kohlschläger lachend. Der rotgesichtige Bursche würde einmal den größten Hof von Koglreith erben.

»Wenn die Alina kein Bier trinken will, muss sie net!«, sagte Magnus, dem der Blick nicht passte, mit dem der Ignaz das Madl musterte. Dieser Mensch bildete sich nämlich ein, jedes Madl haben zu können, wenn er nur mit dem vielen Geld winkte, das hinter ihm stand.

»Ich will ihr ja keines aufnötigen«, erwiderte Ignaz grinsend. »Magst du vielleicht ein Glaserl Sekt mit Orangensaft, Alina? Das schmeckt gut und macht bestimmt net rauschig.«

»Kein Bier und keinen Sekt, sondern eine Limo hab ich gesagt!« Alina blitzte ihn aus ihren blauen Augen an. »Und außerdem bestellt das der Magnus für mich!«

»Wenn andere zahlen, ist es mir immer recht!«, versicherte Ignaz. »Aber du wirst doch hoffentlich einmal mit mir tanzen, Alina?«

»Vorläufig noch net«, wich sie aus, obwohl es ihr nicht unangenehm war, dass sie auch anderen Burschen gefiel. »Ich bin mit dem Magnus gekommen, wenn du es net gemerkt haben solltest!«

»Ja, wenn dich der Haider für den ganzen Abend gepachtet hat, muss unsereiner halt zurückstehen«, meinte der Rotgesichtige spöttisch.

Magnus zahlte und stürzte sein Bier hinunter.

»Komm, Alina«, knurrte er mühsam beherrscht. »Wenn der Ignaz noch lange so blöd daherredet, muss ich ihm glatt eine auflegen.«

»Da fürchte ich mich aber!«, höhnte der andere.

Jetzt bekam Alina Angst, dass die beiden Burschen im nächsten Moment übereinander herfallen könnten. Rasch leerte auch sie ihr Glas und zog Magnus mit sich fort.

Als die Musiker später flotte Tänze aufspielten, gab es kein anderes Paar im ganzen Saal, das sich mit den beiden hätte vergleichen können.