An ihren Früchten . . . - Monika M. Valtin - E-Book

An ihren Früchten . . . E-Book

Monika M. Valtin

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Beschreibung

. . . einfach mal anders . . . Weihnachten feiern, den Heiligen Abend;

Überraschung, eine Überraschung, für den Rest der Familie;  doch dann - wie es ihnen beibringen?

Ein Eindringling?  in dieses ausgesprochene Familienfest oder . . . vielleicht den Sinn des Festes ein bißchen, über das bisherige Verständnis hinaus, begreifen . . .

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Veröffentlichungsjahr: 2019

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Monika M. Valtin

An ihren Früchten . . .

Diese Geschichte ist eine Spende - der Erlös geht an unsere Obdachlosen. BookRix GmbH & Co. KG81371 München

An ihren Früchten . . .

Die Zeit drängt - endlich jetzt, muss es raus, muss ich es ihnen sagen . . . schließlich, ist heute schon der 4. Advent,  in vier Tagen, ist Heilig Abend;

 

tja, nicht einfach, wirklich, die fallen bestimmt aus allen Wolken;  Jimmy, vielleicht . . . findet's cool;  Mona, keine Ahnung;  Albert wird mich für verrückt erklären.  Vielleicht, kriegt er einen Tobsuchtsanfall;  vielleicht . . . fangen sie alle an, zu toben;  nun ja, spätestens am Abend, werd' ich's wissen;

 

kann sein, dass, vielleicht . . . doch eine verrückte Idee?  ach, was soll das, was soll denn falsch daran sein?  einem Menschen eine Freude machen, einem Menschen, der es so nötig hat?  die sollten stolz auf mich sein, oh nein, die werden stolz auf mich sein, ich kenne doch meine Leute;

 

dabei . . . war das nun wirklich kein Vorsatz;  deswegen, hier von Idee zu sprechen, nein;  hier war anderes im Spiel, das war so eine Art von Eingebung, spontan, so eine Art von innerer Führung, doch, es platzte irgendwie aus mir heraus, wollte ausgesprochen werden, ganz ernsthaft;  und so, werde ich es auch vermitteln, so wie's war, beinahe natürlich;  als sei es das Selbstverständlichste von der Welt.  Und das kann es ruhig auch sein, wenigstens am Heiligen Abend.

 

                                                          -

 

Der Sonntag, ist friedlich gewesen, bis jetzt.  Sie sind alle da, noch hat keiner das Haus verlassen; darauf hatte ich gehofft.  Albert, mein lieber Mann, liegt gemütlich vor dem Fernseher;  die Kinder, Jimmy, sechzehn, aalt sich in der Badewanne;  Mona, vierzehn, meine Leseratte, ist in ihrem Zimmer.  Draußen ist es nasskalt, neblig, bereits dunkel, umso gemütlicher zu Hause - Kaffee, ist gleich fertig;

 

der Tisch, festlich gedeckt, in der Mitte thront ein, dick und fett, mit Schokolade überzogener Gewürzkuchen, unser Adventskranz, hängt von der Decke, ich zünde die vier Kerzen an;  mit meinen Gedanken, bin ich ganz woanders;  auf der Suche nach den passenden Worten, für mein Geständnis;  denn, dieser gedeckte Tisch hier, wird wohl die letzte entspannte Gelegenheit bieten, vor dem Heiligen Abend.

 

Mama!  ruft Mona,  gibt es Kuchen?

 

Gleich, Mona,  rufe ich,  in zehn Minuten.

 

O.K.  antwortet sie,  knallt ihre Türe zu.

 

Müssen denn in diesem Haus die Türen immer so zugeschlagen werden!  brüllt Albert.

 

Oh, bleib ruhig, Schatz, denke ich, ganz ruhig, das wird helfen, wart's nur ab.

 

Mmmmh,  Albert hat sich angeschlichen, während ich den Kaffee aufbrühe, gibt mir von der Seite einen Kuss auf die Wange,  das duftet.

 

Was ist los?  fragt er, als ich nicht reagiere, erwartet aber keine Antwort.  Soll ich den Kuchen aufschneiden?  bietet er an.

 

Ja, sage ich abweisend,  mach nur,  spüre seinen erstaunten Blick.

 

                                                        -