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Dieses Büchlein ist schlicht zum Aufschlagen gedacht, um uns auf der Seite zu finden, die sich uns heute zuneigt. Es gibt keine Zufälle. Lassen Sie sich führen! Wenn Sie Sorgen und Probleme haben, aber auch wenn derzeit Freude und Harmonie Ihr Erdenleben bestimmen, nehmen Sie immer wieder das Büchlein zur Hand. Lassen Sie die entsprechende Seite von Ihrem Bewusstsein wählen.
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Seitenzahl: 66
Veröffentlichungsjahr: 2026
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Die Fundgrube meines Daseins
von Gabriele, der Prophetin und Botschafterin Gottes
Der freie universale Geistist die Lehre der Gottes- und Nächstenliebean Mensch, Natur und Tieren
3. Auflage März 2022
© Gabriele-Verlag Das Wort
Max-Braun-Str. 2, 97828 Marktheidenfeld
Tel. 09391/504-135, Fax 09391/504-133
www.gabriele-verlag.com
Druck: KlarDruck GmbH, Marktheidenfeld
ISBN 978-3-89201-835-3
eISBN 978-3-96446-721-8
Aufschlagen und sich finden. Die Fundgrube meines Daseins
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Dieses Büchlein ist kein Nachschlagewerk. Auch sollte es nicht Seite für Seite gelesen werden. Es ist ein kleiner Wegweiser im Alltag, z. B. dann, wenn uns Sorgen, Nöte, Probleme, Ärger und dergleichen gedanklich gefangenhalten oder wenn wir zum Karussell unserer Gefühle, drängenden Wünsche und bohrenden Gedanken geworden sind, wenn uns Stunde um Stunde die gleichen Gefühle, emotionalen Wünsche und Gedanken bewegen, so dass wir ihnen unter Umständen kaum mehr Einhalt gebieten können.
Dieses Büchlein ist schlicht zum Aufschlagen gedacht, um uns auf der Seite zu finden, die sich uns heute zuneigt. Es gibt keine Zufälle. Lassen Sie sich führen! Wenn Sie Sorgen und Probleme haben, aber auch wenn derzeit Freude und Harmonie Ihr Erdendasein bestimmen, nehmen Sie immer wieder das Büchlein zur Hand. Lassen Sie die entsprechende Seite von Ihrem Bewusstsein wählen. Damit Sie sich nicht selbst beeinflussen, können Sie Ihre Augen schließen, um die Seite aufzuschlagen, auf der Sie sich heute finden können.
Was auf der von Ihrem Bewusstsein gewählten Seite steht, sollten Sie nicht nur lesen, sondern in sich nachschwingen lassen, das heißt, in die Betrachtung Ihres Lebens, Ihres Denkens und Wollens einbeziehen. Das von Ihnen Gelesene und in die Betrachtung Ihres Wesens mit Einbezogene kommt dann in Vibration. Die Inhalte der Worte schwingen Sie gleichsam an. Das ist dann eine Botschaft an Sie. Bemühen Sie sich nun, diese Botschaft mit Ihren Gefühlen, mit Ihrem ganzen Wesen aufzunehmen, und empfinden Sie sich in Ihre aufsteigenden Gedanken hinein. Denn daraus können Sie die Schlüsse ziehen, die Ihnen auf Ihrem Lebensweg weiterhelfen, die Ihnen Hilfe zur Selbsthilfe geben, um gesund zu bleiben, gesund zu werden, um glücklich und erfolgreich Ihr Erdendasein zu meistern. Lernen Sie also, sich zu erspüren und zu ergründen, und machen Sie die Erfahrung, dass Sie selbst Ihr bester Lehrmeister sind.
Um das Erdenleben freudig und glücklich zu gestalten, ist es von Bedeutung, in Ihre Betrachtungen und Überlegungen immer die Gebote Gottes und die Bergpredigt des Jesus von Nazareth mit einzubeziehen. Die Zehn Gebote Gottes und die Bergpredigt Jesu sind Gesetzmäßigkeiten des Alls, die gewährleisten, dass derjenige, der sie Schritt für Schritt erfüllt, auf dem besten Weg ist. Er findet zu seinem wahren Selbst und wird allmählich frei von Sorgen, Ängsten, Nöten, Problemen und vielem mehr.
Sie werden ein freier und glücklicher Mensch, der seine Tagessituationen zu meistern weiß, zum einen durch die Gesetzmäßigkeiten des Alls, die schlichte Lebensregeln sind, zum anderen durch die Selbstanalyse in der Frage: Entspricht mein Denken und Verhalten den Zehn Geboten Gottes und der Bergpredigt des Jesus von Nazareth? Wer in diesem Bewusstsein sein Leben in die Hand nimmt, der erlangt die Hilfe des universellen Geistes, um die Meisterschaft über sich, über seine Lebenssituation und über den Tagesstress zu erlangen. Wer in diesem Geiste an sich arbeitet, der beginnt zu leben.
Das Leben ist Gott, das ewige kosmische Gesetz der Liebe. Wer die Schritte in das Gesetz der Liebe Gottes und der Nächstenliebe tut, der wird ein optimistischer Mensch, der in allem das Leben bejaht, das Gott ist. Er weiß mit aufkeimenden Ängsten, Sorgen und Problemen umzugehen. Er weiß aber auch, woher ihm in Krankheit und Not echte Hilfe zuteil wird.
Wer glücklich und in Frieden leben will, der muss täglich an sich selbst lernen. Er muss lernen, seine Ängste, Sorgen und Probleme in ihrer Tiefe zu ergründen, sie zu analysieren, um die Wurzel im Unterbewusstsein und in der Seele zu finden und zu heben. Wer seine erkannten Fehler, also das von ihm Gehobene, bereinigt, wer sodann Gleiches und Ähnliches nicht mehr denkt und tut, der wird auch Gleiches und Ähnliches nicht mehr in seine Seele einpflanzen, das heißt, nicht mehr in den Acker seines Unterbewusstseins und in seine Seele säen, und wird auf diese Weise frei werden von dem Alltagsdruck der Ängste, Sorgen und Probleme. Diese Quälgeister sind die persönlichen Schaffungen des Einzelnen. Sie entwickeln sich durch falsches Verhalten, durch Verhaltensweisen also, die im Gegensatz zum All-Gesetz stehen, das Liebe ist.
Wir, jeder Mensch, sind selbst der Schöpfer unserer Quälgeister. Sie entwickeln sich aus unseren unlauteren Gefühlen, Gedanken und Wünschen – wir sind es selbst und kein anderer. Ein anderer kann unsere Schwächen anstoßen und anregen, diese aber niemals in uns einpflanzen. Er kann sie auch nicht von uns nehmen.
Lernen ist immer Aktion. Es ist ein täglicher Prozess, denn jeden Tag kommen Dinge auf uns zu, die uns etwas sagen wollen, also eine Botschaft an uns mitbringen. Wollen wir aus dem, was uns der Tag bringt, lernen, wollen wir die Grundzüge unseres Daseins ergründen und daraus Grundsätze, gleich Werte, entwickeln, die unserem wahren Leben angehören, so müssen wir etwas tun, nicht der andere für uns. Wesentlich für uns ist, dass aus dem Erkannten die Erkenntnis erwächst, aufgrund deren wir uns zum Positiven hin verändern und unser Dasein an Lebensqualität gewinnt. Geistiges Wissen ohne Verwirklichung schwindet dahin; es verliert an Kraft. Nur das angewandte Gesetz des Alls bringt in unsere Seele Licht und bleibt in uns lebendig, bis der Körper hinscheidet und darüber hinaus. Ausschließlich die Erfüllung des All-Gesetzes gibt uns das Gefühl, allmählich zu leben.
Wenn Sie Ihre Ängste, Sorgen und Probleme, Ihre Nöte und vieles mehr nicht einfach stehenlassen oder sich gar darüber in Selbstmitleid ergehen, worin immer einiges an Schuldzuweisungen und Vorwürfen liegt, sondern wenn Sie in dem, was Sie bewegt, Ihren Anteil finden und diesen beheben, beginnt für Sie – in Ihrem Alltagsleben – ein Umformierungsprozess, der faszinierend sein kann, dann, wenn aus dem „alten Adam“ mit seinen Ängsten, Sorgen, Problemen und Nöten ein lebensbejahender, froher, freier und glücklicher Mensch wird.
Ich berichte aus eigener Erfahrung:
Eines Tages – nach einem Schicksalsschlag – begann ich, nach dem Leben zu fragen und danach zu suchen. An meine Bekannten stellte ich die sonderbarsten Fragen. Der Inhalt jeder Frage zielte darauf ab, zu erfahren, was Leben ist und woher es kommt. Der eine antwortete: „Solange dein Herz schlägt, lebst du. Nach dem letzten Herzschlag ist es aus mit dem Leben.“ Ein anderer tat kund, Leben hieße für ihn, schöne Stunden zu erleben, das Leben also zu genießen und für sich zu nehmen, was es hergibt. Wieder ein anderer sagte: „Leben bedeutet lieben“, wobei er die entsprechende Körpersprache meinte. Ein weiterer war der Ansicht, Leben sei eine wohltuende Atmosphäre; man benötige allerdings Geld und Gut, um sich das Entsprechende leisten zu können. Wieder ein anderer seufzte und klagte: „Ach, was soll das mit dem Leben. Ich habe vieles ausprobiert. Bei jedem Höhenflug glaubte ich, jetzt lebe ich. Ich fühlte mich wohl, fühlte mich geliebt. Ich glaubte, auf einer Wolke zu schweben. Einige Zeit später war alles wieder vorbei – schal und leer wie ehedem. Die Wolke, auf der ich mich geglaubt hatte, regnete ab, und ich war wieder auf dem Boden der Tatsachen angelangt.“ Sein Fazit hieß: „Leben heißt für mich: Das Schöne schwindet, so, wie auch ich vergehe.“
Ein Bekannter klopfte mit seinen Worten in meinem Herzen an. Er sprach: „In einem Buch habe ich gelesen: Leben soll von innen kommen. Es soll so etwas wie ein Gesetz des Lebens geben.“ Diese Antwort löste in meinem Herzen den „Aha-Effekt“ aus. Es war, als wäre bei mir der Groschen gefallen. Ich dachte: Wenn das Leben von innen kommt, dann muss ich mich nun mit zwei Arten von Leben befassen, mit dem Leben, das außen ist, und mit dem, das innen ist und das Primäre sein soll. Diese zwei „Leben“, zum einen innen, zum anderen außen, unter einen Hut zu bringen, würde wohl sicherlich nicht so ganz einfach sein.
