Aus dem Gleichgewicht - Charlie Richards - E-Book

Aus dem Gleichgewicht E-Book

Charlie Richards

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Beschreibung

Todd Abernathy verbrachte drei Wochen gefangen in einem Käfig. Wissenschaftler führten Experimente an ihm durch, und er zog sich in seine Wolfsidentität zurück, um zu überleben. In der Nacht seine Rettung war es allein der Geruch seines Gefährten, der ihn überzeugte, wieder zu seiner menschlichen Gestalt zurückzukehren. Sein größerer, aber jüngerer Halbbruder Phillip fühlt sich schon seit der Pubertät für ihn verantwortlich und beharrte darauf, sich gemeinsam mit Todd dem örtlichen Wolfsrudel anzuschließen. Doch Phillip konnte ihm nicht helfen, den Gefährten zu finden, den er gerochen hat, und als Todd endlich herausfindet, dass es sich bei dem gesuchten Mann um Detective Lyle Sullivan handelt, wurde der von genau den Leuten gefangengenommen, die an Todd herumexperimentiert haben. Lyles Flucht gelingt beinahe zu spät, denn die Experimente an ihm haben seine DNA durcheinandergebracht und ihn beinahe getötet. Die einzige Möglichkeit, ihn zu retten, besteht darin, das Experiment zum Abschluss zu bringen. Todds Erleichterung, dass Lyle, der sich auf dem Weg der Besserung befindet, ihn als Gefährten anerkennt, ist nur von kurzer Dauer, denn Lyle zeigt zunehmend aggressives und gefährliches Verhalten. Kann Todd seinem Gefährten dabei helfen, sein Schicksal zu akzeptieren und ihm beibringen, sich mit dem neuen Wesen in seinem Verstand zu arrangieren? Oder wird sich Lyle in seinem Tier verlieren und seine Freunde so zwingen, ihn auszuschalten? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 32.000 Wörter

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Veröffentlichungsjahr: 2019

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

ÜBER CHARLIE RICHARDS

LESEPROBE:

Aus dem Gleichgewicht

Todd Abernathy verbrachte drei Wochen gefangen in einem Käfig. Wissenschaftler führten Experimente an ihm durch, und er zog sich in seine Wolfsidentität zurück, um zu überleben. In der Nacht seine Rettung war es allein der Geruch seines Gefährten, der ihn überzeugte, wieder zu seiner menschlichen Gestalt zurückzukehren. Sein größerer, aber jüngerer Halbbruder Phillip fühlt sich schon seit der Pubertät für ihn verantwortlich und beharrte darauf, sich gemeinsam mit Todd dem örtlichen Wolfsrudel anzuschließen. Doch Phillip konnte ihm nicht helfen, den Gefährten zu finden, den er gerochen hat, und als Todd endlich herausfindet, dass es sich bei dem gesuchten Mann um Detective Lyle Sullivan handelt, wurde der von genau den Leuten gefangengenommen, die an Todd herumexperimentiert haben.

Lyles Flucht gelingt beinahe zu spät, denn die Experimente an ihm haben seine DNA durcheinandergebracht und ihn beinahe getötet. Die einzige Möglichkeit, ihn zu retten, besteht darin, das Experiment zum Abschluss zu bringen. Todds Erleichterung, dass Lyle, der sich auf dem Weg der Besserung befindet, ihn als Gefährten anerkennt, ist nur von kurzer Dauer, denn Lyle zeigt zunehmend aggressives und gefährliches Verhalten.

Kann Todd seinem Gefährten dabei helfen, sein Schicksal zu akzeptieren und ihm beibringen, sich mit dem neuen Wesen in seinem Verstand zu arrangieren? Oder wird sich Lyle in seinem Tier verlieren und seine Freunde so zwingen, ihn auszuschalten?

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.

Länge: rund 32.000 Wörter

CHARLIE RICHARDS

Aus dem Gleichgewicht

Die Wölfe von Stone Ridge 5

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Copyright © der englischen Originalausgabe „Finding Balance“:

Charlie Richards

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2018

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

Übersetzt von: Sage Marlowe

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Mit dem Erwerb eines E-Books erhält der Käufer die Lizenz zur persönlichen Nutzung, ist jedoch nicht zur Weitergabe des Inhaltes an Dritte, weder gegen Entgelt noch kostenlos, berechtigt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Bitte beachten:

Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.

Widmung

Für die Ungeduldigen … ihr wisst, wer ihr seid. Danke fürs Drängen!

Kapitel 1

„Wer ist er?“

Lyle zwang die Worte aus seiner trockenen, rauen Kehle und bemühte sich, lange genug bei Bewusstsein zu bleiben, um die Antwort mitzubekommen. Jedes Mal, wenn es ihm gelungen war, aufzuwachen, hatte er den niedlichen braunhaarigen Mann gesehen, der ihn an einen Engel erinnerte. Manchmal hatte er Lyle leise etwas vorgesungen und dabei seine Hand gehalten. Manchmal hatte er ihm ein Buch vorgelesen, allerdings konnte Lyle sich nicht an eine einzige Geschichte erinnern. Und manchmal, so wie jetzt, hatte er sich in dem Stuhl neben Lyles Bett zusammengerollt und schlief fest.

Doch er kannte den Mann nicht.

„Sein Name ist Todd Abernathy.“ Doktor Ailean Carmichael durchquerte den kleinen Raum und begann, die Geräte zu überprüfen. „Willkommen zurück“, fügte er lächelnd hinzu.

Lyle war kaum imstande, die Stirn zu runzeln, doch selbst diese Bewegung jagte Schmerz durch seinen Schädel. Der Name sagte ihm nichts. „Sollte ich ihn kennen?“ Die Vorstellung, dass er während der Zeit, die er in diesem Höllenloch gefangen gehalten wurde, einige seiner Erinnerungen verloren hatte, jagte Panik durch ihn.

Einige Geräte piepsten und Ailean wirbelte herum, um nach Lyle zu sehen. Der Wandler sah ihn mit durchdringenden hellbraunen Augen an. „Atme langsam und tief. Du bist ihm nie begegnet. Er gehört zum Rudel.“

Rudel. Und er war ihm nie begegnet. Langsam machte sich Erleichterung in Lyle breit und seine Augen fielen zu. „Was macht er hier?“, brachte er hervor. Dann zwang er seine Augen wieder auf und betrachtete Todd in neuem Licht. „Er sieht ein bisschen zu klein aus, um Leibwächter zu sein.“

Ailean lachte leise und richtete sich auf. „Er ist kein Leibwächter.“ Er folgte Lyles Blick und betrachtete Todd. „Todd ist einer der Wandler, die ihr aus dem Lagerhaus gerettet habt“, erklärte er. „Er blieb in der Gegend, weil er den Geruch seines Gefährten erkannt hat. Es dauerte nur eine Weile, bis er dich finden konnte.“

Seine Gedanken wirbelten und Lyle schluckte schwer. Was zum Teufel sagt Ailean da? „Hä?“

Ein Löffel voller Eisstückchen erschien vor ihm. Er öffnete den Mund und nahm das Dargebotene dankbar an. Das Eis schob er zweimal in seinem Mund herum, bevor er es auf seiner Zunge ruhen und langsam schmelzen ließ. Es schmerzte, die Flüssigkeit zu schlucken, aber die Feuchtigkeit war es wert.

„Todd ist davon überzeugt, dass du sein Gefährte bist, Lyle, und so wie du auf seine Gegenwart reagierst, glaube ich, dass er recht hat“, sagte Ailean und hielt ihm einen weiteren Löffel voller Eis hin.

„Ich war nicht bei Bewusstsein. Ich war nicht wach genug, um zu reagieren“, widersprach Lyle, bevor er das Eis entgegennahm.

„Manchmal verrät unsere unbewusste Reaktion sehr viel“, erklärte Ailean. „Du bist viel ruhiger, wenn Todd hier ist und da er sich weigert zu gehen, funktioniert es sehr gut.“

Lyle konnte spüren, wie seine Lider wieder schwer wurden. Er würde nicht mehr lange wach bleiben können, also entschied er, später die Angelegenheit mit den Gefährten herauszubekommen. „Wie lange?“, gelang es ihm zu fragen.

Ailean verzog das Gesicht. „Du wurdest zwei Wochen lang gefangen gehalten. Du warst sieben Tage lang im Colin City Hospital. Wir haben dich vor zwei Tagen zu Declan und Lark nach Hause verlegt, da habe ich auch aufgehört, dir Betäubungsmittel zu geben. Grady wird froh sein, dass du endlich wach bist. Wir fingen schon an, uns Sorgen zu machen.“ Er ging weg, um wieder nach den Geräten zu sehen, dann kehrte er zurück zu Lyle. „Hast du Schmerzen? Wie fühlst du dich?“

Die Art, wie der Arzt die Fragen stellte, brachte Lyles innere Alarmglocken zum Schrillen, aber er war zu müde, um darüber nachzudenken. „Als hätte man mich durchgefickt, aber nicht auf eine gute Art. Mir ist kalt“, murmelte er zitternd. Seine Augen fielen zu. Er spürte das Gewicht einer weiteren Decke, die auf ihn gelegt und um ihn herum fest gesteckt wurde, ihn wärmte. Es gab so vieles, über das er nachdenken musste, aber zuerst brauchte er ein Nickerchen. Nur ein kurzes.

Als Lyle das nächste Mal aufwachte, strahlte ein juckender Schmerz in seinen linken Arm aus. Es fühlte sich schlimmer an als sein Zusammentreffen mit einer Gifteiche im Alter von zwölf Jahren. Er hätte nie gedacht, dass etwas so heftig brennen könnte. Doch er hatte sich getäuscht und begann sofort, die schmerzende Stelle an der Decke zu reiben. Es half nicht. Mit einem frustrierten Grunzen öffnete er die Augen und starrte auf die gereizte Hautstelle.

Seine Augen weiteten sich entsetzt und er konnte sein überraschtes Quieken nicht unterdrücken. Seine Atmung wurde schneller, als Panik durch seinen Körper schoss. „Doc!“, schrie er. „Doc!“ Er bäumte sich auf, riss an Drähten und brachte die Überwachungsgeräte zum Piepsen.

Sofort packten Hände seine Schultern, drückten ihn wieder aufs Bett. Wunderschöne braune Augen, erfüllt von Sorge, begegneten seinem Blick und das Gesicht des Mannes, den er als seinen Schutzengel betrachtete, schaute auf ihn herab. „Ganz ruhig, mein Liebster“, gurrte der Mann. „Es ist alles in Ordnung.“

„Engel“, keuchte Lyle. Während er Todd erlaubte, ihn wieder im Bett zurechtzurücken, riss er seinen Blick los und starrte auf die braun-grüne Haut, die die gesamte Innenseite seines linken Unterarmes sowie die Handfläche bedeckte. „Was stimmt nicht mit mir?“

Finger strichen durch seine Haare, massierten seine Kopfhaut. „Es ist alles in Ordnung mit dir“, versicherte Todd ihm.

Lyle schüttelte ungläubig den Kopf und öffnete den Mund, um zu protestieren. Doch die Tür, die heftig aufgerissen wurde, unterbrach ihn. Lark stürmte in den Raum, während Sara mit geweiteten Augen auf der Türschwelle stehen blieb. Als Lark das Bett erreichte, blieb er stehen und starrte auf Lyle herab.

„Heilige Scheiße. Du hast uns eine Heidenangst eingejagt. Was ist los?“, fragte er und ließ seinen Blick über Lyle gleiten.

„Was los ist?“, schnappte Lyle. Er schaute von einem Mann zum anderen, bemerkte Larks verwirrten Blick und Todds besorgte Miene. „Das hier, Doc! Was zum Teufel ist das?“ Er hob seinen Arm an und drehte ihn um. „Oh mein Gott“, keuchte er, als er sah, dass die krustige Haut jetzt auch seine Ellenbeuge bedeckte.

Erneut machte sich Panik breit und er kratzte fieberhaft an der juckenden Haut. Als ihm klar wurde, dass er seine Nägel auf der seltsam groben Stelle kaum spüren konnte, wurde seine Atmung noch schneller und er konnte ein entsetztes Aufheulen nicht länger zurückhalten.

Lark wirbelte herum und fluchte vor sich hin, als er eine Phiole, eine Nadel und eine Spritze ergriff. „Moment“, grunzte er, schob die Nadel in den Venenzugang und entleerte die Spritze. „Konzentrier dich auf deinen Gefährten“, befahl er.

Abgelenkt von den Worten runzelte Lyle die Stirn. Weiß jeder außer mir über diese Gefährtensache Bescheid? Er drehte den Kopf und starrte Todd an. Dann öffnete er den Mund, doch Todd war schneller.

„Ich kann es erklären“, sagte er in sanftem und beruhigendem Ton. „Aber jetzt musst du mir zuhören. Du musst dich beruhigen.“

Lyle wollte Todd ganz genau sagen, was er von diesem Vorschlag hielt, doch die Worte blieben ihm im Halse stecken. Wie zum Teufel soll ich mich beruhigen, wenn sich ein juckender Hautausschlag auf meinem Arm ausbreitet?

Todd ergriff seinen Kopf und zwang ihn, in das hübsche Gesicht des Mannes zu blicken. „Atme tief und langsam durch“, befahl er. „Dann schließe deine Augen und konzentriere dich auf den Klang meiner Stimme.“

Sekunden später ertappte Lyle sich dabei, wie er Todds Anweisungen folgte. „Gut“, flüsterte der hübsche Mann. „Jetzt denk an deine Arbeit im Büro.“ Sein Stirnrunzeln musste Todd verraten haben, dass er verwirrt war, denn der Mann sprach weiter. „Du sitzt an deinem Schreibtisch. Du füllst Berichte aus. Du tippst Informationen in deinen Computer ein.“

Lyle stellte sich vor, wie er die einfachen Aufgaben verrichtete, die den Alltag eines Detectives ausmachten, und zu seiner Überraschung wurde seine Atmung ruhiger und Erleichterung durchströmte seinen Körper.

„So ist gut. Viel besser“, flüsterte Lark.

Lyle öffnete die Augen und sah, dass Todds Lippen zu einem besorgten Lächeln verzogen waren. Er kämpfte gegen die Müdigkeit an, die ihn wieder zu überwältigen versuchte, bewegte den Kopf und betrachtete seinen Arm. Der seltsame Ausschlag war verschwunden.

„Was ist passiert?“, fragte er stirnrunzelnd. „Was hast du mir gegeben, Doc?“

„Nur ein Beruhigungsmittel, das dir hilft, dich zu entspannen“, sagte Lark, eine Augenbraue erhoben, während er das Kinn in Todds Richtung neigte.

Das Lächeln des hübschen Braunhaarigen wurde traurig. Er umfasste Lyles Gesicht und küsste ihn auf die Stirn. „Diese Wissenschaftler haben deinen Körper verändert, mein Gefährte. Es ist nichts Lebensbedrohliches, jetzt, da Drake in Ordnung gebracht hat, was sie mit dir gemacht haben“, erklärte er eilig, „aber du bist jetzt ein Wandler. Du wirst lernen müssen, das … Tier, das allmählich zum Vorschein kommt, zu … kontrollieren.“

„Heilige Scheiße!“, zischte Lyle. „Ein Wandler?“ Sein Herz raste wieder, als er von einem Mann zum anderen schaute. „Wie zum Teufel ist das passiert? Welche Art?“

Todds Hand, die durch seine Haare strich, beruhigte ihn, was äußerst merkwürdig war.

„Wir sind nicht sicher. Es ist eine ziemlich lange Geschichte, und wenn du dich dazu in der Lage fühlst, werden wir dir alles erklären.“

Die sanfte Stimme des Mannes erfüllte seine Sinne und Lyle spürte, wie er wieder wegdämmerte. „Menschen können nicht zu Wandlern gemacht werden“, murmelte er nach einem Moment. „Das hat Grady gesagt.“ Die Hand zögerte nur für eine Sekunde, doch es genügte, um seine Lethargie zu durchdringen.

„Es tut mir leid, mein Liebster“, flüsterte Todd mit sanfter Stimme. „Jemand hat einen Weg gefunden, das zu ändern.“

Lyle riss die Augen wieder auf. „Du lügst“, knurrte er. Eine Wut, wie er sie noch nie zuvor empfunden hatte, erfüllte ihn. „Ich bin kein Wandler. Ich bin ein Mensch. Ein Detective.“ Er stieß die Hand des Mannes weg und versuchte, seinen Körper in eine sitzende Position aufzurichten. Das ist verrückt! Er musste hier weg. Er musste Grady finden. Sein Partner würde ihm ehrliche Antworten geben.

Zu seiner Überraschung reagierten seine Arme und Beine ohne Probleme. Die Farben der Gegenstände in dem Raum begannen sich leicht zu verändern, wurden heller, die Farbtöne lebhafter. Plötzlich fühlte er sich stärker, sicherer. Er machte sich daran, seine Beine über die Bettkante zu schwingen.

„Scheiße, er beginnt sich zu verwandeln.“

Er ignorierte Larks lächerliche Worte und versuchte aufzustehen. Starke Arme umschlangen ihn von hinten, versuchten ihn wieder auf das Bett zu zwingen. Er knurrte und wehrte sich, versuchte zu entkommen. Eine schlanke Brust drückte sich gegen seinen Rücken und ein berauschender, erdiger Duft füllte seine Nase. Er hielt inne und drehte den Kopf, atmete den Duft des Mannes hinter ihm tiefer ein. Sein Penis bewegte sich, füllte sich, wurde dicker und richtete sich unter dem Klinikhemd, das er trug, auf.

Er drehte sich in Todds Umarmung und begegnete dem schockierten Blick des Mannes, der ihn hielt. „Nett“, knurrte Lyle mit einer Stimme, die viel rauer war, als er sie je zuvor gehört hatte.

Mit einer Kraft, die von seiner plötzlichen Lust angefeuert wurde, wirbelte Lyle herum und drückte Todd auf das Bett. „Du riechst gut.“ Seine Hände strichen über die schlanke Gestalt unter ihm, während er seinen pulsierenden Schwanz an dem Schenkel des Mannes rieb. „Ich will dich.“ Sein Schwanz hatte noch nie zuvor die Kontrolle übernommen, aber seinen Schaft in den Körper seines Engels zu stoßen schien in diesem Moment das Wichtigste auf der ganzen Welt zu sein, und scheiß auf die anderen im Raum.

„Okay“, antwortete Todd, dessen Atem in harschen Stößen kam.

Ein tierisches Knurren grollte in seiner Brust, während eine Erregung, wie er sie noch nie empfunden hatte, seinen Körper durchlief. Als Todd den Kopf in eindeutiger Unterwerfung neigte, vergrub Lyle sein Gesicht am Hals des kleineren Mannes und begann, die Stelle zu beknabbern, wobei er eine feuchte Spur hinterließ. Lyle strich mit einer Hand an Todds Seite entlang, berührte zarte Haut, die sich über Rippen und feste Bauchmuskeln spannte.

Plötzlich schoss ein scharfer Stich durch seine Schulter. Er riss den Kopf hoch und knurrte Lark an, der gerade eine Nadel aus seinem Körper zog. Bevor er sich bewegen konnte, umhüllte ihn Dunkelheit und er brach auf seinem sexy Engel zusammen.

Kapitel 2

Todd gab ein ersticktes Keuchen von sich, als Lyles gesamtes Gewicht auf ihm landete. Sein Blick begegnete Larks besorgten blauen Augen und zusammen manövrierten die beiden Männer den Detective von ihm herunter. Grunzend rutschte er vom Bett und half, seinen Gefährten unter der Decke zurechtzurücken. Er versuchte, den Druck zu ignorieren, den seine plötzlich zu enge Jeans auf seinen steifen Schwanz ausübte. Er hätte Lyle nur zu gerne erlaubt, sich mit ihm zu vergnügen, doch er wusste, dass der Mann nicht wirklich die Kontrolle über sich gehabt hatte. Die hatte sein Tier.

„Bist du in Ordnung?“, fragte Lark sanft.

Nachdem er sich mit einer Hand durch die dicken schwarzen Haare gestrichen hatte, nickte Todd und zwang sich zu einem schiefen Grinsen. „Das war interessant.“

Lark lachte in sich hinein. „Naja, ich schätze, das beantwortet die Frage, ob sein Tier sich zeigen wird, nicht wahr? Und hast du seine Augen gesehen? Definitiv die eines Reptils.“

„Ja, aber wir wissen immer noch nicht, welche Art von Reptil. Dem Anblick seiner fast lederartigen Haut nach zu urteilen, hoffe ich wirklich, dass Drake recht hat und er keine Schlange ist!“

„Bist du kein Freund von Schlangen?“, neckte Lark, während er Lyles Vitalfunktionen erneut überprüfte und sich vergewisserte, dass das Betäubungsmittel ihm nicht geschadet hatte.

Todd verzog das Gesicht. „Die sind schon in Ordnung, schätze ich. Ich würde nur nicht gerne neben einer aufwachen“, gestand er.

„Ich auch nicht.“

„Wie sollen wir ihn davon überzeugen, dass er jetzt ein Gestaltwandler ist?“, fragte Todd mit besorgtem Unterton.

Lark ging auf die Tür zu, wobei Todd ihm langsam folgte. „Er wird heute Abend wieder zu sich kommen. Ich werde die Jungs bitten, hier zu sein und mit ihm zu reden. Vielleicht wird er ihnen glauben, da er sie schon seit Jahren kennt.“ Er legte einen Arm um Saras Schultern und drückte sie. „Mach dir keine Sorgen, Süße. Alles wird in Ordnung kommen.“

Während Todd den beiden von der Tür aus zusah, wie sie den Flur entlang gingen, wünschte er, er könnte daran glauben.

Todd hatte einen wunderbaren Traum. Sein Gefährte war über ihn gebeugt, seine bitterschokoladefarbenen Augen erfüllt von einem hitzigen Glühen. Lyle kniete zwischen seinen Beinen, knöpfte seine Jeans auf, nur um Todd dann zu necken, indem er seinen Reißverschluss mit grausamer Langsamkeit herabzog. Die Armlehnen des Stuhls umklammernd stieß er in die Berührung, verzweifelt auf der Suche nach Druck auf seiner schmerzenden Erektion, aber Lyle zog die Hände weg und ließ ihn weiter warten.

Vor Frust stöhnend flehte er mit seinen Augen. Lyle zwinkerte ihm lasziv zu, dann beugte er sich herab und nahm den Reißverschluss zwischen die Zähne, um ihn den Rest des Weges hinunter zu ziehen.

Die Hitze von Lyles Atem durchdrang seine Jeans und Boxershorts, jagte ein köstliches Prickeln über seinen Schaft. Eine Perle flüssige Vorfreude quoll aus seinem Schlitz und durchtränkte den Stoff, der über die Spitze seines empfindlichen Schwanzes gespannt war. Lyles Nasenflügel blähten sich, was Todd verriet, dass der Mann den Duft seiner Erregung wahrnahm. Lyle drückte seine Nase gegen Todds Schritt, inhalierte tief, während er die beiden Seiten seiner Hose beiseite schob, um den schlanken Schaft zu enthüllen, der nur noch von dünnem Stoff überzogen wurde.

---ENDE DER LESEPROBE---