Bad Boy 1 - Lotta Theis - E-Book

Bad Boy 1 E-Book

Lotta Theis

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Beschreibung

Leon, ein ganz normaler Typ mit vorhersehbarer Zukunft, hätte als angehender Psychologe nur theoretisch darüber referiert, warum schicke Frauen den heißen Typen vögeln, jedoch den reichen, alten Knacker heiraten. Wieso in solchen Fällen ein Ehevertrag und eine gute Unfallversicherung ratsam ist. Warum man seine Frau niemals im Italienurlaub alleine lassen sollte. Weshalb es manchmal günstiger ist, beim Sex oben zu liegen. Was so erotisch an Erdbeeren und Bananen sein kann. Wieso Männer selbst am Hochzeitstag anderen Frauen nachsehen. Der frühe Tod seiner Mutter wirft Leon gründlich aus der Bahn. Ist ein gutbürgerliches Leben vielleicht gar nicht so sein Ding? Leon entdeckt Sex in allen Lebenslagen und Stellungen als Therapie für sich. Er behält auch die Nerven, als die dominante Maria und der freundliche Don Raffael ihm ganz neue Verdienstmöglichkeiten aufzeigen. Und ihm ein Angebot machen, das er einfach nicht ablehnen kann. Er wird ein wahrlich bereicherndes Mitglied ihrer ehrenwerten Familie.

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Seitenzahl: 111

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Lotta Theis

Bad Boy 1

Leon und die römische Mafia

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Kapitel 1

KAPITEL 2

KAPITEL 3

KAPITEL 4

Impressum neobooks

Kapitel 1

Bad Boys 1

Leon wird bester Gigolo des Jahres der römischen Mafia.

von Lotta Theis

[email protected]

Alle Rechte vorbehalten

Tag der Veröffentlichung Mai 2015

Prolog

Leon, ein ganz normaler Typ mit vorhersehbarer Zukunft, hätte als angehender Psychologe eigentlich nur theoretisch darüber referiert, warum schicke Frauen den heißen Typen vögeln, jedoch den reichen, alten Knacker heiraten.

Weshalb in solchen Fällen ein Ehevertrag und eine gute Unfallversicherung ratsam ist.

Warum man seine Frau niemals im Italienurlaub alleine lassen sollte.

Jedenfalls nicht, wenn sie keine zehn Kinder dabei hat.

Weshalb es manchmal günstiger ist, beim Sex oben zu liegen.

Was so erotisch an Erdbeeren und Bananen sein kann.

Der frühe Tod seiner Mutter wirft Leon gründlich aus der Bahn.

Ist ein gutbürgerliches Leben vielleicht gar nicht so sein Ding?

Leon entdeckt Sex in allen Lebenslagen und Stellungen als Therapie für sich.

Er behält auch die Nerven, als die dominante Maria und der freundliche Don Raffael ihm ganz neue Verdienstmöglichkeiten aufzeigen.

Und ihm ein Angebot machen, das er einfach nicht ablehnen kann.

Er wird ein wahrlich bereicherndes Mitglied ihrer ehrenwerten Familie.

Leon fickt sich lustig durch Italien

Rom. Die geilste aller Städte.

Zumindest im Sommer.

Wenn man noch hundert Euro und fünf Kondome in der Tasche hatte.

Besoffen von Chianti und der Hitze des Sommers war.

Deutschland und die komplette spießige Sippschaft weit hinter sich gelassen hatte.

Die gesamte Habe in einen coolen Seesack passte.

Wenn die Mädels in bauchfreien Tops und kurzen Röcken vor einem herumspazierten. Braungebrannt und nach Sonnenöl duftend, kichernd und mit wehenden Haaren. GEIL.

Und man nichts, absolut NICHTS machen musste.

Kein Studium, kein Job, keine Familie, keinen Stress.

Sich nicht mal Sorgen darüber machen, ob es was zum Essen gab, oder wo man heute pennen würde.

Das war FREIHEIT.

Die Mädels sah ich an, weil es mir gefiel.

Mir gefielen die kleinen, schnellen Bewegungen, die sie mit ihren zarten Händen machten. Wie sie ihren billigen Schmuck glitzern liessen, aufreizend die Haarspangen richteten.

Blond, braun, rot oder schwarz. Es gab sie in allen Farben. Und es gab so viele davon!

Die meisten waren schlank mit brauner Haut. Doch ich mochte auch die molligen, blassen. Letztere sahen mir länger nach, hungriger.

Auf diese Blicke stand ich.

Sie versprachen so viel.

Ich rief: "Ciao Bella," wie ein Italiener.

Doch meine mittelblonden Haare und die blauen Augen verrieten mich.

Allerdings war meine Haut inzwischen so braun wie nie zuvor. Mein Bäuchlein war weg. Ich war schlanker, muskulöser geworden. Nun besaß ich alle Zeit der Welt für Liegestützen, für Lauftraining. Die heißen, geilen Blicke der Mädels waren Belohnung genug.

Jeden Morgen wachte ich mit einen massiven Ständer auf, der sich den ganzen Tag über immer wieder ungeduldig regte.

Was waren die Weiber hier so süß!!!

Ich stand einfach auf die Mädels und sie ließen sich meine Aufmerksamkeit gefallen.

Weil ich gut aussah.

Verdammt gut.

Sie sagten, ich habe blaue Augen wie ein Husky. Einen Blick, bei dem jeder Widerstand schmolz wie Erdbeer- Eis in der Sonne.

Muskeln wie ein Surfer, einen Arsch zum Anbeissen. Waschbrett- Bauch. Breite Schultern, schmale Hüften.

Klar, diese süßen Girls übertrieben, aber es gefiel mir.

Es machte aus mir den heißen Typen, der bewundert wurde, dem man nachsah, den man wollte.

Die scharfen Bräute machten aus mir jemanden, der ich nie zuvor war.

Traten die Mädels in kleinen Grüppchen auf, waren sie am wildesten.

Sie waren jung, sie machten Urlaub, sie feierten Party, sie wollten mit Jungs spielen und ich spielte gerne mit.

Ich ließ mir gefallen, wenn sie mich in der Disco zwischen sich hin und her schubsten.

Mal knutschte mich die eine, dann fuhr die andere mit ihren Krallen über meinen Rücken. Die dritte packte mich mitten hinein in meine verwuschelten Haare.

"Löwenmähne," flüsterte sie und leckte mir geil über das unrasierte Stoppelkinn.

Dann war meine Übernachtung gecheckt.

Oft waren sie zu zweit, wenn sie mich mit in ihr Hotelzimmer nahmen.

Sie waren dann mutiger, hemmungsloser, geiler.

Am schönsten war es, wenn ich platt und satt zwischen zwei Girls aufwachte.

DAS war es.

Aber echt.

Mädels rochen so gut nach dem Sex.

Und vorher auch. Und währenddessen erst!

Ich drückte meine Nase zwischen die Spalte zweier Brüste, während meine Finger den Weg in die Poritze der anderen fanden.

Zwischen zwei heißen Girls zu liegen, ihre Hände und Lippen auf sich zu spüren, sich fallen zu lassen in diese verruchte Lust, das war das Leben!

Chiara, Laura, Melanie, Brigitte, Jana, Ruth, Gislaine, Zsaza, Ozana, Tammy, Sonja, Uma, Riva, Beatriz, Felizita, Katrin, Catriona, Jennifer, Vanessa, Xenia, Gerda, Marcella, Elise ……. die anderen Namen hatte ich vergessen.

Namen? Wer fragte schon nach Namen, wenn noch ein letzter Schluck in der Flasche war und man beim Zimmerservice Pizza bestellen konnte, oder die Mädels mir was vom Frühstück hoch schmuggelten?

Ich nannte mich Pitt.

Weil alle fanden, ich sähe aus wie DER Pitt.

Mr. B. Pitt.

Als er den schnuckeligen Mr. Joe im Kino gab.

Als er noch jünger war.

Viel jünger.

Ja, ich musste mich an der Rezeption vorbeischleichen und ja, ich sah schon mal nach, ob die Girls überflüssige Kohle herumliegen hatten.

Nicht zuviel, nicht so, das es auffiel, oder ich mir schäbig vorgekommen wäre.

Es war nur …… Jobs waren so schwer zu finden.

Klar, am Markt gab es immer mal Gelegenheiten.

Aber sie drückten mir dafür nur ein paar Euros in die Hand.

Gut war, meine Muskeln wurden strammer und den Mädels gefiel das noch mehr.

Für die Gummis reichte es allemal.

Gummis waren wichtig.

Ich war kein Idiot.

Vielleicht doch.

Ich war ein studierter Idiot, doch das erzählte ich nicht.

So wenig wie möglich erzählen, lieber küssen.

Ich saugte die Süße ihrer weichen Lippen ein, knabberte eine geile Spur ihren Hals hinunter bis zu den heißen, roten Nippel.

Mann, wenn die sich unter meiner Zunge aufrichteten!!!!

Das war so GEIL!

Dann kamen meine Finger ins Spiel. Ich cremte meine Hände sorgfältig. Sie waren weich und warm, wenn sie die Knospen der Süßen zum Blühen brachten.

Meist rieben die Mädels ihre geilen, feuchten Muschis an meiner Hose.

Gott, ich liebte diese Jeans. Die würde ich niemals waschen oder wegwerfen.

Sonnencreme, Meersalz und Sand. Mösensaft und die ersten Tropfen aus meinem hungrigen Schwanz. Ich musste die Augen zukneifen und hecheln, um mich zurückzuhalten.

Immer Geduld! Sie spreizten gerne die glatten, schlanken Schenkel. Spätestens, wenn ich mit meinen Händen verspielt über ihre straffen Bäuche glitt, den Bauchnabel leckte, damit sie wussten, was ich konnte.

Manche keuchten überrascht auf, als wäre es das erste Mal, das ein Junge ihnen dieses Angebot machte.

Je nachdem, wie sie reagierten, wusste ich, wie weit ich gehen konnte.

Manche waren scheu, dann beließ ich es beim Küssen und sanften Streicheln, bevor ich meinen steifen Schwanz in sie schob.

Einige waren begeistert. Eine schicke Schwedin steckte sich eine Erdbeere in die nasse Muschi. Als ich sie rausgerutscht hatte, versenkte sie eine zweite ……. keuchte, quietschte und lutschte verzweifelt an ihrem Daumen rum. Später bedankte sie sich ausgiebig bei meinem Schwanz. Zum Glück konnten Mädchen mehrmals hintereinander kommen. Jaaahhh ….. das war so gut.

Wurden sie ängstlich, zeigte ich ihnen sofort ein Kondom.

Kaum zu glauben, doch das beruhigte sie immer. Sie hätten hundert Ängste haben können, tausend Fragen stellen, doch ein Kondom und ein treuherziger Augenaufschlag wischte dies alles fort.

Als könne ihnen im Leben gar nichts geschehen, wenn der heiße, geile Typ, den sie so in Ferienlaune, leicht besoffen, vielleicht auch bekifft, abgeschleppt hatten, freiwillig ein Kondom zückte.

Ein verantwortungsvoller Kerl.

Und verdammt heiß aussehend.

Wie dieser Schauspieler mit dem tiefen, sexy Blick.

Ich richtete es so ein, das es wirkte, als würden SIE mich entdecken.

Mich wollen, mich abschleppten.

Sahen sie mich so angesext an, begannen sie zu kichern, an ihren Gläsern zu fummeln, war ich gecheckt.

Ich machte auf den süßen Jungen in der Disco, gab den heißen Typ vor der Eisdiele, das erotische Biest an der Bar. Was gerade verlangt wurde.

Falls sie danach unruhig wurden, lächelte ich, plapperte und zeigte das Kondom.

Gummi schützte gegen die Krankheiten, gegen den Tod und den Dreck der Welt.

Gummi schützte gegen das schlechte Gewissen.

Yep, sie waren jetzt gerade heiß und geil, wanden sich in meinen Armen und starrten aufgeregt und sabbernd auf meinen Schwanz.

Ich war ein schöner Junge, sie waren scharf und willig.

Es war Sommer, sie waren jung und wollten was erleben.

Vielleicht hatte ihr Freund gerade mit ihnen Schluss gemacht.

Vielleicht passten zuhause die Eltern gut auf und dies war der erste Urlaub mit Freundinnen.

Wer brauchte schon einen langweiligen Roland, einen schlaffen Pierre oder einen braven James zuhause, wenn er mit mir Party machen konnte?

Mit den Typen zuhause konnten sie sich immer noch arrangieren ( Gott, mit denen musste man diskutieren und eine dicke Lippe ziehen, wenn die lieber mit den Kumpels auf ein Bier wollten ).

Mit mir mussten sie nicht viel reden, manchmal tat ich so, als verstünde ich sie nur bruchstückhaft.

Dabei sprach ich fließend deutsch, englisch und französisch.

Und ziemlich viel Latein. Doch wer brauchte das schon? Das interessierte nicht mal in Rom.

Na gut, ich hatte mit meinen Kenntnissen diese braungebrannte, französische Ärztin rumgekriegt. Die stand nur auf intelligente Männer. Sagte sie. Später, als sie am Strand unter mir lag und abging wie ein Zäpfchen, vergass sie alles, was sie zu wissen glaubte. Mann, die hatte gekeucht und gewimmert, fast schien mir, sie habe zum allerersten Mal in ihrem Leben einen Orgasmus gekriegt.

Ich wollte nicht fragen, das hätte sie wohl verlegen gemacht.

Sie fragte mich fast verzweifelt, ob wir uns Wiedersehen würden.

Ich wusste auch nicht, warum sie sich beim Abschied dümmer dran stellte als die meisten der kichernden Mädchen vor ihr.

Betroffen erkannte ich, das sie die Frage ERNST meinte.

Mit dem Wiedersehen.

Also ehrlich!

Natürlich tauschte ich mit den Girls Handynummern, Mailadressen. Das tat man, um sich nicht wie eine Schlampe vorzukommen. So wie man Lotterielose kaufte, aus Prinzip Hoffnung. Doch ich warf meine Zettelchen sofort weg und die Mädels erwarteten wohl nicht, das ich anrief.

Einige Mädels fragten gar nicht danach.

Denen war schon klar, wie es ablief.

Hier war Party angesagt.

Hier wurde nicht geredet, nicht gedacht.

Es ging ums Ficken und das brachte ich gut.

Was anderes wollten die Mädels nicht von mir.

Nicht in Rom, nicht im Urlaub.

Nicht, wenn man einen heißen Kerl mit einem mordsmässigen Ständer in sein Bett geschleppt hatte.

Am Tag darauf wollten sie von der Schlampe in sich nichts mehr wissen.

Meist hatten sie dann einen fiesen Kater, mörderische Kopfschmerzen und wunderten sich über sich selbst.

Dann tröstete sie nur noch der Gedanke, das wir ein Kondom benutzt hatten.

Touristinnen!!!!!

Mein Namen war Leon Fischer.

Doch meinen Pass trug ich gut versteckt ganz unten im Seesack.

Alle anderen Papiere, mein Abiturzeugnis und die mühsam erackerte staatliche Prüfung in Psychologie hatte ich in einer der sechs Kisten geworfen, die nach dem Tod meiner Mutter packte.

Weil diese verdammte Prüfung einfach keinen Wert mehr besaß.

Selbst der Arzt hatte gesagt, meine Mutter habe nur darauf gewartet, das ich fertig wurde.

Zuletzt hatte sie solche Schmerzen, das sie fast die gesamte Zeit unter Schmerzmitteln stand. Nur selten wach wurde.

Mama kam zu sich, hörte, das ich es geschafft hatte, drückte meine Hand und schlief ein.

Dann ließ sie los.

Es musste eine unglaubliche Erleichterung für sie gewesen sein.

Für mich auch.

Die Wohnung war noch bis zum Monatsende bezahlt, aber ich hatte schon geräumt, bevor die Beisetzung war.

Zwei Kumpels halfen mir. Die ganzen billigen Möbel standen auf den Gehsteig, gute Sachen nahmen irgendwelche Leute mit, den Rest holte zwei Tage später der Sperrmüll ab.

Sechs Kisten, zwei Teppiche und die Ledergarnitur hatte ich behalten. In die Garage gegenüber geschoben. Meinen kleinen Opel Kadett rausgefahren und alles, was übrig blieb, in die Garage gebunkert. Ich bezahlte sie für ein Jahr im voraus.

Der Vermieter maulte nicht mal, weil die Garage eigentlich zur Wohnung gehörte. Wir wohnten am Stadtrand, es gab Parkplätze statt.

"Was machste denn jetzt, Leon?" fragte er.

"Kannste nicht beim Viecherdoc um die Ecke fragen? Klar, die Wohnung ist zu groß, aber einen Monat würd ich dich so drinne lassen."

Ich verdrehte die Augen, sagte aber nichts.

Mama wollte früher Tierärztin werden. Hatte sich im Studium schwängern lassen und tatsächlich gedacht, mein Vater wäre der Mann fürs Leben.

So zwanzig Jahre lang hatte sie schon gebraucht, um zu kapieren, das der Mann zu gar nichts taugte. Schon gar nicht als Traumerfüller.

Ich hatte Psychologie studiert, doch unser Vermieter verwechselte das ständig.

Er war alt und total schusselig. Früher hatte Mama ihm alles mitgebracht, was er vom Aldi brauchte. Meistens Bier und Korn.

Mama hatte das Treppenhaus geputzt, ich den Rasen gemäht.

Die Wohnung war hell und gemütlich, superbillig. Das Erhöhen hatte der Alte nämlich auch vergessen.

"Ich muss jetzt erst mal weg," sagte ich.

"Wäre nur gut, wenn niemand an meine Kisten geht."

"Schon klar, Leon."

Er schleppte sich sogar zur Beerdigung.

Waren nicht viele Leute da.

Mamas Kolleginnen aus dem Aldi, ihre Schwester mit den Glückskindern.

Meine liebe Tante, die niemals lächelte, dafür aber immer alles besser wusste.