Biss der Tod euch scheidet - Mary Janice Davidson - E-Book

Biss der Tod euch scheidet E-Book

Mary Janice Davidson

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Beschreibung

Bis zur Hochzeit des Königspaars Betsy und Eric sind es nur noch ein paar Wochen, und Betsy hat immer noch kein passendes Kleid gefunden. Ihre beste Freundin Jessica ist im Krankenhaus, und ihre teuflische Schwester macht ihr das Leben schwer. Als auch noch der Bräutigam verschwindet, ist das Chaos perfekt. Der schönste Tag im (Nach-)Leben droht für Betsy zur Katastrophe zu werden ... Mit Bonus-Story "Für immer untot"

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Seitenzahl: 320

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Mary Janice Davidson

BISS DER TOD EUCH SCHEIDET

Roman

Ins Deutsche übertragen von Stefanie Zeller

Mein Dank geht an meinen langmütigen Ehemann (wenn Sie dieses Buch in der Hand halten, ist er bereits über vierzehn Jahre mit mir verheiratet … armer Kerl), an meine Familie, die mich immer unterstützt, und an meine Leserinnen. Lang leben Ihre Kreditkarten!

Und die Königin wird ein lebendiges Kind haben und es wird ihr gegeben werden von einem lebendigen Mann.

Das Buch der Toten

Jede Katze ist eine bessere Mutter!

Margaret Mitchell, Vom Winde verweht

Ein ernster Gast stimmt nicht zum Hochzeitshaus.

Friedrich von Schiller, Wilhelm Tell

Lisa, Vampire sind Fabelwesen wie Elfen, Gremlins und Eskimos.

The Simpsons, Das Baumhaus

Wenn Sie Mut haben, kommen Sie auch ohne guten Ruf aus.

Margaret Mitchell, Vom Winde verweht

Um die Herrschaft der Königin anzufechten, musst du das Symbol entweihen.

Das Buch der Toten

BRIEF AN MEINE LESERINNEN

Zuerst einmal möchte ich Ihnen danken, liebe Leserin. Es ist allgemein üblich, seine Leser „lieb“ zu haben, aber mir sind Sie tatsächlich lieb, und ich sage Ihnen auch, warum. Dank Ihnen ist mein Leben weniger aufregend. Ich, die ich nie wusste, wann mir der Strom abgestellt werden würde (während einer Party? Wenn meine Familie zu Besuch ist? Wenn mein Kind an der Physik-Hausaufgabe bastelt?), bin jetzt nämlich in der Lage, meine Stromrechnungen zu bezahlen – ganz seriös und langweilig. Dank meiner Leserinnen tauche ich zu keiner Signierstunde ohne Designerschuhe und Pediküre auf. Dank meiner Leserinnen habe ich Recherchen angestellt über Meerjungfrauen, Geister, Menschen mit übersinnlichen Fähigkeiten, Teufelsrochen, die Cayman-Inseln, Florida, Cape Cod, Monterey, Texas, Zombies, Vampire, Alaska, königliche Geschlechter, Martha Stewart, Bellinis und Mimosas, Frühstückspensionen, Fangzähne aus Wachs und die Frage, warum niemand im Alter von fünfunddreißig mit dem Rauchen anfängt.

Darüber hinaus habe ich gelernt, nicht nur einzelne Romane, sondern eine ganze Buchreihe zu schreiben.

Und das führt uns zu Biss der Tod euch scheidet.

Gesegnet seien Sie, wenn Sie mich von Anfang an begleiten, seit Weiblich, ledig, untot erschien. Ihre Geduld, davon bin ich überzeugt, wird belohnt werden. Wenn Sie die Serie jetzt erst kennenlernen, sind Sie gerade noch rechtzeitig eingestiegen, denn jetzt passiert etwas ganz Großes.

Alles, was vorher geschah, musste uns zwangsläufig zu diesem Buch führen (und jetzt alle zusammen: arme Betsy!). Jawohl, es steckte Methode hinter meinem Wahnsinn. Dieselben Freunde, die sie immer unterstützt haben und die sie so sorgfältig, wenn auch unbewusst, um sich geschart hat – die ich um sie geschart habe –, werden sie nun im Stich lassen. Alles, was Betsy über Untote zu wissen glaubte, wird sich als falsch erweisen. Ehe? Leben? Tod? Vom Winde verweht, wie in ihrem Lieblingsbuch und -film.

Das heißt nicht, dass wir uns dabei nicht prächtig amüsieren werden. Diejenigen unter Ihnen, die mich kennen, wissen, dass die Welt der Untoten immer gut ist für gute Unterhaltung. Aber nicht alle werden es überleben – tut mir leid. Ich weiß, das ist enttäuschend. Aber so ist das Leben nun einmal. Und der Tod ebenfalls.

Also, liebe Leserin, danke, dass Sie wieder einmal eingestiegen sind. Und dabeibleiben werden. Sie werden es nicht bereuen, dessen bin ich sicher.

Na, dann wollen wir mal. Wie Betsy sagen würde: „Mund zu, Ohren auf, Blödmann.“

Sie sind herzlich eingeladen

zur Eheschließung von

ElizabethAnneTaylor

&

Sinclair

_

607 SummitAvenue

um Mitternacht

am 4. Juli 2007

U.A.w.g. bis zum 25. Juni. Und unterstehen Sie sich, erst keine Antwort zu geben und dann mit drei Leuten im Schlepptau aufzutauchen. Ich meine es ernst!

PROLOG

Es war einmal eine wunderschöne Königin, deren Inneres so fürchterlich war wie ihr Äußeres wunderbar. Sie war oberflächlich, verdorben, kalt und selbstsüchtig. Ihr ganzer Stolz waren ihre langen Ohrringe, furchtbar klobige Teile, die ihr bis über die Schultern hingen. Jeder der Steine war so dick wie der Handballen der Königin und man erzählte sich, dass mehr als tausend Männer dabei gestorben waren, die blutroten Klunker zu bergen.

Die Königin war so eitel und liebte ihre Ohrringe so sehr, dass sie jeden, der es wagen sollte, sie zu stehlen, mit einem Fluch belegte. Also warteten ihre Untertanen, bis sie starb, bevor sie die Ohrringe an sich nahmen.

DievierDiebe(dieinWahrheitnichtalsGrabräuberbezeichnetwerdenkonnten,dakeinervonihnenwartete,bisdieKönigintatsächlichunterderErdewar)nutztendenMoment,alsihreLeicheeinmalnichtbewachtwar,undbedientensich.Dieskonntenurgeschehen,weildasFestzuEhrenderneuenMonarchen(dieCousinedertotenKönigin,einedümmliche,abergroßzügigeFrau,undihrMann,einschüchternerHeiler)invollemGangewarundsichniemandmehrGedankenumdietoteZickemachte.

Der Erste der vier fiel tot um, noch bevor er sein Pferd besteigen konnte. Der Zweite der vier starb, nachdem am nächsten Morgen sein Zelt auf geheimnisvolle Weise Feuer gefangen hatte. Der Dritte schaffte es bis zur Küste, verkaufte dort die Ohrringe für einen fantastischen Preis und fiel dann wie vom Blitz getroffen um. Heute würde man es Aneurysma nennen. Was dem Vierten widerfuhr, ist nicht bekannt.

DerMann,derdieOhrringeerworbenhatte,verkauftesienachdreieinhalbTagenweiteraneinenwohlhabendenEdelmann,bevorseinLadenhundertmalhintereinandervomBlitzgetroffenwurde.ErkamzwarmitdemLebendavon,aberdasGeschäftmussteerfürimmeraufgebenunderlittseinLebenlangunterAngst vor Blitzlichtern und lauten Geräuschen.

Der wohlhabende Edelmann war der Diener eines europäischen Prinzen (welcher, sagt die Geschichte nicht). Er übergab die Ohrringe seinem Herrn und eine Stunde später nahm der Prinz eine tödliche Menge an verdorbenem Fleisch zu sich, zusammen mit der Hälfte eines der Ohrringe, die später bei der Autopsie gefunden wurde.

Schließlich kamen die Ohrringe nach London, nicht ohne auf ihrem Weg eine Reihe sonderbarer und grausiger Unglücksfälle verursacht zu haben, darunter eine Schweinepest, eine Tomatenfäule, einige fünfbeinige Fohlen, zahlreiche Tode durch Ertrinken (einige Meilen entfernt von jeglicher natürlicher Wasserquelle) und ein wahnsinnig schnelles Säugetier, das niemand je lange genug zu Gesicht bekam, um es beschreiben zu können.

An dem Tag, als der Schmuck im British Museum im Rahmen der Ausstellung „Die Rückkehr der ägyptischen Altertümer“ gezeigt wurde, erlitt der Leiter der Sicherheitsabteilung einen tödlichen Herzanfall, die Verkäuferin im Souvenirshop erblindete und drei Museumswärter bekamen schlimmen Durchfall.

Die Ohrringe blieben viele Jahre im Museum. Vermutlich. Es schien, als hätten die Ohrringe eine Abneigung dagegen, immer am gleichen Ort zu bleiben, und den Kuratoren sagt man nach, dass sie sich die Haare rauften auf der ständigen Suche nach dem Schmuck.

Einmal fand man sie in der Ausstellung über das Neandertal, zweimal in der Herrentoilette im zweiten Stock, sechsmal im Souvenirshop (bis dahin hatte sich die Sache mit dem Fluch herumgesprochen und kein Angestellter, egal, wie viele Überstunden er machte oder wie wenig er verdiente, wagte es, sie anzufassen) und viermal in der Cafeteria (wo ein nichts ahnender Museumsgast fast daran erstickt wäre). Außerdem machten sie eine ungeplante Mini-Weltreise, als sie nacheinander in acht Ausstellungen verschwanden und wieder auftauchten: Japan, Rom, Manila, Griechenland, Nord- und Südamerika,im pazifischen Raum und im Nahen Osten. Da jedem der anderen Museen die Geschichte des Artefakts bekannt war, wurde der Schmuck Großbritannien jedes Mal schnell und kommentarlos zurückgegeben.

Schließlich bekam das British Museum eine neue Leitung (der letzte Kurator war gezwungen gewesen, in den Vorruhestand zu gehen, nachdem er auf geheimnisvolle Weise seine Finger und seinen Geruchssinn verloren hatte). Diese versuchte sich mit dem Haus Windsor gutzustellen und schenkte die Ohrringe Diana, der Prinzessin von Wales.

Kurz danach wanderten sie in den Besitz eines sehr alten und sehr neugierigen Vampirs, der auf die Idee kam, die Ohrringe in viele kleine Steine zu zerlegen und diese in fünfundzwanzig verschiedene Richtungen rund um die Erde auf die Reise zu schicken – nur um zu sehen, was passierte.

Einer der Steine landete schließlich in Minnesota, ungefähr zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Niemand kannte das genaue Datum, ganz einfach weil diejenigen, die daran beteiligt waren, den Schmuck zu versenden, nicht mehr aufzufinden waren.

1

„Auf dieser Karte sind drei Dinge falsch“, teilte der König der Vampire mir mit. „Erstens ist meine Liebe für dich nicht wie Sommerweizen, der sich gelb schimmernd wellt. Zweitens hat meine Liebe zu dir nichts zu tun mit süßen, flauschigen Kaninchen. Und drittens …“, hier stieß er einen Seufzer aus, „glitzern Kaninchen nicht.“

Ich sah auf die glänzende gelbe Karte, auf der glitzernde Kaninchen funkelten. Eigentlich hatte ich angenommen, dass dies eine der Karten war, die am wenigsten Sinclairs Einspruch hervorrufen würden von den zwei Dutzend Exemplaren, die auf meinem Bett verteilt lagen. Und ich musste zugeben: Wo er recht hatte, hatte er recht. Und dass nicht nur ein-, sondern gleich dreimal. „Es ist ja nur ein Beispiel – krieg jetzt bloß keinen Herzanfall und stirb mir nicht unter den Fingern weg, okay?“

„So viel Glück habe ich normalerweise nicht“, brummte er.

„Dashabeichgehört!VieleLeutewerdenunsereEinladungannehmenundzurHochzeitkommen.“Ichtatso,alswürdeichnichtsehen,dassSinclairerschauderte.„Abereinigewerdenauchnichtkommenkönnen.WeilsieetwasanderesvorhabenodertotsindoderauswelchenGründenauchimmer.AlsoschicktmaneinesolcheHochzeitskarteanalle,dienichtkommenkonnten.Sowissenalle,dasswirestatsächlichgetanhaben.Esisthöflich.“IchzermartertemirdasHirn,wieichesmeinemwiderstrebendenGattensobeibringenkonnte,dasserseinenWiderstandaufgab. „Es ist … irgendwie … zivilisiert.“

„Es ist die reine Gier nach Geschenken. Geschmacklos und ungehobelt.“

„Das auch“, gab ich nach einem kurzen Moment zu, wohl wissend, dass ich in Fragen des Benimms nur verlieren konnte. Klar wussten wir alle, dass er recht hatte. Eigentlich gab es doch keinen, aber auch gar keinen anderen Grund, Karten zur Geburt, zur Hochzeit und anderen Gelegenheiten zu versenden, als den stummen Ruf: Hey, holt euer Scheckbuch raus, endlich ist mal wieder was in unserer Familie passiert. Wir nehmen auch Bargeld.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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