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Dieses umfassende Lehrbuch vermittelt in 50 Kapiteln alles, was Angehörige der Bundeswehrfeuerwehr wissen müssen – von der Geschichte und Struktur über Technik, Taktik und Ausrüstung bis hin zu ethischen Fragen und Einsätzen im In- und Ausland. In fließender, gut verständlicher Sprache geschrieben, bietet dieses Buch wertvolles Hintergrundwissen, ergänzt durch praktische Tipps und ein Gebet an den heiligen Florian. Es richtet sich an Berufsfeuerwehrleute in Uniform, Auszubildende der Truppe, zivile Interessierte, Reservisten und Fachschulen. Mit einem ausführlichen Glossar, einem katholisch geprägten Nachwort und einem modernen Cover ist es ein einzigartiges Nachschlagewerk zum militärischen Brandschutz in Deutschland. Achtung: Marcus Petersen-Clausen verwendet zum Erstellen seiner Texte meistens künstliche Intelligenz (und muss das angeben, was er hiermit macht)! Köche-Nord.de
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Veröffentlichungsjahr: 2025
Bundeswehr Feuerwehr-Lehrbuch
Untertitel:
Grundlagen – Technik – Einsatz: Das umfassende Handbuch für Ausbildung und Praxis
Vorwort
Die Feuerwehr der Bundeswehr erfüllt eine wichtige Aufgabe: Sie schützt Menschenleben, militärische Einrichtungen, Fahrzeuge, Flugzeuge und Lager vor Bränden, Gefahrstoffen und anderen Risiken. Dabei unterscheidet sie sich in vielen Punkten von zivilen Feuerwehren. Dieses Buch soll helfen, die Besonderheiten der Bundeswehrfeuerwehr zu verstehen und das nötige Wissen für Ausbildung und Praxis zu vermitteln.
Ob bei Bränden auf Flugplätzen, bei der technischen Hilfeleistung oder im Umgang mit Gefahrstoffen – dieses Lehrbuch zeigt Ihnen Schritt für Schritt, worauf es ankommt. Es erklärt nicht nur die Theorie, sondern gibt auch viele praktische Hinweise, wie Sie im Ernstfall sicher und schnell handeln können.
Das Buch richtet sich an angehende Feuerwehrleute der Bundeswehr, aber auch an Ausbilderinnen und Ausbilder, sowie an interessierte Leserinnen und Leser aus dem zivilen Bereich, die sich für die militärische Feuerwehrarbeit interessieren.
Ich wünsche Ihnen beim Lesen viel Erfolg und Erkenntnis – und vor allem: Bleiben Sie gesund und sicher im Einsatz!
Freundliche Grüße,
Marcus Petersen-Clausen
https://www.Köche-Nord.de
(MITGLIED IN DER PARTEI MENSCHEN, UMWELT, TIERE - TIERSCHUTZPARTEI.DE)
Haftungsausschluss:
Dieses Buch wurde mit Unterstützung durch künstliche Intelligenz erstellt. Dabei kamen moderne Sprachmodelle zum Einsatz, um Inhalte strukturiert, verständlich und sachlich aufzubereiten. Die Informationen basieren auf öffentlich zugänglichem Wissen und orientieren sich an bekannten Dienstvorschriften und Ausbildungsinhalten der Bundeswehrfeuerwehr.
Trotz größter Sorgfalt kann keine Garantie für die Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der Inhalte übernommen werden. Dieses Buch ersetzt keine offizielle Ausbildung, keine Dienstvorschrift und keine behördliche Schulung. Es dient ausschließlich der allgemeinen Information und Weiterbildung.
Der Autor übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch die Anwendung der beschriebenen Inhalte entstehen. Für die korrekte und sichere Durchführung aller dargestellten Maßnahmen sind stets die aktuell gültigen Vorschriften und Anweisungen der zuständigen militärischen Stellen maßgeblich.
Bitte beachten Sie, dass sich bestimmte Vorschriften oder technische Standards im Laufe der Zeit ändern können. Informieren Sie sich deshalb regelmäßig bei offiziellen Stellen und in aktuellen Dienstvorschriften.
Inhaltsverzeichnis:
Die Bundeswehrfeuerwehr im Überblick
Die Geschichte des militärischen Brandschutzes
Aufgaben der Bundeswehrfeuerwehr im In- und Ausland
Strukturen und Zuständigkeiten
Rechtliche Grundlagen und Vorschriften
Die Laufbahn bei der Bundeswehrfeuerwehr
Ausbildung und Qualifikationen
Schichtdienst und Tagesablauf
Kameradschaft und Zusammenhalt
Psychische Belastung im Einsatzdienst
Persönliche Schutzausrüstung (PSA)
Atemschutzgeräteträger: Anforderungen und Technik
Die Bedeutung der Einsatznachbesprechung
Der richtige Umgang mit Stress
Fahrzeuge der Bundeswehrfeuerwehr
Sonderfahrzeuge im Überblick
Löschtechnik und Wasserentnahme
Brandbekämpfung in Gebäuden
Einsatz bei Wald- und Flächenbränden
Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen
Rettung von Menschen und Tieren
Einsätze auf Truppenübungsplätzen
Flugplatzfeuerwehr: Aufgaben und Besonderheiten
Brände in Luftfahrzeugen
Einsätze bei Gefahrstoffen (ABC)
Dekontamination und Schutzmaßnahmen
Technische Hilfeleistung
Umgang mit elektrischen Anlagen
Feuerwehrdienstvorschriften im Alltag
Funk und Kommunikation
Taktisches Vorgehen im Einsatz
Einsatzleitung und Führungsstrukturen
Zusammenarbeit mit zivilen Feuerwehren
Übungen und Fortbildungen
Brandschutzerziehung und Prävention
Brandschutz in Kasernen und Anlagen
Digitales Einsatzmanagement
Dokumentation und Berichtswesen
Öffentlichkeitsarbeit und Imagepflege
Frauen in der Bundeswehrfeuerwehr
Religiöse Begleitung und Seelsorge
Der heilige Sankt Florian
Ethik und Werte im Dienst
Ehrenamt und Reservisten
Internationale Einsätze
Technik der Zukunft
Herausforderungen durch den Klimawandel
Die Rolle der Bundeswehrfeuerwehr in Krisenzeiten
Dank und Anerkennung im Feuerwehrdienst
Die Zukunft der Bundeswehrfeuerwehr – Herausforderungen und Chancen
Nachwort
Gebet und Ausblick
Glossar von A bis Z
Literaturnachweis
Kapitel 1: Aufgaben und Struktur der Bundeswehr-Feuerwehr
Die Feuerwehr der Bundeswehr erfüllt eine besondere Aufgabe: Sie schützt Menschen, militärische Einrichtungen, Fahrzeuge, Flugzeuge, Lager und gefährliche Güter auf den Liegenschaften der Bundeswehr. Anders als bei zivilen Feuerwehren ist sie direkt in die militärische Struktur eingebunden. Sie untersteht in der Regel dem Bundesministerium der Verteidigung oder einem zugeordneten Amt (z. B. Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr – kurz BAIUDBw).
Die Aufgaben der Bundeswehrfeuerwehr sind vielfältig. Sie reicht vom klassischen Brandschutz bis hin zu Einsätzen bei Flugzeugunfällen, Gefahrstoffaustritten, der Vegetationsbrandbekämpfung auf Truppenübungsplätzen oder der Begleitung von Munitionstransporten. Auch technische Hilfeleistungen bei Naturkatastrophen oder Unfällen auf Bundeswehrgelände gehören dazu. Bei Auslandseinsätzen ist die Bundeswehrfeuerwehr auch Teil multinationaler Einsatzkräfte und kann zur Sicherung von Feldlagern, Flugfeldern und Material eingesetzt werden.
Die Struktur der Bundeswehrfeuerwehr ist klar gegliedert. Es gibt feste Standorte mit sogenannten „Feuerwehrbereitschaften“ und „Feuerwachen“, die rund um die Uhr besetzt sind. Die Mannschaft besteht aus Berufsfeuerwehrleuten im gehobenen und mittleren feuerwehrtechnischen Dienst. Ausbildungen, Dienstgrade und Einsatzabläufe orientieren sich weitgehend an den Vorgaben des Bundes und an einschlägigen Feuerwehr-Dienstvorschriften (z. B. FwDV 1 bis 500). Zudem gelten eigene Dienstvorschriften der Bundeswehr.
Innerhalb der Wachen gibt es eine klare Hierarchie: von der Einsatzkraft über den Gruppenführer bis hin zum Zugführer und Wachabteilungsleiter. In besonders großen Kasernen oder auf Flugplätzen kann es mehrere Wachschichten geben, die rotierend arbeiten.
Die Bundeswehrfeuerwehr arbeitet eng mit anderen Stellen zusammen: mit zivilen Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk (THW), der Militärpolizei (Feldjäger), dem Sanitätsdienst und zivilen Rettungsdiensten. Diese enge Vernetzung ist notwendig, weil militärische Gefahrenlagen oft sehr komplex sind und schnelles, abgestimmtes Handeln erfordern.
Die Besonderheit der Bundeswehrfeuerwehr liegt auch in ihrer Ausstattung: Sie verfügt über spezielle Fahrzeuge wie Flugfeldlöschfahrzeuge (FLF), Dekontaminationsfahrzeuge oder gepanzerte Spezialgeräte, die in zivilen Feuerwehren nicht üblich sind. Damit kann sie auf besondere militärische Risiken reagieren.
Insgesamt ist die Bundeswehrfeuerwehr ein eigenständiger, gut ausgebildeter Teil des militärischen Schutzsystems – mit besonderen Aufgaben, besonderen Anforderungen und einer wichtigen Rolle für die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr.
Zwei Tipps aus der Praxis:
Lernen Sie die Standorte und Verantwortlichkeiten Ihrer Feuerwehr genau kennen. Wer weiß, welche Bereiche und Gefahrenobjekte zu seiner Zuständigkeit gehören, kann im Einsatz schneller und sicherer handeln.
Pflegen Sie aktiv den Kontakt zur zivilen Feuerwehr vor Ort. Gemeinsame Übungen verbessern die Zusammenarbeit und vermeiden Missverständnisse im Ernstfall.
Kapitel 2: Rechtliche Grundlagen und Zuständigkeiten
Die Bundeswehrfeuerwehr ist Teil der Bundeswehr und unterliegt damit besonderen rechtlichen Regelungen. Im Gegensatz zu kommunalen Feuerwehren handelt es sich bei ihr um eine staatliche Einrichtung auf Bundesebene. Die rechtliche Grundlage für ihren Einsatz ergibt sich aus mehreren Gesetzen, Vorschriften und Anweisungen.
Zunächst regelt das Grundgesetz in Artikel 87a und 87b die Aufgaben und Zuständigkeiten der Bundeswehr. Daraus ergibt sich auch, dass der Brandschutz auf militärischen Liegenschaften in die Verantwortung des Bundes fällt. Die Bundeswehr ist daher verpflichtet, auf ihren Liegenschaften einen eigenen Brandschutz sicherzustellen – in der Regel durch eigene Feuerwehrkräfte.
Eine wichtige Rolle spielt das Soldatengesetz, das unter anderem die Dienstpflichten, die Hierarchie und den besonderen Status von Soldaten regelt. Für zivile Feuerwehrangehörige der Bundeswehr gelten hingegen das Tarifrecht des öffentlichen Dienstes (TVöD Bund) und die Sicherheitsvorschriften für Bundesbedienstete. Auch das Arbeitsschutzgesetz, das Geräte- und Produktsicherheitsgesetz sowie die Gefahrstoffverordnung kommen zur Anwendung.
Zusätzlich gelten spezielle Dienstvorschriften der Bundeswehr, darunter:
ZDv A-2210/1: Brandschutz in Liegenschaften der Bundeswehr
ZDv A-2210/2: Aufgaben und Gliederung der Bundeswehrfeuerwehr
FwDV-Reihe (Feuerwehr-Dienstvorschriften 1 bis 500): teilweise übernommen oder angepasst
UVV (Unfallverhütungsvorschriften): angepasst für den militärischen Bereich
Zuständig für die Bundeswehrfeuerwehr ist organisatorisch meist das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw). Dieses Amt plant, überwacht und kontrolliert den Brandschutz auf den Liegenschaften. Die einzelnen Feuerwachen unterstehen wiederum ihren jeweiligen Kommandos oder Dienststellen vor Ort.
In Ausnahmefällen kann die Bundeswehrfeuerwehr auch Amtshilfe leisten, zum Beispiel bei Großschadenslagen oder Naturkatastrophen. Dies geschieht dann in Abstimmung mit zivilen Behörden und unter Einhaltung klarer rechtlicher Vorgaben – geregelt durch das Gesetz über die Zusammenarbeit von Bund und Ländern in Angelegenheiten des Katastrophenschutzes.
Ein weiterer Punkt ist der Datenschutz: Auch auf der Feuerwache der Bundeswehr gelten die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), etwa bei der Dokumentation von Einsätzen oder im Umgang mit personenbezogenen Daten von Mitarbeitenden.
Wer bei der Bundeswehrfeuerwehr tätig ist, muss sich also nicht nur im Einsatz auskennen, sondern auch mit den rechtlichen Rahmenbedingungen vertraut sein. Sie sorgen für Sicherheit, Klarheit und rechtskonformes Handeln – im Alltag wie im Ernstfall.
Zwei Tipps aus der Praxis:
Halten Sie Ihre Kenntnisse zu rechtlichen Grundlagen regelmäßig aktuell. Vorschriften ändern sich – wer auf dem neuesten Stand ist, handelt im Einsatz rechtssicher und schützt sich selbst.
Klären Sie im Vorfeld, welche Zuständigkeiten im Ernstfall gelten. Gerade bei gemeinsamen Einsätzen mit zivilen Kräften ist es wichtig zu wissen, wer wann das Kommando hat.
Kapitel 3: Dienstvorschriften und Einsatzregelungen
Für die tägliche Arbeit und die Einsätze der Bundeswehrfeuerwehr sind klare Regeln notwendig. Diese Regeln stehen in sogenannten Dienstvorschriften. Sie sorgen dafür, dass alle Feuerwehrkräfte wissen, was sie tun müssen – in der Ausbildung, im täglichen Dienst und bei echten Einsätzen.
In der Bundeswehr gibt es besondere Vorschriften, die sich von denen der zivilen Feuerwehr unterscheiden. Eine der wichtigsten Vorschriften ist die Zentrale Dienstvorschrift A-2210/1. Sie regelt den Brandschutz in den Liegenschaften der Bundeswehr. In ihr steht genau, welche Aufgaben die Feuerwehr hat, wie sie organisiert ist und was bei Einsätzen zu beachten ist.
Eine weitere wichtige Vorschrift ist die Zentrale Dienstvorschrift A-2210/2. Sie beschreibt die Aufgaben und Gliederung der Bundeswehrfeuerwehr. Hier finden sich viele Details über die Struktur der Wachen, die Hierarchie der Feuerwehrdienstgrade und über die Ausbildung.
Neben diesen speziellen Bundeswehrvorschriften gelten auch viele Regeln der zivilen Feuerwehr. Dazu gehören die bekannten Feuerwehr-Dienstvorschriften – kurz FwDV. Einige Beispiele:
FwDV 1: Grundtätigkeiten – Lösch- und Hilfeleistungseinsätze
FwDV 3: Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz
FwDV 7: Atemschutz
FwDV 10: Tragbare Leitern
Diese Vorschriften wurden teilweise übernommen oder an die speziellen Bedingungen der Bundeswehr angepasst. In der Praxis heißt das: Wer bei der Bundeswehrfeuerwehr arbeitet, muss sowohl die militärischen Vorschriften als auch die zivilen Feuerwehrregeln kennen.
Auch die Unfallverhütungsvorschriften (UVV) spielen eine wichtige Rolle. Sie sorgen dafür, dass Feuerwehrangehörige bei der Arbeit möglichst sicher bleiben. Es gibt UVV für den Atemschutzeinsatz, den Umgang mit Gefahrstoffen, für Arbeiten in Höhen und vieles mehr.
Ein wichtiger Punkt sind die Einsatzregelungen. Sie geben vor, wie bei bestimmten Lagen vorzugehen ist. Das betrifft zum Beispiel:
Alarmierungswege
Funkdisziplin
Meldestrukturen
Nachbereitung und Dokumentation
Verhalten an der Einsatzstelle
Einsatzleitung und Übergabe an zivile Kräfte