Carinas Scham - M. Cheyé - E-Book

Carinas Scham E-Book

M. Cheyé

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Beschreibung

Carina hatte einen wundervollen Abend mit einem tollen Mann erlebt, und jetzt steht sie kurz davor, mit ihrem Traumtyp eine heiße Nacht zu verbringen. Doch Carina schämt sich. Sie wagt es nicht, sich vor ihm auszuziehen und versucht immer wieder, ihren kleinen Busen vor ihm zu verbergen. Sie fühlt sich einfach nicht sexy genug. "Carinas Scham" erzählt eindrucksvoll und authentisch die Geschichte einer jungen Frau, die es mit Hilfe gekonnter, sexueller Spielchen ihres Lovers schafft, sich trotz ihrer Scham auf eine fantasievoll erotische Reise einzulassen und ihren Körper als lustvoll statt frustvoll zu empfinden.

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Seitenzahl: 48

Veröffentlichungsjahr: 2012

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Carinas Scham

eine erotische Erzählung von

M. Cheyé

___________________________________________________

1. Auflage August 2012, ungekürzte Ausgabe, eISBN-978-3-942546-43-0

© 2012 by Augenscheinverlag - All rights reserved, www.augenscheinverlag.de

Cover-Design: Marion Terasa, http://terasa-design.de

Cover-Foto: © vgstudio - www.fotolia.com

Lektorat / E-Book-Version: www.wortcheck.de

Inhaltsverzeichnis

Carinas Scham

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Carinas Scham

Carina schloss die Augen, als er ihr das Top über den Kopf zog. Sie atmete tief durch und widerstand dem Reflex, die Arme vor der Brust zu verschränken.

»Alles in Ordnung?«

»Ich weiß nicht.«, antwortete sie wahrheitsgemäß und wich seinem Blick aus, als er aufstand und um sie herumging.

»Sag du’s mir.«, flüsterte sie, mehr an den Teppichboden vor ihr gerichtet, als an ihn. Er griff nach ihrem Kinn und hob ihren Kopf, bis er ihr in die Augen sehen konnte.

»Was hast du?« Und so wie er sie ansah, mit so tiefer Besorgnis, hätte sie am liebsten angefangen, zu weinen. Immer, ja immer, musste sie alles kaputt machen. Sie befreite sich aus seinem Griff und drehte den Kopf zur Seite.

»Du meinst, was ich nicht habe.«, murmelte sie, aber die Worte klangen weit schärfer, als er es verdient hatte. Er ließ von ihr ab und gab ein undefinierbares Seufzen von sich, dann drehte er sich um und trat ans Fenster. Schon stach Carina ihr schlechtes Gewissen in die Brust.

»Es hat nichts mit dir zu tun.«, sagte sie leise und betrachtete seinen Rücken. Und obwohl sie die Wahrheit gesagt hatte, klang es nicht einmal für sie selbst sehr überzeugend.

»Wirklich …«, fügte sie hilflos hinzu. Er seufzte noch einmal, aber drehte sich nicht um. Carina griff nach ihrem Oberteil und stand auf.

»Es tut mir leid.« Und auch das war die Wahrheit. Es tat ihr leid, dass sie die schöne Stimmung verdorben hatte. Aber vor allem tat es ihr leid, dass sie ihn enttäuscht, vielleicht sogar verletzt hatte. Sie machte einen Schritt auf ihn zu und streckte eine Hand nach seiner Schulter aus.

»Es ist nur … Ich …«

Sie hielt mitten in der Bewegung inne und ließ die Hand wieder sinken. Sie war schon wieder kurz davor, in Tränen auszubrechen. Was war nur los mit ihr? Warum musste sie nur so empfindlich sein?! Ausgerechnet heute Nacht, wo einmal alles gut zu laufen schien und sie endlich jemanden gefunden hatte, der nicht… der nicht, wie die Anderen war. Was immer das auch heißen mochte, Carina wusste es nicht. Was sie wusste war, dass er ihr gefiel. Und, dass sie sich bei ihm wohlfühlte.

Er drehte sich zu ihr um, und sie senkte sofort wieder den Blick. Ihre Finger wickelten sich in den Stoff ihres Oberteils. Sie atmete tief ein.

»Sind sie nicht zu klein?«, murmelte sie und hatte das Gefühl, dass mit diesem kleinen Satz alle Luft aus ihrer Lunge gepresst wurde. Sie konnte seinen Blick auf ihrem Körper spüren.

»Was meinst du?«

»Na meine …«

Carina hob gerade lange genug den Blick, um festzustellen, dass er nicht ihren Körper anstarrte und dass er ehrlich verwirrt aussah.

»Meine Brüste.«

Sie ließ die Worte vor seine Füße fallen und spürte, wie eine unangenehme Wärme in ihre Wangen stieg, als sie das aussprach. Jetzt, wo es raus war, dachte sie, dass sie sich besser fühlen musste, aber das Gegenteil war der Fall. Jetzt war sie es, die sich umdrehte und ihm den Rücken zuwandte. Sie seufzte und wollte sich gerade ihr Oberteil wieder über den Kopf ziehen, als sie seine Stimme in ihrem Nacken spürte.

»Wie kommst du darauf?« Carina schloss die Augen und verdrängte die Erinnerungen, die in ihr hochstiegen.

»Ist eben so.«

Sie hob wieder die Arme über den Kopf, aber diesmal griff er nach ihren Händen und drückte sie zurück nach unten.

»Lass das!«, sagte er leise. Carina drehte sich um. Sein Tonfall hinterließ eine Gänsehaut auf ihrer nackten Haut …

»Aber …«, fing sie an, verstummte jedoch schnell wieder, als er langsam den Kopf schüttelte.

»Gib mir das.«, sagte er, in dem gleichen, leisen Tonfall und streckte die Hand nach ihrem Oberteil aus. Carina zögerte einen Moment, dann gab sie es ihm. Sie zitterte.

»Und jetzt erzähl mir, warum du denkst, dass sie zu klein wären.«

Carina erstarrte und sah wieder zu Boden. Sie hatte die Szene noch deutlich vor Augen, wie sie unter der Dusche stand und wie die anderen Mädchen gelacht hatten. Sie schauderte. Egal, wie lange es her war, für Carina hätte es genausogut erst gestern passiert sein können.

»Das kann ich nicht.«, wisperte sie. Sie starrte auf seine Hände, die gerade ihr Oberteil auf den Tisch legten.

»Kannst du nicht?«

Sie konnte deutlich heraushören, dass er damit nur ´willst du nicht` meinte, aber er schien es zu akzeptieren. Sie wusste nicht genau, was sie von ihm erwarten sollte, aber sie wartete gespannt. Er schien nachzudenken. Er legte den Kopf schief und betrachtete sie, scheinbar ganz in seinen eigenen Gedanken versunken. Hilflos verschränkte sie die Arme vor der Brust.

»Dir hat der Abend doch gefallen?« Carina konnte nicht anders, als zu lächeln. Dann nickte sie.

»Ja …«, flüsterte sie und schloss für einen Moment die Augen, als er sie leicht an der Schulter berührte. »Er hat mir sehr gefallen.«

Sie legte leicht den Kopf zur Seite, als seine Finger anfingen, ihren Hals zu erkunden. Dann seufzte sie.

»Es ist nur …« Sie zuckte mit den Schultern.

»Du fühlst dich so nicht wohl.«, sagte er. »Du schämst dich, so vor mir zu stehen … Und hast Angst, mir nicht zu gefallen.«

Carina errötete, als er das sagte, aber wieder nickte sie und schlang die Arme enger um ihren Körper.