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Gefesselt, gequält, verrucht aber wehrlos! Das ist es, was SIE in ihrem Spiegelbild erblickt. Ans Bett gefesselt, ist sie ihrem "Schicksal" voll und ganz ausgeliefert - eine junge Frau zwischen Angst und sehnsüchtigem Begehren, zwischen blanker Lust und unglaublicher Qual, die in ihrem tiefen Schmerz erblüht, wenn er sie erbarmungslos mit dem Rohrstock schlägt. Eine glühende SM-Story aus dem Blickwinkel eines verletzlichen Wesens, das sich selbst im Deckenspiegel betrachtend, seiner eigenen Qual ausgeliefert sieht, und dabei zunehmend an innerer Lust gewinnt.
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Seitenzahl: 35
Veröffentlichungsjahr: 2012
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Das Mädchen im Spiegel
eine Fetischstory von
M. Cheyé
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© 2012 by Augenscheinverlag - All rights reserved, www.augenscheinverlag.de
Cover-Design: Marion Terasa, http://terasa-design.de
Cover-Foto: © www.shutterstock.com
Lektorat / E-Book-Version: www.wortcheck.de
Inhaltsverzeichnis
Das Mädchen im Spiegel
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Das Mädchen im Spiegel
Du spürst seine Hände auf deinen Schultern, starke Hände. Er drückt deinen Oberkörper auf das Bett. Die Matratze ist hart. Dein Nacken wird von kühlem Satin empfangen. Du nimmst einen tiefen Atemzug, die Luft ist stickig. Er greift nach deinem Handgelenk, und du spürst das Metall, hörst das Klicken, als er die Handschelle schließt.
Er lässt sich viel Zeit. Dann Metall auf Metall und wieder klickt es, ein aufregendes Geräusch. Er wiederholt das Spiel mit deiner anderen Hand und nimmt dir dann die Augenbinde ab. Du drehst den Kopf hin und her, wirfst einen Blick auf die Handschellen, die um die Pfosten des dunklen Eisengitters am Kopfende des Bettes geschlossen wurden. Blanker, harter Stahl. Du siehst zu ihm auf, dann entdeckst du den Spiegel.
Du kannst dich selbst auf dem schwarzen Satin liegen sehen, bewegst deine gefesselten Hände und betrachtest dich genüsslich in dem gewaltigen Spiegel, der über dem Bett hängt.
»Ein hübscher Anblick, nicht wahr?«
Du antwortest ihm nicht. Doch er hat recht, es ist ein hübscher Anblick.
Er sieht dich noch eine Weile an, dann greift er nach deinem Knöchel, streift dir Schuh und Strumpf ab. Im Spiegel beobachtest du, wie er dir eine weitere eiserne Fessel anlegt. Du musst dich strecken, damit er deinen Fuß am Bettpfosten fixieren kann. Dann kettet er deinen anderen Fuß an den zweiten Bettpfosten, bis Arme und Beine weit gespreizt sind. Du kannst dich kaum bewegen, das Metall liegt eng und unnachgiebig um deine Gelenke, aber es ist ein angenehmes Gefühl.
Er genießt es, dich so vor ihm liegen zu sehen.
Du siehst in den Spiegel, siehst deinen gefesselten Körper. So könnte er sich von dir nehmen, was immer er wolle. Und er wird sich von dir nehmen, was er will! Dieser Gedanke jagt dir einen aufregenden Schauer über den Rücken.
Dein Herz klopft, als seine Finger über den Saum deines Oberteils wandern, es über deinen Bauch nach oben schieben und deine nackte Haut freilegen. Dein nackter Rücken auf dem weichen, kalten Satin verstärkt deine Gänsehaut noch. Seine Fingerspitzen streichen über deinen Bauch, deine Seiten, spielen mit deinem Bauchnabel und wandern schließlich nach unten zu deiner Jeans. Er grinst, während du im Spiegel beobachtest, wie er den Hosenknopf öffnet. Er zieht den Reißverschluss auf. Es scheint ewig zu dauern, bis er damit fertig ist. Dein Höschen blitzt hervor, und der Anblick des dünnen, schwarzen Stoffes scheint ihm zu gefallen, aber er lässt dennoch von deiner Hose ab.
Er genießt es, dich ganz langsam, nach und nach zu entblößen.
Seine Hand wandert wieder über deinen Bauch, deinen Oberkörper und unter dein hochgeschobenes Oberteil. Die Finger bahnen sich ihren Weg bis hoch zu deinem Hals, streicheln dich und machen sich dann auf den Rückweg. Er berührt die Ansätze deiner Brüste, aber du weißt, dass er nur mit dir spielen will, dass er es genießt, deinen Körper nur Stück für Stück in seinen Besitz zu bringen. Er schiebt den Stoff noch etwas höher und legt Teile deines BHs frei: Schwarzer, weicher Stoff, wie an deinem Höschen.
Er betrachtet sein Werk und scheint sehr zufrieden zu sein. Dann geht er und lässt dich so liegen. Im Spiegel siehst du fast unschuldig aus, so gefesselt und allem ausgeliefert, aber doch auch verrucht in deiner offenen Hose und dem hochgeschobenen Top. Einfach verführerisch!
Du schließt die Augen und hoffst, dass er dich nicht zu lange mit deinem Spiegelbild allein lässt. Es ist ein seltsames Gefühl, die Fesseln zu spüren und gleichzeitig zu sehen, wie du da liegst, als wärst du nur eine Beobachterin und nicht selbst das wehrlose Mädchen, das sich in ihren Fesseln windet.
Du kannst nichts dafür, der Anblick erregt dich. Du machst große Augen, als er mit einem schlanken Rohrstock zurückkehrt. Er setzt sich zu dir und lässt den Rohrstock über deine nackte Haut wandern.
»Na, freust du dich schon?«
Ja, das tust du, aber du hast auch Angst. Du schweigst.
