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Detective Catlin Hill versteht die augenblickliche, besitzergreifende Anziehungskraft, die der unbekannte Mann im Krankenhausbett auf ihn ausübt, nicht. Aber in dem Moment, in dem dessen verängstigte blaue Augen in seine schauen, lässt Catlin seinen Beschützerinstinkt die Kontrolle übernehmen. Der Mann hat Amnesie, doch immerhin kann Catlin herausfinden, dass sein Name Gallo Ricci ist. Nachdem er den Fall an einen anderen Detective übergeben hat, nimmt er das Opfer mit nach Hause und gibt sich der Lust hin. Aus irgendeinem Grund stört es Catlin nicht einmal, dass sich sein neuer Liebhaber in seinem Wohnzimmer in ein Pferd verwandelt. Dann kommt eine Gruppe von Männern vorbei und fängt an, über Gefährten und jahrhundertelanges Zusammenleben zu sprechen, und Gallo hat eine Panikattacke. Es stellt sich heraus, dass Missbrauch in seiner Vergangenheit es nicht zulässt, dass er genug Verantwortung übernimmt, um Catlin zu beanspruchen. Ist ihre Beziehung von Anfang an zum Scheitern verurteilt? Und was ist schlimm genug, um einen Gestaltwandler zu überwältigen und ins Krankenhaus zu befördern? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 22.500 Wörter
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Veröffentlichungsjahr: 2019
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
ÜBER CHARLIE RICHARDS
LESEPROBE:
Catlins Appaloosa
Detective Catlin Hill versteht die augenblickliche, besitzergreifende Anziehungskraft, die der unbekannte Mann im Krankenhausbett auf ihn ausübt, nicht. Aber in dem Moment, in dem dessen verängstigte blaue Augen in seine schauen, lässt Catlin seinen Beschützerinstinkt die Kontrolle übernehmen. Der Mann hat Amnesie, doch immerhin kann Catlin herausfinden, dass sein Name Gallo Ricci ist. Nachdem er den Fall an einen anderen Detective übergeben hat, nimmt er das Opfer mit nach Hause und gibt sich der Lust hin. Aus irgendeinem Grund stört es Catlin nicht einmal, dass sich sein neuer Liebhaber in seinem Wohnzimmer in ein Pferd verwandelt. Dann kommt eine Gruppe von Männern vorbei und fängt an, über Gefährten und jahrhundertelanges Zusammenleben zu sprechen, und Gallo hat eine Panikattacke. Es stellt sich heraus, dass Missbrauch in seiner Vergangenheit es nicht zulässt, dass er genug Verantwortung übernimmt, um Catlin zu beanspruchen. Ist ihre Beziehung von Anfang an zum Scheitern verurteilt? Und was ist schlimm genug, um einen Gestaltwandler zu überwältigen und ins Krankenhaus zu befördern?
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.
Länge: rund 22.500 Wörter
CHARLIE RICHARDS
Catlins Appaloosa
Kontras Menagerie 2
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene
ME AND THE MUSE PUBLISHING
www.meandthemuse.com
Copyright © der englischen Originalausgabe „Catlin’s Appaloosa“:
Charlie Richards
Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:
Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe
Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2019
Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs
Übersetzt von: Sage Marlowe
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Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.
Bitte beachten:
Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.
Widmung
Für Jason – weil ich weiß, dass du immer da bist, wenn ich dich brauche.
Detective Catlin Hill starrte den Mann im Bett an. Die Krankenschwester hatte ihm gesagt, dass der Patient vor einer Stunde für einige Minuten das Bewusstsein wiedererlangt hatte. Er hatte sich gerade Kaffee geholt, dann hatte sein Captain angerufen, und verdammt noch mal, er hatte es verpasst. Jetzt wollte Catlin nichts mehr, als diese Augen offen zu sehen. Er stellte sich vor, dass die Augen des schlanken, muskulösen Afroamerikaners braun sein würden. Er wusste, dass es klischeehaft klang, aber waren nicht die Augen der meisten schwarzen Männer braun? Catlin konnte sich nicht erinnern, an einem dunkelhäutigen Mann je eine andere Farbe gesehen zu haben.
Er zuckte zusammen. Ja, das klang rassistisch. Catlin seufzte und fuhr sich mit einer Hand durch seine eigenen kurzen braunen Locken. Er wusste, dass er kein Rassist war. Sein bester Freund, Detective Brock Ridgeon, war schwarz. Brock schien nicht so groß zu sein, war aber definitiv breiter als dieser Typ, und er war noch dunkler.
Catlin ließ sich auf den Stuhl am Kopfende fallen und rieb sich die Augen. Es war zu lange her, seit er anständig geschlafen hatte. Drei Tage? Vier? Seit er zu diesem Fall mit einem John Doe gerufen worden war, hatte er nicht mehr gut geschlafen. Es war ein Überfall gewesen, so wie der Zeuge es beschrieben hatte. Catlin war sich nicht so sicher. Sein Bauch sagte ihm etwas anderes, und es spielte keine Rolle, wie oft sein Partner bei der Polizei ihn schon ausgelacht hatte. Er wusste es besser, als sein Bauchgefühl zu ignorieren.
Ein leises Stöhnen aus dem Bett unterbrach Catlins Gedanken. Er beugte sich vor. Was war an diesem Mann so anders? Okay, abgesehen von dem Offensichtlichen, nämlich dass Catlin mehr als glücklich wäre, mit dem sexy Mann Sex zu haben. Machte es ihn zu einem perversen Lüstling, von einem verletzten Mann besessen zu sein? Scheiße, er hoffte nicht.
Das Flattern der langen, schwarzen Wimpern des Patienten erregte Catlins Aufmerksamkeit und er sprach leise: „Hey, sind Sie bei uns, mein Freund?“
„Ja.“
Die raue, geflüsterte Antwort des Mannes ließ ein Kribbeln den ganzen Weg Catlins Wirbelsäule hinunter laufen und es ließ sich in seinen Eiern nieder. Sein Schwanz zuckte in seiner Jeans, als er sich zu einer extrem unpassenden Erektion aufzurichten begann. Er setzte sich auf den Stuhl, um seine wachsende Wölbung zu verbergen, nur für den Fall, dass der Kerl auf seine Leiste blickte. Wunschdenken, da war Catlin sicher.
„Wissen Sie, wo Sie sind?“, fragte er sanft.
„Im Krankenhaus“, sagte der Mann und öffnete die Augen.
Scheiße!Ich hab mich geirrt. Die Augen des Mannes waren nicht braun. Sie waren blau, so klar wie der Himmel. So etwas hatte er noch nie gesehen. Catlin nickte und kaufte sich damit Zeit, um sein Gehirn in Gang zu bringen. Als er sich gedanklich auf den Hinterkopf schlug, konnte er sich nicht daran erinnern, wann ein Mann ihn zuletzt so beeinflusst hatte. „Ich heiße Detective Catlin Hill. Erinnern Sie sich, was passiert ist, bevor Sie im Krankenhaus gelandet sind?“
Die Augen des Patienten schlossen sich für einige Sekunden, bevor sie wieder geöffnet wurden. „Nein.“
Okay, Catlin wollte einen Weg finden, über die Antworten, die nur aus einem Wort bestanden, hinauszukommen. „Können Sie mir Ihren Namen sagen?“
Diese Frage wurde mit einem weiteren langsamen Blick beantwortet, gefolgt von einem Seufzen. „Nein.“
Zumindest stimmte das mit dem überein, was die Schwester gesagt hatte. „Sie wurden in der Nähe eines Motorrads gefunden. Die Papiere sind auf Gallo Ricci ausgestellt. Bringt das eine Glocke zum Läuten?“
„Es wird Gai-o Rie-tschi ausgesprochen“, flüsterte er und Catlins Augenbrauen hoben sich bei der automatischen Korrektur. Ein leichtes Lächeln umspielte die Ecken des eckigen Kiefers des Mannes. „Ich denke, das bin ich dann wohl, oder?“
„Ja, ich denke schon“, antwortete Catlin mit einem erleichterten Grinsen. Zumindest konnte er bestätigen, dass der hübsche Mann kein John Doe mehr war. „Erinnern Sie sich noch an etwas anderes? Gibt es jemanden, den ich für Sie kontaktieren sollte? Eltern? Ehepartner? Geschwister? Kinder?“ Während er die Möglichkeiten runterratterte, betete Catlin, dass ein paar davon für den Mann nicht zutrafen.
„Da ist … jemand.“ Dann runzelte Gallo die Stirn. „Ich kann mich nicht erinnern.“
„Entspannen Sie sich einfach, Mister Ricci. Gedächtnisverlust ist bei Kopfverletzungen nicht ungewöhnlich“, sagte ein dunkelhaariger Arzt mittleren Alters, während er zügig in den Raum schritt, gefolgt von einer Krankenschwester. Catlin mochte es nicht, wie der Arzt Gallo mit klinischem Interesse anstarrte. „Es ist schön, zu sehen, dass Sie wach sind und reden. Wir haben uns Sorgen um Sie gemacht, vor allem angesichts der Tatsache, wie schnell Ihre körperlichen Verletzungen verheilt sind.“
„Nein“, keuchte Gallo.
Etwas in dem geflüsterten Wort des Mannes ließ Catlin den Kopf herumdrehen, um sich wieder auf Gallo zu konzentrieren. Die Angst in seinem Tonfall erweckte jeden schützenden Instinkt in Catlin zum Leben. Er sah Gallos blasses Gesicht und beobachtete, wie er die Nadel von seinem Arm zog und ans Kopfteil des schmalen Bettes rutschte.
„Whoa. Hey, ganz ruhig. Es ist alles in Ordnung“, beruhigte er, trat näher und streckte die Hand nach dem offensichtlich traumatisierten Mann aus.
Zu seiner Überraschung warf sich der niedliche Afroamerikaner auf Catlin, legte beide Arme um seine Taille und hielt sich an ihm fest. Catlin legte reflexartig die Arme um Gallo, setzte sich auf die Matratze und zog ihn an sich. Der Mann wäre fast auf seinen Schoß gekrochen. Catlin sah zu dem verdutzten medizinischen Personal auf. „Geben Sie uns ein paar Minuten, Doktor“, sagte er mit einem bestimmenden Ton, der unmissverständlich deutlich machte, dass er in Ruhe gelassen werden wollte.
Sobald die Tür geschlossen war, widmete er sich wieder dem zitternden Mann. Ihm musste etwas zugestoßen sein, damit er sich so benahm. Catlin hatte bei seiner Arbeit genug Missbrauchsopfer gesehen, um die Zeichen zu erkennen. Die Wut, die ihn dabei durchströmte, ergab jedoch keinen Sinn. Er war schon immer in der Lage gewesen, distanziert zu bleiben, aber dieser Mann erweckte in ihm den Drang, seine Peiniger zu jagen und ihnen etwas anzutun. Dinge, die definitiv nicht legal waren.
„Sie sind gegangen, Baby“, flüsterte er in das Ohr des Patienten, benutzte das Kosewort, ohne überhaupt richtig darüber nachzudenken. Er rieb Gallo mit den Händen über den Rücken und streichelte die Haut, die durch den offenen Krankenhauskittel freigelegt wurde. Zu seinem Vergnügen entspannte sich Gallo gegen ihn. „Niemand wird dich verletzen“, fügte er hinzu. „Ich verspreche es.“ Aber er wollte verdammt noch mal herausfinden, wer diesen Mann in der Vergangenheit misshandelt hatte.
„Oh, du riechst gut“, murmelte Gallo gegen seinen Hals und rieb seine Wange an den Sehnen, die den Hals mit Catlins Schulter vereinten. Die Bewegung schickte ein Kribbeln durch ihn und erinnerte Catlin daran, dass er hundertachtzig Pfund sexy, fast nackten Mann an seine Seite gedrückt hatte. Bevor er eine passende Antwort formulieren konnte, spürte er, wie Gallos Zunge über seine Haut streifte, dann kratzten Zähne an seinem Hals und ließen ihn zittern.
„Komm schon, Gallo“, murmelte er stöhnend. „Das können wir hier nicht machen.“
„Doch, können wir“, konterte Gallo und schob eine Hand unter Catlins T-Shirt.
Catlins Haut prickelte unter den massierenden Fingern, und seine Muskeln spannten sich vor Vergnügen. Er packte Gallos Handgelenk, während er ihre Körper auf dem Bett bewegte, so dass er den gutaussehenden Mann ansah. Er drückte die forschenden Hände auf die Matratze. „Wir müssen zuerst hier raus, Gallo.“
Gallos Augen weiteten sich, und sein Blick huschte durch den Raum. „Ja. Keine weiteren Tests mehr“, flüsterte er.
„Stimmt. Keine weiteren Tests mehr“, bestätigte Catlin und fragte sich, welche Art von Tests die Ärzte Gallos Meinung nach an ihm durchführen würden. Er gab sanft die Handgelenke des Patienten frei und löste sich, sehr zum Missfallen seines aufgerichteten Schwanzes, von dem sexy schwarzen Mann. „Geht es dir gut genug, um dich selbst anzuziehen?“
Gallo nickte und rutschte vom Bett. Sobald er stand, wurde Catlin klar, dass der andere Mann etwa acht Zentimeter kleiner war als er selbst mit seinen eins-achtzig. Vielleicht war es das kleine Bett, das ihn so viel größer erscheinen gelassen hatte. Er sah zu, wie Gallo die Trainingshose und das T-Shirt anzog, die Catlin am ersten Tag für ihn dagelassen hatte, und fragte sich, was er mit dem Mann anfangen würde. Gallo schien beinahe auf ihn geprägt zu sein.
Der Mann sah einige Male vorsichtig zu ihm, als er die Kleidung anzog, obwohl sein Blick nie Catlins Gesicht erreichte. Catlin ging mehrmals im Jahr in einen der örtlichen BDSM-Clubs, wenn er seinen Wunsch, einen Liebhaber zu dominieren, nicht länger ignorieren konnte. Er hatte die klare Unterwürfigkeit in Gallos Geste nicht übersehen. Es warf alle möglichen Fragen in seinem Kopf auf, wie zum Beispiel ob der Mann während einer Szene verletzt wurde? War es ein Dom gewesen, der ihn ins Krankenhaus gebracht hatte? Es würde sicherlich Catlins unmittelbaren Drang, ihn zu beschützen, erklären.
Nachdem Gallo sich angezogen hatte, wurde ihm klar, dass der nächste Teil etwas schwierig sein würde. Catlin ging zu Gallo und bedeutete ihm, sich auf die Bettkante zu setzen. „Du musst hier warten“, sagte er. „Ich werde die Entlassungspapiere vom Arzt besorgen.“
Gallos dunkle Haut wurde blass. „Du verlässt mich?“
Catlin hockte sich vor dem Mann hin und umfasste sein Kinn, um Gallos Gesicht zu heben und ihn zu zwingen, seinen Blick zu treffen.
