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Tom, ein reicher deutscher Geschäftsmann, ist auf allen Weltmeeren zu Hause. Er liebt die Einsamkeit der See, fernab vom Trubel des Jet-Sets, doch ist er als Playboy und Frauenschwarm auch seinem Ruf verpflichtet. Als Chef einer Firma für Erotikartikel verdient er gut und stand auch gern für manches Produkt als Modell zur Verfügung. Tom verbringt den Großteil seines Lebens auf der Patsy II, seiner 86-Meter-Yacht, wo er seinen Leidenschaften nachgehen kann. Auf der Rückreise mit seiner Yacht von Miami nach Europa entwickelt sich der Trip anders als geplant. Ein Hurrikan zieht auf, und Tom ist als Retter in der Not und kundiger Liebhaber gefragt. Cooler Skipper – Heiße Nixen - ist eine prickelnde Erotikgeschichte für Erwachsene.
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Veröffentlichungsjahr: 2021
Inhaltsverzeichnis
Cooler Skipper - Heiße Nixen
Impressum
Edward Storm
Empfehlung
von
Edward Storm
Nur für Erwachsene!
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© LETTEROTIK 2020/2021
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Achtung! Nur für Erwachsene
… in Norddeutschland geboren und aufge-wachsen, ist im richtigen Leben Buchautor und Schriftsteller.
Schon zu Beginn seiner schriftstellerischen Arbeit entwickelte er eine Faszination für erotische Geschichten. Bereits als Selfpublisher begeisterte er seine Leserinnen und Leser mit amourösen Abenteuern, die in einer fiktiven Welt spielen, jedoch genau so passieren könnten, vielleicht schon irgendwo auf dieser Welt Realität sind.
Gute Unterhaltung!
Mit verhaltener Fahrt glitt die Yacht bei Island Gardens aus der Biscayne Bay, die Miami von Miami Beach trennt. An Steuerbord blieb Fisher Island zurück und das 86 Meter-Schiff beschleunigte und nahm Kurs auf die Bahamas. Thomas Steffen war allein auf der Brücke und überflog die Anzeigen aller Systeme. Alle Kontrollelemente standen auf grün, die Positronik, die das Schiff steuerte, meldete keine Störungen. Es waren schwierige Verhandlungen gewesen, doch alles war zu seiner Zufriedenheit verlaufen. Der Selfmade-Milliardär hatte alle seine Vorstellungen durchsetzen können und die Geschäfte in den Staaten waren einen enormen Schritt vorangekommen. Doch darum sollten sich jetzt andere kümmern. Leute, die von Film und Unterhaltung mehr verstanden als er.
„Wie lange?“, fragte er in den leeren Raum hinein und eine sanfte weibliche Stimme antwortete ihm: „Bis Gibraltar zweieinhalb Tage. Auf dem Atlantik braut sich im Süden ein Orkan zusammen, den wir etwas nördlich umgehen müssen. Ich habe den Kurs bereits festgelegt und programmiert.“ Die Stimme gehörte dem Bordcomputer, der das Schiff steuerte, wenn Tom keine Lust dazu hatte. Immerhin war außer ihm kein lebendes Wesen an Bord, sah man von dem biologischen Anteil des Superelektronengehirns ab.
Längst benötigte eine Yacht dieser Größe keine Besatzung mehr. Ankerleinen und Festmacher waren überflüssig, denn Traktorstrahlen konnten es auf der Stelle halten, die man wünschte. Sein Schiff, die Patsy II, war nicht das größte seiner Art, doch Tom hasste Protzerei. Für ihn stellte das Schiff inzwischen eine Art beweglichen Wohnortes dar, den er nach Lust und Laune an alle Stellen der Welt beordern konnte. Doch am liebsten befuhr er das Mittelmeer, soweit die Jahreszeiten es zuließen. War das Wetter zu kalt, zog es ihn in tropischere Gegenden, in denen es keinen Winter gab.
„Du grübelst zu viel“, sagte die Stimme, als könne sie den Gemütszustand ihres Kapitäns erfassen. „Du solltest nicht allein sein. Möchtest du Gesellschaft? Ein wenig Zerstreuung?“ Tom überlegte kurz, denn obwohl er diese Fähigkeit seines Schiffes gelegentlich zu schätzen wusste, so nahm er sie kaum in Anspruch.
„Ich denke, ein wenig Plauderei und ein paar Drinks auf dem Sonnendeck wären nicht schlecht.“
Er spürte die Hand, die sich mit leichtem Druck auf seine Schulter legte. Die Person, die von hinten an ihn herangetreten war, war eine Verstofflichung eines Teils der Positronik. Eine Art dreidimensionales Hologramm, das jedoch in Form und Ausführung rein stofflich, also einem lebenden Menschen täuschend ähnlich war. Das Positronengehirn entwickelte sich eigenständig immer weiter und hatte ihn eines Tages mit dieser Fähigkeit überrascht.
Seitlich hinter Tom stand das Abbild einer jungen Frau mit dunklen Haaren und einer sportlichen Figur, die einen leichten Strandanzug trug. Ihre Hautfarbe wies einen leichten Bronzeton auf, ihre Bewegungen waren geschmeidig und voller Anmut. Das Gesicht beherrschten leicht schrägstehende Augen und eine zarte Nase, was ihr ein fernöstliches Aussehen verlieh. Ihr roter Mund war sinnlich geschwungen und in ihren braunen Augen konnte sich jeder Mann verlieren.
Sie sah neben dem großen breitschultrigen Mann beinahe zierlich aus, obwohl Thomas‘ muskulöser Körper nicht übertrieben athletisch wirkte. Das dunkle Haar fiel ihm lose in die Stirn, während die Seiten überaus korrekt frisiert waren. Er war der Typ Mann, in dessen Armen nahezu jede Frau schwach werden würde. Nicht umsonst umfing ihn der Nimbus eines Jetsetters, eines Playboys, der vor keinem weiblichen Wesen die Flucht ergriff. Blaue Augen betrachteten die Erscheinung neben sich, von der man nicht wusste, ob sie körperlich war oder nur ein vom Computer generiertes Programm. Auf jeden Fall fühlte er sich zu ihr hingezogen. So, wie er blind seiner Schiffspositronik vertraute, würde er auch dieser Erscheinung sein Leben und seine Gesundheit anvertrauen. Denn beide schienen ein und dasselbe zu sein. Patsy, so nannte sich das attraktive weibliche Wesen selbst, war ihm ein paar Schritte voraus, blieb aber stehen, als sie sein Zögern bemerkte.
„Kommst du?“, klang ihre warme, weiche Stimme und Thomas bemerkte das sanfte Drängen, mit dem sie ihn zum Folgen aufforderte. Er warf einen letzten Blick auf die Kontrollinstrumente, die jedoch nichts anderes zeigten, als dass alles in Ordnung war.
Sie war vorausgegangen und als Tom aus der Tür zum Sonnendeck trat, stand Patsy bereits an der Bar und goss Flüssigkeiten aus einigen Flaschen in den Mixbecher. Sie deutete mit einer anmutigen Kopfbewegung auf die gemütliche Sitzgruppe aus hellen Polstern, die im Windschatten der Aufbauten stand und dazu einlud, Platz zu nehmen und sich zu entspannen. Tom setzte sich mit einem untergeschlagenen Bein auf die Couch und betrachtete mit gemischten Gefühlen die Frau, die mit sicheren Handgriffen an der Bar arbeitete. Sie zauberte ohne Hast zwei große Cocktailgläser mit unterschiedlichen Farbkom-positionen ihres Inhalts, in dem gecrashtes Eis und Früchte ein wesentlicher Bestandteil waren. Tom konnte seinen Blick kaum von der Anmut des Mädchens lassen und wenn er nur einen einzigen Hinweis darauf gehabt hätte, dass sie ein lebendiges Wesen wäre, so wären seine selbst auferlegten ethischen Grundsätze wohl als erstes über Bord gegangen. Der grazile, schlanke Körper bewegte sich um die Bar herum und kam mit sicheren Schritten auf ihn zu. Tom überkam eine Unruhe, die sich zuerst in seiner Magengegend und wenig später eine Etage tiefer bemerkbar machte. Aus ganz bestimmten Gründen rief er sich selbst zur Raison. Denn wenn er den auftauchenden Gedanken und Gefühlen mehr Platz einräumen würde, wäre die Situation für ihn extrem ungemütlich geworden. Glücklicherweise konnte er körperliche Reaktionen auf sexuelle Reize ausgezeichnet kontrollieren. Patsy lächelte wissend, als sie die Cocktails auf dem Tischchen abstellte und Tom beschlich das eigenartige Gefühl, sein Schiffscomputer könnte mehr wissen, als seinem Kapitän lieb war. Das Mädchen ließ sich an seiner Seite auf den Polstern nieder. Sie legte eine Hand auf seinen Oberschenkel, beugte sich zu ihm herüber und bat ihn um ein Glas, da das Tischchen auf seiner Seite stand.
