Das Schlüsselspiel - Tomás de Torres - E-Book

Das Schlüsselspiel E-Book

Tomás de Torres

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Beschreibung

Zwei Herren und zwei Herrinnen – reich, gelangweilt und skrupellos wollen mehr als Luxus und harmloses Vergnügen. Sie suchen nach dem ultimativen Kick. Ihre Bühne: eine abgeschiedene Villa an der Costa del Sol. Vier Sklaven – zwei Männer und zwei Frauen – werden nackt, gefesselt und in Keuschheit verschlossen zusammen in eine Villa gesperrt. Paarweise aneinandergekettet, sind sie gezwungen, die versteckten Schlüssel zu finden, die ihnen ein Stück Beweglichkeit zurückgeben. Doch jede neu gewonnene Freiheit macht sie nur verletzlicher. Von einem Kontrollraum aus beobachten die vier Herrschaften jede Bewegung, jeden Schrei. Sie wetten auf das Schicksal ihrer „Spielzeuge“ und genießen jede Demütigung. Doch in diesem Spiel geht es nicht um Entkommen. Es geht um Macht, Erniedrigung und darum, wie weit Menschen für ihre Lust bereit sind zu gehen. Ein gnadenloser BDSM-Erotikthriller voller Voyeurismus, Erniedrigung und Begierde – nichts für schwache Nerven.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 80

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Hinweis
Der Plan
Ankunft
Die Villa
Die Suche beginnt
Die erste Nacht
Spannungen
Eine Wette
Im Kerker
Das Ende des Spiels
Erklärungen zu BDSM
Weitere SM-Bücher
Impressum

Tomás de Torres

Das Schlüsselspiel

Ein BDSM-Roman

ISBN 978-3-98704-013-9

(c) 2025 fetischbuch

1. Auflage 2025

www.fetischbuch.de

Alle Rechte vorbehalten.

Coverfoto: © focus / stock.adobe.com

Lektorat: Lukas Tamper

Die auf dem Cover abgebildete Person steht in keinem Zusammenhang mit dem Inhalt des Buchs!

Hinweis

Dieses E-Book ist nur für Erwachsene geeignet, die sadomasochistischen Praktiken offen gegenüberstehen.

Alle beschriebenen Handlungen erfolgen in gegenseitigem Einverständnis zwischen Erwachsenen.

Die Geschichte ist der Fantasie des Autors entsprungen und die Handlungen und Sexualpraktiken sind nicht geeignet nachgeahmt zu werden. Wenn Sie das Bedürfnis verspüren, BDSM zu praktizieren, informieren Sie sich über Risiken und Sicherheitsvorkehrungen.

Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind nicht beabsichtigt und rein zufällig.

Viel Spaß beim Lesen dieses Buches.

Der Plan

Es war Marcias Idee gewesen, wie so oft.

"Was wäre, wenn …", begann die US-Amerikanerin, und sofort stoppte die Unterhaltung. Bob und Lydia sahen sie erwartungsvoll an. Nur Maxim, dessen Sklavin Becky sich mit dem Mund zwischen seinen Beinen zu schaffen machte, schien etwas geistesabwesend.

Sie saßen zu viert – Becky zählte natürlich nicht – auf der Terrasse von Marcias Villa in Marbella. Eine Abendbrise, die mit Marcias wallendem blondem Haar spielte, brachte kühle, salzhaltige Luft vom Meer. Zu den Füßen der vier breitete sich die Stadt mit dem Jachthafen Puerto Banús aus, in dem auch die Vierzig-Meter-Jacht der Amerikanerin lag.

"Was wäre", sagte Marcia, "wenn wir eine Neuauflage des Schlüsselspiels machen würden? Etwas komplexer und interessanter diesmal?"

Nun horchte auch Maxim auf. Marcia bemerkte es und deutet auf Becky. "Schick sie weg."

"Sie hört und sieht nichts", antwortete er zwischen zwei heftigen Atemzügen. "Die Reizentzugshaube lässt zwar Mund und Nase offen, ist jedoch absolut licht- und geräuschdicht. Uh …"

Marcia wartete mit verkniffenem Mund, bis die Sklavin Maxims Glied saubergeleckt und er seine Hose in Ordnung gebracht hatte. Maxim tätschelte Beckys Kopf und presste die Hand auf ihre rechte Schulter, womit er dem durch die schwarze Lederhaube blind und taub gemachten Mädchen bedeutete, sich niederzukauern. Die Glöckchen, die an ihren schweren Brustklammern hingen, bimmelten leise.

"Also?", fragte Maxim, nun voller Aufmerksamkeit.

Marcia, mit 34 Jahren dreifache Witwe und dreifache Erbin großer Vermögen, wandte sich an Bob: "Könnten wir deine Villa bei Estepona benutzen? Die mit all den versteckten Kameras und Mikrofonen?"

Der Ire, mit feuerrotem Haar und ebensolchem Vollbart, grinste breit. "Natürlich. Was hast du vor?"

"Wir", Marcia machte eine umfassende Geste, "sind zu viert. Jeder von uns stellt einen Sklaven oder eine Sklavin zur Verfügung. Es sollten aber zwei Pärchen sein." Sie sah wieder zu Bob. "Das Grundstück ist komplett von einer Mauer umschlossen, glaube ich?"

Der Ire nickte. "Richtig. Kein Einblick von außen, aber toller Ausblick aus dem Obergeschoss der Villa." Besitzerstolz schwang in seinen Worten mit.

"Gut. Wir sperren die beiden Pärchen nackt in die Villa, die sie nicht verlassen können. Jegliche Kleidungsstücke, die in der Villa vorhanden sind, müssen vorher natürlich entfernt werden."

"Kein Problem."

"Die Sklavinnen tragen Keuschheitsgürtel mit Schenkelbändern und diese stählernen BHs, die jede Manipulation verhindern. Die Sklaven tragen abgeschlossene Peniskäfige."

Lydia, die 30-jährige britische Luxusdomina, kicherte. "Ich ahne, worauf du hinauswillst!"

"Wart's nur ab! Außerdem sind alle mit Hand- und Fußschellen oder auf andere Weise gefesselt, allerdings so, dass diese Fesseln zwar unbequem sind, sie jedoch nicht allzu sehr behindern. Schließlich sollen sie sich längere Zeit in der Villa aufhalten, während wir alles über die Kameras beobachten."

"Wie lange?", fragte Bob.

Marcia zuckte mit den Schultern. "So lange es eben dauert, bis sie alle oder zumindest die meisten der versteckten Schlüssel finden. Ein paar Tage vielleicht. Ein langes Wochenende?"

Maxim nickte. "Ich verstehe. Nach und nach finden sie die versteckten Schlüssel und können jeweils eine der Fesseln lösen."

"Richtig. Die 'Teilnehmer' haben verschiedenfarbige Halsbänder. Jeder Schlüssel hat einen Anhänger in der entsprechenden Farbe."

"Und was geschieht, wenn jemand einen Schlüssel findet, der zu einem anderen Teilnehmer gehört?", fragte Lydia.

Maxims stählerne grauen Augen blitzten auf. "Dann wird es erst so richtig interessant, denke ich. Dieser Teilnehmer kann den anderen dann nämlich erpressen! Er könnte beispielsweise eine Sklavin auffordern, ihm einen zu blasen, wofür er ihr dann den Schlüssel für ihre Handfesseln versprechen würde."

Marcia nickte. "Oder so ähnlich. Natürlich nur, wenn er vorher den Schlüssel für den Peniskäfig gefunden hat."

Alle lachten.

"Eines ist aber klar", sagte Bob. "Sobald die Keuschheitsgürtel und die Peniskäfige aufgeschlossen sind, werden alle übereinander herfallen und ficken wie die Kaninchen."

"Richtig." Maxims bärtiges Gesicht verzog sich zu einem breiten Grinsen. "Und um sie in die passende Stimmung zu versetzen, sollten alle vorher für mehrere Wochen verschlossen werden, ohne die Möglichkeit eines Orgasmus."

Lydia hob den Zeigefinger. "Gute Idee! Sagen wir: zwei Wochen?"

Bob schüttelte den Kopf. "Zu kurz. Mindestens vier. Sie sollten richtig ausgehungert sein!"

Marcia warf einen fragenden Blick in die Runde. Lydia und Maxim nickten.

"Also gut, vier Wochen. Wir schließen sie morgen in die Gürtel und Peniskäfige und treffen uns dann in vier Wochen in Bobs Villa bei Estepona. Alles klar?"

Alle äußerten ihre Zustimmung.

"Das wird ein Spaß!", sagte Bob.

"Aber nicht unbedingt für die Teilnehmer", fügte Marcia mit einem hämischen Lächeln hinzu.

Ankunft

Zum festgesetzten Zeitpunkt schwenkten drei große SUVs und ein kastenförmiger Geländewagen auf den Parkplatz von Bobs Villa ein. Sie lag, eingefasst von Palmen und Zypressen, in den Hügeln nördlich der andalusischen Stadt Estepona, mit einem fantastischen Ausblick über deren weiße Häuser und das azurfarbene Meer dahinter. Eine Mauer umschloss ein großes Gelände mit Villa und Nebengebäuden, Gärten, zwei Tennisplätzen, einem Hubschrauber-Landeplatz und einem wie ein kleiner See in die Landschaft eingepassten Pool.

Mason, Maxims Diener, Leibwächter und "Faktotum", erwartete ihre Ankunft. Wie immer trug er eine verspiegelte Sonnenbrille, die ihm etwas Unpersönliches, beinahe Roboterhaftes gab. Er hatte zusammen mit einigen nicht teilnehmenden Sklaven und Sklavinnen die letzten Tage damit verbracht, die fast fünfhundert Quadratmeter große Villa für den beabsichtigten Zweck vorzubereiten, Verstecke für die Schlüssel zu suchen und die Kameras und Mikrofone zu überprüfen. Der Kontrollraum mit einer Batterie von Computern und Bildschirmen lag in einem der Nebengebäude, etwa fünfzig Meter abseits. Dieses Gebäude – für sich genommen ebenfalls eine geräumige Villa – sollte Marcia, Maxim, Bob und Lydia während des "Schlüsselspiels" als Wohnsitz und "Kommandozentrale" dienen.

Die Heckklappen der Autos wurden geöffnet und die Transportkäfige aufgeschlossen. Nacheinander krochen die Sklavinnen und Sklaven heraus und blinzelten in die Nachmittagssonne. Es war Anfang September, und die Temperatur betrug um die vierzig Grad.

Mason bedeutete ihnen, sich nebeneinander im Schatten einer ausladenden Pinie aufzustellen, die Mädchen in der Mitte. Wie abgesprochen waren jeweils zwei männliche und zwei weibliche Teilnehmer ausgewählt worden:

Becky, 20 Jahre alt und Maxims Lieblingssklavin, hatte ihren Herrn vor anderthalb Jahren bei einem Spanienurlaub kennengelernt. Sechs Monate später hatte sie mit ihm einige Zeit in Thailand verbracht und sich dann entschlossen, ihrem bisherigen Leben zu entsagen und dieses fortan ausschließlich Maxim zu widmen, als seine Sklavin.1 Mittlerweile trug sie Ringe in den Brustwarzen, einen dicken Nasenring, den sie sich selbst gewünscht hatte, der sie jedoch manchmal beim Fressen behinderte, sowie eine schwere stählerne Plakette mit Gravur, die an einer kurzen Kette von einem Schamlippen-Piercing hing.

Roberto, Marcias ergebener Leibsklave, ein 25 Jahre alter Spanier mit einer Figur wie Tarzan, muskelbepackt, mit stark behaarter Brust und bestückt mit einem Glied, dessen Größe sich trotz des Käfigs nicht verleugnen ließ. Jede Sklavin sehnte sich danach, von Roberto bestiegen zu werden, und jeder Sklave fürchtete sich davor. Allerdings schloss Marcia ihn nur selten auf. Umso größer war dann die Lust, die er ihr oder ausgewählten Freundinnen oder Sklavinnen bereitete.

Sandra, Bobs neueste Sklavin, eine Deutsche, die er vor drei Monaten kennengelernt und dann abzurichten begonnen hatte. Mit 18 war sie, nach Bobs Worten, "bereits voll entwickelt und fast ständig feucht". Bob hielt sie jedoch meist ebenfalls in erzwungener Keuschheit, zumindest solange ihre Dressur noch nicht abgeschlossen war.

Wally oder Walter, der ergebenste von Lydias Haussklaven, ein 30-jähriger Australier. Seine Figur war nicht ganz so beeindruckend wie die von Roberto und er war auch sonst nicht so üppig bestückt, aber von großer "Standhaftigkeit", weshalb auch er bei den Frauen heiß begehrt und bei den männlichen Sklaven willkommener war als der Spanier.

Die beiden Männer trugen stählerne Peniskäfige, die hinter den Hoden verschlossen waren, sodass sie nicht abgenommen werden konnten. Ihre Glieder wurden in den Käfigen auf wenige Zentimeter Länge zusammengepresst, eine Erektion war somit völlig ausgeschlossen.

Die Frauen trugen stählerne Keuschheitsgürtel mit Schenkelbändern, die verhinderten, dass sie die Beine allzu weit spreizen und sich so trotz der Gürtel mit den Fingern oder dünnen Gegenständen Lust bereiten konnten. Die Gürtel selbst hatten Schrittplatten mit vielen kleinen Löchern für den Abfluss des Urins sowie eine Öffnung am Anus, die jedoch durch drei nach innen ragende Spitzen gegen unbefugtes Eindringen geschützt wurde. Eine Säuberung war dadurch natürlich erschwert, aber die Besitzer der Sklavinnen betrachteten diesen Nachteil als hinnehmbar. Beckys Plakette hing seitlich aus dem Schrittblech ihres Gürtels heraus. Das ziepte manchmal, aber als Sklavin, die sie mit ganzem Leib und ganzer Seele war, musste sie das eben ertragen.

Außerdem trugen sie BHs mit stählernen Körbchen, die jeweils eine komplette Brust umfassten, sodass sie diese nicht berühren konnten. Die BHs waren im Rücken verschlossen und konnte ohne Schlüssel ebenso wenig entfernt werden wie die Gürtel.