Der magische Zirkel - Der Abgrund - Lisa J. Smith - E-Book

Der magische Zirkel - Der Abgrund E-Book

Lisa J. Smith

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Beschreibung

Sie sind jung. Sie sind smart. Die Hexen des magischen Zirkels

Ein jahrhundertealter Hexenzirkel zieht Cassie in seinen Bann. Doch es gibt eine dunkle Macht, die alles zu zerstören droht. Wird Cassie ihre magische Liebe opfern, um das Überleben der Hexen zu sichern?
Zum ersten Mal seit ihrer Ankunft in New Salem ist Cassie glücklich. Sie liebt Adam, ihren Seelengefährten, und hat neue Freunde gefunden. Und doch trennen sie Welten von einem normalen Leben. Denn Cassie ist eine Hexe mit magischen Kräften. Als ihr geheimer Hexenzirkel von einem mysteriösen Feind heimgesucht wird, stellt das den Zusammenhalt der Mitglieder auf eine harte Probe. Wem können sie noch trauen? Wer steckt hinter den Angriffen? Um den Zirkel zu retten, trifft Cassie eine folgenschwere Entscheidung ...

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Seitenzahl: 270

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Die Autorin

Foto: © privat

Lisa J. Smith hat schon früh mit dem Schreiben begonnen. Ihren ersten Roman veröffentlichte sie noch während ihres Studiums. Sie lebt mit einem Hund, einer Katze und ungefähr 10 000 Büchern im Norden Kaliforniens.

Weitere lieferbare Titel von Lisa J. Smith bei cbt:

Die Tagebuch eines Vampirs-Serie

Im Zwielicht (Band 1, 30497)

Bei Dämmerung (Band 2, 30498)

In der Dunkelheit (Band 3, 30499)

In der Schattenwelt (Band 4, 30500)

Rückkehr bei Nacht (Band 5, 30664)

Seelen der Finsternis (Band 6, 30703)

Schwarze Mitternacht (Band 7, 38012)

Jagd im Abendrot (Band 8, 38016)

Jagd im Mondlicht (Band 9, 38027)

Jagd im Morgengrauen (Band 10, 38028)

The Vampire Diaries – Stefan’s Diaries

Am Anfang der Ewigkeit (Band 1, 38017)

Nur ein Tropfen Blut (Band 2, 38025)

Rache ist nicht genug (Band 3, 38031)

Nebel der Vergangenheit (Band 4, 38032)

Die Night World-Reihe

Engel der Verdammnis (30633)

Prinz des Schattenreichs (30634)

Jägerin der Dunkelheit (30635)

Retter der Nacht (30712)

Gefährten des Zwielichts (30713)

Töchter der Finsternis (30714)

Schwestern der Dunkelheit (38013)

Kriegerin der Nacht (38015)

Der Magische Zirkel

Die Ankunft (Band 1, 30660)

Der Verrat (Band 2, 30661)

Die Erlösung (Band 3, 30662)

Visionen der Nacht

Die dunkle Gabe (Band 1, 38000)

Der geheime Bund (Band 2, 38001)

Der tödliche Bann (Band 3, 38002)

Das Dunkle Spiel

Die Gejagte (Band 1, 38022)

Die Beute (Band 2, 38021)

Die Entscheidung (Band 3, 38023)

cbt ist der Jugendbuchverlag in der Verlagsgruppe Random House

1. Auflage

Erstmals als cbt Taschenbuch Januar 2014

Gesetzt nach den Regeln der Rechtschreibreform

© 2012 by Alloy Entertainment and L. J. Smith

Published by Arrangement with Rights People, London.

Die amerikanische Originalausgabe erschien

2012 unter dem Titel »The Secret Circle. The Divide«

bei HarperCollins Publishers, New York.

© 2014 der deutschsprachigen Ausgabe bei cbt Verlag in der Verlagsgruppe Random House GmbH, München

Alle deutschsprachigen Rechte vorbehalten

Übersetzung: Michaela Link

Lektorat: Kerstin Weber

Umschlaggestaltung und Artwork: © Birgit Gitschier, Augsburg, unter Verwendung eines Motivs von shutterstock (lev dolgachov)

he ∙ Herstellung: kw

Satz: Buch-Werkstatt GmbH, Bad Aibling

ISBN: 978-3-641-11096-3

www.cbt-jugendbuch.de

Kapitel Eins

Die Wärme ihres Atems ließ die Scheiben von Adams Auto beschlagen. Selbst in der Abenddämmerung war es noch mild, und es duftete nach Frühling, aber Cassie dachte gar nicht daran, die Fenster herunterzukurbeln und die laue Luft hereinzulassen. Sie wollte nur eines: ihn weiter ungestört küssen. Es war herrlich, auf engstem Raum allein mit Adam zu sein, von der Außenwelt isoliert durch die beschlagenen Scheiben. Sie würden zu spät zur Versammlung kommen, aber das war ihr egal. Sie schwebte auf Wolke sieben.

»Wir sollten hineingehen«, murmelte sie halbherzig.

»Nur noch fünf Minuten. Sie können ja auch ohne dich anfangen.«

Nein, dachte Cassie. Weil ich eine der Anführerinnen bin. Ein Grund mehr, nicht zu spät zu kommen, nur weil ich mit meinem Freund herumknutsche.

Mit meinem Freund. Bei diesen Worten wurde ihr immer noch schwindelig, obwohl sie bereits seit Wochen ein Paar waren. Sie bemerkte, wie die untergehende Sonne die vielfarbigen Strähnchen in Adams zerzaustem Haar zum Leuchten brachte– in Schattierungen von Burgunderrot bis Orange– und wie sie das kristallene Funkeln seiner blaugrauen Augen betonte.

Er beugte sich vor und küsste sanft Cassies Hals. »Na schön«, sagte sie. »Noch drei Minuten.«

Der erste Kuss hatte alles verändert. Adam hatte sie so behutsam und bedeutungsvoll geküsst, dass Cassie sich dem Gefühl ganz und gar hingegeben hatte. Dem Gefühl, dass das hier echte Liebe war.

Cassie hatte damit gerechnet, dass dieses Gefühl mit der Zeit schwächer, dass jeder Kuss zur gewohnten Routine werden würde. Aber so war es nicht. Im Gegenteil. Dieses Gefühl wurde immer stärker. Und jetzt, auf dem Parkplatz vor dem alten Leuchtturm, war Cassie klar, dass sie dringend aufhören mussten. Aber sie konnte einfach nicht aufhören, ihn zu küssen. Adam ging es ebenso. Sie spürte seinen schnellen Atem und den zunehmenden Druck seiner Hände auf ihren Hüften.

Aber welchen Eindruck würde das denn machen, wenn Cassie zu ihrer ersten Versammlung als eine der Anführerinnen des Zirkels zu spät kam? »Wir müssen jetzt wirklich hinein«, murmelte sie, zog sich zurück und legte Adam eine Hand auf die Brust. Er atmete tief durch, um sich abzukühlen. »Ich weiß.«

Widerstrebend ließ er Cassie aus seiner Umarmung, damit sie sich zurechtmachen konnte. Er atmete noch einmal hörbar ein und aus, strich sein zerwühltes Haar glatt und folgte ihr zum Leuchtturm.

Der Leuchtturm in der Shoreroad beeindruckte Cassie immer wieder aufs Neue mit seiner altertümlichen Schönheit. Die Zeichen der Zeit waren nicht spurlos an ihm vorübergegangen. Von Melanie wusste sie, dass der Leuchtturm aus dem späten 18. Jahrhundert stammte, und das sah man ihm auch an. Und das machte zugleich seinen Charme aus. Gebaut aus grauem Naturstein und Ziegeln ragte er majestätisch fast dreißig Meter in die Höhe. Am Fuß des Turms befand sich ein kleines, baufälliges Holzhaus– das Cottage des Leuchtturmwärters. Es war für dessen Familie errichtet worden, damit Frau und Kinder in der Nähe sein konnten, während der Wärter oben im Turm seiner Arbeit nachging. Melanie zufolge war das Cottage über mehrere Generationen hinweg in der Hand einer Familie geblieben, bis man den Leuchtturm Anfang des 20. Jahrhunderts schließlich stillgelegt hatte. Seitdem wurden immer wieder Überlegungen angestellt, ein Museum im Turm einzurichten, aber bis jetzt war nichts dergleichen geschehen, und so stand er nun schon viele Jahrzehnte lang leer.

Gerade als sie die Tür des Cottages öffnen wollte, schenkte Adam ihr noch ein Lächeln, das ihr schier den Atem raubte. Doch sie riss sich zusammen und dann traten sie nacheinander ein. Sofort richteten sich alle Augenpaare auf sie.

Ein kaum wahrnehmbares Zischen erklang– es war offensichtlich, dass sie den Zirkel zu lange hatten warten lassen. Und dass der ganze Zirkel genau wusste, weshalb. Cassie ließ ihren Blick über die Gesichter schweifen. Die Reaktionen waren unterschiedlich.

Melanies für gewöhnlich kühler Blick flammte ungeduldig auf. Laurel kicherte schüchtern. Deborah, die auf der Holzbank in der Ecke saß, war offensichtlich drauf und dran, eine spitze Bemerkung zu machen. Aber bevor sie die Gelegenheit dazu hatte, ergriffen Chris und Doug Henderson das Wort. »Verdammt, wurde aber auch Zeit!«, riefen sie wie aus einem Mund vom Fenster her, wo sie mit einem Tennisball gespielt hatten.

Nick, der an die Wand gelehnt auf dem Boden saß, sah Cassie mit einem leicht gequälten Gesichtsausdruck an, woraufhin sie sich hastig abwandte.

»Adam«, sagte Faye mit ihrer trägen, heiseren Stimme, »dein Lipgloss ist verschmiert.«

Schallendes Gelächter brach aus und Adam wurde rot. Diana starrte peinlich berührt zu Boden. Sie hatte sich selbstlos gezeigt, was Adam und Cassie betraf, aber es gab gewisse Grenzen für das, was ein Mädchen ertragen konnte.

»Die Versammlung ist eröffnet«, begann Diana, nachdem sie sich wieder gefangen hatte. »Nehmt bitte Platz.«

Ungeachtet des anhaltenden Gelächters fuhr Diana fort: »Kommen wir zu unserem heutigen Tagesordnungspunkt– der Frage, was wir mit den Meisterwerkzeugen machen sollen.«

Das brachte auch den Letzten zum Schweigen. Die Meisterwerkzeuge– das Diadem, der silberne Oberarmreif und das lederne Strumpfband– hatten Black Johns ursprünglichem Zirkel gehört. Sie waren jahrhundertelang verschollen gewesen, bis Cassie sie in der Küche ihrer Großmutter im Kamin gefunden hatte. Mithilfe der Werkzeuge war es dem Zirkel gelungen, Black John zu besiegen. Aber seitdem hatten sie noch keine Entscheidung getroffen, was damit weiter passieren sollte. Doch heute war der Zeitpunkt gekommen, um über ihr Schicksal zu bestimmen.

»Ganz richtig.« Cassie trat neben Diana. »Wir haben jetzt echte Macht. Und wir müssen…«

Was? Was mussten sie tun? Cassie drehte sich zu Diana um. Ihre smaragdgrünen Augen und ihr glänzendes Haar strahlten selbst im gespenstischen Licht der alten Petroleumlaterne des Cottages. Wenn irgendjemand wusste, was der Zirkel als Nächstes tun musste, dann war es Diana.

»Ich denke, wir sollten die Macht dieser magischen Werkzeuge zerstören«, erklärte Diana mit ihrer klaren, melodischen Stimme. »Damit niemand sie mehr benutzen kann.«

Einen Moment lang war es mucksmäuschenstill. Alle waren schockiert über diesen Vorschlag. Faye brach das Schweigen. »Du willst mich wohl auf den Arm nehmen«, sagte sie. »Du und Adam, ihr habt doch eine halbe Ewigkeit nach den Meisterwerkzeugen gesucht.«

»Ich weiß«, erwiderte Diana. »Aber nach allem, was wir durchgemacht haben, und jetzt, da wir Black John besiegt haben, bin ich der Meinung, dass so viel Macht weder für uns noch für sonst jemanden gut ist.«

Cassie war genauso überrascht wie Faye. Diese Worte klangen ganz und gar nicht nach Diana. Oder zumindest nicht nach der Diana, die Cassie kannte.

Adam schien ebenfalls verblüfft zu sein, sagte aber nichts. Die Anführerinnen sprachen als Erste. So lauteten die Regeln.

Cassie spürte, wie sich die Aufmerksamkeit des Zirkels auf sie konzentrierte. Da die Anführerinnen ein Triumvirat gebildet hatten, war ihre Macht der Dianas und Fayes ebenbürtig. Aber sie wollte ihre Autorität klug einsetzen. Sie wollte ihre Meinung offen vertreten, aber sie wollte sich nicht gegen Diana stellen.

»Warum hast du deine Meinung geändert?«, erkundigte sie sich.

Diana verschränkte ihre zarten Arme vor der Brust. »Leute ändern nun mal ihre Meinung, Cassie.«

»Na gut«, sagte Faye und blickte Diana mit ihren bernsteinfarbenen Augen an. »Aber ich sehe die Sache ganz anders. Es wäre eine Verschwendung, die Werkzeuge nicht zu benutzen. Zumindest sollten wir mit ihnen experimentieren.« Sie verzog ihre Lippen zu einem spöttischen Lächeln. »Stimmst du mir da nicht zu, Cassie?«

»Ähm«, murmelte sie. Es war Cassie fast unheimlich, dass sie in diesem Punkt tatsächlich Faye recht geben musste, wahrscheinlich zum ersten Mal überhaupt. Sie wollte sich nicht mit Faye gegen Diana verbünden, aber durften sie die Werkzeuge denn wirklich einfach so zerstören? Was, wenn Black John zurückkehrte? Die Werkzeuge waren ihre einzige Chance, sich zu verteidigen. Sie wünschte, Diana hätte das Thema zuvor mit ihr durchgesprochen.

»Wir könnten Constance um Hilfe fragen, um sie loszuwerden«, bot Diana an. »Falls wir das beschließen.«

Constance, Melanies Großtante, hatte dem Zirkel dabei geholfen, seine Magie zu entfalten. Und seit sie im vergangenen Winter ihre Kräfte mobilisiert hatte, um Cassies Mutter gesund zu pflegen, waren die Mitglieder des Zirkels begierig darauf, mehr über die alten Bräuche zu erfahren.

»Constance dürfte wohl einen Zauber kennen, der uns hilft«, fuhr Diana fort. »Und da Black John ein und für alle Mal fort ist, wette ich, dass auch sie dafür sein wird, die Werkzeuge zu beseitigen.«

Cassie konnte sehen, dass dieses Thema sehr starke Gefühle bei Diana auslöste. Genau wie bei Faye. Ihr alter, feuriger Zorn stand ihr ins Gesicht geschrieben.

»Wir sollten darüber abstimmen«, schlug Nick mit lauter Stimme vor. Cassie war überrascht, denn er ergriff selten das Wort bei den Zirkelversammlungen.

»Nick hat recht«, fand Melanie. »Bei einer so wichtigen Entscheidung sollten wir alle gleiches Stimmrecht haben.«

Diana nickte. »Einverstanden.«

Faye fuchtelte dramatisch mit ihren roten Nägeln. »Okay, stimmen wir ab«, sagte sie siegessicher.

Melanie ging in die Mitte des Raums, um wie immer die Abstimmung einzuleiten. »Alle, die dafür sind, die Meisterwerkzeuge zu zerstören, heben die Hand.«

Dianas Hand ging als erste hoch, dann Melanies und Laurels. Eine ganze Weile rührte sich niemand. Dann hob Nick die Hand und schließlich Adam.

Cassie konnte es kaum glauben. Adam hatte für Diana gestimmt! Dabei wusste sie ganz genau, wie gern er mit den Werkzeugen experimentieren würde.

»Alle, die dafür sind, die Werkzeuge zu behalten«, fuhr Melanie fort, »heben die…«

»Wartet«, rief Cassie hastig. Vor lauter Überraschung hatte sie die Gelegenheit verpasst, sich ebenfalls auf Dianas Seite zu stellen.

Faye lachte. »Wer zu spät kommt… Pech gehabt, Cassie. Und eine Stimme gegen Diana ist eine Stimme für mich.«

»Falsch«, widersprach Cassie und war selbst erstaunt darüber. »Es ist eine Stimme für mich.«

Sie hielt inne und bemerkte, dass Adam stolz lächelte.

»Es gibt eine dritte Möglichkeit«, schlug sie vor. »Wir behalten die Werkzeuge für den Fall, dass wir sie doch noch brauchen sollten. Wir zerstören ihre Macht nicht, aber wir experimentieren auch nicht mit ihnen.«

»Dann bin ich dafür, die Werkzeuge sicher aufzubewahren, bis wir sie brauchen«, stimmte Faye zu.

»Auf keinen Fall«, widersprach Adam.

Cassie hob die Hand. »Ich war noch nicht fertig.« Sie musterte Faye und dann Diana. »Ich schlage vor, dass jede Anführerin eines der Werkzeuge versteckt, sodass sie nur benutzt werden können, wenn der ganze Zirkel darüber Bescheid weiß.«

Daraufhin herrschte absolute Stille im Raum. Alle grübelten über die neue Möglichkeit nach.

Es war eine gute Idee, dessen war sich Cassie bewusst. Sie fragte sich, wie sie gerade hier und jetzt darauf gekommen war. Zu Beginn der Versammlung hatte sie nicht die leiseste Ahnung gehabt, was sie sagen würde.

Diana sprach als Erste. »Ich finde, das ist ein guter Kompromiss. Melanie, ich beantrage eine Neuabstimmung.«

»Ich unterstütze den Antrag«, sagte Nick.

Melanie zog die Augenbrauen hoch. »Also gut. Wer ist für… Cassies Vorschlag?«

Alle hoben die Hand, bis auf Deborah, Suzan und Faye.

»Dann ist es also beschlossene Sache«, verkündete Melanie.

Faye stand vollkommen reglos und mit düsterem Gesichtsausdruck da.

Suzan sprang von ihrem Stuhl auf. »Okay«, sagte sie. »Schätze, das war’s dann für heute. Ich hab Riesenhunger. Können wir jetzt essen gehen?«

»Ja, lasst uns ein paar Tacos holen«, schlug Sean vor.

Alle standen auf, sammelten ihre Sachen ein und sprachen über das Treffen im Haus von Melanies Großtante Constance, wo sie demnächst Beschwörungen üben wollten. Diana löschte das Laternenlicht. Die ganze Zeit über verharrte Faye regungslos.

»Du«, sagte sie plötzlich.

Instinktiv trat Cassie einen Schritt zurück, obwohl Faye sich am anderen Ende des Raums befand.

»Werd bloß nicht überheblich.« Jetzt schlenderte sie auf Cassie zu und baute sich dicht vor ihr auf. Cassie konnte ihr berauschendes Parfüm riechen und ihr wurde schwindelig. »Du magst die Schlacht gewonnen haben«, sagte Faye. »Aber… nun, du weißt schon, was ich meine.«

Cassie drehte sich weg. Faye machte ihr immer noch Angst. Es spielte keine Rolle, ob Faye tatsächlich stärker war oder nicht. Denn sie war so entschlossen wie eine Psychopathin und vollkommen gewissenlos. Faye konnte man nicht mit Vernunft kommen, und das machte sie so gefährlich.

»Wir stehen doch auf derselben Seite«, murmelte Cassie schwach. »Wir wollen dasselbe.«

Faye kniff ihre bernsteinfarbenen Augen zusammen. »Nicht wirklich«, stellte sie fest. »Jedenfalls noch nicht.«

Es klang wie eine Drohung, und Cassie wusste, dass Faye niemals eine leere Drohung aussprach.

Kapitel Zwei

Während der ganzen Fahrt nach Hause wechselten Cassie und Adam nicht ein Wort. Adam spürte, dass Cassie immer noch erschüttert war über Fayes Drohung, und hielt still ihre Hand.

Um sich abzulenken, schaltete sie das Radio an und suchte so lange nach einem Sender, bis sie auf Songs stieß, die ihr gefielen. Die Musik löste nostalgische Gefühle in ihr aus. Sie dachte an die Zeit, in der ihr Leben so viel einfacher gewesen war als jetzt. Sie war noch kein Jahr in New Salem, aber es kam ihr vor wie eine Ewigkeit.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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