Tagebuch eines Vampirs - Jagd im Mondlicht - Lisa J. Smith - E-Book

Tagebuch eines Vampirs - Jagd im Mondlicht E-Book

Lisa J. Smith

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Beschreibung

Die Spiegel Besteller-Romanvorlage zur beliebten TV-Serie "The Vampire Diaries".

Über 600 Jahre ist es her, dass die Brüder Stefano und Damon zu erbitterten Feinden wurden – und zu Vampiren. Der Kampf der Rivalen ist noch immer nicht entschieden. Denn das Grauen hat viele Gesichter ...

Eine strahlende Zukunft liegt vor Elena: In den altehrwürdigen Hallen von Dalcrest College kann sie endlich aufatmen und ihre Liebe zu Stefan ist ungetrübt. Selbst die Rivalität zwischen den Vampirbrüdern scheint endgültig beendet. Doch dann überschatten mysteriöse Ereignisse das Leben auf dem Campus – plötzlich verschwinden mehrere Studenten spurlos. Als Elena auch noch auf ein schockierendes Geheimnis stößt, erkennt sie, dass sie ihrer Vergangenheit nicht entrinnen kann. Einer Vergangenheit, die den Stein des Bösen erneut ins Rollen bringt ...

Leidenschaftlich und blutdürstig, die Tagebücher eines Vampirs sind ein fesselnder Pageturner mit Suchtgefahr!

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

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Seitenzahl: 429

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Die Autorin

Foto: © privat

Lisa J. Smith hat schon früh mit dem Schreiben begonnen. Ihren ersten Roman veröffentlichte sie noch während ihres Studiums. Sie lebt mit einem Hund, einer Katze und ungefähr 10000 Büchern im Norden Kaliforniens.

Weitere lieferbare Titel von Lisa J. Smith bei cbt:

Die Tagebuch eines Vampirs-Serie

Im Zwielicht (Band 1, 30497)

Bei Dämmerung (Band 2, 30498)

In der Dunkelheit (Band 3, 30499)

In der Schattenwelt (Band 4, 30500)

Rückkehr bei Nacht (Band 5, 30664)

Seelen der Finsternis (Band 6, 30703)

Schwarze Mitternacht (Band 7, 38012)

Jagd im Abendrot (Band 8, 38016)

The Vampire Diaries– Stefan’s Diaries

Am Anfang der Ewigkeit (Band 1, 38017)

Nur ein Tropfen Blut (Band 2, 38025)

Die Night World-Reihe

Engel der Verdammnis (30633)

Prinz des Schattenreichs (30634)

Jägerin der Dunkelheit (30635)

Retter der Nacht (30712)

Gefährten des Zwielichts (30713)

Töchter der Finsternis (30714)

Schwestern der Dunkelheit (38013)

Kriegerin der Nacht (38015)

Der Magische Zirkel

Die Ankunft (Band 1, 30660)

Der Verrat (Band 2, 30661)

Die Erlösung (Band 3, 30662)

Visionen der Nacht

Die dunkle Gabe (Band 1, 38000)

Der geheime Bund (Band 2, 38001)

Der tödliche Bann (Band 3, 38002)

Das Dunkle Spiel

Die Gejagte (Band 1, 38022)

Die Beute (Band 2, 38021)

Die Entscheidung (Band 3, 38023)

cbt ist der Jugendbuchverlag

in der Verlagsgruppe Random House

1. Auflage

Erstmals als cbt Taschenbuch November 2012

Gesetzt nach den Regeln der Rechtschreibreform

© 2012 by L. J. Smith

Published by Arrangement with Rights People, London.

Die amerikanische Originalausgabe erschien

2011 unter dem Titel »The Vampire Diaries:

The Hunters: Moonsong« bei HarperCollins Publishers, NewYork.

© 2012 der deutschsprachigen Ausgabe bei cbt Verlag

in der Verlagsgruppe Random House GmbH, München

Alle deutschsprachigen Rechte vorbehalten

Übersetzung: Michaela Link

Lektorat: Kerstin Weber

Umschlaggestaltung © Birgit Gitschier,

unter Verwendung eines Fotos von © Istockphotos /izusek

he ∙ Herstellung: kw

Satz: Buch-Werkstatt GmbH, Bad Aibling

ISBN: 978-3-641-08161-4

www.cbt-jugendbuch.de

Kapitel Eins

Liebes Tagebuch,

ich habe solche Angst.

Mein Herz hämmert, mein Mund ist trocken und meine Hände zittern. Dabei habe ich mich schon so vielen Dingen gestellt: Vampiren, Werwölfen, Phantomen– und überlebt. Dinge, von denen ich nie gedacht hätte, dass es sie überhaupt gibt. Und jetzt fürchte ich mich. Warum?

Einfach weil ich von zu Hause fortgehe.

Ich weiß, dass das vollkommen lächerlich ist. Ich verlasse ja meine Heimat nicht wirklich. Ich gehe bloß aufs College, nur ein paar Stunden Autofahrt entfernt von meinem geliebten Haus, in dem ich lebe, seit ich ein Baby war. Nein, ich fange jetzt nicht wieder zu weinen an! Ich werde mir ein Zimmer mit Bonnie und Meredith teilen, meinen beiden besten Freundinnen. Den besten Freundinnen, die es auf der ganzen Welt gibt. Und in demselben Wohnheim, nur ein paar Schritte entfernt in einem anderen Stockwerk, wird mein geliebter Stefano sein. Mein bester Freund Matt wird ebenfalls in die Nähe ziehen, ans andere Ende des Campus. Selbst Damon wird da sein, in einer eigenen Wohnung in der Stadt.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich meinem Zuhause niemals näher sein könnte, es sei denn, ich würde gar nicht erst ausziehen. Ich bin so ein Jammerlappen. Aber ich habe dieses Zuhause– meine Familie, mein Leben– gerade erst zurückbekommen, nach so langer Zeit im Exil, und jetzt muss ich es schon wieder verlassen.

Wahrscheinlich habe ich auch deshalb solche Angst, weil die vergangenen drei Sommerwochen so wunderschön waren. Wir haben alles nachgeholt, was wir in den letzten paar Monaten verpasst hatten– in jenen Monaten, in denen wir gegen die Kitsune gekämpft haben, in die Dunkle Dimension gereist sind, das schreckliche Phantom bezwungen haben und all die anderen Dinge bewältigen mussten, die absolut keinen Platz für Spaß ließen. Und deshalb haben wir die letzten Wochen in vollen Zügen genossen: mit Picknicks und Partys, Shopping und Sonnenbaden und einem Ausflug zum Jahrmarkt. Matt hat einen Plüschtiger gewonnen und sofort Bonnie geschenkt. Er wurde knallrot, als sie vor Freude aufkreischte und sich in seine Arme warf. Und Stefano hat mich ganz oben auf dem Riesenrad geküsst, genau so, wie jeder normale Junge seine Freundin an einem herrlichen Sommerabend küssen würde.

Wir waren so glücklich. Und alles war so normal, worauf ich gar nicht mehr zu hoffen gewagt hatte.

Ich schätze, genau das ist es, was mir Angst macht. Ich habe Angst, dass diese Wochen nur ein golden leuchtendes Zwischenspiel gewesen sein könnten und dass sich jetzt alles wieder ändert und die Dunkelheit und das Grauen zurückkehren. Es ist wie in diesem Gedicht, das wir letzten Herbst im Englischkurs gelesen haben: Kein Gold glänzt ewig. Nicht für mich.

Selbst Damon…

Elena Gilbert hörte Schritte unten im Flur und ihr Stift verharrte über dem Papier. Ihr Blick fiel auf die Umzugskartons um sie herum. Das da unten mussten Stefano und Damon sein, um noch die letzten Kartons aus ihrem Zimmer zu holen.

Also musste sie sich beeilen, um ihren Tagebucheintrag zu Ende zu bringen– um die Sorge in Worte zu fassen, die bereits während dieser unbeschwerten Sommerwochen an ihr genagt hatte. Eilig schrieb sie weiter.

Damon hat sich verändert. Seit wir das Eifersuchtsphantom besiegt haben, ist er… freundlicher. Nicht nur zu mir, nicht nur zu Bonnie, für die er schon immer eine Schwäche hatte, sondern sogar zu Matt und Meredith. Er kann immer noch furchtbar gereizt und unberechenbar sein– sonst wäre er nicht er selbst–, aber ihm fehlt diese Grausamkeit, die früher typisch für ihn war.

Auch mit Stefano kommt er anscheinend besser klar. Die beiden wissen, dass ich sie beide liebe, aber sie lassen keine Eifersucht mehr zu. Sie stehen sich nah und gehen auf eine Weise miteinander um, die ich noch nie zuvor bei ihnen erlebt habe– wie echte Brüder eben. Wir drei befinden uns im Einklang miteinander, in einem fragilen Gleichgewicht, das bis zum Ende dieses Sommers gehalten hat. Aber ich mache mir Sorgen, dass jeder falsche Schritt von mir dieses Gleichgewicht zerstören könnte und ich die Brüder– ebenso wie Catarina, ihre erste Liebe– wieder entzweie. Und dann werden wir Damon für immer verlieren.

»Elena!«, rief Tante Judith ungeduldig herauf.

»Ich komme!«, rief Elena zurück, während sie hastig noch ein paar Sätze in ihr Tagebuch kritzelte.

Aber vielleicht wird dieses neue Leben auch ganz wunderbar werden. Vielleicht werde ich alles finden, wonach ich gesucht habe. Ich kann mich nicht ewig an die Highschool klammern oder an mein Leben hier zu Hause. Und wer weiß? Vielleicht glänzt das Gold diesmal doch ewig. Für mich.

»Elena! Deine Chauffeure warten!«

Jetzt klang Tante Judith deutlich gestresst. Am liebsten hätte sie Elena selbst zum College gebracht. Aber Elena wusste, wie tränenreich dieser Abschied werden würde, und hatte daher Stefano und Damon gebeten, sie zu fahren. Schließlich war es weniger peinlich, zu Hause ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen als auf dem Campus von Dalcrest. Allerdings regte sich Tante Judith seitdem über jede Kleinigkeit auf. Wahrscheinlich befürchtete sie, dass Elenas College-Karriere ohne ihre Kontrolle gar nicht perfekt starten konnte. Doch Elena wusste, dass das nur ein Zeichen dafür war, wie sehr Tante Judith sie liebte.

Seufzend schlug Elena das in Samt gebundene Tagebuch zu und warf es in einen noch offenen Karton. Dann ging sie zur Tür. Den Knauf in der Hand warf sie noch einen letzten Blick zurück.

Ihr Zimmer war jetzt furchtbar leer. Die Möbel standen zwar noch alle da, aber an den Wänden fehlten ihre Lieblingsposter und die Hälfte der Bücher waren aus ihrem Regal verschwunden. Ohne diese vertrauten Sachen wirkte der Raum fast wie ein unpersönliches Hotelzimmer und nicht wie die behagliche Zuflucht ihrer Kindheit.

So vieles war hier geschehen. Elena erinnerte sich daran, dass sie sich als kleines Mädchen mit ihrem Vater auf den Fenstersims gekuschelt hatte, um mit ihm zusammen zu lesen. Sie, Bonnie und Meredith– und Caroline, damals, als sie noch eine gute Freundin gewesen war– hatten mindestens hundert Nächte hier verbracht, Geheimnisse ausgetauscht, für die Highschool gebüffelt, sich für Bälle gestylt oder einfach herumgehangen. Stefano hatte sie hier frühmorgens geküsst und war schnell wieder verschwunden, wenn Tante Judith kam, um sie zu wecken. Elena erinnerte sich an Damons grausam triumphierendes Lächeln, als sie ihn zum ersten Mal eingeladen hatte. Es kam ihr vor, als sei das eine Million Jahre her. Und dann, vor ein paar Wochen erst, ihre unbändige Freude, als er in einer dunklen Nacht hier aufgetaucht war, nachdem alle gedacht hatten, er sei tot.

Es klopfte leise, dann ging die Tür auf. Stefano stand da und sah sie an.

»Bist du fertig?«, fragte er. »Deine Tante macht sich schon Sorgen. Sie ist der Meinung, dass du nicht mehr genug Zeit haben wirst, um vor der Einführungsveranstaltung noch auszupacken, wenn wir nicht langsam aufbrechen.«

Elena umarmte ihn. Er roch frisch und nach Wald und sie schmiegte den Kopf an seine Schulter. »Ich komme schon«, sagte sie. »Aber es ist schwer, sich zu verabschieden, weißt du? Alles verändert sich.«

Stefano beugte sich zu ihr hinunter und küsste sie sanft auf den Mund. »Ich weiß«, antwortete er dann und strich mit dem Finger zart über die Wölbung ihrer Unterlippe. »Ich werde die Kartons nach unten tragen und dir noch eine Minute Zeit lassen. Tante Judith wird es bestimmt schon besser gehen, wenn sie sieht, dass der Wagen beladen wird.«

»Okay. Ich komme gleich nach.«

Stefano schleppte die Kartons hinaus und Elena sah sich seufzend ein allerletztes Mal um. Die blauen geblümten Vorhänge, die ihre Mutter für sie genäht hatte, als Elena neun gewesen war, hingen noch immer vor den Fenstern. Elena erinnerte sich dran, wie ihre Mutter sie mit feuchten Augen umarmt hatte, als ihr kleines Mädchen ihr erklärte, es sei zu groß für Vorhänge mit Puh dem Bär.

Da füllten sich auch Elenas Augen mit Tränen, und sie schob sich das Haar hinter die Ohren wie ihre Mutter, wenn sie konzentriert nachgedacht hatte. Elena war so jung gewesen, als ihre Eltern starben. Wenn sie noch am Leben gewesen wären, dann hätten sie und ihre Mutter jetzt vielleicht Freundinnen sein können, nicht nur Mutter und Tochter.

Ihre Eltern hatten ebenfalls das Dalcrest-College besucht. Sie hatten sich dort sogar kennengelernt. Unten auf dem Klavier stand ein Bild von ihnen, wie sie in ihren Abschlussroben auf dem sonnigen Rasen vor der Bibliothek von Dalcrest lachten; sie waren unglaublich jung und wirkten unglaublich glücklich.

Vielleicht konnte Elenas eigenes Studium in Dalcrest sie ihren Eltern näherbringen. Vielleicht würde sie zwischen den neoklassischen Gebäuden und auf den weitläufigen grünen Wiesen des Colleges mehr über die Menschen erfahren, die sie gewesen waren, bevor Elena sie als Mama und Papa wahrgenommen hatte.

Sie ging nicht wirklich fort. Sie machte einfach nur den nächsten Schritt in ihrem Leben.

Elena reckte entschlossen das Kinn vor, verließ das Zimmer und schloss die Tür hinter sich.

Unten im Flur standen Tante Judith, deren Ehemann Robert und Elenas fünf Jahre alte Schwester Margaret und warteten. Sie sahen Elena erwartungsvoll an, als sie die Treppe herunterkam.

Tante Judith machte natürlich jede Menge Wirbel. Sie konnte einfach nicht stillstehen; sie rang die Hände, strich sich übers Haar oder drehte an ihren Ohrringen. »Elena«, sagte sie, »bist du dir sicher, dass du alles eingepackt hast, was du brauchst? Es gibt so viel, woran man denken muss.« Sie runzelte die Stirn.

Die Aufregung ihrer Tante machte es Elena leichter, sie beruhigend anzulächeln und zu umarmen. Tante Judith drückte sie fest an sich, entspannte sich für einen Moment und schniefte. »Ich werde dich vermissen, Schätzchen.«

»Ich werde dich auch vermissen«, antwortete Elena mit zitternden Lippen, während sie Tante Judith noch fester umarmte. Sie stieß ein unsicheres Lachen aus. »Aber ich komme ja wieder. Falls ich etwas vergessen habe oder Heimweh kriege, kann ich sogar schon am Wochenende wiederkommen. Ich brauche gar nicht bis Thanksgiving zu warten.«

Neben ihnen trat Robert von einem Fuß auf den anderen und räusperte sich. Elena ließ Tante Judith los und drehte sich zu ihm um.

»Also, ich weiß, dass College-Studenten eine Menge Unkosten haben«, sagte er. »Wir wollen nicht, dass du dir Sorgen ums Geld machen musst, daher hast du ja das Studentenkonto, aber…« Er öffnete seine Brieftasche und reichte Elena ein Bündel Geldscheine. »Nur für den Fall der Fälle.«

»Oh«, murmelte Elena gerührt und war ein wenig durcheinander. »Vielen Dank, Robert, aber das ist wirklich nicht nötig.«

Er tätschelte unbeholfen ihre Schulter. »Wir möchten, dass du alles hast, was du brauchst«, sagte er bestimmt. Elena lächelte ihn dankbar an, faltete die Geldscheine zusammen und steckte sie ein.

Neben Robert starrte Margaret stur auf ihre Schuhe. Elena kniete sich hin und ergriff die Hände ihrer kleinen Schwester. »Margaret?«

Margaret sah sie mit großen blauen Augen an, runzelte die Stirn und schüttelte den Kopf, die Lippen fest zusammengepresst.

»Ich werde dich so sehr vermissen, Maggie«, sagte Elena und zog sie an sich. Ihre Augen füllten sich erneut mit Tränen. Das flauschige Haar ihrer Schwester streifte Elenas Wange. »Aber spätestens zu Thanksgiving werde ich zurück sein und vielleicht kannst du mich ja auf dem Campus besuchen. Ich würde schrecklich gern vor all meinen neuen Freunden mit meiner kleinen Schwester angeben.«

Margaret schluckte. »Ich will nicht, dass du gehst«, sagte sie mit kläglicher Stimme. »Immer gehst du fort.«

»Oh, mein Süße«, erwiderte Elena hilflos und drückte ihre Schwester noch enger an sich. »Ich komme doch immer wieder zurück, nicht wahr?«

Elena schauderte innerlich. Wieder einmal fragte sie sich, an wie vieles von dem, was im Laufe des letzten Jahres wirklich in Fell’s Church passiert war, sich Margaret erinnerte. Die Wächter hatten versprochen, die Erinnerungen aller Menschen an diese dunklen Monate zu verändern– an jene Monate, in denen Vampire, Werwölfe und Kitsune die Stadt fast zerstört hatten und Elena gestorben und wieder auferstanden war–, aber es schien Ausnahmen zu geben. Caleb Smallwood erinnerte sich und manchmal sah auch Margarets unschuldiges Gesicht seltsam wissend aus.

»Elena«, sagte Tante Judith mit belegter Stimme, den Tränen nahe, »du solltest jetzt besser aufbrechen.«

Elena drückte ihre Schwester noch einmal an sich, bevor sie sie endgültig losließ. »In Ordnung«, sagte sie, stand auf und griff nach ihrer Tasche. »Ich werde heute Abend anrufen und euch von meinen ersten Eindrücken berichten.«

Tante Judith nickte, und Elena gab ihr schnell noch einen Kuss, bevor sie sich über die Augen wischte und die Haustür öffnete.

Das Sonnenlicht war so grell, dass sie blinzeln musste. Damon und Stefano lehnten an dem kleinen Lastwagen, den Stefano gemietet hatte. Elenas Sachen waren auf der Ladefläche verstaut. Als sie hinaustrat, schauten beide auf und lächelten sie an.

Oh. Sie waren so schön, alle beide, dass der Anblick der Brüder ihr selbst nach all dieser Zeit noch den Atem raubte. Stefano, ihr geliebter Stefano, dessen smaragdgrüne Augen aufleuchteten, wenn er sie ansah, war einfach umwerfend mit seinem klassischen Profil und dieser süßen kleinen Wölbung seiner Unterlippe, die so sehr zum Küssen einlud.

Und Damon– mit seiner leuchtend bleichen Haut, den schwarzen samtigen Augen und dem seidigen Haar– war elegant und tödlich zugleich. Aber sein strahlendes Lächeln ließ sie schnurren wie ein Panther, der seinen Gefährten erkannte.

Beide Augenpaare beobachteten sie liebevoll. Und besitzergreifend.

Die Salvatore-Brüder waren ihr ergeben. Doch wie sollte sie in Zukunft damit umgehen? Bei diesem Gedanken runzelte sie die Stirn und zog nervös die Schultern hoch. Dann glättete sie bewusst die Falten zwischen ihren Augen, entspannte sich und erwiderte ihr Lächeln. Es würde alles so kommen, wie es kommen musste.

»Zeit zum Aufbruch«, sagte sie und ging ihnen entgegen.

Kapitel Zwei

Mit dem Reifendruckmesser prüfte Meredith den Luftdruck in ihrem linken hinteren Reifen. Er war in Ordnung.

Der Druck auf allen vier Reifen war in Ordnung. Das Frostschutzmittel, das Öl und die Getriebeflüssigkeiten waren alle aufgefüllt, die Autobatterie war neu und Wagenheber sowie Ersatzreifen befanden sich in perfektem Zustand. Sie hätte es wissen müssen. Ihre Eltern waren nicht von der Sorte, die sich freinahm und zu Hause blieb, um die Tochter vor ihrem Aufbruch ins College zu verabschieden. Sie wussten, dass Meredith nicht verhätschelt werden wollte, aber sie zeigten ihre Liebe, indem sie alles perfekt vorbereiteten, sodass ihre Tochter für alle Eventualitäten gewappnet war. Aber natürlich sagten sie ihr nicht, dass sie alles perfekt vorbereitet hatten; sie wollten, dass sie auch weiterhin auf sich selbst aufpasste.

Jetzt gab es nichts mehr für sie zu tun, außer aufzubrechen. Aber genau dagegen sträubte sie sich.

»Komm mit mir«, sagte sie, ohne aufzuschauen, und ärgerte sich über das schwache Zittern, das sie in ihrer Stimme hörte. »Nur für ein paar Wochen.«

»Du weißt, dass ich das nicht kann«, erwiderte Alaric, während er ihr leicht über den Rücken strich. »Wenn ich mit dir käme, würde das den Abschied hinterher nur noch schlimmer machen, weil ich sicher nicht mehr gehen wollte. So ist es besser. Du wirst die ersten Wochen im College wie alle anderen neuen Studenten genießen, ohne dass dich irgendjemand aufhält. Und dann werde ich dich schon bald besuchen kommen.«

Meredith drehte sich um und sah, dass sich Alarics Mund kaum merklich verkrampfte, und ihr wurde klar, dass ihm dieser erneute Abschied nach nur wenigen gemeinsamen Wochen genauso schwerfiel wie ihr. Sie beugte sich vor und küsste ihn sanft.

»Besser, als wenn ich nach Harvard gegangen wäre«, murmelte sie. »Dalcrest ist viel näher.«

Ende des Sommers hatten sie und Matt beschlossen, dass sie ihre Freunde unmöglich verlassen und an weit entfernte Colleges gehen konnten, wie eigentlich geplant. Nach allem, was sie zusammen durchgemacht hatten, mussten sie unbedingt zusammenbleiben und einander beschützen. Das war wichtiger als irgendein ruhmreiches College.

Ihr Zuhause war mehr als einmal beinahe zerstört worden, sodass an Fortgehen nicht mehr zu denken war. Nicht, solange sie die Einzigen waren, die der Dunkelheit Widerstand leisten konnten, der Dunkelheit, die sich für immer und ewig zu der Kraft der magischen Machtlinien hingezogen fühlen würde, welche durch das Gebiet rund um Fell’s Church liefen. Dalcrest lag so nah, dass sie zurückkommen konnten, falls erneut Gefahr drohte.

Sie mussten ihr Zuhause beschützen.

Also war Stefano in die Verwaltungsbüros von Dalcrest gegangen und hatte seinen Vampir-Charme spielen lassen. Und plötzlich hatte Matt das Footballstipendium für Dalcrest in der Tasche, welches er im Frühling zugunsten der Kent State abgelehnt hatte, und Meredith wurde nicht nur als Studienanfängerin begrüßt, sondern sogar im besten Wohnheim des Campus zusammen mit Bonnie und Elena in einem Dreierzimmer untergebracht. Das Übernatürliche hatte zur Abwechslung mal zu ihren Gunsten funktioniert.

Trotzdem hatte sie einige Träume aufgeben müssen. Harvard. Alaric an ihrer Seite.

Meredith schüttelte den Kopf. Diese Träume waren ohnehin nicht vereinbar. Alaric hätte sie auch nicht nach Harvard begleiten können. Er blieb in Fell’s Church, um den Ursprung all der übernatürlichen Dinge zu erforschen, die sich im Laufe der Stadtgeschichte ereignet hatten. Glücklicherweise erlaubte ihm die Duke University, seine Studien für seine Doktorarbeit über das Paranormale zu verwenden. In gewisser Weise wachte er über die Stadt, solange er dort war. Also hätten sie sich jetzt so oder so trennen müssen, ganz gleich, wohin Meredith ging, und immerhin war Dalcrest von Fell’s Church leicht mit dem Auto zu erreichen.

Alarics Haut war gebräunt, und einige goldene Sommersprossen tüpfelten seine Wangenknochen. Sein Gesicht war ihrem so nah, dass Meredith die Wärme seines Atems spüren konnte.

»Woran denkst du?« Seine Stimme war ein leises Murmeln.

»An deine Sommersprossen«, antwortete sie. »Sie sind einfach wunderschön.« Dann holte sie Luft und zog sich von ihm zurück. »Ich liebe dich«, fügte sie hinzu, und dann sprach sie hastig weiter, bevor eine Welle der Sehnsucht sie überwältigen konnte. »Ich muss los.« Sie nahm einen der Koffer, die neben dem Auto standen, und schwang ihn in den Kofferraum.

»Ich liebe dich auch«, erwiderte Alaric, griff nach ihrer Hand und hielt sie für einen Moment fest, während er ihr in die Augen blickte. Dann ließ er sie los, verstaute den letzten Koffer und schlug die Kofferraumklappe zu.

Meredith küsste ihn noch einmal flüchtig und setzte sich schnell hinters Steuer. Sobald sie angeschnallt war und der Motor lief, erlaubte sie sich, Alaric noch einmal anzusehen.

»Auf Wiedersehen«, sagte sie durch das offene Fenster. »Ich werde dich heute Abend anrufen. Jeden Abend.«

Alaric nickte. Er sah traurig aus, lächelte trotzdem und hob zum Abschied die Hand.

Vorsichtig setzte Meredith aus der Einfahrt zurück. Sie hielt das Lenkrad fest umklammert, den Blick auf die Straße gerichtet und atmete in gleichmäßigen Zügen. Ohne hinzusehen, wusste sie, das Alaric in der Einfahrt stand und ihr nachschaute. Sie presste die Lippen energisch aufeinander. Sie war eine Sulez. Sie war eine Vampirjägerin, eine Einserschülerin und bewahrte in allen Situationen einen vollkommen klaren Kopf.

Sie brauchte nicht zu weinen, schließlich würde sie Alaric bald wiedersehen. Sehr bald. Und in der Zwischenzeit würde sie beweisen, dass sie eine echte Sulez war: auf alles vorbereitet.

Dalcrest war wunderschön, fand Elena. Sie war schon früher hier gewesen. Einmal waren Bonnie, Meredith und sie den ganzen Weg hierher zu einer Party gefahren, als Meredith mit einem Jungen aus dem College ging. Und sie erinnerte sich vage daran, dass ihre Eltern sie zu einem Alumnitreffen mitgenommen hatten, damals, als sie noch ganz klein gewesen war.

Aber jetzt, da sie dazugehörte und Dalcrest für die nächsten vier Jahre ihr Zuhause sein würde, sah alles noch mal ganz anders aus.

»Ziemlich edel«, kommentierte Damon, als der Laster durch die großen, vergoldeten Eingangstore des Colleges rauschte und an Gebäuden aus georgianischem Backstein und neoklassischem Marmor vorbeifuhr. »Das heißt, für amerikanische Verhältnisse.«

»Tja, wir können nun mal nicht alle in italienischen Palästen groß werden«, antwortete Elena geistesabwesend, während sie verwirrt den leichten Druck seines Oberschenkels an ihrem spürte. Sie saß im Führerhäuschen des Lasters zwischen Stefano und Damon und sie hatten nicht viel Platz. Diese Nähe der beiden Brüder machte sie beinahe nervös.

Damon verdrehte die Augen. »Wenigstens hast du keinen allzu furchtbaren Ort ausgesucht«, sagte er gedehnt zu Stefano, »wenn du schon Mensch spielen und schon wieder die Schulbank drücken musst, kleiner Bruder. Und natürlich wird diese hübsche Begleitung für alle Unannehmlichkeiten entschädigen«, fügte er mit einem charmanten Blick auf Elena hinzu. »Aber ich halte es immer noch für Zeitverschwendung.«

»Und trotzdem bist du hier«, entgegnete Elena.

»Ich bin nur hier, um dich vor Schwierigkeiten zu bewahren«, gab Damon zurück.

»Du musst Damon entschuldigen«, warf Stefano gut gelaunt ein. »Er kann das deshalb nicht nachvollziehen, weil er in längst vergangenen Zeiten schon mal von einer Universität vor die Tür gesetzt worden ist.«

Damon lachte. »Allerdings hatte ich viel Spaß, als ich dort war«, stellte er fest. »Damals gab es für einen wohlhabenden Studenten alle nur erdenklichen Vergnügungsmöglichkeiten. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass die Dinge sich ein wenig geändert haben.«

Natürlich konnten die beiden ihre Sticheleien nicht lassen, aber ihren Stimmen fehlte der frühere harte, bittere Unterton. Damon lächelte Stefano über Elenas Kopf hinweg mit ironischer Zuneigung an, während Stefanos Finger entspannt auf dem Lenkrad lagen.

Elena schob eine Hand auf Stefanos Knie und spürte, wie Damon neben ihr verkrampfte. Aber als sie ihn ansah, blickte er unbeteiligt durch die Windschutzscheibe. Elena zog ihre Hand wieder weg. Auf keinen Fall wollte sie das zerbrechliche Gleichgewicht zwischen ihnen gefährden.

»Da wären wir«, sagte Stefano, als er vor einem mit Efeu überwucherten Gebäude anhielt. »Pruitt House.«

Vor ihnen ragte das Wohnheim beeindruckend auf, ein hohes Backsteingebäude mit einem Türmchen auf einer Seite. Die Fenster glitzerten in der Nachmittagssonne.

»Es soll das schönste Wohnheim auf dem ganzen Campus sein«, bemerkte Elena.

Damon öffnete seine Tür und sprang aus dem Laster, dann wandte er sich Stefano zu, der Elena aus dem Wagen half, und sah ihn eindringlich an. »Das schönste Wohnheim auf dem ganzen Campus, ja? Sag bloß, du hast deine Überzeugungskraft zu deinem persönlichen Nutzen eingesetzt, Junge?« Er schüttelte den Kopf. »Deine Moral geht vor die Hunde.«

»Möglich, dass du zu guter Letzt doch noch auf mich abfärbst«, erwiderte Stefano, und seine Lippen zuckten erheitert. »Ich bin in dem Türmchen untergebracht, in einem Einzelzimmer. Es hat sogar einen Balkon.«

»Wie schön für dich«, antwortete Damon und schaute schnell zwischen Stefano und Elena hin und her. »Dann ist das hier also ein Wohnheim für Jungen und für Mädchen, was? Tz, tz, tz, die Sünden der modernen Welt.« Sein Gesicht zeigte für einen Moment einen nachdenklichen Ausdruck, doch dann lächelte er strahlend und begann, das Gepäck auszuladen.

In dieser Sekunde hatte er beinah einsam auf Elena gewirkt– was lächerlich war, denn Damon war niemals einsam. Aber dieser flüchtige Eindruck genügte, dass sie sich zu einem impulsiven Vorschlag hinreißen ließ: »Du könntest doch mit uns zusammen das College besuchen, Damon. Es ist noch nicht zu spät, um dich einzuschreiben, nicht wenn du deine Macht einsetzt. Du könntest mit uns auf dem Campus leben.«

Jetzt war Stefano derjenige, der neben ihr erstarrte. Dann holte er langsam Luft, glitt neben Damon und griff nach einem Stapel Kartons. »Das könntest du wirklich, Damon«, sagte er beiläufig. »Vielleicht macht es mehr Spaß, als du denkst, es noch mal mit dem Studium zu versuchen.«

Aber Damon schüttelte den Kopf. »Nein, danke. Ich habe mich bereits vor mehreren Jahrhunderten vom akademischen Leben verabschiedet«, sagte er spöttisch. »In meiner neuen Wohnung in der Stadt werde ich mit Sicherheit viel glücklicher sein und kann euch im Auge behalten, ohne mich mit Studenten abgeben zu müssen.«

Er und Stefano lächelten einander in schönstem Einvernehmen an.

Richtig, dachte Elena mit einer seltsamen Mischung aus Erleichterung und Enttäuschung. Sie hatte seine Wohnung zwar noch nicht gesehen, aber Stefano hatte ihr versichert, dass Damon wie gewöhnlich in Luxus leben würde, zumindest soweit das die nächstgelegene Stadt bieten konnte.

»Kommt, Kinder«, forderte Damon sie auf, nahm mühelos mehrere Koffer und machte sich auf den Weg ins Wohnheim. Stefano folgte ihm mit seinem Kartonstapel.

Elena schnappte sich selbst einen Karton und ging hinter den Brüdern her. Dabei fiel ihr erneut auf, mit welcher natürlichen Anmut und eleganten Kraft sie sich bewegten. Als sie an einigen offenen Türen vorbeikamen, hörte sie, wie ein Mädchen ihnen bewundernd nachpfiff und dann atemlos mit ihrer Mitbewohnerin kicherte.

Als sie auf der Treppe waren, geriet Stefanos riesiger Stapel ins Wanken und ein Karton stürzte herunter, den Damon mühelos auffing, trotz der Koffer, mit denen er beladen war. Stefano nickte ihm dankbar zu.

Jahrhundertelang waren sie Feinde gewesen und hatten einander sogar getötet. Jahrhunderte voller Hass, Elend, Eifersucht und Kummer lagen hinter ihnen, dank Catarina, die sie beide gleichzeitig haben wollte, während Stefano und Damon ihre große Liebe nicht zu teilen bereit gewesen waren.

Doch jetzt war alles anders. Sie hatten einen so weiten Weg zurückgelegt. Seit Damon gestorben und zurückgekehrt war, seit sie gemeinsam gegen das Phantom gekämpft und es besiegt hatten, waren sie Partner geworden. Zwischen ihnen bestand die unausgesprochene Vereinbarung, zusammenzuarbeiten und eine kleine Gruppe von Freunden zu beschützen. Zwischen ihnen bestand jedoch auch das zaghafte Band echter Zuneigung. Sie vertrauten einander; sie wollten einander nicht noch einmal verlieren. Sie sprachen nicht darüber, aber Elena wusste, dass es so war.

Für eine Sekunde schloss sie die Augen. Sie wusste, dass beide sie liebten. Und die Brüder wussten, dass Elena sie beide liebte. Obwohl, stellte ihr Gewissen klar, Stefano deine wahre Liebe ist. Gleichzeitig meldete sich der Panther in ihr, räkelte sich und lächelte. Aber Damon, dein Damon…

Sie schüttelte den Kopf. Sie würde die Brüder nicht entzweien, sie würde nicht zulassen, dass sie sich um sie stritten. Sie würde nicht tun, was Catarina getan hatte. Wenn die Zeit reif war für eine Entscheidung, würde sie sich natürlich für Stefano entscheiden.

Würdest du das wirklich tun?, schnurrte der Panther träge, und Elena versuchte, ihn aus ihren Gedanken zu vertreiben.

Ihr Gleichgewicht konnte so leicht gestört werden, alles konnte so leicht auseinanderbrechen. Doch sie musste dafür sorgen, dass das nie wieder geschah.

Kapitel Drei

Bonnie schüttelte ihre roten Locken, während sie über die weiten Rasenflächen von Dalcrest College eilte. Es war so hübsch hier. Kleine, gepflasterte Wege führten zu den verschiedenen Wohnheimen und Unterrichtsgebäuden. Am Wegesrand und vor den Häusern wuchsen Blumen in leuchtend bunten Farben– Petunien, Springkraut und Gänseblümchen.

Und vor dieser umwerfenden Kulisse gibt es auch noch ziemlich umwerfende Darsteller, dachte Bonnie und musterte verstohlen einen sonnengebräunten Jungen, der nicht weit entfernt auf einem Badetuch auf dem Rasen lag. Bonnies Blick war allerdings nicht verstohlen genug– der Junge hob seinen verwuschelten, dunklen Schopf und zwinkerte ihr zu. Sie kicherte und errötete und ging etwas schneller. Also ehrlich, dachte sie, sollte der nicht oder sich in seinem Zimmer oder so was? Statt halbnackt dazuliegen und mit vorbeikommenden Mädchen zu flirten…

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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